Pronatalismus und Antinatalismus

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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » So 29. Nov 2020, 10:38

Billie Holiday hat geschrieben:(27 Nov 2020, 09:59)
den Anhängern westlich-weißer Reduzierung der Kinderzahl
:D

Wenn man an den Umweltschutz denkt, dürfte ein "westlich-weißes" Kind tatsächlich einen größeren Einfluss haben. Aber das ist hier nicht das Thema. In diesem Strang soll es um Kinder allgemein gehen, nicht um die Fortpflanzung in ausgewählten Regionen der Erde.
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Billie Holiday
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Billie Holiday » So 29. Nov 2020, 10:57

Zahnderschreit hat geschrieben:(29 Nov 2020, 10:38)

Wenn man an den Umweltschutz denkt, dürfte ein "westlich-weißes" Kind tatsächlich einen größeren Einfluss haben. Aber das ist hier nicht das Thema. In diesem Strang soll es um Kinder allgemein gehen, nicht um die Fortpflanzung in ausgewählten Regionen der Erde.


Das bedeutet aber, dass die Fortpflanzung anderer egal ist, solange diese arm bleiben. Diese Armut ist aber nicht freiwillig aus Umweltschutzgründen, sondern der Wunsch nach Wohlstand ist doch dort auch vorhanden. Und die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge kommen auch nicht nach Europa, um uns von ihrem armen aber klimaschonenden Verhalten zu überzeugen, sondern um am umweltschädlichen Verhalten und an den Ressourcen teilzuhaben. Völlig verständlich.
Der Wunsch, die armen Afrikaner sollen sich fortpflanzen, wie sie wollen, mögen aber bitte arm und umweltschützend bleiben, ist sehr fragwürdig.
Auch ist die Annahme, nur westlich-weiße Kinder seien klimaschädlich und die Afrikaner dazu eh nicht in der Lage, in zweifacher Hinsicht rassistisch. Das ressourcensparende Verhalten ist nicht freiwillig, die Leute sind arm.

Zurück zum Thema ist eine deutliche Reduzierung der Menschheit überall und langfristig die beste Lösung für den Erdball, wenn Flora, Fauna und Tierwelt eine Rolle spielen. Verhütungsmittel sollten überall umsonst zu bekommen sein, Religionen zurückgedrängt werden und Bildung in den Vordergrund gestellt werden. Damit könnte die Reduzierung langfristig gewaltfrei und freiwillig erfolgen.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Meruem » So 29. Nov 2020, 11:52

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Nov 2020, 10:57)

Das bedeutet aber, dass die Fortpflanzung anderer egal ist, solange diese arm bleiben. Diese Armut ist aber nicht freiwillig aus Umweltschutzgründen, sondern der Wunsch nach Wohlstand ist doch dort auch vorhanden. Und die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge kommen auch nicht nach Europa, um uns von ihrem armen aber klimaschonenden Verhalten zu überzeugen, sondern um am umweltschädlichen Verhalten und an den Ressourcen teilzuhaben. Völlig verständlich.
Der Wunsch, die armen Afrikaner sollen sich fortpflanzen, wie sie wollen, mögen aber bitte arm und umweltschützend bleiben, ist sehr fragwürdig.
Auch ist die Annahme, nur westlich-weiße Kinder seien klimaschädlich und die Afrikaner dazu eh nicht in der Lage, in zweifacher Hinsicht rassistisch. Das ressourcensparende Verhalten ist nicht freiwillig, die Leute sind arm.

Zurück zum Thema ist eine deutliche Reduzierung der Menschheit überall und langfristig die beste Lösung für den Erdball, wenn Flora, Fauna und Tierwelt eine Rolle spielen. Verhütungsmittel sollten überall umsonst zu bekommen sein, Religionen zurückgedrängt werden und Bildung in den Vordergrund gestellt werden. Damit könnte die Reduzierung langfristig gewaltfrei und freiwillig erfolgen.


