Rente mit 70

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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unity in diversity
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Re: Rente mit 70

Beitragvon unity in diversity » Sa 10. Jan 2015, 12:59

frems » Sa 10. Jan 2015, 12:49 hat geschrieben:Du kennst die durchschnittliche Rentenbezugsdauer in China aber schon, oder? Gleichzeitig haben wir nicht die Rahmenbedingungen bzw. den Nachholbedarf für ein solches Wachstum (teils auf Kosten der Umwelt). Und an Bildungsangeboten in Deutschland mangelt es nun wirklich nicht, genau wie am gesellschaftlichen Druck auf die Kinder, doch gefälligst so viel Bildung wie nur möglich mitzunehmen, damit sie bitte schön produktiv sind. Oder willst Du die Jugend noch weiter ausquetschen, damit eine kinderarme Rentnergeneration auf keine Kreuzfahrt verzichten muß?

Nein.
Kinder haben ein Recht auf ihre Kindheit.
Genauso, wie ihre Eltern ein unveräußerliches Recht haben, sie zu würdigen Menschen heranzubilden.
Wie gesagt, eine stetig steigende Arbeitsproduktivität, ist die Voraussetzung.
Ausquetschen muß man dazu niemanden.
Arbeitsverdichtung würde ich aber mit Innovationsschwäche gleichsetzen.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 10. Jan 2015, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Sa 10. Jan 2015, 13:05

jorikke » Sa 10. Jan 2015, 12:13 hat geschrieben:
Bei allen Respekt, unter Punkt 3. hast du einen ziemlichen Mist geschrieben.
Niemand, der Rentenansprüche hat, würde weiter arbeiten, wenn man ihm diese vorenthält.
Deshalb kannst du Punkt 3. ersatzlos streichen.


Was meinst du mit dem fett markierten Satz?
:?:
Hast Du dich vertippt?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon frems » Sa 10. Jan 2015, 13:12

unity in diversity » Sa 10. Jan 2015, 12:59 hat geschrieben:Nein.
Kinder haben ein Recht auf ihre Kindheit.
Genauso, wie ihre Eltern ein unveräußerliches Recht haben, sie zu würdigen Menschen heranzubilden.
Wie gesagt, eine stetig steigende Arbeitsproduktivität, ist die Voraussetzung.
Ausquetschen muß man dazu niemanden.
Arbeitsverdichtung würde ich aber mit Innovationsschwäche gleichsetzen.

Die Produktivität geht aber nicht einher mit der Rentnerschwemme.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 13:22

unity in diversity » Sa 10. Jan 2015, 11:38 hat geschrieben:Es gibt Anwartschaften, die während des Industriezeitalters erworben worden sind.
Damals gab es eine Hochlohnleistungsgesellschaft, bis Mitte der 90er Jahre, Deutschland betreffend.
Eine umlauffinanzierte Rente kann aber nur funktionieren, wenn die nachwachsenden Generationen ebenfalls gut verdienen und hohe Beiträge einzahlen.
Wenn gegenwärtig eine wachsende Mehrheit prekär arbeitet, also im Dienstleistungsniedriglohnsektor, kommt nicht genug zusammen, um die gewachsenen hohen Anwartschaften aus besseren Zeiten, auszahlen zu können
Man kann darauf auf verschiedene Weise reagieren.
Man setzt das Renteneintrittsalter höher.
Man teilprivatisiert das Risiko, ein hohes Alter zu erreichen.
Dazu zählen Riester-, Rüruprenten und Tages- sowie Festgeldkonten.
Oder man verbreitert die Basis der Einzahler durch Zuwanderung.
Deshalb das Gerede vom Fachkräftemangel.
Dabei bräuchte es den gar nicht zu geben, wenn man die eigene Jugend ausbildet, fördert und fordert.
Aber Ausbildungskosten werden kurzsichtigerweise auf der Sollseite verbucht.
Dabei würde sich das relativ schnell wieder einspielen und zum Haben werden, wenn man will.
Wenn die importierte Mehrheit der Zuwanderer prekär arbeitet, hat man die Basis der Einzahler verbreitert.
Wenn ein Teil in noch vorhandene Hochlohnjobs eingegliedert werden kann, auch.
Damit ist das alles kein demografisches Problem, sondern ein Einkommensproblem.




