BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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jorikke
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon jorikke » Do 24. Jan 2019, 08:00

Max Wein hat geschrieben:(23 Jan 2019, 22:44)

Wir haben gesehen, das es jährlich gestiegen ist die beitragskosten.
Weshalb eine pauschalisierung zu ein festpreis die armrn benachteiligt und die reichen bevorteilt.

Ein Student zahlt KV? Das ist mir neu, meist sind die in der familien Versicherung drinnen.

Ne es sind trotzdem kosten, wo sollen die herkommen?

Warum bestätigst du meine annahme immer?
Das spricht feil gegen doch.


"Das spricht feil gegen doch."
Du solltest deine Texte vor dem Abschicken noch einmal durchlesen.
Nicht das es mich stört, aber mit so einem Quatsch arbeitest du daran, dass dich niemand mehr ernst nimmt.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Max Wein » Do 24. Jan 2019, 12:08

jorikke hat geschrieben:(24 Jan 2019, 08:00)

"Das spricht feil gegen doch."
Du solltest deine Texte vor dem Abschicken noch einmal durchlesen.
Nicht das es mich stört, aber mit so einem Quatsch arbeitest du daran, dass dich niemand mehr ernst nimmt.


Sorry tipp fehler.
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franktoast
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon franktoast » Fr 25. Jan 2019, 16:05

Max Wein hat geschrieben:(23 Jan 2019, 22:44)
Wir haben gesehen, das es jährlich gestiegen ist die beitragskosten.
Weshalb eine pauschalisierung zu ein festpreis die armrn benachteiligt und die reichen bevorteilt.

Ja und wie macht man das heute, wenn die Gesundheitskosten immer steigen? Sind wir alle verdammt, oder gibt es da einen "Mechanismus".

Ein Student zahlt KV? Das ist mir neu, meist sind die in der familien Versicherung drinnen.

Bis 25 ist man da drin, dann nicht mehr. Die 80€ Bafög gibts auch nur, wenn man nicht familienversichert ist.

Ne es sind trotzdem kosten, wo sollen die herkommen?

Ähm, wo kommt heute das Geld zur Grundsicherung her?

Warum bestätigst du meine annahme immer?
Das spricht feil gegen doch.

Also ist der AG-Anteil zur Rente immer gleich, egal wieviel man verdient. Meine Aussage war:
"Wer heute wenig verdient, zahlt wenig in die Rente ein und bekommt wenig Rente."
-> Diese Aussage wäre auch bei einem BGE immer noch wahr.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Skull » Sa 26. Jan 2019, 20:28

Guten Abend,

diversen themenfremden Spam und deren Antworten darauf...entsorgt.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Max Wein » Di 29. Jan 2019, 01:29

franktoast hat geschrieben:(25 Jan 2019, 16:05)

Ja und wie macht man das heute, wenn die Gesundheitskosten immer steigen? Sind wir alle verdammt, oder gibt es da einen "Mechanismus".

Es gibts eine ärztliche honorar begrenzung, die schreibt vor wie viel ein kassenarzt bei einen Kassenpatienten, verdienen darf.
Bei privat ist es was anderes und zieht da nicht, aber man kann ja nur das zahlen, was jemand vorstrecken kann, private Ärzte können also nicht übertreiben, sonst verdienen sie ja nicht undnkönnen wegen bucher angezeigt werden.
Bis 25 ist man da drin, dann nicht mehr. Die 80€ Bafög gibts auch nur, wenn man nicht familienversichert ist.

Und jetzt?
Ähm, wo kommt heute das Geld zur Grundsicherung her?

Aha also steuerzahler ausnehmen.
Das erklärt nicht woher das geld herkommt?
Also ist der AG-Anteil zur Rente immer gleich, egal wieviel man verdient. Meine Aussage war:
"Wer heute wenig verdient, zahlt wenig in die Rente ein und bekommt wenig Rente."
-> Diese Aussage wäre auch bei einem BGE immer noch wahr.

Dann wäre das BGE sinnlos und bringt nichts, eben macht ex die Existenz absichern oder ist ein kleiner neben verdienst, auf kosten der Allgemeinheit, die hart dafür schuften.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon franktoast » Di 29. Jan 2019, 09:16

Max Wein hat geschrieben:(29 Jan 2019, 01:29)
Es gibts eine ärztliche honorar begrenzung, die schreibt vor wie viel ein kassenarzt bei einen Kassenpatienten, verdienen darf.
Bei privat ist es was anderes und zieht da nicht, aber man kann ja nur das zahlen, was jemand vorstrecken kann, private Ärzte können also nicht übertreiben, sonst verdienen sie ja nicht undnkönnen wegen bucher angezeigt werden.

