Wie werden wir in 25 Jahren leben?

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3x schwarzer Kater
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 30. Jul 2019, 14:34

Die Welt geht schon seit Generationen unter. Tatsächlich geht's uns aber immer besser. Es ist schon interessant, dass Menschen dazu neigen das Negative zu sehen und Horrorszenarien an die Wand zu malen. Das hängt wohl damit zusammen, dass man sich sehr schön vorstellen kann was passiert, wenn etwas nicht mehr so ist wie es mal war. Eine Vorstellung davon was an Stelle dessen was wir verlieren treten wird, davon hat jedoch kaum einer eine eine Vorstellung. Klar, das kennen wir ja heute noch nicht.
So steigt der Wohlstand stand seit Generationen während der Weltuntergang ausbleibt. Selbst die großen Krisen der jüngeren Geschichte, wie der 2. Weltkrieg haben am Ende des Tages auch gewaltige Chancen geborgen.
Verwundern tut es allerdings nicht, dass es auch hier wieder nur zu deprimierenden Zukunftsvisionen reicht. Das hat irgendwie schon das pathologisches.
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ThorsHamar
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon ThorsHamar » Di 30. Jul 2019, 15:54

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 Jul 2019, 14:34)

Die Welt geht schon seit Generationen unter. Tatsächlich geht's uns aber immer besser. Es ist schon interessant, dass Menschen dazu neigen das Negative zu sehen und Horrorszenarien an die Wand zu malen. Das hängt wohl damit zusammen, dass man sich sehr schön vorstellen kann was passiert, wenn etwas nicht mehr so ist wie es mal war. Eine Vorstellung davon was an Stelle dessen was wir verlieren treten wird, davon hat jedoch kaum einer eine eine Vorstellung. Klar, das kennen wir ja heute noch nicht.
So steigt der Wohlstand stand seit Generationen während der Weltuntergang ausbleibt. Selbst die großen Krisen der jüngeren Geschichte, wie der 2. Weltkrieg haben am Ende des Tages auch gewaltige Chancen geborgen.
Verwundern tut es allerdings nicht, dass es auch hier wieder nur zu deprimierenden Zukunftsvisionen reicht. Das hat irgendwie schon das pathologisches.


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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon firlefanz11 » Di 30. Jul 2019, 16:47

Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Gar nicht mehr. Die A.I. wird in den nächsten 20 Jahren immer rasantere Fortschritte machen bis die A.I. keinen Menschen mehr braucht um sich selbst soweit zu verbessern, dass sie sich letztendlich völlig perfektioniert, den Menschen als überflüsig einstuft, und auslöscht.
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Papaloooo » Di 30. Jul 2019, 16:58

Nun Szenarien, wie die globale Erwärmung sollten bei Zukunftsszenarien nicht außer acht gelassen werden.
Ich würde auch sagen, dass Harald Lesch kein Schwarzmaler ist, dennoch warnt er oft davor, dass wir baldmöglichst die okologische Kehrtwende einschlagen müssen.

Mag sein dass 25 Jahre nicht reichen, dann eben nochmals 25 Jahre. Und sollten wir die Kehrtwende schaffen, dann überhaupt nicht. Wäre natürlich am besten, aber sieht derzeit leider nicht so aus.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Papaloooo » Di 30. Jul 2019, 20:33

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 Jul 2019, 14:34)

Die Welt geht schon seit Generationen unter. Tatsächlich geht's uns aber immer besser.

Die Menschen in Syrien mit eingeschlossen, die vor dem buchstäblichen Nichts stehen?
Die Menschen, die sich in Mexiko gegen kriminelle Drogenclans behaupten müssen?
Die Mädchen, denen die Taliban die Schulen abbrennen?
Die Menschen mit eingeschlossen, die ihr Leben aufs spiel setzen, um über das Mittelmeer ihrer Situation zu entkommen?
Die Menschen mit eingeschlossen, die in sich in Indien mit ihrer Liebschaft verstecken müssen, weil sie verschiedenen Kasten angehören?
Die Rohingya in Myanmar mit eingeschlossen?

