Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Okt 2016, 17:44

Realist2014 hat geschrieben:(06 Oct 2016, 17:42)

dort steht:

"based on the new tools provided under the Act, this report also establishes a new “Monitoring List” which finds that five major trading partners of the United States – China, Japan, Korea, Taiwan, and Germany – met two of the three criteria for enhanced analysis. No economy currently meets all three criteria. Accordingly, Treasury is not undertaking enhanced analysis for any country. "


Warum schrieb ich wohl:

prime-pippo hat geschrieben:(06 Oct 2016, 17:34)
Da Deutschland keine Devisenmarktinterventionen betreibt, fliegt es oftmals noch unter dem Radar der US-Amerikaner,



Dennoch ist das Problem gegeben, wie auch der Text von 2013 zeigt. Es ist nur eben sehr viel Diplomatie im Spiel....
"Banks do not, as too many textbooks still suggest, take deposits of existing money from savers and lend it out to borrowers: they create credit and money ex nihilo – extending a loan to the borrower and simultaneously crediting the borrower’s money account."
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Do 6. Okt 2016, 17:46

prime-pippo hat geschrieben:(06 Oct 2016, 17:44)






Dennoch ist das Problem gegeben, wie auch der Text von 2013 zeigt. Es ist nur eben sehr viel Diplomatie im Spiel....


wie gesagt- da besteht keine "Begeisterung" bei der USA...

nur eben in keinster Weise die "Vogelhysterie"
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Okt 2016, 18:00

Realist2014 hat geschrieben:(06 Oct 2016, 17:46)

wie gesagt- da besteht keine "Begeisterung" bei der USA...

nur eben in keinster Weise die "Vogelhysterie"



Trump, so lächerlich er auch sein mag, erwähnt das US-Defizit ständig und andauernd. Und in einem Punkt hat er nun einmal tatsächlich recht: Dieses Defizit kostet die USA Beschäftigung.....Jobs.

Die Treasury und die die G20 haben das Thema Handelsungleichgewichte doch immer wieder prominent auf die Agenda gebracht, nur weit diplomatischer, als es beispielsweise ein Trump tut.
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Do 6. Okt 2016, 18:02

prime-pippo hat geschrieben:(06 Oct 2016, 18:00)

Trump, so lächerlich er auch sein mag, erwähnt das US-Defizit ständig und andauernd. Und in einem Punkt hat er nun einmal tatsächlich recht: Dieses Defizit kostet die USA Beschäftigung.....Jobs.

Die Treasury und die die G20 haben das Thema Handelsungleichgewichte doch immer wieder prominent auf die Agenda gebracht, nur weit diplomatischer, als es beispielsweise ein Trump tut.



sicher

aber stehen da tatsächlich die Jobs in D "dagegen"?

welche?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Okt 2016, 18:07

Realist2014 hat geschrieben:(06 Oct 2016, 18:02)

sicher

aber stehen da tatsächlich die Jobs in D "dagegen"?

welche?


Wenn D entsprechend viele Güter aus den USA nachfragen würde, würde diese zusätzliche Nachfrage nach us-amerikanischen Gütern die dortige Beschäftigung erhöhen.
Ist das wirklich schwer zu verstehen?
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Do 6. Okt 2016, 18:11

prime-pippo hat geschrieben:(06 Oct 2016, 18:07)

Wenn D entsprechend viele Güter aus den USA nachfragen würde, würde diese zusätzliche Nachfrage nach us-amerikanischen Gütern die dortige Beschäftigung erhöhen.
Ist das wirklich schwer zu verstehen?


das ist nicht die Antwort auf meine Frage...

denn für das, was in USA produziert wird ( oder eben auch nicht)- und deutsche Kunden gerne haben wollen würden- ist ja nun nicht die deutsche Regierung verantwortlich...
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Okt 2016, 18:16

Realist2014 hat geschrieben:(06 Oct 2016, 18:11)

das ist nicht die Antwort auf meine Frage...

denn für das, was in USA produziert wird ( oder eben auch nicht)- und deutsche Kunden gerne haben wollen würden- ist ja nun nicht die deutsche Regierung verantwortlich...


