Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

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Claud
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon Claud » So 7. Sep 2014, 21:23

Billie Holiday » So 7. Sep 2014, 21:06 hat geschrieben:
ich halte Ängste und Bedenken im Vorfelde für menschlich und normal. Man muß aber in der Lage sein zu sagen, dass man sich geirrt hat.


Es verwundert jedoch, dass die Kritik an neuen Asylbewerberheimen vor allen in Ecken hoch kocht, welche eher sozial schwach, oder sozial stark ausgeprägt sind. Die städtische Mittelschicht juckt sich anscheinend wenig an sowas.
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Claud
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon Claud » So 7. Sep 2014, 21:32

Hasenpfeffer » So 7. Sep 2014, 21:17 hat geschrieben:
Bei mir in der Nähe ist die Zentrale Anlaufstelle für Asylanten in Berlin - nachdem in den Nachrichten kam, dass sie wegen Überfüllung erstmal geschlossen wird, hab ich mir erstmal angeschaut, wo das überhaupt genau ist...


Turmstr. 21?

Da wird glaube auch nur sein Asylgesuch angemeldet.

Das einzige, was mir mal aufgefallen ist, ist die Ausländerbehörde am Friedrich-Krause-Ufer.

Bin da mal als Fußgänger vorbei gelaufen und war doch leicht erschrocken, wie lang die Schlangen dort sind.
Zuletzt geändert von Claud am So 7. Sep 2014, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon Katenberg » So 7. Sep 2014, 21:35

Claud » So 7. Sep 2014, 22:23 hat geschrieben:
Es verwundert jedoch, dass die Kritik an neuen Asylbewerberheimen vor allen in Ecken hoch kocht, welche eher sozial schwach, oder sozial stark ausgeprägt sind. Die städtische Mittelschicht juckt sich anscheinend wenig an sowas.


Die Mittelschicht hat sich etwas aufgebaut und will deswegen meistens gar nicht auffallen, um das Erbrachte nicht in Gefahr zu bringen. Deswegen funktioniert doch das Prinzip der Gängelung des Mittelstands so gut; es ist der Weg des geringsten Widerstands. Die "Unterschicht" hat nichts zu verlieren und kann sich deswegen auch besser aufregen.
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon Claud » So 7. Sep 2014, 21:39

Katenberg » So 7. Sep 2014, 21:35 hat geschrieben:
Die Mittelschicht hat sich etwas aufgebaut und will deswegen meistens gar nicht auffallen, um das Erbrachte nicht in Gefahr zu bringen. Deswegen funktioniert doch das Prinzip der Gängelung des Mittelstands so gut; es ist der Weg des geringsten Widerstands. Die "Unterschicht" hat nichts zu verlieren und kann sich deswegen auch besser aufregen.


Mir kommt es eher so vor, die Mittelschicht hat es bei dem Thema nicht so mit abstrakten Ängsten. Warum auch? Die Ecken um die Asylbewerberheime sind in der Regle nicht besser oder schlimmer, als vorher.
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon Katenberg » So 7. Sep 2014, 21:49

Claud » So 7. Sep 2014, 22:39 hat geschrieben:
Mir kommt es eher so vor, die Mittelschicht hat es bei dem Thema nicht so mit abstrakten Ängsten. Warum auch? Die Ecken um die Asylbewerberheime sind in der Regle nicht besser oder schlimmer, als vorher.


Also bei den meisten habe ich den Eindruck, dass die einfach keinerlei Ärger wollen, deswegen von staatlicher Seite alles hinnehmen.
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon Tantris » Mo 8. Sep 2014, 13:10

AntonTirol » Mo 8. Sep 2014, 14:06 hat geschrieben:Man sollte Asylanten nur in NRW, BREMEN, BERLIN oder anderen ROT oder GRÜN dominierten Regionen unterbringen, dafür zahlt schließlich das einzige noch verbliebene Geberland jedes Jahr 4,6 Milliarden Euro.


Das GG gilt auch dort, wo andere parteien regieren.
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon jack000 » Di 9. Sep 2014, 08:18

[MOD] - Dieser Strang hat ein Thema über das diskutiert werden soll. Wer Schwierigkeiten beim Lesen von Strangtiteln hat, kann sich gerne bei mir per PN melden um Missverständnisse zu klären.
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon Peter Fuchs » Di 9. Sep 2014, 08:20

jack000 » So 15. Dez 2013, 20:10 hat geschrieben:http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... d7b93.html

Generell ist das aus meiner Sicht i.O., das in Deutschland mehr Flüchtlinge aufgenommen werden. Aber auch wenn Container aufgestellt oder andere Bauten (z.B. leerstehende Schulen) umgewidmet werden, werden auch Wohnungen genutzt werden müssen.

In Stuttgart gibt es so oder so keinen Leerstand

Noch nicht. Durch die Einführung ausgewählter Randgruppen kann man das in einzelnen Quartieren ändern.
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Re: Flüchtlinge in Mietpreishochburgen unterbringen?

Beitragvon jack000 » Do 9. Okt 2014, 10:14

Der Schwachsinn in Deutschland kompakt zusammengefasst:
Esslingen - Der Esslinger Landrat Heinz Eininger zieht die Notbremse. Weil die Unterkünfte fehlen, weigert sich der Landkreis, weitere Flüchtlinge aufzunehmen. Stichtag ist der 15. Oktober, danach sollen die Busse aus dem Erstaufnahmelager Karlsruhe nach dem Willen des Kreischefs einen Bogen um das Kreisgebiet machen. Das hat Eininger in einem Brandbrief an die Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) deutlich gemacht.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 8f819.html

Letzte Zuflucht Praktiker-Baumarkt
Wie viele andere Städte fühlt sich Köln mit den Asylbewerbern überfordert. Nun soll ein ehemaliger Baumarkt als Unterkunft dienen. Flüchtlingsvertreter kritisieren die Zustände als „menschenunwürdig“.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 82017.html

Das Ende eines weiteren Plattenbaus im Yorckgebiet: Der in diesen Tagen begonnene Rückbau der Bersarinstraße 2-6 soll bis Februar 2015 abgeschlossen werden. Nebenan hatte der kommunale Großvermieter GGG im vergangenen Jahr Fünfgeschosser mit 160 Wohnungen abreißen lassen.

http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMN ... 001794.php

:dead:
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