Ich redete vom Mechanismus, den man heute auch anwendet. Man erhöht die Zahlungen.
Und jetzt?

Du hast gefragt, ich hab geantwortet.

Aha also steuerzahler ausnehmen.
Das erklärt nicht woher das geld herkommt?

Von den gleichen Steuerzahlern wie heute.

Dann wäre das BGE sinnlos und bringt nichts, eben macht ex die Existenz absichern oder ist ein kleiner neben verdienst, auf kosten der Allgemeinheit, die hart dafür schuften.

Die gesparten Bürokratiekosten könnte man verwenden, um jede Autobahn 5-spurig zu machen. Was würdest du mit 10-20Mrd. pro Jahr machen, die man an Bürokratiekosten spart?
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Max Wein » Di 29. Jan 2019, 14:12

franktoast hat geschrieben:(29 Jan 2019, 09:16)

Ich redete vom Mechanismus, den man heute auch anwendet. Man erhöht die Zahlungen.

? Die honorarbegrenzung für ärzte bleiben gleich. Da entscheidet die kasse mit.
Du hast gefragt, ich hab geantwortet.

Von den gleichen Steuerzahlern wie heute.

Auf kosten der durchschnitts verdiener.
Da bringts mehr den Mindestlohn zu erhöhen als solch ein mist zu machen.
Die gesparten Bürokratiekosten könnte man verwenden, um jede Autobahn 5-spurig zu machen. Was würdest du mit 10-20Mrd. pro Jahr machen, die man an Bürokratiekosten spart?

Man spart nichts, es entsteht mehr Bürokratie, das geld muss ja an die bürger und bei mehr als 80 mio, müssen viele eingestellt werden die es machen.

Schon bei einer Vermögenssteuer ist der bürokratische aufwand hoch unswar 1/3 der genommen vermögenssteuer sind dann Bürokratie kosten.

Also bitte eine andere begründung auswählen.

Vorallem wie kommrn sie den bitte an die zahlen?
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon franktoast » Di 29. Jan 2019, 16:52

Max Wein hat geschrieben:(29 Jan 2019, 14:12)
? Die honorarbegrenzung für ärzte bleiben gleich. Da entscheidet die kasse mit.

Ich meine, wenn die Kosten pro Kopf von 250 auf 260 steigen, warum sollte das BGE dann nicht mehr funktionieren?

Auf kosten der durchschnitts verdiener.
Da bringts mehr den Mindestlohn zu erhöhen als solch ein mist zu machen.

Es ändert sich ja nix. Es bezahlen die Gleichen wie heute.

Man spart nichts, es entsteht mehr Bürokratie, das geld muss ja an die bürger und bei mehr als 80 mio, müssen viele eingestellt werden die es machen.

Ok, du meinst, wenn man statt Wohngeld, Bafög, Hartz4, Alg1, Muttergeld, Vatergeld und 20 andere Sozialleistungen nur stur einfach an jeden die gleiche Menge ausbezahlt, dann erzeugt das mehr Bürokratiekosten?

Ok, Diskussion beendet. Offenbar bist du [Mod: Beleidigung entfernt]
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Max Wein » Di 29. Jan 2019, 18:16

frank[/quote]toast hat geschrieben:(29 Jan 2019, 16:52)

Ich meine, wenn die Kosten pro Kopf von 250 auf 260 steigen, warum sollte das BGE dann nicht mehr funktionieren?

Weil die armen wich nicht absichern können, das ist zu teuer für die.
Die haben keine absicherung, die gehen unter, es geht dennne noch schlechter als jetzt.
Es ändert sich ja nix. Es bezahlen die Gleichen wie heute.

Es ändert sic viel und das hab ich ihnen vorgerechnet.
Ok, du meinst, wenn man statt Wohngeld, Bafög, Hartz4, Alg1, Muttergeld, Vatergeld und 20 andere Sozialleistungen nur stur einfach an jeden die gleiche Menge ausbezahlt, dann erzeugt das mehr Bürokratiekosten?

Ja, schau dir mal an wie viele diese leistungen beziehen.
Es sind 7 millionen bei harz4.
Es gibts 18 millionen Jugendliche die unter kindergeld, muttergeld, vatergeld drinnen sind.
Es sind nicht mal die hälfte der deutschen Bevölkerung, die kosten zur Beschaffung des geldes und der umverteilung wird viel Bürokratie kosten verursachen.

