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Re: Ist unsere Wirtschaft unflexibel und fragil?

Verfasst: Mi 12. Jun 2019, 13:08
von franktoast
Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Jun 2019, 18:05)

Strukturwandel, besonders im Sinne von Modernisierung und Innovation, wird es immer geben, die Frage ist allerdings, ob es sinnvoll ist, ihn mit staatlichen Regulierungen unnötig zu erzwingen. Ich meine nicht.
Man kann den Stadtstaat Bremen auch nur schwerlich mit Bayern vergleichen.

Ich will hier nicht den Staat verteidigen, aber es schwierig, ohne Staat Anreize zu schaffen, damit der Ausstoß von Treibhausgasen verringert werden. Wenn ich von meinem Diesel auf einen Tesla umsteige, dann macht das die Verschmutzung und Klima so viel besser, dass ich davon unmöglich etwas merke. Und die Luft bzw. das Klima gehört niemandem, außerdem bewegt sich die Luft ständig, so dass private Eigentumsrechte hier kaum wirken bzwl. durchgesetzt werden können. Ideal wäre es, wenn ich durch meinen Diesel zB. dein Lufterlebnis bzw. deinen Garten messbar verschlechtere und ich dir zB. 0,1€ pro Monat bezahlen müsste, damit ich meinen Diesel weiterfahre. Und deinem Nachbarn auch. usw. Dann entscheide ich aus finanziellen Gründen, ob ich den Diesel weiter fahre. Ist aber nicht möglich.
Also was tun, was tun?

Dass sich ein Tesla aber auch sonst bald auch ohne Subventionen schlichtweg lohnt, ist allerdings auch ein Argument gegen Subventionen. Ob dann aber so viel Innovation auf dem Gebiet betrieben worden wäre...

Re: Ist unsere Wirtschaft unflexibel und fragil?

Verfasst: Mi 12. Jun 2019, 13:14
von Kael
Wie soll eine flexible Wirtschaft denn aussehen?