Niedergang der deutschen Automobilindustrie

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Orbiter1
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Orbiter1 » Di 14. Mai 2019, 13:15

Alter Stubentiger hat geschrieben:(14 May 2019, 12:43)

E-Busse rechnen sich nicht. Zu teuer. Zu unzuverlässig.
Die Kunden von BYD wissen das im Gegensatz zu ihnen offenbar nicht. Haben sie denn auch Belege für ihre Behauptungen?
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Teeernte
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Teeernte » Di 14. Mai 2019, 13:31

Orbiter1 hat geschrieben:(14 May 2019, 13:15)

Die Kunden von BYD wissen das im Gegensatz zu ihnen offenbar nicht. Haben sie denn auch Belege für ihre Behauptungen?


Kunden von BYD....ist vorrangig die Chinesische Volksyamahyria... ....und ein paar Städte die elektrisch fahren wollen .

Beim nächsten Panzer von Wegemann könnt ich auch so einen Hype produzieren....
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Orbiter1
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Orbiter1 » Di 14. Mai 2019, 14:59

Teeernte hat geschrieben:(14 May 2019, 13:31)

Kunden von BYD....ist vorrangig die Chinesische Volksyamahyria... ....und ein paar Städte die elektrisch fahren wollen .

Beim nächsten Panzer von Wegemann könnt ich auch so einen Hype produzieren....
Na ja, zu Montagewerken in Schottland und Ungarn, E-Buslinien in England, den Einsatz bei Flixbus, usw., kurz zur Marktführerschaft von E-Bussen in Europa hat es jedenfalls gereicht. Und ich fürchte dieser chinesische Hersteller wird sich die auch nicht mehr so einfach wegnehmen lassen. Die Europäer haben noch nicht so richtig registriert dass andere an ihnen vorbeiziehen und den Markt bei Produkten der Zukunft besetzen.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 14. Mai 2019, 15:13

Orbiter1 hat geschrieben:(14 May 2019, 13:15)

Die Kunden von BYD wissen das im Gegensatz zu ihnen offenbar nicht. Haben sie denn auch Belege für ihre Behauptungen?

Kein kurzer Besuch bei Google sollte dich ernüchtern.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Orbiter1 » Di 14. Mai 2019, 17:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(14 May 2019, 15:13)

Kein kurzer Besuch bei Google sollte dich ernüchtern.
Da findet man einen passenden Artikel aus dem Spiegel, betreffend den Einsatz von E-Bussen insbesondere in Deutschland. Zitat:

"Die Zahl von E-Bussen ist bisher ohnehin verschwindend gering. Die Probleme: Zu teuer, zu unsicher, zu aufwendig, heißt es aus der Branche. … Im internationalen Vergleich war Deutschland laut Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik beim VDV, lange Zeit führend und sei es technisch immer noch. Die meisten Komponententeile für die Elektrofahrzeuge stammen laut Schmitz weiterhin aus Deutschland. Bei der Umsetzung der Projekte haben England und die Niederlande Deutschland mittlerweile aber abgehängt. Seit Kurzem gibt es in London mit 51 Fahrzeugen die größte Flotte rein elektrisch betriebener Busse Europas. Eindhoven setzt im öffentlichen Nahverkehr mittlerweile ausschließlich auf 43 rein batteriebetriebene Busse."

Die Busse in London sind von BYD, die in Eindhoven von VDL (niederländischer Hersteller). Wenn man nach Problemen sucht findet man vor allem Probleme bei deutschen Pilotprojekten/ Forschungsprojekten. Meine Rede, beim Thema E-Busse haben inzwischen andere die Nase vorn und sind wirtschaftlich damit erfolgreich.
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Alter Stubentiger
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 14. Mai 2019, 18:16

Orbiter1 hat geschrieben:(14 May 2019, 17:18)

Da findet man einen passenden Artikel aus dem Spiegel, betreffend den Einsatz von E-Bussen insbesondere in Deutschland. Zitat:

"Die Zahl von E-Bussen ist bisher ohnehin verschwindend gering. Die Probleme: Zu teuer, zu unsicher, zu aufwendig, heißt es aus der Branche. … Im internationalen Vergleich war Deutschland laut Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik beim VDV, lange Zeit führend und sei es technisch immer noch. Die meisten Komponententeile für die Elektrofahrzeuge stammen laut Schmitz weiterhin aus Deutschland. Bei der Umsetzung der Projekte haben England und die Niederlande Deutschland mittlerweile aber abgehängt. Seit Kurzem gibt es in London mit 51 Fahrzeugen die größte Flotte rein elektrisch betriebener Busse Europas. Eindhoven setzt im öffentlichen Nahverkehr mittlerweile ausschließlich auf 43 rein batteriebetriebene Busse."