Oder stimmt es nur, wenn man niemals über den Tellerrand hinausblickt?
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon bluetie » Di 30. Jul 2019, 21:21

Papaloooo hat geschrieben:(30 Jul 2019, 20:33)

D....

Oder stimmt es nur, wenn man niemals über den Tellerrand hinausblickt?

man kann das von dir aufgezählte Sammelsurium linker und rechter Propagandafloskeln auch anders bewerten, aber Leute wie du blicken niemals über den Tellerrand hinaus.
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 30. Jul 2019, 23:12

Papaloooo hat geschrieben:(30 Jul 2019, 20:33)

Die Menschen in Syrien mit eingeschlossen, die vor dem buchstäblichen Nichts stehen?
Die Menschen, die sich in Mexiko gegen kriminelle Drogenclans behaupten müssen?
Die Mädchen, denen die Taliban die Schulen abbrennen?
Die Menschen mit eingeschlossen, die ihr Leben aufs spiel setzen, um über das Mittelmeer ihrer Situation zu entkommen?
Die Menschen mit eingeschlossen, die in sich in Indien mit ihrer Liebschaft verstecken müssen, weil sie verschiedenen Kasten angehören?
Die Rohingya in Myanmar mit eingeschlossen?

Oder stimmt es nur, wenn man niemals über den Tellerrand hinausblickt?


Mich interessiert in diesem Zusammenhang nur der globale Trend, einfach mal so über den Tellerrand hinausgeblickt.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 30. Jul 2019, 23:28

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 Jul 2019, 23:12)

Mich interessiert in diesem Zusammenhang nur der globale Trend, einfach mal so über den Tellerrand hinausgeblickt.

Eigentlich hätten Sie die Antwort geben müssen,
nicht irgendwelche User!
Fehlt wieder mal Verantwortungsgefühl?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Quatschki
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Quatschki » Di 30. Jul 2019, 23:53

Wie war es denn vor 25 Jahren?
Auch damals hieß es: aller soundsoviel Sekunden verhungert ein Kind. Bitte spenden!
Bald ist das Öl alle. AIDS, Ebola, Das Ozonloch wird immer größer. Wir werden alle sterben!
Kriege mit Hunderttausenden Toten in Ruanda oder Bosnien.
Failed States in Afrika. Drogenkriege in Lateinamerika. Anschläge in Afghanistan.

Aus den geretteten hungernden Kindern von damals sind vermutlich hungernde Erwachsene mit eigenen hungernden Kindern geworden.
Vielleicht aber bekommen sie Dank des weltweiten Produktivitätsschub auch mittlerweile genug zu essen gespendet, dazu noch Klamotten aus den Kleidercontainern der Wegwerfgesellschaft, und sind nicht mehr hungernd, sondern nur noch perspektivlos...
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syna
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon syna » Mi 31. Jul 2019, 01:17

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 Jul 2019, 14:34)

Die Welt geht schon seit Generationen unter. Tatsächlich geht's uns aber immer besser. Es ist schon interessant, dass Menschen dazu neigen das Negative zu sehen und Horrorszenarien an die Wand zu malen. Das hängt wohl damit zusammen, dass man sich sehr schön vorstellen kann was passiert, wenn etwas nicht mehr so ist wie es mal war. Eine Vorstellung davon was an Stelle dessen was wir verlieren treten wird, davon hat jedoch kaum einer eine eine Vorstellung. Klar, das kennen wir ja heute noch nicht.
So steigt der Wohlstand stand seit Generationen während der Weltuntergang ausbleibt. Selbst die großen Krisen der jüngeren Geschichte, wie der 2. Weltkrieg haben am Ende des Tages auch gewaltige Chancen geborgen.
Verwundern tut es allerdings nicht, dass es auch hier wieder nur zu deprimierenden Zukunftsvisionen reicht. Das hat irgendwie schon das pathologisches.

