Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt sein?

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Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt sein?

ja
13
20%
nein
53
80%
 
Abstimmungen insgesamt: 66
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » So 26. Aug 2012, 10:45

MikeRosoft » Sa 25. Aug 2012, 23:34 hat geschrieben:
Falsch, Sie haben geschrieben

Zitat riverpirate:

Trotzdem brauchen wir nicht den Schwanz einziehen, und zu allem ja und amen sagen was das Judentum betrifft. Was soll noch alles in diesem Namen legalisiert werden?

Deshalb nochmal die Frage was denn in Deutschland bisher so alles im Namen des Judentums legalisiert wurde.

Sie betreiben Korintenkackerei. es geht eindeutig aus dem Beitrag hervor, das ich gefragt habe was noch so kommen wird. Wenn man natürlich nicht fähig ist bzw nicht im Kontext verstehen will, dann kann ich auch nicht helfen.
Sie versuchen mir wie immer etwas anzuhängen, was nicht so ist.
Eine äußerst fiese Art !
Zuletzt geändert von riverpirate am So 26. Aug 2012, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
jellobiafra
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon jellobiafra » So 26. Aug 2012, 11:09

'Der Begriff "jüdisches Leben" ist mehrdeutig und wird von der Konferenz europäischer Rabbiner in dieser Mehrdeutigkeit ausgenutzt, um sich überhaupt auf den Holocaust beziehen zu können.

Der Holocaust war ein Angriff auf jüdisches Leben, wenn man jüdisches Leben definiert als das physische Überleben von jüdischen Menschen. Ein Zwangsbeschneidungsverbot ist dann ein Angriff auf jüdisches Leben, wenn damit so etwas gemeint ist wie "Ausleben der jüdischen Religionen und Traditionen".

Ein Zwangsbeschneidungsverbot ist überhaupt kein Angriff auf das physische Leben jüdischer Menschen, eher im Gegenteil. Es gewährt die Unversehrtheit des Körpers.

Hier liegt Kunstgriff Nr, 2 der Eristischen Dialektik nach Schopenhauer vor,

Ein Trugschluss aus der Homonymie

Die Homonymie, also die Verwendung von mehrdeutigen Bezeichnungen, wird eingesetzt, um eine aufgestellte Behauptung auf das auszudehnen, was nur dem Wortlaut nach etwas mit der Sache zu tun hat, und die Behauptung für diesen Fall zu widerlegen. Homonyma sind zwei Begriffe, die durch dasselbe Wort bezeichnet werden: „Tief“, „schneidend“, „hoch“ sind Homonyma, man kann damit Töne bezeichnen, aber auch die Eigenschaften von Gegenständen. Diese andere Bedeutung kann man dann klar widerlegen und dabei den Anschein erwecken, man habe die aufgestellte Behauptung widerlegt.

Dieser Kunstgriff entspricht dem klassischen Sophisma ex homonymia, also einem Trugschluss aus verschiedenen Bedeutungen eines Worts. Der offensichtliche Trugschluss der Homonymie wird im Normalfall allerdings kaum jemanden täuschen.

Bei schwierigeren Fällen ist Täuschung leicht möglich, besonders, wenn die Begriffe, die durch denselben Ausdruck bezeichnet werden, verwandt sind und ineinander übergehen. Schopenhauer verwendet als Beispiel den Begriff der Ehre: Diese kann zum einen positiver Ausdruck der Würdigung unter Gleichen sein (z. B. respektieren, einen Orden verleihen usw.) oder negativ eine Voraussetzung, die man erfüllen muss, um als gleichberechtigt anerkannt werden (vgl. die „Ehre verlieren“).


http://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » So 26. Aug 2012, 11:16

jellobiafra » So 26. Aug 2012, 10:09 hat geschrieben:'Der Begriff "jüdisches Leben" ist mehrdeutig und wird von der Konferenz europäischer Rabbiner in dieser Mehrdeutigkeit ausgenutzt, um sich überhaupt auf den Holocaust beziehen zu können.

