SPD plant Anspruch auf HomeOffice

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Kölner1302
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Kölner1302 » Di 15. Jan 2019, 00:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Jan 2019, 22:53)

DAS sehe ich auch so.


Ich habe oben schon gesagt:
Wenn es keinen Anspruch gibt, dann bedeutet das, dass das beliebte Homeoffice evtl. nur bei guten Beziehungen zum Vorgesetzten erlaubt wird und der Arbeitnehmer, der auf das HomeOffice angewiesen ist, mit dem Entzug dieser Erlaubnis erpresst werden kann. Sprich: Willkür.
Zur Vermeidung von Willkür und Schikane bin ich für einen Rechtsanspruch.
Darüber hinaus ist es dem Arbeitgeber nicht verboten, Homeoffice auch in anderen nicht geregelten Fällen einzuräumen.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Tom Bombadil » Di 15. Jan 2019, 09:48

Und was ist mit Arbeitgebern, die grundsätzlich kein Home Office machen? Die werden dann gezwungen, sowas ist nie gut.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Ein Terraner » Di 15. Jan 2019, 09:52

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Jan 2019, 09:48)

Und was ist mit Arbeitgebern, die grundsätzlich kein Home Office machen? Die werden dann gezwungen, sowas ist nie gut.

Rein für den Umweltschutz ist das schon gut.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Tom Bombadil » Di 15. Jan 2019, 10:34

Ein Terraner hat geschrieben:(15 Jan 2019, 09:52)

Rein für den Umweltschutz ist das schon gut.

Das geht besser: einfach in D alles abschalten, ist super für den Umweltschutz, diese dreckige Wirtschaft braucht doch keiner :thumbup:
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Ein Terraner » Di 15. Jan 2019, 10:43

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Jan 2019, 10:34)

Das geht besser: einfach in D alles abschalten, ist super für den Umweltschutz, diese dreckige Wirtschaft braucht doch keiner :thumbup:


Doch die braucht man, was man nicht braucht sind irgendwelche Chefs die auf Anwesenheit im Büro bestehen weil sie gerne Menschen um sich haben. Es ist klar das es sehr viele Jobs gibt die an Örtlichkeiten gebunden sind, aber wenn es problemlos möglich ist dann HO auf Grund einer Laune heraus zu verweigern ist etwas das nicht mehr in die aktuelle Zeit passt.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon jorikke » Di 15. Jan 2019, 10:54

Ein Terraner hat geschrieben:(15 Jan 2019, 10:43)

Doch die braucht man, was man nicht braucht sind irgendwelche Chefs die auf Anwesenheit im Büro bestehen weil sie gerne Menschen um sich haben. Es ist klar das es sehr viele Jobs gibt die an Örtlichkeiten gebunden sind, aber wenn es problemlos möglich ist dann HO auf Grund einer Laune heraus zu verweigern ist etwas das nicht mehr in die aktuelle Zeit passt.


Im Betrieb ist es einigermaßen einfach sich Auszeiten zu nehmen. Gespräche mit Kollegen, Zigarettenpausen, Toilettengänge usw.
Das kennt jeder, es ist halbwegs akzeptiert. Kein Wunder wenn beim HO befürchtet wird, die Auszeiten, wenn man der ditekten Kontrolle entzogen ist, würden über Gebühr zunehmen.
Also werden automatische Kontrollprogramme ablaufen. Z.B. in welchen Zeiten wird am PC gearbeitet, wann bleibt er "in Ruhe."
Wenn AN erst mal begreifen welch permanenter Überwachung sie dann ausgesetzt sind, wird die Begeisterung für HO schnell verfliegen.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Ein Terraner » Di 15. Jan 2019, 11:00

jorikke hat geschrieben:(15 Jan 2019, 10:54)

Im Betrieb ist es einigermaßen einfach sich Auszeiten zu nehmen. Gespräche mit Kollegen, Zigarettenpausen, Toilettengänge usw.
Das kennt jeder, es ist halbwegs akzeptiert. Kein Wunder wenn beim HO befürchtet wird, die Auszeiten, wenn man der ditekten Kontrolle entzogen ist, würden über Gebühr zunehmen.
Also werden automatische Kontrollprogramme ablaufen. Z.B. in welchen Zeiten wird am PC gearbeitet, wann bleibt er "in Ruhe."
Wenn AN erst mal begreifen welch permanenter Überwachung sie dann ausgesetzt sind, wird die Begeisterung für HO schnell verfliegen.