Ja, ich verstehe schon. Allerdings war der 2.te Weltkrieg mit ca. 60 Millionen Toten schon ein
großer Einschnitt - das würde ich nicht unter "Alarmismus" oder "zu pessimistisch sehend" einstufen, denn
es war ein sehr trauriger Tiefpunkt für die Menschheit - und für 60 Mio. war es das Ende.

Quatschki sagt ungefähr dasselbe:
Quatschki hat geschrieben:Wie war es denn vor 25 Jahren?
Auch damals hieß es: aller soundsoviel Sekunden verhungert ein Kind. Bitte spenden!
Bald ist das Öl alle. AIDS, Ebola, Das Ozonloch wird immer größer. Wir werden alle sterben!
Kriege mit Hunderttausenden Toten in Ruanda oder Bosnien.
Failed States in Afrika. Drogenkriege in Lateinamerika. Anschläge in Afghanistan.

Schon in den Siebzigern sagte der Club of Rome das Ende des Wachstums voraus,
der Peak Oil stand kurz bevor, und überhaupt ginge gleich die Welt unter. Und es
gab immer wieder Herausforderungen (Ozon-Loch, Waldsterben, ...).

A B E R dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass der Klimawandel da etwas
anders ist. Zum Einen, weil die Klimamodelle nicht voraussagen, wie es vielleicht
werden könnte, sondern weil sie sehr genau den Temperaturanstieg prognostizieren.

Zum Zweiten, weil es nicht nur lokal politisch ist, sondern die gesamte Erde
betrifft.

Zum Dritten, weil nicht die erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, den
Temperaturanstieg einzuschränken oder zu begrenzen. Und weil auch nicht
absehbar ist, dass dies irgendwann einmal geschieht.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nur weil die bisherigen Untergangszenarien keine "echten" waren, oder zumindest
mit etwas Einsatz gelöst werden konnten, heißt das nicht, dass es vielleicht
mal ein Szenario gibt, das sich als bitterernst erweist.
--~~/§&%"$!\~~--
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 31. Jul 2019, 01:21

Quatschki hat geschrieben:(30 Jul 2019, 23:53)

Wie war es denn vor 25 Jahren?
Auch damals hieß es: aller soundsoviel Sekunden verhungert ein Kind. Bitte spenden!
Bald ist das Öl alle. AIDS, Ebola, Das Ozonloch wird immer größer. Wir werden alle sterben!
Kriege mit Hunderttausenden Toten in Ruanda oder Bosnien.
Failed States in Afrika. Drogenkriege in Lateinamerika. Anschläge in Afghanistan.

Aus den geretteten hungernden Kindern von damals sind vermutlich hungernde Erwachsene mit eigenen hungernden Kindern geworden.
Vielleicht aber bekommen sie Dank des weltweiten Produktivitätsschub auch mittlerweile genug zu essen gespendet, dazu noch Klamotten aus den Kleidercontainern der Wegwerfgesellschaft, und sind nicht mehr hungernd, sondern nur noch perspektivlos...

Nein, die retten die Erde.
Weil Sie es nicht getan haben!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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unity in diversity
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon unity in diversity » Mi 31. Jul 2019, 01:42

In 25 Jahren auf einem Parkplatz in Stadtrandlage. Die Eingeborenen bestaunen ein Auto.
Wonach riecht das nur?
Als es vorhin ankam, machte es komische Geräusche.
Derweil erscheint der Besitzer.
Es riecht nach Benzin und Öl, der Klang kommt vom Verbrennungsmotor.
Finden Sie das in Ordnung, wo tanken sie?
Zum letzten Mal habe ich in Lissabon getankt, der Tank ist noch halbvoll und ich habe einen kleinen 5l Reservekanister im Kofferraum.
Das nächste Mal tanke ich in Moskau und dann wieder in Peking, weil ich eine Weltreise mache…
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon syna » Mi 31. Jul 2019, 02:00

unity in diversity hat geschrieben:(31 Jul 2019, 01:42)
In 25 Jahren auf einem Parkplatz in Stadtrandlage. Die Eingeborenen bestaunen ein Auto.
Wonach riecht das nur?
Als es vorhin ankam, machte es komische Geräusche.
Derweil erscheint der Besitzer.
Es riecht nach Benzin und Öl, der Klang kommt vom Verbrennungsmotor ...

