Rente mit 70

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

Moderator: Moderatoren Forum 1

Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 8270
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Rente mit 70

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 11. Mai 2016, 22:11

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2016, 21:38)

Auch du verstehst nicht, das der Selbständige BEIDE "Beitragshälften" zahlen müsste..

im Gegensatz zum AN...

was auch DU gerne hättest , ist die Renten auf Kosten von DRITTEN zu erhöhen

da spielen die DRITTEN aber NICHT mit

Was denn nun schon wieder?
Da lobe ich dich mal und finde deinen Vorschlag zielführend,
da unterstellst du mir, ich wollte für zweite (AG) oder die Kosten
von Dritten erhöhen.
Die Kosten sind doch in der Kalkulation von AN und AG enthalten.
Meinst du ein alleiniger AG hätte keine Kosten für die Altersvorsorge?
Was schreibst du hier?
Pauschale Rente bis siebzig ist auch in der Zukunft eine Illusion
oder steigende Altersarmut.
Die gilt es zu vermeiden.
Als solidarische Aufgabe.
Darüber sollten wir weiter nachdenken.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 11. Mai 2016, 22:18

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 May 2016, 22:11)


Die Kosten sind doch in der Kalkulation von AN und AG enthalten.
Meinst du ein alleiniger AG hätte keine Kosten für die Altersvorsorge?
Was schreibst du hier?
.



ich schreibe die Fakten

die du offensichtlich nicht verstehst

Mein Gewinn entspricht als "Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit" deinem Gehalt = "Einkünfte aus Nichtselbständiger Tätigkeit"


Die Altersvorsorge ist da außen vor

Schau mal in deinen Steuerbescheid , wo du da die Themen findest...
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 11. Mai 2016, 22:21

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 May 2016, 22:11)


Pauschale Rente bis siebzig ist auch in der Zukunft eine Illusion
oder steigende Altersarmut.
Die gilt es zu vermeiden.
Als solidarische Aufgabe.
Darüber sollten wir weiter nachdenken.



Die Rente mit 70 WÜRDE dann notwendig sein ( ab dem Jahre 2070)- WENN die Lebenserwartung weiter steigt...

Nachdenken verändert nicht das Grundproblem, wenn die "Rentenbezugszeiten" immer länger werden in Relation zu den "Erwerbszeiten"
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 8270
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Rente mit 70

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 11. Mai 2016, 22:35

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2016, 21:40)

und WIEDER alles FALSCH

Middelhof war ARBEITNEHMER als Vorstand

und daher HAT er natürlich bis zur BBG in die RV einbezahlt ( und sein AG natürlich auch...)

Wie, und dann hat der Rentenansprüche?
Das finde ich gut.
Der hat ja auch schließlich eingezahlt bis zur Bbg.
Das wünsche ich mir für alle Selbstständigen und Beamte.
Wer zahlt, soll auch Leistungen beziehen.
Wem wollte ich in die Tasche packen?
Oder geht es hier nicht um eine Solidarleistung?
Nämlich Rente mit 70 zu verhindern?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 11. Mai 2016, 22:43

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 May 2016, 22:35)

Wie, und dann hat der Rentenansprüche?
Das finde ich gut.
Der hat ja auch schließlich eingezahlt bis zur Bbg.
Das wünsche ich mir für alle Selbstständigen und Beamte.
?


ja- JEDER Vorstand der DAX-Unternehmen usw. hat AUCH Anwartschaften an die RV..

Beamte haben ein eigenes System - auch das ist gesetzlich fixiert..

Und selbständige regeln ihre Altersvorsorge SELBST

und das hat auch so zu bleiben

Frage:

WARUM möchtest du, das Selbständige in die RV einzahlen?

das hätte doch NULL Einfluss auf die Renten der Arbeitnehmer.
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 8270
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Rente mit 70

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 11. Mai 2016, 22:55

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2016, 22:18)

ich schreibe die Fakten

die du offensichtlich nicht verstehst

Mein Gewinn entspricht als "Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit" deinem Gehalt = "Einkünfte aus Nichtselbständiger Tätigkeit"


Die Altersvorsorge ist da außen vor

Schau mal in deinen Steuerbescheid , wo du da die Themen findest...

