Wohnungspolitik

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Dissident
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Dissident » Mi 6. Feb 2019, 00:07

Skull hat geschrieben:(05 Feb 2019, 23:47)

???

mfg


https://www.immobilienscout24.at/ratgeb ... hnung.html

[quote]

Wie werden Interessenten fündig?
In Österreich gibt es über 190 gemeinnützige Bauvereinigungen, die geförderte Wohnungen anbieten. Interessenten können sich beim GBV über Anbieter in ihrer Nähe informieren und diese direkt kontaktieren und sich für eine Wohnung vormerken lassen.



Wo liegen die Vorteile einer Genossenschaftswohnung?
Die gemeinnützigen Bauträger bieten häufig Wohnungen in Neubauten an, die über die aktuellen Standards und modernen Wohnkomfort verfügen. Gleichzeitig gestalten sich die Mieten im Vergleich zu privaten Wohnungen gering, weil die Genossenschaften staatlich gefördert werden. Besonders Wohnungssuchende mit einem kleineren Einkommen ziehen deshalb die Genossenschaftswohnung einer freifinanzierten Wohnung eines privaten Bauträgers vor./quote]

Eine Freundin von mir hat eine 90qm Wohnung kernsaniert mit 3 Zimmern im EG und 30 qm Garten im Zentrum von Wien für 550 € warm "geerbt".
Die wohnt da alleine drin, weil ihr letzter Haberer war ne faule Sau und ist ihr auf der Tasche gelegen.
:p
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Bielefeld09
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 6. Feb 2019, 00:20

Ach lassen Sie das.
Herzlose Spekulanten haben hier das sagen.
Aber was hat das mit Wohnungsbaupolitik zu tun?
Verstehen sie das?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Skull
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Mi 6. Feb 2019, 09:02

Dissident hat geschrieben:(06 Feb 2019, 00:07)

Wo liegen die Vorteile einer Genossenschaftswohnung?
Die gemeinnützigen Bauträger bieten häufig Wohnungen in Neubauten an, die über die aktuellen Standards und modernen Wohnkomfort verfügen. Gleichzeitig gestalten sich die Mieten im Vergleich zu privaten Wohnungen gering, weil die Genossenschaften staatlich gefördert werden. Besonders Wohnungssuchende mit einem kleineren Einkommen ziehen deshalb die Genossenschaftswohnung einer freifinanzierten Wohnung eines privaten Bauträgers vor.

Wie wäre es, wenn Du auf die Fragen zu seiner "Idee" eingehst ?

Die Existenz von Genossenschaftswohnungen ist bekannt.

mfg
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Sa 9. Feb 2019, 09:19

Hier ein vergleichender Artikel zur Wohnraumsituation und -lösung in einigen der teuersten Städte der Welt:
https://www.zeit.de/2019/06/bezahlbarer ... te/seite-4
Besonders Zürich und Wien finde ich interessant. Sie liegen in derNähe und scheinen doch Städte auf einem anderen Planeten zu sein....

Wenn ich die Lösungsansätze in Wien und Zürich mit der aktuellen Situation und den politischen Debatten hier in Deutschland vergleiche, packt micht das kalte Grausen.

Hier in Deutschland ist für die Mieter in Zukunft das schlimmste zu befürchten.
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Skull
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Sa 9. Feb 2019, 10:31

Kölner1302 hat geschrieben:(09 Feb 2019, 09:19)

Besonders Zürich und Wien finde ich interessant.

Sie liegen in derNähe und scheinen doch Städte auf einem anderen Planeten zu sein....

Mhmm...

kannst Du mal erklären, inwieweit diese beiden Städte Lösungsansätze für Deutschland darstellen können ?

In Wien haben wir eine 50 jährige zurückliegende Geschichte und Entwicklung.
Daraus resultiert die heutige Situation dort.

In Zürich hat man eine 40 jährige vor sich liegende Hoffnung.
Womit heutige Probleme nicht ansatzweise gelöst werden.

Ich sehe da keinen Bezug zu HEUTE und keine aktuelle Problemlösungsmöglichkeiten.

mfg
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon busse » Mi 27. Feb 2019, 07:58

Skull hat geschrieben:(09 Feb 2019, 10:31)

Mhmm...

kannst Du mal erklären, inwieweit diese beiden Städte Lösungsansätze für Deutschland darstellen können ?

In Wien haben wir eine 50 jährige zurückliegende Geschichte und Entwicklung.
Daraus resultiert die heutige Situation dort.

