Das Jahr im Garten

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Eulenwoelfchen
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Eulenwoelfchen » Do 5. Sep 2019, 23:20

streicher hat geschrieben:(05 Sep 2019, 21:33)

Vielen Dank für die vielen Tipps, Eulenwoelfchen. Ich habe eine Menge gelernt. :)
Ich finde den Austausch über das Gärtnern wichtig. Und ohne Erfahrungen Sammeln geht das Gärtnern nicht. Wir werden es beobachten, wie es mit dem Hochbeet klappt. An den Seiten haben wir übrigens noch Fächer eingerichtet, in denen wir dann hauptsächlich Bodendecker und Blumen gepflanzt haben. Vielleicht erfährt ja die ganze Anlage nach nur wenigen Jahren ein "Update".
Wir haben dieses Jahr übrigens auch Zwetschgenmus und auch Mus aus wilden Kirschen und Pfirsischen eingekocht. Unser Kleiner liebt es in seinem Brei. ;)


Das sieht bestimmt schön aus, wenn die Seiten bepflanz sind.
Ja, echter Austausch - ohne sog. "influencer-tipps" beim Gärtnern finde ich auch sehr gut und hilfreich.

Um die wilden Kirschen beneide ich Sie! - Mus von Pfirsichen habe ich noch nicht probiert.
Aber ich habe heuer Marmelade von (gekauften) Bergpfirsichen und österr. Aprikosen gemacht.
Schmeckt lecker, mit etwas Kardamom gewürzt.

Und in Zwetschengmus könnte ich mich sowieso reinsetzen. Ich mixe es immer unter Quark. *miamm...
Mit dem Entsaften bin ich soweit durch. Ca. 50 l Zwetschgen- und 50 l Apfelsaft sind fertig dampfentsaftet und eingeweckt.

Im Hochbeet hatte ich heuer eine(!) Pflanze für Mini-Schlangengurken. Denen gefällt es ausnehmend gut.
Deckt alles zu. :D ...aber liefert dafür auch schöne Salatgurken.

Wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrem Hochbeet! ;)
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Juan
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Juan » Sa 7. Sep 2019, 13:17

Eine Frage an die erfreulich kompeteten Gärtner hier:
Seit letztem Jahr, wie aus heiterem Himmel erlebe ich eine Invasion von Portulak ums Haus rum, sehr hartnäckig und schwer ausrottbar. Dann las ich im Internet das dies eine essbare Pflanze sei. Hat jemand schon Ehrfahrungen damit gemacht?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon yogi61 » Sa 7. Sep 2019, 15:04

Juan hat geschrieben:(07 Sep 2019, 13:17)

Eine Frage an die erfreulich kompeteten Gärtner hier:
Seit letztem Jahr, wie aus heiterem Himmel erlebe ich eine Invasion von Portulak ums Haus rum, sehr hartnäckig und schwer ausrottbar. Dann las ich im Internet das dies eine essbare Pflanze sei. Hat jemand schon Ehrfahrungen damit gemacht?


Natürlich ist sie essbar und man kann sie in der Küche verwenden. Die Pflanze hat aber in der Regel einen sehr hohen Nitratgehalt und deswegen sollte man das nicht übertreiben.
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
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Lomond
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Lomond » So 8. Sep 2019, 21:15

Heute habe ich eine Wildrose auf meine Wiese gepflanzt. :)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Lomond » So 8. Sep 2019, 21:17

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Nette Zahl.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » So 15. Sep 2019, 18:25

Hat einer von euch schon mal Ananastomaten angepflanzt? Ich heuer zum ersten mal.
Die Tomaten brauchen lange, bis sie reif sind, aber dann sind sie groß und schwer, drei Exemplare bis jeweils 750g, sehr aromatisch, fast süß, ohne die typische Tomatensäure. Sie ähneln in der Konsistenz Fleischtomaten, der wabbelig Teil mit den Kernen fehlt, sind reif gelblich-orange mit ein wenig rot am Blütenansatz.

Ich habe eine Weile überlegt, was ich mit diesen Monstertomaten, ausser sie mit Burrata oder Mozarella zu servieren, oder sie einfach aufs Brot zu legen, anstellen kann. Letztendlich habe ich sie mit Karotten, ebenfalls eher ins Süßliche gehend, kombiniert zu Suppe und Sauce verarbeitet. Drei Stück habe ich in dicke Scheiben geschnitten mit einer Kräuter-Knoblauch-Mischung bestrichen und sie als lange gegarte Ofentomaten zu Lamm serviert. War auch lecker.

