Rente mit 70

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Martin**

Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Mo 12. Jan 2015, 22:12

jack000 » Mo 12. Jan 2015, 22:07 hat geschrieben:hört sich gut an ... kannst du das näher erläutern?

Ich habe drei Ausbildungen/Studienabschlüsse.
Die dritte, eine medizinische, wollte ich
mit ausreichender Entspanntheit und ohne finanziellen Druck
am Ende meiner Tage ausüben.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 13. Jan 2015, 14:05

Dampflok » Mo 12. Jan 2015, 21:59 hat geschrieben:
Nein,

das müßte ich eben nicht!


Die Beamten haben bis heute etliche Privilegien, von denen eins die Beitragsfreiheit ist. Privilegien müssen nicht für die Ewigkeit sein.





doch

weil es sonst eine Gehaltskürzung wäre....


also völlig sinnlos, dieser Vorschlag
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Seeker » Di 13. Jan 2015, 22:46

Ein umlagefinanziertes Versorgungssystem muss auf geänderte Parameter reagieren können.

Bei der Einführung der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung ging man u. a. davon aus, dass mindestens 2 Vollerwerbstätige 1 Rentner finanzieren und dass die durchschnittliche Rentenbezugszeit für Versicherte ca. 10 Jahre und die des überlebenden Ehekatten ca. 4 Jahre beträgt.

Allein die Tatsachen, dass heute auf einen Rentner (die überwiegende Anzahl davon hat noch Vollerwerbsbiographien und entsprechend hohe Renten) rund 1,5 Beitragszahler (teilweise mit lückenhaften Erwerbsbiographien oder Teilzeitarbeit) kommen, sowie eine deutlich verlängerte Rentenbezugszeit der Versicherten auf fast 15 Jahre zwingen zu Änderungen.

M. E. ist das ganze System in der Form nicht überlebensfähig. Aber das ist nichts Neues. Bereits vor der Einführung des adenauerschen Rentensystems hat u. a. die deutsche Gesellschaft für Mathematik auf diese Tatsache hingewiesen - und zwar in einem schriftlichen Gutachten an jeden Minister und an jeden einzelnen Bundestagsabgeordneten.
"Der Unterschied zwischen Nachplappern und hohlen Phrasen - eigene Intelligenz."
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 14. Jan 2015, 09:51

Seeker » Di 13. Jan 2015, 22:46 hat geschrieben:Ein umlagefinanziertes Versorgungssystem muss auf geänderte Parameter reagieren können.

Bei der Einführung der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung ging man u. a. davon aus, dass mindestens 2 Vollerwerbstätige 1 Rentner finanzieren und dass die durchschnittliche Rentenbezugszeit für Versicherte ca. 10 Jahre und die des überlebenden Ehekatten ca. 4 Jahre beträgt.

Allein die Tatsachen, dass heute auf einen Rentner (die überwiegende Anzahl davon hat noch Vollerwerbsbiographien und entsprechend hohe Renten) rund 1,5 Beitragszahler (teilweise mit lückenhaften Erwerbsbiographien oder Teilzeitarbeit) kommen, sowie eine deutlich verlängerte Rentenbezugszeit der Versicherten auf fast 15 Jahre zwingen zu Änderungen.

M. E. ist das ganze System in der Form nicht überlebensfähig. Aber das ist nichts Neues. Bereits vor der Einführung des adenauerschen Rentensystems hat u. a. die deutsche Gesellschaft für Mathematik auf diese Tatsache hingewiesen - und zwar in einem schriftlichen Gutachten an jeden Minister und an jeden einzelnen Bundestagsabgeordneten.



sicher ist es das

und um das weiter sicher zu stellen- wurden ja wie von dir auch gefordert- die Parameter angepasst. ( Dämpfungsfaktoren in der Rentenformel, Verschiebung des Renten-Eintrittsalters usw.)

irgendeine "Änderung", von der DU offensichtlich "träumst"- das ANDERE oder ZUSÄTZLICH einbezahlt wird- OHNE nach dem Äquivalenzprinzip auch Rentenanwartschaften zu erwerben- wird es sicher NICHT geben

denn es wird ja schon seit Jahrzehnten auf die Notwendigkeit der zusätzlichen privaten Vorsorge hingewiesen
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Macc » Mo 19. Jan 2015, 21:49

Martin** » Sa 10. Jan 2015, 11:59 hat geschrieben:
Man sollte es verbieten, gesetzliche Rentenansprüche an Bürger zu zahlen, welche anschließend doch noch arbeiten gehen.



Na, na, na, es soll jemandem der zb 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat
und der danach trotzdem zb noch Zeitungen austragen geht weil er halt mit seiner Rente nicht auskommt dann die Rente auch noch gestrichen werden ???