In Zürich hat man eine 40 jährige vor sich liegende Hoffnung.
Womit heutige Probleme nicht ansatzweise gelöst werden.

Ich sehe da keinen Bezug zu HEUTE und keine aktuelle Problemlösungsmöglichkeiten.

mfg


Korrekt, anzuführen wäre das sie dort gebundene weitflächige Quartiere besitzen, die sie jetzt teilweise auch nachverdichten. Diese Geschäftspolitik ist sehr nachhaltig aber bestimmt keine Lösung aktueller Probleme hier in Deutschland.
Hier in Deutschland haben wir ein Problem, keiner (auch die Genossenschaften nicht) können unter 1800€/qm bauen , heutzutage. Das heißt ganz klar das Du einen Mix baust von 6,50-11,00 € wenn Du "sozial" bauen willst. 6,50 ist gerade das was einige Länder noch bezahlen bei Hartz IV.
Der Lösungsansatz kann nur sein billiger bauen durch herunterdrehen von den "wahnsinnigen ", auch ökologischen Auflagen.
Im Übrigen, auch Genossenschaften die ordentlich wirtschaften (gegenüber ihren Mitgliedern rechenschaftspflichtig) brauchen wenigstens 20 % Eigenkapital zur Realisierung eines Bauvorhabens, das können die Genossenschaften die hier in Deutschland sehr Kleinteilig sind nicht flächendeckend jedes Jahr leisten, deswegen scheiden diese Modelle zur Lösung des Wohnungsproblems aus. Sie können maximal ein bischen entlasten, mehr ist nicht drin.
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Andreas50
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Andreas50 » So 3. Mär 2019, 20:55

Also, wenn ich reich wäre, mir würde es mir vielmehr geben Wohnungen für Arme zu bauen als für Reiche. Die Armen sind viel dankbarer und es gibt ihnen so viel mehr als den Reichen, während Wohnungen für Reiche nur dazu dienen ihr Ego zu befriedigen.
"E. normaler Staat ist, die Regierung hat ihre eigene Bank, die Regierungsbank, die das Geld druckt das unter der Bevölkerung verteilt wird. E. falsches System ist, die Regierung leiht das Geld bei Banken.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » So 3. Mär 2019, 22:10

Andreas50 hat geschrieben:(03 Mar 2019, 20:55)Die Armen sind viel dankbarer
Das ist ja eine echt soziale Motivation,
dankbare Mieter! Am Besten noch mit gottgefälligem Lebenswandel ....
Da ist wie Almosen geben, einem Bettler ein paar Münzen hinwerfen.
Wenn Du wirklich sozial denken würdest, dann würdest Du Dich engagieren, dass die Kommune selbst mehr in sozialen Wohnungsbau investiert. Ok, das ist langwieig, kostet Zeit, die Mieter sind Dir persönlich nicht unbedingt dankbar.
Aber sein Nichtengagement so zu kaschieren, in dem man sagt, wenn ich reich wäre, DANN würde ich dieses oder jenes tun, das ist zynisch. Tun kann man immer was!
Aber Ihr Gläubige meint ja auch, dass man nur für andere beten braucht und dann ist ihnen geholfen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Raskolnikof » So 3. Mär 2019, 22:24

Andreas50 hat geschrieben:(03 Mar 2019, 20:55)

Also, wenn ich reich wäre, mir würde es mir vielmehr geben Wohnungen für Arme zu bauen als für Reiche. Die Armen sind viel dankbarer und es gibt ihnen so viel mehr als den Reichen, während Wohnungen für Reiche nur dazu dienen ihr Ego zu befriedigen.

Derartige "Gutmenschen" gibt es. Ich kenne selbst ein Ehepaar, die Eigentümer von zwei Mehrparteienhäuser sind (2x6 Einheiten, Neubau, gehobene Ausstattung) deren Wohnungen sie weit unterhalb der ortsüblichen Miete an allein erziehende Mütter und Väter vermietet. Wird eine Wohnung zur Vermietung frei müssen Bewerber für die Wohnung ihre Einkommensverhältnisse offen legen. Aber das ist heute ja ohnehin üblich.
Hilfsbereite Menschen engagieren sich sozial eben unterschiedlich. Die Einen engagieren sich in der Politik und machen sich da stark für bezahlbaren Wohnraum und andere machen es einfach selbst. ich finde das toll.
Nostalgie ist noch lange kein Grund CDU zu wählen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » So 3. Mär 2019, 22:27

Raskolnikof hat geschrieben:(03 Mar 2019, 22:24)

