Mindestlohn

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z4ubi
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Re: Mindestlohn

Beitragvon z4ubi » Sa 5. Jan 2019, 18:26

Max Wein hat geschrieben:(05 Jan 2019, 18:13)

So einfach ist es auch nicht, da es nichts garantiert das die anderen EU länder davon profitieren.
Besser deutschland verdient das geld und bleibt allea EU intern oder die chinesen und amis machen gewinn.


Die Länder in der Eurozone würden profitieren. Steigt in Deutschland das Lohn- und Preisniveau, wirkt das wie eine Aufwertung Deutschlands. VW und Mercedes werden teuerer, Renault und Fiat werden günstiger.
Max Wein
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Max Wein » Sa 5. Jan 2019, 19:21

z4ubi hat geschrieben:(05 Jan 2019, 18:26)

Die Länder in der Eurozone würden profitieren. Steigt in Deutschland das Lohn- und Preisniveau, wirkt das wie eine Aufwertung Deutschlands. VW und Mercedes werden teuerer, Renault und Fiat werden günstiger.


Die frage ist nur wer kauft ein renault und fiat, wenns noch mazda,volvo,ford,tesla,opel usw. Gibts?

Es besteht keine Garantie, das automatisch EU autos gekauft werden und wenn ich sehe das die halbe EU dermaßen überhöhte abgaswerte vorgeben und dadurch Arbeitslosigkeit entsteht, würde ich da erst recht nicht mitmachen.

Dazu sind ja von den besagten ländern die du aufzählst, die lebenserhaltungskosten fast gleich.
Also würde sich da wenig beim lohn-und preisniveau ändern.
Max Wein
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Max Wein » Sa 5. Jan 2019, 19:23



Die wissen, wenn die leute kein geld haben, können die nicht konsumieren und kaufen.
Dazu hat die usa genau so wie die eu eine Inflation, weshalb die nachhacken müssen.
Umgerechnet wären die 15 euro auf die lebenserhaltungskosten in Deutschland gerechnet, 12 euro mindestlohn. (Errechnet durch den big mac index).
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jorikke
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Re: Mindestlohn

Beitragvon jorikke » Sa 5. Jan 2019, 19:51

Quatschki hat geschrieben:(05 Jan 2019, 18:11)

Lohnkosten stecken in der Rohstoffherstellung, im Transport, im Einzelhandel, in der Werbung und Distribution - überall sind Leute, die einen Anteil daran haben, dass die Ware zum Kunden kommt und die dafür bezahlt werden!


Ja, klar.
… und überall, Transport, Einzelhandel, Werbung und Distribution arbeiten die Leute für Mindestlohn.
Hatte ich glatt übersehen.
Oh Mann.
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Klopfer
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Klopfer » Sa 5. Jan 2019, 19:52

Senexx hat geschrieben:(04 Jan 2019, 22:55)

Die Ausnahmen gibt es, weil man erkannt hat, dass der Mindestlohn prohibitiv wirkt. Er verhindert mehr Beschäftigung. Ergo: Der Mindestlohn gehört abgeschafft.

Falsche Schlussfolgerung. Ergo: Mindestlohn gehört nicht abgeschafft.
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Klopfer
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Klopfer » Sa 5. Jan 2019, 19:54

BlueMonday hat geschrieben:(04 Jan 2019, 23:37)

Ziemlich exakt 1%? Wo hast du diesen Unsinn her?

Also nur mal so als Denkanstoß: Lohnkosten entstehen nicht nur in der Produktion, sondern bspw. wenn jemand die Rohstoffe für die Schuhe im LKW transportiert oder wenn jemand die fertigen Schuhe wieder weitertransportiert, und im Einzelhandel werden wohl immer noch Löhne ans Personal gezahlt, hab ich gehört...
Und das ist nur ein Teil der ganzen Kette bis der Schuh am Fuß des Kunden ist.
Selbst wenn man den Strom für den Verkaufstempel bezahlt, stecken da wiederum Lohnkosten drin.
Oder in der Werbebranche bestehen die Leute auch auf ihren Lohn...
Also ne mehr als gewagte These mit den 1%

Selbst wenn jemand in der Wertschöpfungskette während der Arbeitszeit ähhhh .. zum Scheissen geht, stecken da Lohnkosten drin...
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Re: Mindestlohn

Beitragvon z4ubi » Sa 5. Jan 2019, 21:06

Max Wein hat geschrieben:(05 Jan 2019, 19:21)

Die frage ist nur wer kauft ein renault und fiat, wenns noch mazda,volvo,ford,tesla,opel usw. Gibts?