Genau dieser Wunsch nach Wohlstand ist es,doch gerade der den Planetetn bzw die Umwelt so ökologisch belastet und zerstört , dass es,den heutigen klimatischen Zustand erst gibt und,jetzt stellt man sich auch vor alle Afrikaner, Asiaten würden im Durchschnitt so in "Wohlstand" oder besser gesagt in Raubbau, Verschwendung, Ressourcenvernichtung leben wie die Europäer oder Amerikaner im Durchschnitt ( Stichwort CO2 Emmisionen etwa), dafür bräuchte man laut Klimaforschung bereits fast 2 Erden und natürlich tragen die Wohlhabenden zum Klimawandel negativ mehr bei als,Arme angegmfanhen bei der Mobilität ( Flugzeug, Auto, Kreuzfahrten) über Fleischkonsum/ Landwirtschaft bishin zu Energiegewinnung ( Braunkohle,,Steinkohle, Öl usw) doch gerade die ärmsten Länder werden die,Auswirkungen des Klimawandels zu erst spüren und heftiger darunter zu leiden haben.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Tom Bombadil » So 29. Nov 2020, 11:58

Meruem hat geschrieben:(29 Nov 2020, 11:52)

...und natürlich tragen die Wohlhabenden zum Klimawandel negativ mehr bei als,Arme...

Und was tust du persönlich bei dir selber dagegen? Du könntest ja schonmal anfangen weniger Strom zu verbrauchen...
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Billie Holiday » So 29. Nov 2020, 12:00

Meruem hat geschrieben:(29 Nov 2020, 11:52)

Genau dieser Wunsch nach Wohlstand ist es,doch gerade der den Planetetn bzw die Umwelt so ökologisch belastet und zerstört , dass es,den heutigen klimatischen Zustand erst gibt und,jetzt stellt man sich auch vor alle Afrikaner, Asiaten würden im Durchschnitt so in "Wohlstand" oder besser gesagt in Raubbau, Verschwendung, Ressourcenvernichtung leben wie die Europäer oder Amerikaner im Durchschnitt ( Stichwort CO2 Emmisionen etwa), dafür bräuchte man laut Klimaforschung bereits fast 2 Erden und natürlich tragen die Wohlhabenden zum Klimawandel negativ mehr bei als,Arme angegmfanhen bei der Mobilität ( Flugzeug, Auto, Kreuzfahrten) über Fleischkonsum/ Landwirtschaft bishin zu Energiegewinnung ( Braunkohle,,Steinkohle, Öl usw) doch gerade die ärmsten Länder werden die,Auswirkungen des Klimawandels zu erst spüren und heftiger darunter zu leiden haben.


Ja, weshalb die also lieber arm bleiben sollten?
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Tom Bombadil » So 29. Nov 2020, 12:06

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Nov 2020, 12:00)

Ja, weshalb die also lieber arm bleiben sollten?

Nein, alle anderen sollen auch wieder arm werden ;)
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Meruem » So 29. Nov 2020, 12:07

Tom Bombadil hat geschrieben:(29 Nov 2020, 12:06)

Nein, alle anderen sollen auch wieder arm werden ;)


Ich glaube euch ist Klimawandrlproblematik noch nicht wirklich bewusst.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Billie Holiday » So 29. Nov 2020, 12:09

Meruem hat geschrieben:(29 Nov 2020, 12:07)

Ich glaube euch ist Klimawandrlproblematik noch nicht wirklich bewusst.


Woran machst das fest?
Kann es sein, dass du, nachdem du meinen usernamen gelesen hast, meinen Beitrag kurz überflogen hast, ihn inhaltlich nicht kapiert hast, aber trotzdem gegenanstinken mußtest?
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Tom Bombadil » So 29. Nov 2020, 12:33

Meruem hat geschrieben:(29 Nov 2020, 12:07)

Ich glaube euch ist Klimawandrlproblematik noch nicht wirklich bewusst.

