Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbeiter

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Sind die Einkommen gerecht verteilt?

Ja.
14
34%
Nein.
27
66%
 
Abstimmungen insgesamt: 41
Demolit

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Demolit » Di 24. Jun 2014, 16:16

Bei dem obigen Post muss einem doch das Lachen überkommen. Komisch, dass es im Konzern Controller gibt, dass es Revisionsabteilungen gibt, dass der Abschluss von Wirtschaftsprüfern geprüft wird, dass jeder Abteilungsleiter monatlich die Kostenkontrolle aus den Rechenwerken vorliegen hat, dass es Nachkalkulationen gibt etc etc..

Nur wer von allem dem keine Ahnung hat und vom Standpunkt, alles Betrug ausgeht, der ist solchen Anfängen einer Verschwörungstheorie nicht gefeit. Der Poster gopinay bringt sicher auch jetzt son you tube Schnippsel mit den schrägen Vögel von Witschaftswaisen oder den Müllermännchen der Nation für seine schrägen Ansichten.

echt ;)
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 16:20

gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:09 hat geschrieben:
Die nicht Angemessenheit erkennt man an den volkswirtschftlichen Gesamtrechnungen.
Die Kuchenverteilung im volkswirtschaftlichen Gesamtergebnis hat sich ziemlich verschoben, die letzten 15 Jahre.



was ist ziemlich verschoben? Vor 15 Jahren betrug der Anteil der Vermögens- und Unternehmenseinkommen am Volkseinkommen etwa 29%, letztes Jahr 33%. Gut er ist gestiegen. Auf der anderen Seite war er Anfang der 70er bei 34%. Also kaum eine Veränderung. Das alles bei deutlich höherem Kapitaleinsatz. Denn die Eigenkapitalrenditen sind gesunken.

gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:09 hat geschrieben:

Und auf Betriebsebene heruntergebrochen muss man eben genau hingucken.
Wenn argumentiert wird, dass das ausgewiesene Ergebnis trotz, bei den meisten Firmen erheblichen Umsatzsteigerungen, angeblich stagniert oder nur unterproportional mit angestiegen ist, sollte man als Belegschaftsvertreter im höchsten Maße stutzig werden.
Wohin werden da Gelder verschoben oder warum widerspiegelt das Ergebnis nicht den Umsatzanstieg?
Ist wirklich jede Rechnung im Geschäftsjahr zu Recht eingegangen, war sie sinnvoll, war sie rational, war sie gerechtfertigt und war sie legitim?



Aha, jetzt unterstellst, du dass Unternehmen ihren Gewinn bewusst niedrig ausweisen. Das mag vielleicht bei kleinen Familienklitschen der Fall sein, da hier der Drang Steuern zu sparen im Vordergrund steht. Sicherlich aber nicht bei großen, börsennotierten Unternehmen. Die versuchen einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen. Ist ja auch logisch. Denn nur das was als Gewinn erziehlt wird, kann auch als Dividende ausgeschüttet werden.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 16:22

gopinay » Di 24. Jun 2014, 15:09 hat geschrieben:
3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 14:52 hat geschrieben:
Vielleicht kannst du mal konkret werden? Was ist deiner Meinung nach angemessen?
Woran erkennst du dass sie jetzt nicht angemessen ist?

Die nicht Angemessenheit erkennt man an den volkswirtschftlichen Gesamtrechnungen.
Die Kuchenverteilung im volkswirtschaftlichen Gesamtergebnis hat sich ziemlich verschoben, die letzten 15 Jahre.

Und auf Betriebsebene heruntergebrochen muss man eben genau hingucken.
Wenn argumentiert wird, dass das ausgewiesene Ergebnis trotz, bei den meisten Firmen erheblichen Umsatzsteigerungen, angeblich stagniert oder nur unterproportional mit angestiegen ist, sollte man als Belegschaftsvertreter im höchsten Maße stutzig werden.
Wohin werden da Gelder verschoben oder warum widerspiegelt das Ergebnis nicht den Umsatzanstieg?
Ist wirklich jede Rechnung im Geschäftsjahr zu Recht eingegangen, war sie sinnvoll, war sie rational, war sie gerechtfertigt und war sie legitim?

