Ist der Neoliberalismus unsozial

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lili
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon lili » Mo 22. Jul 2019, 09:13

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:11)

Die Franzosen müssen ähnliche Reformen angehen. Die stehen wirtschaftlich auf der Kippe. Die dortigen sozialen Wohltaten sind nicht mehr finanzierbar.


Das mag ja sein, nur ob die Agenda wirklich Früchte trägt bezweifel ich. Die Armen profitieren ja schonmal nicht davon. So viel ist sicher.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 09:15

lili hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:11)

Ich weiß nicht ob ich jetzt der Vertreter von der alten Sozialhilfe bin. Zumindest wurde erstmal differenziert wie lange jemand gearbeitet hat und wenn z.B. eine Mutter für ihr Kind Wintersachen haben wollte, dann hat sie es auch erhalten. Es gab sicherlich auch Leiharbeit, aber dass hat sich verschärft und dieser Riester Rente hat auch nur noch alles verschlimmert.


Bei der Sozialhilfe wurde nicht differenziert wie lange einer gearbeitet hat. Die war noch nie mehr als eine Hilfe zum Überleben. Nur die Alten haben weniger gejammert. Die heutige Jugend will von HartzIV gern auch Zigaretten, Smartphone, Bier und Urlaub finanzieren. Darum fantasiert man von der guten alten Zeit vor HartzIV die es aber nie gab.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 09:23

lili hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:13)

Das mag ja sein, nur ob die Agenda wirklich Früchte trägt bezweifel ich. Die Armen profitieren ja schonmal nicht davon. So viel ist sicher.

Auf jeden Fall gibt es heute keine 4,5 Millionen Arbeitslose mehr. Und du kannst nicht für alles die Agenda verantwortlich machen. Leiharbeit und Subunternehmertum und Konstruktionen die der Vermeidung von Lohnkosten dienen sind der Arbeit smarter Rechtsanwaltsbüros zu verdanken die mit viel Geld und Manpower nach Lücken in den Gesetzen suchen um diese dann auszunutzen. Ein Problem was bei jeder Reform immer wieder auftaucht. Aber der Gesetzgeber ist ständig dabei solche Lücken zu schließen. Mit der Nachunternehmerhaftung. Mit Neufassungen des Entsendegesetzes. Das kommt beim Volk aber nicht an. Weil es kompliziert ist. Schlecht vermittelbar.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon lili » Mo 22. Jul 2019, 09:26

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:15)

Bei der Sozialhilfe wurde nicht differenziert wie lange einer gearbeitet hat. Die war noch nie mehr als eine Hilfe zum Überleben. Nur die Alten haben weniger gejammert. Die heutige Jugend will von HartzIV gern auch Zigaretten, Smartphone, Bier und Urlaub finanzieren. Darum fantasiert man von der guten alten Zeit vor HartzIV die es aber nie gab.


Wieso die heutige Jugend? Wenn jemand bis 0 sanktioniert wird. dann lebt die Jugend auf der Straße. Das Thema Obdachlosigkeit bzw. Jugendobdachlosigkeit scheint die Politiker auch nicht zu interessieren. Die haben ganz andere Sorgen als Smartphone oder Zigaretten. Die mag es sicherlich auch geben, aber heutzutage sind die meisten Jugendlichen unabhängig ihrer ökonomischen Situation so.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon lili » Mo 22. Jul 2019, 09:28

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:23)

Auf jeden Fall gibt es heute keine 4,5 Millionen Arbeitslose mehr. Und du kannst nicht für alles die Agenda verantwortlich machen. Leiharbeit und Subunternehmertum und Konstruktionen die der Vermeidung von Lohnkosten dienen sind der Arbeit smarter Rechtsanwaltsbüros zu verdanken die mit viel Geld und Manpower nach Lücken in den Gesetzen suchen um diese dann auszunutzen. Ein Problem was bei jeder Reform immer wieder auftaucht. Aber der Gesetzgeber ist ständig dabei solche Lücken zu schließen. Mit der Nachunternehmerhaftung. Mit Neufassungen des Entsendegesetzes. Das kommt beim Volk aber nicht an. Weil es kompliziert ist. Schlecht vermittelbar.