ALG 1 zählt nicht, es ist eine Versicherung und wird nicht von staat finanziert.
Ok, Diskussion beendet. Offenbar bist du [Mod: Beleidigung entfernt]

Besser so, das Niveau sinkt durch deine Beleidigungen.
Zuletzt geändert von Max Wein am Mi 30. Jan 2019, 01:48, insgesamt 1-mal geändert.
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syna
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon syna » Mi 30. Jan 2019, 01:46

Hier ein schöner Artikel von Jörg Gastmann über den derzeitigen
Status der Grundeinkommensbewegung:

Klick mich.

Es steht da zum aktuellen Status:
Ein ganz wesentlicher Mangel fast aller Grundeinkommensmodelle ist die Resignation vor Arbeitslosigkeit,
Automation, Renditedruck und Produktivitätssteigerungen.


Und er rechnet mit dem Mehrwertsteuermodell von
Götz Werner ab:
Selbst wenn die Arbeitgeber ihre um angeblich 80 Prozent niedrigeren Lohnkosten über die Preiskalkulation weitergeben wollten, ginge die Rechnung nicht auf, denn der Anteil der Lohnkosten an den Preisen ist dazu viel zu gering. An den umsatzsteuerpflichtigen Inlandsumsätzen in Deutschland in Höhe von 7.012 Milliarden Euro haben die Bruttolohnkosten einen Anteil von 1.485 Milliarden Euro (aktuellste amtliche Zahlen des Statistischen Bundesamts von 2014). Lässt man die umsatzsteuerfreien Branchen (öffentlicher Dienst, Bildung, Soziales, Kultur, Gesundheitswesen) außen vor, liegen die Bruttolohnkosten der Wirtschaft bei 21 Prozent Anteil an den Preisen.

Also - wer es noch nicht wußte: Das Mehrwertsteuermodell funktioniert zumindest sooo NICHT!
Denn die 100% Mehrwertsteigerung, die das Modell ja verlangt, können nicht durch niedrigere
Lohnkosten gegenkompensiert werden.
--~~/§&%"$!\~~--
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Andreas50
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Andreas50 » So 17. Feb 2019, 14:01

Besonders in den Köpfen der alten Politiker herrscht der falsche Geist der Leistung. Nur wer Leistung bringt dürfe etwas im Leben bekommen. Solange diese Leute mit ihrem falschen Menschenbild regieren wird es niemals ein Grundeinkommen geben...
Das total perverse Menschenbild dieser Leute sieht so aus: Du kannst dir nichts aufbauen ohne Geld, aber sollst arbeiten gehen für einen Lohn der kein Leben ermöglicht...
"E. normaler Staat ist, die Regierung hat ihre eigene Bank, die Regierungsbank, die das Geld druckt das unter der Bevölkerung verteilt wird. E. falsches System ist, die Regierung leiht das Geld bei Banken.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Troh.Klaus » So 17. Feb 2019, 18:34

Andreas50 hat geschrieben:(17 Feb 2019, 14:01)
Besonders in den Köpfen der alten Politiker herrscht der falsche Geist der Leistung.

Und was wäre der richtige Geist? Und in welchen Köpfen steckt der?
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Maltrino
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Maltrino » So 17. Feb 2019, 19:51

Andreas50 hat geschrieben:(17 Feb 2019, 14:01)

Besonders in den Köpfen der alten Politiker herrscht der falsche Geist der Leistung. Nur wer Leistung bringt dürfe etwas im Leben bekommen. Solange diese Leute mit ihrem falschen Menschenbild regieren wird es niemals ein Grundeinkommen geben...
Das total perverse Menschenbild dieser Leute sieht so aus: Du kannst dir nichts aufbauen ohne Geld, aber sollst arbeiten gehen für einen Lohn der kein Leben ermöglicht...


Dieser "Geist" ist meiner Meinung nach eine reine Philosophie des Erhaltes von wirtschaftlicher (und politischer) Macht. Das Problem ist ja auch, dass eine wirkliche "Leistungsgesellschaft" ganz anders aussehen müsste als das was uns heute so verkauft wird. Die wirkliche "Leistungsgesellschaft" existierte vielleicht noch als die Menchen Jäger und Sammler waren und der Boden, die Beute und die Früchte und die Ressourcen für jeden frei zugänglich war. Die Menschen die "mehr leisteten" haben dann halt mehr Beute gemacht. Aber seid Ackerbau oder ein "Techologiezeitalter" herrscht ist das anders. Dort kann erst derjenige etwas leisten der Zugang zu Boden oder Ressourcen hat. Du kannst kein Getreide ernten wenn du keinen Boden hast. Du kannst keinen Ochenkarren bauen wenn der Wald und die Ochsen jemand anderem gehören. Eine echte "Leistungsgesellschaft" besteht erst dann wenn jeder Mensch aus "eigener Kraft" seine Erträge erwirtschaften kann. Aber wenn er darauf angewiesen ist, dass jemand anderes ihm einen Lohn bezahlt ist dies logischerweise NICHT möglich, weil er immer darauf angewiesen ist, dass eine andere Person freiwillig ihm Lohn bezahlt.

