Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

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watisdatdenn?
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 9. Aug 2017, 08:33

Anderus hat geschrieben:(08 Aug 2017, 13:10)
Diese Relativiereei kotzt nur noch an. Warum ist die Rede denn nicht den Gewerkschaften vorgelegt worden? den Verbrauerverbänden, den Bischöfen, den Islamvertretern, .....? Die hätten ja vielleicht auch ein paar Änderungswünsche angemeldet oder gerne ein paar Beschönigungen erwartet. Nein, man sucht sich eine Truppe aus, die über Jahre, Autos mit manipulierten Einrichtungen verkauft haben, in der Hoffnung, das der Käufer für diese manipulierten Eigenschaften mehr Geld hinlegt, als für die Stinker, die diese Autos sind und waren.

du willst gar nicht wissen, wie es auf europäischer ebene abläuft...
da ist die einflussnahme in deutschland nichts dagegen.

das sind nun mal die lobby-segnungen der indirekten demokratie. die schweizer haben solche probleme deutlich weniger, weil sie mehr direkte demokratie haben.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Aug 2017, 09:19

Anderus hat geschrieben:(09 Aug 2017, 07:42)

Es ist völlig zwecklos, es Dir zu erklären. Du willst es nicht verstehen. Du würdest sogar noch fragen, wer das Kapital ist, wenn wir in Deutschland Zustände hätten, wie in den USA. Wieviel hundert Namen soll ich Dir nennen, bis das Du glaubst, das es in Deutschland eine Macht gibt, die man als "das Kapital" bezeichnen kann?

BMW, Mercedes, Dr. Oetker, Aldi, Rewe, Müller Drogerie, Rossmann, Lidl, Siemens, Ergo, Allianz, Penny, Real, Deutsche Bank, HARIBO, Dresdner Bank, Stadtsparkasse, .... Soll ich noch mehr? Ich komme spielend, auf 300.

.


alles Unternehmen


also die Basis unseres Wohlstandes

denn diese Unternehmen sind für die WERTSCHÖPFUNG verantwortlich, aus der dann die Löhne & Gehälter von zig Millionen Arbeitnehmern , die Rente von über 20 Millionen Rentnern und die Bezüge der Millionen Beamten & Pensionären bezahlt werden...


schon "böse", diese "Macht"...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Aug 2017, 09:20

Anderus hat geschrieben:(09 Aug 2017, 08:03)

Da gebe ich Dir Recht. Es ist aber immer noch ein Unterschied, ob die Politik Rücksicht auf Unternehmen im gesamtgesellschaftlichen Interesse nimmt, oder ob sie sich zum Büttel machen lässt. Es geht ja nicht nur um VW hier im Thread. Es wird befürchtet, das sich die Politik, in vielen Unternehmen zum Büttel machen lässt. Und genau dafür gibt es Hinweise und Anzeichen, die durchaus bedenklich stimmen sollten.


du meinst Unternehmen wie die EO.N- die aufgrund politischen "Büttels" riesige Probleme haben?

das ist tatsächlich bedenklich...
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 9. Aug 2017, 10:25

Realist2014 hat geschrieben:(08 Aug 2017, 18:01)

willst du allen Ernstes die Situation am Anfang des "tausendjährigen.." mit der Situation heute vergleichen? :rolleyes:

das soll wohl ein müder Witz sein


noch NIE ging es ALLEN Ebenen der deutschen Bürger besser als HEUTE :thumbup:



Deine "Geschichtskenntnisse" in allen Ehren, aber das Ahlener Programm wurde nicht am Anfang, sondern nach Beendigung des "tausendjährigen" verabschiedet. Vor allem auch In Anbetracht dessen, dass es die Grossindustriellen waren, die dem
verbrecherischen System Nahrung und Geld gaben. Wenn Du das also als Witz bezeichnest, so sei Dir gesagt, Du lachst offenbar immer oder meistens an der falschen Stelle. Heute dagegen dient sich in immer stärkerem Masse die Politik den Interessen des Finanzkapitals an, für einen immer grösser werdenden Teil der Menschen und vor allem auch der Demokratie, eine verhängnisvolle Entwicklung.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Orwellhatterecht » Mi 9. Aug 2017, 10:30