Anbauen werde ich sie nächstes Jahr ganz sicher wieder, aber nicht so viele. ;)
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Lomond » So 15. Sep 2019, 22:28

@ Ananas-Tomaten

Ich hab mal nachgelesen:

Sortenbeschreibung

'Ananastomate' oder 'Pineapple Tomato' nennt man diese wunderschöne, gelb-orange-rot gefärbte Fleischtomate. Sie stammt aus den USA und wurde in den 1950er Jahren von 'Gleckler Seedmen' aus Ohio eingeführt.


https://tomatenjunkie.de/ananastomate/

Kannte ich bisher noch nicht.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Nudelholz » Mo 16. Sep 2019, 08:19

JJazzGold hat geschrieben:(15 Sep 2019, 18:25)

Hat einer von euch schon mal Ananastomaten angepflanzt? Ich heuer zum ersten mal.
Die Tomaten brauchen lange, bis sie reif sind, aber dann sind sie groß und schwer, drei Exemplare bis jeweils 750g, sehr aromatisch, fast süß, ohne die typische Tomatensäure. Sie ähneln in der Konsistenz Fleischtomaten, der wabbelig Teil mit den Kernen fehlt, sind reif gelblich-orange mit ein wenig rot am Blütenansatz.

Ich habe eine Weile überlegt, was ich mit diesen Monstertomaten, ausser sie mit Burrata oder Mozarella zu servieren, oder sie einfach aufs Brot zu legen, anstellen kann. Letztendlich habe ich sie mit Karotten, ebenfalls eher ins Süßliche gehend, kombiniert zu Suppe und Sauce verarbeitet. Drei Stück habe ich in dicke Scheiben geschnitten mit einer Kräuter-Knoblauch-Mischung bestrichen und sie als lange gegarte Ofentomaten zu Lamm serviert. War auch lecker.

Anbauen werde ich sie nächstes Jahr ganz sicher wieder, aber nicht so viele. ;)

Ich hatte mal mit ungewöhnlichen Tomatensorten experimentiert und mußte feststellen, dass die ganz großen Sorten nicht reif wurden. 1-2 Früchte konnte man gerade so essen aber der Rest war groß und unreif, als es kalt und ungemütlich wurde. Vielleicht, wenn man ein Gewächshaus hat, was richtig zu ist und sich mehr Wärme drin hält... Ich hatte nur so eine Konstruktion, die an einer Seite offen war, nur als Regen- und Windschutz, auch Bushaltestelle genannt. :)
War schade, hätte gerne die schwarzen, gestreiften und anderen, eigenartigen Tomaten probiert.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon JJazzGold » Mo 16. Sep 2019, 10:06

Nudelholz hat geschrieben:(16 Sep 2019, 08:19)

Ich hatte mal mit ungewöhnlichen Tomatensorten experimentiert und mußte feststellen, dass die ganz großen Sorten nicht reif wurden. 1-2 Früchte konnte man gerade so essen aber der Rest war groß und unreif, als es kalt und ungemütlich wurde. Vielleicht, wenn man ein Gewächshaus hat, was richtig zu ist und sich mehr Wärme drin hält... Ich hatte nur so eine Konstruktion, die an einer Seite offen war, nur als Regen- und Windschutz, auch Bushaltestelle genannt. :)
War schade, hätte gerne die schwarzen, gestreiften und anderen, eigenartigen Tomaten probiert.


Ohne Gewächshaus geht es auch hier auf 700m nichts. Die meisten Tomatenpflanzen stehen im Gewächshaus. Auf Empfehlung habe ich im Frühjahr eine angeblich robuste Tomatensorte gekauft und sie nach draussen gepflanzt. Sie ist gegen Braunfäule resistent, aber der Ertrag ist recht mager. Nur die Cocktailtomaten gedeihen in Kübeln draußen prächtig. Aber die stehen auf dem Balkon und der kleinen Terrasse auch gut geschützt und warm.

Jedes Jahr probiere ich ein oder zwei neue Tomatensorten aus, nur das Andenhörnchen ist fester Bestand. Dieses Jahr waren es die Ananastomaten und eine “pink Datteltomate“, die ist auch sehr lecker und wird nächstes Jahr wieder angebaut. :thumbup:
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon streicher » Di 17. Sep 2019, 20:42

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(05 Sep 2019, 23:20)

Das sieht bestimmt schön aus, wenn die Seiten bepflanz sind.
Ja, echter Austausch - ohne sog. "influencer-tipps" beim Gärtnern finde ich auch sehr gut und hilfreich.