Da solltest du dich mal informieren, im HO ist mehr das Problem das zu viel gearbeitet wird, keine Pausen gemacht werden und auch das Wochenende genutzt wird um liegengebliebenes aufzuholen.
Wenn einem Arbeitgeber die erledigte Arbeit nicht ausreicht und trotzdem seine Mitarbeiter noch überwachen möchte ist er schlicht paranoid. Mal abgesehen davon ob so eine Überwachung rechtlich
überhaupt erlaubt ist, der Betriebsrat wird da einiges zu Melden haben.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Max Wein » Di 15. Jan 2019, 11:15

Kölner1302 hat geschrieben:(13 Jan 2019, 14:44)

https://www.faz.net/aktuell/beruf-chanc ... 72615.html

Das geht zum Beispiel so:
Über den eigenen Laptop kommt man von zuhause über eine Software an seinen Desktop auf dem Server seines Arbeitgebers. Ausdrucken im Betrieb und Telefonumleitung zum Homeoffice ebenfalls über eine Software. So kann man von zuhause an demselben Bildschirm arbeiten wie im Betrieb.

Das HomeOffice ist ein vielseitiges WinWin Geschäft:
Der Arbeitgeber braucht keine Räume mehr anzumieten und zu heizen. Er braucht kein Büromaterial mehr anzuschaffen
Der Arbeitnehmer spart die Fahrtzeit ein und braucht evtl. gar kein Auto mehr.
In seiner Familie kann der Arbeitnehmer Familie und Beruf besser vereinbaren. Zum einen hat er durch die eingesparte Fahrtzeit mehr Zeit, zum anderen kann er sich in den Pausen um pflegebedürftige Angehörige oder Kinder kümmernn und während der Arbeit kann er zumindest auf sie aufpassen.
Die Strassen werden nicht mehr so stark belastet, weil sehr viele Arbeitnehmer nicht mehr fahen müssen.
Es gibt weniger Verkehrsunfälle, für die die Berufsgenossenschaften oder die Krankennkassen und im Pflegefall die Sozialämter aufkommen müssen.
Die Umwelt wird nicht mehr so stark mit Schadstoffen belastet.
Der Wohnungsmarkt in den Städten wird entlastet, denn wenn der Arbeitnehmer nicht täglich durch den Stau zum Arbeitsplatz muss, kann er ja auch günstiger und gesünder auf dem Land wohnen.Die Büros können in Wohnungen umgewandelt werden.
Die Dörfer und Kleinstädte in der entfernteren Peripherie um die Städte werden wieder beliebter und belebter.

Ich finde: wirklich ein gute Idee!


Die hälfte der ganzen vermutungen auf die auswirkung kannst eigentlich vergessen, da die nicht wirklich stimmen.

1.Zuerst wird homeoffice ungerne gemacht, weil man den arbeitnehmer schwer überwachen kann.
2.Dazu kann man die Arbeitszeiten nicht so einteilen wie man es braucht, da man dafür eine Gleitzeit beschäftigung braucht, was zb. In call center nicht gegeben ist.
3.Büroräume werden trotzdem angemietet zb. Von der besagten person die homeoffice macht, da zuhause nicht unbedingt heißt das man darin arbeiten kann, viele brauchen dafür ein Arbeitsplatz.
Es gibts schon jetzt genügend büroräume die angemietet werden für einzelpersonen.
4.das kann nur ein sehr kleiner teil von berufsgruppen.
5.es heißt nicht das die leute dann kein auto brauchen, mindestens wenn die auf dem land leben brauchen die eins.
6.das mit der Berufsgenossenschaft ist so ein fall, das wird dann noch schwieriger, da die person ja arbeitet und die kasse deshalb nicht zahlt.
7.es macht land nicht beliebter, wenn es dort nichts gibt.
8.gibts keine garantie das man dadurch mehr zeit für Familie hat.
9.viele büroberufe brauchen trotzdem noch ein büro außerhalb, für zb. Auftragnehmer.

Homeoffice schön und gut, nur schwer umsetzbar und dazu sind deine "positiven" folgen nicht garantiert und überzogen.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Ein Terraner » Di 15. Jan 2019, 11:39

Max Wein hat geschrieben:(15 Jan 2019, 11:15)

Die hälfte der ganzen vermutungen auf die auswirkung kannst eigentlich vergessen, da die nicht wirklich stimmen.