Realist2014 hat geschrieben:(08 Aug 2017, 18:01)

willst du allen Ernstes die Situation am Anfang des "tausendjährigen.." mit der Situation heute vergleichen? :rolleyes:

das soll wohl ein müder Witz sein


noch NIE ging es ALLEN Ebenen der deutschen Bürger besser als HEUTE :thumbup:



Deine "Geschichtskenntnisse" in allen Ehren, aber das Ahlener Programm wurde nicht am Anfang, sondern nach Beendigung des "tausendjährigen" verabschiedet. Vor allem auch In Anbetracht dessen, dass es die Grossindustriellen waren, die dem
verbrecherischen System Nahrung und Geld gaben. Wenn Du das also als Witz bezeichnest, so sei Dir gesagt, Du lachst offenbar immer oder meistens an der falschen Stelle. Heute dagegen dient sich in immer stärkerem Masse die Politik den Interessen des Finanzkapitals an, für einen immer grösser werdenden Teil der Menschen und vor allem auch der Demokratie, eine verhängnisvolle Entwicklung.

Und zu Deinem letzten Satz, oberflächlich betrachtet hast Du vielleicht recht, es ist ja in Mode gekommen, nicht mehr so genau hin zu schauen, dann sieht man auch das wachsende Elend nicht so genau, denke vor allem an die wachsende Kinderarmut in einem der reichsten Länder der Erde. Die Kinder allerdings sind natürlich selbst schuld, warum haben sie sich keine wohlhabenderen Eltern ausgesucht!

https://www.dkhw.de/unsere-arbeit/schwe ... icht-2017/
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Aug 2017, 10:31

Orwellhatterecht hat geschrieben:(09 Aug 2017, 10:25)

Deine "Geschichtskenntnisse" in allen Ehren, aber das Ahlener Programm wurde nicht am Anfang, sondern nach Beendigung des "tausendjährigen" verabschiedet. Vor allem auch In Anbetracht dessen, dass es die Grossindustriellen waren, die dem
verbrecherischen System Nahrung und Geld gaben. Wenn Du das also als Witz bezeichnest, so sei Dir gesagt, Du lachst offenbar immer oder meistens an der falschen Stelle. Heute dagegen dient sich in immer stärkerem Masse die Politik den Interessen des Finanzkapitals an, für einen immer grösser werdenden Teil der Menschen und vor allem auch der Demokratie, eine verhängnisvolle Entwicklung.


diese deine "Sichtweise" hat mir der Realität in D nun gar nichts zu tun

aber DEINE Probleme mit allem, was Unternehmertum betrifft( dein "Finanzkapital")- ist ja mehr als bekannt


P.S. ich hatte NICHT den Zeitpunkt des Ahlener Programms- sondern die Situation VOR dem dritten Reich gemeint
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Aug 2017, 10:35

Orwellhatterecht hat geschrieben:(09 Aug 2017, 10:30)

D

Und zu Deinem letzten Satz, oberflächlich betrachtet hast Du vielleicht recht, es ist ja in Mode gekommen, nicht mehr so genau hin zu schauen, dann sieht man auch das wachsende Elend nicht so genau, denke vor allem an die wachsende Kinderarmut in einem der reichsten Länder der Erde. Die Kinder allerdings sind natürlich selbst schuld, warum haben sie sich keine wohlhabenderen Eltern ausgesucht!

https://www.dkhw.de/unsere-arbeit/schwe ... icht-2017/



auch die Kinder der UNTERSTEN heutigen Einkommenschichten leben BESSER als die Kinder jeder untersten Einkommensschicht der Vergangenheit

da es sich um RELATIVE Armutsgefährdung handelt- also lediglich in Bezug auf das Haushaltseinkommen der Medianhaushalte

das bedeutet weder Mangel an Nahrung, Kleidung oder sonst was

nur in Bezug auf den KONSUM bedeutet das Einschränkungen

eben weder Markenklamotten- noch die neuesten Smartphones
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Dampflok94 » Mi 9. Aug 2017, 14:56

odiug hat geschrieben:(09 Aug 2017, 07:39)

Die, die über die Produktivkräfte in einer Gesellschaft die Verfügungsgewalt haben ... das ist "das Kapital".

Wie wäre es mit dem guten alten "Bourgeosie"?

Schade, das Thorsten (oder hieß er Torsten) nicht mehr dabei ist. Der wußte dazu näheres. :D
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Dampflok94 » Mi 9. Aug 2017, 15:05

Anderus hat geschrieben:(09 Aug 2017, 07:42)

Es ist völlig zwecklos, es Dir zu erklären. Du willst es nicht verstehen. Du würdest sogar noch fragen, wer das Kapital ist, wenn wir in Deutschland Zustände hätten, wie in den USA. Wieviel hundert Namen soll ich Dir nennen, bis das Du glaubst, das es in Deutschland eine Macht gibt, die man als "das Kapital" bezeichnen kann?

BMW, Mercedes, Dr. Oetker, Aldi, Rewe, Müller Drogerie, Rossmann, Lidl, Siemens, Ergo, Allianz, Penny, Real, Deutsche Bank, HARIBO, Dresdner Bank, Stadtsparkasse, .... Soll ich noch mehr? Ich komme spielend, auf 300.

Und wenn Du auch noch den Kiosk von gegenüber mitnimmst, kommst Du spielend auf über 30.000! :cool:
Vielleicht solltest Du dich mal weiterbilden? Über dieses "Finanzjudentum" gibt es ganze Bücher.

Und eines wurde sogar von einem ehemaligen deutschen Staatsoberhaupt geschrieben. Als er es schrieb, saß er allerdings gerade im Knast.
Natürlich müssen dort Menschen hinter sitzen. Glaub aber ja nicht, das ich dir die ganzen Eigner von den Firmen raussuche, die ich oben genannt habe.

Nein, daß erwarte ich nicht von dir. Das sind nämlich Hunderttausende. Allein die Deutsche Bank 2016 fast 600.000 Eigner. Da würde ich zu viel von dir verlangen.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Kleinlok » Mi 9. Aug 2017, 15:11

Realist2014 hat geschrieben:(09 Aug 2017, 10:35)

auch die Kinder der UNTERSTEN heutigen Einkommenschichten leben BESSER als die Kinder jeder untersten Einkommensschicht der Vergangenheit

da es sich um RELATIVE Armutsgefährdung handelt- also lediglich in Bezug auf das Haushaltseinkommen der Medianhaushalte

das bedeutet weder Mangel an Nahrung, Kleidung oder sonst was

nur in Bezug auf den KONSUM bedeutet das Einschränkungen

eben weder Markenklamotten- noch die neuesten Smartphones


Der aktuelle Armutsbericht der Bundesregierung (die sich nur leider einen Dreck um dessen Aussagen schert)
spricht von 600 000 Kindern in absoluter Armut und von 2 600 000 Kindern in relativer Armut.
Beide Zahlen sind eine Schande für dieses Land.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Aug 2017, 16:14

Kleinlok hat geschrieben:(09 Aug 2017, 15:11)

Der aktuelle Armutsbericht der Bundesregierung (die sich nur leider einen Dreck um dessen Aussagen schert)
spricht von 600 000 Kindern in absoluter Armut und von 2 600 000 Kindern in relativer Armut.
Beide Zahlen sind eine Schande für dieses Land.


es gibt in Deutschland keine absolute Armut...

und die 2 Mio Kinder leben in Haushalten mit einem Einkommen von weniger als 60% des entsprechenden Medianeinkommens

Das bedeutet eine Familie mit 2 Kindern im Alter von 14 Jahren und einem Netto-Einkommen von 1900 Euro, dass diese 2 Kinder in dieser Statistik zur "Kinderarmut" gezählt werden...

was ist an einem Nettoeinkommen von 1900 Euro eine "Schande"?

das sind auf jeden Fall keine 2 Vollzeit arbeitende Erwachsene...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Schwachzocker » Mi 9. Aug 2017, 17:37

Meine Güte! Wohin gleitet dieser Faden denn bloß?

Herr Weil hat das gute Recht, seine Redemanuskripte von jeder x-beliebigen Person oder jeder x-beliebigen Institution korrigieren zu lassen. Er kann auch in den Wald zu den sieben Zwergen gehen, und die korrigieren das dann.
Es ist dann aber noch immer die Rede von Herrn Weil, für die er auch verantwortlich ist.
Ich sehe auch nicht, wo der "Korrektor" hier irgendeine politische Entscheidungsgewalt hat. Der Ministerpräsident kann selbst entscheiden, wer korrigieren darf, und er kann auch selbst entscheiden, ob er die Korrekturen übernimmt. Die politische Macht bleibt vollumfänglich beim Ministerpräsidenten. Und wenn Herr Weil hier die Interessen von VW berücksichtigt, dann wohl deshalb, weil er es so wollte und so entschieden hat.

Und selbstverständlich mischen sich Konzerne in die Politik ein. Das tun sie deshalb, weil Demokratie ohne Einmischung nicht denkbar ist. Wer das nicht will, muss nach China gehen. Dann muss man auch keine Einmischungen in die Politik befürchten.
Jeder darf sich in die Politik einmischen. Und jeder ist auch herzlich dazu eingeladen. Das ist geradezu erforderlich.

Und natürlich ist es gängige Praxis, dass Interessenverbände ganze Gesetzestexte formulieren. Das macht man deshalb so, weil man deren Interessen im besonderen Maße berücksichtigen möchte, und das ist auch eine legitime Entscheidung.
Das hilft mir aber nicht darüber hinweg, dass das Parlament diese Gesetze mehrheitlich beschließen muss, bevor sie gelten.
Wie kommt ihr denn auf das schmale Brett, dass Abgeordnete die Gesetze selbst schreiben müssen? Und wozu ist das wichtig?
Abgeordnete sollen die Gesetzesvorlagen lesen, verstehen und ggf. Änderungsvorschläge machen. Und wenn sie zu doof dazu sind, dann habt ihr wohl doofe Abgeordnete gewählt. Euer Pech!
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Kleinlok » Mi 9. Aug 2017, 19:24

Realist2014 hat geschrieben:(09 Aug 2017, 16:14)

es gibt in Deutschland keine absolute Armut...


Belege?

[und die 2 Mio Kinder leben in Haushalten mit einem Einkommen von weniger als 60% des entsprechenden Medianeinkommens

Das bedeutet eine Familie mit 2 Kindern im Alter von 14 Jahren und einem Netto-Einkommen von 1900 Euro, dass diese 2 Kinder in dieser Statistik zur "Kinderarmut" gezählt werden...

was ist an einem Nettoeinkommen von 1900 Euro eine "Schande"?

das sind auf jeden Fall keine 2 Vollzeit arbeitende Erwachsene...


Du stellst hier ohne Unterlass Behauptungen auf ohne auch nur einen Beleg zu zitieren.
Da kann ich mich gleich mit einem Maerchenbuch unterhalten.

Wenn eine Familie mit einem Einkommen von 60% des Medianeinkommens als arm gilt (m.E. berechtigt,
denn mit den 1900 Euros kann gerade mal die Miete, das Essen und nötige Anschaffungen auf sehr niederen Niveau geleistet werden),
dann heißt das noch lange nicht, dass alle armen Haushalte über 60% des Medianeinkommens verfügen, sondern die meisten darunter, teils deutlich darunter liegen.

http://cdn1.spiegel.de/images/image-116 ... 165840.gif

Aber dein Verhalten ist nur typisch für ein Land, indem die Armut nicht bekaempft, sondern geleugnet wird.
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Aug 2017, 19:33

Kleinlok hat geschrieben:(09 Aug 2017, 19:24)

Belege?



Du stellst hier ohne Unterlass Behauptungen auf ohne auch nur einen Beleg zu zitieren.
Da kann ich mich gleich mit einem Maerchenbuch unterhalten.

Wenn eine Familie mit einem Einkommen von 60% des Medianeinkommens als arm gilt (m.E. berechtigt,
denn mit den 1900 Euros kann gerade mal die Miete, das Essen und nötige Anschaffungen auf sehr niederen Niveau geleistet werden),
dann heißt das noch lange nicht, dass alle armen Haushalte über 60% des Medianeinkommens verfügen, sondern die meisten darunter, teils deutlich darunter liegen.

http://cdn1.spiegel.de/images/image-116 ... 165840.gif

Aber dein Verhalten ist nur typisch für ein Land, indem die Armut nicht bekaempft, sondern geleugnet wird.


frag doch einfach den Herrn Google zur Definition von "absoluter Armut"....

und die logischerweise verfügen nicht alle "realtiv armen" über die 60% des Medianeinkommens

das liegt ganz einfach an der Systematik der Bedarfsorientierung der Sozialsysteme in diesem "so schlimmen" Land....
Daher haben manche, die von Sozialtransfers leben, sogar mehr als die 60%...

