Wohnungspolitik

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scc
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon scc » Mo 4. Feb 2019, 22:51

Das Modell Miete ist ohnehin Schwachsinn, jedenfalls wenn man länger als max. 2 Jahre das gleiche Objekt nutzen möchte (und auch bei Kurzzeitbelegung muss man die Höhe des Mietzinses hinterfragen). Kann sich jeder leicht ausrechnen, dass man in etwa 10 Jahren das Objekt damit gekauft hat, ohne jede Gegenleistung. Und damit ist auch das Argument widerlegt, dass es Menschen gibt, die sich kein Eigentum leisten können.

Es dient einzig und allein dazu, bestimmten bevorzugten Personengruppen ein Einkommen ohne Arbeit auf Kosten anderer zu verschaffen, und andere in Abhängigkeit zu halten. Gerne auch auf Kosten des Steuerzahlers: Anstatt die Betroffenen direkt zu unterstützen, müssen Bedürftige bis heute Objekte von anderen teuer mieten, damit der andere sein Vermögen mehren kann. Dabei heißt es "Sozialleistungen sollen nicht der Vermögensbildung dienen".
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Senexx
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Senexx » Di 5. Feb 2019, 00:36

scc hat geschrieben:(04 Feb 2019, 22:51)

Das Modell Miete ist ohnehin Schwachsinn, jedenfalls wenn man länger als max. 2 Jahre das gleiche Objekt nutzen möchte (und auch bei Kurzzeitbelegung muss man die Höhe des Mietzinses hinterfragen). Kann sich jeder leicht ausrechnen, dass man in etwa 10 Jahren das Objekt damit gekauft hat,

Die Rechnung möchte ich gerne mal sehen.
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Ein Terraner
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Ein Terraner » Di 5. Feb 2019, 00:38

scc hat geschrieben:(04 Feb 2019, 22:51)

Das Modell Miete ist ohnehin Schwachsinn, jedenfalls wenn man länger als max. 2 Jahre das gleiche Objekt nutzen möchte (und auch bei Kurzzeitbelegung muss man die Höhe des Mietzinses hinterfragen). Kann sich jeder leicht ausrechnen, dass man in etwa 10 Jahren das Objekt damit gekauft hat, ohne jede Gegenleistung. Und damit ist auch das Argument widerlegt, dass es Menschen gibt, die sich kein Eigentum leisten können.

Wie alt ist dein Stand bei Immobilien Preisen?
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Teeernte
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Di 5. Feb 2019, 00:48

scc hat geschrieben:(04 Feb 2019, 22:51)

Das Modell Miete ist ohnehin Schwachsinn, jedenfalls wenn man länger als max. 2 Jahre das gleiche Objekt nutzen möchte (und auch bei Kurzzeitbelegung muss man die Höhe des Mietzinses hinterfragen). Kann sich jeder leicht ausrechnen, dass man in etwa 10 Jahren das Objekt damit gekauft hat, ohne jede Gegenleistung. Und damit ist auch das Argument widerlegt, dass es Menschen gibt, die sich kein Eigentum leisten können.

Es dient einzig und allein dazu, bestimmten bevorzugten Personengruppen ein Einkommen ohne Arbeit auf Kosten anderer zu verschaffen, und andere in Abhängigkeit zu halten. Gerne auch auf Kosten des Steuerzahlers: Anstatt die Betroffenen direkt zu unterstützen, müssen Bedürftige bis heute Objekte von anderen teuer mieten, damit der andere sein Vermögen mehren kann. Dabei heißt es "Sozialleistungen sollen nicht der Vermögensbildung dienen".


Das war mal die PI Daumen Standardrechnung.

Aber die Bekloppten haben Immopreise .....wo 600 Eu Miete den Kaufpreis von 280.000 eu und mehr bringen sollen.

Im Moment gibt es Marktverzerrung - der Staat "sponsert" Wohnungen - bereits kleine "Fehlbelegung" lässt Preise durch die Decke gehen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon scc » Di 5. Feb 2019, 11:00

Senexx hat geschrieben:(05 Feb 2019, 00:36)

Die Rechnung möchte ich gerne mal sehen.


Ganz einfach: Man nimmt die Nettokaltmiete und berechnet, wie lange man benötigt, um damit den Marktpreis für eine solche Wohnung zum Kauf zu erreichen (wenn man den Banken ihr fragwürdiges Geschäftsmodell zubilligt, inkl. "marktüblicher" Zinsen, anderenfalls auf Basis einer zinslosen oder günstigen Ratenzahlung). Das dürften selten mehr als 10, max. 15 Jahre werden. Und selbst wenn es doppelt so lang dauert, die meisten Menschen haben ja das Bedürfnis sich fortzupflanzen, dann braucht der nächste sich die Mühe dank großzügigem Freibetrag bei der Erbschaftssteuer nicht mehr machen.