Der Holocaust war ein Angriff auf jüdisches Leben, wenn man jüdisches Leben definiert als das physische Überleben von jüdischen Menschen. Ein Zwangsbeschneidungsverbot ist dann ein Angriff auf jüdisches Leben, wenn damit so etwas gemeint ist wie "Ausleben der jüdischen Religionen und Traditionen".

Ein Zwangsbeschneidungsverbot ist überhaupt kein Angriff auf das physische Leben jüdischer Menschen, eher im Gegenteil. Es gewährt die Unversehrtheit des Körpers.

Hier liegt Kunstgriff Nr, 2 der Eristischen Dialektik nach Schopenhauer vor,

Ein Trugschluss aus der Homonymie



http://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik

itat:
Die Homonymie, also die Verwendung von mehrdeutigen Bezeichnungen, wird eingesetzt, um eine aufgestellte Behauptung auf das auszudehnen, was nur dem Wortlaut nach etwas mit der Sache zu tun hat, und die Behauptung für diesen Fall zu widerlegen. Homonyma sind zwei Begriffe, die durch dasselbe Wort bezeichnet werden: „Tief“, „schneidend“, „hoch“ sind Homonyma, man kann damit Töne bezeichnen, aber auch die Eigenschaften von Gegenständen. Diese andere Bedeutung kann man dann klar widerlegen und dabei den Anschein erwecken, man habe die aufgestellte Behauptung widerlegt.

Dieser Kunstgriff entspricht dem klassischen Sophisma ex homonymia, also einem Trugschluss aus verschiedenen Bedeutungen eines Worts. Der offensichtliche Trugschluss der Homonymie wird im Normalfall allerdings kaum jemanden täuschen.

Bei schwierigeren Fällen ist Täuschung leicht möglich, besonders, wenn die Begriffe, die durch denselben Ausdruck bezeichnet werden, verwandt sind und ineinander übergehen. Schopenhauer verwendet als Beispiel den Begriff der Ehre: Diese kann zum einen positiver Ausdruck der Würdigung unter Gleichen sein (z. B. respektieren, einen Orden verleihen usw.) oder negativ eine Voraussetzung, die man erfüllen muss, um als gleichberechtigt anerkannt werden (vgl. die „Ehre verlieren“).


gut geschrieben :thumbup: :thumbup:
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MikeRosoft
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » So 26. Aug 2012, 11:17

riverpirate » So 26. Aug 2012, 09:45 hat geschrieben:Sie betreiben Korintenkackerei. es geht eindeutig aus dem Beitrag hervor, das ich gefragt habe was noch so kommen wird. Wenn man natürlich nicht fähig ist bzw nicht im Kontext verstehen will, dann kann ich auch nicht helfen.
Sie versuchen mir wie immer etwas anzuhängen, was nicht so ist.
Eine äußerst fiese Art !


Es gibt keinen Grund dass Sie hier so rumkeifen. Bei Ihrer Aussage

Zitat riverpirate:

Trotzdem brauchen wir nicht den Schwanz einziehen, und zu allem ja und amen sagen was das Judentum betrifft. Was soll noch alles in diesem Namen legalisiert werden?


braucht man keine Korinthenkackerei betreiben um die Frage zu stellen, was denn bisher in Deutschland im Namen des Judentums legalisiert wurde.

Deutsche Juden sind genauso Teil Deutschlands wie Sie oder ich, deshalb verstehe ich schonmal dieses brauchen wir nicht den Schwanz einziehen. Wir, nach ihrer Ansicht anscheinend die deutsche Bevölkerung ausser den deutschen Juden, brauchen nicht zu allem ja und amen sagen was das Judentum betrifft. Sie fragen dann was noch alles in diesem Namen (aus dem Kontext ergibt sich dass damit das Judentum gemeint ist) legalisiert werden soll.

Daraus ergibt sich doch ganz klar dass nach Ihrer Ansicht in der Vergangenheit etwas im Namen des Judentums in Deutschland (es geht ja in diesem Thread um die deutsche Gesetzgebung) legalisiert wurde, ich möchte gerne von Ihnen wissen was das sein soll.