Um die wilden Kirschen beneide ich Sie! - Mus von Pfirsichen habe ich noch nicht probiert.
Aber ich habe heuer Marmelade von (gekauften) Bergpfirsichen und österr. Aprikosen gemacht.
Schmeckt lecker, mit etwas Kardamom gewürzt.

Und in Zwetschengmus könnte ich mich sowieso reinsetzen. Ich mixe es immer unter Quark. *miamm...
Mit dem Entsaften bin ich soweit durch. Ca. 50 l Zwetschgen- und 50 l Apfelsaft sind fertig dampfentsaftet und eingeweckt.

Im Hochbeet hatte ich heuer eine(!) Pflanze für Mini-Schlangengurken. Denen gefällt es ausnehmend gut.
Deckt alles zu. :D ...aber liefert dafür auch schöne Salatgurken.

Wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrem Hochbeet! ;)
Danke! :)

Wir können es auch nicht lassen: wo wir dürfen, pflücken wir fleißig, in Gärten von Freunden oder mundraubartig an verschiedenen Orten in der Stadt - Äpfel, Birnen, Pflaumen und Renekloden. Einen Entsafter haben wir nicht, aber Smoothies lassen sich ohne Weiteres herstellen - das machen wir auch fleißig. Gemust wird auch fleißig. Und Nüsse sammeln wir. Da ist allerdings dieses Jahr die Ausbeute eher dürftig. Es gab Jahre, in denen der Haselnussbaum an unserer Hausecke Kilos über Kilos geliefert hat. Die Nüsse fanden dann den Weg in unsere Müslimischungen. :D
Die Zukunft ist Geschichte.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Eulenwoelfchen » Mi 18. Sep 2019, 02:51

streicher hat geschrieben:(17 Sep 2019, 20:42)

Danke! :)

Wir können es auch nicht lassen: wo wir dürfen, pflücken wir fleißig, in Gärten von Freunden oder mundraubartig an verschiedenen Orten in der Stadt - Äpfel, Birnen, Pflaumen und Renekloden. Einen Entsafter haben wir nicht, aber Smoothies lassen sich ohne Weiteres herstellen - das machen wir auch fleißig. Gemust wird auch fleißig. Und Nüsse sammeln wir. Da ist allerdings dieses Jahr die Ausbeute eher dürftig. Es gab Jahre, in denen der Haselnussbaum an unserer Hausecke Kilos über Kilos geliefert hat. Die Nüsse fanden dann den Weg in unsere Müslimischungen. :D


Donnerwetter, Sie (und ihre Frau?) sind aber schwer am Werken. Chapeau! - Hört sich alles sehr nach Leidenschaft und Liebe zur Sache an. Da kann ich nur guten Appetit wünschen, was auch immer Sie aus all den
feinen Sachen zaubern!

Ich habe noch die Resternte meiner Apfelsorte Jakob-Fischer und noch etwas später, die Goldparmäne vor der Brust. Ansonsten bin ich heuer eher der Faulix im Garten. Musste einenBaum, dem ein halber Stamm beim Sturm
abgebrochen war, retten und den Rest kettensägenverarbeiten und noch ein paar andere, dringende "Baustellen" im Verhau meines Gartens wieder auf Vordermann bringen. Habe leider im Moment wg. eines anderen Herzensprojekts
nicht die eigentlich notwendige Zeit für Gartenarbeit, abseits der Fruchtverarbeitung.

Aber die Säfte sind wieder sehr gut geworden, und was ich an "meinem" speziell gewürzten und vor dem Dampfensaften aromatisierten Apfelsaft besonders liebe und schätze, ist, dass er sehr säurearm ist, im Gegensatz zu gepresstem Apfelsaft. Und er hält sich mit dem WECK-Einkochautomaten konserviert auch sehr viel länger, ohne in der Qualität abzubauen.

Habe noch Bestände von dem Superertragsjahr 2018, und der Saft schmeckt wie gerade eben gemacht. Und das ohne jede Kühlung in der Lagerhaltung. Einfach nur im Schrankregal der ungeheizten Speisekammer aufbewahrt.

Viel Spaß und Erfolg weiterhin für Sie. Und als Müsliesser ist es vermutlich überflüssig, Ihnen und Ihren Lieben zu wünschen,
dass Sie gesund und munter bleiben mögen und das Leben genießen können, wie es IHNEN gefällt.