Die kommen doch alle aus einem anderen Währungsraum (außer Opel). Gegen die können die Produkte aus der Eurozone noch durch Wechselkurse wettbewerbsfähiger gemacht werden.

Max Wein hat geschrieben:(05 Jan 2019, 19:21)
Es besteht keine Garantie, das automatisch EU autos gekauft werden und wenn ich sehe das die halbe EU dermaßen überhöhte abgaswerte vorgeben und dadurch Arbeitslosigkeit entsteht, würde ich da erst recht nicht mitmachen.


Wie gesagt es geht darum, dass Produkte aus der Eurozone außerhalb Deutschlands günstiger werden (und damit wettbewerbsfähiger), wenn in Deutschland die Preise teurer werden.
Eine Garantie besteht nicht. Aber dann könnte ich auch behaupten, es besteht keine Garantie, dass weniger Produkte aus Deutschland gekauft werden, wenn bei uns die Preise steigen. Dann stünde einem höheren Mindestlohn ebenso nichts entgegen.

Max Wein hat geschrieben:(05 Jan 2019, 19:21)
Dazu sind ja von den besagten ländern die du aufzählst, die lebenserhaltungskosten fast gleich.
Also würde sich da wenig beim lohn-und preisniveau ändern.


Dort würde sich ja au nichts ändern, nur indirekt, wenn deutschen Produkte teuerer werden.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Max Wein » Sa 5. Jan 2019, 21:48

z4ubi hat geschrieben:(05 Jan 2019, 21:06)

Die kommen doch alle aus einem anderen Währungsraum (außer Opel). Gegen die können die Produkte aus der Eurozone noch durch Wechselkurse wettbewerbsfähiger gemacht werden.

Wie den ? Die währung abwerten? Dann kommt eine Wirtschaftskrise.
Wie gesagt es geht darum, dass Produkte aus der Eurozone außerhalb Deutschlands günstiger werden (und damit wettbewerbsfähiger), wenn in Deutschland die Preise teurer werden.
Eine Garantie besteht nicht. Aber dann könnte ich auch behaupten, es besteht keine Garantie, dass weniger Produkte aus Deutschland gekauft werden, wenn bei uns die Preise steigen. Dann stünde einem höheren Mindestlohn ebenso nichts entgegen.

Würde auch nicht gehen, das würde gegen das kartell gesetzt verstoßen, sowas machen schon viele firmen unterhand.

Und wer soll die arbeitslosen bezahlen, wenn deutsche unternehmen Arbeitsplätze dadurch abschaffen?


Dort würde sich ja au nichts ändern, nur indirekt, wenn deutschen Produkte teuerer werden.


Wenn soll es helfen?
Es würde mehr nützen, wenn die deutschen Unternehmen, europa weit ihre Produktion verlegen.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Quatschki » Sa 5. Jan 2019, 22:03

jorikke hat geschrieben:(05 Jan 2019, 19:51)

Ja, klar.
… und überall, Transport, Einzelhandel, Werbung und Distribution arbeiten die Leute für Mindestlohn.
Hatte ich glatt übersehen.
Oh Mann.

Wir haben europäischen Binnenmarkt.
Also teilweise bulgarische, slowakische oder lettische Mindestöhne, die da in die Kalkulation einfließen.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon BlueMonday » Sa 5. Jan 2019, 23:10

jorikke hat geschrieben:(05 Jan 2019, 08:17)

Nur zur Erinnerung: Es geht um die Verteuerung, wenn der Mindestlohn bei der Herstellung erhöht wird.


Nö, es ging beim User franktoast um eine allgemeine drastische Erhöhung des Mindestlohnes, als Gedankenexperiment sozusagen.
Das ist auch in der Regel die Forderung hinter dem Mindestlohn, dass er überall und gleichermaßen gelten soll.
Die Intention war es letztlich diese beliebte Vorstellung zu hinterfragen, dass ein Mindestlohn per se ja nicht schädlich sein könne. Wenn er aber nur Gutes bewirken könne, warum dann so bescheiden sein und eben nicht 20, 25... Euro fordern? The sky is the limit.
Und je höher er gewählt wird desto mehr Leute wären ja logischerweise dann auch von ihm betroffen. Und desto mehr würde er dann natürlich die Endpreise beeinflussen und treiben. Nennt der Ökonom auch "Lohn-Preis-Spirale". Also ein Großteil der nominellen Zugewinne würde -real- bald wieder einkassiert. Sprich, die alten realen Einkommensabstände würde sich nach einiger Zeit wieder einstellen. Im besten Falle für die Betroffenen. Das ist ja das Wesentliche an Preisen, das Relative, nicht deren absolute Größe.
But who would build the roads?
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Re: Mindestlohn

Beitragvon z4ubi » Sa 5. Jan 2019, 23:33

Max Wein hat geschrieben:(05 Jan 2019, 21:48)

Wie den ? Die währung abwerten? Dann kommt eine Wirtschaftskrise.