Die Busse in London sind von BYD, die in Eindhoven von VDL (niederländischer Hersteller). Wenn man nach Problemen sucht findet man vor allem Probleme bei deutschen Pilotprojekten/ Forschungsprojekten. Meine Rede, beim Thema E-Busse haben inzwischen andere die Nase vorn und sind wirtschaftlich damit erfolgreich.


Das E-Busse woanders fahren sagt nichts über die Wirtschaftlichkeit aus. Wenn die Busse in Deutschland so mängelbehaftet sind dann liegt dies an den Bussen und nicht an Deutschland. Die kosten auch in England doppelt soviel wie in Deutschland, fallen oft aus, verbrauchen enorm viel mehr Energie für die Heizung und bedeuten mehr Wartungsaufwand. In London fährt man E-Bus im Zentrum weil es politisch so gewollt ist. Betriebswirtschaftlich rechnet es sich so wenig wie hier auch.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Markus84 » Di 14. Mai 2019, 19:55

yogi61 hat geschrieben:(14 May 2019, 10:00)

Um die deutsche Automobilindustrie zu retten, hat nicht einmal unser Land das Geld. Ich muss dem Strangersteller leider zustimmen. Unsere Autobauer haben derart gepennt, dass eine Zukunft völlig unlogisch erscheint. Wenn neulich grosses Geschrei aufgekommen ist, weil Kühnert eine Vergesellschaftung von BMW als Beispiel zu Diskussion gestellt hat, dann braucht man sich darüber gar nicht aufzuregen, denn man weiss zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht, ob sich das noch lohnen würde,oder ob es den Konzern in dieser Form in dreissig Jahren überhaupt noch gibt. Wahrscheinlicher ist es, dass BMW von irgendwem gekauft wird oder den Weg von Opel geht, falls es überhaupt einen Abnehmer gibt.


Ach das Geld wie woanders geholt. Am besten aus den sozialen Bereichen. Den konservativen sagt man dann, daß die bedürftigen dann eher arbeiten und alles ist gut. Leider.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon John Galt » Fr 31. Mai 2019, 15:12

Paradoxerweise sind die ganzen E-Autos derzeit Ladenhüter und unprofitabel wie sonstwas. Tesla steht bereits über dem Abgrund.

Ich denke viele Leute haben noch nicht begriffen, dass vor allem urbane Stadtflitzer und Autos mit hohen Laufleistungen (Ride-share, Taxis, Mietwagen) von den Akku-Autos profitieren, oder eben auch Pendler/Vertriebler mit vielen vielen KM pro Jahr. Der Normalo, mit seinen 10-15k km im Jahr ist noch weit davon entfernt.

Man macht sich extrem abhänging von chinesischen Akku-Herstellern. WIe sich da die Preise und die Technologie entwickeln ist auch nicht mehr in der Hand der deutschen Automobilindustrie. Die Zeiten der fetten risikolosen Gewinne sind definitiv vorbei. Hängt auch davon, wie weit die Akkuindustrie die Preise steuern kann. Das Angebot dürfte knapp bleiben und die Nachfrage astronomisch werden. Feststoffzellen werden evtl. irgendwann mal kommen.

Die Getriebe/Motor-Zulieferer kommen definitiv unter die Räder.


https://www.mckinsey.com/industries/aut ... profitable
https://cleantechnica.com/2019/03/21/vo ... s-by-2025/
https://www.manager-magazin.de/unterneh ... 22058.html
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 31. Mai 2019, 15:20

firlefanz11 hat geschrieben:(14 May 2019, 11:34)

Wenn es nach den Grünen geht: JA! :rolleyes:

Anscheinend wollen nichtmal die Chinesen ein E-Auto kaufen :D Kann ich zwar nicht so wirklich verstehen, weil ich die Fahrerei damit ganz spaßig finde, aber am Markt setzten sie sich nicht durch, selbst mit hohen Subventionen nicht.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Ebiker » Fr 31. Mai 2019, 15:28

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 May 2019, 15:20)

Anscheinend wollen nichtmal die Chinesen ein E-Auto kaufen :D Kann ich zwar nicht so wirklich verstehen, weil ich die Fahrerei damit ganz spaßig finde, aber am Markt setzten sie sich nicht durch, selbst mit hohen Subventionen nicht.