Durch die Agenda 2010 wurde die Leiharbeit weiter ausgebreitet. Das war ja der Plan und Frau Göring Eckardt hat sich herausgeredet als sie gesagt hat, so schlimm wollte sie es gar nicht und die SPD bzw. Schröder hat es ganz anders verkauft u.s.w.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 09:40

lili hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:28)

Durch die Agenda 2010 wurde die Leiharbeit weiter ausgebreitet. Das war ja der Plan und Frau Göring Eckardt hat sich herausgeredet als sie gesagt hat, so schlimm wollte sie es gar nicht und die SPD bzw. Schröder hat es ganz anders verkauft u.s.w.

Ich habe doch dargestellt wird was alles getan wird/wurde um die Leiharbeit so zu regulieren dass sie auch sozial funktionert.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 09:43

lili hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:26)

Wieso die heutige Jugend? Wenn jemand bis 0 sanktioniert wird. dann lebt die Jugend auf der Straße. Das Thema Obdachlosigkeit bzw. Jugendobdachlosigkeit scheint die Politiker auch nicht zu interessieren. Die haben ganz andere Sorgen als Smartphone oder Zigaretten. Die mag es sicherlich auch geben, aber heutzutage sind die meisten Jugendlichen unabhängig ihrer ökonomischen Situation so.

Wer wird denn bis 0 sanktioniert? Doch nur die welche zu faul sind überhaupt aufzustehen. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Wer nimmt muss auch geben. Und sei es nur dass er pünktlich im Amt ist. Ich bin auch jeden Tag pünktlich auf der Arbeit.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon lili » Mo 22. Jul 2019, 09:45

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:40)

Ich habe doch dargestellt wird was alles getan wird/wurde um die Leiharbeit so zu regulieren dass sie auch sozial funktionert.


Es funktioniert aber nicht.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon lili » Mo 22. Jul 2019, 09:47

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:43)

Wer wird denn bis 0 sanktioniert? Doch nur die welche zu faul sind überhaupt aufzustehen. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Wer nimmt muss auch geben. Und sei es nur dass er pünktlich im Amt ist. Ich bin auch jeden Tag pünktlich auf der Arbeit.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 09:57

lili hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:45)

Es funktioniert aber nicht.

Doch dass tut es. Gerade die Nachunternehmerhaftung die nach und nach ausgeweitet wird. Zuletzt bei den Paketzustellern.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon lili » Mo 22. Jul 2019, 10:00

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jul 2019, 09:57)

Doch dass tut es. Gerade die Nachunternehmerhaftung die nach und nach ausgeweitet wird. Zuletzt bei den Paketzustellern.


und wie lange hat das gedauert? Man hat doch gerade denen die Macht dadurch gegeben?
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Selina » Mo 22. Jul 2019, 11:59

Fakt ist: Der Niedriglohnsektor wurde seit Schröders neoliberaler Agenda 2010 vergrößert. Absichtlich. Da hilft alles Schönreden nichts. Viele Leute - zumindest im Osten ist es so - müssen in unbefristeten, schlecht bezahlten, nicht sozialversicherten Jobs arbeiten, die Zwangsteilzeit hat sich ebenso vergrößert. Und das quer durch alle Berufsgruppen. Die Rede ist nicht von irgendwelchen "dazuverdienenden" Ehefrauen, sondern von Menschen, die keine andere Stelle finden als eine Teilzeitstelle, obwohl sie liebend gerne vollzeit arbeiten würden. Es gibt keine Vollzeitstellen. Folge: Der Verdienst reicht nicht zum Leben und sie müssen im Jobcenter aufstocken lassen. Dafür müssen sie sich dort denselben Überprüfungen unterziehen wie Hartz-Vier-Empfänger. Die Herren Unternehmer machen sich halt nen schlanken Fuß. Kann ich nichts Gutes dran finden.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon bluetie » Mo 22. Jul 2019, 12:04

Selina hat geschrieben:(22 Jul 2019, 11:59)... Es gibt keine Vollzeitstellen. Folge: Der Verdienst reicht nicht zum Leben und sie müssen im Jobcenter aufstocken lassen. Dafür müssen sie sich dort denselben Überprüfungen unterziehen wie Hartz-Vier-Empfänger. Die Herren Unternehmer machen sich halt nen schlanken Fuß. Kann ich nichts Gutes dran finden.