Ich finde das gut, wie du deine Meinungen immer wieder als Fakten beschreibst.
Aber du solltest als Selbständiger deine Kosten besser überblicken oder die Kosten für deine Altersvorsoge
steuerrechtlich prüfen lassen.
Wenn also heute Altersvorsorge bei allen steuerrechtlich ein unbedeutendes Thema ist,
dann ist doch steuerrechtlich zukünftig klar,
wer das bezahlt.
Die Rentner mit siebzig!
Was ist das für eine Politik?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 11. Mai 2016, 23:01

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 May 2016, 22:55)

Ich finde das gut, wie du deine Meinungen immer wieder als Fakten beschreibst.
Aber du solltest als Selbständiger deine Kosten besser überblicken oder die Kosten für deine Altersvorsoge
steuerrechtlich prüfen lassen.


ich brauch da nichts "überprüfen" lassen - und ich "überblicke" meine Kosten zu 100%...

du verstehst aber den Unterschied nicht zwischen dem "Unternehmen" , welches meine Selbständigkeit darstellt, und die damit verbundenen AUSGABEN ( Kosten sind was anderes...)

Und MIR als steuerpflichtigen Bürger, bei DEM die Thematik Altersvorsorge in der Einkommenssteuererklärung zu berücksichtigen ist

Das ist bei dir übrigens genau so
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 11. Mai 2016, 23:03

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 May 2016, 22:55)


Wenn also heute Altersvorsorge bei allen steuerrechtlich ein unbedeutendes Thema ist,
?



DAS habe ich nicht geschrieben

es ist nur KEINE Betriebsausgabe bei Selbständigen im Sinne der EÜR
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 26504
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Mi 11. Mai 2016, 23:09

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2016, 21:55)

was du du da vorschlägst, hätte massive Auswirkungen auf das Steuerrecht...

und würde das Problem nicht lösen

denn für die AN wäre es im Endergebnis nicht anders als heute

nur die Selbständigen würden MASSIV belastet

aber ich hätte auch einen Vorschlag zur "Gleichmacherei" von AN und Selbständigen:

jeder Selbständige bekommt - aus Steuermitteln - 6 Wochen bezahlten Urlaub, bezahlte Feiertage , bezahlte Überstunden und 6 Wochen Bezahlung im Krankheitsfall ..

wie wäre es damit?


Ich meine, daß wir jetzt den Bereich verlassen, in dem mit Vernunft wichtige Versorgungsfragen besprochen werden können. Ähnliches Gezänk ist oft genug in der Auseinandersetzung von Angestellten/Arbeitern und Beamten zu beobachten. Damit löst man keine anstehenden Probleme.

Wir laufen in ein Versorgungsproblem für die ältere Generation. Das Problem muß heute mit vernünftigen Ansätzen gelöst werden. Natürlich so, daß systematisch vorhersehbare Altersarmut vermieden wird, ohne in wenigen Jahren den Steuerzahler zusätzlich zu belasten, der als Arbeitnehmer schon die Rentenumlage erarbeiten muß.

Ich meine, daß eine solche Systematik auch für Selbständige/Unternehmer greifen muß, und sicher auch für Beamte. Das kann man alles zerreden und laufen lassen mit der Gefahr, daß unser Gemeinwesen in Zank und Streit und inneren Unruhen versinkt.

Dazu sollten hier Lösungsvorschläge diskutiert werden, die über eine "Rente mit 70" hinaus gehen.
Immerhin hat die Bundesregierung eine Flexi-Rente auf den Weg gebracht, die nun aber auch ausgestaltet werden muß. Die starre Altersgrenze soll fallen, wer früher in Rente geht, soll weniger Rente beziehen, wer später in Rente geht soll höhere Renten beziehen. Nun muß überlegt werden, unter welchen Randbedingungen Menschen gern bis ins rüstige Alter noch nützlicher Arbeit nachgehen können.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 11. Mai 2016, 23:13

H2O hat geschrieben:(11 May 2016, 23:09)

I
Ich meine, daß eine solche Systematik auch für Selbständige/Unternehmer greifen muß, .



Und ich meine als Betroffener NEIN

Frage:

WARUM sollte sich für DIE Rentner, die früher Arbeitnehmer waren, im Hinblick auf die mögliche Altersarmut etwas "verbessern", wenn Selbständige und Beamte in dieses System integriert werden würden?

Dadurch würden sich die erworbenen Rentenanwartschaften ja nicht ändern
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 8270
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Rente mit 70

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 11. Mai 2016, 23:24

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2016, 22:43)

ja- JEDER Vorstand der DAX-Unternehmen usw. hat AUCH Anwartschaften an die RV..

Beamte haben ein eigenes System - auch das ist gesetzlich fixiert..