Eine Abwertung des Euro hat z.b. durch die EZB-Politik der letzten Jahre stattgefunden.

Max Wein hat geschrieben:(05 Jan 2019, 21:48)
Würde auch nicht gehen, das würde gegen das kartell gesetzt verstoßen, sowas machen schon viele firmen unterhand.


Der Mindestlohn verstößt gegen Kartelgesetze? :?:

Max Wein hat geschrieben:(05 Jan 2019, 21:48)
Und wer soll die arbeitslosen bezahlen, wenn deutsche unternehmen Arbeitsplätze dadurch abschaffen?
[...]
Es würde mehr nützen, wenn die deutschen Unternehmen, europa weit ihre Produktion verlegen.


Und wenn die dt. Produktion ins Ausland verlagert wird, entsteht also keine Arbeitslosigkeit?

BlueMonday hat geschrieben:(05 Jan 2019, 23:10)
Und desto mehr würde er dann natürlich die Endpreise beeinflussen und treiben. Nennt der Ökonom auch "Lohn-Preis-Spirale". Also ein Großteil der nominellen Zugewinne würde -real- bald wieder einkassiert. Sprich, die alten realen Einkommensabstände würde sich nach einiger Zeit wieder einstellen.


Deshalb kleinere, konstantere Erhöhungen des Mindestlohnes, um zu beobachten, ob diese ökonomischen Modelle so überhaupt eintreffen und wenn ja, wann.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Senexx » Sa 5. Jan 2019, 23:46

Klopfer hat geschrieben:(05 Jan 2019, 19:52)

Falsche Schlussfolgerung. Ergo: Mindestlohn gehört nicht abgeschafft.

Aha. Interessant. Wenn der Mindestlohn Beschäftigung verhindert, sei er beizubehalten.

Innovative Begründung.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Max Wein » So 6. Jan 2019, 06:54

z4ubi hat geschrieben:(05 Jan 2019, 23:33)

Eine Abwertung des Euro hat z.b. durch die EZB-Politik der letzten Jahre stattgefunden.

Ja und machst für die anderen EU länder nicht besser.
Der Mindestlohn verstößt gegen Kartelgesetze? :?:

Dein modell was du bringen willst, für eine bewusste Preiserhöhung durch den mindestlohn.
Das würde gegen das kartellgesetzt verstoßen.

Und wenn die dt. Produktion ins Ausland verlagert wird, entsteht also keine Arbeitslosigkeit?

Niht wirklich, wenn die gutes geschäft machen und sich die Verschiebung auf eu ebene statt EU ausland machen, würde man davon profitieren.

Deshalb kleinere, konstantere Erhöhungen des Mindestlohnes, um zu beobachten, ob diese ökonomischen Modelle so überhaupt eintreffen und wenn ja, wann.


Man muss bedenken, der Mindestlohn darf nicht zu hoch ausfallen, da es sich meist um ungelernte handelt die auf mindestlohn arbeiten.
Dann würde es geben das Facharbeiter auf dem mindestlohn arbeiten und dann fragt man sich obs ein sinn hat eine lehre zu machen.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Max Wein » So 6. Jan 2019, 06:58

Senexx hat geschrieben:(05 Jan 2019, 23:46)

Aha. Interessant. Wenn der Mindestlohn Beschäftigung verhindert, sei er beizubehalten.

Innovative Begründung.


Wenn es sich nicht lohnt arbeiten zu gehen, dann ist der mindestlohn ein guter Anreiz um arbeiten zu gehen.

Wenn es beschäftigungsverhältnise eindämmt, soll es das, dann verstehen die menschen, welcher stellenwert Arbeit eigentlich hat.

Dazu macht es ja noch die wirtschaft ankurbeln, wenn die leute mehr geld haben zum ausgeben.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Senexx » So 6. Jan 2019, 07:15

Max Wein hat geschrieben:(06 Jan 2019, 06:58)

Wenn es sich nicht lohnt arbeiten zu gehen, dann ist der mindestlohn ein guter Anreiz um arbeiten zu gehen.

Wenn es beschäftigungsverhältnise eindämmt, soll es das, dann verstehen die menschen, welcher stellenwert Arbeit eigentlich hat.

Dazu macht es ja noch die wirtschaft ankurbeln, wenn die leute mehr geld haben zum ausgeben.