wobei die Kollegen aus Polen solche Probleme erstaunlicherweise nicht haben. Die finden alle irgendeinen Job, tun ihre Arbeit und beklagen sich nicht. Die wählen auch nicht die Partei der vormaligen Statthalter der totalitären Sowjetunion.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 22. Jul 2019, 12:18

Kohlhaas hat geschrieben:(21 Jul 2019, 20:26)


Ist die Deutsche Bahn noch ein staatlich geführtes Unternehmen? Glaubst Du angesichts der laufenden Maut-Debatten tatsächlich, dass das Autobahnnetz noch in staatlicher Hand bleiben soll? Ist die Post mit ihren ehemaligen Sparten Postdienstleistung und Telekommunikation noch ein staatlich geführtes Unternehmen? Sind die diversen Unternehmen, die im Energieversorgungssektor tätig sind, noch staatlich geführte Unternehmen?



Gott sei Dank nicht.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 12:56

lili hat geschrieben:(22 Jul 2019, 10:00)

und wie lange hat das gedauert? Man hat doch gerade denen die Macht dadurch gegeben?

Wirklich? Arbeitgeber suchen seit jeher nach Möglichkeiten den Lohn zu drücken. Es ist ein immerwährender Kampf.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 12:57

Selina hat geschrieben:(22 Jul 2019, 11:59)

Fakt ist: Der Niedriglohnsektor wurde seit Schröders neoliberaler Agenda 2010 vergrößert. Absichtlich. Da hilft alles Schönreden nichts. Viele Leute - zumindest im Osten ist es so - müssen in unbefristeten, schlecht bezahlten, nicht sozialversicherten Jobs arbeiten, die Zwangsteilzeit hat sich ebenso vergrößert. Und das quer durch alle Berufsgruppen. Die Rede ist nicht von irgendwelchen "dazuverdienenden" Ehefrauen, sondern von Menschen, die keine andere Stelle finden als eine Teilzeitstelle, obwohl sie liebend gerne vollzeit arbeiten würden. Es gibt keine Vollzeitstellen. Folge: Der Verdienst reicht nicht zum Leben und sie müssen im Jobcenter aufstocken lassen. Dafür müssen sie sich dort denselben Überprüfungen unterziehen wie Hartz-Vier-Empfänger. Die Herren Unternehmer machen sich halt nen schlanken Fuß. Kann ich nichts Gutes dran finden.

Blödsinn.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon lili » Mo 22. Jul 2019, 12:58

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jul 2019, 12:56)

Wirklich? Arbeitgeber suchen seit jeher nach Möglichkeiten den Lohn zu drücken. Es ist ein immerwährender Kampf.


Das Interessante ist, dass es Ihre Sache. Deswegen bin ich ja für das BGE, dann muss sich niemand für diese Klassenkämpfe einsetzten. Dann brauchen wir auch keine Gewerkschaften, dann hat sich die Sache von selber erledigt.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 13:02

lili hat geschrieben:(22 Jul 2019, 12:58)

Das Interessante ist, dass es Ihre Sache. Deswegen bin ich ja für das BGE, dann muss sich niemand für diese Klassenkämpfe einsetzten. Dann brauchen wir auch keine Gewerkschaften, dann hat sich die Sache von selber erledigt.

Hartz IV ist ein (fast) bedingungsloses Grundeinkommen.
Ic hhabe den Eindruck dass es dir um Luxus zum Nulltarif geht. Also ohne frühes Aufstehen und sonstige unangenehmen Dinge.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 22. Jul 2019, 13:04

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(22 Jul 2019, 12:18)

Gott sei Dank nicht.

Funktioneriert auch nur wenn ein staatliches Monopol nicht in ein privates Monopol überführt wird. Dann wird es nämlich sehr schnell sehr teuer.
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Re: Ist der Neoliberalismus unsozial

Beitragvon lili » Mo 22. Jul 2019, 13:11

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jul 2019, 13:02)

Hartz IV ist ein (fast) bedingungsloses Grundeinkommen.
Ic hhabe den Eindruck dass es dir um Luxus zum Nulltarif geht. Also ohne frühes Aufstehen und sonstige unangenehmen Dinge.


Hartz 4 ist mit Sanktionen. Das BGE nicht. Man wird nicht im Niedriglohnsektor arbeiten müssen und es gibt kein Druck vom Amt jede Stelle anzunehmen. Ja stell dir vor wie schlimm... :rolleyes:
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