Rente mit 70

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Bielefeld09
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Bielefeld09 » So 15. Mai 2016, 12:14

Realist2014 hat geschrieben:(15 May 2016, 10:59)

WIR - also alle Steuerzahler- finanzieren die Grundsicherung im Alter.

Wenn du die Beiträge der RV anhebst, um höhere Renten auszahlen zu können- dann zahlen es die Beitragszahler. Dann solltest du DIE fragen, ob DIE das wollen.

Ja, entweder pflicht oder freiwillig versichert.
Un nun?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » So 15. Mai 2016, 12:17

Bielefeld09 hat geschrieben:(15 May 2016, 12:14)

Ja, entweder pflicht oder freiwillig versichert.
Un nun?



Bei den Arbeitnehmern gibt es keine derartige Wahlmöglichkeit.

Schon seit 1958 nicht.

Was meinst du daher mit "und nun"?
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Bielefeld09
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Bielefeld09 » So 15. Mai 2016, 12:27

Solidarisch gilt eben für alle.
So ist da´s eben.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » So 15. Mai 2016, 12:51

Bielefeld09 hat geschrieben:(15 May 2016, 12:27)

Solidarisch gilt eben für alle.
So ist da´s eben.



wie gesagt

solidarisch ist die Grundsicherung im Alter- die bezahlen ja ALLE über die Steuer

Dir RV ist ein System für Arbeitnehmer- seit 1958. Das wird auch so bleiben
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Re: Rente mit 70

Beitragvon AndyO » So 15. Mai 2016, 14:22

happySchland hat geschrieben:(10 Jan 2015, 12:50)

Vorstellbar.
Ergänzend dazu braucht es eine Regelung die den frühen Renteneintritt der körperlich schwer belasteten Arbeiter nicht abstraft.


Jo, wieso sollte man hier Schwerbehinderte ausnehmen, wenn's die Gesundheit nicht mehr her gibt? Wieso wird' die Altersgrenze für Schwerbehinderte auch nach hinten gelegt? Wieso wird in der Öffentlichkeit nur von dem Umgang mit dem einstelligen Prozentsatz geredet, der das Regelrenteneintrittsalter überschreiten könnte?

happySchland hat geschrieben:(10 Jan 2015, 12:50)Es gibt keine Notwendigkeit bis 67 zu arbeiten um das Rentensystem zu finanzieren und selbst heute liegt das durchschnittliche Renteintrittslater bei 61 Jahren. Unter den 64jährigen arbeiten nur noch rund 17% in sozialversicherungspflichtigen Berufen. Rente mit 67 bedeutet schlichtweg Rentenkürzung. Jetzt auch noch Rente mit 70 in Aussicht zu stellen ist realitätsferner Irrsinn. Damit werden die Menschen gezwungen obligatorische Abschläge per privater Vorsorge zu begegnen. Dann kann man auch gleich die gesetzliche Rente stärken :rolleyes:


Der Vollständigkeit halber solltest du auch die kalten Enteignung derer aufzählen, deren Eigenheim ein paar Quadratmeter Wohnfläche zu viel ausweist oder deren private Altersversorgung vor dem eigentlichen Verwendungszweck notaufgelöst wird. Das trifft einen zunehmenden Prozentsatz mit zunehmender Härte. Jeder Monate Renteneintrittsverzögerung löst 1000 EUR Altersvorsorge Person auf. Das ist der eigentliche Grund, für den die Agenda 2010 geschaffen wurde. Die 10% Rentenkürzung sind das viel kleinere Problem!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » So 15. Mai 2016, 14:52

AndyO hat geschrieben:(15 May 2016, 14:22)





Der Vollständigkeit halber solltest du auch die kalten Enteignung derer aufzählen, deren Eigenheim ein paar Quadratmeter Wohnfläche zu viel ausweist oder deren private Altersversorgung vor dem eigentlichen Verwendungszweck notaufgelöst wird.!



ab wann ist es denn "zuviel"?

