Warum leben.

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Cerberus
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Re: Warum leben.

Beitragvon Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 12:35

Wölfelspitz » Mi 19. Dez 2012, 12:27 hat geschrieben:
Dann sag mir, was du bist und somit dein Ich ausmacht.
Zunächst stellte ich dem allen voran "n.m.E.". Das genau zu wissen, wäre freilich mein Wunsch. Wenn Sie nun wissen wollen, wie ich zu einem Erachten gelangte, dass ICH nicht = Gehirn bin, würden wir viel Zeit brauchen. Dazu bin ich immer gerne bereit - nur ist mir hier schon mehrfach gesagt worden, dass solches dann immer zuviel sei - da hat dann keiner Bock drauf. Auch fehlt häufig von vorn herein die absolute Neutralität, die man schon mitbringen müsste, um sich dem Thema ernsthaft und unbefangen zu nähern.
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Re: Warum leben.

Beitragvon allahu a3lam » Mi 19. Dez 2012, 12:48

hallo bukowski,
Bukowski » Mi 19. Dez 2012, 12:36 hat geschrieben:
Darauf wollte ich gerade eingehen- aber man weicht ja hier lieber auf Nebenschauplätze aus.

Ich denke aber, Cerberus vertritt - im Gegensatz zu Dir - einen konstruktivistischen Standpunkt, sehe ich das richtig?

ich bin mir nicht sicher, ob man das so sagen kann. konstruktivisten gehen zwar davon aus, dass die gegenstände durch die wahrnehmung "konstruiert" werden, allerdings würden sie nicht sagen, dass es sich bei diesen konstruktionen um die realität handelt.

in der wikipedia steht z.b.:
"Während im Radikalen Konstruktivismus die menschliche Fähigkeit, objektive Realität zu erkennen, mit der Begründung bestritten wird, dass jeder Einzelne sich seine Wirklichkeit im eigenen Kopf „konstruiert“, glauben Anhänger des Erlanger Konstruktivismus an eine gemeinsame Konstruktionsweise: [...(unwichtig)]".

http://de.wikipedia.org/wiki/Konstrukti ... hilosophie)
Wer (grobe) Rechtschreibfehler findet, darf mich gerne darauf hinweisen.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 12:52

Bukowski » Mi 19. Dez 2012, 12:36 hat geschrieben:

Darauf wollte ich gerade eingehen- aber man weicht ja hier lieber auf Nebenschauplätze aus.

Ich denke aber, Cerberus vertritt - im Gegensatz zu Dir - einen konstruktivistischen Standpunkt, sehe ich das richtig?

Es ist viel einfacher: dadurch das Prahia61 von der INDIVIDUELL wahrgenommenen REALITÄT sprach, sagte er damit auch: Es gibt keine allgemeine Realität - und damit keine Realität in diesem Sinne, sondern lediglich eine INDIVIDUELL wahrgenommene Realität - das Empfinden davon.

Und das ist gleichbedeutend mit: Was für X real ist, muss für Y nicht real sein. Also was für ein verpatztes Getrampel, damit den Prahia61 korrigieren zu wollen. Wie die Kinder.
Zuletzt geändert von Cerberus am Mi 19. Dez 2012, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Bukowski » Mi 19. Dez 2012, 13:05

allahu a3lam » Mi 19. Dez 2012, 12:48 hat geschrieben:hallo bukowski,
ich bin mir nicht sicher, ob man das so sagen kann. konstruktivisten gehen zwar davon aus, dass die gegenstände durch die wahrnehmung "konstruiert" werden, allerdings würden sie nicht sagen, dass es sich bei diesen konstruktionen um die realität handelt.

in der wikipedia steht z.b.:
"Während im Radikalen Konstruktivismus die menschliche Fähigkeit, objektive Realität zu erkennen, mit der Begründung bestritten wird, dass jeder Einzelne sich seine Wirklichkeit im eigenen Kopf „konstruiert“, glauben Anhänger des Erlanger Konstruktivismus an eine gemeinsame Konstruktionsweise: [...(unwichtig)]".

http://de.wikipedia.org/wiki/Konstrukti ... hilosophie)


Ohne jetzt darauf einsteigen zu wollen - nur mal kurz:
Es gibt ja da verschiedene Ansätze, einige gehen so weit, das alle Realität konstruiert sei.
Auch Teile der asiatischen Religionen sind quasi konstruktivistisch. (häßliches Wort)

Hier gab es schon mal einen Strang zu Konstruktivismus und Religion (leider ist Jabarin im Moment nicht da)
viewtopic.php?f=21&t=32369
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Re: Warum leben.