Noch mehr innovative Begründungen.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon jorikke » So 6. Jan 2019, 08:13

BlueMonday hat geschrieben:(05 Jan 2019, 23:10)

Nö, es ging beim User franktoast um eine allgemeine drastische Erhöhung des Mindestlohnes, als Gedankenexperiment sozusagen.
Das ist auch in der Regel die Forderung hinter dem Mindestlohn, dass er überall und gleichermaßen gelten soll.
Die Intention war es letztlich diese beliebte Vorstellung zu hinterfragen, dass ein Mindestlohn per se ja nicht schädlich sein könne. Wenn er aber nur Gutes bewirken könne, warum dann so bescheiden sein und eben nicht 20, 25... Euro fordern? The sky is the limit.
Und je höher er gewählt wird desto mehr Leute wären ja logischerweise dann auch von ihm betroffen. Und desto mehr würde er dann natürlich die Endpreise beeinflussen und treiben. Nennt der Ökonom auch "Lohn-Preis-Spirale". Also ein Großteil der nominellen Zugewinne würde -real- bald wieder einkassiert. Sprich, die alten realen Einkommensabstände würde sich nach einiger Zeit wieder einstellen. Im besten Falle für die Betroffenen. Das ist ja das Wesentliche an Preisen, das Relative, nicht deren absolute Größe.


Zustimmung.
Selbstverständlich kann man Gedankenexperimente bis in die Sphäre der Blödsinnigkeit treiben.
Dann ist es aber legitim darauf hin zu weisen.
Übrigens, der User franktoast hat auch ein Beispiel konstruiert, das mir imponiert hat. Es ging um die Aussagekraft des Medians.
Ungefähr so: Wenn alle Einkommen, deren Steigerungen usw. bei allen Menschen völlig gleich sind, erhält man trotzdem ein Ergebnis, das etwa anzeigt die Hälfte hat mehr, die andere Hälfte weniger. Ehrlich gesagt, da grüble ich immer noch dran rum.
In diesem Fall erhält man ein Ergebnis, kann es aber nicht wertend nutzen.
Wann also ist der Median als Wertung sinnvoll, wann Zahlenspielerei und woran erkennt man den Unterschied.
Das ich es nicht recht einordnen kann, liegt wohl an mir.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon z4ubi » So 6. Jan 2019, 09:02

Max Wein hat geschrieben:(06 Jan 2019, 06:54)

Ja und machst für die anderen EU länder nicht besser.


Naja, in etwa der gleichen Zeit hat die Eurozone Handelsbilanzüberschüsse erzielt.


Max Wein hat geschrieben:(06 Jan 2019, 06:54)
Dein modell was du bringen willst, für eine bewusste Preiserhöhung durch den mindestlohn.
Das würde gegen das kartellgesetzt verstoßen.


Ich will keine bewusste Preiserhöhung.
Es ging mir nur darum, falls es zu höheren Preisen in Deutschland kommt, ist das für den Währungsraum des Euro vorerst nichts negatives.


Max Wein hat geschrieben:(06 Jan 2019, 06:54)
Man muss bedenken, der Mindestlohn darf nicht zu hoch ausfallen, da es sich meist um ungelernte handelt die auf mindestlohn arbeiten.
Dann würde es geben das Facharbeiter auf dem mindestlohn arbeiten und dann fragt man sich obs ein sinn hat eine lehre zu machen.


Deshalb eine schrittweise Erhöhung des Mindestlohns.
Dann wird man auch sehen, ob sich nicht auch der Lohn des Facharbeiters erhöhen wird, damit er weiterhin mehr als nur den Mindestlohn verdient.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Klopfer » So 6. Jan 2019, 10:06

Senexx hat geschrieben:(05 Jan 2019, 23:46)

Aha. Interessant. Wenn der Mindestlohn Beschäftigung verhindert, sei er beizubehalten.

Innovative Begründung.

Nö, deine Schlussfolgerung, dass Mindestlohn Beschäftigung verhindert, ist schlicht und ergreifend in ihrer schlichten Einfachheit falsch. Siehe Arbeitslosenzahlen. :)
Aber das konntest du ja nicht wissen.... :thumbup:
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Klopfer » So 6. Jan 2019, 10:11

Senexx hat geschrieben:(06 Jan 2019, 07:15)

Noch mehr innovative Begründungen.

Vielleicht wärst du in einem Staat mit Feudalherrschaft und Sklavenhaltung besser aufgehoben. Deine Einlassungen erinnern jedenfalls daran.
Dort können dann Arbeitgeber untereinander den Markt darstellen.

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