Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

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van Kessel

Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon van Kessel » Do 31. Jan 2019, 23:15

man hört richtig den Aufschrei eines Markus Söder, als der 'Kollege' Scholz andachte, den Steuersatz für 'Besserverdienende, auf 45% anheben zu wollen.
"Der Spitzensteuersatz habe zu Zeiten des Kanzlers Kohl mal bei 56 Prozent gelegen, heute seien es nur noch 42 Prozent, sagte Scholz der Zeitung".
Gut so SPD, ihr seid auf der richtigen Spur und lasst euch nicht von den 'Christen' wieder unterbuttern. Wenn die 'gutverdienenden' (zählt dazu auch ein Mercedes-Vorstandmitglied, oder hat der schon den GOTT-Modus ?) das Rückgrad der deutschen Steuerzahler sind, sind dann die anderen der Arsch oder doch das Gehirn?
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Fr 1. Feb 2019, 00:05

Skull hat geschrieben:(31 Jan 2019, 22:36)

Und ?

In Deutschland gibt es eine weltweit-vergleichbar geringe (absolute) Armut. Praktisch kaum.

mfg


Ach so?

OBDACHLOSIGKEIT 26.01.2019 Zehn Kältetote in Deutschland in diesem Winter Diese zehn Menschen sind nicht relativ sondern tatsächlich in D erfroren. Aber das ist eine humanitäre Katastrophe die kaum Beachtung findet. Natürlich gibt es in D eine beachtliche Anzahl Menschen in tatsächlicher Armut /Kinderarmut und Altersarmut, was es nur vereinzelt in D gibt ist Elend. Manche verwechseln diese Begriffe.
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Teeernte
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Teeernte » Fr 1. Feb 2019, 00:34

Sybilla hat geschrieben:(01 Feb 2019, 00:05)

Ach so?

OBDACHLOSIGKEIT 26.01.2019 Zehn Kältetote in Deutschland in diesem Winter Diese zehn Menschen sind nicht relativ sondern tatsächlich in D erfroren. Aber das ist eine humanitäre Katastrophe die kaum Beachtung findet. Natürlich gibt es in D eine beachtliche Anzahl Menschen in tatsächlicher Armut /Kinderarmut und Altersarmut, was es nur vereinzelt in D gibt ist Elend. Manche verwechseln diese Begriffe.


Natürlich gibt es mehrere Gründe - ohne Staatliche Hilfe auskommen zu MÜSSEN...und durch den"Rost" zu fallen.

Kleinunternehmer/Arbeitslose/In Trennung lebende, die "Pleite" sind - aber die Dokumente nicht dazu haben (dauert).

Personen denen zusätzlich zur Armut auch krankheitsbedingt nicht in der Lage sind - der Bürokratie zu folgen.
Depressionen bei Frauen mit KLEINST-Kindern sind häufig - ( Überlastung ) - der Staat stellt selten eine Hilfe.

Ein grosser Teil "Illegale" - Auch Arbeiter aus dem Ausland, die hier von ihren Arbeitgebern betrogen wurden...kein Geld haben ...und wenig Unterstützung bekommen,
...ich hab aber auch viele Frauen und Kinder in Abbruchhäusern in Grosstädten gesehen.

Es gibt dann eben noch die oben genannten Wohnungslosen -


ALLEN fehlt eine unbürokratische Unterbringung, Notbekleidung , Möglichkeit einer Körperhygiene nachzukommen und Versorgung mit Nahrungsmitteln.

- und das nicht - zur "Vorführung"//Besichtigung im Hauptbahnhof.
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unity in diversity
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon unity in diversity » Fr 1. Feb 2019, 01:40

Deutschland hat 2,4 Millionen Arbeitslose:
https://de.statista.com/statistik/daten ... ittswerte/
Gleichzeitig wird von einem so genannten Fachkräftemangel gesprochen.
Da fragt man sich, wer Fake-News verbreitet.
Ist es die Immobilienwirtschaft?
Oder nur eine Gehaltsfrage?
https://www.zeit.de/arbeit/2018-12/arbe ... l-jobsuche
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Dissident » Fr 1. Feb 2019, 04:31

unity in diversity hat geschrieben:(01 Feb 2019, 01:40)
Oder nur eine Gehaltsfrage?
https://www.zeit.de/arbeit/2018-12/arbe ... l-jobsuche
Promotion sollte man nur mit Unterstützung einer Privatfirma machen oder der Doktorvater stellt einem konkret ne Stelle als postdoc in Aussicht.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Senexx » Fr 1. Feb 2019, 05:14

unity in diversity hat geschrieben:(01 Feb 2019, 01:40)

Oder nur eine Gehaltsfrage?
https://www.zeit.de/arbeit/2018-12/arbe ... l-jobsuche

11 Semester studiert - mehrere Jahre an der Promotion herumgedoktert - 33 Jahre alt - Berufserfahrung Null. Wer soll einen solche Azubi einstellen?

Hockt in Pinneberg, norddeutsche Einöde ohne Industrie, glaubt zuerst, sich dort nicht wegbewegen zu müssen. Gut nach 107 Bewerbungen hat er es begriffen...

Der fällt halt nicht unter Fachkraft, sondern unter fehlgeleitet.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon LilaLöwe » Fr 1. Feb 2019, 05:21

van Kessel hat geschrieben:(31 Jan 2019, 23:15)

man hört richtig den Aufschrei eines Markus Söder, als der 'Kollege' Scholz andachte, den Steuersatz für 'Besserverdienende, auf 45% anheben zu wollen.
"Der Spitzensteuersatz habe zu Zeiten des Kanzlers Kohl mal bei 56 Prozent gelegen, heute seien es nur noch 42 Prozent, sagte Scholz der Zeitung".
Gut so SPD, ihr seid auf der richtigen Spur und lasst euch nicht von den 'Christen' wieder unterbuttern. Wenn die 'gutverdienenden' (zählt dazu auch ein Mercedes-Vorstandmitglied, oder hat der schon den GOTT-Modus ?) das Rückgrad der deutschen Steuerzahler sind, sind dann die anderen der Arsch oder doch das Gehirn?


Würde es auch nur einem einzigen an der Armutsgrenze lebenden Mitbürger helfen, wenn der Spitzensteuersatz (der übrigens schon ab 55k EUR/Jahr greift) erhöhr wird?
Der Bund freut sich über Steuereinnahmen in nie zuvor erreichter Höhe, Deutschland belegt bei der Steuerlast mittlerweile den unrühmlichen ersten Platz und dee SPD fällt nur eins ein - Steuern erhöhen. Was diese Partei umtreibt, kann doch kein normaler Mensch mehr nachvollziehen.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Tick|Trick|und Track » Fr 1. Feb 2019, 05:47

Senexx hat geschrieben:(01 Feb 2019, 05:14)

11 Semester studiert - mehrere Jahre an der Promotion herumgedoktert - 33 Jahre alt - Berufserfahrung Null. Wer soll einen solche Azubi einstellen?

Hockt in Pinneberg, norddeutsche Einöde ohne Industrie, glaubt zuerst, sich dort nicht wegbewegen zu müssen. Gut nach 107 Bewerbungen hat er es begriffen...

Der fällt halt nicht unter Fachkraft, sondern unter fehlgeleitet.


Einen Ingenieur backt man nicht in einem Jahr. Der Beruf des Ingenieurs ist das Gegenteil von einem Hilfsjob. Und das hier:

"Rufbereitschaft rund um die Uhr – für 40.000 Euro" für einen Ingenieur, der auch noch einen Doktortitel hat, ist ein Witz.

Aber vielleicht würde es Dir ja gefallen, wenn die erwerbsfähige Bevölkerung zu 100% maximal einen mittleren Berufsabschluss und eine Ausbildung zum Handwerker haben würde (trifft auf so manchen AfD-Wähler zu). Nur kann ein Handwerker kein Haus bauen, wenn kein Architekt und kein Bauingenieur (beide Akademiker) es vorher nicht entworfen und berechnet hätten.

Übrigens, Du benutzt Software. Denkst Du etwa, jemand mit nur einer Handwerkerausbildung kann up-to-date- und state-of-the-art-Software entwickeln? Nee, dafür braucht es Leute mit Grips und am besten mit einem IT-Studium. Und studieren dauert eben ne Weile.

Und außerdem, um auf den genannten Fall wieder zu sprechen zu kommen: Es ist ganz normal, wenn ein Arbeitsuchender erst in seiner Region nach Arbeit sucht. Und dann, wenn er dort keine Arbeit findet, seinen Suchradius erweitert. Deswegen endet der ZEIT-Artikel mit den Sätzen:

Bange hat daraus schnell seinen Schluss gezogen. "Am Anfang habe ich im Umkreis von 150 Kilometern gesucht", sagt er. "Jetzt probiere ich es deutschlandweit."
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Senexx » Fr 1. Feb 2019, 06:31

Tick|Trick|und Track hat geschrieben:(01 Feb 2019, 05:47)

Einen Ingenieur backt man nicht in einem Jahr. Der Beruf des Ingenieurs ist das Gegenteil von einem Hilfsjob.

Als es noch nicht die unselige Kombi BA/MA gab, sondern das Diplom, war die Studienzeit 8 Semester. Schon damals gab es welche, die länger an der Uni geparkt haben. Völlig unverständlich und völlig inakzeptabel. Schon damals hätte man die Studienzeit rigoros beschränken sollen. Ich habe nur 8 Semester studiert, kürzer ging nicht, aber mein Zeit sinnvoll genutzt, in dem ich 80 Stunden im Monat in einem Forschungsprojekt gearbeitet habe. Ab dem 2. Semester. Ich habe Forschung betrieben - nicht kopiert.

Ein wichtiges Argument für den Schwenk zu BA/MA war, dass man das Studium straffen, verschulen, schneller zur Berufsqualifikation führen wollte. Unsere Studenten seien zu alt. Wir haben diese Mode-Vorstellung immer als Irrsinn abgelehnt, mussten uns aber letztlich beugen.

Tatsächlich hat das in vielen Fällen dann zu einer festgeschrieben Ausdehnung der Studienzeit auf 10 Semester geführt.

Auch wieder verständlich, denn mit steigender Abiturientenquote kommen immer mehr nicht Studierfähige an die Universitäten, die wie im Kindergarten gegängelt und mit viel Zeitaufwand irgendwie zum Abschluss gebracht werden müssen, um sie dann mit völlig überzogenen Gehaltsvorstellungen in den Arbeitsmarkt zu entlassen.

Die Aspirationen verhalten sich umgekehrt proportional zur Qualifikation. Das ist dann der Fachkräftemangel. Am Arbeitsmarkt vorbei ausgebildete "Akademiker" fehlen anderswo als Facharbeiter.

Die Ergebnisse der Übersättigung mit Schmalspurakademikern sehen wir heute in der Qualität unserer Politik und dem Verfall von Ingenieurskunst, schlagartig beleuchtet von der Unfähigkeit Flughäfen zu bauen oder Brücken zu erhalten oder dem Beispiel der "Energiewende".
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Wähler » Fr 1. Feb 2019, 06:46

Senexx hat geschrieben:(01 Feb 2019, 06:31)
Die Ergebnisse der Übersättigung mit Schmalspurakademikern sehen wir heute in der Qualität unserer Politik und dem Verfall von Ingenieurskunst, schlagartig beleuchtet von der Unfähigkeit Flughäfen zu bauen oder Brücken zu erhalten oder dem Beispiel der "Energiewende".

Bitte um empirische Belege, gerade in diesem eher an Fakten orientierten Thread.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon SumSum » Sa 2. Feb 2019, 04:48

Zitat: Bitte um empirische Belege, gerade in diesem eher an Fakten orientierten Thread. /Zitat Ende

Was haben denn empirische Belege mit Fakten gemein? Doch wohl sehr wenig... Obendrein hat er doch Fakten- Fakten sind fundierte, wissenschaftlich belegte Tatsachen die auf Geltung und Regeln beruhen - geliefert!
Er hat in einem Selbstversuch erkannt, dass so manch ein Akademiker einen schlechten Geisteszustand aufweist, gerade wenn man die Leerformeln betrachtet die diese "Akademiker" zu Papier bringen. Von der
Rechtschreibung und Grammatik mal ganz zu schweigen; die würde ich mit Sonderschulniveau beschreiben... Dies gilt natürlich nur dann, wenn er auch selbst einen akademischen Grad erreicht hat.

Mit freundlichen Grüßen

Sum, sum

Ps.: und ja, es ist ein bissel provokant, aber wer provoziert muss auch mit einer provokanten Antwort rechnen!
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Wähler » Sa 2. Feb 2019, 07:13

SumSum hat geschrieben:(02 Feb 2019, 04:48)
Was haben denn empirische Belege mit Fakten gemein? Doch wohl sehr wenig... Obendrein hat er doch Fakten- Fakten sind fundierte, wissenschaftlich belegte Tatsachen die auf Geltung und Regeln beruhen - geliefert!

Eine persönliche Beobachtung hat nur individuell mit empirischen Belegen und Fakten zu tun. Deshalb bat ich um objektive empirische Belege. Erst dann kann ich Korrelationen formulieren und mir Gedanken über deren Ursachen machen. Es gilt auch, der Entstehung oder Verbreitung von Vorurteilen gegenüber anderen Menschen vorzubeugen.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon SumSum » Sa 2. Feb 2019, 13:28

Die Findung eines empirischen Beleg ist ja nicht rein objektiv, sondern immer auch subjektiv! Ergibt sich aus der Tatsache, dass "Empireia" ja nichts anderes als Erfahrung bedeutet und Erfahrung besteht mal mehr, oder weniger aus subjektiven und objektiven Eindrücken. Es ist auch hinlänglich bekannt, dass es diese Art von Studenten und Abiturienten gibt. Somit ist seine Aussage ja nicht unwahr- dies sollte man auch nicht bestreiten. Vielmehr wurde ich von der Art und Weise, wie er sich hier geben hat, angeekelt.

mfg

Ps.: und noch etwas: Etwas hinlänglich bekanntes braucht man nicht unbedingt belegen und kann sogar als empirisch Belegt betrachtet werden. Wie gesagt, empirisch belegt ist nicht gleichzusetzen mit Fakt, sondern kann damit gleichgesetzt werden.

Nachtrag:
Ein kleines Beispiel dazu: Wenn man 9 Eier auf den harten Steinboden wirft und diese dann zerbrechen, kann man davon ausgehen dass das 10 Ei auch auf dem harten Steinboden zerbricht; Somit wurde empirisch belegt, dass das Ei nach einem Wurf auf einen Steinboden zerbricht. Doch Fakt ist, dass es mehrmals aufgetreten ist, dass ein Ei auf dem gleichen Untergrund und mit der gleichen Geschwindigkeit die es beim Fall erzeugt hat nicht zerbrochen ist!

mfg
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Mo 4. Feb 2019, 22:58

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Richard David Precht bringt es auf den Punkt
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 4. Feb 2019, 23:09

Sybilla hat geschrieben:(04 Feb 2019, 22:58)

https://www.facebook.com/ZeitimBild/vid ... 082998682/

Richard David Precht bringt es auf den Punkt


Nö. Letztendlich leidet er an Ideenlosigkeit und mangelnder Vorstellungskraft was sie Zukunft bringt. Deswegen die Vorliebe für vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Themen, die er intellektuell gar nicht umreisst.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Senexx » Mo 4. Feb 2019, 23:13

Sybilla hat geschrieben:(04 Feb 2019, 22:58)

https://www.facebook.com/ZeitimBild/vid ... 082998682/

Richard David Precht bringt es auf den Punkt


Der hat doch null fachliche Kompetenz.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon van Kessel » Mo 4. Feb 2019, 23:56

LilaLöwe hat geschrieben:(01 Feb 2019, 05:21)
Würde es auch nur einem einzigen an der Armutsgrenze lebenden Mitbürger helfen, wenn der Spitzensteuersatz (der übrigens schon ab 55k EUR/Jahr greift) erhöhr wird? Der Bund freut sich über Steuereinnahmen in nie zuvor erreichter Höhe, Deutschland belegt bei der Steuerlast mittlerweile den unrühmlichen ersten Platz und dee SPD fällt nur eins ein - Steuern erhöhen. Was diese Partei umtreibt, kann doch kein normaler Mensch mehr nachvollziehen.
ich möchte hier keine Parteipolitik kommentieren; dies endet meist in verbalen Unverschämtheiten.

Der sogen. Spitzensteuersatz hat keinen Millionär oder Milliardär ärmer gemacht, die Republik aber reicher. Dagegen ist das Haben-Gefälle in einem "reichen" Land bedrohlich. Ich erinnere mich, dass es nach dem Krieg, in den 50, 60 ....80 keine Tafeln gab, wo sich die 'Verlierer' der Gesellschaft mit Nahrung versorgen konnte; nun ist es Gewohnheit.

Seit 2001 (48,5% Spitzensteuersatz) ist dieser kontinuierlich auf 42% abgesenkt worden. Nun fällt es schwer Kitas, Brücken oder sonstige Infrastruktur am Leben zu erhalten. Ach ja, den Soli hätte ich fast vergessen, welcher sich langsam aber sicher den Status einer Zündholz-oder Salzsteuer erschlichen hat, immerhin aber dem Fiskus jährlich 13 Milliarden € in die Kassen spült.

Deutschland der Erleider eines hohen Spitzensteuersatzes?
Zu den Ländern mit dem höchsten Spitzensteuersatz zählen nach Angaben der Bundesregierung:

Deutschland (47,48%),
Frankreich (48%),
Niederländische Antillen (49,4%),
Österreich (50%),
Japan (50%),
Finnland (50,1%),
Niederlande (52%),
Belgien (53,5%)
Schweden (56,6%) und
Dänemark (59%).

Liest sich irgendwie anders. Wie schaut es denn bei den Unternehmen aus?

Besonders hoch ist die Belastung der Kapitalgesellschaften in

Deutschland (29,83%),
Spanien (30%),
Italien (31,4%),
Kanada (Ontario, 33,5%),
Belgien (33,99%),
Frankreich (34,43%),
Niederländische Antillen (34,5%),
Malta (35%),
USA (dem Staate New York, 39,62%) und
Japan (42,34%).

Da kommen einem doch die Tränen, oder?
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Klopfer » Di 5. Feb 2019, 05:45

LilaLöwe hat geschrieben:(01 Feb 2019, 05:21)

Würde es auch nur einem einzigen an der Armutsgrenze lebenden Mitbürger helfen, wenn der Spitzensteuersatz (der übrigens schon ab 55k EUR/Jahr greift) erhöhr wird?
Der Bund freut sich über Steuereinnahmen in nie zuvor erreichter Höhe, Deutschland belegt bei der Steuerlast mittlerweile den unrühmlichen ersten Platz und dee SPD fällt nur eins ein - Steuern erhöhen. Was diese Partei umtreibt, kann doch kein normaler Mensch mehr nachvollziehen.

Schon?
55k + abzugsfähige Vorsorgeausgaben ca. 10 k = 65k, und selbst dann muss nur dass was über die Einkunftsgrenze fällt zum Spitzensteuersatz versteuert werden und nicht wie immer impliziert werden soll die kompletten Einkünfte.
Wie viel Prozent der lohnabhängig Beschäftigten meinst du wohl wird das betreffen? 10% wenn's mal hoch kommt, ist ja immerhin das doppelte des Durchschnittsverdiensts, nicht des Medians, der liegt dank immer grösser werdender Einkommensspreizung immer niedriger. Mein Mitleid für Jammer auf hohen Niveau hält sich in Grenzen. Unter Kohl war der Spitzensteuersatz übrigens deutlich höher.
In Anbetracht des Zustands unserer Schulen (nicht der Privatschulen!) kann man mit den zusätzlichen Einnahmen viel erreichen.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Senexx » Di 5. Feb 2019, 06:52

Der Bund hat 32 Milliarden zurückgelegt, um Flüchtlinge durchzufüttern.

Mit diesem Geld ließe sich eine Menge anstellen.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Klopfer » Di 5. Feb 2019, 07:46

Senexx hat geschrieben:(05 Feb 2019, 06:52)

Der Bund hat 32 Milliarden zurückgelegt, um Flüchtlinge durchzufüttern.

Mit diesem Geld ließe sich eine Menge anstellen.

Belege? 32 Milliarden scheint mir deutlich zu hoch gegriffen.

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