Und selbständige regeln ihre Altersvorsorge SELBST

und das hat auch so zu bleiben

Frage:

WARUM möchtest du, das Selbständige in die RV einzahlen?

das hätte doch NULL Einfluss auf die Renten der Arbeitnehmer.

Ich möchte deine Frage beantworten, aber nur die.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft mit Menschen die auch risikofreudig und unternehmerisch sind.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die risikofreudige Menschen belohnt.
Aber risiken kann nur einer verantwortlich eingehen,
der Sicherheiten im Rücken hat.
Und deswegen mag ich es nicht, wenn Risiken indivudualisiert werden
und derjenige ist dann selber schuld.
Was kann der Dachdecker mit 18 Jahren dafür,
das er mit 52 nicht mehr kann?
Was kann der Unternehmer mit 62 dafür,
das ihn die Power verlässt?
Nun erkläre:
Was können wir dafür tun, damit solche Menschen nicht in die Grusi im Alter gehen?
Und dann noch Rente mit 70?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 11. Mai 2016, 23:36

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 May 2016, 23:24)

Ich möchte deine Frage beantworten, aber nur die.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft mit Menschen die auch risikofreudig und unternehmerisch sind.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die risikofreudige Menschen belohnt.
Aber risiken kann nur einer verantwortlich eingehen,
der Sicherheiten im Rücken hat.
Und deswegen mag ich es nicht, wenn Risiken indivudualisiert werden
und derjenige ist dann selber schuld.
Was kann der Dachdecker mit 18 Jahren dafür,
das er mit 52 nicht mehr kann?
Was kann der Unternehmer mit 62 dafür,
das ihn die Power verlässt?
Nun erkläre:
Was können wir dafür tun, damit solche Menschen nicht in die Grusi im Alter gehen?
Und dann noch Rente mit 70?


Risiken tragen die unternehmerisch tätigen-..

nicht die Arbeitnehmer- das ist ja der Unterschied

Für deine beschriebenen Risiken gibt es die entsprechenden Versicherungen

Das hat aber alles NICHTS mit der Rentenversicherung zu tun

der Unternehmer hat eine ANDERE Altersvorsorge

von der Du sicher keinerlei Kenntnisse hast...
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 8270
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Rente mit 70

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 11. Mai 2016, 23:48

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2016, 23:36)

Risiken tragen die unternehmerisch tätigen-..

nicht die Arbeitnehmer- das ist ja der Unterschied

Für deine beschriebenen Risiken gibt es die entsprechenden Versicherungen

Das hat aber alles NICHTS mit der Rentenversicherung zu tun

der Unternehmer hat eine ANDERE Altersvorsorge

von der Du sicher keinerlei Kenntnisse hast...

Vielleicht verleihst du mir Kenntnisse,
da ist gut so und ich nehme die gerne an.
Aber vielleicht bist du auch in der Lage,
Probleme zu lösen.
Oder siehst du kein Problem bei der Putzfrau im Rollator mit 70?#
Wo ist die Lösung?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 26504
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Mi 11. Mai 2016, 23:52

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2016, 23:13)

Und ich meine als Betroffener NEIN

Frage:

WARUM sollte sich für DIE Rentner, die früher Arbeitnehmer waren, im Hinblick auf die mögliche Altersarmut etwas "verbessern", wenn Selbständige und Beamte in dieses System integriert werden würden?

Dadurch würden sich die erworbenen Rentenanwartschaften ja nicht ändern


Nein, es geht doch überhaupt nicht um Standesfragen, sondern um die Zukunft dieser Gesellschaft insgesamt. Am Ende geht es um Menschen, die vor existenzieller Not bewahrt werden müssen. Daran müssen aus meiner Sicht alle Mitglieder der Gesellschaft mitwirken.

Es geht überhaupt nicht darum, alle Menschen in ein einheitliches System zu zwängen. Sondern der Grundsatz der systematisch hergestellten auskömmlichen Alterssicherung muß gelten. Systematisch heißt aber schon: Von Staats wegen organisiert und überwacht, daß da kein Unfug getrieben wird.

Was darüber hinaus wirken soll, kann wirklich privat betrieben werden.