das ist keine "Mehrheit" - sondern eine Minderheit

und für die wurde heute schon die Grundsicherung im Alter geschaffen

das Äquivalenzprinzip der RV steht in keinster Weise zur Disposition
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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unity in diversity
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Re: Rente mit 70

Beitragvon unity in diversity » Sa 10. Jan 2015, 13:24

Die Arbeitsproduktivität bemißt sich in Erzeugniseinheiten/Zeiteinheit.
Dort, wo diese Kennziffer wächst, gibt es steigenden Wohlstand.
Wo sie fällt, wie in Deutschlands Bevölkerungsdurchschnitt, muß das Volk den Gürtel enger schnallen.
Arbeitsproduktivität kann Demografie schlagen, aber nur wenn das in Breite und Tiefe einer Volkswirtschaft zutrifft.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 13:25

Martin** » Sa 10. Jan 2015, 11:59 hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist die Fixierung auf ein gesetzlich vorgegebenes Renteneintrittsalter inzwischen ziemlich widersinnig geworden.
Ich würde diese Regelung bei gesetzlichen Rentenansprüchen komplett abschaffen.

1. Viele, die das gesetzliche Rentenalter erreicht haben, müssen anschließend trotzdem weiter arbeiten, weil die gesetzlichen Ansprüche nicht ausreichen.
Sie tragen dann nebenbei Werbeblättchen aus oder tun anderes, um ihr Einkommen aufzustocken. Warum diese Leute dann zwangsweise in Rente geschickt
werden, um dann anschließend trotzden weiter zu arbeiten, erschließt sich logisch nicht.

2. Etwas anderes ist es, wenn jemand tatsächlich nicht mehr arbeitsfähig ist. Das hat aber nicht primär mit dem Alter zu tun.
Auch ein 30-jähriger kann dauerhaft arbeitsunfähig sein, z.B. weil er einen schweren Unfall hatte oder an Krebs leidet usw.
Genau solche Fälle sind es aber, welche den Verweis auf die Solidargemeinschaft inhaltlich auch rechtfertigen.
Eine Solidarität, welche Bürgern Rente gibt, welche noch arbeitsfähig sind, ist schon ein wenig asozial, wenn ich das einmal so zugespitzt forumlieren darf.

3. Man sollte es verbieten, gesetzliche Rentenansprüche an Bürger zu zahlen, welche anschließend doch noch arbeiten gehen.

4. Wer in Rente gehen will, bei dem sollten dann die bisherig aktiv geleisteten Beiträge in die Rentenkassen mit der zum gewünschten Renteneintritt
vorhandenen statistischen Lebenserwartung abgeglichen werden, d.h. damit, wie lange der zukünftige Rentenbezieher -statistisch betrachtet- noch leben wird.

Denn aus letzterem wird sich die Summe der zukünftigen Rentenzahlungen ergeben. Und diese müssen in einem nachvollziehbaren Verhältnis zu den
bisher geleisteten Rentenbeitragszahlungen stehen. Dann können natürlich auch Bürger früher in Rente gehen, bei denen die rein gesetzlichen Ansprüche
alleine nicht ausreichen würden, die aber durch Rücklagen oder andere Altersvorsorgeformen diese Defizite kompensieren können.