Wohin fließen hier Mittel ab?
Geschieht dieser Mittelabfluss zu Recht im Sinne der Wirtschaftlichkeit oder der Wettbewerbsfähigkeit, oder gibt es dafür andere Gründe?
Oder wirtschaften sich hier u.U. Beteiligte über dubiose Rechnungen in die eigenen Taschen?
Fragen über Fragen.



die einzige Frage ist, warum du krampfhaft versuchst, da irgendwas zusammenzureimen, was es nicht gibt.

diese "Beteiligten" sind genau so realistisch wie Aliens... :x
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:30

3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 15:20 hat geschrieben:
gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:09 hat geschrieben:
Die nicht Angemessenheit erkennt man an den volkswirtschftlichen Gesamtrechnungen.
Die Kuchenverteilung im volkswirtschaftlichen Gesamtergebnis hat sich ziemlich verschoben, die letzten 15 Jahre.



was ist ziemlich verschoben? Vor 15 Jahren betrug der Anteil der Vermögens- und Unternehmenseinkommen am Volkseinkommen etwa 29%, letztes Jahr 33%. Gut er ist gestiegen. Auf der anderen Seite war er Anfang der 70er bei 34%. Also kaum eine Veränderung. Das alles bei deutlich höherem Kapitaleinsatz. Denn die Eigenkapitalrenditen sind gesunken.

gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:09 hat geschrieben:

Und auf Betriebsebene heruntergebrochen muss man eben genau hingucken.
Wenn argumentiert wird, dass das ausgewiesene Ergebnis trotz, bei den meisten Firmen erheblichen Umsatzsteigerungen, angeblich stagniert oder nur unterproportional mit angestiegen ist, sollte man als Belegschaftsvertreter im höchsten Maße stutzig werden.
Wohin werden da Gelder verschoben oder warum widerspiegelt das Ergebnis nicht den Umsatzanstieg?
Ist wirklich jede Rechnung im Geschäftsjahr zu Recht eingegangen, war sie sinnvoll, war sie rational, war sie gerechtfertigt und war sie legitim?



Aha, jetzt unterstellst, du dass Unternehmen ihren Gewinn bewusst niedrig ausweisen. Das mag vielleicht bei kleinen Familienklitschen der Fall sein, da hier der Drang Steuern zu sparen im Vordergrund steht. Sicherlich aber nicht bei großen, börsennotierten Unternehmen. Die versuchen einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen. Ist ja auch logisch. Denn nur das was als Gewinn erziehlt wird, kann auch als Dividende ausgeschüttet werden.

Man kann den Gewerkschaften nur raten möglichst hohe Vertragsabschlüsse zu machen und sich nicht auf die variablen Gehaltsmodelle einzulassen, weil variable Gehaltsmodelle die AG nur dazu anreizen, die Verteilungsmasse kreativ möglichst klein zu bekommen.

Bei festvertraglichen Löhnen und Gehältern spielt es keine Rolle, wer oder was sich im Vorfeld etwas vom Umsatz, zu Recht oder zu Unrecht, abzwackt.
Ist dann letztlich ein Problem unter den Drittanbietern, Eigen- und Fremdkapitalgebern, sich darum zu kloppen, ob hier wirklich jede Betriebsausgabe zu Recht erfolgte und damit das mögliche Ergebnis geschmälert hat.

Die Belegschaft hat ihren festvertraglichen Anteil.
So oder so.

Und wenn sich jemand im laufenden Geschäftsjahr etwas abzwackt, bleibt eben für die anderen Teilhaber weniger über.
Das ist aber deren internes Problem. Da können die sich ja drum kloppen.

Solange die Gewerkschaften aber das tun, was sie eben tun, ist das auch nur bedingt mitleidwürdig.
Sie lassen sich eben allzuoft einfach billig abspeisen, oft deutlich unterhalb des Verteilungsspielraumes.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 16:34

gopinay » Di 24. Jun 2014, 15:30 hat geschrieben:
3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 15:20 hat geschrieben:
was ist ziemlich verschoben? Vor 15 Jahren betrug der Anteil der Vermögens- und Unternehmenseinkommen am Volkseinkommen etwa 29%, letztes Jahr 33%. Gut er ist gestiegen. Auf der anderen Seite war er Anfang der 70er bei 34%. Also kaum eine Veränderung. Das alles bei deutlich höherem Kapitaleinsatz. Denn die Eigenkapitalrenditen sind gesunken.



Aha, jetzt unterstellst, du dass Unternehmen ihren Gewinn bewusst niedrig ausweisen. Das mag vielleicht bei kleinen Familienklitschen der Fall sein, da hier der Drang Steuern zu sparen im Vordergrund steht. Sicherlich aber nicht bei großen, börsennotierten Unternehmen. Die versuchen einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen. Ist ja auch logisch. Denn nur das was als Gewinn erziehlt wird, kann auch als Dividende ausgeschüttet werden.

