Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Realist2014 » So 30. Sep 2018, 12:14

Fuerst_48 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:10)

Denk mal nach, wodurch und warum ein Umlagesystem funktioniert. Und dann reden wir weiter.


In D über die Beiträge von AG & AN ( ist ja in Österreich etwas anders) .
Dann noch ein "Batzen" aus dem Bundeshaushalt für die "Versicherungsfremden Leistungen"

seit 1958

und nun?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Skull
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Skull » So 30. Sep 2018, 12:19

JJazzGold hat geschrieben:(30 Sep 2018, 11:59)

Lieber Skull,

ich möchte mich hallelujah anschließen.
Z.B. bei der Überlegung, vorzeitig in Rente zu gehen, spielte die Miete oder der noch anstehende Anteil abzuzahlenden Eigentums bei allen meinen Freunden und Bekannten eine beträchtliche Rolle. Da wurde aufgrund der vorliegenden Rentenberechnung mehrfach kalkuliert, ob sich ein Umzug in eine kleinere, preisgünstigere Wohnung rechnet und hochgerechnet, welche Mieterhöhungen in den kommenden Jahren realistisch zu erwarten sind.

Entscheidend war für Umzug, Bleiben oder den späten Entschluß zum Erwerb von Eigentum immer grundsätzlich die zu erwartende Rente.

viewtopic.php?p=4310518#p4310518 :)

mfg
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Fuerst_48 » So 30. Sep 2018, 12:19

Realist2014 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:14)

In D über die Beiträge von AG & AN ( ist ja in Österreich etwas anders) .
Dann noch ein "Batzen" aus dem Bundeshaushalt für die "Versicherungsfremden Leistungen"

seit 1958

und nun?

Krisensicher ist gar kein System. Auf mehr will ich gar nicht verweisen.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Realist2014 » So 30. Sep 2018, 12:22

Fuerst_48 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:19)

Krisensicher ist gar kein System. Auf mehr will ich gar nicht verweisen.


welche "Krise" kann es denn bei einem Umlagesystem geben?

Außer in Phasen der Rezession, wenn dann die Beitragszahlungen sinken?

Dann werden die Renten eben nach UNTEN angepasst- wird ja über die Rentenanpassungsformel gesteuert
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon JJazzGold » So 30. Sep 2018, 12:25

hallelujah hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:08)

Hi Jazz. Meine ich etwas anders. Die explodierenden Mieten in den Großstädten haben sehr viel damit zu tun, daß jüngere Leute aus ländlichen Regionen abhauen.
Die Problematik ist also, wie kann man ländliche Regionen attraktiver gestalten, damit diese Massenwanderungen weniger werden?
Auf Teufel komm raus billigen Wohnraum in den Städten schaffen sehe ich nicht als Lösung des Problem. Damit macht man Großstädte noch attraktiver und das Problem verschärft sich weiter, anstatt besser zu werden.


Hi hallelujah,

schön, dich hier wieder mal zu lesen. :)
Vielleicht wäre schon viel Einsicht geschaffen, könnte man die Jungen dazu animieren, ihre Rente im Blick zu haben und sich darum zu bemühen, diese durch Erwerb von Eigentum nicht im Alter durch Miete schmälern zu lassen. Wir haben hier z.B. etliche Erbpachtprojekte, Sozialwohnbauprojekte und weisen gute Anbindung an die Stadt auf. Schließlich soll unser Dorf nicht eines Tages zum Rentnerressort werden. ;)
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon JJazzGold » So 30. Sep 2018, 12:26



Habe ich gelesen, danke. :)
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Gruwe » So 30. Sep 2018, 12:27

Kölner1302 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 11:00)

Sie haben s erfasst! Die Mietpreisbremse existiert de facto nicht.
Ihr Fehler ist der verbreitete Denkfehler: Was nicht sein darf das nicht sein kann!


Nö! Der angeführte Punkt ist NICHT die Ursache dafür, dass die Mietpreisbremse nicht funktioniert...denn dieser entspricht ja nicht den Tatsachen! Ein Blick ins BGB hilft da weiter.