Und wenn nicht (gerade auch für Menschen die gerne Risiken eingehen oder Schulden haben, aufgrund der Unpfändbarkeit ideal) gibt es noch eine andere Möglichkeit: das lebenslange Wohnrecht. Man zahlt dafür einmal eine Summe X (diese müsste, da das Grundstück nach dem Tod des Nutzers wieder an den Eigentümer zurückfällt, deutlich niedriger sein als der Kaufpreis) und danach nur noch die Kosten die ein Eigentümer auch hat.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon scc » Di 5. Feb 2019, 11:13

Teeernte hat geschrieben:(05 Feb 2019, 00:48)

Das war mal die PI Daumen Standardrechnung.

Aber die Bekloppten haben Immopreise .....wo 600 Eu Miete den Kaufpreis von 280.000 eu und mehr bringen sollen.

Im Moment gibt es Marktverzerrung - der Staat "sponsert" Wohnungen - bereits kleine "Fehlbelegung" lässt Preise durch die Decke gehen.


Wo haben wir denn ein solches Preisniveau? Üblicherweise sind 280k der Kaufpreis für ein Einfamilienhaus im Neubau, in Regionen wo es sich zu leben lohnt gar ein größeres. Glaube kaum, dass man dort weniger als das Doppelte an Miete abruft. 400€ Miete zahlt ja quasi sogar schon jedes Jobcenter = unterstes Preissegment...selbst WG-Zimmer für Studenten (würde sowas nie zahlen, dann lieber die Eltern zwingen, einen wohnen zu lassen, aber eigenes Thema) kosten regelmäßig schon 300€...

Fehlbelegung?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Senexx » Di 5. Feb 2019, 11:29

scc hat geschrieben:(05 Feb 2019, 11:00)

Ganz einfach: Man nimmt die Nettokaltmiete und berechnet, wie lange man benötigt, um damit den Marktpreis für eine solche Wohnung zum Kauf zu erreichen (wenn man den Banken ihr fragwürdiges Geschäftsmodell zubilligt, inkl. "marktüblicher" Zinsen, anderenfalls auf Basis einer zinslosen oder günstigen Ratenzahlung). Das dürften selten mehr als 10, max. 15 Jahre werden. Und selbst wenn es doppelt so lang dauert, die meisten Menschen haben ja das Bedürfnis sich fortzupflanzen, dann braucht der nächste sich die Mühe dank großzügigem Freibetrag bei der Erbschaftssteuer nicht mehr machen.

Und wenn nicht (gerade auch für Menschen die gerne Risiken eingehen oder Schulden haben, aufgrund der Unpfändbarkeit ideal) gibt es noch eine andere Möglichkeit: das lebenslange Wohnrecht. Man zahlt dafür einmal eine Summe X (diese müsste, da das Grundstück nach dem Tod des Nutzers wieder an den Eigentümer zurückfällt, deutlich niedriger sein als der Kaufpreis) und danach nur noch die Kosten die ein Eigentümer auch hat.

Rechnen Sie mir mal ein konkretes Beispiel vor. Mit realen Preisen.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Teeernte » Di 5. Feb 2019, 11:42

scc hat geschrieben:(05 Feb 2019, 11:13)

Wo haben wir denn ein solches Preisniveau? Üblicherweise sind 280k der Kaufpreis für ein Einfamilienhaus im Neubau, in Regionen wo es sich zu leben lohnt gar ein größeres. Glaube kaum, dass man dort weniger als das Doppelte an Miete abruft. 400€ Miete zahlt ja quasi sogar schon jedes Jobcenter = unterstes Preissegment...selbst WG-Zimmer für Studenten (würde sowas nie zahlen, dann lieber die Eltern zwingen, einen wohnen zu lassen, aber eigenes Thema) kosten regelmäßig schon 300€...

Fehlbelegung?


Nun ---Stuttgart Hochhaus - kleine Mietwohnung 68 qm. 70er Jahre.

Fehlbelegung:

Wohnen im Ballungszentrum - auf Staatskosten - ohne Arbeitsaufnahme (Langzeit).
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon scc » Di 5. Feb 2019, 12:33

Senexx hat geschrieben:(05 Feb 2019, 11:29)

Rechnen Sie mir mal ein konkretes Beispiel vor. Mit realen Preisen.


ETW in Köln-Sülz, 42qm, Kaufpreis 50.000€, Nettokalt 370€ (Bruttowarm 550€); 50.000€ / 370 * 12 = 11,26 Jahre
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon scc » Di 5. Feb 2019, 12:45

Teeernte hat geschrieben:(05 Feb 2019, 11:42)

Nun ---Stuttgart Hochhaus - kleine Mietwohnung 68 qm. 70er Jahre.