Allenfalls indirekt......es ist, wie hundertfach besprochen, Resultat der Preise.....der realen Wechselkurse.

Das sind Aspekte, die makroökonomisch beeinflussbar sind. Es wurde hundertfach besprochen, was dazu notwendig wäre.....nämlich eine aufwertende Währung für Deutschland oder eine stärkere Inflationierung in Deutschland (anziehende Binnennachfrage).
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Do 6. Okt 2016, 18:28

prime-pippo hat geschrieben:(06 Oct 2016, 18:16)

Allenfalls indirekt......es ist, wie hundertfach besprochen, Resultat der Preise.....der realen Wechselkurse.

Das sind Aspekte, die makroökonomisch beeinflussbar sind. Es wurde hundertfach besprochen, was dazu notwendig wäre.....nämlich eine aufwertende Währung für Deutschland oder eine stärkere Inflationierung in Deutschland (anziehende Binnennachfrage).


dieses "Denken" setzt aber "vergleichbare" Produkte voraus...

und was soll eigentlich diese These mit "verstärkte Binnennachfrage" in der globalisierten Welt?

Auch hier sind wir wieder bei "vergleichbaren" Produkten

was sollen denn die deutschen Konsumenten alternativ zu Apple, Samsung, usw . "nachfragen" aus der deutschen "Binnenproduktion"?

da gibt es NIX
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Okt 2016, 18:32

Realist2014 hat geschrieben:(06 Oct 2016, 18:28)

dieses "Denken" setzt aber "vergleichbare" Produkte voraus...

und was soll eigentlich diese These mit "verstärkte Binnennachfrage" in der globalisierten Welt?

Auch hier sind wir wieder bei "vergleichbaren" Produkten

was sollen denn die deutschen Konsumenten alternativ zu Apple, Samsung, usw . "nachfragen" aus der deutschen "Binnenproduktion"?

da gibt es NIX


Wenn Deutschland aufwertet (bzw. stärker inflationiert), werden die hier hergestellten Produkte für das Ausland teurer und die ausländischen Produkte für uns hier günstiger.

Das hemmt die Exporte und fördert die Importe. Völlig unabhängig von der aktuellen Produktpalette. Und so leicht verständlich....
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Do 6. Okt 2016, 18:42

prime-pippo hat geschrieben:(06 Oct 2016, 18:32)

Wenn Deutschland aufwertet (bzw. stärker inflationiert), werden die hier hergestellten Produkte für das Ausland teurer und die ausländischen Produkte für uns hier günstiger.

Das hemmt die Exporte und fördert die Importe. Völlig unabhängig von der aktuellen Produktpalette. Und so leicht verständlich....



was genau hat dann der deutsche Arbeitsmarkt davon- wenn NOCH MEHR "importiert" wird????
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon prime-pippo » Do 6. Okt 2016, 19:42

Realist2014 hat geschrieben:(06 Oct 2016, 18:42)

was genau hat dann der deutsche Arbeitsmarkt davon- wenn NOCH MEHR "importiert" wird????


Von mehr Importen profitiert natürlich der Arbeitsmarkt der Länder, die jetzt die Handelsdefizite haben. :rolleyes:
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Do 6. Okt 2016, 19:48

prime-pippo hat geschrieben:(06 Oct 2016, 19:42)

Von mehr Importen profitiert natürlich der Arbeitsmarkt der Länder, die jetzt die Handelsdefizite haben. :rolleyes:



und im Umkehrschluss erhöhen wir die Arbeitslosigkeit in Deutschland wegen weniger Export...