Derartige "Gutmenschen" gibt es. Ich kenne selbst ein Ehepaar, die Eigentümer von zwei Mehrparteienhäuser sind (2x6 Einheiten, Neubau, gehobene Ausstattung) deren Wohnungen sie weit unterhalb der ortsüblichen Miete an allein erziehende Mütter und Väter vermietet. Wird eine Wohnung zur Vermietung frei müssen Bewerber für die Wohnung ihre Einkommensverhältnisse offen legen. Aber das ist heute ja ohnehin üblich.
Hilfsbereite Menschen engagieren sich sozial eben unterschiedlich. Die Einen engagieren sich in der Politik und machen sich da stark für bezahlbaren Wohnraum und andere machen es einfach selbst. ich finde das toll.
Sicherlich,
aber wünschen sie Dankbarkeit?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Raskolnikof » So 3. Mär 2019, 23:02

Nicht Dankbarkeit in Form von "Füße küssen" oder dergl. Das Zeigen einer gewissen Dankbarkeit sollte aber doch für den zivilisierten Menschen eine Selbstverständlichkeit sein. Ich wurde so erzogen, dass ich mich für ein Geschenk oder Entgegenkommen eines anderen bedanke und dies nicht als einfach als Selbstverständlichkeit hinnehme. Wenn ich als Vermieter eine Wohnung an Bedürftige weit unter der ortsüblichen Miete vermiete und die Mieter dies als Selbstverständlichkeit hinnehmen und sich dann evtl. noch in der Wohnung wie Vandalen verhalten würde ich mich wahrsch. irgendwann fragen, warum ich das noch mache.
Sofern Hilfe nicht ein gesetzlicher Anspruch darstellt und behördlicherseits gewährt werden muss sondern von wildfremden Menschen aus freien Stücken gewährt wird ist m.E. das Zeigen einer gewissen Dankbarkeit doch wohl angemessen und wenn es nur ein ehrlich gemeintes Dankeschön mit einem Händedruck ist.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Frank_Stein » Do 7. Mär 2019, 21:21

Ich sehe gerade die Sendung Maischberger, wo es um eine Initiative in Berlin geht, Eigentümer von Wohnungen zu enteignen.

Sozialismus wird Berlin nicht retten und die SPD schon gar nicht.

Wer die Reichen enteignet, macht die Armen nicht reicher sondern verspielt Vertrauen und Vertrauen ist
das höchste Gut in der Marktwirtschaft.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Quatschki » Do 7. Mär 2019, 22:17

Frank_Stein hat geschrieben:(07 Mar 2019, 21:21)

Ich sehe gerade die Sendung Maischberger, wo es um eine Initiative in Berlin geht, Eigentümer von Wohnungen zu enteignen.

Sozialismus wird Berlin nicht retten und die SPD schon gar nicht.

Wer die Reichen enteignet, macht die Armen nicht reicher sondern verspielt Vertrauen und Vertrauen ist
das höchste Gut in der Marktwirtschaft.

Enteignet wird schon immer, wenn eine Lobby dahinter steht.
Zum Beispiel für die Erdgas-Ostseepipeline-Anschlußleitung, die im Handumdrehen durchgeboxt und im Schnellverfahren durch die Landschaft gezogen wird, während Stromtrassen komischerweise in jahrzehntelangen Rechtsstreitigkeiten versanden
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Dampflok94 » Fr 8. Mär 2019, 11:13

Frank_Stein hat geschrieben:(07 Mar 2019, 21:21)

Ich sehe gerade die Sendung Maischberger, wo es um eine Initiative in Berlin geht, Eigentümer von Wohnungen zu enteignen.

Sozialismus wird Berlin nicht retten und die SPD schon gar nicht.

Wer die Reichen enteignet, macht die Armen nicht reicher sondern verspielt Vertrauen und Vertrauen ist
das höchste Gut in der Marktwirtschaft.

Und wenn Du mir noch verrätst, was denn diese Initiative mit Sozialismus zu tun hat, weiß ich vielleicht sogar worauf Du hinaus willst. Die Initiative beruht auf dem Grundhesetz. Ich habe ja auch mitbekommen, daß der eine Honk bei Maischberger ständig von Sozialismus faselte. War ja auch verständlich, inhaltlich viel ihm wenig ein, was dagegen spräche. Und wenn man sachlich keine Argumente hat, muß man mit Kampfbegriffen hantieren.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Mendoza » Fr 8. Mär 2019, 16:00

Dampflok94 hat geschrieben:(08 Mar 2019, 11:13)

Und wenn Du mir noch verrätst, was denn diese Initiative mit Sozialismus zu tun hat, weiß ich vielleicht sogar worauf Du hinaus willst. Die Initiative beruht auf dem Grundhesetz. Ich habe ja auch mitbekommen, daß der eine Honk bei Maischberger ständig von Sozialismus faselte. War ja auch verständlich, inhaltlich viel ihm wenig ein, was dagegen spräche. Und wenn man sachlich keine Argumente hat, muß man mit Kampfbegriffen hantieren.