Wenn sich möglichst viele Gemeinsamkeiten der Lösungen finden lassen, dann vereinfacht diese Systematik die politische Steuerung der Gesamtlösung... scheint mir jedenfalls so.
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 8270
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Rente mit 70

Beitragvon Bielefeld09 » Do 12. Mai 2016, 00:09

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2016, 23:36)

Risiken tragen die unternehmerisch tätigen-..

nicht die Arbeitnehmer- das ist ja der Unterschied

Für deine beschriebenen Risiken gibt es die entsprechenden Versicherungen

Das hat aber alles NICHTS mit der Rentenversicherung zu tun

der Unternehmer hat eine ANDERE Altersvorsorge

von der Du sicher keinerlei Kenntnisse hast...

Ich habe keine Kenntnisse, habe keine Worte,
aber was schreibst du hier?
Die jetzige Rentensituation ist gut,
die Alt 68 iger werden schon sehn,
was sie davon haben und
der Rest ist mir egal.
So geht das aber nicht.
Rente mit 70 ist hier Thema!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 09:04

H2O hat geschrieben:(11 May 2016, 23:52)

Nein, es geht doch überhaupt nicht um Standesfragen, sondern um die Zukunft dieser Gesellschaft insgesamt. Am Ende geht es um Menschen, die vor existenzieller Not bewahrt werden müssen. .


Das ist bereits VORHANDEN

das nennt sich Grundsicherung im Alter

dadurch ist NIEMAND von "existentieller Not" im Alter gefährdet.


Was DIR aber offenbar vorschwebt( so interpretiere ich es zumindest)- ist eine MINDESTRENTE die HÖHER ist als die Grundsicherung im Alter.

Das wäre aber das ende des Äquivalenzprinzips - und auch ein Stück Gleichmacherei.

Und DAFÜR gibt es in D keinerlei Mehrheit
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 09:05

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 May 2016, 00:09)

Ich habe keine Kenntnisse, habe keine Worte,
aber was schreibst du hier?
Die jetzige Rentensituation ist gut,
die Alt 68 iger werden schon sehn,
was sie davon haben und
der Rest ist mir egal.
So geht das aber nicht.
Rente mit 70 ist hier Thema!



Die Rente mit 70 würde ab 2070 greifen.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 26504
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Do 12. Mai 2016, 09:56

Realist2014 hat geschrieben:(12 May 2016, 09:04)

Das ist bereits VORHANDEN

das nennt sich Grundsicherung im Alter

dadurch ist NIEMAND von "existentieller Not" im Alter gefährdet.


Was DIR aber offenbar vorschwebt( so interpretiere ich es zumindest)- ist eine MINDESTRENTE die HÖHER ist als die Grundsicherung im Alter.

Das wäre aber das ende des Äquivalenzprinzips - und auch ein Stück Gleichmacherei.

Und DAFÜR gibt es in D keinerlei Mehrheit


Jetzt vielleicht noch keine Mehrheit... obwohl das erst einmal nach zu prüfen wäre. 'Mal sehen, welche Partei damit "auf den Marktplatz" gehen wird. Das Thema beginnt ja allmählich, eine Wirkung zu entfalten. Vermutlich aber wird es Mehrheiten geben spätestens, wenn das Kind endlich in den Brunnen gefallen sein wird. Spare in der Not, dann hast Du auch Zeit dazu :eek:

Ich meine nicht, daß ich auf Gleichmacherei zusteuere, wohl aber auf staatliche Fürsorge, weil ich vermute, daß zu viele Leute nicht beizeiten privat vorsorgen, oder sie nicht zu ihrem Vorteil beraten wurden... eine der größeren Schweinereien der jüngeren Vergangenheit.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 10:51

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 09:56)

Jetzt vielleicht noch keine Mehrheit... .


Es wird auch in Zukunft keine Mehrheit dafür geben, dass diejenigen, die weniger Beiträge bezahlt haben ( und somit weniger Punkte) , die gleiche Rente bekommen sollen wie diejenigen, die mehr Punkte haben...

DAS würde eine große Mehrheit als ungerecht empfinden.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 39723
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Do 12. Mai 2016, 10:53

H2O hat geschrieben:(12 May 2016, 09:56)

J. Vermutlich aber wird es Mehrheiten geben spätestens, wenn das Kind endlich in den Brunnen gefallen sein wird. Spare in der Not, dann hast Du auch Zeit dazu :eek:

.



welcher Brunnen?


das ZUSÄTZLICH vorgesorgt werden muss, dass ist schon seit 20 Jahren klar

Das diejenigen, die das NICHT gemacht haben, jetzt dann bald in den Brunnen fallen- selber schuld

Es wird ja niemand im Brunnen ertrinken - wegen der Grundsicherung im Alter.

Zurück zu „10. Sozialpolitik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste