TTIP - Transatlantic Trade and Investment Partnership

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Tantris
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon Tantris » Di 22. Jul 2014, 09:39

herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 09:26 hat geschrieben::cool: Nun ja. Das war ja zu erwarten, daß der Herr "Pudding" sofort anschlägt um sein Wissensrevier in seiner kleinen sozialistischen Welt zu verteidigen. Im deftigen Stil der Wirtshaussprache inbegriffen. Berechenbarer als deutsche Aussenpolitik. :thumbup:

Also lieber Herr "Pudding" hier nochmal ein griffiges Beispiel zum Thema TTIP:
Wenn ich mir ein paar Harleyteile via Internet in San Francisco bestelle, dann sieht bis dato die Rechnung so aus: Teilepreis, Lokale US Steuern, Fracht. Und dann auf diese Summe Einfuhrzoll und Umsatzsteuer. Mit Freihandelszone dann so: Teilepreis, lok. Steuer, Fracht und ENDE. Und das geht dann in beide Richtungen.

Und nochmal zum geliebten Chlorhühnchen: In den USA findet am Ende der Produktionskette
von Lebensmittel eine extrem strenge Qualitätskontrolle statt. Die Strafen für Nichteinhaltung von gesetzlichen Richtlinien sind immens, und exorbitant höher als in Deutschland. Damit hätten hiesige Fleischproduzenten ein sehr großes Problem. Siehe "Gammelfleischskandal"
Und TTIP beinhaltet die jeweils strengere Vorschrift für alle Seiten zu etablieren.

...und so fern es die Genossen und der Geldbeutel erlauben, hilft eine Bildungsreise in das nicht sozialistische Ausland den Horizont zu erweitern.

Viele Grüße


Wenn alles so toll ist, aber alles wird geheim gehalten, da kann man schonmal ins grübeln kommen...
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herrsuhrbier
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 10:30

Moin,

es gibt schon eine ganze Menge an Information die öffentlich ist. Und es gibt einige seriöse US und EU Medien, die darüber gut informieren. Wer sich ernsthaft damit befassen will, der kann das jetzt schon tun.

Das sozialistische Präkariat ist ja bereits intensiv damit beschäftigt seinesgleichen mit den üblichen Antikapitalismus und Anti US-Phrasen zu überschütten um Stimmung zu machen. Hier beschränkt sich allerdings größtenteils das "Fachwissen" auf Schlagwörter der Boulevard Presse und eventuell noch am Biertisch herausgearbeitete Verschwörungstheorien.

Dennoch wird kein seriöses und belastbares Ergebnis vorher veröffentlicht werden, um eben genau den oben genannten Stimmungsmachern noch in die Karten zu spielen.


Viele Grüße
Sapere aude!
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon happySchland » Di 22. Jul 2014, 11:18

herrsuhrbier » Mo 21. Jul 2014, 23:14 hat geschrieben:Aber jetzt mal im Ernst.
TTIP birgt für Export orientierte Länder wie Deutschland und die USA große Chancen. Beispiel: Es fallen zum Beispiel Zölle und Doppelbesteuerung weg.

Das sind die großen Chancen?
Was ist daran ernsthaft?
Wenn Sie so gut informiert sind, dann verstehe ich nicht wie man mit den lächerlichen, kaum noch existierenden Zollschranken argumentieren kann.

Wo sind hier die Chancen? Wo sind die Gefahren (kleine und große?)
Das wäre eine ernsthafte Betrachtung aber nicht ein TTIP birgt große Chancen, weil Wegfall von Zollschranken und so...
Das ist lächerlich.

Investorenschutzklausel, Privatisierung des öffentlichen Bereichs, Abbau von Verbraucher- und Arbeitnehmerrechten/Schutz stehen was für Chancen gegenüber? Im Geheimen ausgehandelt von Nutznießern des soeben genannten?
Bitte keine Wörter in den Mund legen und beim Thema bleiben.
Vielen Dank!
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon Realist2014 » Di 22. Jul 2014, 11:33

happySchland » Di 22. Jul 2014, 10:18 hat geschrieben:
herrsuhrbier » Mo 21. Jul 2014, 23:14 hat geschrieben:Aber jetzt mal im Ernst.
TTIP birgt für Export orientierte Länder wie Deutschland und die USA große Chancen. Beispiel: Es fallen zum Beispiel Zölle und Doppelbesteuerung weg.

Das sind die großen Chancen?
Was ist daran ernsthaft?
Wenn Sie so gut informiert sind, dann verstehe ich nicht wie man mit den lächerlichen, kaum noch existierenden Zollschranken argumentieren kann.