1.Zuerst wird homeoffice ungerne gemacht, weil man den arbeitnehmer schwer überwachen kann.


1.Zuerst wird homeoffice ungerne gemacht, weil man den arbeitnehmer schwer überwachen kann.
Dafür gibt es Zielvereinbarungen.

2.Dazu kann man die Arbeitszeiten nicht so einteilen wie man es braucht, da man dafür eine Gleitzeit beschäftigung braucht, was zb. In call center nicht gegeben ist.
Auch im CallCenter ist Gleitzeit mit Kernarbeitszeiten inzwischen Alltag

3.Büroräume werden trotzdem angemietet zb. Von der besagten person die homeoffice macht, da zuhause nicht unbedingt heißt das man darin arbeiten kann, viele brauchen dafür ein Arbeitsplatz.
Ja, ein Tisch wäre schon sinnvoll.

4.das kann nur ein sehr kleiner teil von berufsgruppen.
Schon klar das ein Fließbandjob im HO schwer wird.

5.es heißt nicht das die leute dann kein auto brauchen, mindestens wenn die auf dem land leben brauchen die eins.
Zwischen brauchen, haben und täglich 2-4 Stunden benutzen ist ein kleiner Unterschied.

6.das mit der Berufsgenossenschaft ist so ein fall, das wird dann noch schwieriger, da die person ja arbeitet und die kasse deshalb nicht zahlt.
Ja und, ist das im Büro vielleicht anders ?

7.es macht land nicht beliebter, wenn es dort nichts gibt.
???

8.gibts keine garantie das man dadurch mehr zeit für Familie hat.
Sicher, man muss ja Arbeiten. Bis auf die Pausen und die Stunden an entfallener Fahrtzeit.

9.viele büroberufe brauchen trotzdem noch ein büro außerhalb, für zb. Auftragnehmer.
Irgendwo muss man sich ja auch mal für Meetings Treffen, nur reichen dafür kleinere Büroräume.

Homeoffice schön und gut, nur schwer umsetzbar und dazu sind deine "positiven" folgen nicht garantiert und überzogen.
Schwachsinn, man muss es einfach nur machen.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » Di 15. Jan 2019, 12:56

Watchful_Eye hat geschrieben:(14 Jan 2019, 17:58)

Ich finde HomeOffice kann per se eine gute Sache sein und wenn der Staat das irgendwie unterstützen will, bin ich dafür offen. Aber wenn ich das Wort "Anspruch" lese.. es kommt auf den Einzelfall an und da sollte der Arbeitgeber ruhig ein Wörtchen mitreden dürfen.


Tja, derzeit macht der Arbeitgeber kräftig von Merkel Werkstorprinzip gebrauch und zentralisiert die Arbeitsplätze in Ballungsräume. Der Grund, warum die km der Pendler seit 2 Jahrzehnten zunehmen.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Max Wein » Di 15. Jan 2019, 14:27

Ein Terraner hat geschrieben:(15 Jan 2019, 11:39)

1.Zuerst wird homeoffice ungerne gemacht, weil man den arbeitnehmer schwer überwachen kann.
Dafür gibt es Zielvereinbarungen.
Das sind pauschale arbeiten, die gibts auch nicht oft, meist wird in stunden gerechnet und das kann man schwer überwachen.

2.Dazu kann man die Arbeitszeiten nicht so einteilen wie man es braucht, da man dafür eine Gleitzeit beschäftigung braucht, was zb. In call center nicht gegeben ist.
Auch im CallCenter ist Gleitzeit mit Kernarbeitszeiten inzwischen Alltag
Ich kenne einen der macht fürs callcenter zuhause arbeiten und da gibts feste Zeiten ohne wenn und aber.
Nützt ja nichts wenn niemand erreichbar ist um eine bestimmte zeit oder zu viele und dann die hälfte ohne beschäftigung ist und dafür nicht bezahlt wird.


3.Büroräume werden trotzdem angemietet zb. Von der besagten person die homeoffice macht, da zuhause nicht unbedingt heißt das man darin arbeiten kann, viele brauchen dafür ein Arbeitsplatz.
Ja, ein Tisch wäre schon sinnvoll.
nicht jeder kann zuhause arbeiten, sowie nicht jeder zuhause sport machen kann. räumlichkeiten können viel ausmachen.