Ich mach's aber trotzdem! ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Umetarek » Mi 18. Sep 2019, 07:27

Nudelholz hat geschrieben:(16 Sep 2019, 08:19)

Ich hatte mal mit ungewöhnlichen Tomatensorten experimentiert und mußte feststellen, dass die ganz großen Sorten nicht reif wurden. 1-2 Früchte konnte man gerade so essen aber der Rest war groß und unreif, als es kalt und ungemütlich wurde. Vielleicht, wenn man ein Gewächshaus hat, was richtig zu ist und sich mehr Wärme drin hält... Ich hatte nur so eine Konstruktion, die an einer Seite offen war, nur als Regen- und Windschutz, auch Bushaltestelle genannt. :)
War schade, hätte gerne die schwarzen, gestreiften und anderen, eigenartigen Tomaten probiert.

Ich hatte dieses Jahr Ochsenherz, Rose de Berne, Reisetomate, Black Plum, Black Zebra, Green Zebra, Ernteglück, Baumtomate, Cerise, Zahnrad,Poire Jaune,La Palma, Old German und San Marzano. Die San Marzano hatten teilweise Blütenendfäule. Ansonsten kam alles sehr üppig, war auch ein Tomatenjahr, ich habe noch kein Gewächshaus und noch nicht mal einen Regenschutz. Geschmacklich haben es die Reisetomate, Zahnrad und La Palma nicht so gerissen, die anderen waren sehr lecker. La Palma hat allerdings den unschlagbaren Vorteil, dass ich die Pflanzen seit Wochen nicht mehr gieße und sie das nicht weiter stört. Trotzdem ist sie nächstes Jahr nicht mehr dabei. Andenhörnchen hat meine Nachbarin, die sind auch sehr lecker, das probier ich mal.
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Eulenwoelfchen
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Eulenwoelfchen » Fr 20. Sep 2019, 08:07

Umetarek hat geschrieben:(18 Sep 2019, 07:27)

...Ochsenherz, Rose de Berne, Reisetomate, Black Plum, Black Zebra, Green Zebra, Ernteglück, Baumtomate, Cerise, Zahnrad,Poire Jaune,La Palma, Old German und San Marzano. Die San Marzano hatten teilweise ...ich habe noch kein Gewächshaus und noch nicht mal einen Regenschutz...


Wow...das sind aber sehr viele Sorten...ich ziehe den Hut, den ich nicht aufhabe, vor Ihnen...Vorletztes Jahr war ich, allerdings mit Gewächshaus und einem ebenfalls wettergeschütztem Tomatenpavillon auf Sortentesttrip.
Ca. 70 Pflanzen...ohnehin einfach zu riesig. Manche Sorten faulten einfach an der Pflanze, wenn sie reif wurden. Vorzugsweise am Blütenansatz, gegenüber dem Stilansatz...Übrig blieben für reduzierte Pflanzungen
bestimmte Sorten, die auch ertragreich und vor allem fäulnissicher sind. Dazu gehören die typischen kleinen flaschenförmigen Cocktailtomaten sowie ihre größeren Schwestern, die birnenförmigen Fleischtomaten. Beide unglaublich
aromatisch, mit viel festem Fruchtfleich und auch Ochsenherzen. Und eine Sorte normalgroße Cocktailtomaten, runde Form und mittlere Größe.

Den Rest, z.B. auch eine schwarz-rote "russische" Sorte, pflanze ich nicht mehr. Die ist zwar ungeheuer wohlschmeckend, wenn sie denn ohne Verfaulen auch an der Pflanze reif wird.

Freilandpflanzung geht bei mir einfach nicht. Egal, welches Jahr, die werden nix. Deshalb habe ich mir letztes Jahre noch ein zweites Gewächshaus geschweißt und mit spezieller Gewächshausfolie bespannt, zusätzlich zum
Glasgewächshaus, dass ich schon seit 12 Jahren habe. Beide mit automatischen (temperaturgesteuerten) Fensteröffnern gegen Stauhitze.

Letztes Jahr hatte ich noch einen windgeschützten Freilandversuch gewagt, eigentlich recht sonnig, vor einer Baumgruppe, aber es war nur viel Aufwand, wird bei mir einfach nix. Egal, mittlerweile habe ich genug Platz
in meinen beiden Gewächshäusern, das reicht. Und ich ziehe mir mittlerweile die Samen schon einige Jahre aus den eigenen Früchten für's nächste Jahr und den Sorten, die sowohl gut schmecken als auch
relativ problemlos gegen Fäulnis und Schädlinge sind. Das reicht.