Und niemand wil die riesigen Akkufabriken bauen

https://www.elektroauto-news.net/2019/probleme-batteriezellenlieferant-samsung-desaster-id-3

Und bei Tesla läuft es auch nicht mehr rund

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/tesla-gigafactory-investitionsstopp-nevada-infos-fotos-fakten/
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon John Galt » Fr 31. Mai 2019, 16:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(31 May 2019, 15:20)

Anscheinend wollen nichtmal die Chinesen ein E-Auto kaufen :D Kann ich zwar nicht so wirklich verstehen, weil ich die Fahrerei damit ganz spaßig finde, aber am Markt setzten sie sich nicht durch, selbst mit hohen Subventionen nicht.


Die Chinesen kaufen die E-Autos und betanken sie mit 80% Kohlestrom, für 5 cent die kWh. Die wollen einfach nur unabhängig von Öl-Importen werden. Der mittlere Osten beliefert heute fast nur noch Asien.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Adam Smith » Fr 31. Mai 2019, 16:14

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 16:09)

Die Chinesen kaufen die E-Autos und betanken sie mit 80% Kohlestrom, für 5 cent die kWh. Die wollen einfach nur unabhängig von Öl-Importen werden. Der mittlere Osten beliefert heute fast nur noch Asien.


Fast jeder ist der Meinung, dass Saudi-Arabien fast nur Güter (Öl) in die USA exportiert. Das ist aber nicht richtig.

https://de.statista.com/statistik/daten ... i-arabien/

Hier mal das Jahr 2013.

China hat laut der Beratungsfirma Wood Mackenzie in der ersten Hälfte dieses Jahres im Schnitt täglich 3,7 Millionen Barrel Erdöl aus Opec-Staaten importiert, die USA 3,5 Millionen. Es sieht danach aus, als würde China in diesem Jahr erstmals mehr Opec-Öl importieren als die USA. Indien lag mit 3,4 Millionen Barrel am Tag an dritter Stelle.


https://www.welt.de/wall-street-journal ... stens.html
Zuletzt geändert von Adam Smith am Fr 31. Mai 2019, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon John Galt » Fr 31. Mai 2019, 16:17



Damit steigt der Batterie-Bedarf des Volkswagen Konzerns allein in Europa und in Asien auf mehr als 300GWh jährlich.


Man rechnet derzeit in Zukunft mit 100 Euro pro kWh-Akku, 2017 waren es knap 200. Also 30-60 Mrd. Euro müsste VW allein für seine Akkus jedes Jahr ausgeben, ist ne Menge Holz.

Und wenn alle anderen das auch wollen, müsste man für jährlich 70 Millionen Autos solche Akkus produzieren und das bei der Tatsache, dass niemand diese Akkufabriken bauen will, weil sie zu viel Geld verschlingen. Was passiert mit den Preisen von Akkus wenn jeder einen haben will? Der Preis explodiert, die Autokäufer und Autohersteller sehen dann ziemlich dumm aus.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Orbiter1 » Fr 31. Mai 2019, 17:32

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 15:12)

Paradoxerweise sind die ganzen E-Autos derzeit Ladenhüter und unprofitabel wie sonstwas. Tesla steht bereits über dem Abgrund.
Tesla konnte seinen Fahrzeugabsatz in den letzten Jahren jedes Jahr mehr als verdoppeln. Dieses Jahr wird es aber wohl nur zu einer Steigerung um 40% reichen. Und ja, sie schreiben rote Zahlen.
Ich denke viele Leute haben noch nicht begriffen, dass vor allem urbane Stadtflitzer und Autos mit hohen Laufleistungen (Ride-share, Taxis, Mietwagen) von den Akku-Autos profitieren, oder eben auch Pendler/Vertriebler mit vielen vielen KM pro Jahr. Der Normalo, mit seinen 10-15k km im Jahr ist noch weit davon entfernt.
Die Leute die ich persönlich kenne und sich ein E-Auto zugelegt haben nutzen es zum Pendeln zum Arbeitspatz zur nächsten größeren Stadt (30 - 45 km einfach). Die können zumindest aktuell fast alle kostenlos bei ihrem Arbeitgeber tanken und sind definitiv günstiger unterwegs als die Dieselpendler. Die haben aber entweder noch ein weiteres Auto in der Garage (war vor dem E-Auto aber auch schon so) oder machen die längeren Strecken mit Bahn/Flugzeug.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Teeernte » Fr 31. Mai 2019, 17:42