Fehlbelegung:

Wohnen im Ballungszentrum - auf Staatskosten - ohne Arbeitsaufnahme (Langzeit).


Bisher sollte das zumindest theoretisch noch durch die Sozialbehörden unterbunden werden, bald fällt auch dies weg (bedingungsloses Grundeinkommen). Das Gründen einer Hipster-Familie komplett ohne Eigenmittel dürfte dann absolut in Mode kommen. Zudem:

In Ballungszentren dürfte sich das schon sehr bald extrem verschärfen: Fahrverbote für PKW, mittelfristig Abschaffung der Pendlerpauschale zur Finanzierung der neuesten Ausgaben im Sozial/Familienbereich...die Wirtschaft wird weiterhin ihre Mindestlohn-Arbeitsplätze in Ballungszentren anbieten, da es dort schnelles Internet e.t.c. gibt, und die Leute werden dort hin ziehen müssen. 300€ für die Nutzung eines Bettes mit gemeinsamem Bad und Küche in einem 4-8 Bettzimmer dürften dann Realität sein...
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Ein Terraner » Di 5. Feb 2019, 12:50

scc hat geschrieben:(05 Feb 2019, 12:33)

ETW in Köln-Sülz, 42qm, Kaufpreis 50.000€, Nettokalt 370€ (Bruttowarm 550€); 50.000€ / 370 * 12 = 11,26 Jahre


In Köln gibt es noch Wohnungen zu dem Preis?

P.S. Bring mal deine Preise auf den aktuellen Stand. https://www.immobilienscout24.de/Suche/ ... alen/Koeln
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon scc » Di 5. Feb 2019, 13:00

Da ich dort gewohnt habe, bevor ich meinen Wohnsitz/Meldeadresse ersatzlos aufgab, um der Abzocke durch GEZ und GKV/PKV-Pflicht und diversem mehr zu entgehen, kann ich das 100% bestätigen. Das war vor genau 2 Jahren.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Di 5. Feb 2019, 13:02

Guten Tag,

und JETZT wenden wir uns bitte wieder dem Threadthema zu.

Und nicht individuellen Erfahrungsberichten. Die landen dann in der Ablage.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Ein Terraner » Di 5. Feb 2019, 13:06

scc hat geschrieben:(05 Feb 2019, 13:00)

Da ich dort gewohnt habe, bevor ich meinen Wohnsitz/Meldeadresse ersatzlos aufgab, um der Abzocke durch GEZ und GKV/PKV-Pflicht und diversem mehr zu entgehen, kann ich das 100% bestätigen. Das war vor genau 2 Jahren.


Dann hattest du Glück, aktuell darfst du für eine gute Wohnung um die 300K rechnen und bei Häusern um die 750K. Darunter gibt es natürlich immer etwas und es variiert natürlich durch Größe und Zustand, nur sollte man sich bei solchen Aussagen doch mehr am Durchschnitt orientieren und nicht am billigsten.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Kölner1302 » Di 5. Feb 2019, 21:41

Beim diskutieren über die Wohnungssituation kamen wir gestern auf eine seltsame Idee:

Jeder Bürger sollte von Anfang an in einen Fonds einzahlen, aus dem Genossenschaftswohnungen finanziert werden können - und sollte auch mit der Zahlung einen Anspruch auf eine Wohnung in einer Genossenschaft erhalten. Es sollten immer etwas mehr Genossenschaftswohnungen existieren als gebraucht werden - damit es beim Umzug keine Probleme gibt.

In der solidarischen gesetzlichen Krankenversicherung versichern sich alle vor allem für die ganz teueren Krankheitsfälle - z.B. Krebs, Wenn grds. jeder Krebs bekommen kann, aber nur jeder 5. tatsächlich daran erkrankt, reicht es, wenn jeder nur 20 % dieses Risikos absichert - und nicht mehr 100 %, wie wenn er alleine wäre.

Könnte man so nicht auch solidarisch das Risiko der Wohnungslosigkeit oder schlechter Wohnverhältnisse durch eine solidarische Vorsorge vermeiden?
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Misterfritz » Di 5. Feb 2019, 21:57

Kölner1302 hat geschrieben:(05 Feb 2019, 21:41)

Beim diskutieren über die Wohnungssituation kamen wir gestern auf eine seltsame Idee:

Jeder Bürger sollte von Anfang an in einen Fonds einzahlen, aus dem Genossenschaftswohnungen finanziert werden können - und sollte auch mit der Zahlung einen Anspruch auf eine Wohnung in einer Genossenschaft erhalten. Es sollten immer etwas mehr Genossenschaftswohnungen existieren als gebraucht werden - damit es beim Umzug keine Probleme gibt.

