Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

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Alpha Centauri
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Alpha Centauri » So 9. Dez 2018, 22:40

Otto.F. hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:53)

Das ganze Leben besteht aus Süchten. Fresssucht, Koffein, Heroin, Zucker, Alk, Liebe machen, Glotze, Menschen jagen, existieren.
Jeder hat so seine eigenen. Ohne Kaffee rennen einige auch rum wie ein wandelndes Wrack und drehen bei jeder Kleinigkeit durch.



Ich habe letzte Woche Dokus gesehen da ging es um. Zucker- Alkohol- und Pornosucht.

Ist schon manchmal sehr erstaunlich was gewisse Stoffe und Verhaltensweisen aus Menschen machen
Otto.F.
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Otto.F. » So 9. Dez 2018, 23:26

Alpha Centauri hat geschrieben:(09 Dec 2018, 22:40)

Ich habe letzte Woche Dokus gesehen da ging es um. Zucker- Alkohol- und Pornosucht.

Ist schon manchmal sehr erstaunlich was gewisse Stoffe und Verhaltensweisen aus Menschen machen

Letztlich ist Sucht nur eine Definition des Menschen.
Erstaunlich wie viele Leute auf ihren Flug auf irgendwelche Südseeinseln beharren, nur um dort von morgens bis abends in der Sonne zu brutzeln. Dabei ist es teuer, langweilig, die Haut verbrennt und dauerschwitzen eigentlich doch eklig ist.
Wenn dann noch Stoffe wie Koffein, Zucker, Fett, Nikotin, Alk oder auch Marihuana hinzukommen, will der Mensch natürlich mehr.
Am Ende verbieten wir nach Gefährlichkeit für die eigene, oder anderer Gesundheit. Und manches könnte man nicht mehr verbieten. Zumindest nicht von heute auf morgen.
Siehe Alkverbot in den USA im letztem Jahrtausend.

Aber bei Kaffee oder Cola brauchen wir uns diesbezüglich wohl keine Sorgen eines Verbotes zu machen.
Alpha Centauri
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 10. Dez 2018, 08:26

Ich bin ohnehin der Ansicht man sollte die ganze Drogenpolitik überdenken. Bei den Verboten also was legal ist und was nicht dass hat mit Logik nicht zu tun ( warum.wird nicht gleich alles verboten was potenziell süchtig machen kann Kakao, Kaffee, Arbeit, Kaufen oder Pornos?) besonders augenfällig ist ja bei Alkohol vs. Cannabis da richtet Alkohol die weit größeren Schäden an ( vor allem physisch) Verbot?? Keine Spur Cannabis dagegen schon, Logik? Fehlanzeige
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Otto.F. » Mo 10. Dez 2018, 09:34

Alpha Centauri hat geschrieben:(10 Dec 2018, 08:26)

Ich bin ohnehin der Ansicht man sollte die ganze Drogenpolitik überdenken. Bei den Verboten also was legal ist und was nicht dass hat mit Logik nicht zu tun ( warum.wird nicht gleich alles verboten was potenziell süchtig machen kann Kakao, Kaffee, Arbeit, Kaufen oder Pornos?) besonders augenfällig ist ja bei Alkohol vs. Cannabis da richtet Alkohol die weit größeren Schäden an ( vor allem physisch) Verbot?? Keine Spur Cannabis dagegen schon, Logik? Fehlanzeige

Alkohol ist halt schon seit Jahrzehnten fest in der Gesellschaft integriert. Das ließe sich nicht mehr ohne Aufstand verbieten. Und selbstgebrautes ist oft pures Gift. Was Marihuana angeht, sehe ich auch dort einen geistigen Verfall.
Zumindest eine gewisse körperliche Faulheit und Willenlosigkeit. Die Frage wäre doch eigentlich, ob man noch mehr legale Drogen in der Gesellschaft will und welchen Zweck dies erfüllen sollte. Denn manche führen diese Frage etwas sehr verbissen. Manchmal hab ich das Gefühl es sind Abhängige, dazu passt die Verbissenheit wie vehement auf Legalisierung gepocht wird.
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 10. Dez 2018, 11:36

Otto.F. hat geschrieben:(10 Dec 2018, 09:34)

Die Frage wäre doch eigentlich, ob man noch mehr legale Drogen in der Gesellschaft will

Die Drogen sind in der Gesellschaft, ob du das willst oder nicht.
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Otto.F. » Mo 10. Dez 2018, 12:47

Ein Terraner hat geschrieben:(10 Dec 2018, 11:36)

Die Drogen sind in der Gesellschaft, ob du das willst oder nicht.