Und was passiert dann genau?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon hallelujah » So 15. Mai 2016, 14:57

Bielefeld09 hat geschrieben:(15 May 2016, 12:27)

Solidarisch gilt eben für alle.
So ist da´s eben.



du scheinst die Arbeitgeberanteile wohl nicht solidarisch zu finden...
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 16. Mai 2016, 13:00

Realist2014 hat geschrieben:(15 May 2016, 11:05)

Du hast von den Vermögen der Älteren keinerlei Sachkenntnis.

Auch du fokussierst dich nur auf eine kleine Minderheit. Und für die gibt es die Grundsicherung im Alter.




Stimmt.

Viele haben alles verkauft und sind nach Thailand ausgewandert und das schon mit 60.....
Wer nichts zu verkaufen hat, muß eben hier herumlungern.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 13:02

DieBananeGrillt hat geschrieben:(16 May 2016, 13:00)

Stimmt.

Viele haben alles verkauft und sind nach Thailand ausgewandert und das schon mit 60.....
Wer nichts zu verkaufen hat, muß eben hier herumlungern.



auch hier wieder - wie viele sind "viele"?

0,05% der Rentner?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 16. Mai 2016, 13:08

AndyO hat geschrieben:(15 May 2016, 08:43)



Es scheint so, dass diese Enteignung im Alleinrisiko sämtlicher Arbeitnehmer verankert ist. Diese sind ABHÄNGIG beschäftigt und haben daher keinen Einfluss auf die Dinge, die marktwirtschaftliche Entscheider gerade für opportun halten. Die nächste Wirtschaftskrise kommt bestimmt. Neben dem großen Bogen um die Einstellung unserer neuen Mitbürger werden es dann wieder die Älteren sein, die aus ihren Beschäftigungsverhältnis herausgemobbt werden. Und das in einem Arbeitsumfeld, was den Begriff Gnadenbrot gar nicht kennt. Die Arbeitgeber bleiben hier ihren Teil schuldig und die Politik ist zu fein, diesen einzufordern!



Stimmt.

Nur für Tiere gibt es Gnadenbrot.
Ich kenne Viele über 50, die über 30 Jahren in einer Firma gearbeitet haben und nun herausgemobbt wurden.
Altersgerecht zu arbeiten ist in der hochspezialisierten Welt nicht vorstellbar.
Und dann kommen noch so ein paar Rechenfuzzys damit an, man soll bis 70 arbeiten.

Warum gibt in dieser Pseudo- Demokratie keine Volksabstimmung darüber, wie lange zu arbeiten ist ?
Anscheinend wir alles nur den Zahlen untergeordnet, egal wo.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 16. Mai 2016, 13:09

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2016, 13:02)

auch hier wieder - wie viele sind "viele"?

0,05% der Rentner?



Nicht für Alles gibt es eine Statistik. Sonst würde Grund zum Schämen aufkommen und mehr Nachahmer hervorbringen.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 13:11

DieBananeGrillt hat geschrieben:(16 May 2016, 13:08)


Ich kenne Viele über 50, die über 30 Jahren in einer Firma gearbeitet haben und nun herausgemobbt wurden.
.


aha

wie schaut dieses "herausmobben" aus?

kann es nicht auch sein, das es "viele" gibt, die glauben, nach 30 Jahren "Sonderrechte" zu haben - wie "hohe Bezahlung" OHNE entsprechende LEISTUNG?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 13:11

DieBananeGrillt hat geschrieben:(16 May 2016, 13:09)

Nicht für Alles gibt es eine Statistik. Sonst würde Grund zum Schämen aufkommen und mehr Nachahmer hervorbringen.