Wo sind hier die Chancen? Wo sind die Gefahren (kleine und große?)
Das wäre eine ernsthafte Betrachtung aber nicht ein TTIP birgt große Chancen, weil Wegfall von Zollschranken und so...
Das ist lächerlich.

Investorenschutzklausel, Privatisierung des öffentlichen Bereichs, Abbau von Verbraucher- und Arbeitnehmerrechten/Schutz stehen was für Chancen gegenüber? Im Geheimen ausgehandelt von Nutznießern des soeben genannten?



welche Rechte /Schutz von deutschen Arbeitnehmern sind denn durch das TTIP "gefährdet"?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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herrsuhrbier
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 12:05

happySchland » Di 22. Jul 2014, 10:18 hat geschrieben:
herrsuhrbier » Mo 21. Jul 2014, 23:14 hat geschrieben:Aber jetzt mal im Ernst.
TTIP birgt für Export orientierte Länder wie Deutschland und die USA große Chancen. Beispiel: Es fallen zum Beispiel Zölle und Doppelbesteuerung weg.

Das sind die großen Chancen?
Was ist daran ernsthaft?
Wenn Sie so gut informiert sind, dann verstehe ich nicht wie man mit den lächerlichen, kaum noch existierenden Zollschranken argumentieren kann.

Wo sind hier die Chancen? Wo sind die Gefahren (kleine und große?)
Das wäre eine ernsthafte Betrachtung aber nicht ein TTIP birgt große Chancen, weil Wegfall von Zollschranken und so...
Das ist lächerlich.

Investorenschutzklausel, Privatisierung des öffentlichen Bereichs, Abbau von Verbraucher- und Arbeitnehmerrechten/Schutz stehen was für Chancen gegenüber? Im Geheimen ausgehandelt von Nutznießern des soeben genannten?



Moin

Einige Antworten siehe oben.

Da ich keine epische Ausarbeitung in einem Forum leisten will und kann hat
1. Jeder die Möglichkeit sich über seriöse Quellen zu informieren und
2. seine Meinung kund zu tun. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen Missionieren und Diskutieren.

Das wie bei jedem politischen Thema in Deutschland zu aller erst die "german angst" (diesen Begriff gibt es im Angloamerikanischen Sprachgebrauch wirklich!) regiert, bedaure ich zu tiefst und ist beschämend. Es wird grundsätzlich erst einmal ein Weltuntergangsszenario kreiert. Sicherlich ist einer der Hauptgründe das gänzlich fehlende Selbstbewustsein der meisten Deutschen, daß diesen seit ca. 20 Jahren gebetsmühlenartig von den Regierenden indoktriniert wird. Selbst die Briten, die nicht unbedingt die größten Freunde der deutschen Tugenden sind, fragen sich verwundert warum die Deutschen mitlerweile so ein armselig jammerndes Häuflein sind und sich permanent unter den eigenen Scheffel stellen. Nur beim Fußball darf man mal sein Fähnlein verschämt schwenken.

Und sicherlich ist auch ein hiesiger Vollkaskostaat für alle sehr reizvoll. Aber leider ist unser kleines Ländchen nicht autark und leider auch keine Insel in der Südsee. So heißt es sicherlich früher oder später davon Abschied zu nehmen. Trotz aller Risiken :mad:

Viele Grüße
Sapere aude!
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 22. Jul 2014, 12:26

Dr. Nötigenfalls » Mo 21. Jul 2014, 23:22 hat geschrieben:
Es sollte klar sein wen er meint.

Nämlich die Profiteure des neuen Wohlstands.
Alle anderen bekommen nur die Brotkrumen.


Schon mal drüber nachgedacht, was du tun würdest, wenn es keine Unternehmen gäbe?

Ich kann's dir sagen. Du würdest morgens aus deiner Höhle kriechen und mit der Keule Mammuts jagen ;-)))
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eure schöpfung
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 15:54

Schon mal drüber nachgedacht, was du tun würdest, wenn es keine Unternehmen gäbe?

Ich kann's dir sagen. Du würdest morgens aus deiner Höhle kriechen und mit der Keule Mammuts jagen ;-)))



mag sein. aber wer könnte ihn dann noch abziehen ? so ne keule könnte dann mal leicht in der fresse landen.

wenn du schon nachdenkst, dann erzähl doch mal eben nebenbei die antwort auf die frage nach der kennzeichnnung.
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 22. Jul 2014, 16:03

eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 15:54 hat geschrieben:
wenn du schon nachdenkst, dann erzähl doch mal eben nebenbei die antwort auf die frage nach der kennzeichnnung.



