Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Mo 7. Jan 2019, 16:34

Sybilla hat geschrieben:(07 Jan 2019, 16:11)

Ein nachvollziehbare Erklärung warum trotz jahrelanger monatlicher Rekordmeldung vom Arbeitsmarkt,
der Haushalt für Arbeit und Soziales jährlich ansteigt in 2019 sogar exorbitant um mehr als 6 Milliarden Euro
auf einen Rekordwert von 145,3 Milliarden € 2014 waren es erst 122 Milliarden € ?

Auch wenn Du Deine Schleife ewig führen willst. Da ist nichts exorbitant.

Rekordmeldungen vom Arbeitsmarkt und "Rekordmeldungen" von den Rentnerzahlen. :)
Rekordmeldungen von den Steuereinnahmen und Rekordmeldungen vom Kindergeld.
Rekorde über Rekorde...

DU bastelst Dir Deine Dinge zusammen...andere weisen Dich halt immer wieder auf allgemeine Dinge hin.

Auch wenn DU das nicht lesen willst.

Deutschland steht...nicht vor dem Zusammenbruch. :D

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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Mo 7. Jan 2019, 16:48

Skull hat geschrieben:(07 Jan 2019, 16:34)
DU bastelst Dir Deine Dinge zusammen...andere weisen Dich halt immer wieder auf allgemeine Dinge hin.
mfg


Noch einmal die Renten werden nicht aus dem Haushalt für Arbeit und Soziales finanziert sondern aus der Sozialkasse der GRV das eine hat mit den anderen rein gar nichts gemein. Da hilft Dir und Deiner Sicht der Welt kein einziger Rekord weiter, die Fakten sprechen für sich, auch wenn Du diese nicht zur Kenntnis nehmen möchtest, sie sind einfach da und nicht interpretierbar. Ein kleines Kind schließt die Augen und denkt damit ist das was es nicht sehen möchte weg, ist es aber nicht, das Kind sieht es nur nicht weil es die Augen geschlossen hat. Es hilft nichts die Fakten sind einfach da.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Mo 7. Jan 2019, 17:08

Sybilla hat geschrieben:(07 Jan 2019, 16:48)

Noch einmal die Renten werden nicht aus dem Haushalt für Arbeit und Soziales finanziert
sondern aus der Sozialkasse der GRV das eine hat mit den anderen rein gar nichts gemein.

Da hilft Dir und Deiner Sicht der Welt kein einziger Rekord weiter, die Fakten sprechen für sich,
auch wenn Du diese nicht zur Kenntnis nehmen möchtest, sie sind einfach da und nicht interpretierbar.

Ein kleines Kind schließt die Augen und denkt damit ist das was es nicht sehen möchte weg,
ist es aber nicht, das Kind sieht es nur nicht weil es die Augen geschlossen hat.

Es hilft nichts die Fakten sind einfach da.

Jetzt wirst Du aber echt albern.

Auf die Fakten zum Bundeszuschuss (in Höhe von derzeit 98 Milliarden Euro) aus dem entsprechenden Bundeshaushalt
(Arbeit und Soziales) wurdest Du jetzt oft genug hingewiesen.

viewtopic.php?p=4368468#p4368468

Und dieser Posten des Ressorts haben also NICHTS mit der gesetzlichen Rentenversicherung zu tun ? :p

Suche Dir nun jemanden anderes, dem Du DEINE "Fakten" nahebringen willst.

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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Mo 7. Jan 2019, 18:15

Skull hat geschrieben:(07 Jan 2019, 17:08)

Jetzt wirst Du aber echt albern.

Auf die Fakten zum Bundeszuschuss (in Höhe von derzeit 98 Milliarden Euro) aus dem entsprechenden Bundeshaushalt
(Arbeit und Soziales) wurdest Du jetzt oft genug hingewiesen.

http://politik-forum.eu/viewtopic.php?p ... 8#p4368468

Und dieser Posten des Ressorts haben also NICHTS mit der gesetzlichen Rentenversicherung zu tun ? :p

Suche Dir nun jemanden anderes, dem Du DEINE "Fakten" nahebringen willst.