WER sollte das aus DEUTSCHER Sicht wollen? :?:
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Adam Smith » Do 6. Okt 2016, 20:12

prime-pippo hat geschrieben:(06 Oct 2016, 19:42)

Von mehr Importen profitiert natürlich der Arbeitsmarkt der Länder, die jetzt die Handelsdefizite haben. :rolleyes:


Wie würdest du denn der Export-Stadt Detroit helfen?

Bis zuletzt wollte Amerika es nicht wahrhaben. Doch Detroit, früher eine pulsierende Industriemetropole, ist pleite. Ein Zwangsverwalter, der eingesetzt wurde, um die Blamage abzuwenden, ist gescheitert. Die Zahlen sprechen Bände und dokumentieren einen zunächst langsamen Niedergang, der sich aber als Folge der letzten Rezession und der Krise der US-Autoindustrie beschleunigte.

Während der fünfziger und sechziger Jahre zog es die Menschen in die Stadt am Fuße des Lake St. Clair, unweit der Grenze zu Kanada. Die Bevölkerung schwoll auf über zwei Millionen an. Die Stadt platzte aus allen Nähten. Begründet war der Boom vor allem durch die "Big Three", die drei großen US-amerikanischen Autobauer General Motors, Ford und Chrysler. Bauunternehmen konnten mit der Nachfrage nach Häusern und Eigentumswohnungen kaum Schritt halten, das durchschnittliche Haushaltseinkommen zählte zu den höchsten in Amerika


Heute aber ist die Stadt kaum wiederzuerkennen. Die Bevölkerung ist um gut zwei Drittel auf unter 700 000 geschrumpft. Allein seit der Jahrtausendwende sind mehr als eine Viertelmillionen Menschen weggezogen, oder wie viele sagen "geflüchtet". Fast 80 000 Gebäude stehen leer. Blühende Nachbarschaften sind zur Geisterstadt geworden. 50 der 107 Stadtparks wurden geschlossen, Straßen sind verschmutzt, Industriebezirke verwahrlost. Knapp die Hälfte der Straßenlaternen ist defekt, wer im Dunkeln überfallen wird, hat wenig Hoffnung auf Hilfe. Selbst im Notfall dauert es fast eine Stunde bis die Polizei reagiert. Die Kriminalitätsrate ist die höchste des Landes. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 18 Prozent, die Immobilienpreise sind im Keller. Kein Wunder, dass sich die "Flucht aus Detroit" fortsetzt.


http://www.swp.de/ulm/nachrichten/polit ... 06,2118027

Die Stadt hat immer fleißig Autos exportiert.

Die finanzielle Situation der Stadt ist dramatisch: Die Ausgaben für den Betrieb der städtischen Dienste haben seit 2008 die Einnahmen jährlich um rund 100 Millionen Dollar überstiegen. Zudem zehren Zinszahlungen für langfristige Verbindlichkeiten fast 20 Prozent des Haushalts auf. Darüber hinaus belasten milliardenschwere Pensionsverpflichtungen die Stadtkasse. Sonderfinanzverwalter Kevyn Orr sagte, er hoffe, Detroit komme durch die Maßnahmen wieder auf die Beine und könne im Sommer oder Herbst 2014 aus der Insolvenz herauskommen. Er ist ein auf Insolvenzen spezialisierter und sehr erfahrener Anwalt.


http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-07/d ... ankrott-an

Aber nicht auf einen ausgeglichenen Haushalt geachtet.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon prime-pippo » Fr 7. Okt 2016, 08:43

Realist2014 hat geschrieben:(06 Oct 2016, 19:48)

und im Umkehrschluss erhöhen wir die Arbeitslosigkeit in Deutschland wegen weniger Export...