WER sollte sich "schämen"?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 13:15

DieBananeGrillt hat geschrieben:(16 May 2016, 13:08)


Warum gibt in dieser Pseudo- Demokratie keine Volksabstimmung darüber, wie lange zu arbeiten ist ?


weil das keinen Sinn macht....

weil "Zahler" und "Rentenempfänger" die SELBEN Personen sind - nur zeitversetzt

also müsste die Frage zur Volksabstimmung lauten:

Möchtest du HEUTE und BIS zur Rente 10% MEHR von deinem Lohn abgeben- damit du DANN etwas früher in Rente kannst...
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 16. Mai 2016, 18:06

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2016, 13:11)

aha

wie schaut dieses "herausmobben" aus?

kann es nicht auch sein, das es "viele" gibt, die glauben, nach 30 Jahren "Sonderrechte" zu haben - wie "hohe Bezahlung" OHNE entsprechende LEISTUNG?


Mit 20 kann man mehr Leistung bringen als mit 55. Jedoch ist die Bezahlung deutlicher höher, je länger jemand dabei bleibt.
Weiterhin hat jemand mit seiner Lebensleistung der Firma treu und doof gedient zu haben, auch zur Geschäftsentwicklung beigetragen.
Rein rechnerisch, ist es wieder so: Alt, weniger Leistung, hoher Verdienst
Neueinstellung : jünger, mehr Leistung, billig oder Zeitarbeit
Rechenkünstler müssen da nicht lange überlegen, was zu machen ist......
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 16. Mai 2016, 18:12

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2016, 13:15)

weil das keinen Sinn macht....

weil "Zahler" und "Rentenempfänger" die SELBEN Personen sind - nur zeitversetzt

also müsste die Frage zur Volksabstimmung lauten:

Möchtest du HEUTE und BIS zur Rente 10% MEHR von deinem Lohn abgeben- damit du DANN etwas früher in Rente kannst...



Ein souveräner Staat, sprich, das Volk, kann auch darüber entscheiden 0,5 von der Mehrwertsteuer in die Rentenkassen einzuzahlen.
Aber das System hier basiert eben auf Angst, etwas von seinem Lohn abgeben zu müssen und wird vernebelt von Zahlenjongleuren.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Dingo » Mo 16. Mai 2016, 18:18

DieBananeGrillt hat geschrieben:(16 May 2016, 18:06)

Mit 20 kann man mehr Leistung bringen als mit 55.
Das mag in den Berufen so sein, in denen es ausschließlich auf körperliche Kraft ankommt. In Berufen, in denen Wissen und Erfahrung relevant sind, zweifle ich diese Behauptung an.
Ich bin ein Flüchtlingskind.

Sollten weiterführende Links auf Seiten, die ich verlinke, zu Inhalten führen, die als Gewaltaufruf verstanden werden könnten, so mache ich mir diese ausdrücklich nicht zu eigen.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon jorikke » Mo 16. Mai 2016, 18:24

DieBananeGrillt hat geschrieben:(16 May 2016, 18:06)

Mit 20 kann man mehr Leistung bringen als mit 55. Jedoch ist die Bezahlung deutlicher höher, je länger jemand dabei bleibt.
Weiterhin hat jemand mit seiner Lebensleistung der Firma treu und doof gedient zu haben, auch zur Geschäftsentwicklung beigetragen.
Rein rechnerisch, ist es wieder so: Alt, weniger Leistung, hoher Verdienst
Neueinstellung : jünger, mehr Leistung, billig oder Zeitarbeit
Rechenkünstler müssen da nicht lange überlegen, was zu machen ist......