Man kann den Gewerkschaften nur raten möglichst hohe Vertragsabschlüsse zu machen und sich nicht auf die variablen Gehaltsmodelle einzulassen, weil variable Gehaltsmodelle die AG nur dazu anreizen, die Verteilungsmasse kreativ möglichst klein zu bekommen.

Bei festvertraglichen Löhnen und Gehältern spielt es keine Rolle, wer oder was sich im Vorfeld etwas vom Umsatz, zu Recht oder zu Unrecht, abzwackt.
Ist dann letztlich ein Problem unter den Drittanbietern, Eigen- und Fremdkapitalgebern, sich darum zu kloppen, ob hier wirklich jede Betriebsausgabe zu Recht erfolgte und damit das mögliche Ergebnis geschmälert hat.

Die Belegschaft hat ihren festvertraglichen Anteil.
So oder so.

Und wenn sich jemand im laufenden Geschäftsjahr etwas abzwackt, bleibt eben für die anderen Teilhaber weniger über.
Das ist aber deren internes Problem. Da können die sich ja drum kloppen.

Solange die Gewerkschaften aber das tun, was sie eben tun, ist das auch nur bedingt mitleidwürdig.
Sie lassen sich eben allzuoft einfach billig abspeisen, oft deutlich unterhalb des Verteilungsspielraumes.



Fremdkapital bekommst ZINSEN- da gibt es nichts zu "kloppen"- die müssen bezahlt werden...

und dem Eigenkapital wird der komplette Gewinn "zugerechnet"- nur bedeutet das ja nicht gleich "auszahlen" bei Körperschaften...



und wenn die Lohnkosten zu hoch sind- dann werden Arbeitsplätze abgebaut...


mir ist immer noch nicht klar- auf WAS du im Kern eigentlich raus willst...
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:36

Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 15:22 hat geschrieben:
gopinay » Di 24. Jun 2014, 15:09 hat geschrieben:Die nicht Angemessenheit erkennt man an den volkswirtschftlichen Gesamtrechnungen.
Die Kuchenverteilung im volkswirtschaftlichen Gesamtergebnis hat sich ziemlich verschoben, die letzten 15 Jahre.

Und auf Betriebsebene heruntergebrochen muss man eben genau hingucken.
Wenn argumentiert wird, dass das ausgewiesene Ergebnis trotz, bei den meisten Firmen erheblichen Umsatzsteigerungen, angeblich stagniert oder nur unterproportional mit angestiegen ist, sollte man als Belegschaftsvertreter im höchsten Maße stutzig werden.
Wohin werden da Gelder verschoben oder warum widerspiegelt das Ergebnis nicht den Umsatzanstieg?
Ist wirklich jede Rechnung im Geschäftsjahr zu Recht eingegangen, war sie sinnvoll, war sie rational, war sie gerechtfertigt und war sie legitim?

Wohin fließen hier Mittel ab?
Geschieht dieser Mittelabfluss zu Recht im Sinne der Wirtschaftlichkeit oder der Wettbewerbsfähigkeit, oder gibt es dafür andere Gründe?
Oder wirtschaften sich hier u.U. Beteiligte über dubiose Rechnungen in die eigenen Taschen?
Fragen über Fragen.

die einzige Frage ist, warum du krampfhaft versuchst, da irgendwas zusammenzureimen, was es nicht gibt.

Mir ist bereits hinlänglich bekannt, daß du grundsätzlich alles besserweißt.
Du bist ja auch der Froschkönig hier im Teich.

Dein Besserwissen dient allerdings allermeist meiner Unterhaltung, und zu mehr auch nicht mehr.
Über dein Froschkönigtum kann ich allerhöchstens noch gelinde schmunzeln.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 16:37

gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:30 hat geschrieben:
Man kann den Gewerkschaften nur raten möglichst hohe Vertragsabschlüsse zu machen und sich nicht auf die variablen Gehaltsmodelle einzulassen, weil variable Gehaltsmodelle die AG nur dazu anreizen, die Verteilungsmasse kreativ möglichst klein zu bekommen.



Wie geschrieben, das mag bei kleinen Familienklitschen der Fall sein, da hier oft Eigentümer und Unternehmensleitung identisch ist und die Trennung zwischen Privat und Betrieb oftmals nicht so genau genommen wird.