4.das kann nur ein sehr kleiner teil von berufsgruppen.
Schon klar das ein Fließbandjob im HO schwer wird.
hm

5.es heißt nicht das die leute dann kein auto brauchen, mindestens wenn die auf dem land leben brauchen die eins.
Zwischen brauchen, haben und täglich 2-4 Stunden benutzen ist ein kleiner Unterschied.
und? Wenn die öffentlichen zum vergleich nur 3 mal am tag kommt, ist es besser am tag nur 2-4 stunden das auto zu benutzen, alles kann mn nicht auf die minute planen.

6.das mit der Berufsgenossenschaft ist so ein fall, das wird dann noch schwieriger, da die person ja arbeitet und die kasse deshalb nicht zahlt.
Ja und, ist das im Büro vielleicht anders ?
ja da büro dann Arbeit ist und es dann nicht zu verwirrungen kommt was jetzt freizeit oder arbeitszeit war oder obs durch den eigenen haushalt entstanden ist der unfall oder von arbeitgeber.
50% der meisten unfälle passieren im haushalt und da wirds dann stress geben wegen den kosten wer die übernimmt.


7.es macht land nicht beliebter, wenn es dort nichts gibt.
???
es zieht keiner ins land wenns in der nähe keine freizeitangebote oder Supermärkte gibts sowie ärzte und mehr.

8.gibts keine garantie das man dadurch mehr zeit für Familie hat.
Sicher, man muss ja Arbeiten. Bis auf die Pausen und die Stunden an entfallener Fahrtzeit.
Fahr zeit macht wenig aus, es gibts genügend die haben 10 minuten fahrzeit, das macht kein unterschied, es heißt nicht das man mehr hat. Es ist wie wenn man auf den klo sein großes geschäft macht, um diese zeit schert sich absolut keiner. Dazu werden fahrzeit oft bezahlt zb. Reistekosten abrechnung, was bei homework oft entfällt.

9.viele büroberufe brauchen trotzdem noch ein büro außerhalb, für zb. Auftragnehmer.
Irgendwo muss man sich ja auch mal für Meetings Treffen, nur reichen dafür kleinere Büroräume.
kleine Büroräume reichen oft nicht. Aber mal anders gefragt wie groß ist ein kleines büro? Da passen oft auch nicht mehr als 3 mann rein.

Homeoffice schön und gut, nur schwer umsetzbar und dazu sind deine "positiven" folgen nicht garantiert und überzogen.
Schwachsinn, man muss es einfach nur machen.
komisch das es das schon lange gibts aber kaum einer in anspruch nimmt. Dazu nimmt man jemanden das sozialeumfeld, wenn durch das homeoffice die leute alleine unter sich arbeiten und fördert isolation.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Max Wein » Di 15. Jan 2019, 14:28

AndyO hat geschrieben:(15 Jan 2019, 12:56)

Tja, derzeit macht der Arbeitgeber kräftig von Merkel Werkstorprinzip gebrauch und zentralisiert die Arbeitsplätze in Ballungsräume. Der Grund, warum die km der Pendler seit 2 Jahrzehnten zunehmen.


Was ist das werkstorprinzip und was hat merkel damit zu tuhen?
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » Di 15. Jan 2019, 14:39

Max Wein hat geschrieben:(15 Jan 2019, 14:28)

Was ist das werkstorprinzip und was hat merkel damit zu tuhen?


Das Werkstorprinzip besagt, dass der Arbeitgeber keinerlei Rücksicht auf die Wohnungsbelange des Arbeitnehmers nehmen muss und ihn innerhalb seines Direktionsrechtes frei an jeden beliebigen Arbeitsort bestellen kann. Wenn dem Arbeitnehmer das nicht gefällt, hat er verschuldet zu kündigen und wird beim Arbeitslosengeld für 3 Monate gesperrt. Merkel ist die Person, die dieses Geschenk den Arbeitgebern am Anfang ihrer Amtszeit überreichte.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon AndyO » Di 15. Jan 2019, 14:46

Ein Terraner hat geschrieben:(15 Jan 2019, 11:39)

9.viele büroberufe brauchen trotzdem noch ein büro außerhalb, für zb. Auftragnehmer.
Irgendwo muss man sich ja auch mal für Meetings Treffen, nur reichen dafür kleinere Büroräume.