Deine Überlegung ist zu flach.
Du hättest recht, wenn der 20-jährige in der Firma Schrauben dreht und der 55-jährige immer noch Schrauben dreht.
Selbst dann würde die Arbeit im Akkord bezahlt und der fitte, jüngere Mitarbeiter würde etwas mehr verdienen.
Die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus.
Mit 20 bis 30 (etwa) bist du Berufsanfänger und wirst nach der Tätigkeit bezahlt die du ausübst. Ebenso der 55-jährige.
Nur hat der dann 30 Jahre Zeit gehabt sich in der Fa. eine Position zu erarbeiten, die besser bezahlt ist. Was ist dagegen zu sagen,
dass ein 60-jähriger Abt.-Leiter besser bezahlt wird als ein Jungspund?
Das hat mit der Position viel, mit dem Alter fast nichts zu tun.
Ich war 43 Jahre im gleichen Laden. Mit 63 hatte ich mein optimales Einkommen erreicht. Zudem eine Position in der ich für die Fa. einen Gewinn erwirtschaften konnte, der mein Einkommen rechtfertigte.
Mit 25, in der gleichen Fa. wäre eine solche Bezahlung völlig überzogen gewesen.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 16. Mai 2016, 18:47

Dingo hat geschrieben:(16 May 2016, 18:18)

Das mag in den Berufen so sein, in denen es ausschließlich auf körperliche Kraft ankommt. In Berufen, in denen Wissen und Erfahrung relevant sind, zweifle ich diese Behauptung an.



Wissen und Erfahrung interessiert nicht mehr so, wie es einmal war.
Ganz im Gegenteil das Wissen soll nur in den Geschäftsführungsetagen vorhanden sein, so das ein Austausch der Belegschaft jederzeit problemlos möglich sein kann.
Ansonsten wäre die Macht zu groß, bei den Beschäftigten ihre Interessen durchzusetzen.
Ich habe Firmen erlebt, da wurde der kompletten erfahrenen Belegschaft gekündigt.
Und die Neueinstellungen hatten keine Ahnung, so das nicht produziert werden konnte.
Aber, macht nichts, wenn das so ist, dann muß eben das Lern - und Anlernprogramm effektiv verbessert werden.
Da werden dann viele Fotos gemacht, Computerlernprogramme bereitgestellt und bunte Bilder direkt vor Ort auf den Maschinen und Anlagen aufgeklebt, damit sich jeder sofort zurecht findet.
Das amerikanische System eben : 0 Bildung, kein Wissen und jederzeit austauschbare Mitarbeiter.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 16. Mai 2016, 18:54

jorikke hat geschrieben:(16 May 2016, 18:24)

Deine Überlegung ist zu flach.
Du hättest recht, wenn der 20-jährige in der Firma Schrauben dreht und der 55-jährige immer noch Schrauben dreht.
Selbst dann würde die Arbeit im Akkord bezahlt und der fitte, jüngere Mitarbeiter würde etwas mehr verdienen.
Die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus.
Mit 20 bis 30 (etwa) bist du Berufsanfänger und wirst nach der Tätigkeit bezahlt die du ausübst. Ebenso der 55-jährige.
Nur hat der dann 30 Jahre Zeit gehabt sich in der Fa. eine Position zu erarbeiten, die besser bezahlt ist. Was ist dagegen zu sagen,
dass ein 60-jähriger Abt.-Leiter besser bezahlt wird als ein Jungspund?
Das hat mit der Position viel, mit dem Alter fast nichts zu tun.
Ich war 43 Jahre im gleichen Laden. Mit 63 hatte ich mein optimales Einkommen erreicht. Zudem eine Position in der ich für die Fa. einen Gewinn erwirtschaften konnte, der mein Einkommen rechtfertigte.
Mit 25, in der gleichen Fa. wäre eine solche Bezahlung völlig überzogen gewesen.


Schön, das es noch Aufstiegsmöglichkeiten gibt in Unternehmen.
Aber, ich mußte mehrmals einen anderen Job suchen, weil das Unternehmen nicht durchgehalten hat zu existieren.
Da wurde Standorte verlegt, Produktionen verlagert, Insolvenzen in die Nähe gerückt und wegen technischer Probleme vorübergehend geschlossen. Oder wegen jahrelanger Umbauarbeiten war dort kein Arbeiten möglich.

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