Warum? Haben wir eine Kennzeichnungspflicht, wenn Antibiotika in Hühnerzucht eingesetzt werden? Haben wir nicht? Warum soll dann der Einsatz von Chlor (der nachgewiesenermaßen nicht schädlich ist) zur Abtötung von Keimen gekennzeichnet werden?
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 16:04

Wenn ich mir ein paar Harleyteile via Internet in San Francisco bestelle, dann sieht bis dato die Rechnung so aus: Teilepreis, Lokale US Steuern, Fracht. Und dann auf diese Summe Einfuhrzoll und Umsatzsteuer. Mit Freihandelszone dann so: Teilepreis, lok. Steuer, Fracht und ENDE. Und das geht dann in beide Richtungen.


sieht vernünftig aus.
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon odiug » Di 22. Jul 2014, 16:07

3x schwarzer Kater » Di 22. Jul 2014, 15:03 hat geschrieben:
eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 15:54 hat geschrieben:
wenn du schon nachdenkst, dann erzähl doch mal eben nebenbei die antwort auf die frage nach der kennzeichnnung.



Warum? Haben wir eine Kennzeichnungspflicht, wenn Antibiotika in Hühnerzucht eingesetzt werden? Haben wir nicht? Warum soll dann der Einsatz von Chlor (der nachgewiesenermaßen nicht schädlich ist) zur Abtötung von Keimen gekennzeichnet werden?

Ja nicht nur das, in den USA waechst die Kritik an TTIP, weil man dort befuerchtet, dass die strengeren US Pharmastandards durch EU-Recht aufgeweicht werden koennten. :p
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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eure schöpfung
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 16:15

3x schwarzer Kater » Di 22. Jul 2014, 15:03 hat geschrieben:
eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 15:54 hat geschrieben:
wenn du schon nachdenkst, dann erzähl doch mal eben nebenbei die antwort auf die frage nach der kennzeichnnung.



Warum? Haben wir eine Kennzeichnungspflicht, wenn Antibiotika in Hühnerzucht eingesetzt werden? Haben wir nicht? Warum soll dann der Einsatz von Chlor (der nachgewiesenermaßen nicht schädlich ist) zur Abtötung von Keimen gekennzeichnet werden?


ich rede von genmanipuliertem essen.

ob ich chlorgereinigtes essen esse, sollte mir doch überlassen sein. eine kennzeichnung tut keinem weh.
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herrsuhrbier
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 16:31

eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 15:15 hat geschrieben:
3x schwarzer Kater » Di 22. Jul 2014, 15:03 hat geschrieben:
Warum? Haben wir eine Kennzeichnungspflicht, wenn Antibiotika in Hühnerzucht eingesetzt werden? Haben wir nicht? Warum soll dann der Einsatz von Chlor (der nachgewiesenermaßen nicht schädlich ist) zur Abtötung von Keimen gekennzeichnet werden?


ich rede von genmanipuliertem essen.

ob ich chlorgereinigtes essen esse, sollte mir doch überlassen sein. eine kennzeichnung tut keinem weh.




Moin,

selbst das ist auch schon lange ausgewiesen. Man muß einfach nur draufschauen! Auf allen Lebensmitteln steht schon lange die Herkunft in Form eines ovalen Zeichens. Dort steht Herkunftsland (z. Bsp D oder F)und als Zahlencode der Produktionsbetrieb. In Deutschland sogar das Bundesland. Wer bedenken gegen US Food hat, der kaufe das aus der EU. Ob das letztendlich besser ist sei dahingestellt.

Warum proklamieren die Anti US Ökofreaks und Angstmacher nicht solche Infos? Weil deren "Wahlvieh" lieber schlicht im Geiste bleiben soll.

Viele Grüße
Zuletzt geändert von herrsuhrbier am Di 22. Jul 2014, 19:43, insgesamt 1-mal geändert.
Sapere aude!
pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Di 22. Jul 2014, 17:41

herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 09:26 hat geschrieben::cool: Nun ja. Das war ja zu erwarten, daß der Herr "Pudding" sofort anschlägt um sein Wissensrevier in seiner kleinen sozialistischen Welt zu verteidigen. Im deftigen Stil der Wirtshaussprache inbegriffen. Berechenbarer als deutsche Aussenpolitik. :thumbup:

Also lieber Herr "Pudding" hier nochmal ein griffiges Beispiel zum Thema TTIP:
Wenn ich mir ein paar Harleyteile via Internet in San Francisco bestelle, dann sieht bis dato die Rechnung so aus: Teilepreis, Lokale US Steuern, Fracht. Und dann auf diese Summe Einfuhrzoll und Umsatzsteuer. Mit Freihandelszone dann so: Teilepreis, lok. Steuer, Fracht und ENDE. Und das geht dann in beide Richtungen.