Na ja, Sozialismus ist unter anderem und verkürzt gesagt zwangsweise Überführung von Privat- in "Volkseigentum" - sprich Verstaatlichung. Und darum geht es doch wohl bei dem Volksbegehren. Ich verstehe jetzt nicht, warum du da keinen Zusammenhang siehst. Und das Grundgesetz sieht ja keine willkürliche Enteignungen vor. Es gibt auch noch ein Eigentumsrecht.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Frank_Stein » Fr 8. Mär 2019, 21:08

Mendoza hat geschrieben:(08 Mar 2019, 16:00)

Na ja, Sozialismus ist unter anderem und verkürzt gesagt zwangsweise Überführung von Privat- in "Volkseigentum" - sprich Verstaatlichung. Und darum geht es doch wohl bei dem Volksbegehren. Ich verstehe jetzt nicht, warum du da keinen Zusammenhang siehst. Und das Grundgesetz sieht ja keine willkürliche Enteignungen vor. Es gibt auch noch ein Eigentumsrecht.


Herzlichen Dank, besser hätte ich das auch nicht erklären können.
Sozialismus ist, wenn der Staat meint, dass er besser mit Kapital und Produktionsmitteln umgehen könne, als private Investoren.
Ich als ehemaliger Bürger der DDR glaube das nicht.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Dampflok94 » Fr 8. Mär 2019, 21:31

Mendoza hat geschrieben:(08 Mar 2019, 16:00)

Na ja, Sozialismus ist unter anderem und verkürzt gesagt zwangsweise Überführung von Privat- in "Volkseigentum" - sprich Verstaatlichung. Und darum geht es doch wohl bei dem Volksbegehren. Ich verstehe jetzt nicht, warum du da keinen Zusammenhang siehst. Und das Grundgesetz sieht ja keine willkürliche Enteignungen vor. Es gibt auch noch ein Eigentumsrecht.

Unsere Verfassungsväter und Mütter haben auch den Artikel 15 in das Grundgesetz geschrieben.
Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.

Steht da so drin. Hat mit Sozialismus erst mal sehr wenig zu tun. Man könnte also sogar (Du must jetzt sehr stark sein) Produktionsmittel vergesellschaften. :eek:

Ich will übrigens gar nicht behaupten, diese Initiative sei das Ei des Kolumbus. Da stellen sich viele Probleme. Darüber kann man auch gerne diskutieren. Aber wer gleich Sozialismus kreischt will gar nicht diskutieren. Der will das einfach nur abblocken ohne das sachlich zu bewerten.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 11. Mär 2019, 21:10

Mendoza hat geschrieben:(08 Mar 2019, 16:00)

Na ja, Sozialismus ist unter anderem und verkürzt gesagt zwangsweise Überführung von Privat- in "Volkseigentum" - sprich Verstaatlichung. Und darum geht es doch wohl bei dem Volksbegehren. Ich verstehe jetzt nicht, warum du da keinen Zusammenhang siehst. Und das Grundgesetz sieht ja keine willkürliche Enteignungen vor. Es gibt auch noch ein Eigentumsrecht.


Allerdings sollte man nicht übersehen dass Eigentum auch verpflichtet.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » Mo 11. Mär 2019, 21:39

Alter Stubentiger hat geschrieben:(11 Mar 2019, 21:10)

Allerdings sollte man nicht übersehen dass Eigentum auch verpflichtet.
Eben, und zwar nicht dazu, Profit ohne Ende zu machen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 11. Mär 2019, 21:51

Misterfritz hat geschrieben:(11 Mar 2019, 21:39)

Eben, und zwar nicht dazu, Profit ohne Ende zu machen.

Die Gier nach immer mehr. Dabei macht dies nur ganz kurz glücklich. Schon im nächsten Moment muß wieder mehr her. Mehr Geld. Mehr Luxus. Um wieder diesen kurzen Moment des Glücks zu erleben wenn das Vermögen wieder größer geworden ist. Junkies eben. (Siehe "Der Dax" -Strang hier im Forum)
Mühsam es ist seine Menschlichkeit zu bewahren. Die dunkle Seite ist stark.
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