WER sollte das aus DEUTSCHER Sicht wollen? :?:


Wenn Deutschlands Importe steigen, heißt das nicht, dass die Exporte absolut sinken müssen. Es geht nur um die Ungleichgewichte, nicht um die absoluten Werte.
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon BlueMonday » Fr 7. Okt 2016, 10:57

Da mal eine Sicht aus einem "Defizit"-Land > http://www.morssglobalfinance.com/why-t ... -nonsense/

Oder ein Klassiker > https://www.youtube.com/watch?v=kwbEll6WhIA

http://www.libertarian.co.uk/lapubs/econn/econn051.htm


"Worries about national balances of payment are the fallacious residue of the accident that statistics of exchange are far more available across national boundaries than elsewhere." [4]
- Murray Rothbard

:)
But who would build the roads?
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon prime-pippo » Fr 7. Okt 2016, 16:35

BlueMonday hat geschrieben:(07 Oct 2016, 10:57)

Da mal eine Sicht aus einem "Defizit"-Land > http://www.morssglobalfinance.com/why-t ... -nonsense/

Oder ein Klassiker > https://www.youtube.com/watch?v=kwbEll6WhIA

http://www.libertarian.co.uk/lapubs/econn/econn051.htm


"Worries about national balances of payment are the fallacious residue of the accident that statistics of exchange are far more available across national boundaries than elsewhere." [4]
- Murray Rothbard

:)


Sorry, für mich nicht nachvollziehbar. Wenn ein Land aufgrund der Stärke seiner Währung keine Produkte ins Ausland absetzen, diese aber billig importieren kann, dann verschwinden heimische Industrien und Arbeitsplätze.

Mir ist auch weiterhin schleierhaft, wie man die Grundlogik dieses nicht schwer zu verstehenden Zusammenhangs negieren kann.

In einer schlingernden Weltwirtschaft sind Überschussländer wie Deutschland eine globale Wachstumsbremse. Sie entziehen Nachfrage, fragen aber ihrerseits nicht ausreichend Güter nach. Das ist Trittbrettfahrertum......
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon PittBrad » Fr 7. Okt 2016, 16:50

prime-pippo hat geschrieben:(07 Oct 2016, 16:35)

Sorry, für mich nicht nachvollziehbar. Wenn ein Land aufgrund der Stärke seiner Währung keine Produkte ins Ausland absetzen, diese aber billig importieren kann, dann verschwinden heimische Industrien und Arbeitsplätze.

Mir ist auch weiterhin schleierhaft, wie man die Grundlogik dieses nicht schwer zu verstehenden Zusammenhangs negieren kann.

Also erstmal kann ich es nachvollziehen, dass du das so siehst.
Bei einer starken Währung muss man meiner Ansicht nach immer die Frage stellen:
Warum ist die Währung relativ zu anderen so stark? Wie beantwortest du diese Frage?

In einer schlingernden Weltwirtschaft sind Überschussländer wie Deutschland eine globale Wachstumsbremse. Sie entziehen Nachfrage, fragen aber ihrerseits nicht ausreichend Güter nach. Das ist Trittbrettfahrertum......

Deutschlands Überschuss ist das Defizit anderer Länder. Niemand kann jemand anderem was aufzwingen. Sollte hier also tatsächlich ein Tatbestand vorliegen, wären die Defizitländer genauso Wachstumsbremsen.
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Fr 7. Okt 2016, 17:02

prime-pippo hat geschrieben:(07 Oct 2016, 16:35)

Sorry, für mich nicht nachvollziehbar. Wenn ein Land aufgrund der Stärke seiner Währung keine Produkte ins Ausland absetzen, diese aber billig importieren kann, dann verschwinden heimische Industrien und Arbeitsplätze.

Mir ist auch weiterhin schleierhaft, wie man die Grundlogik dieses nicht schwer zu verstehenden Zusammenhangs negieren kann.

In einer schlingernden Weltwirtschaft sind Überschussländer wie Deutschland eine globale Wachstumsbremse. Sie entziehen Nachfrage, fragen aber ihrerseits nicht ausreichend Güter nach. Das ist Trittbrettfahrertum......



nach DIESER deiner Logik müsste also dann der US$ massive gegenüber dem Euro abwerten....
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