Und nochmal zum geliebten Chlorhühnchen: In den USA findet am Ende der Produktionskette
von Lebensmittel eine extrem strenge Qualitätskontrolle statt. Die Strafen für Nichteinhaltung von gesetzlichen Richtlinien sind immens, und exorbitant höher als in Deutschland. Damit hätten hiesige Fleischproduzenten ein sehr großes Problem. Siehe "Gammelfleischskandal"
Und TTIP beinhaltet die jeweils strengere Vorschrift für alle Seiten zu etablieren.

...und so fern es die Genossen und der Geldbeutel erlauben, hilft eine Bildungsreise in das nicht sozialistische Ausland den Horizont zu erweitern.

Viele Grüße

Nun ja, wer hier als erster "angeschlagen" (Zit.:" "Pudding" Brüderle...am Biertisch erworbenes "Fachwissen"...") hat ist ja ganz offensichtlich klar, und dass ich mit meiner Analyse deiner Person so gar nicht daneben liege lässt deine heftige Reaktion auch vermuten. :p
Ansonsten interessieren hier niemanden deine Harleyteile und ich sehe keinen Grund weshalb eine Kennzeichnungspflicht dem Import dieser entgegenstehen sollte.
Übrigens, von der "Qualität" amerikanischer Produkte bin ich zumindest nach diversen Aufenthalten drüben nicht überzeugt und nein, im sozialistischen Ausland war ich bislang nicht.
Mein Geldbeutel lässt das durchaus zu, die Genossen so wie so. :cool:
Du tust der Sache meine ich keinen Gefallen hier wie ein Berserker alle Kritiker als dumm, us-feindlich und linke Stammtischbrüder hinzustellen, aber an echten, überzeugenden Argumenten fehlt es dir anscheinend. Und nein, niemand fordert hier von dir eine "epische Ausarbeitung", das würde dich schlichtweg überfordern und das will doch niemand. :|
Deinen Entschluss "früher oder später davon Abschied zu nehmen" solltest du schnellstmlöglich in die Tat umsetzen denn hier zu Lande mag man Mitbürger die Andersdenkende als "ein armselig jammerndes Häuflein" bezeichnen nicht all zu gerne. Gute Reise. :)
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eure schöpfung
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 17:49

tach.
wenn ich das doch richtig mitbekommen habe dann ist eine kennzeichnungspflicht nicht vorgesehen.

von pudding:
Aber du bekommst es ja nicht mal mit, denn eine Kennzeichnungspflicht ist nicht vorgesehen.

wenn es in d eine regelung gibt ist das in ordnung. wird es denn bei der kennzeichnung bleiben, wenn ttip eintritt ?
pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Di 22. Jul 2014, 17:57

eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 17:49 hat geschrieben:tach.
wenn ich das doch richtig mitbekommen habe dann ist eine kennzeichnungspflicht nicht vorgesehen.

von pudding:
Aber du bekommst es ja nicht mal mit, denn eine Kennzeichnungspflicht ist nicht vorgesehen.

wenn es in d eine regelung gibt ist das in ordnung. wird es denn bei der kennzeichnung bleiben, wenn ttip eintritt ?

Nein, eine Kennzeichnung ist nicht vorgesehen!
http://www.euractiv.de/verbraucherschut ... tar-008342
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/t ... -1.1811693
https://www.global2000.at/faqs-landwirt ... lt-im-ttip
Aber das ist ja alles linke Presse... :|
pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Di 22. Jul 2014, 17:59

herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 16:31 hat geschrieben:
eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 15:15 hat geschrieben:
ich rede von genmanipuliertem essen.

ob ich chlorgereinigtes essen esse, sollte mir doch überlassen sein. eine kennzeichnung tut keinem weh.




Moin,

selbst das ist auch schon lange ausgewiesen. Man muß einfach nur draufschauen! Auf allen Lebensmitteln steht schon lange die Herkunft in Form eine ovalen Zeichens. Dort steht Herkunftsland (z. Bsp D oder F)und als Zahlencode der Produktionsbetrieb. In Deutschland sogar das Bundesland. Wer bedenken gegen US Food hat, der kaufe das aus der EU. Ob das letztendlich besser ist sei dahingestellt.

Warum proklamieren die Anti US Ökofreaks und Angstmacher nicht solche Infos? Weil deren "Wahlvieh" lieber schlicht im Geiste bleiben soll.