Wenn es nichts gibt was in Deutschland im Namen des Judentums legalisiert wurde, dann unterlassen Sie es doch einfach künftig solchen Blödsinn zu schreiben.
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » So 26. Aug 2012, 11:24

MikeRosoft » So 26. Aug 2012, 10:17 hat geschrieben:
Es gibt keinen Grund dass Sie hier so rumkeifen. Bei Ihrer Aussage

Zitat riverpirate:

Trotzdem brauchen wir nicht den Schwanz einziehen, und zu allem ja und amen sagen was das Judentum betrifft. Was soll noch alles in diesem Namen legalisiert werden?


braucht man keine Korinthenkackerei betreiben um die Frage zu stellen, was denn bisher in Deutschland im Namen des Judentums legalisiert wurde.

Deutsche Juden sind genauso Teil Deutschlands wie Sie oder ich, deshalb verstehe ich schonmal dieses brauchen wir nicht den Schwanz einziehen. Wir, nach ihrer Ansicht anscheinend die deutsche Bevölkerung ausser den deutschen Juden, brauchen nicht zu allem ja und amen sagen was das Judentum betrifft. Sie fragen dann was noch alles in diesem Namen (aus dem Kontext ergibt sich dass damit das Judentum gemeint ist) legalisiert werden soll.

Daraus ergibt sich doch ganz klar dass nach Ihrer Ansicht in der Vergangenheit etwas im Namen des Judentums in Deutschland (es geht ja in diesem Thread um die deutsche Gesetzgebung) legalisiert wurde, ich möchte gerne von Ihnen wissen was das sein soll.

Wenn es nichts gibt was in Deutschland im Namen des Judentums legalisiert wurde, dann unterlassen Sie es doch einfach künftig solchen Blödsinn zu schreiben.

was hächeln Sie hinter mir her, hatte ich schon mal das Problem mit einem Mod. Wenn Sie nich fähig sind, und nicht verstehen wollen, dann lassen Sie es doch einfach.
Sie drehen und wenden sich wie ein Aal, nur um mich des Antisemitismus überführen zu wollen.
Für mich ist das Thema,zumindest mit Ihnen beendet. Habe keine Lust auf dieses Kindergartenniveau. Es ist klar, wie ich es gemeint habe, und wenn Sie sich daraus eine Verschwörungstheorie basteln, ist das nicht mein Problem.

Kleiner Tipp, versuchen Sie es noch mal ,indem Sie alles noch mal in Ruhe lesen. dazu gehört auch das, worauf ich geantwortet habe.
Zuletzt geändert von riverpirate am So 26. Aug 2012, 11:25, insgesamt 1-mal geändert.
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MikeRosoft
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » So 26. Aug 2012, 11:45

riverpirate » So 26. Aug 2012, 10:24 hat geschrieben:was hächeln Sie hinter mir her, hatte ich schon mal das Problem mit einem Mod. Wenn Sie nich fähig sind, und nicht verstehen wollen, dann lassen Sie es doch einfach.
Sie drehen und wenden sich wie ein Aal, nur um mich des Antisemitismus überführen zu wollen.
Für mich ist das Thema,zumindest mit Ihnen beendet. Habe keine Lust auf dieses Kindergartenniveau. Es ist klar, wie ich es gemeint habe, und wenn Sie sich daraus eine Verschwörungstheorie basteln, ist das nicht mein Problem.

Kleiner Tipp, versuchen Sie es noch mal ,indem Sie alles noch mal in Ruhe lesen. dazu gehört auch das, worauf ich geantwortet habe.


Sicher ist es klar wie ihr Satz gemeint war, deshalb hab ich Sie ja bereits mehrfach gefragt was denn bisher in Deutschland im Namen des Judentums legalisiert wurde. Sie können die Moderatorenkeule stecken lassen, ich bin mit Ausnahme des Subforum 5 genauso User wie Sie. Das hab ich Ihnen und dem anderen Schelm zwar schon mehrfach erklärt, aber Sie wollen es offensichtlich nicht verstehen.

Selbstverständlich können Sie das Thema mit mir beenden, das schaffen Sie am besten wenn Sie mir nicht mehr antworten, Ihre Kapitulation habe ich entgegengenommen.

Noch ein kleiner Tip auch von mir. Wenn Sie nicht als Antisemit wahrgenommen werden wollen dann verhalten und schreiben Sie nicht wie einer.

