Rente mit 70

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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 21. Jan 2015, 10:13

John Galt » Di 20. Jan 2015, 05:16 hat geschrieben:
Der Höchstbetrag ist ganz interessant für Vergleiche. Die Versorgungswerke haben die gleichen Maximalbeiträge wie die GRV, bieten aber locker doppelte Leistungen dafür. :)



nur wenn du Äpfel mit Birnen vergleichst
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Rente mit 70

Beitragvon John Galt » Mi 21. Jan 2015, 10:36

Realist2014 » Mi 21. Jan 2015, 10:13 hat geschrieben:

nur wenn du Äpfel mit Birnen vergleichst


Nö, wenn man Beitrag und Leistung vergleicht.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 21. Jan 2015, 10:51

John Galt » Mi 21. Jan 2015, 10:36 hat geschrieben:
Nö, wenn man Beitrag und Leistung vergleicht.



genau der "Beitrag" ist das Problem bei deinem Vergleich...

und natürlich der "System-Unterschied"....
Zuletzt geändert von Realist2014 am Mi 21. Jan 2015, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Seeker » Do 22. Jan 2015, 00:35

Weder die "Eckrentner" noch die, die vom Mindestlohn beglückt werden, können auf eine einigermaßen auskömmliche Rente hoffen.
Mindestlohnempfänger werden Grundsicherung erhalten. Wenn sie blöd genug waren eine Riesterrente anzusparen, werden sie enttäuscht sein, weil die paar Kröten auf die Grundsicherung angerechnet werden - super, ein wahrhaft brilliantes System!

Dieses umlagefinanzierte Rentensystem funktioniert in der Tat nach dem Äquivalenzprinzip. Aber durch den generellen Wandel von lebenslanger Vollbeschäftigung hin zu lückenhaften Erwerbsbiographien und Teilzeitjobs sowie durch den demographischen Wandel kann es die bei seiner Einführung verlangte Alterssicherung nicht mehr erfüllen (was jedem, der sich mit umlagefinanzierten Versorgungssystemen - auch nur ein ganz klein wenig - auskennt bereits 1957 klar war).

Die Folgen dieser Fehlkonstruktion liegen jedem logisch denkenden Menschen auf der Hand: Stetig sinkende Renten eines immer größer werdenden Anteils der Bevölkerung vermindern die Kaufkraft breiter Bevölkerungsschichten, betreffen somit negativ insbesondere Einzelhandel und Handwerk und damit die Binnenkonjunktur.

Und gegen diese unvermeidlichen Folgen helfen weder Wunschdenken noch die gebetsmühlenartig wiederholte Phrasen fachlich gänzlich unterbelichteter Politclowns, sondern nur ein auf Grund auf geändertes und leistungsfähiges Altersversorgungssystem.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon John Galt » Do 22. Jan 2015, 05:58

Realist2014 » Mi 21. Jan 2015, 10:51 hat geschrieben:

genau der "Beitrag" ist das Problem bei deinem Vergleich...

und natürlich der "System-Unterschied"....


Nö, der Beitrag ist bei der Maximalbetrachtung eben genau gleich du Experte. Das ist gesetzlich geregelt, dass sich der Beitrag an der Beitragsbemessungsgrenze orientiert.

Während man in der gesetzlichen Rentenversicherung maximal 2500€ bekommt, wenn man Jahrzehnte immer den Maximalbeitrag eingezahlt hat, bekommt man dort eben das doppelte, bei gleichem Beitrag in Höher der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze.

Das zeigt, dass die Leistungen der GRV scheiße sind und das System ebenso.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 10:35

Seeker » Do 22. Jan 2015, 00:35 hat geschrieben:Weder die "Eckrentner" noch die, die vom Mindestlohn beglückt werden, können auf eine einigermaßen auskömmliche Rente hoffen.
Mindestlohnempfänger werden Grundsicherung erhalten. Wenn sie blöd genug waren eine Riesterrente anzusparen, werden sie enttäuscht sein, weil die paar Kröten auf die Grundsicherung angerechnet werden - super, ein wahrhaft brilliantes System!

Dieses umlagefinanzierte Rentensystem funktioniert in der Tat nach dem Äquivalenzprinzip. Aber durch den generellen Wandel von lebenslanger Vollbeschäftigung hin zu lückenhaften Erwerbsbiographien und Teilzeitjobs sowie durch den demographischen Wandel kann es die bei seiner Einführung verlangte Alterssicherung nicht mehr erfüllen (was jedem, der sich mit umlagefinanzierten Versorgungssystemen - auch nur ein ganz klein wenig - auskennt bereits 1957 klar war).

Die Folgen dieser Fehlkonstruktion liegen jedem logisch denkenden Menschen auf der Hand: Stetig sinkende Renten eines immer größer werdenden Anteils der Bevölkerung vermindern die Kaufkraft breiter Bevölkerungsschichten, betreffen somit negativ insbesondere Einzelhandel und Handwerk und damit die Binnenkonjunktur.