Viele Grüße

Unglaublich, mit welch' kindischen Argumentationsversuche du jetzt daherkommst.
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 18:21

eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 16:49 hat geschrieben:tach.
wenn ich das doch richtig mitbekommen habe dann ist eine kennzeichnungspflicht nicht vorgesehen.

von pudding:
Aber du bekommst es ja nicht mal mit, denn eine Kennzeichnungspflicht ist nicht vorgesehen.

wenn es in d eine regelung gibt ist das in ordnung. wird es denn bei der kennzeichnung bleiben, wenn ttip eintritt ?



Moin,

TTIP legt Mindeststandards, welche bindend für alle sind fest. Dennoch bleibt es jedem Land frei diese Standards freiwillig zu übertreffen.
Auch das passiert bereits schon seit langem in vielen Bereichen. Die sogenannte "Kennzeichnungspflicht" von der viele reden meint,
daß nicht explizit auf zum Beispiel "Genetisch verändert" hingewiesen wird. Aber wer davor Angst hat, kann auf US Waren gänzlich verzichten. Und wenn ein deutscher Biobauer einen Vorteil für seine Waren sieht, dann wird er umgekehrt gerne darauf hinweisen, daß er eben NICHT genetisch veränderte Waren anbietet. Vor Wettbewerb braucht man also keine Angst haben, wenn man die Chancen nutzt und nicht nur die Risiken sieht.

Viele Grüße
Sapere aude!
pudding

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon pudding » Mi 23. Jul 2014, 06:14

herrsuhrbier » Di 22. Jul 2014, 18:21 hat geschrieben:
eure schöpfung » Di 22. Jul 2014, 16:49 hat geschrieben:tach.
wenn ich das doch richtig mitbekommen habe dann ist eine kennzeichnungspflicht nicht vorgesehen.

von pudding:
Aber du bekommst es ja nicht mal mit, denn eine Kennzeichnungspflicht ist nicht vorgesehen.

wenn es in d eine regelung gibt ist das in ordnung. wird es denn bei der kennzeichnung bleiben, wenn ttip eintritt ?



Moin,

TTIP legt Mindeststandards, welche bindend für alle sind fest. Dennoch bleibt es jedem Land frei diese Standards freiwillig zu übertreffen.
Auch das passiert bereits schon seit langem in vielen Bereichen. Die sogenannte "Kennzeichnungspflicht" von der viele reden meint,
daß nicht explizit auf zum Beispiel "Genetisch verändert" hingewiesen wird. Aber wer davor Angst hat, kann auf US Waren gänzlich verzichten. Und wenn ein deutscher Biobauer einen Vorteil für seine Waren sieht, dann wird er umgekehrt gerne darauf hinweisen, daß er eben NICHT genetisch veränderte Waren anbietet. Vor Wettbewerb braucht man also keine Angst haben, wenn man die Chancen nutzt und nicht nur die Risiken sieht.

Viele Grüße

Du möchtest also das Unnatürliche zur Norm erklären und das davon Abweichende als solches deklarieren. Wie krank ist das denn?
Aber zumindest gibst du zu dass dein Vorschlag auch Risiken birgt. Warum also absolut unnötige Risiken eingehen? Natürlich um für ein paar nimmersatte Raffzähne Chancen zu schaffen sich zu bereichern. Macht Sinn, vor allem vor dem Hintergrund dass Risiken und Chancen nicht den selben Personenkreis betreffen.
Dr. Nötigenfalls

Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon Dr. Nötigenfalls » Do 24. Jul 2014, 22:04

3x schwarzer Kater » Di 22. Jul 2014, 11:26 hat geschrieben:
Dr. Nötigenfalls » Mo 21. Jul 2014, 23:22 hat geschrieben:
Es sollte klar sein wen er meint.

Nämlich die Profiteure des neuen Wohlstands.
Alle anderen bekommen nur die Brotkrumen.


Schon mal drüber nachgedacht, was du tun würdest, wenn es keine Unternehmen gäbe?

Ich kann's dir sagen. Du würdest morgens aus deiner Höhle kriechen und mit der Keule Mammuts jagen ;-)))


Ich habe die notwendigkeit von "Unternehmen" mit keinem Wort in Frage gestellt.
Wie kommst du nur auf dieses schmale Brett ?
Völlig neben der Spur was ?
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Re: TTIP - Was handeln wir uns da ein?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 24. Jul 2014, 23:09

Dr. Nötigenfalls » Do 24. Jul 2014, 22:04 hat geschrieben:
Ich habe die notwendigkeit von "Unternehmen" mit keinem Wort in Frage gestellt.



Deine Posts lesen sich aber so. Womit hast du dann dein Problem?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)

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