das ist heute ja schon der Fall- ist in der Rentenformel hinterlegt- und resultiert in Zuschlägen und Abschlägen abhängig vom tatsächlichen Rentenbeginn


und dein dritter Punkt wäre Verfassungswidrig
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 13:25

unity in diversity » Sa 10. Jan 2015, 13:24 hat geschrieben:Die Arbeitsproduktivität bemißt sich in Erzeugniseinheiten/Zeiteinheit.
Dort, wo diese Kennziffer wächst, gibt es steigenden Wohlstand.
Wo sie fällt, wie in Deutschlands Bevölkerungsdurchschnitt, muß das Volk den Gürtel enger schnallen.
Arbeitsproduktivität kann Demografie schlagen, aber nur wenn das in Breite und Tiefe einer Volkswirtschaft zutrifft.



deswegen sind und bleiben die Löhne im Dienstleistungssektor auch niedrig
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Re: Rente mit 70

Beitragvon John Galt » Sa 10. Jan 2015, 18:37

NMA » Sa 10. Jan 2015, 09:57 hat geschrieben:Ich bin für die Abschaffung des gesetzlichen Rentenalters.

Jeder soll anerkannt aufhören können, wann er meint und dann mehr oder weniger Bezüge erhalten, fertig. Wenn jemand mit 62 aufhören will, soll er dafür einen entsprechenden Satz erhalten und wenn jemand mit 76 aufhören will eben auch einen entsprechenden.

Dann hört dieses Geeier auch auf.


Wer dann aber bis 76 weiterhin Rentenbeiträge zahlt, der wird sein Geld nie wieder sehen. Deshalb will das auch niemand.

Das ist ja auch eins der Hauptprobleme, dass sich die Rentenversicherung von einer Risikoversicherung der Langlebigkeit zu einer Versorgungsversicherung wo 25 Jahre keine Seltenheit mehr sind gewandelt hat.

Da gibt es einen ganz einfachen Trick wie einem die gesetzliche Rentenversicherung ganz am Arsch vorbeigehen kann:
http://www.zinsen-berechnen.de/sparrech ... r6x4oauzrh
Civilization is the progress toward a society of privacy. The savage’s whole existence is public, ruled by the laws of his tribe. Civilization is the process of setting man free from men.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 18:49

frems » Sa 10. Jan 2015, 13:12 hat geschrieben:Die Produktivität geht aber nicht einher mit der Rentnerschwemme.


Im Moment übersteigt die Produktivität noch die Rentnerschwemme. Ansonsten würden die Löhne ja auch nicht real steigen. Das ändert sich aber in 10-20 Jahren. Dann könnten die realen Löhne sinken.
Martin**

Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Sa 10. Jan 2015, 18:52

Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 18:49 hat geschrieben:
Im Moment übersteigt die Produktivität noch die Rentnerschwemme. Ansonsten würden die Löhne ja auch nicht real steigen. Das ändert sich aber in 10-20 Jahren. Dann könnten die realen Löhne sinken.

Wie kommst du zu deiner Theorie?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 18:58

Martin** » Sa 10. Jan 2015, 18:52 hat geschrieben:Wie kommst du zu deiner Theorie?


Erstens steigen die realen Löhne im Moment und zweitens ändert sich bald das Verhältnis Anzahl Arbeitnehmer und Rentner sehr stark.

http://de.statista.com/statistik/daten/ ... oelkerung/

2050 hat die Entwicklung den Höhepunkt erreicht und ab dem Zeitpunkt wird es wieder besser werden.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 19:08

John Galt » Sa 10. Jan 2015, 18:37 hat geschrieben:
Wer dann aber bis 76 weiterhin Rentenbeiträge zahlt, der wird sein Geld nie wieder sehen. Deshalb will das auch niemand.

Das ist ja auch eins der Hauptprobleme, dass sich die Rentenversicherung von einer Risikoversicherung der Langlebigkeit zu einer Versorgungsversicherung wo 25 Jahre keine Seltenheit mehr sind gewandelt hat.

Da gibt es einen ganz einfachen Trick wie einem die gesetzliche Rentenversicherung ganz am Arsch vorbeigehen kann:
http://www.zinsen-berechnen.de/sparrech ... r6x4oauzrh



diese Option haben Arbeitnehmer und deren AG nicht.