Bei großen Konzernen sehe ich das Problem nicht. Denn wenn da die "Verteilungsmasse gering gehalten" wird, dann gibt's auch weniger an die Eigentümer zu verteilen. Wer sollte daran Interesse haben?
Und alle Anreizsysteme im Top Management (Boni, Stock Options ..) sind darauf ausgerichtet den Gewinn möglichst hoch auszuweisen.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:41

Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 15:34 hat geschrieben:
gopinay » Di 24. Jun 2014, 15:30 hat geschrieben:Man kann den Gewerkschaften nur raten möglichst hohe Vertragsabschlüsse zu machen und sich nicht auf die variablen Gehaltsmodelle einzulassen, weil variable Gehaltsmodelle die AG nur dazu anreizen, die Verteilungsmasse kreativ möglichst klein zu bekommen.

Bei festvertraglichen Löhnen und Gehältern spielt es keine Rolle, wer oder was sich im Vorfeld etwas vom Umsatz, zu Recht oder zu Unrecht, abzwackt.
Ist dann letztlich ein Problem unter den Drittanbietern, Eigen- und Fremdkapitalgebern, sich darum zu kloppen, ob hier wirklich jede Betriebsausgabe zu Recht erfolgte und damit das mögliche Ergebnis geschmälert hat.

Die Belegschaft hat ihren festvertraglichen Anteil.
So oder so.

Und wenn sich jemand im laufenden Geschäftsjahr etwas abzwackt, bleibt eben für die anderen Teilhaber weniger über.
Das ist aber deren internes Problem. Da können die sich ja drum kloppen.

Solange die Gewerkschaften aber das tun, was sie eben tun, ist das auch nur bedingt mitleidwürdig.
Sie lassen sich eben allzuoft einfach billig abspeisen, oft deutlich unterhalb des Verteilungsspielraumes.



Fremdkapital bekommst ZINSEN- da gibt es nichts zu "kloppen"- die müssen bezahlt werden...

und dem Eigenkapital wird der komplette Gewinn "zugerechnet"- nur bedeutet das ja nicht gleich "auszahlen" bei Körperschaften...



und wenn die Lohnkosten zu hoch sind- dann werden Arbeitsplätze abgebaut...


mir ist immer noch nicht klar- auf WAS du im Kern eigentlich raus willst...

Wenn die Umsätze steigen werden keine Belegschaften abgebaut, das sind doch Strohmannargumente.
Arbeitet dann die lokale Pfarrei die ganzen Aufträge ab, oder der heilige Geist?

Das sind doch reine Angstszenarien, die hier aufgebaut werden sollen, wie beim Versicherungsvertreter, der einem erzählt morgen könnte der Glastisch im Wohnzimmer zu Bruch gehen und wie zufällig auch gleich die richtige Glasschadenpolice dabei hat.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Demolit » Di 24. Jun 2014, 16:43

Wenn die Umsätze steigen werden keine Belegschaften abgebaut, das sind doch Strohmannargumente.


Ich denke, der Strohmann bist du. Warum meinst du gibt es Automation? Um die Umsätze sinken zu lassen ?
gopinay

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:43

3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 15:37 hat geschrieben:
gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:30 hat geschrieben:
Man kann den Gewerkschaften nur raten möglichst hohe Vertragsabschlüsse zu machen und sich nicht auf die variablen Gehaltsmodelle einzulassen, weil variable Gehaltsmodelle die AG nur dazu anreizen, die Verteilungsmasse kreativ möglichst klein zu bekommen.



Wie geschrieben, das mag bei kleinen Familienklitschen der Fall sein, da hier oft Eigentümer und Unternehmensleitung identisch ist und die Trennung zwischen Privat und Betrieb oftmals nicht so genau genommen wird.

Bei großen Konzernen sehe ich das Problem nicht. Denn wenn da die "Verteilungsmasse gering gehalten" wird, dann gibt's auch weniger an die Eigentümer zu verteilen. Wer sollte daran Interesse haben?
Und alle Anreizsysteme im Top Management (Boni, Stock Options ..) sind darauf ausgerichtet den Gewinn möglichst hoch auszuweisen.

Wen interessiert das.
99% aller Unternehmen haben diese Unternehmensform nicht und mehr als 85% aller Beschäftigten arbeiten nicht in einem Konzern.