mfg


Die gesetzliche Rentenversicherung ist doch nicht das Thema sondern der immer weiter anschwellende Haushalt für Arbeit und Soziales trotz Rekordbeschäftigung und niedrigster gezählter Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung. Der Bundeszuschuss (in Höhe von derzeit 98 Milliarden Euro) ist ja ersichtlich, nicht aber warum in den Haushalt für Arbeit und Soziales trotz Rekordbeschäftigung und niedrigster gezählter Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung jedes Jahr immer mehr Geld gepumpt werden muss, des weiteren wird dieser in 2019 in exorbitanter Höhe aufgestockt. Grund dafür ist natürlich das 0 € Förderprogramm der BA und nicht der Bundeszuschuss, denn die Sozialkasse der GRV ist ja aufgrund der Rekordbeschäftigung und des robusten Arbeitsmarktes bis zum bersten gefüllt. Das sind die Fakten die uns täglich in vielen Medien im 15 Minutentakt mitgeteilt werden. Oder möchtest Du dem widersprechen?
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Mo 7. Jan 2019, 19:02

Sybilla hat geschrieben:(07 Jan 2019, 18:15)

nicht aber warum in den Haushalt für Arbeit und Soziales trotz Rekordbeschäftigung
und niedrigster gezählter Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung
jedes Jahr immer mehr Geld gepumpt werden muss

Wenn Du das jetzt (gerade auxh nach sen letzten Seiten) immer noch nicht verstanden hast,
kann Dir niemand helfen. Ich beende es somit auch von meiner Seite. Viel Glück.

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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Di 8. Jan 2019, 00:11

Dieser Beitrag wurde durch durch einen Moderator sinnentleert verstümmelt, aufgrund dessen habe ich die Restfragmente meines Beitrags komplett gelöscht.

„Meinungsäußerungsfreiheit“ oder auch „Redefreiheit“ – ist das subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung der Meinung.
Zuletzt geändert von Sybilla am Di 8. Jan 2019, 09:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orbiter1 » Di 8. Jan 2019, 06:21

Sybilla hat geschrieben:(07 Jan 2019, 18:15)

Die gesetzliche Rentenversicherung ist doch nicht das Thema sondern der immer weiter anschwellende Haushalt für Arbeit und Soziales trotz Rekordbeschäftigung und niedrigster gezählter Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung. Der Bundeszuschuss (in Höhe von derzeit 98 Milliarden Euro) ist ja ersichtlich, nicht aber warum in den Haushalt für Arbeit und Soziales trotz Rekordbeschäftigung und niedrigster gezählter Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung jedes Jahr immer mehr Geld gepumpt werden muss, des weiteren wird dieser in 2019 in exorbitanter Höhe aufgestockt. Grund dafür ist natürlich das 0 € Förderprogramm der BA und nicht der Bundeszuschuss, denn die Sozialkasse der GRV ist ja aufgrund der Rekordbeschäftigung und des robusten Arbeitsmarktes bis zum bersten gefüllt. Das sind die Fakten die uns täglich in vielen Medien im 15 Minutentakt mitgeteilt werden. Oder möchtest Du dem widersprechen?
Faktenresistenten Leuten muß man weiter permanent die Fakten vor Augen führen. Aus der 2./3. Lesung des Bundestags über den Bundeshaushalt 2018 für Arbeit und Soziales.

"Insgesamt 139,18 Milliarden Euro (2017: 137,58 Milliarden Euro) umfasst der Etat des Ministeriums von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD). Das sind „nur“ 1,6 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Zum Vergleich: Der Sprung vom Haushalt 2016 auf 2017 lag bei satten 8,7 Milliarden Euro. Der Regierungsentwurf hatte Ausgaben von 139,76 Milliarden Euro vorgesehen.

Der größte Ausgabenposten bleibt dabei, wie eh und je, die Rente. Auf mittlerweile 94,02 Milliarden Euro (2017: 91,02 Milliarden Euro) beziffern sich die Leistungen an die Rentenversicherung, ein deutlicher Anstieg um drei Milliarden Euro im Vergleich zu 2017. Bei diesen Leistungen bilden die Zuschüsse des Bundes an die allgemeine Rentenversicherung mit 35,04 Milliarden Euro (2017: 34,4 Milliarden Euro) sowie die Beitragszahlungen für Kindererziehungszeiten in Höhe von 14,3 Milliarden Euro (2017: 13,3 Milliarden Euro) die größten Ausgabenposten. Für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gibt der Bund in diesem Jahr 5,9 Milliarden Euro und damit 1,2 Milliarden Euro weniger aus als 2017 (7,13 Milliarden Euro).

Für arbeitsmarktpolitische Leistungen und Programme stellt der Bund, zusätzlich zu den Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, 37,04 Milliarden Euro (2017: 37,28 Milliarden Euro) bereit, was nur eine unwesentliche Änderung gegenüber 2017 bedeutet. Die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit, einschließlich der Sonderprogramme des Bundes, schlagen mit neun Milliarden Euro zu Buche. Fast die gesamten Mittel dieses Bereiches werden aber für Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende ausgegeben: 36,45 Milliarden Euro (2017: 36,4 Milliarden Euro). Davon entfallen 20,4 Milliarden Euro (2017: 21 Milliarden Euro) auf das Arbeitslosengeld II, weitere 6,9 Milliarden Euro (2017: 6,5 Milliarden Euro) auf die Leistungen für Unterkunft und Heizung." Quelle: https://www.bundestag.de/dokumente/text ... les/561002
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Di 8. Jan 2019, 07:27

Orbiter1 hat geschrieben:(08 Jan 2019, 06:21)

Faktenresistenten Leuten muß man weiter permanent die Fakten vor Augen führen. Aus der 2./3. Lesung des Bundestags über den Bundeshaushalt 2018 für Arbeit und Soziales.....


Entschuldigung wir schreiben bereits das Jahr 2019 und diskutieren den Bundeshaushalt 2019 für Arbeit und Soziales.

Die Fleißarbeit zum Bundeshaushalt 2018 ist bereits kalter Kaffee .....
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orbiter1 » Di 8. Jan 2019, 07:35

Sybilla hat geschrieben:(08 Jan 2019, 07:27)

Entschuldigung wir schreiben bereits das Jahr 2019 und diskutieren den Bundeshaushalt 2019 für Arbeit und Soziales.

Die Fleißarbeit zum Bundeshaushalt 2018 ist bereits kalter Kaffee .....
Das ändert aber nichts daran das die Ausgaben für Rente, konkret Zuschüsse des Bundes an die allgemeine Rentenversicherung, die Beitragszahlungen für Kindererziehungszeiten sowie die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zum Haushalt für Arbeit und Soziales gehören und dort ca 2/3 der Ausgaben ausmachen. Das kannst du so oft leugnen wie du willst, ändert aber nichts an den Fakten.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Di 8. Jan 2019, 09:20

Orbiter1 hat geschrieben:(08 Jan 2019, 07:35)

Das ändert aber nichts daran das die Ausgaben für Rente, konkret Zuschüsse des Bundes an die allgemeine Rentenversicherung, die Beitragszahlungen für Kindererziehungszeiten sowie die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zum Haushalt für Arbeit und Soziales gehören und dort ca 2/3 der Ausgaben ausmachen. Das kannst du so oft leugnen wie du willst, ändert aber nichts an den Fakten.


Das bezweifle ich auch nicht, ich frage mich nur, wenn es Rekordbeschäftigung niedrigste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung gibt und die vorgenannten Dämpfungseffekte bei der Rente (absinken des Rentenniveaus, längere Lebensarbeitszeit ....) warum dann, der Haushalt für Arbeit und Soziales trotz Rekordzahl von Beitragszahler in die GRV fortlaufend von Jahr zu Jahr und im Jahr 2019 exorbitant ansteigt?

Diese Frage ist bis jetzt unbeantwortet und ich fürchte dass ich hier auch keine Antwort auf meine Frage bekommen werde.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Orbiter1 » Di 8. Jan 2019, 09:49

Sybilla hat geschrieben:(08 Jan 2019, 09:20)

Das bezweifle ich auch nicht, ich frage mich nur, wenn es Rekordbeschäftigung niedrigste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung gibt und die vorgenannten Dämpfungseffekte bei der Rente (absinken des Rentenniveaus, längere Lebensarbeitszeit ....) warum dann, der Haushalt für Arbeit und Soziales trotz Rekordzahl von Beitragszahler in die GRV fortlaufend von Jahr zu Jahr und im Jahr 2019 exorbitant ansteigt?
Auch das lässt sich in den Protokollen des Bundestages nachlesen:

"Insgesamt 144,21 Milliarden Euro (2018: 139,18 Milliarden Euro) umfasst der Etat für den Haushalt 2019 des Ministeriums von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD), den der Bundestag am Freitag, 14. September 2018, beraten hat. Das sind immerhin fünf Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, die fast ausschließlich auf höhere Kosten für die Rente zurückgehen. ...

Der größte Posten im Haushalt des Ministeriums bleibt mit 105,4 Milliarden Euro (2018: 100,14 Milliarden Euro) die Rente. Auf mittlerweile 98,1 Milliarden Euro (2018: 94,04 Milliarden Euro) beziffern sich die Leistungen an die Rentenversicherung, ein deutlicher Anstieg um vier Milliarden Euro im Vergleich zu 2018.

Bei diesen Leistungen bilden die Zuschüsse des Bundes an die allgemeine Rentenversicherung mit 36,38 Milliarden Euro (2018: 35,04 Milliarden Euro) den größten Ausgabenposten. Für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung will der Bund im nächsten Jahr 7,1 Milliarden Euro und damit 1,2 Milliarden Euro mehr ausgeben als 2018 (5,9 Milliarden Euro).

Für arbeitsmarktpolitische Leistungen und Programme stellt der Bund, zusätzlich zu den Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, rund 36,7 Milliarden Euro (2018: 37,6 Milliarden Euro) bereit, was nur eine unwesentliche Änderung gegenüber 2018 bedeutet. Fast die gesamten Mittel dieses Bereiches werden für Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende ausgegeben: 36,12 Milliarden Euro (2018: 36,35 Milliarden Euro). Davon entfallen 20,2 Milliarden Euro (2018: 20,4 Milliarden Euro) auf das Arbeitslosengeld II.

Eine deutliche Steigerung um eine Milliarde Euro gibt es bei der Beteiligung des Bundes an den Kosten für Unterkunft und Heizung, für die 5,9 Milliarden Euro (2018: 6,9 Milliarden Euro eingeplant sind." Quelle: https://www.bundestag.de/dokumente/text ... les/566386

Hoffentlich hast du jetzt kapiert was die Ursache für den erneut gestiegenen Haushalt für Arbeit und Soziales ist. Die prozentual größte Steigerung findet sich bei der Grundsicherung. Da ging es gegenüber dem Vorjahr von 5,9 auf 7,1 Mrd €, oder umgerechnet 20% nach oben.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Di 8. Jan 2019, 10:32

Orbiter1 hat geschrieben:(08 Jan 2019, 09:49)
Für arbeitsmarktpolitische Leistungen und Programme stellt der Bund, zusätzlich zu den Mitteln der Bundesagentur für Arbeit, rund 36,7 Milliarden Euro (2018: 37,6 Milliarden Euro) bereit, was nur eine unwesentliche Änderung gegenüber 2018 bedeutet.
...
Die prozentual größte Steigerung findet sich bei der Grundsicherung. Da ging es gegenüber dem Vorjahr von 5,9 auf 7,1 Mrd €, oder umgerechnet 20% nach oben.


Ja danke,
Fakt 1 ist dass die Kosten für die Arbeitslosigkeit trotz immer weniger Personen die als arbeitslos gezählt werden im Haushalt für Arbeit und Soziales nicht absinken.
Fakt 2 im Haushalt für Arbeit und Soziales sind also trotz Rekordbeschäftigung und der niedrigsten Arbeitslosenzahl seit der Wiedervereinigung zusätzlich zu den Mitteln der Bundesagentur für Arbeit 36,7 Milliarden Euro für arbeitsmarktpolitische Leistungen und Programme bereitgestellt.

Danke damit sollte jeden klar sein das die Solidargemeinschaft der Steuerzahler für die Rekorde am Arbeitsmarkt zur Kasse gebeten wird. (Das neue Förderprogramm des 0 € Arbeitnehmer für die ersten zwei Jahre usw, siehe oben, wird zwar neue Rekorde am Arbeitsmarkt genieren, allerdings auf Kosten der Steuerzahler)

Fakt 3 Die Kosten der Grundsicherung steigen umgerechnet 20% an.
Fakt 4 Trotz Rekordbeschäftigung und der niedrigsten Arbeitslosenzahl seit der Wiedervereinigung sowie der Dämpfungseffekte bei der Rente (absinken des Rentenniveaus, längere Lebensarbeitszeit ....) steigen die Leistungen an die Rentenversicherung um vier Milliarden Euro im Vergleich zu 2018 an.

Es fehlen noch die Kosten für die rund 900 Tafelläden und die imaginären Kosten der ehrenamtliche Helfer und der Wert der Lebensmittelspenden die in Deutschland trotz Rekordbeschäftigung und der niedrigsten Arbeitslosenzahl seit der Wiedervereinigung zur Grundversorgung der Menschen in Armut benötigt werden.

Entschuldigung, für mich ist die Mär der Rekordbeschäftigung und der niedrigsten Arbeitslosenzahl seit der Wiedervereinigung angesichts dieser Zahlen nicht glaubhaft.

Und diesen Satz verstehe ich nicht:

Orbiter1 hat geschrieben:(08 Jan 2019, 09:49)
Eine deutliche Steigerung um eine Milliarde Euro gibt es bei der Beteiligung des Bundes an den Kosten für Unterkunft und Heizung, für die 5,9 Milliarden Euro (2018: 6,9 Milliarden Euro) eingeplant sind.

Wie jetzt eine deutliche Steigerung um eine Milliarde Euro 2019 5,9 Milliarden Euro (2018: 6,9 Milliarden Euro ) nach Adam Rieß wäre das aber für 2019 eine Milliarde weniger. (Auch im Original ist dieser Widerspruch enthalten)
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Wähler » So 13. Jan 2019, 14:27

Spiegel 4. Januar 2019 Wie viele Menschen in Deutschland sind arbeitslos? Und wie viele gelten als unterbeschäftigt? Der Überblick von April 2009 bis heute
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 43484.html
Bei der interaktiven Graphik auf den Reiter "Gesamt" klicken
Spiegel 1. März 2017 Offizielle und versteckte Arbeitslosigkeit in Deutschland
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 33354.html
1. DIE OFFIZIELL ARBEITSLOSEN
2. WEITERE UNTERBESCHÄFTIGTE
3. STILLE RESERVE
Grafik unten auf der Seite: Arbeitslosigkeit - das ganze Ausmaß seit 2005
Seit 2005 ist die Entwicklung durchaus positiv
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Di 15. Jan 2019, 21:31

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2019, 14:27)
Seit 2005 ist die Entwicklung durchaus positiv


Ja und Nein

Ja seit 2005 ist die Zahl der Arbeitslosen tatsächlich gesunken, allerdings sind heute wie ich in meiner monatlichen Analyse des Arbeitsmarktes verlinkt habe, rund 25 % aller Arbeitnehmer im prekären Niedriglohnbereich beschäftigt.

Das heißt zum Beispiel, dass in einer Bäckerei in der 2005 zwei Bäckerreifachverkäuferinnen in Vollzeit 160 Std/Monat beschäftigt waren, heute 8 Bäckerreifachverkäuferinnen zu 40 Std/Monat beschäftigt sind. Die Zahl der Arbeitsplätze in dieser Bäckerei sind um das vierfache angestiegen das Einkommen einer Bäckerreifachverkäuferin bei 40 Std/Monat ist nur noch ein Viertel. Analog trifft das Prinzip vor allen den Einzelhandel aber auch das produzierte Gewerbe, Wer das Prinzip des Job-Sharing als Erfolg sehen mag der soll das so sehen, ich nicht. So kann zwar zumindest statistisch nahezu Vollbeschäftigung erreicht werden allerdings (habe Arbeit brauche Geld) wird so für immer mehr Arbeitnehmer zur bitteren Lebensrealität.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Do 31. Jan 2019, 10:44

Schon wieder ein neuer Januar-Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?

Herz statt Hartz, viele Personen (Jeder Fünfte arbeitet im Niedriglohnsektor – Armutsrisiko trotz Wirtschaftsboom gestiegen) müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten müssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (rackern und stempeln)

Allerdings:

Rekordbeschäftigung und Mindestlohn verhindert Armut nicht

NRW-Tafel-Chef sauer auf Politik: "Skandal, dass es Einrichtungen wie diese geben muss"

Aber die Medien rufen wie von der neoliberalen Nomenklatur erwünscht im Chor Hurra Hurra Hurra neuer Rekord am Arbeitsmarkt seit der „Wiedervereinigung“ in manchen Medien gibt es nach mehr Superlativen, und sprechen und schreiben gar von historisch niedrigen Arbeitslosenzahlen.

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

Gustave Le Bon

Was sagt die Oxfam Studie - dazu?

Das reichste Prozent der Deutschen verfüge über ebenso viel Vermögen wie die 87 ärmeren Prozent der deutschen Bevölkerung.

Des weiteren zählt D im weltweiten Vergleich zu den Industriestaaten mit der größten Vermögensungleichheit – 2017 waren 15,8 Prozent der Bevölkerung in D von Einkommensarmut betroffen ein historischer „Negativrekord“ jedes fünfte Kind galt als arm.

"Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...

Januar Rekord ?

Laut BA Monatsbericht für Januar 2019 steigt die Zahl der Leistungsberechtigten von Dezember 2018 mit 6.339.723 Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.456.083 Personen im Januar 2019. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Januar 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im Januar 2019: Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Januar 2019 beträgt laut BA Bericht 3.291.387 Personen 7,2 %

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Im Januar 2019 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell im BA Bericht Januar 2019 mit 6.456.083 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,4 % berechnet. Darunter ALG I erhalten 825.386 im BA Bericht November waren es erst 671.585 Personen des weiteren 4.007.286 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.623.411 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Januar 2019 beträgt laut BA Bericht 3.291.387 Personen 7,2 % . Im Jahr 2017 gab es durchschnittlich 1.030.000 Personen in Zeitarbeit Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Januar 2019 wird in der Statistik der BA offiziell auf ein „Januar Rekordtief “ von 2.405.586 Personen beziffert. Allerdings befinden sich 841.209 Personen als Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Januar 2019 im BA Bericht mit 757.714 ausgewiesen (Im Nov18 waren es noch 807.032 im Dezember 18 nur noch 781.326)
der BA-X hingegen steigt weiter von 252 im November auf 253 im Dezember auf jetzt 254.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Januar 2019
Tabellenanhang zum Monatsbericht Januar 2019 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de/Sta ... 01-pdf.pdf

Zu beachten ist die Zählweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezählt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2019 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts für Januar 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 31.01.19 --- 10 Uhr 20
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Do 31. Jan 2019, 12:33

Sybilla hat geschrieben:(31 Jan 2019, 10:44)

Des weiteren zählt D im weltweiten Vergleich zu den Industriestaaten mit der größten Vermögensungleichheit

mhmmm...

Sind die USA, Schweden, Brasilien und China keine Industriestaaten ?
Dort ist es ja noch "ungerechter"...

Und ich lebe lieber in dem vermögensungerechten Deutschland...
als in den gerechteren Ländern wie...
Rumänien, Pakistan, Nordkorea oder Albanien.

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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Do 31. Jan 2019, 17:16

Skull hat geschrieben:(31 Jan 2019, 12:33)

mhmmm...

Sind die USA, Schweden, Brasilien und China keine Industriestaaten ?
Dort ist es ja noch "ungerechter"...

Und ich lebe lieber in dem vermögensungerechten Deutschland...
als in den gerechteren Ländern wie...
Rumänien, Pakistan, Nordkorea oder Albanien.

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Allerdings sorgt ein BGE für die Abschaffung der Armut in Deutschland in Europa und in allen wirtschaftlich entwickelten Industriestaaten vor allem in den USA und China.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Do 31. Jan 2019, 17:39

Sybilla hat geschrieben:(31 Jan 2019, 17:16)

Allerdings sorgt ein BGE für die Abschaffung der Armut in Deutschland in Europa
und in allen wirtschaftlich entwickelten Industriestaaten vor allem in den USA und China.

Wo kann ich DAS finden ?

Oder ist das nur ein "frommer" Wunsch ?

Und auch WENN es (theoretisch) ein BGE geben WÜRDE,
gäbe es weiterhin Unterschiede in Vermögen und Einkommen.

Und dann würdest Du trotzdem weiter lamentieren, das es weiterhin (relative) Armut gäbe. :D

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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Sybilla » Do 31. Jan 2019, 22:19

Skull hat geschrieben:(31 Jan 2019, 17:39)

Und auch WENN es (theoretisch) ein BGE geben WÜRDE,
gäbe es weiterhin Unterschiede in Vermögen und Einkommen.

mfg


Es geht darum die Armut zu überwinden, nicht darum das alle das gleiche Einkommen oder Vermögen haben.
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Re: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Beitragvon Skull » Do 31. Jan 2019, 22:36

Sybilla hat geschrieben:(31 Jan 2019, 22:19)

Es geht darum die Armut zu überwinden, nicht darum das alle das gleiche Einkommen oder Vermögen haben.

Und ?

In Deutschland gibt es eine weltweit-vergleichbar geringe (absolute) Armut. Praktisch kaum.

Und wenn Du jetzt wieder mit Deinem Armutsbericht und Einkommens-und Vermögensungleichheiten kommst
sind wir ja WIEDER beim Thema relative Armut.

Aber diesen wiederkehrenden Kreis...fahre ich jetzt nicht mir Dir.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke

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