Videokonferenzen sind aus dem HomeOffice ohne Probleme möglich, die meisten Konferenzen sind mit dem Telefon. Zur Einsparung von Reisekosten bin ich arbeitgeberseitig sogar dazu angehalten! Wir praktizieren das auch in verschieden Mischformen. Geht alles!

Ein Terraner hat geschrieben:(15 Jan 2019, 11:39)
Homeoffice schön und gut, nur schwer umsetzbar und dazu sind deine "positiven" folgen nicht garantiert und überzogen.
Schwachsinn, man muss es einfach nur machen.


So ist es! Für 40km einfachen Arbeitsweg kann ich pro Tag meine Wohnung heizen und mit Warmwasser versorgen. Die Einsparungen sind immens. Schon interessant, dass die Verhinderungsdenker das nicht gewichten wollen! Die Zukunft der Mobilität MUSS Mobilitäsvermeidung heißen. Und nicht der Grüne Schwachsinn mit Verlangsamung!
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Max Wein » Di 15. Jan 2019, 14:51

AndyO hat geschrieben:(15 Jan 2019, 14:39)

Das Werkstorprinzip besagt, dass der Arbeitgeber keinerlei Rücksicht auf die Wohnungsbelange des Arbeitnehmers nehmen muss und ihn innerhalb seines Direktionsrechtes frei an jeden beliebigen Arbeitsort bestellen kann. Wenn dem Arbeitnehmer das nicht gefällt, hat er verschuldet zu kündigen und wird beim Arbeitslosengeld für 3 Monate gesperrt. Merkel ist die Person, die dieses Geschenk den Arbeitgebern am Anfang ihrer Amtszeit überreichte.


Soweit ich weiß, ist es bei jungen menschen so das die deutschland weit rum geschickt werden.
Bei älteren nicht so.
Aber kann nur informationen in bezug von arge geben, die es so praktizieren.
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Ein Terraner » Di 15. Jan 2019, 14:51

Max Wein hat geschrieben:(15 Jan 2019, 14:27)
...

1.Zuerst wird homeoffice ungerne gemacht, weil man den arbeitnehmer schwer überwachen kann.
Dafür gibt es Zielvereinbarungen.
Das sind pauschale arbeiten, die gibts auch nicht oft, meist wird in stunden gerechnet und das kann man schwer überwachen.
Dafür gibt es Stempelsoftware, und ob sich die Mitarbeiter den lieben langen Tag die Eier schaukeln ist im Büro genau so wenig zu überwachen wie im HO.
Es sei denn man sitzt dem Mitarbeiter den ganzen Tag auf der Schulter, aber meistens ist man den Mitarbeiter dann auch schnell wieder los.

2.Dazu kann man die Arbeitszeiten nicht so einteilen wie man es braucht, da man dafür eine Gleitzeit beschäftigung braucht, was zb. In call center nicht gegeben ist.
Auch im CallCenter ist Gleitzeit mit Kernarbeitszeiten inzwischen Alltag
Ich kenne einen der macht fürs callcenter zuhause arbeiten und da gibts feste Zeiten ohne wenn und aber.
Nützt ja nichts wenn niemand erreichbar ist um eine bestimmte zeit oder zu viele und dann die hälfte ohne beschäftigung ist und dafür nicht bezahlt wird.

Ich hab doch von Kernarbeitszeit geschrieben, wenn man die dann auch noch in zwei Schichten Teilt ist der retlcihen Tag sehr flexibel für Gleitzeit offen.

3.Büroräume werden trotzdem angemietet zb. Von der besagten person die homeoffice macht, da zuhause nicht unbedingt heißt das man darin arbeiten kann, viele brauchen dafür ein Arbeitsplatz.
Ja, ein Tisch wäre schon sinnvoll.
nicht jeder kann zuhause arbeiten, sowie nicht jeder zuhause sport machen kann. räumlichkeiten können viel ausmachen.
Jeder kann zu hause Sport machen, dazu reichen 2m². Aber natürlich ist es hier von Vorteil wenn man seine Mitarbeiter so bezahlt das sich diese auch einen Büroraum leisten können.

5.es heißt nicht das die leute dann kein auto brauchen, mindestens wenn die auf dem land leben brauchen die eins.
Zwischen brauchen, haben und täglich 2-4 Stunden benutzen ist ein kleiner Unterschied.
und? Wenn die öffentlichen zum vergleich nur 3 mal am tag kommt, ist es besser am tag nur 2-4 stunden das auto zu benutzen, alles kann mn nicht auf die minute planen.
Wenn man HO hat muss man nicht mehr jeden Tag 2-4 Stunden Pendeln, da braucht man das Auto vielleicht noch zu Einkaufen und sonstige Freizeitvergnügen, aber du kannst es
dir ja selber mal durchrechnen was da an Kilometer wegfallen bei im Tagesschnitt 100km/Tag durch pendeln.