AUTSCH
Zuletzt geändert von Macc am Mo 19. Jan 2015, 21:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Macc » Mo 19. Jan 2015, 21:53

Odin1506 » Sa 10. Jan 2015, 12:54 hat geschrieben:Ich habe eine Idee.
Wir schicken den Arbeitsminister auf den Bau Steine schleppen, Beton giessen, einschalen usw. Dann kann er nochmal über die Rente mit 70 nachdenken.


Diese Idee finde ich zu 100 % super !!!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 21:56

Macc » Mo 19. Jan 2015, 21:49 hat geschrieben:
Na, na, na, es soll jemandem der zb 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat
und der danach trotzdem zb noch Zeitungen austragen geht weil er halt mit seiner Rente nicht auskommt
dann die Rente auch noch gestrichen werden ???

AUTSCH



dann hat er wohl WENIG "einbezahlt"...
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Macc » Mo 19. Jan 2015, 22:17

Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 21:56 hat geschrieben:

dann hat er wohl WENIG "einbezahlt"...


Falls du den Eindruck erwecken willst, daß nur jemand eine kärgliche Rente bekommt
der nicht " richtig " gearbeitet hat, also zB nur Teilzeit, dann bist du etwas sehr neben der Realität.
Zuletzt geändert von Macc am Mo 19. Jan 2015, 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 22:23

Macc » Mo 19. Jan 2015, 22:17 hat geschrieben:
Falls du den Eindruck erwecken willst, daß nur jemand eine kärgliche Rente bekommt
der nicht " richtig " gearbeitet h
at, also zB nur Teilzeit, dann bist du etwas sehr neben der Realität.



das Rentensystem basiert auf dem Äquivalenzprinzip

wer nur die halben Beiträge bezahlt hat- hat nur die halben Rentenpunkte- und somit die halbe Rente


unser Rentensystem ist in sich transparent, fair und gerecht

und MEINE Realität ist die existierende Rentenformel mit den Dämpfungsfaktoren

und DEINE?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Mo 19. Jan 2015, 22:33

Macc » Mo 19. Jan 2015, 21:49 hat geschrieben:
Na, na, na, es soll jemandem der zb 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat
und der danach trotzdem zb noch Zeitungen austragen geht weil er halt mit seiner Rente nicht auskommt dann die Rente auch noch gestrichen werden ???

AUTSCH

Wenn er anschließend noch 30 Jahre lebt, dann ist es ein Verlustgeschäft für die Gesellschaft.

Nicht (nur) die Anzahl der Einzahljahre ist wichtig, sondern auch das Eintrittsalter in die Rente.

Und. Ich verrate Dir mal ein Geheimnis: Nicht jeder, der viel eingezahlt hat (formal),
hat auch viel erwirtschaftet.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Macc » Mo 19. Jan 2015, 22:37

Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 22:23 hat geschrieben:

das Rentensystem basiert auf dem Äquivalenzprinzip

wer nur die halben Beiträge bezahlt hat- hat nur die halben Rentenpunkte- und somit die halbe Rente


unser Rentensystem ist in sich transparent, fair und gerecht

und MEINE Realität ist die existierende Rentenformel mit den Dämpfungsfaktoren

und DEINE?


Es gibt nur eine Realität.

Neulich wurde im TV eine Frau gezeigt, die gerade ihren Rentenbescheid erhalten hatte. Sie war darüber geschockt, der sie interviewende Reporter übrigens ebenso.

Sie hatte ihr Leben lang in Vollzeit als Verkäuferin gearbeitet, nun bekommt sie
ca. 500 ,- Euro ...

DAS ist das reale Ergebnis von irgendwelchen entmenschlichten theoretischen
Zahlenspielchen ...
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 22:39

Martin** » Mo 19. Jan 2015, 22:33 hat geschrieben:Wenn er anschließend noch 30 Jahre lebt, dann ist es ein Verlustgeschäft für die Gesellschaft.

Nicht (nur) die Anzahl der Einzahljahre ist wichtig, sondern auch das Eintrittsalter in die Rente.

Und. Ich verrate Dir mal ein Geheimnis: Nicht jeder, der viel eingezahlt hat (formal),
hat auch viel erwirtschaftet.



doch

denn der hatte auch ein entsprechend HOHES Gehalt- von dem die Beiträge ja ermittel werden.

oder bezahlen Unternehmen hohe Gehälter für "Schlechtleister"?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Macc » Mo 19. Jan 2015, 22:40

Martin** » Mo 19. Jan 2015, 22:33 hat geschrieben:Wenn er anschließend noch 30 Jahre lebt, dann ist es ein Verlustgeschäft für die Gesellschaft.

...

Und. Ich verrate Dir mal ein Geheimnis: ...