Die Mietpreisbremse funktioniert deswegen nicht, weil sie die Symptome bekämpfen möchte, nicht deren Ursache!
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon hallelujah » So 30. Sep 2018, 12:35

JJazzGold hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:25)

Hi hallelujah,

schön, dich hier wieder mal zu lesen. :)
Vielleicht wäre schon viel Einsicht geschaffen, könnte man die Jungen dazu animieren, ihre Rente im Blick zu haben und sich darum zu bemühen, diese durch Erwerb von Eigentum nicht im Alter durch Miete schmälern zu lassen. Wir haben hier z.B. etliche Erbpachtprojekte, Sozialwohnbauprojekte und weisen gute Anbindung an die Stadt auf. Schließlich soll unser Dorf nicht eines Tages zum Rentnerressort werden. ;)


ebenfalls :-)

Ja, sowas z.B.
Bei den Baukosten ist sicherlich auch noch Luft. Ein wenig Entbürokratisierung z.B. Oder billigeres Bauen, vielleicht eine Art Baukastensystem für 1-2 Familienhäuser.

Wichtig erscheint mir aber auch der Aspekt, daß berücksichtigt wird, wie Rentner zukünftig leben wollen. Ich glaube, der Gedanke, man gebe allen Rentnern eine preisgünstige Wohnung und dann sollen die alten Säcke schauen, was sie machen, greift viel zu kurz. Wünschenswert ist m.A.n. viel mehr, daß auch soziale Kontakte gefördert werden. Und das nicht nur unter Rentnern, sondern viel wichtiger: altersgemischt.
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon JJazzGold » So 30. Sep 2018, 12:52

hallelujah hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:35)

ebenfalls :-)

Ja, sowas z.B.
Bei den Baukosten ist sicherlich auch noch Luft. Ein wenig Entbürokratisierung z.B. Oder billigeres Bauen, vielleicht eine Art Baukastensystem für 1-2 Familienhäuser.

Wichtig erscheint mir aber auch der Aspekt, daß berücksichtigt wird, wie Rentner zukünftig leben wollen. Ich glaube, der Gedanke, man gebe allen Rentnern eine preisgünstige Wohnung und dann sollen die alten Säcke schauen, was sie machen, greift viel zu kurz. Wünschenswert ist m.A.n. viel mehr, daß auch soziale Kontakte gefördert werden. Und das nicht nur unter Rentnern, sondern viel wichtiger: altersgemischt.


D' accord, beim Anreiz aufs Land zu ziehen st die Einbindung eminent, für Rentner, wie für Junge. Die Mischung macht's. Insofern halte ich Gedanken einer kostenlosen Kita für ebenso relevant, wie z.B. eine ehrenamtliche Organisation wie “Jeder für Jeden“, die wir vor Ort haben. Die kümmert sich nicht nur um die Belange der Rentner, sondern auch der Pendlereltern.

Wobei ich gestehe, dass unser Pflaster im Vergleich schon sehr teuer ist, egal wer mit dem Gedanken spielt, sich hier anzusiedeln.
Dafür bieten wir für Rentner kostengünstige Ein- bis Dreizimner Wohnungen für Rentner an und o.g. Projekte für eigentumsorientierte Junge.

Wobei auch nicht unterschätzt werden sollte, was ein Umzug im Rentenalter an Kosten aufwirft. Vielleicht wäre ein Förderungprojekt “kostengünstig und unterstützt umziehen“ für Rentner mit schmalem Geldbeutel ein Anreiz, die langjährig vertraute, aber doch anteilig verwaiste Vier Zimmer Wohnung zu verlassen?
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Realist2014 » So 30. Sep 2018, 12:59

JJazzGold hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:52)

Vielleicht wäre ein Förderungprojekt “kostengünstig und unterstützt umziehen“ für Rentner mit schmalem Geldbeutel ein Anreiz, die langjährig vertraute, aber doch anteilig verwaiste Vier Zimmer Wohnung zu verlassen?



Kombiniert mit einer Tauschbörse, wo OHNE Mieterhöhungen "getauscht" werden könnte.

Ob und inwieweit da die Vermieter mitspielen würden, ist eine andere Sache...
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Kölner1302 » So 30. Sep 2018, 13:05

JJazzGold hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:25)

Hi hallelujah,

schön, dich hier wieder mal zu lesen. :)
Vielleicht wäre schon viel Einsicht geschaffen, könnte man die Jungen dazu animieren, ihre Rente im Blick zu haben und sich darum zu bemühen, diese durch Erwerb von Eigentum nicht im Alter durch Miete schmälern zu lassen. Wir haben hier z.B. etliche Erbpachtprojekte, Sozialwohnbauprojekte und weisen gute Anbindung an die Stadt auf. Schließlich soll unser Dorf nicht eines Tages zum Rentnerressort werden. ;)


Ich war vor einigen Tagen in der Eifel.
Da gibt es z.B. einen idyllisch gelegenen Ort - früher zu Kaiser s Zeiten ein bekannter - Luftkurort: Kyllburg.
Dieser Ort macht auf den ersten Blick den Eindruck einer Stadt, weil er aus mehrstöckigen Häusern besteht und merere große Hotels beherbergt.
Bei näherer Betrachtung sind die Schaufenster leer, die Hotels geschlossen und kaum Geschäfte vorhanden. An der Kyllbrücke existiert noch ein Ausflugslkal. Die Einwohnerzahl ist auf ca. 800 oder darunter gesunken. Noch gibt es einen Bahnhof mit regelmässigen Abfahrtszeiten nach Köln und Trier. Nach Köln 2 Stunden, nach Trier eine. Und dort sind die Arbeitsplätze. Dorthin gingen die jungen Leute.
Der Ort ist ein Beispiel für die Entwicklung vieler Orte in der Eifel im Hunsrück, und vor allem im ländlichen Bereich der neuen Bundesländer.
Wo die weitere Entwicklung hingehen wird, kann man in den USA betrachten:
Die sog. Ghosttowns bestehen nur nochs aus einem ehemaligen Bahnhofsgebäude mit Fotos und Gegenständen aus dem früheren Ort (Museum) und evtl. einem Ausflugscafé.

Solche Orte könnten evtl. gerettet oder wiederbelebt werden, wenn die jungen Büroarbeiter einen Rechtsanspruch auf Teleheimarbeit bekämen. Dann könnten sie extrem günstig in idyllischer Umgebung wohnen, und die Geschäfte, Kindergärten, Schulen und Arztpraxen wiederbeleben. Sie könnten dort zum Spottpreis Immobilien erwerben - wenn sie sicher sein könnten, auch dort weiter arbeiten zu dürfen (Anspruch auf Teleheimarbeit). Vielleicht müsste eine finanzielle Förderung hinzutreten, mit der Ärzte, Kindergärtnerinnen, Lehrer und Telearbeiter angelockt werden. Internetanschluss mind. bei 16 MB/sec. Mobil oder DSL.
Die Großstädte würden entsprechend entlastet. Die Mieten und Immobilienkaufpreise in den Städten sänken vielleicht.

Die Rente hätte dann in den Großstädten wieder Raum nach unten. Rentner des unteren Mittelstandes würden in den Städten vielleicht nicht mehr sozialhilfebedürftig, UND sie könnten auch wieder in den wiederbelebten Ort - z.B. Kyllburg zurückkehren / umziehen, und dort in idyllischer Umgebung kostengünstig ihren Lebensabend verbingen.
Dann hätten die Rentner - bei gleichbleibender Rentenhöhe - mehr von ihrem Geld.

Ein schöner Traum?
Zuletzt geändert von Kölner1302 am So 30. Sep 2018, 13:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon hallelujah » So 30. Sep 2018, 13:06

JJazzGold hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:52)

D' accord, beim Anreiz aufs Land zu ziehen st die Einbindung eminent, für Rentner, wie für Junge. Die Mischung macht's. Insofern halte ich Gedanken einer kostenlosen Kita für ebenso relevant, wie z.B. eine ehrenamtliche Organisation wie “Jeder für Jeden“, die wir vor Ort haben. Die kümmert sich nicht nur um die Belange der Rentner, sondern auch der Pendlereltern.

Wobei ich gestehe, dass unser Pflaster im Vergleich schon sehr teuer ist, egal wer mit dem Gedanken spielt, sich hier anzusiedeln.
Dafür bieten wir für Rentner kostengünstige Ein- bis Dreizimner Wohnungen für Rentner an und o.g. Projekte für eigentumsorientierte Junge.

Wobei auch nicht unterschätzt werden sollte, was ein Umzug im Rentenalter an Kosten aufwirft. Vielleicht wäre ein Förderungprojekt “kostengünstig und unterstützt umziehen“ für Rentner mit schmalem Geldbeutel ein Anreiz, die langjährig vertraute, aber doch anteilig verwaiste Vier Zimmer Wohnung zu verlassen?



Möglichkeiten gibt es viele. Zuerst sollten sich die selbsternannten Deutschlandretter aber mal schleunigst vom Gedanken verabschieden, man bräuchte nun DIE EINE Lösung. Die gibt es nicht. Jeder Mensch ist anders und hat andere Bedürfnisse. Da scheint der eigene Tellerrand einiger "Denker" hier aber einige Galaxien weit entfernt zu sein.
Was eine andere Möglichkeit unter vielen ist, sind Wohngemeinschaften älterer Menschen. Dann braucht die 4-Zimmer-Wohnung nicht aufgegeben zu werden, sondern füllt sie mit neuem Leben. Gibt inzwischen sogar Projekte, wo z.B. Studenten dort günstig wohnen können und ein wenig Alltagsunterstützung leisten. Finde ich großartig.

Ich bin sogar der Meinung, wir haben einen großartigen und sehr leistungsfähigen Staat. Wenn ich überlege, in welchem Umfang und auf welchem Niveau Forderungen an ihn gestellt werden... Die würden an einen schwachen Staat nicht gestellt... ;)
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Realist2014 » So 30. Sep 2018, 13:07

Kölner1302 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 13:05)




. Rentner des unteren Mittelstandes würden in den Städten vielleicht nicht mehr sozialhilfebedürftig, .



das sind sie HEUTE auch noch nicht.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Kölner1302 » So 30. Sep 2018, 13:14

Realist2014 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 13:07)

das sind sie HEUTE auch noch nicht.


Aber in Kürze.

Ich sehe außerdem jetzt schon viele flaschensammelnde Rentner aus der Unterschicht.
Zuletzt geändert von Kölner1302 am So 30. Sep 2018, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon hallelujah » So 30. Sep 2018, 13:49

Kölner1302 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 13:14)

Aber in Kürze.

Ich sehe außerdem schon viele flaschensammelnde Rentner aus der Unterschicht.




die 100000ste Auflage des flaschensammelnden Rentners ist, sagen wir freundlicherweise, wenig hilfreich.

Ich konnte noch nicht herauslesen, was eine angemessene Höhe ist bzw. Anregungen deinerseits, wie man diese Ziel erreichen kann.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon JJazzGold » So 30. Sep 2018, 13:51

Kölner1302 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 13:05)

Ich war vor einigen Tagen in der Eifel.
Da gibt es z.B. einen idyllisch gelegenen Ort - früher zu Kaiser s Zeiten ein bekannter - Luftkurort: Kyllburg.
Dieser Ort macht auf den ersten Blick den Eindruck einer Stadt, weil er aus mehrstöckigen Häusern besteht und merere große Hotels beherbergt.
Bei näherer Betrachtung sind die Schaufenster leer, die Hotels geschlossen und kaum Geschäfte vorhanden. An der Kyllbrücke existiert noch ein Ausflugslkal. Die Einwohnerzahl ist auf ca. 800 oder darunter gesunken. Noch gibt es einen Bahnhof mit regelmässigen Abfahrtszeiten nach Köln und Trier. Nach Köln 2 Stunden, nach Trier eine. Und dort sind die Arbeitsplätze. Dorthin gingen die jungen Leute.
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Wo die weitere Entwicklung hingehen wird, kann man in den USA betrachten:
Die sog. Ghosttowns bestehen nur nochs aus einem ehemaligen Bahnhofsgebäude mit Fotos und Gegenständen aus dem früheren Ort (Museum) und evtl. einem Ausflugscafé.

Solche Orte könnten evtl. gerettet oder wiederbelebt werden, wenn die jungen Büroarbeiter einen Rechtsanspruch auf Teleheimarbeit bekämen. Dann könnten sie extrem günstig in idyllischer Umgebung wohnen, und die Geschäfte, Kindergärten, Schulen und Arztpraxen wiederbeleben. Sie könnten dort zum Spottpreis Immobilien erwerben - wenn sie sicher sein könnten, auch dort weiter arbeiten zu dürfen (Anspruch auf Teleheimarbeit). Vielleicht müsste eine finanzielle Förderung hinzutreten, mit der Ärzte, Kindergärtnerinnen, Lehrer und Telearbeiter angelockt werden. Internetanschluss mind. bei 16 MB/sec. Mobil oder DSL.
Die Großstädte würden entsprechend entlastet. Die Mieten und Immobilienkaufpreise in den Städten sänken vielleicht.