Die Gewerkschaften sollten endlich wieder ihrer tarifpolitischen Rolle nachkommen.
Ansonsten ist es eben, wie es ist, und das Kapital zwackt sich immer mehr vom Kuchen ab.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Metternich » Di 24. Jun 2014, 16:44

gopinay » Di 24. Jun 2014, 15:30 hat geschrieben:
3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 15:20 hat geschrieben:
was ist ziemlich verschoben? Vor 15 Jahren betrug der Anteil der Vermögens- und Unternehmenseinkommen am Volkseinkommen etwa 29%, letztes Jahr 33%. Gut er ist gestiegen. Auf der anderen Seite war er Anfang der 70er bei 34%. Also kaum eine Veränderung. Das alles bei deutlich höherem Kapitaleinsatz. Denn die Eigenkapitalrenditen sind gesunken.



Aha, jetzt unterstellst, du dass Unternehmen ihren Gewinn bewusst niedrig ausweisen. Das mag vielleicht bei kleinen Familienklitschen der Fall sein, da hier der Drang Steuern zu sparen im Vordergrund steht. Sicherlich aber nicht bei großen, börsennotierten Unternehmen. Die versuchen einen möglichst hohen Gewinn auszuweisen. Ist ja auch logisch. Denn nur das was als Gewinn erziehlt wird, kann auch als Dividende ausgeschüttet werden.

Man kann den Gewerkschaften nur raten möglichst hohe Vertragsabschlüsse zu machen und sich nicht auf die variablen Gehaltsmodelle einzulassen, weil variable Gehaltsmodelle die AG nur dazu anreizen, die Verteilungsmasse kreativ möglichst klein zu bekommen.

Bei festvertraglichen Löhnen und Gehältern spielt es keine Rolle, wer oder was sich im Vorfeld etwas vom Umsatz, zu Recht oder zu Unrecht, abzwackt.
Ist dann letztlich ein Problem unter den Drittanbietern, Eigen- und Fremdkapitalgebern, sich darum zu kloppen, ob hier wirklich jede Betriebsausgabe zu Recht erfolgte und damit das mögliche Ergebnis geschmälert hat.

Die Belegschaft hat ihren festvertraglichen Anteil.
So oder so.

Und wenn sich jemand im laufenden Geschäftsjahr etwas abzwackt, bleibt eben für die anderen Teilhaber weniger über.
Das ist aber deren internes Problem. Da können die sich ja drum kloppen.

Solange die Gewerkschaften aber das tun, was sie eben tun, ist das auch nur bedingt mitleidwürdig.
Sie lassen sich eben allzuoft einfach billig abspeisen, oft deutlich unterhalb des Verteilungsspielraumes.


Es ist doch eh häufig so, dass die boni bzw. variablen Gehaltsbestandteile auf Basis des EBIT oder EBITDA gerechnet werden, da ist nicht viel zum kreativen kleinrechnen.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 16:46

gopinay » Di 24. Jun 2014, 15:36 hat geschrieben:
Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 15:22 hat geschrieben:die einzige Frage ist, warum du krampfhaft versuchst, da irgendwas zusammenzureimen, was es nicht gibt.

Mir ist bereits hinlänglich bekannt, daß du grundsätzlich alles besserweißt.
Du bist ja auch der Froschkönig hier im Teich.

Dein Besserwissen dient allerdings allermeist meiner Unterhaltung, und zu mehr auch nicht mehr.
Über dein Froschkönigtum kann ich allerhöchstens noch gelinde schmunzeln.



???????????????

was soll das?

du stellst hier nebulöse Thesen auf- kannst aber nichts mit konkreten Beispielen unterlegen.

Und seit wann ist Fragen stellen "Besserwisserei"?
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Demolit » Di 24. Jun 2014, 16:47

Ansonsten ist es eben, wie es ist, und das Kapital zwackt sich immer mehr vom Kuchen ab.


na endlich, der Urgrund deiner Rumhampelei.

Also debattieren wir doch die alte Frage mit Huhn und dem Ei oder den alten Marx, der den Wert verloren hat.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 16:48

gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:41 hat geschrieben:Wenn die Umsätze steigen werden keine Belegschaften abgebaut, das sind doch Strohmannargumente.
Arbeitet dann die lokale Pfarrei die ganzen Aufträge ab, oder der heilige Geist?