Und gegen diese unvermeidlichen Folgen helfen weder Wunschdenken noch die gebetsmühlenartig wiederholte Phrasen fachlich gänzlich unterbelichteter Politclowns, sondern nur ein auf Grund auf geändertes und leistungsfähiges Altersversorgungssystem.



es wird kein Weggehen vom Äquivalenzprinzip gehen.

auch das von DIR ja so geforderte "System der Schweiz" würde die Anzahl der Bezieher von Grundsicherung im Alter NICHT verändern

denn diese EINE der drei Säulen in der Schweiz für NUR zu einer Mindestrente- die UNTERHALB der Grundsicherung in der Schweiz liegt.

das Rentensystem wir genau so bleiben wie es ist.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Do 22. Jan 2015, 10:36

Seeker » Do 22. Jan 2015, 00:35 hat geschrieben:Weder die "Eckrentner" noch die, die vom Mindestlohn beglückt werden, können auf eine einigermaßen auskömmliche Rente hoffen.

Derzeit haben die Rentner im Schnitt noch mehr als die arbeitenden Menschen.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 10:37

John Galt » Do 22. Jan 2015, 05:58 hat geschrieben:
Nö, der Beitrag ist bei der Maximalbetrachtung eben genau gleich du Experte. Das ist gesetzlich geregelt, dass sich der Beitrag an der Beitragsbemessungsgrenze orientiert.

Während man in der gesetzlichen Rentenversicherung maximal 2500€ bekommt, wenn man Jahrzehnte immer den Maximalbeitrag eingezahlt hat, bekommt man dort eben das doppelte, bei gleichem Beitrag in Höher der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze.

Das zeigt, dass die Leistungen der GRV scheiße sind und das System ebenso.



deine "Versorgungswerke" sind KEINE Umlagesysteme....

sondern personenbezogene Kapitalgedeckte Systeme.


daher- du vergleichst Äpfel mit Birnen
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 10:38

Martin** » Do 22. Jan 2015, 10:36 hat geschrieben:Derzeit haben die Rentner im Schnitt noch mehr als die arbeitenden Menschen.



weder "die Rentner " - noch " die arbeitenden Menschen" haben einheitliche Einkommen....

was willst du also genau vergleichen?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon prime-pippo » Do 22. Jan 2015, 10:45

Letztlich ist es völlig wurscht, ob ich das Rentensystem als "kapitalgedeckt" oder "umlagefinanziert" bezeichne....

Die Rentner müssen immer von dem aktuell arbeitenden Teil der Bevölkerung mitversorgt werden.
Dieses wird auch in Zukunft möglich sein.......das Geschwätz vom demographischen Wandel führt komplett in die Irre....
"Banks do not, as too many textbooks still suggest, take deposits of existing money from savers and lend it out to borrowers: they create credit and money ex nihilo – extending a loan to the borrower and simultaneously crediting the borrower’s money account."
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 10:49

prime-pippo » Do 22. Jan 2015, 10:45 hat geschrieben:Letztlich ist es völlig wurscht, ob ich das Rentensystem als "kapitalgedeckt" oder "umlagefinanziert" bezeichne....

Die Rentner müssen immer von dem aktuell arbeitenden Teil der Bevölkerung mitversorgt werden.

Dieses wird auch in Zukunft möglich sein.......das Geschwätz vom demographischen Wandel führt komplett in die Irre....



nein primo

dass ist ja der Unterschied zwischen dem "staatlichen" Rentensystem- und den von John Galt angeführten Versorgungswerken...

und der demographische Wandel ist kein Geschwätz

wobei es ganz einfach ist:

der von jedem AN bezüglich der staatlichen Rente erworbene Anspruch zum Rentenbeginn muss auf einen immer längeren Bezugszeitraum "gestreckt" werden...

daher die (relativ) sinkenden Monatsrenten...
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Do 22. Jan 2015, 10:52

Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 10:38 hat geschrieben:

weder "die Rentner " - noch " die arbeitenden Menschen" haben einheitliche Einkommen....

was willst du also genau vergleichen?

"Im Schnitt" hast du überlesen.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 10:56

Martin** » Do 22. Jan 2015, 10:52 hat geschrieben:"Im Schnitt" hast du überlesen.



"im Schnitt" ist leider in keinster Weise sinnvoll

man muss schon vergleichbares heranziehen


allerdings ist eines richtig - es gibt WENIGER "arme" bei den Rentnern als bei den jüngeren Bevölkerungsgruppen...
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Re: Rente mit 70

Beitragvon prime-pippo » Do 22. Jan 2015, 10:56

Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 11:49 hat geschrieben:

nein primo

dass ist ja der Unterschied zwischen dem "staatlichen" Rentensystem- und den von John Galt angeführten Versorgungswerken...

und der demographische Wandel ist kein Geschwätz

wobei es ganz einfach ist:

der von jedem AN bezüglich der staatlichen Rente erworbene Anspruch zum Rentenbeginn muss auf einen immer längeren Bezugszeitraum "gestreckt" werden...

daher die (relativ) sinkenden Monatsrenten...