Schönen Sonntag noch, Herr "Israelkritiker".
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » So 26. Aug 2012, 20:11

Für ganz Begriffsstutzige:

man wird jetzt Beschneidung legalisieren und erlauben, das ist ein Zugestandnis an des jüdische Volk, weil wir es denen angeblich schuldig sind.
Wenn ich jetzt Frage, was werden wir noch legalisieren, dürfte doch für jeden normaldenkende Menschen, der nicht nur darauf aus ist anderen Usern etwas zu unterstellen , klar sein, das sich das" noch" auf weitere Dinge die da passieren könnten bezieht. Noch, weil ja die Beschneidung legalisiert wird.

Deutsche Sprache schwere Sprache, ich weiß.
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jorikke
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon jorikke » So 26. Aug 2012, 20:18

riverpirate » So 26. Aug 2012, 20:11 hat geschrieben:Für ganz Begriffsstutzige:

man wird jetzt Beschneidung legalisieren und erlauben, das ist ein Zugestandnis an des jüdische Volk, weil wir es denen angeblich schuldig sind.
Wenn ich jetzt Frage, was werden wir noch legalisieren, dürfte doch für jeden normaldenkende Menschen, der nicht nur darauf aus ist anderen Usern etwas zu unterstellen , klar sein, das sich das" noch" auf weitere Dinge die da passieren könnten bezieht. Noch, weil ja die Beschneidung legalisiert wird.

Deutsche Sprache schwere Sprache, ich weiß.



Legalisieren?
Es geht darum ob man es verbieten soll.
Legalisiert ist das Entfernen der Unterhosenfusselkeimzelle schon seit tausenden von Jahren.
Bukowski

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon Bukowski » So 26. Aug 2012, 20:22

jorikke » So 26. Aug 2012, 19:18 hat geschrieben:

Legalisieren?
Es geht darum ob man es verbieten soll.
Legalisiert ist das Entfernen der Unterhosenfusselkeimzelle schon seit tausenden von Jahren.


Nein, die Juden wurden von Antike bis Mittelalter immer wieder Beschneidungsverboten - bishin zur Todesstrafe - unterworfen, um sie zu assimilieren.
Bukowski

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon Bukowski » So 26. Aug 2012, 20:25

riverpirate » So 26. Aug 2012, 19:11 hat geschrieben:Für ganz Begriffsstutzige:

man wird jetzt Beschneidung legalisieren und erlauben, das ist ein Zugestandnis an des jüdische Volk, weil wir es denen angeblich schuldig sind.
Wenn ich jetzt Frage, was werden wir noch legalisieren, dürfte doch für jeden normaldenkende Menschen, der nicht nur darauf aus ist anderen Usern etwas zu unterstellen , klar sein, das sich das" noch" auf weitere Dinge die da passieren könnten bezieht. Noch, weil ja die Beschneidung legalisiert wird.

Deutsche Sprache schwere Sprache, ich weiß.


Erlauben? Verbieten? :D

Komisch: Deutschland als einziges Land weltweit wollte die Beschneidung verbieten - haben denn ALLE anderen Länder DERART unter der "Holocaustkeule" zu leifden, dass sie sich das nicht trauen? :?:
Zuletzt geändert von Bukowski am So 26. Aug 2012, 20:26, insgesamt 2-mal geändert.
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » So 26. Aug 2012, 20:30

Bukowski » So 26. Aug 2012, 19:25 hat geschrieben:
Erlauben? Verbieten? :D

Komisch: Deutschland als einziges Land weltweit wollte die Beschneidung verbieten - haben denn ALLE anderen Länder DERART unter der "Holocaustkeule" zu leifden, dass sie sich das nicht trauen? :?:

Keine bange, es kommt langsam aber sicher weltwei , auch wenn hier einige noch so traurig sein werden, In Israel gibt es auch schon zaghafte Proteste, In Schweden,Dänemark,Australien und noch in anderen Ländern. Solche Reformen dauern halt, macht aber keiner den Anfang, wo wären wir heute?
Bukowski

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon Bukowski » So 26. Aug 2012, 20:38

riverpirate » So 26. Aug 2012, 19:30 hat geschrieben:Keine bange, es kommt langsam aber sicher weltwei , auch wenn hier einige noch so traurig sein werden, In Israel gibt es auch schon zaghafte Proteste, In Schweden,Dänemark,Australien und noch in anderen Ländern. Solche Reformen dauern halt, macht aber keiner den Anfang, wo wären wir heute?