Beitragvon Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 13:07

Bukowski » Mi 19. Dez 2012, 13:05 hat geschrieben:konstruktivistisch. (häßliches Wort)
Dann verwenden Sie es nicht.
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Re: Warum leben.

Beitragvon allahu a3lam » Mi 19. Dez 2012, 13:38

hallo cerberus,
Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 12:52 hat geschrieben:Es ist viel einfacher: dadurch das Prahia61 von der INDIVIDUELL wahrgenommenen REALITÄT sprach, sagte er damit auch: Es gibt keine allgemeine Realität - und damit keine Realität in diesem Sinne, sondern lediglich eine INDIVIDUELL wahrgenommene Realität - das Empfinden davon.

Und das ist gleichbedeutend mit: Was für X real ist, muss für Y nicht real sein. Also was für ein verpatztes Getrampel, damit den Prahia61 korrigieren zu wollen. Wie die Kinder.

das sind philosophie-geschichtlich nun mal höchst relevante unterschiede. beide positionen wurden/werden vertreten. wenn man sich damit nicht so auskennt, sollte man vielleicht wenigstens nicht gleich wie ein rumpelstilzchen reagieren.

eine persönliche anmerkung:
wörter/konzepte "verbieten" zu wollen (lateinische phrasen, "konstruktivistisch") ist kein weg mit wissenslücken (?) umzugehen. der einstieg in die akademische philosophie ist nunmal schwer und erfordert ein bestimmtes fachwissen, das sich nur mit einer hohen frustrationstoleranz erwerben lässt. und um den bogen zu deiner ersten replik mehr gegenüber zu spannen: auf den weg dorthin trifft man auch immer wieder lateinische ausdrücke, die man sich irgendwann selbst aneignet, wenn man sich im entsprechenden diskurs bewegt.
Wer (grobe) Rechtschreibfehler findet, darf mich gerne darauf hinweisen.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 14:57

Nun, wenn man die letzten Einlassungen von uns als Kriterium hernimmt, leben wir, weil wir es uns gegenseitig zeigen wollen.
War da nicht noch mehr weshalb wir Leben ? :?:
Sir Porthos

Re: Warum leben.

Beitragvon Sir Porthos » Mi 19. Dez 2012, 15:00

Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 14:57 hat geschrieben:Nun, wenn man die letzten Einlassungen von uns als Kriterium hernimmt, leben wir, weil wir es uns gegenseitig zeigen wollen.
War da nicht noch mehr weshalb wir Leben ? :?:


Ich weiß nicht, warum ich auf diese Erde kam. Ich weiß auch nicht einmal, warum ich überhaupt noch lebe nach meiner schweren und seltenen Krankheit. Alle anderen von den sieben armen Seelen, die es in Norddeutschland dieses Jahr bekamen, liegen noch im Krankenhaus und siechen ohne Hoffnung dahin.

Entweder unser Herrgott hat einen Plan für jeden von uns oder aber einen grottenmiesen Humor. Ich hoffe und glaube an ersteres.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 15:11

Weshalb manche gut leben,schlecht leben, gesund sind, krank sind, nur kurze Zeit leben oder sehr lange Leben,
hat wenig mit der Frage zu tun Weshalb wir leben
Wir leben , wir sind da . Wie wir unser Leben empfinden, ob wir unser Leben als gerecht empfinden ist eigentlich sekundär dabei.
ioanis

Re: Warum leben.