Nächste Frage der Eingeborenen: "Hat die Blechkiste denn eine Klima Anlage?
Wie halten Sie es bei den Temperaturen darin aus?"
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon unity in diversity » Mi 31. Jul 2019, 03:17

syna hat geschrieben:(31 Jul 2019, 02:00)

Nächste Frage der Eingeborenen: "Hat die Blechkiste denn eine Klima Anlage?
Wie halten Sie es bei den Temperaturen darin aus?"

Deine reflexhafte Antwort läßt erwarten, daß es sich tatsächlich um Eingeborene handelt, denen eingeredet wurde, wie vorteilhaft eine stark eingeschränkte Mobilität in jeder Hinsicht sei.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Papaloooo » Mi 31. Jul 2019, 06:02

bluetie hat geschrieben:(30 Jul 2019, 21:21)

man kann das von dir aufgezählte Sammelsurium linker und rechter Propagandafloskeln auch anders bewerten, aber Leute wie du blicken niemals über den Tellerrand hinaus.

Ach wirklich, wie würdest Du es denn bewerten?
Erstens Mal benenne ich eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft, nicht zuletzt gestützt durch Filterblasen.
Und zweitens war ich Sieben Jahre auf Reisen, habe über vier Jahre Ehrenamtlich in Indien gearbeitet und habe Live miterlebt, was es heißt, auf der Looser-Seite der Globalisierung zu leben.
Das ist Kapitalismus:
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Papaloooo » Mi 31. Jul 2019, 06:11

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(30 Jul 2019, 23:12)

Mich interessiert in diesem Zusammenhang nur der globale Trend, einfach mal so über den Tellerrand hinausgeblickt.

Du meinst den globalen Trend, wenn man einen Klimawandel ausblendet.
Der Klimawandel wird aber zu Massenimmigrationen führen.
Oder glaubst Du, die betroffenen werden sich dem Schicksal beugen, wenn Gletscher abgeschmolzen und Flüsse ausgetrocknet und Acherflächen unfruchtbar sind?
O.k. hoffen wir Mal, wir schaffen die ökologische Kehrtwende, dann wären meine Prognosen wirklich zu schwarzmalerisch.
Zu viel Blauäugigkeit ist da allerdings nicht förderlich.

Gut, wie weiter oben schon erwähnt, sollten 25 Jahre zu kurz geriffen sein, dann lege ich nochmals 25 drauf.

Aber man braucht nur derzeitige Entwicklungen zu extrapolieren:
- Polarisiering, durch Filterblasen
- Wasserknappheit in tropischen Zonen
- Migrationsdruck wegen Umweltzerstörung
- Steigende Meeresspiegel und stärkere Unwetter

Aber ich will ja auch sagen, dass wir alle das Zepter in der Hand haben:
- Gemäßigterer Umgang mit Ressourcen
- auf Auto und Flugzeug möglichst verzichten
- bewusster ernähren und Massentierhaltungspodukte vermeiden
- die Entwicklungshilfe fördern
... das kann alle ins bessere Wenden.
(wollen nur viele nicht hören)

Von selbst kommt das aber nicht!
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Quatschki » Mi 31. Jul 2019, 08:49

unity in diversity hat geschrieben:(31 Jul 2019, 01:42)