In der solidarischen gesetzlichen Krankenversicherung versichern sich alle vor allem für die ganz teueren Krankheitsfälle - z.B. Krebs, Wenn grds. jeder Krebs bekommen kann, aber nur jeder 5. tatsächlich daran erkrankt, reicht es, wenn jeder nur 20 % dieses Risikos absichert - und nicht mehr 100 %, wie wenn er alleine wäre.

Könnte man so nicht auch solidarisch das Risiko der Wohnungslosigkeit oder schlechter Wohnverhältnisse durch eine solidarische Vorsorge vermeiden?
Das ist ja im Prinzip keine schlechte Idee, hat aber gewisse Imponderabilien:
Es werden mehr Wohnungen in Ballungsgebieten benötigt, die dort eben auch teuer sind. Nun könnte man sagen, dass ist bei der Krankenversicherung ähnlich, einige sind sehr gesund, andere haben Krankheiten, die in Therapie ungemein teuer sind. Das kann nur geleistet werden, weil Krankenversicherung auf sehr viele Schultern verteilt wird. Bei Wohnungen ist es aber so, dass es ein teures Produkt ist, das jeder braucht.
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Di 5. Feb 2019, 22:34

Kölner1302 hat geschrieben:(05 Feb 2019, 21:41)

Beim diskutieren über die Wohnungssituation kamen wir gestern auf eine seltsame Idee:

Jeder Bürger sollte von Anfang an in einen Fonds einzahlen, aus dem Genossenschaftswohnungen finanziert werden können - und sollte auch mit der Zahlung einen Anspruch auf eine Wohnung in einer Genossenschaft erhalten.

Viele Fragen...

Was sollte das für ein Fonds sein ?
Du schreibst von können, nicht müssen, was soll denn dieser Fonds sonst so machen dürfen ?
Wenn jeder einzahlen sollte, wäre es somit eine Plicht (für jeden) ?
Wenn jeder einen Anspruch hätte, fehlen trotzdem noch für lange Dauer die Anzahl der Wohnungen für jeden,
was passiert dann, der Anspruch kann ja für die nächsten Jahrzehnte nicht erfüllt werden ?
Was passiert mit denen, die die Zahlung nicht leisten können ?

Hört sich für mich nach einer unausgegorenen Idee an. Letzendlich eine Sondersteuer mit fraglichem Nutzen.

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Dissident » Di 5. Feb 2019, 23:34

Skull hat geschrieben:(05 Feb 2019, 22:34)

Viele Fragen...

Was sollte das für ein Fonds sein ?
Du schreibst von können, nicht müssen, was soll denn dieser Fonds sonst so machen dürfen ?
Wenn jeder einzahlen sollte, wäre es somit eine Plicht (für jeden) ?
Wenn jeder einen Anspruch hätte, fehlen trotzdem noch für lange Dauer die Anzahl der Wohnungen für jeden,
was passiert dann, der Anspruch kann ja für die nächsten Jahrzehnte nicht erfüllt werden ?
Was passiert mit denen, die die Zahlung nicht leisten können ?

Hört sich für mich nach einer unausgegorenen Idee an. Letzendlich eine Sondersteuer mit fraglichem Nutzen.

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Sowas gibts schon seit dem Krieg und es funktioniert wunderbar! :p
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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Skull » Di 5. Feb 2019, 23:47

Dissident hat geschrieben:(05 Feb 2019, 23:34)

ROFL!
Sowas gibts schon seit dem Krieg und es funktioniert wunderbar! :p

???

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Re: Wohnungspolitik

Beitragvon Bielefeld09 » Di 5. Feb 2019, 23:50

Skull hat geschrieben:(05 Feb 2019, 22:34)

Viele Fragen...

Was sollte das für ein Fonds sein ?
Du schreibst von können, nicht müssen, was soll denn dieser Fonds sonst so machen dürfen ?
Wenn jeder einzahlen sollte, wäre es somit eine Plicht (für jeden) ?
Wenn jeder einen Anspruch hätte, fehlen trotzdem noch für lange Dauer die Anzahl der Wohnungen für jeden,
was passiert dann, der Anspruch kann ja für die nächsten Jahrzehnte nicht erfüllt werden ?
Was passiert mit denen, die die Zahlung nicht leisten können ?

Hört sich für mich nach einer unausgegorenen Idee an. Letzendlich eine Sondersteuer mit fraglichem Nutzen.

mfg

Nun mal etwas entspannter auf die Idee blicken!
Wenn jeder einzahlt,
ist die Mieterwelt wieder gerettet.
Beim Soli hat das das auch geklappt.
Wo ist eigentlich ein mögliches persönliches Problem?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p

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