Du sagtest, man würde in Deutschland aufgrund des Holocaustes die Beschneidung verbieten wollen - ach NEIN :eek: deshalb sei man zurückgeschwommen.

Ich fragte Dich, wie das denn mit allen anderen Ländern aussieht, die die Beschneidung AUCH nicht verboten hatten. Warum nicht? Wegen des Holocaustes?

Kannst Du dem Gedankengang folgen?

Und nicht immer die Palästinenser vergessen - diese Barbaren, die ihre Kinder verstümmeln ! :D
riverpirate

Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » So 26. Aug 2012, 20:50

Bukowski » So 26. Aug 2012, 19:38 hat geschrieben:


Ich fragte Dich, wie das denn mit allen anderen Ländern aussieht, die die Beschneidung AUCH nicht verboten hatten. Warum nicht? Wegen des Holocaustes?

:D

Nein Gretel auch wenn es nun gar nicht in Dein Hetzprogramm passt, aus dem selben Grund wie Deutschland. weil sich bisher keiner so richtig darum gekümmert hat. Weil eigentlich bisher keiner wußte, wie grausam diese beschneidungen sind. jetzt weiß es die ganze Wet.

Die Beschneidung wurde nicht wegen dem Holocaust nicht verboten,bis her, das ist ja Deine Aussage, die Beschneidung wird nun wegen dem Holocaust legalisiert. Ein himmelweiter unterschied.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon MikeRosoft » So 26. Aug 2012, 21:11

riverpirate » So 26. Aug 2012, 19:50 hat geschrieben:Nein Gretel auch wenn es nun gar nicht in Dein Hetzprogramm passt, aus dem selben Grund wie Deutschland. weil sich bisher keiner so richtig darum gekümmert hat. Weil eigentlich bisher keiner wußte, wie grausam diese beschneidungen sind. jetzt weiß es die ganze Wet.

Die Beschneidung wurde nicht wegen dem Holocaust nicht verboten,bis her, das ist ja Deine Aussage, die Beschneidung wird nun wegen dem Holocaust legalisiert. Ein himmelweiter unterschied.


Ist schon klar, ca. 40 % der männlichen Weltbevölkerung ist beschnitten aber eigentlich wußte bisher keiner wie grausam diese Beschneidungen sind. Da müssen erst ein paar Flußpiraten unter dem Deckmantel der Menschlichkeit auf den fahrenden Zug aufspringen und schon weiß es die ganze Welt.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon Athos » So 26. Aug 2012, 21:15

jorikke » So 26. Aug 2012, 20:18 hat geschrieben:

Legalisieren?
Es geht darum ob man es verbieten soll.

Das ist falsch.
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon Cobra9 » Mo 27. Aug 2012, 09:02

riverpirate » Sa 25. Aug 2012, 22:35 hat geschrieben:Die Muslime hauen uns aber nich ständig die Holocaustkeule um die Ohren, und die Muslime sind auch kompromissfähig.

Ob das er Ethikrat beschließt, oder sich mit der hohlen Hand vor ........... faßt, das würde nichs bringen.
Ein Kompromis wäre Nur im OP nur unter narkose nur durch Chirurgen.
Alles Andere ist Verarschung der Massen, und auch nicht kontrollierbar.


Ohje also doch auf dem Böser Juden Trip....

Nur mal am Rande. Du behauptest die Muslime würden nie die Fremdenfeindlichkeit - Karte usw. ausspielen ?

Dann biste falsch informiert. Und die Juden in Deutschland oder in der restlichen Welt sind auch fähig Kompromisse einzugehen.
Das Böse hat einen Namen. Schokolade !