Einsatz von Kapital --> Automatisierung --> höhere Produktivität ---> geringerer Personaleinsatz --> geringere Kosten --> höhere Wettbewerbsfähigkeit --> höherer Umsatz --> höherer Gewinn

;-)
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:48

Realist2014 » So 22. Jun 2014, 16:02 hat geschrieben:
Blickwinkel » So 22. Jun 2014, 15:33 hat geschrieben:
Man muss sich mal überlegen, wieviel das Gehalt Winterkorns im Verhältnis zum VW-Gewinn ist.

VW Umsatz 2012 192 Mrd., Gewinn 21 Mrd., Gehalt Winterkorn 14,2 Mio. Euro.

Das sind 0,06% Gewinnbeteiligung für Winterkorn. Rein prozentual ist das gar nichts.

Was die Fussballer anbetrifft, ja klar, da ist jeder Euro wichtig, denn schließlich zahlt man auch 100 Euro für die Eintrittskarte und will eine siegende Mannschaft sehen. Das ist eben was völlig anderes. :D

und gemäß der Ansicht der Frösche im Teich "arbeitet" Winterkorn ja gar nicht..

Unter lauter Fröschen ist sogar ein Realist der König.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 16:49

gopinay » Di 24. Jun 2014, 15:43 hat geschrieben:
3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 15:37 hat geschrieben:
Wie geschrieben, das mag bei kleinen Familienklitschen der Fall sein, da hier oft Eigentümer und Unternehmensleitung identisch ist und die Trennung zwischen Privat und Betrieb oftmals nicht so genau genommen wird.

Bei großen Konzernen sehe ich das Problem nicht. Denn wenn da die "Verteilungsmasse gering gehalten" wird, dann gibt's auch weniger an die Eigentümer zu verteilen. Wer sollte daran Interesse haben?
Und alle Anreizsysteme im Top Management (Boni, Stock Options ..) sind darauf ausgerichtet den Gewinn möglichst hoch auszuweisen.

Wen interessiert das.
99% aller Unternehmen haben diese Unternehmensform nicht und mehr als 85% aller Beschäftigten arbeiten nicht in einem Konzern.


Die Gewerkschaften sollten endlich wieder ihrer tarifpolitischen Rolle nachkommen.
Ansonsten ist es eben, wie es ist, und das Kapital zwackt sich immer mehr vom Kuchen ab.



dann erzähl doch endlich Mal , wer sich wie was "abzwackt"...

oder ist für die der Gewinn alleine schon "abzwacken" ?

und WER ist denn bei dir das "Kapital"?
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 16:49

gopinay » Di 24. Jun 2014, 15:48 hat geschrieben:
Realist2014 » So 22. Jun 2014, 16:02 hat geschrieben:und gemäß der Ansicht der Frösche im Teich "arbeitet" Winterkorn ja gar nicht..

Unter lauter Fröschen ist sogar ein Realist der König.
Froschkönig.



nene

ich bin nur der "in den Brunnen rein Gucker".... :x
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 16:50

gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:43 hat geschrieben:

Ansonsten ist es eben, wie es ist, und das Kapital zwackt sich immer mehr vom Kuchen ab.


Nö, immer weniger .... denn die Renditen sind gesunken.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:50

3x schwarzer Kater » Di 24. Jun 2014, 15:48 hat geschrieben:
gopinay » Di 24. Jun 2014, 16:41 hat geschrieben:Wenn die Umsätze steigen werden keine Belegschaften abgebaut, das sind doch Strohmannargumente.
Arbeitet dann die lokale Pfarrei die ganzen Aufträge ab, oder der heilige Geist?



Einsatz von Kapital --> Automatisierung --> höhere Produktivität ---> geringerer Personaleinsatz --> geringere Kosten --> höhere Wettbewerbsfähigkeit --> höherer Umsatz --> höherer Gewinn

;-)

Was soll das aussagen in einer Welt mit Erwerbsquoten- und Beschäftigungsrekorden?

Ein versagendes Angstszenario soll das Nächste ablösen, oder was?
Zuletzt geändert von gopinay am Di 24. Jun 2014, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Di 24. Jun 2014, 16:51

Demolit » Di 24. Jun 2014, 15:47 hat geschrieben:
Ansonsten ist es eben, wie es ist, und das Kapital zwackt sich immer mehr vom Kuchen ab.


na endlich, der Urgrund deiner Rumhampelei.

Also debattieren wir doch die alte Frage mit Huhn und dem Ei oder den alten Marx, der den Wert verloren hat.





ist Gopinay am Ende noch mit unserem Krokodol verwandt? :?:
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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