Die Rente hätte dann in den Großstädten wieder Raum nach unten. Rentner des unteren Mittelstandes würden in den Städten vielleicht nicht mehr sozialhilfebedürftig, UND sie könnten auch wieder in den wiederbelebten Ort - z.B. Kyllburg zurückkehren / umziehen, und dort in idyllischer Umgebung kostengünstig ihren Lebensabend verbingen.
Dann hätten die Rentner - bei gleichbleibender Rentenhöhe - mehr von ihrem Geld.

Ein schöner Traum?


Nein, auf keinen Fall. Ich bin da völlig bei Ihnen, bin eine Verfechterin des Home office und des anteilig digitalen Unterrichts, sowie der anteiligen ärztlichen Telebetreuung, hoffe, dass die Entwicklung des autonomen Fahrens kräftig vorangeschritten ist, bis ich mich freiwillig unter alt sortiere, und würde entsprechende Förderprojekte als Anreiz bejahen.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Realist2014 » So 30. Sep 2018, 13:53

Kölner1302 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 13:14)

Aber in Kürze.


Glaskugel?

ich sehe außerdem jetzt schon viele flaschensammelnde Rentner aus der Unterschicht.


es muss niemand Pfandflaschen sammeln

warum dieses Thema immer SO interpretiert wird, bleibt mit ein Rätsel
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon JJazzGold » So 30. Sep 2018, 13:56

Realist2014 hat geschrieben:(30 Sep 2018, 12:59)

Kombiniert mit einer Tauschbörse, wo OHNE Mieterhöhungen "getauscht" werden könnte.

Ob und inwieweit da die Vermieter mitspielen würden, ist eine andere Sache...


Auch ein guter Gedankenansatz!
Es erstaunt mich immer wieder, wie viele sinnvolle, lösungsorientierte Gedanken hier im Forum bei sachlicher Diskussion zu finden sind und wie wenig davon in der jeweiligen Regierung zu finden ist.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Kölner1302 » So 30. Sep 2018, 14:00

hallelujah hat geschrieben:(30 Sep 2018, 13:49)

die 100000ste Auflage des flaschensammelnden Rentners ist, sagen wir freundlicherweise, wenig hilfreich.

Ich konnte noch nicht herauslesen, was eine angemessene Höhe ist bzw. Anregungen deinerseits, wie man diese Ziel erreichen kann.
'

Die angemessene Höhe der durchschnittlichen Rente muss deutlich über dem Sozialhilfeniveau liegen.
Der flaschensammelnde Rentner ist ein Indikator für Armut. Gerade der 100.000ste sollte nicht ignoriert werden...

Lösungen wurden schon angesprochen:

1.Einzahlungen aus Steuermitteln in die Rentenversicherung

2. Lebenshaltungskosten der Rentner, insbesondere Unterkunftskosten begrenzen

2.1 durch Umzug aufs Land / Zuzug vom Land in die Großstädte unatrraktiver machen
Letzteres war glaube ich Ihr eigenr Vorschlag
Zuletzt geändert von Kölner1302 am So 30. Sep 2018, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Rente ist NICHT sicher! Wie kann man die Rente in angemessener Höhe sichern?

Beitragvon Realist2014 » So 30. Sep 2018, 14:00

JJazzGold hat geschrieben:(30 Sep 2018, 13:56)


Auch ein guter Gedankenansatz!
Es erstaunt mich immer wieder, wie viele sinnvolle, lösungsorientierte Gedanken hier im Forum bei sachlicher Diskussion zu finden sind und wie wenig davon in der jeweiligen Regierung zu finden ist.



Naja.

Schauen wir uns mal die Realität zum Beispiel in München an.

Da besteht natürlich bei den Vermietern der 4-Zimmer Wohnungen in der City bei Auszug der "Altmieter" mit den alten Mietverträgen das "große Interesse", diese Wohnung nun wesentlich teurer zu vermieten.....

Welche "Optionen" hat nun "die Politik" , dieses mit meinem Tauschbörsenvorschlag unter einen Hut zu bekommen?
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