Der Generationenvertrag MUSS erfüllt werden.

da ist nichts "optional"
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 19:10

Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 18:58 hat geschrieben:
Erstens steigen die realen Löhne im Moment und zweitens ändert sich bald das Verhältnis Anzahl Arbeitnehmer und Rentner sehr stark.

http://de.statista.com/statistik/daten/ ... entner-an-erwerbsbevoelkerung/

2050 hat die Entwicklung den Höhepunkt erreicht und ab dem Zeitpunkt wird es wieder besser werden.



die Relation ist irgendwie unsinnig...
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 19:10

Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 19:08 hat geschrieben:

diese Option haben Arbeitnehmer und deren AG nicht.

Der Generationenvertrag MUSS erfüllt werden.

da ist nichts "optional"


Das ist richtig. Wenn der nicht erfüllt wird, dann nützen auch die Sparraten nichts. Außer das Geld wurde im Ausland investiert.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 19:11

Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 19:10 hat geschrieben:

die Relation ist irgendwie unsinnig...


Stimmt. Das Verhältnis Anzahl Erwerbsbevölkerung und Rentner wird sich bald sehr stark verändern.
Martin**

Re: Rente mit 70

Beitragvon Martin** » Sa 10. Jan 2015, 19:16

Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 18:58 hat geschrieben:
Erstens steigen die realen Löhne im Moment und zweitens ändert sich bald das Verhältnis Anzahl Arbeitnehmer und Rentner sehr stark.

http://de.statista.com/statistik/daten/ ... oelkerung/

2050 hat die Entwicklung den Höhepunkt erreicht und ab dem Zeitpunkt wird es wieder besser werden.

Die Produktivität hängt nicht von dem Verhältnis Beschäftigte/Rentner ab.
Das wäre schon einmal mein erster Einwand.
Dass die Löhne zuletzt stiegen, hat den Grund, weil die EU Druck auf Deutschland ausübt,
hat also mit diesem Thema auch nichts zu tun.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 19:17

Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 19:11 hat geschrieben:
Stimmt. Das Verhältnis Anzahl Erwerbsbevölkerung und Rentner wird sich bald sehr stark verändern.



da habe ich nicht gemeint

es zählt das Verhältnis Beitragszahler zu Rentnern..

wobei aktuelle die Beitragszahler so HOCH sind wie noch nie zuvor
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 19:18

Martin** » Sa 10. Jan 2015, 19:16 hat geschrieben:Die Produktivität hängt nicht von dem Verhältnis Beschäftigte/Rentner ab.
Das wäre schon einmal mein erster Einwand.
Dass die Löhne zuletzt stiegen, hat den Grund, weil die EU Druck auf Deutschland ausübt,
hat also mit diesem Thema auch nichts zu tun.



stimmt

aber die Produktivität hat auch NICHTS mit der Rente zu tun...

sondern die Faktoren in der Rentenformel...
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 10. Jan 2015, 19:20

Martin** » Sa 10. Jan 2015, 19:16 hat geschrieben:Die Produktivität hängt nicht von dem Verhältnis Beschäftigte/Rentner ab.
Das wäre schon einmal mein erster Einwand.
Dass die Löhne zuletzt stiegen, hat den Grund, weil die EU Druck auf Deutschland ausübt,
hat also mit diesem Thema auch nichts zu tun.





ist das Ergebnis von Tarifverhandlungen- und Unternehmensergebnissen...

Löhne müssen erwirtschaftet werden
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Adam Smith » Sa 10. Jan 2015, 19:23

Martin** » Sa 10. Jan 2015, 19:16 hat geschrieben:Die Produktivität hängt nicht von dem Verhältnis Beschäftigte/Rentner ab.
Das wäre schon einmal mein erster Einwand.
Dass die Löhne zuletzt stiegen, hat den Grund, weil die EU Druck auf Deutschland ausübt,
hat also mit diesem Thema auch nichts zu tun.


Das ist ja Merkantilismus. Der Staat darf nicht die Höhe der Löhne bestimmen.

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