und bevor du mich als "Märchenbuch" bezeichnest - informier dich besser über die Fakten
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Aug 2017, 19:35

Kleinlok hat geschrieben:(09 Aug 2017, 19:24)

B

Wenn eine Familie mit einem Einkommen von 60% des Medianeinkommens als arm gilt (m.E. berechtigt,
.



nein

60% ist die Definition von "relativer Armutsgefährdung"...


informiere dich doch einfach mal über die Fakten und Definitionen


anstatt hier den Posaunisten der SED-Nachfolger zu spielen...
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Boracay » Mi 9. Aug 2017, 19:52

Kleinlok hat geschrieben:(09 Aug 2017, 15:11)

Der aktuelle Armutsbericht der Bundesregierung (die sich nur leider einen Dreck um dessen Aussagen schert)
spricht von 600 000 Kindern in absoluter Armut und von 2 600 000 Kindern in relativer Armut.
Beide Zahlen sind eine Schande für dieses Land.


Was denkst du eigentlich was passiert wenn man Millionen Arme Menscheb ins Land holt die Kinder haben, deren Eltern kein Deutsch sprechen und auf dem Arbeitsmarkt allenfalls als Hilfsarbeiter eine Chance haben?

Unter Deutschen Kindern sinkt die Armut deutlich, sie nimmt aber wegen der starken Migration zu.

Was ist dein Vorschlag? Migranten mit Geld überhäufen? Grenzen dicht machen?
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Boracay » Mi 9. Aug 2017, 19:55

Kleinlok hat geschrieben:(09 Aug 2017, 19:24)

Belege?



Du stellst hier ohne Unterlass Behauptungen auf ohne auch nur einen Beleg zu zitieren.
Da kann ich mich gleich mit einem Maerchenbuch unterhalten.

Wenn eine Familie mit einem Einkommen von 60% des Medianeinkommens als arm gilt (m.E. berechtigt,
denn mit den 1900 Euros kann gerade mal die Miete, das Essen und nötige Anschaffungen auf sehr niederen Niveau geleistet werden),
dann heißt das noch lange nicht, dass alle armen Haushalte über 60% des Medianeinkommens verfügen, sondern die meisten darunter, teils deutlich darunter liegen.


Die meisten dieser Armen (nahezu ausschließlich Migranten und Alleinerziehende) hat das Problem der Mietzahlung gar nicht weil der Staat dies übernimmt.

Was ist dein Vorschlag? Kinder nur noch in Ehen erlauben und Scheidungen verbieten?
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Kleinlok » Mi 9. Aug 2017, 20:31

Realist2014 hat geschrieben:(09 Aug 2017, 19:33)

frag doch einfach den Herrn Google zur Definition von "absoluter Armut"....


Ich muss mir nicht ergoogeln, was ich weiß,
du aber ignorieren willst,
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Aug 2017, 20:43

Kleinlok hat geschrieben:(09 Aug 2017, 20:31)

Ich muss mir nicht ergoogeln, was ich weiß,
du aber ignorieren willst,


es gibt keine Kinder in D oder Familien, die weniger als 1 Euro am Tag haben

erzähl also keinen Mist
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Re: Demokratische Regierungen - Nur ein Büttel des Kapitals?

Beitragvon Boracay » Mi 9. Aug 2017, 22:55

Orwellhatterecht hat geschrieben:(09 Aug 2017, 10:25)

Deine "Geschichtskenntnisse" in allen Ehren, aber das Ahlener Programm wurde nicht am Anfang, sondern nach Beendigung des "tausendjährigen" verabschiedet. Vor allem auch In Anbetracht dessen, dass es die Grossindustriellen waren, die dem
verbrecherischen System Nahrung und Geld gaben. Wenn Du das also als Witz bezeichnest, so sei Dir gesagt, Du lachst offenbar immer oder meistens an der falschen Stelle. Heute dagegen dient sich in immer stärkerem Masse die Politik den Interessen des Finanzkapitals an, für einen immer grösser werdenden Teil der Menschen und vor allem auch der Demokratie, eine verhängnisvolle Entwicklung.


Eine Billion Euro Sozialleistungen im Jahr sind also im Interesse des Großkapitals.... interessant.

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