Beitragvon ioanis » Mi 19. Dez 2012, 15:15

Garfield335 » Fr 15. Jun 2012, 08:42 hat geschrieben:Warum sollte man auf dieser Welt leben, wenn doch klar ist dass

. alles vergänglich ist, sein eigenes leben, dass seiner nachkommen, die gesamte Menschheit, und selbst der Planet und das sonnensystem auf dem wir leben nicht von Dauer sind.

Warum also Leben, und sich diesen Quatsch antun?

Wo doch alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten: Der Tod,

:|

Die frage die sich jeder stellen muss ist ob er dem Grund seiner Schöpfung, mit seiner Lebensart gerecht wird.
Das du das produkt einer schoepfung bist sagt dir die wissenschaft.
Wenn du den Grund deiner Schöpfung jetzt nicht kennst, dann frage deinen Schöpfer sein Wort findest du in seinem Buch.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 20:03

Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 15:52 hat geschrieben:Nehmen Sie mir das jetzt bitte nicht übel, ich meine bei Ihnen (zuweilen) tatsächlich so etwas wie eine Begründung, für die eigene Absolution finden zu wollen, zu erkennen; wenn ich zwischen den Zeilen lese.

Da liegst du sehr richtig.
Weisheit im Alter lehrt eine gute Portion Fatalismus. :cool:

Wir alle 3 erfüllen nicht seine Lehren, sonst würden wir mit unserer künstlichen Eitelkeit,Besserwisserei,Herabdwürderei uns hier nicht so geben. ;)
Zuletzt geändert von Praia61 am Mi 19. Dez 2012, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 20:22

Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 20:03 hat geschrieben:Da liegst du sehr richtig.
Weisheit im Alter lehrt eine gute Portion Fatalismus. :cool:
Ist das die neue Schreibweise für "schlechtes Gewissen"? :)

Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 20:03 hat geschrieben:Wir alle 3 erfüllen nicht seine Lehren, sonst würden wir mit unserer künstlichen Eitelkeit,Besserwisserei,Herabdwürderei uns hier nicht so geben. ;)
Nun, mit einer fatalistischen/deterministischen Sicht, könnte man es als erforderliche Akte ansehen. ;)
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Re: Warum leben.

Beitragvon Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 20:38

Du hast es halbwegs erfasst.
In meinem direkten Umfeld handle ich mit gutem Gewissen.
Das bilde ich mir berechtigerweise auch wegen der Reaktionen auf mich ein.

Das ganze Elend was tagtäglich da draussen geschieht nehme ich nur jeweils kurz zur Kenntnis , mehr auch nicht.
Ich fühle mich nicht in der Lage und überfordert dies zu mindern oder gar abzustellen.
Mein Fatalismus mit dem ich mein "schlechtes Gewissen" ausblende, dient nur zum Selbstschutz.
Wer will schon in der Klapse landen ?
Zuletzt geändert von Praia61 am Mi 19. Dez 2012, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 20:59

Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 20:38 hat geschrieben:Du hast es halbwegs erfasst.
In meinem direkten Umfeld handle ich mit gutem Gewissen.
Das bilde ich mir berechtigerweise auch wegen der Reaktionen auf mich ein.

Das ganze Elend was tagtäglich da draussen geschieht nehme ich nur jeweils kurz zur Kenntnis , mehr auch nicht.
Ich fühle mich nicht in der Lage und überfordert dies zu mindern oder gar abzustellen.
Mein Fatalismus mit dem ich mein "schlechtes Gewissen" ausblende, dient nur zum Selbstschutz.
Wer will schon in der Klapse landen ?
Es gibt einen ganz einfachen Weg, einfacher als alles Ausblenden, wobei auch insgesamt viel weniger an Resten "schlechten Gewissens" verbleiben.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 21:21

Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 20:59 hat geschrieben:Es gibt einen ganz einfachen Weg, einfacher als alles Ausblenden, wobei auch insgesamt viel weniger an Resten "schlechten Gewissens" verbleiben.

Für die indirekten Auswirkungen meiner Handlungen, lasse ich mir eh kein schlechtes Gewissen einreden.