User auf Ignore erhalten keine Antwort

Auf meiner Liste : Alter Stubentiger
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon riverpirate » Mo 27. Aug 2012, 22:39

Cobra9 » Mo 27. Aug 2012, 08:02 hat geschrieben:

Dann biste falsch informiert. Und die Juden in Deutschland oder in der restlichen Welt sind auch fähig Kompromisse einzugehen.

Bis jetzt haben sich alle Juden,die im TV zu Wort kamen, gegen Kompromisse ausgesprochen. Ausnahmslos!
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Katenberg
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt se

Beitragvon Katenberg » Mo 27. Aug 2012, 22:41

riverpirate » Mo 27. Aug 2012, 21:39 hat geschrieben:Bis jetzt haben sich alle Juden,die im TV zu Wort kamen, gegen Kompromisse ausgesprochen. Ausnahmslos!


Die Juden, die ich bisher auch erlebt habe, sehen das genauso. :s
Am Ende haben wir hier ein Blutbad, und ich spreche nicht von Schwanzblut :D
There was blood upon t risers
there were brains upon t chute
Intestines were a-dangling from his paratroopers suit
He was a mess, they picked him up
and poured him from his boots
And he ain't gonna jump no more
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt sein?

Beitragvon jack000 » Mo 22. Apr 2019, 21:27

DEUTSCHLAND

PASSENTZUG WEGEN BESCHNEIDUNG

„Müssen davon ausgehen, dass Mädchen in den Ferien verstümmelt werden“

Der Entzug des deutschen Passes droht jedem, der Mädchen zum Zweck der Genitalverstümmelung ins Ausland begleitet. Doch seit der Gesetzesänderung 2017 ist kein einziger Pass eingezogen worden. Für die FDP ist das Gesetz nur ein Feigenblatt.

Als die Bundesregierung im Dezember 2016 das Passgesetz änderte, wertete sie diesen Schritt als wichtigen Schlag gegen die Genitalverstümmelung. Die Novelle sollte verhindern, dass junge Mädchen zu sogenannten Ferienbeschneidungen ins Ausland geflogen werden.

„Weibliche Genitalverstümmelung verursacht unfassbare körperliche Qualen und seelisches Leid bei den betroffenen Mädchen und Frauen“, sagte die damalige Familienministerin Manuela Schwesig (SPD). Der drohende Passentzug für Personen, die die Mädchen zu dem Eingriff ins Ausland bringen, sei ein „bedeutender Schritt“, um junge Frauen besser zu schützen.

Im Juli 2017 trat die Änderung des Passgesetzes in Kraft. Demnach droht Personen die Versagung und der Entzug des deutschen Passes, wenn sie Mädchen oder Frauen mit dem Ziel der Genitalverstümmelung ins Ausland begleiten. Die Bundesregierung erhoffte sich damit die Eindämmung des organisierten Beschneidungstourismus in den Schulferien.

Eine Frau schubste sie nach vorne. So begann die Beschneidung
Doch das Instrument des drohenden Passentzugs hat sich offenbar als unwirksam erwiesen. Das ergibt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion, die WELT vorliegt.
So ist der Bundesregierung seit Änderung des Passgesetzes kein einziger Fall bekannt, in dem einer Person wegen des Verdachts der Ausreise zum Zweck der weiblichen Genitalverstümmelung der Pass entzogen wurde.

Auf die Frage, ob das Passgesetz bei der Bekämpfung von „Ferienbeschneidungen“ erfolgreich umgesetzt wird, antwortet das Familienministerium wörtlich: „Der Bundesregierung ist kein Fall bekannt, in dem die tatbestandlichen Voraussetzungen der Passentziehung wegen drohender Ferienbeschneidungen erfüllt waren und gleichwohl keine Passentziehung erfolgt wäre. Insofern geht die Bundesregierung von einer erfolgreichen Umsetzung aus.“

Für die FDP ist das nur wenig glaubwürdig. Sie vermutet eher, dass das Gesetz nicht greift, weil es an der Umsetzung scheitert. Mit Blick auf die Einwanderung der vergangenen Jahre könne nicht davon ausgegangen werden, dass „Ferienbeschneidung“ plötzlich kein Problem mehr sei, heißt es in der Auswertung der Anfrage durch die Fraktion.