Man muss sich nur mal anschauen warum in vielen armen Ländern, wo es Rohstoffe ohne Ende gibt, zwar einige Reiche aber viele Arme gibt. Die Armen die schuften den ganzen Tag ohne Ende, fahren 2 Tage zum Markt um 3 Hühner zu verkaufen... und erwirtschaften natürlich, obwohl sie ständig auf Achse sind, kaum was.

Das was du beschreibst, dass man ohne Geld nichts aufbauen kann aber für niedrigen Lohn arbeiten soll hat also nichts mit wirklicher Leistungsgesellschaft zu tun. Es hat nur damit zu tun, dass der Besitzer des Geldes es nur abgibt wenn irgendjemand anderes dafür sorgt, dass er noch reicher wird. Das heißt, reicher kann per Se nur derjenige werden, der schon etwas besitzt.

So, und was hat das mit BGE zu tun?

Wenn ich die Diskussionen mir ansehe dann scheint es zwei Gegensätze zu geben:

Diejenigen die kein BGE wollen, die wollen bewusst KEINE Leistungsgesellschaft. Sie sagen es zwar, aber in Wirklichkeit wollen sie eine Welt in der allein derjenige der schon etwas besitzt gewinnen und bestimmen kann.

Diejenigen die BGE wollen, die wollen eine wirkliche Leistungsgeellschaft wo jeder ein bischen was hat um etwas leisten zu können.

Was viele vergessen ist nämlich: Ein marktwirtschaftlicher Wettbewerb, der produktiv ist, muss immer aufrecht erhalten werden. Er kann auch von alleine aufhören zu existieren, zum Beispiel wenn plötzlich ein Marktteilehmer alles besitzt und dann beschließt nur zu sparen und es kein BGE oder kein System gibt das das Geld oder den Besitz wieder in Umlauf bringt. Das wissen auch kluge Leute, zum Beispiel die Wirtschaftswissenschaftler bei der EZB, was deren Geldpolitik erklärt, aber naive Wald und Wiesen BGE Gegner denken nicht so weit.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Senexx » So 17. Feb 2019, 19:51

Andreas50 hat geschrieben:(17 Feb 2019, 14:01)

Besonders in den Köpfen der alten Politiker herrscht der falsche Geist der Leistung. Nur wer Leistung bringt dürfe etwas im Leben bekommen. Solange diese Leute mit ihrem falschen Menschenbild regieren wird es niemals ein Grundeinkommen geben...
Das total perverse Menschenbild dieser Leute sieht so aus: Du kannst dir nichts aufbauen ohne Geld, aber sollst arbeiten gehen für einen Lohn der kein Leben ermöglicht...

Ein "Grundeinkommen" wäre die Belohnung von Faulheit.

So etwas darf niemals Realität werden.

Einkommen fällt nicht wie Manna vom Himmel, sondern muss erarbeitet werden.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Troh.Klaus » So 17. Feb 2019, 20:16

Maltrino hat geschrieben:(17 Feb 2019, 19:51)
Diejenigen die BGE wollen, die wollen eine wirkliche Leistungsgeellschaft wo jeder ein bischen was hat um etwas leisten zu können.

Genau. Jedem einen kleinen Garten und ein Stückchen Wald. Dann hat er wieder freien Zugriff auf die Ressourcen und kann endlich wieder etwas leisten. BGE braucht es dazu aber eigentlich nicht. Er kann sich ja selbst ernähren. Reicht doch.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » So 17. Feb 2019, 20:42

Maltrino hat geschrieben:(17 Feb 2019, 19:51)
Das wissen auch kluge Leute, zum Beispiel die Wirtschaftswissenschaftler bei der EZB, was deren Geldpolitik erklärt, aber naive Wald und Wiesen BGE Gegner denken nicht so weit.


Das Recht hier basiert auf roem.-Griechischem Recht. (Du kannst auch gern religiöse Quellen bringen)

Aus welcher Quelle des Rechtes leitest Du einen Anspruch her ?