Orbiter1 hat geschrieben:(31 May 2019, 17:32)

Tesla konnte seinen Fahrzeugabsatz in den letzten Jahren jedes Jahr mehr als verdoppeln. Dieses Jahr wird es aber wohl nur zu einer Steigerung um 40% reichen. Und ja, sie schreiben rote Zahlen.
Die Leute die ich persönlich kenne und sich ein E-Auto zugelegt haben nutzen es zum Pendeln zum Arbeitspatz zur nächsten größeren Stadt (30 - 45 km einfach). Die können zumindest aktuell fast alle kostenlos bei ihrem Arbeitgeber tanken und sind definitiv günstiger unterwegs als die Dieselpendler. Die haben aber entweder noch ein weiteres Auto in der Garage (war vor dem E-Auto aber auch schon so) oder machen die längeren Strecken mit Bahn/Flugzeug.


50% Verbrenner sind DienstWagen. Da tankt man sehr preiswert ....auf Firmenkosten - hin und zurück. Die meisten machen Jede Fahrt mit dem Dienstwagen.

...
sind definitiv günstiger unterwegs als die Dieselpendler.
:D :D :D

Pendler mit Privat PKW haben bei Dir einen Parkplatz ? Kostenfrei ? (Kenn ich nur in der Schweiz....mit Strom)
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Adam Smith » Fr 31. Mai 2019, 17:52

Orbiter1 hat geschrieben:(31 May 2019, 17:32)

Tesla konnte seinen Fahrzeugabsatz in den letzten Jahren jedes Jahr mehr als verdoppeln. Dieses Jahr wird es aber wohl nur zu einer Steigerung um 40% reichen. Und ja, sie schreiben rote Zahlen.


Hier geht es aber allein um das Model 3. Die Fanboys in Bezug auf Model S und X haben sich ja bereits eins gekauft.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Sören74 » Do 6. Jun 2019, 17:05

Alter Stubentiger hat geschrieben:(14 May 2019, 09:54)

Vielleicht sieht man bei den Autoherstellern aber auch einfach nur zu wie man anderswo in der Welt viel Geld verbrennt beim Versuch mit E-Auto und autonomen Fahren. Beides wollen die Kunden nämlich nicht weil es zu teuer ist und nur Nachteile mit sich bringt.


Wenn die Kunden in einigen Jahren die Meinung geändert haben, werden dann andere diese Produkte anbieten.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Teeernte » Do 6. Jun 2019, 17:27

Sören74 hat geschrieben:(06 Jun 2019, 17:05)

Wenn die Kunden in einigen Jahren die Meinung geändert haben, werden dann andere diese Produkte anbieten.


Sowas ?



Ach ist keine E-Dose.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 6. Jun 2019, 18:25

John Galt hat geschrieben:(31 May 2019, 16:17)

Man rechnet derzeit in Zukunft mit 100 Euro pro kWh-Akku, 2017 waren es knap 200. Also 30-60 Mrd. Euro müsste VW allein für seine Akkus jedes Jahr ausgeben, ist ne Menge Holz.

Und wenn alle anderen das auch wollen, müsste man für jährlich 70 Millionen Autos solche Akkus produzieren und das bei der Tatsache, dass niemand diese Akkufabriken bauen will, weil sie zu viel Geld verschlingen. Was passiert mit den Preisen von Akkus wenn jeder einen haben will? Der Preis explodiert, die Autokäufer und Autohersteller sehen dann ziemlich dumm aus.


Außerdem ist Lithium nur begrenzt verfügbar. Die wirkliche Zukunft ist synthetisches Erdgas aus reichlich vorhandenem CO2. DAS ist Kreislaufwirtschaft.
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Re: Niedergang der deutschen Automobilindustrie

Beitragvon Trifels » Do 6. Jun 2019, 19:42

edit = Doppelpost
Zuletzt geändert von Trifels am Do 6. Jun 2019, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
Denkanstoß. Gesicherte Quelle/Info -> take it or leave it.

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