In 25 Jahren auf einem Parkplatz in Stadtrandlage. Die Eingeborenen bestaunen ein Auto.
Wonach riecht das nur?
Als es vorhin ankam, machte es komische Geräusche.
Derweil erscheint der Besitzer.
Es riecht nach Benzin und Öl, der Klang kommt vom Verbrennungsmotor.
Finden Sie das in Ordnung, wo tanken sie?
Zum letzten Mal habe ich in Lissabon getankt, der Tank ist noch halbvoll und ich habe einen kleinen 5l Reservekanister im Kofferraum.
Das nächste Mal tanke ich in Moskau und dann wieder in Peking, weil ich eine Weltreise mache…

Was zum Beispiel in 25 Jahren immer noch gelten wird, ist der Energieerhaltungssatz.
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon firlefanz11 » Mi 31. Jul 2019, 10:09

Quatschki hat geschrieben:(31 Jul 2019, 08:49)

Was zum Beispiel in 25 Jahren immer noch gelten wird, ist der Energieerhaltungssatz.

Jeeze, komm den Leuten nicht mit sowas kompliziertem! ;) :D
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Ewu » Mi 31. Jul 2019, 10:20

In 25 Jahren werden wir zusammengepfercht in Megastädten hausen, während sich Adel und Geldadel auf weiter grüner Au dem Lustwandel und der Jagd hingeben! Die irische Regierung will bis 2050 das ganze Land zum Naturschutzgebiet umwandeln, mit Ausnahme von 2-3 Städten. Flugreisen brauchen wir dann auch nicht mehr, da man das virtuell doch viel schöner machen kann. Fleisch wird verboten und die Elektroautos für den Verkehr in der Stadt werden ja bereits gebaut.
Da die Leute in der Masse eine Schafherde sind und brav mitmachen, was ihre Hirten sagen, wird dieses Schicksal unvermeidlich.
“Wer in der Demokratie die Wahrheit sagt, wird von der Menge getötet.” - Platon
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Re: Wie werden wir in 25 Jahren leben?

Beitragvon Teeernte » Mi 31. Jul 2019, 10:22

Papaloooo hat geschrieben:(31 Jul 2019, 06:11)

Du meinst den globalen Trend, wenn man einen Klimawandel ausblendet.
Der Klimawandel wird aber zu Massenimmigrationen führen.
Oder glaubst Du, die betroffenen werden sich dem Schicksal beugen, wenn Gletscher abgeschmolzen und Flüsse ausgetrocknet und Acherflächen unfruchtbar sind?
O.k. hoffen wir Mal, wir schaffen die ökologische Kehrtwende, dann wären meine Prognosen wirklich zu schwarzmalerisch.
Zu viel Blauäugigkeit ist da allerdings nicht förderlich.

Gut, wie weiter oben schon erwähnt, sollten 25 Jahre zu kurz geriffen sein, dann lege ich nochmals 25 drauf.

Aber man braucht nur derzeitige Entwicklungen zu extrapolieren:
- Polarisiering, durch Filterblasen
- Wasserknappheit in tropischen Zonen
- Migrationsdruck wegen Umweltzerstörung
- Steigende Meeresspiegel und stärkere Unwetter

Aber ich will ja auch sagen, dass wir alle das Zepter in der Hand haben:
- Gemäßigterer Umgang mit Ressourcen
- auf Auto und Flugzeug möglichst verzichten
- bewusster ernähren und Massentierhaltungspodukte vermeiden
- die Entwicklungshilfe fördern
... das kann alle ins bessere Wenden.
(wollen nur viele nicht hören)

Von selbst kommt das aber nicht!


Mit Klimawandel gibt es überall Veränderung..... Da hilft kein "abhauen"....es wird JEDEN und ÜBERALL treffen..

Die einen härter...und die anderen smoooth.

Viele Dinge sind bereits klar.... RIESENSTÄDTE....(Megacitys - Brüssel-Rotterdam-Düsseldorf-Köln...) - wenn der "Zulauf" anhält...

Da gibts 2 Wege... Kapitalismus - es bekommt wer bezahlt.... oder "Verteilungs-Diktatur"

Von den Einwohnern eine "Einsicht" zu erhoffen......ist das selbe wie an eine Kriminalitätsfreie Gesellschaft zu glauben.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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