Diese Notwendigkeit existiert so nicht.......

Denk in real terms, dann kannst du diese lächerlichen Pseudoprobleme nicht mehr ernst nehmen.
Die Rentner müssen immer von der aktuell arbeitenden Bevölkerung durch die aktuellen realwirtschaftlichen Erzeugnisse mitversorgt werden.
Das ist bei jedem System so und kann auch gar nicht anders sein....
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 11:01

prime-pippo » Do 22. Jan 2015, 10:56 hat geschrieben:

Diese Notwendigkeit existiert so nicht.......

Denk in real terms, dann kannst du diese lächerlichen Pseudoprobleme nicht mehr ernst nehmen.
Die Rentner müssen immer von der aktuell arbeitenden Bevölkerung durch die aktuellen realwirtschaftlichen Erzeugnisse mitversorgt werden.
Das ist bei jedem System so und kann auch gar nicht anders sein....




wir reden/schreiben gerade aneinander Vorbei

logischerweise muss ALLES erwirtschaftet werden- was dann an ANDERE "verteilt" wird (egal ob ALG II, Rente usw.)


es ging aber um die Strukturen und Systematiken WIE verteilt wird....

also hier die "Rendite" bei Umlage versus Kapitalgedeckt bei den Versorgungswerken

und hier ist bei letzterem ja schon was VORHANDEN ( Kapital- meist Fonds und Aktien)
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Re: Rente mit 70

Beitragvon prime-pippo » Do 22. Jan 2015, 11:12

Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 12:01 hat geschrieben:


wir reden/schreiben gerade aneinander Vorbei

logischerweise muss ALLES erwirtschaftet werden- was dann an ANDERE "verteilt" wird (egal ob ALG II, Rente usw.)


es ging aber um die Strukturen und Systematiken WIE verteilt wird....

also hier die "Rendite" bei Umlage versus Kapitalgedeckt bei den Versorgungswerken

und hier ist bei letzterem ja schon was VORHANDEN ( Kapital- meist Fonds und Aktien)



Diese Rentendebatten vernachlässigen immer und ständig die realwirtschaftliche Basis. Es werden Scheinprobleme konstruiert.

Kapitalgedeckt ist nicht mehr oder weniger vorhanden als umlagefinanziert. In beiden Fällen hat der Rentner letztlich einen Anspruch erworben, von den aktuell arbeitenden mitversorgt zu werden.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Do 22. Jan 2015, 11:28

Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 10:56 hat geschrieben:

"im Schnitt" ist leider in keinster Weise sinnvoll

man muss schon vergleichbares heranziehen


allerdings ist eines richtig - es gibt WENIGER "arme" bei den Rentnern als bei den jüngeren Bevölkerungsgruppen...

Weil Einkommen und Ersparnisse bei den einen höher sind als bei den anderen.
Im Schnitt.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 11:34

prime-pippo » Do 22. Jan 2015, 11:12 hat geschrieben:

Diese Rentendebatten vernachlässigen immer und ständig die realwirtschaftliche Basis. Es werden Scheinprobleme konstruiert.

Kapitalgedeckt ist nicht mehr oder weniger vorhanden als umlagefinanziert. In beiden Fällen hat der Rentner letztlich einen Anspruch erworben, von den aktuell arbeitenden mitversorgt zu werden.






WAS hat die aktuelle arbeitende Bevölkerung in D mit den Aktienfonds/Immobilen usw. der HEUTIGEN Rentner zu tun?

NICHTS


"Kapitalgedeckt" bedeutet das das was DA ist- und NICHT zur gleichen Zeit "erwirtschaftet" werden muss

DAS- gilt nur für UMLAGE-Systeme
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 11:35

Martin** » Do 22. Jan 2015, 11:28 hat geschrieben:Weil Einkommen und Ersparnisse bei den einen höher sind als bei den anderen.
Im Schnitt.



logisch

Berufsanfänger haben üblicherweise KEIN Vermögen...

Rentner schon- mehr als 6 Billionen Euro ( zusammen)
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Re: Rente mit 70

Beitragvon prime-pippo » Do 22. Jan 2015, 11:49

Realist2014 » Do 22. Jan 2015, 12:34 hat geschrieben:




WAS hat die aktuelle arbeitende Bevölkerung in D mit den Aktienfonds/Immobilen usw. der HEUTIGEN Rentner zu tun?

NICHTS


"Kapitalgedeckt" bedeutet das das was DA ist- und NICHT zur gleichen Zeit "erwirtschaftet" werden muss

DAS- gilt nur für UMLAGE-Systeme



Nein..... da ist nichts da.....da sind lediglich Forderungen, ergo monetäre Ersparnis.

Für beide Rentensysteme gilt grundsätzlich das selbe........in beiden Fällen bekommen die Rentner ihren Anteil des aktuellen realwirtschaftlichen Outputs.
Das ist immer und bei jedem Rentensystem zwangsläufig so....
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