SPD plant Anspruch auf HomeOffice

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Kölner1302
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Kölner1302 » Fr 18. Jan 2019, 08:36

Max Wein hat geschrieben:(18 Jan 2019, 00:12)

Wenn die damit durchkommen, klage ich als erster und dabei mach ich ein handwerksberuf xD.


Tja ich würde vorschlagen:
Schick Deinen Kollegen Robot (ausgerüstet mit webcam und Mikrofon sowie Handwerkszeug) los und mach den Papierkram vom heimischen Laptop. Die Aufträge kommen über MyHammer.de
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Kölner1302
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Kölner1302 » Fr 23. Aug 2019, 02:04

? Nix mehr... Das war doch jetzt nicht etwa ein leeres Wahlkampfversprechen?
Atue001
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Atue001 » Sa 21. Sep 2019, 23:44

Ich arbeite in einem Unternehmen, was seit vielen Jahren (>20) Homeoffice ermöglicht. Dies noch kombiniert mit Vertrauensarbeitszeit. Unterm Strich hat sich das bewährt - es gibt viele positive Seiten, aber auch einige negative Effekte. In Summe überwiegt aber das Positive schon allein für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Das Weniger an Verkehr u.ä. spielt da keine Rolle.

Was mich aber stört ist wieder mal die IDee, dass der Staat Unternehmen in eigentlich unkritischen Bereichen vorschreibt, wie sie arbeiten müssen. Heraus kommen dann wieder Bürokratiemonster und viele Gerichtsverfahren, die die Unternehmen blockieren und nicht voranbringen.

Es gibt Themen, bei denen sollte der Staat initiativ werden und die Märkte lenken und leiten - Homeoffice gehört für mich nicht dazu. Da sollten die Unternehmen Organisationsfreiheit behalten.
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Kölner1302
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Re: SPD plant Anspruch auf HomeOffice

Beitragvon Kölner1302 » So 22. Sep 2019, 00:00

Atue001 hat geschrieben:(21 Sep 2019, 23:44)

Ich arbeite in einem Unternehmen, was seit vielen Jahren (>20) Homeoffice ermöglicht. Dies noch kombiniert mit Vertrauensarbeitszeit. Unterm Strich hat sich das bewährt - es gibt viele positive Seiten, aber auch einige negative Effekte. In Summe überwiegt aber das Positive schon allein für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Das Weniger an Verkehr u.ä. spielt da keine Rolle.

Was mich aber stört ist wieder mal die IDee, dass der Staat Unternehmen in eigentlich unkritischen Bereichen vorschreibt, wie sie arbeiten müssen. Heraus kommen dann wieder Bürokratiemonster und viele Gerichtsverfahren, die die Unternehmen blockieren und nicht voranbringen.

Es gibt Themen, bei denen sollte der Staat initiativ werden und die Märkte lenken und leiten - Homeoffice gehört für mich nicht dazu. Da sollten die Unternehmen Organisationsfreiheit behalten.


Ich arbeite ebenfalls in einem Unternehmen, das seit mehr als 10 Jahren Homeoffice ermöglicht, und zwar im HomeOffice.
Ich würde z.B. schon wegen der hohen Unterkunftskosten gerne weiter weg ziehen. Wenn man nur 2 Tage / Woche im Büro erscheinen muss ist das kein Problem. Teilweise arbeite ich von meinem Herkunftsort aus, über 200 km vom Arbeitsplatz entfernt. An den Büroarbeitstagen kann ich um halb 7 morgens in einen ICE steigen und bin pünktlich um neun im Büro. Bei 2 Tagen / Woche sind die KOsten gering. Würde ich dort aber z.B. eine Wohnung kaufen, was nur dort, nicht aber an meinem Arbeitsort möglich ist, und dann irgendein Vorgesetzter wieder dieses Homeoffice nicht zulassen, käme ich in Schwierigkeiten. Dies schränkt meine Freiheit erheblich ein.
Da sehr viele vernünftige Gründe auch des Gemeinwohls für das Arbeiten im HomeOffice sprechen, bin ich dafür, dass eher das Unternehmen in seiner Freiheit eingeschränkt wird als der Arbeitnehmer, solange der Arbeitnehmer sich nichts zu Schulden kommen lässt.

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