(Ausser - dass der "Bürger" nicht in der Lage ist - SEINE Geschäfte ohne fremde Hilfe zu regeln.)
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Gen_Y » So 17. Feb 2019, 21:52

Positiv Denkender hat geschrieben:(19 Jan 2019, 16:41)

Vor allem würde durch BGE die Zuwanderung aus osteuropäischen EU Staaten sprunghaft zunehmen. [...] Es wäre ungerecht gegenüber den hier lebenden Menschen .

Früher nannte man sie einfach "Deutsche".
Ja, die BGE-Befürworter sind in der Regel auch große Anhänger der grenzenlosen Freizügigkeit und blenden gerne den Pull-Faktor aus.

Grundfreibetrag für Ledige rauf auf 20.000,00 €
Mindestlohn rauf auf 12,50 €
+ eine Mietpreisbremse, die ihren Namen verdient

Und schon lohnt sich Leistung wieder. Wird aber genauso wenig wie das BGE passieren, da es für beides keine parlamentarische Mehrheit gibt.
Wobei die neu gewählte Schwarz/Grün/Rote Bundesregierung (2021) auf jeden Fall den Mindestlohn anheben wird. BGE lehnen selbst KGE und Trittin ab.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Alpha Centauri » So 17. Feb 2019, 22:00

Senexx hat geschrieben:(17 Feb 2019, 19:51)

Ein "Grundeinkommen" wäre die Belohnung von Faulheit.

So etwas darf niemals Realität werden.

Einkommen fällt nicht wie Manna vom Himmel, sondern muss erarbeitet werden.



So ein Qutasch Belohnung von Faulheit wäre so argumentiert der versteht nicht dass es beim BGE überhaupt nicht von Faulheit geht
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Alpha Centauri » So 17. Feb 2019, 22:04

Andreas50 hat geschrieben:(17 Feb 2019, 14:01)

Besonders in den Köpfen der alten Politiker herrscht der falsche Geist der Leistung. Nur wer Leistung bringt dürfe etwas im Leben bekommen. Solange diese Leute mit ihrem falschen Menschenbild regieren wird es niemals ein Grundeinkommen geben...
Das total perverse Menschenbild dieser Leute sieht so aus: Du kannst dir nichts aufbauen ohne Geld, aber sollst arbeiten gehen für einen Lohn der kein Leben ermöglicht...


Ja nur wer was leistet verdient eine Menschenwürde ist ja klar (wobei was heißt hier leisten mit Mindestlohn als Friseur oder Altenpfleger dann als MINI Rente oftmals 500+X € geile Menschenwürde) oder der Klassiker: " KEINE LEISTUNG OHNE GEGENLEISTUNG" ja klar und diese vermeintliche religiöse Gebot oder Naturgesetz steht wo? Die typische Sprache der Leistungsideologen
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am So 17. Feb 2019, 22:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Maltrino » So 17. Feb 2019, 22:05

Troh.Klaus hat geschrieben:(17 Feb 2019, 20:16)

Genau. Jedem einen kleinen Garten und ein Stückchen Wald. Dann hat er wieder freien Zugriff auf die Ressourcen und kann endlich wieder etwas leisten. BGE braucht es dazu aber eigentlich nicht. Er kann sich ja selbst ernähren. Reicht doch.


Das ist durchaus ein guter Vergleich. So ähnlich funktioniert es ja auch in Ländern wo zum Beispiel traditionell das Weideland jedem frei zugänglich ist. Der Boden ist da quasi als "BGE" an alle verteilt und kann von jedem Nomaden benutzt werden um seine Viehherden drauf grasen zu lassen. Das betrifft da aber auch nur einen Teil der Ressourcen, nur den Boden. Das Vieh gehört jemandem... Deshalb sage ich ja, höchstens bei Jägern und Sammlern ist dieses Prinzip wohl am ehesten in Reinkultur verwirklicht. Bei Nomaden schon nur teilweise.

So, aber heute gibt es halt nicht mehr nur Wiese und Wald sondern alle möglichen Sachen die man sich gerne kauft. Und das Geld dient halt dazu diese Sachen zu kaufen... Also dient das Geld im Sozialstaat als Mittel um diese Sachen auch den Armen zugänglich zu machen. Hartz4 Empfänger bekommen ja komischerweise auch nur Geld und keinen Kleingarten, obwohl im Jobcenter ja immer davon die Rede ist, dass man "selber" was leisten soll.

Also der Vergleich mit Garten und Wald ist soweit passend, aber da es heute noch ganz andere Sachen gibt wird das halt mittels Geld verteilt.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.

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