Noch einer der verbittert um Drogen kämpft. Dabei so blind ist und nicht mal erkennt, das der gegenüber nie geschrieben hat ob er es will oder nicht.
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 10. Dez 2018, 13:00

Otto.F. hat geschrieben:(10 Dec 2018, 12:47)

Noch einer der verbittert um Drogen kämpft. Dabei so blind ist und nicht mal erkennt, das der gegenüber nie geschrieben hat ob er es will oder nicht.

Du hast die Frage in den Raum gestellt ob die Gesellschaft das will, die hat aber schon längst entschieden. Und mir geht es auch nicht um Drogen, sondern um gesunden Menschenverstand.
Die Prohibition ist einfach nur Menschenverachtung und das auch noch mit einer Unmenge an Steuergeldern.

https://www.youtube.com/watch?v=58J9xERBdTk
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Di 11. Dez 2018, 02:34

Boraiel hat geschrieben:(26 Aug 2017, 21:06)

Wasser trinkt man anders als Kaffee. Kaffee trinkt man gegen Müdigkeit, nicht wenn man Bedarf an Flüssigkeitszufuhr hat, deswegen muss man nach dem Konsum auch in kurzer Zeit auf die Toilette.


Kaffee trinkt man nicht gegen Muedigkeit und auch nicht gegen Durst sondern weil er schmeckt und als Getraenk gut zum Fruehstueck oder zu einem Stueck Kuchen passt. Manche ziehen Tee vor. Nur weil Deutsche gerne Kaffee trinken kann sollte man nicht gleich von Sucht reden.


Was anderes ist wenn jemand 12Dosen Red Bull am Tag konsumiert.
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Billie Holiday » Di 11. Dez 2018, 07:06

Ich genieße gerade eine Tasse Kaffee. Frisch gemahlene Bohnen. Ob das nun Sucht ist, ist mir ziemlich egal. Also mir schmeckt es. :cool: :thumbup:
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Otto.F. » Di 11. Dez 2018, 07:51

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(11 Dec 2018, 02:34)

Kaffee trinkt man nicht gegen Muedigkeit und auch nicht gegen Durst sondern weil er schmeckt und als Getraenk gut zum Fruehstueck oder zu einem Stueck Kuchen passt. Manche ziehen Tee vor. Nur weil Deutsche gerne Kaffee trinken kann sollte man nicht gleich von Sucht reden.


Was anderes ist wenn jemand 12Dosen Red Bull am Tag konsumiert.

Manche trinken ganze Kannen Kaffee am Tag und manche funktionieren ohne Kaffee tatsächlich nicht.
Ist bei Alk auch nicht anders. Süchtige verneinen ihre Sucht ebenfalls auf Teufel komm raus. Im Prinzip ist Kaffesucht auch egal, da für einen selbst und andere nicht schädlich. Daher braucht man eine gewisse Sucht auch nicht relativieren oder abstreitig machen.
Letztlich wird es vehement bestritten, weil man nicht sagen will "das Volk ist abhängig". Dabei lebt man für Süchte. Vermutlich ist dies sogar lebensnotwendig.

Geh ich rein mit Gewissen an die Sache, würde ich Zucker vom Speiseplan streichen, ebenso Fett, Salz, Soßen etc.
würde mir alles grammgenau abwiegen um dann festzustellen das ich auch mal Fett, Zucker und Salz brauch und das nicht nur um Energie zu bekommen, sondern auch um glücklich zu sein.