„Es zeigt sich, dass die Bundesregierung die Dimension des Problems nicht erkannt hat“, sagte die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding WELT. Dass bislang kein einziger Pass entzogen wurde, lasse keinesfalls darauf schließen, dass das Passgesetz wirksam sei, so Suding weiter.

„Es ist völlig unrealistisch, dass allein die Änderungen im Passgesetz inzwischen alle Ferienbeschneidungen verhindern. Wir müssen daher davon ausgehen, dass weiterhin Mädchen in den Ferien verstümmelt werden.“ Insofern scheine das neue Passgesetz nur ein Feigenblatt zu sein, so Suding weiter. „Die Bundesregierung muss mehr dafür tun, die Mädchen und Frauen wirksam zu schützen. Die Genitalverstümmelung bringt unendliches physisches und psychisches Leid über die betroffenen Mädchen und Frauen.“

Nach einer 2017 vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Studie leben in Deutschland geschätzt 50.000 genitalverstümmelte Frauen. Zwischen 1500 und 5700 in Deutschland lebende Mädchen sind akut davon bedroht, beschnitten zu werden. Die fünf Hauptherkunftsländer, aus denen die meisten der in Deutschland betroffenen Frauen und Mädchen stammen, sind Eritrea, Irak, Somalia, Ägypten und Äthiopien.

Die weibliche Genitalverstümmelung ist gemäß Paragraf 226a Strafgesetzbuch strafbar. Eine Erfassung in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfolgt nach Angaben der Bundesregierung allerdings nur bei Taten, die in Deutschland begangen wurden. „Im Berichtsjahr 2018 wurden in der PKS vier Fälle weiblicher Genitalverstümmelung erfasst, im Berichtsjahr 2017 wurde kein Fall erfasst“, heißt es dazu in der Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP.

Unzufrieden sind die Liberalen auch darüber, dass es kein Register gibt, in der Ärzte aufgelistet sind, die auf die medizinischen Bedürfnisse von genitalverstümmelten Mädchen und Frauen spezialisiert sind. „Menschenrechtsorganisationen beschreiben immer wieder, dass das Fehlen medizinischer Kenntnisse ein Problem ist. Die betroffenen Frauen haben oftmals Angst vor medizinischen Untersuchungen, weshalb sie erst kurz vor einer anstehenden Geburt ärztliche Hilfe aufsuchen“, heißt es dazu bei der FDP. Für Betroffene, Betreuende, Sachbearbeiter und medizinisches Notfallpersonal seien aber aktuelle Informationen von Spezialisten in diesen Fällen sehr wichtig.

Nach Angaben der Bundesregierung hat die Bundesärztekammer im Jahr 2005 auf Anregung des Bundesgesundheitsministeriums in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe „Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung“ erarbeitet und 2016 zuletzt aktualisiert. Diese Empfehlungen enthielten Hinweise für behandelnde Ärztinnen und Ärzte, insbesondere zur Rechtslage, zu präventiven Maßnahmen sowie zum Umgang mit betroffenen Frauen. In der ärztlichen Fortbildung werde die Genitalverstümmelung „als Querschnittsthema in der ärztlichen Fortbildung, vorrangig in gynäkologischen, pädiatrischen und psychiatrischen Veranstaltungen“ behandelt.

In den Integrationskursen wird das Thema jedoch nicht behandelt, wie die Bundesregierung auf Anfrage mitteilte. Diese Kurse dienten der Vermittlung von ausreichenden Deutschkenntnissen und von Kenntnissen der Rechtsordnung, der Geschichte und der Kultur in Deutschland. „Die konkrete Aufklärung über weibliche Genitalverstümmelung ist kein expliziter inhaltlicher Bestandteil des Integrationskurses als Erstintegrationsangebot.“

https://www.welt.de/politik/deutschland ... mmelt.html

Tja, bedeutet das also, das wir gegen solche Rituale gar nix machen können?
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jack000
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Re: Sollen Beschneidungen aus religiösen Gründen erlaubt sein?

Beitragvon jack000 » Mo 22. Apr 2019, 21:28

Wer hat hier eigentlich auf "ja" geklickt?
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