Stimmt zwar nicht, aber dann mach es uns bewusst! Was soll passieren, um den Klimawandel zu stoppen?
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » Di 22. Dez 2020, 13:55

Es ging in diesem Beitrag zwar eigentlich um Corona,
Ebiker hat geschrieben:(22 Dec 2020, 11:38)
Und dir will nicht einleuchten das wenn wir sie vor diesem Tod schützen ein anderer zuschlagen wird. Es bleibt völlig egal


aber bei dieser Sichtweise frage ich mich schon, ob es für dich eine Altersgrenze gibt, aber der die Art des Todes egal ist. Die sich anschließend aufdrängende Frage wäre natürlich, warum dann überhaupt erst ein Kind zeugen? Oder bist du auch Antinatalist?
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Ebiker » Di 22. Dez 2020, 14:10

Zahnderschreit hat geschrieben:(22 Dec 2020, 13:55)

Es ging in diesem Beitrag zwar eigentlich um Corona,


aber bei dieser Sichtweise frage ich mich schon, ob es für dich eine Altersgrenze gibt, aber der die Art des Todes egal ist. Die sich anschließend aufdrängende Frage wäre natürlich, warum dann überhaupt erst ein Kind zeugen? Oder bist du auch Antinatalist?


1. nein, eine altersgrenze gibt es nicht. Es ist immer egal woran ein Mensch stirbt. Das Ergebnis ist immer der Tod. wenn ihn mit 25 ein Blumentopf aus dem 5. Stock knapp verfehlt kann er trotzdem an der nächsten Kreuzung überfahren werden.

2. Die Frage stellen sich tatsächlich einige, kam erst letztens Im ZDF. Sterilisieren lassen für das Weltklima. Oder mein Bauch gehört mir. Ü 80 am Leben erhalten aber ungeborenem Leben die Chance verweigern. Wie geht das zusammen ?
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Ebiker » Di 22. Dez 2020, 14:13

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Nov 2020, 10:57)
Auch ist die Annahme, nur westlich-weiße Kinder seien klimaschädlich und die Afrikaner dazu eh nicht in der Lage, in zweifacher Hinsicht rassistisch. Das ressourcensparende Verhalten ist nicht freiwillig, die Leute sind arm.


Wobei sie in und durch ihre Armut bedingt auch die Umwelt zerstören, wenngleich evtl. nicht so stark wie die westliche Zivilisation.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » Di 22. Dez 2020, 14:31

Ebiker hat geschrieben:(22 Dec 2020, 14:10)

1. nein, eine altersgrenze gibt es nicht. Es ist immer egal woran ein Mensch stirbt. Das Ergebnis ist immer der Tod. wenn ihn mit 25 ein Blumentopf aus dem 5. Stock knapp verfehlt kann er trotzdem an der nächsten Kreuzung überfahren werden.

2. Die Frage stellen sich tatsächlich einige, kam erst letztens Im ZDF. Sterilisieren lassen für das Weltklima. Oder mein Bauch gehört mir. Ü 80 am Leben erhalten aber ungeborenem Leben die Chance verweigern. Wie geht das zusammen ?


Zu 1) In der Nachbetrachtung hast du sicherlich Recht. Allerdings könnte man ja auch sagen, dass es egal ist, wenn jemand ermordet wird, egal ob Baby oder Erwachsener. Das sehe ich nicht so. Wenn jemand schon geboren ist, dann sollte man dessen Leben auch schützen. Und das wäre dann auch die Antwort zu Frage 2 "Wie geht das zusammen?".
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Ebiker » Di 22. Dez 2020, 14:50

Zahnderschreit hat geschrieben:(22 Dec 2020, 14:31)

Zu 1) In der Nachbetrachtung hast du sicherlich Recht. Allerdings könnte man ja auch sagen, dass es egal ist, wenn jemand ermordet wird, egal ob Baby oder Erwachsener. Das sehe ich nicht so. Wenn jemand schon geboren ist, dann sollte man dessen Leben auch schützen.


Warum erst wenn es geboren ist ? Und ja wir können und müssen Leben schützen, aber wir können es nicht absolut. Und viele wollen ihr Leben nicht um jeden Preis erhalten lassen, das ist heutzutage schwerer als ungeborenes Leben zu vernichten.
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Re: Pronatalismus und Antinatalismus

Beitragvon Zahnderschreit » Di 22. Dez 2020, 17:09

Ebiker hat geschrieben:(22 Dec 2020, 14:10)
2. Die Frage stellen sich tatsächlich einige, kam erst letztens Im ZDF. Sterilisieren lassen für das Weltklima. Oder mein Bauch gehört mir.

Oder eben aus moralischen Gründen, was das Thema dieses Strangs ist.

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