Du bist mit deinem Stromverbrauch beim Nutzen des Forums auch Mitschuld, dass die da unten sich kein Strom
leisten können.
Du gewissenloser Ressourcen verschwender du. :D
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Re: Warum leben.

Beitragvon Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 21:41

Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 21:21 hat geschrieben:Für die indirekten Auswirkungen meiner Handlungen, lasse ich mir eh kein schlechtes Gewissen einreden.

Du bist mit deinem Stromverbrauch beim Nutzen des Forums auch Mitschuld, dass die da unten sich kein Strom
leisten können.
Du gewissenloser Ressourcen verschwender du. :D
Das war er nich...
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Re: Warum leben.

Beitragvon Praia61 » Mi 19. Dez 2012, 22:05

Cerberus » Mi 19. Dez 2012, 21:41 hat geschrieben:Das war er nich...

Doch er hat uns geschaffen wie wir sind ;)
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1) Warum leben? Weil man es muss. 2) Warum Kinder bekommen?

Beitragvon Zahnderschreit » Di 14. Okt 2014, 11:59

garfield335 » Fr 15. Jun 2012, 09:42 hat geschrieben:Warum sollte man auf dieser Welt leben, wenn doch klar ist dass
. alles vergänglich ist, sein eigenes leben, dass seiner nachkommen, die gesamte Menschheit, und selbst der Planet und das sonnensystem auf dem wir leben nicht von Dauer sind.
Warum also Leben, und sich diesen Quatsch antun?
Wo doch alle auf das gleiche Ziel hinarbeiten: Der Tod,
:|


Das Hauptproblem hat FreierMann ja schon erkannt.
FreierMann » Mo 16. Jul 2012, 20:27 hat geschrieben:Ich denke das Problem ist, dass man einfach geboren wird. Nach der geburt ist es zu spät, und Du hast keine Chance mehr, MUSST leben, ob Du willst oder nicht!
Irgendwie eine Sauerei, aber nichts zu machen .....


Avatarman » Sa 11. Okt 2014, 00:14 hat geschrieben:Eine wirklich gute Variante wäre gewesen, wenn Vaters Samenfaden Mutters Ei nicht erreicht hätte, dann hätte der ******* erst garnicht angefangen.


Daher drängt sich mir die Anschlussfrage "Warum Kinder bekommen?" auf. Ist das nicht ziemlich egoistisch?

Die Kinder 'müss(t)en' schließlich dann auch leben, ob sie wollen oder nicht. Und sterben werden sie auch auf jeden Fall. Und der Weg dahin ist ja auch nicht immer nur Zuckerschlecken.

Warum also das ganze?
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Re: 1) Warum leben? Weil man es muss. 2) Warum Kinder bekomm

Beitragvon von Grimm » Do 16. Okt 2014, 12:57

Weil wir Teil der Natur sind, es bleiben wollen und dies auch werden.
Zuletzt geändert von von Grimm am Do 16. Okt 2014, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum leben.

Beitragvon Zahnderschreit » Do 16. Okt 2014, 15:44

Auf (sehr) lange Sicht ist damit aber so wie so irgendwann Schluss.
Und auf kürzere Sicht ist auch der Nachwuchs maximal rund 100 Jahre da.

garfield335 » Fr 15. Jun 2012, 09:42 hat geschrieben:. alles vergänglich ist, sein eigenes leben, dass seiner nachkommen, die gesamte Menschheit, und selbst der Planet und das sonnensystem auf dem wir leben nicht von Dauer sind.

garfield335 » Mo 18. Jun 2012, 11:35 hat geschrieben:Der Nachwuchs wird auch nicht überleben :|



Aus meiner Sicht ist Kinder bekommen völlig egoistisch, da man sich selbst eine Art Beschäftigung ins Haus holt, der man dann aber (neben den schönen Seites des Lebens, keine Frage) eben auch die unschönen Seiten einbrockt, die zwangsläufig (außer es stirbt in jungen Jahren spontan; aber das würde ich jetzt trotzdem nicht als toll ansehen) auf das Kind zukommen.
Im Endeffekt sorgt man mit jedem Kind für einen weiteren Toten (wenn auch in der Zukunft).

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