Jetzt verrate ich dir mal ein Geheimnis :

Der Mensch ist mehr als ein Kostenfaktor auf 2 Beinen ...
Zuletzt geändert von Macc am Mo 19. Jan 2015, 22:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 22:43

Macc » Mo 19. Jan 2015, 22:37 hat geschrieben:
Es gibt nur eine Realität.

Neulich wurde im TV eine Frau gezeigt, die gerade ihren Rentenbescheid erhalten hatte. Sie war darüber geschockt, der sie interviewende Reporter übrigens ebenso.

Sie hatte ihr Leben lang in Vollzeit als Verkäuferin gearbeitet, nun bekommt sie
ca. 500 ,- Euro ...


DAS ist das reale Ergebnis von irgendwelchen entmenschlichten theoretischen
Zahlenspielchen ...



das ist ein MÄRCHEN

das lässt sich auch leicht wiederlegen

wer 45 Jahre HÖCHSTBEITRÄGE bezahlt hat- der bekommt HEUTE eine Rente von ca 2500 Euro

der aktuelle Höchstbeitrag lag 2014 bei 5950 Euro dafür gab es ca. 2 Rentenpunkte = 2 x 28,50 Euro = 57 Euro

wenn deine Verkäuferin also 45 Jahre Beiträge bezahlt hat- dann müsset sie 45 Jahre auf dem heutigen Gehaltsniveau von ca 1200 Euro Brutto verdient haben..

ist auszuschließen

das "ganze Leben" wird bei dieser Frau sicher bei weit weniger als 45 Beitragsjahre liegen
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 22:44

Macc » Mo 19. Jan 2015, 22:40 hat geschrieben:
Jetzt verrate ich dir mal ein Geheimnis :

Der Mensch ist mehr als ein Kostenfaktor auf 2 Beinen ...



sicher

aber die Rente ist ein Umlagesystem...

und muss in sich gerecht sein ( was es ja heute auch ist)
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Dr. John Becker

Re: Rente mit 70

Beitragvon Dr. John Becker » Mo 19. Jan 2015, 22:53

Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 22:43 hat geschrieben:

das ist ein MÄRCHEN

das lässt sich auch leicht wiederlegen

wer 45 Jahre HÖCHSTBEITRÄGE bezahlt hat- der bekommt HEUTE eine Rente von ca 2500 Euro

der aktuelle Höchstbeitrag lag 2014 bei 5950 Euro dafür gab es ca. 2 Rentenpunkte = 2 x 28,50 Euro = 57 Euro

wenn deine Verkäuferin also 45 Jahre Beiträge bezahlt hat- dann müsset sie 45 Jahre auf dem heutigen Gehaltsniveau von ca 1200 Euro Brutto verdient haben..

ist auszuschließen

das "ganze Leben" wird bei dieser Frau sicher bei weit weniger als 45 Beitragsjahre liegen

Was soll dieser Unsinn mit den Höchstbeträgen? Der deutsche "Eckrentner" bekommt um die 1260 Euro Rente im Monat. Das ist der Durschnittswert und nahe an der Armutsgrenze.
Martin**

Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Mo 19. Jan 2015, 22:55

Dr. John Becker » Mo 19. Jan 2015, 22:53 hat geschrieben:Was soll dieser Unsinn mit den Höchstbeträgen? Der deutsche "Eckrentner" bekommt um die 1260 Euro Rente im Monat. Das ist der Durschnittswert und nahe an der Armutsgrenze.

Das gilt nur für Geschiedene.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 19. Jan 2015, 22:55

Dr. John Becker » Mo 19. Jan 2015, 22:53 hat geschrieben:Was soll dieser Unsinn mit den Höchstbeträgen? Der deutsche "Eckrentner" bekommt um die 1260 Euro Rente im Monat. Das ist der Durschnittswert und nahe an der Armutsgrenze.



der Eckrentner beziht ungefähr die Hälfte derjenigen, die immer Höchstbeiträge bezahlt haben...

ist doch ganz einfach

und seit über 20 Jahren ist bekannt- das man ZUSÄTZLICH vorsorgen muss

was ja zig Millionen Bürger auch machen...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Dr. John Becker » Mo 19. Jan 2015, 22:57

Martin** » Mo 19. Jan 2015, 22:55 hat geschrieben:Das gilt nur für Geschiedene.

Was gilt nur für Geschiedene?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon John Galt » Di 20. Jan 2015, 05:16

Dr. John Becker » Mo 19. Jan 2015, 22:53 hat geschrieben:Was soll dieser Unsinn mit den Höchstbeträgen? Der deutsche "Eckrentner" bekommt um die 1260 Euro Rente im Monat. Das ist der Durschnittswert und nahe an der Armutsgrenze.


Der Höchstbetrag ist ganz interessant für Vergleiche. Die Versorgungswerke haben die gleichen Maximalbeiträge wie die GRV, bieten aber locker doppelte Leistungen dafür. :)
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