6.das mit der Berufsgenossenschaft ist so ein fall, das wird dann noch schwieriger, da die person ja arbeitet und die kasse deshalb nicht zahlt.
Ja und, ist das im Büro vielleicht anders ?
ja da büro dann Arbeit ist und es dann nicht zu verwirrungen kommt was jetzt freizeit oder arbeitszeit war oder obs durch den eigenen haushalt entstanden ist der unfall oder von arbeitgeber.
50% der meisten unfälle passieren im haushalt und da wirds dann stress geben wegen den kosten wer die übernimmt.

Ist das dein Problem, soll sich doch die BG und die Kassen darum Prügeln. Irgend einer wird schon zahlen müssen.

7.es macht land nicht beliebter, wenn es dort nichts gibt.
???
es zieht keiner ins land wenns in der nähe keine freizeitangebote oder Supermärkte gibts sowie ärzte und mehr.
Und was hat das mit HO zu tun ?

8.gibts keine garantie das man dadurch mehr zeit für Familie hat.
Sicher, man muss ja Arbeiten. Bis auf die Pausen und die Stunden an entfallener Fahrtzeit.
Fahr zeit macht wenig aus, es gibts genügend die haben 10 minuten fahrzeit, das macht kein unterschied, es heißt nicht das man mehr hat. Es ist wie wenn man auf den klo sein großes geschäft macht, um diese zeit schert sich absolut keiner. Dazu werden fahrzeit oft bezahlt zb. Reistekosten abrechnung, was bei homework oft entfällt.
Klar und diejenigen die einfach 90 min haben ? Macht das für dich auch keinen Unterschied ?

9.viele büroberufe brauchen trotzdem noch ein büro außerhalb, für zb. Auftragnehmer.
Irgendwo muss man sich ja auch mal für Meetings Treffen, nur reichen dafür kleinere Büroräume.
kleine Büroräume reichen oft nicht. Aber mal anders gefragt wie groß ist ein kleines büro? Da passen oft auch nicht mehr als 3 mann rein.
1000m² Was man halt so braucht für 1-2 Meetingräume und noch ein paar Einzelbüros wo man sich mal Wegschließen kann wenn man gerade im Büro unterwegs ist. Bei einer 10 Mann Butze werden sicherlich weniger ausreichen.

Homeoffice schön und gut, nur schwer umsetzbar und dazu sind deine "positiven" folgen nicht garantiert und überzogen.
Schwachsinn, man muss es einfach nur machen.
komisch das es das schon lange gibts aber kaum einer in anspruch nimmt. Dazu nimmt man jemanden das sozialeumfeld, wenn durch das homeoffice die leute alleine unter sich arbeiten und fördert isolation.
Mit den Firmen mit denen ich zu tun habe ist ganz normal, aber mit der Isolation hast du recht. Ich fahre auch immer wieder gerne ins Büro um mal wieder ein paar Leute zu sehen, aber bitte nicht jeden Tag.
Licht und Dunkel

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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Ein Terraner » Di 15. Jan 2019, 14:54

AndyO hat geschrieben:(15 Jan 2019, 14:46)

Videokonferenzen sind aus dem HomeOffice ohne Probleme möglich,


Ja natürlich, aber manchmal will man sich einfach persönlich an einen Tisch setzen um etwas zu besprechen. Das ist bei heiklen Themen meist besser, und es bleibt auch länger im Gedächtnis.
Licht und Dunkel

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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Max Wein » Di 15. Jan 2019, 15:07

Ein Terraner hat geschrieben:(15 Jan 2019, 14:51)

1.Zuerst wird homeoffice ungerne gemacht, weil man den arbeitnehmer schwer überwachen kann.
Dafür gibt es Zielvereinbarungen.
Das sind pauschale arbeiten, die gibts auch nicht oft, meist wird in stunden gerechnet und das kann man schwer überwachen.
Dafür gibt es Stempelsoftware, und ob sich die Mitarbeiter den lieben langen Tag die Eier schaukeln ist im Büro genau so wenig zu überwachen wie im HO.
Es sei denn man sitzt dem Mitarbeiter den ganzen Tag auf der Schulter, aber meistens ist man den Mitarbeiter dann auch schnell wieder los.
nicht wenn sich 2 mitarbeiter ständig kontrollieren müssen. Reicht ja oft wenn man die Arbeitsleistung vergleicht um unterschiede zu bemerken, zb. Von büro zu HO.

2.Dazu kann man die Arbeitszeiten nicht so einteilen wie man es braucht, da man dafür eine Gleitzeit beschäftigung braucht, was zb. In call center nicht gegeben ist.
Auch im CallCenter ist Gleitzeit mit Kernarbeitszeiten inzwischen Alltag
Ich kenne einen der macht fürs callcenter zuhause arbeiten und da gibts feste Zeiten ohne wenn und aber.
Nützt ja nichts wenn niemand erreichbar ist um eine bestimmte zeit oder zu viele und dann die hälfte ohne beschäftigung ist und dafür nicht bezahlt wird.

Ich hab doch von Kernarbeitszeit geschrieben, wenn man die dann auch noch in zwei Schichten Teilt ist der retlcihen Tag sehr flexibel für Gleitzeit offen.
beim callcenterbgeht es immernoch sehr schwer, gleitzeit ist nicht überall vertreten.

3.Büroräume werden trotzdem angemietet zb. Von der besagten person die homeoffice macht, da zuhause nicht unbedingt heißt das man darin arbeiten kann, viele brauchen dafür ein Arbeitsplatz.
Ja, ein Tisch wäre schon sinnvoll.
nicht jeder kann zuhause arbeiten, sowie nicht jeder zuhause sport machen kann. räumlichkeiten können viel ausmachen.
Jeder kann zu hause Sport machen, dazu reichen 2m². Aber natürlich ist es hier von Vorteil wenn man seine Mitarbeiter so bezahlt das sich diese auch einen Büroraum leisten können.
oder büroräume stellen, aber da bezweifle ich das die dann mehr zahlen damit sich der angestellte ein büro leisten kann.

5.es heißt nicht das die leute dann kein auto brauchen, mindestens wenn die auf dem land leben brauchen die eins.
Zwischen brauchen, haben und täglich 2-4 Stunden benutzen ist ein kleiner Unterschied.
und? Wenn die öffentlichen zum vergleich nur 3 mal am tag kommt, ist es besser am tag nur 2-4 stunden das auto zu benutzen, alles kann mn nicht auf die minute planen.
Wenn man HO hat muss man nicht mehr jeden Tag 2-4 Stunden Pendeln, da braucht man das Auto vielleicht noch zu Einkaufen und sonstige Freizeitvergnügen, aber du kannst es
dir ja selber mal durchrechnen was da an Kilometer wegfallen bei im Tagesschnitt 100km/Tag durch pendeln.
kennst du car-sharing? Das auto nebenbei verleihen und dadurch geld verdienen. Dazu würde es doch öffentliche geben die eine zur arbeit bringen, da fährt man nicht selber. Das hat den gleichen effekt.

6.das mit der Berufsgenossenschaft ist so ein fall, das wird dann noch schwieriger, da die person ja arbeitet und die kasse deshalb nicht zahlt.
Ja und, ist das im Büro vielleicht anders ?
ja da büro dann Arbeit ist und es dann nicht zu verwirrungen kommt was jetzt freizeit oder arbeitszeit war oder obs durch den eigenen haushalt entstanden ist der unfall oder von arbeitgeber.
50% der meisten unfälle passieren im haushalt und da wirds dann stress geben wegen den kosten wer die übernimmt.

Ist das dein Problem, soll sich doch die BG und die Kassen darum Prügeln. Irgend einer wird schon zahlen müssen.
der leittragende ist der AN, da die verhandlungen wegen der bezhalung sich verschieben und wenns schlecht läuft, der AN selber zahlen muss.

7.es macht land nicht beliebter, wenn es dort nichts gibt.
???
es zieht keiner ins land wenns in der nähe keine freizeitangebote oder Supermärkte gibts sowie ärzte und mehr.
Und was hat das mit HO zu tun ?
es ging ja darum das land wieder attraktiver wird durch HO. Wo ich sage das es das nicht wird.

8.gibts keine garantie das man dadurch mehr zeit für Familie hat.
Sicher, man muss ja Arbeiten. Bis auf die Pausen und die Stunden an entfallener Fahrtzeit.
Fahr zeit macht wenig aus, es gibts genügend die haben 10 minuten fahrzeit, das macht kein unterschied, es heißt nicht das man mehr hat. Es ist wie wenn man auf den klo sein großes geschäft macht, um diese zeit schert sich absolut keiner. Dazu werden fahrzeit oft bezahlt zb. Reistekosten abrechnung, was bei homework oft entfällt.
Klar und diejenigen die einfach 90 min haben ? Macht das für dich auch keinen Unterschied ?
ja schon, bin immer 2-4 stunden immer gependelt, man kann wenigstens auf den an/rückweg vorbereiten/abschalten, was bei HO schwer geht. Dazu ist der lange weg bei Büroberufen wenig vorhanden und würd dafür bezahlt.

9.viele büroberufe brauchen trotzdem noch ein büro außerhalb, für zb. Auftragnehmer.
Irgendwo muss man sich ja auch mal für Meetings Treffen, nur reichen dafür kleinere Büroräume.
kleine Büroräume reichen oft nicht. Aber mal anders gefragt wie groß ist ein kleines büro? Da passen oft auch nicht mehr als 3 mann rein.
1000m² Was man halt so braucht für 1-2 Meetingräume und noch ein paar Einzelbüros wo man sich mal Wegschließen kann wenn man gerade im Büro unterwegs ist. Bei einer 10 Mann Butze werden sicherlich weniger ausreichen.
der ander kollege hats schon erklärt.

Homeoffice schön und gut, nur schwer umsetzbar und dazu sind deine "positiven" folgen nicht garantiert und überzogen.
Schwachsinn, man muss es einfach nur machen.
komisch das es das schon lange gibts aber kaum einer in anspruch nimmt. Dazu nimmt man jemanden das sozialeumfeld, wenn durch das homeoffice die leute alleine unter sich arbeiten und fördert isolation.
Mit den Firmen mit denen ich zu tun habe ist ganz normal, aber mit der Isolation hast du recht. Ich fahre auch immer wieder gerne ins Büro um mal wieder ein paar Leute zu sehen, aber bitte nicht jeden Tag.
jeder seins, zu lange Isolation ist nicht gut, eben für die psyche oder körperlich.
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Ein Terraner
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Ein Terraner » Di 15. Jan 2019, 15:17

Max Wein hat geschrieben:(15 Jan 2019, 15:07)
...


Um das Abzukürzen, wenn du ein Haar in der Suppe finden willst dann wirst du auch eines Finden auch wenn du es selbst hineinwerfen muss damit du es findest. Für viele Menschen ist Homeoffice eine gute Möglichkeit und es
sollte von Gesetzgeber auch so geregelt sein das sich der Arbeitgeber nicht dagegenstemmen kann wenn die Rahmenbedingungen passen. Ob du da lieber im Stau stehen möchtest um abzuschalten spielt dabei keine Rolle.
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jorikke
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon jorikke » Di 15. Jan 2019, 15:18

AndyO hat geschrieben:(15 Jan 2019, 14:39)

Das Werkstorprinzip besagt, dass der Arbeitgeber keinerlei Rücksicht auf die Wohnungsbelange des Arbeitnehmers nehmen muss und ihn innerhalb seines Direktionsrechtes frei an jeden beliebigen Arbeitsort bestellen kann. Wenn dem Arbeitnehmer das nicht gefällt, hat er verschuldet zu kündigen und wird beim Arbeitslosengeld für 3 Monate gesperrt. Merkel ist die Person, die dieses Geschenk den Arbeitgebern am Anfang ihrer Amtszeit überreichte.


Selten einen solchen Unfug gelesen.
Das Werkstorprinzip ist lediglich ein Begriff aus dem Steuerrecht und legt fest, dass der Arbeitsweg von der Wohnung bis zum Werkstor mit 30.- Cent pro km von der Steuer abgesetzt werden kann. (Einfache Fahrt)
2008 sollten die ersten 20km gestrichen werden. D.h. hat Jemand eine Fahrstrecke von z.B. 45 km, dann können nur 25 km geltend gemacht werden.
Das Bundesverfassungsgericht hat diese Regelung verworfen und alles blieb beim Alten.
… Direktionsrecht (?), beliebiger Areitsort, Sperrung von Arbeitslosengeld... du hast eine blühende aber unsinnige Phantasie.

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