Heuer habe ich ausnehmend schöen Paprikas und schweinescharfe Chilies bekommen. Letztere waren in den vergangenen Jahren eher mild ausgefallen. Aber die heurigen, obwohl von den gleichen Samen der Vorjahresfrüchte,
sind dieses Jahr so heftig scharf, dass ich da keine mehr ohne vorheriges Probieren in einen Sommersalat hinschnibble.

Aber schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Ergebnisse besonders von Tomaten in Freilandhaltng sein können... (Ohne jede Wetterschutz). Bei mir geht das jedenfalls nicht. Selbst nicht in den sonnigsten Südlagen, wovon ich einige hätte und auch besten Biohumusboden, der mindestens 80 cm tief ist.

Von mir also ein Chapeau für Sie und Ihre Freilanderfolge. Und weiterhin viel Erfolg damit! - Ist doch super, wenn Sie sich ein Gewächshaus sparen können. ;)
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Umetarek » Fr 20. Sep 2019, 15:28

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(20 Sep 2019, 08:07)
Heuer habe ich ausnehmend schöen Paprikas und schweinescharfe Chilies bekommen. Letztere waren in den vergangenen Jahren eher mild ausgefallen. Aber die heurigen, obwohl von den gleichen Samen der Vorjahresfrüchte,
sind dieses Jahr so heftig scharf, dass ich da keine mehr ohne vorheriges Probieren in einen Sommersalat hinschnibble.

Aber schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Ergebnisse besonders von Tomaten in Freilandhaltng sein können... (Ohne jede Wetterschutz). Bei mir geht das jedenfalls nicht. Selbst nicht in den sonnigsten Südlagen, wovon ich einige hätte und auch besten Biohumusboden, der mindestens 80 cm tief ist.

Von mir also ein Chapeau für Sie und Ihre Freilanderfolge. Und weiterhin viel Erfolg damit! - Ist doch super, wenn Sie sich ein Gewächshaus sparen können. ;)

Ich habe gerade vom Reihenhausbeet auf einen echten Garten gewechselt, da war ich etwas zu überschwänglich :D Auch 4 Zucchini waren wohl zu überdimensioniert, die Peperoni für meine Tochter (Chocolate Reaper und Habanero Peruvian White) fangen erst jetzt zu tragen an, mal schaun, ob wir die unterm Dachfenster übern Winter bringen, aber mir sind sie zu scharf, ich hol mir nächstes Jahr gemäßigtere.
Der Garten hier ist Gold wert: leichter Südhang und in der Pfalz, das Grundstück kann nicht groß maschinell bearbeitet worden sein, ringsum Mauern oder eine Treppe (zum Hof) und die Erde ist klasse.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon imp » Fr 20. Sep 2019, 18:13

Die Zucchini sind dieses Jahr wie verrückt gewachsen.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Umetarek » Fr 20. Sep 2019, 19:41

imp hat geschrieben:(20 Sep 2019, 18:13)

Die Zucchini sind dieses Jahr wie verrückt gewachsen.

Selbst angebaut? Nächstes Jahr bin ich vorsichtiger. :?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon imp » Fr 20. Sep 2019, 19:48

Umetarek hat geschrieben:(20 Sep 2019, 19:41)

Selbst angebaut? Nächstes Jahr bin ich vorsichtiger. :?

Ja, Hochbeet.
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Umetarek » Fr 20. Sep 2019, 19:52

imp hat geschrieben:(20 Sep 2019, 19:48)

Ja, Hochbeet.

Hui, auch noch Luxusstandort, ihr habt euch nicht retten können?
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Nudelholz » Fr 20. Sep 2019, 19:55

Dem Zeug macht nichtmal Mehltau was aus. Zwei Pflanzen sind schon zuviel, die wachsen ja 500 Gramm an einem Tag. :|
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Re: Das Jahr im Garten

Beitragvon Umetarek » Fr 20. Sep 2019, 20:01

Nudelholz hat geschrieben:(20 Sep 2019, 19:55)

Dem Zeug macht nichtmal Mehltau was aus. Zwei Pflanzen sind schon zuviel, die wachsen ja 500 Gramm an einem Tag. :|

Immerhin sind Zucchini lecker, aber zuviel ist zuviel, ein paar haben wir wegschmeißen müssen... Mittlerweile ernte ich sie halt sehr früh. Bin zum Babymörder degeneriert :|
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