Süchte sind also ein zwingendes Muss zum überleben, man sollte diese aber in gesundem Mass im Griff haben.
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Di 11. Dez 2018, 11:35

Otto.F. hat geschrieben:(11 Dec 2018, 07:51)

Manche trinken ganze Kannen Kaffee am Tag und manche funktionieren ohne Kaffee tatsächlich nicht.
Ist bei Alk auch nicht anders. Süchtige verneinen ihre Sucht ebenfalls auf Teufel komm raus. Im Prinzip ist Kaffesucht auch egal, da für einen selbst und andere nicht schädlich. Daher braucht man eine gewisse Sucht auch nicht relativieren oder abstreitig machen.
Letztlich wird es vehement bestritten, weil man nicht sagen will "das Volk ist abhängig". Dabei lebt man für Süchte. Vermutlich ist dies sogar lebensnotwendig.

Geh ich rein mit Gewissen an die Sache, würde ich Zucker vom Speiseplan streichen, ebenso Fett, Salz, Soßen etc.
würde mir alles grammgenau abwiegen um dann festzustellen das ich auch mal Fett, Zucker und Salz brauch und das nicht nur um Energie zu bekommen, sondern auch um glücklich zu sein.

Süchte sind also ein zwingendes Muss zum überleben, man sollte diese aber in gesundem Mass im Griff haben.


Man kann auch einfach aufhoeren zu leben ;)
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Ein Terraner » Di 11. Dez 2018, 11:50

Otto.F. hat geschrieben:(11 Dec 2018, 07:51)

Im Prinzip ist Kaffesucht auch egal, da für einen selbst und andere nicht schädlich.


Das stimmt nicht, probier einfach mal aus was dein Kreislauf zu einer größeren Dosis Koffein sagt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaeh ... 47864.html
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Uffzach » Di 11. Dez 2018, 11:53

Boraiel hat geschrieben:(26 Aug 2017, 20:14)

Ist ein Großteil der deutschen Bevölkerung abhängig von täglicher Koffeinzufuhr? Wenn ja, hat das positive oder negative Auswirkungen? Gesellschaftlich und individuell? Warum sind so viele Menschen in Deutschland koffeinabhängig? Und was kann man dagegen tun?


Etwas dagegen zu tun hätte negative Auswirkungen: die Wirtschaftsleistung ginge signifikant nach unten. :cool:
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon Otto.F. » Di 11. Dez 2018, 11:55

Ein Terraner hat geschrieben:(11 Dec 2018, 11:50)

Das stimmt nicht, probier einfach mal aus was dein Kreislauf zu einer größeren Dosis Koffein sagt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaeh ... 47864.html

Deswegen sag ich ja: Maß. Theoretisch kann man sich auch mit Wasser tot saufen ;)
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Re: Koffeinabhängigkeit eines Großteils der deutschen Bevölkerung!?

Beitragvon jorikke » Di 11. Dez 2018, 21:43

hafenwirt hat geschrieben:(13 Sep 2017, 12:15)

Mir ist da noch etwas eingefallen. Es ist in dieser Gesellschaft als völlig normal angesehen, sich zum Kaffee zu treffen. Will man einen Liebes Partner näher kennenlernen, fragt man stets nach sem Kaffee. Niemand lädt zum Mineralwasser ein. Wer das tut, wird in der Regel abgelehnt

Es muss der umgekehrte Fall eintreten. Das es verpöhnt ist, jemanden zum Konsum von Kaffee einzuladen, einem Getränk mit der gefährlichen Droge Koffein.


Man muss das ganz praktisch sehen.
Wie hoch ist die Erfolgsquote, wenn ich jemand zu
1. Einen Kaffee
2. Einen Tee
3. Ein Bier
4. Ein Glas Wein, oder
5. Ein Glas Mineralwasser einlade ?
Mineralwasser wäre außen vor und außerdem, würde er/sie auf diesen absurden Vorschlag einlassen, ich würde die Einladung umgehend widerrufen.

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