Der Kampf gegen die Clankriminalität

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Trifels
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Trifels » Do 16. Mai 2019, 19:28

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 19:21)

Wir haben kein Personenrecht.

Was du beschrieben hast, trifft ein Teilen zu. Was Spezailisten angeht, so haben wir genug. Denen stellt man leider nur zu wenig Personal an die Seite, um die notwendigen Dinge umzusetzen.

Auch wenn es einige nicht mehr hören können. Auch mit der Clankriminalität hat diese Gesellschaft bekommen, worum sie gebettelt hat. Es werden Fehler bei den zuständigen Behörden gemacht und sie sind in der Pflicht. Politik kümmert sich zu wenig um seine Hauptaufgabe, die Gesetzgebung und verschwendet Zeit damit, die Exekutive zu gängeln und zu belehren.

Aber, das alles ist ein Gesamtgesellschaftliches Problem. Und ist JEDER mit verantwortlich, weil er mit für den "Mainstream" verantwortlich ist, der effektive Bekämpfungsstrategien lange verhindert oder zumindest erheblich erschwert hat. Ich höre von dieser Seite aber nur großes Gejammer und kein selbstkritisches Wort.

Nach der Veröffentlichung des Lagebildes Clankriminalität NRW habe ich heute morgen im RAdio einige Rreaktionen vernommen. Eine typische der Medienleute, die das Versagen, das Wegesehen, die Überforderung der Behörden beklagt haben und ... muss gestern als Kommentar in den ÖR gekommen sein, eine Ausnahme! Dabei wurde die Mitverantwortung der Medien angesprochen. Leider gibt es zu wenige selbstkritische Stimmen. Und ich gebe gerne zu, auch mir fällt es schwer ein bestimmtes Maß an Selbstkritik zu überschreiten.


Feigenblatt

Alles war berichtet. Hunderte Akten angelegt. Alle für die Katz.

Wiederhole mich. Beispielhaft hier. Durchstechereien an Presse ab und an erfolgreich.

Info erneut:

richtig korrodiert lesen.

http://gypsy-research.org/images/PDF/re ... rkusen.pdf
Denkanstoß. Gesicherte Quelle/Info -> take it or leave it.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 20:03

Trifels hat geschrieben:(16 May 2019, 19:28)

Feigenblatt

Alles war berichtet. Hunderte Akten angelegt. Alle für die Katz.

Wiederhole mich. Beispielhaft hier. Durchstechereien an Presse ab und an erfolgreich.

Info erneut:

richtig korrodiert lesen.

http://gypsy-research.org/images/PDF/re ... rkusen.pdf


Entspann dich, alles gut, musst nicht alles verstehen.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Julian » Do 16. Mai 2019, 21:03

relativ hat geschrieben:(16 May 2019, 15:23)

Auch aber nicht nur. Aus der damaligen Sicht wollte man eben keine Einwanderung, sondern nur Aushilfsarbeiter. Intergaartion stand nicht auf der Agenda. Da war jeder selbst für Verantwortlich. Einige schafften dies ganz gut aandere eben nicht, je nach Charakter, Umfeld und Willen. Integrations Unwille von der einen Seite und Gleichgültigkeit von der anderen Seite haben solche Strukturen die wir jetzt sehen begünstigt. Natürlich wurde dieses Problem viel zu lange ignoriert, ich hoffe es ist nicht zu spät diese Mafiastrukturen aufzubrechen und zu vernichten


Sie sind ziemlich naiv. Die Leute, die jetzt als Klankriminelle gelten, sind überwiegend als sogenannte Bürgerkriegsflüchtlinge eingewandert, und zwar schon in den Achtzigerjahren. Woher sie genau kamen, ist unklar, irgendwo zwischen der Südosttürkei, Syrien und dem Libanon. Ihre Pässe haben sie meistens weggeworfen; man kann davon ausgehen, dass sie schon in ihrer Heimat bzw. den Flüchtlingslagern, in denen sie lebten, kriminell waren.

Aber ich weiß: Jetzt ist natürlich der böse deutsche Staat, die böse deutsche Gesellschaft schuld, dass sich diese Menschen nicht integrieren konnten und gar keine andere Möglichkeit hatten, als mit Drogen und Waffen zu handeln, Schutzgeld zu erpressen, und den deutschen Staat, das deutsche Volk und seine Kultur zu verachten, ja, Deutschland als Beutestaat (dies ist ein Zitat, Quelle gerne auf Nachfrage) zu betrachten.

Aktuell sind wieder Bürgerkriegsflüchtlinge eingewandert, wieder aus der bekannten Region, wieder ganz überwiegend ohne Pässe. Na, klingelt etwas bei Ihnen? Bei unseren ahnungslosen Behörden und der Polizei hat es bisher nicht geklingelt.

In zwanzig, dreißig Jahren wird man wieder die deutsche Gesellschaft, oder die 13% AfD-Wähler beschuldigen, dass es wieder nicht geklappt hat. So wie man 2015 auch die Unverfrorenheit hatte, Frankreich die Schuld an der mangelnden Integration seiner Araber zu geben. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Julian » Do 16. Mai 2019, 21:05

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 20:03)

Entspann dich, alles gut, musst nicht alles verstehen.


Und wieder diese Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern. Ich hoffe inständig, dass Sie nur vorgeben, Polizist zu sein.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 21:07

Julian hat geschrieben:(16 May 2019, 21:05)

Und wieder diese Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern. Ich hoffe inständig, dass Sie nur vorgeben, Polizist zu sein.


Findest du, dass der User ein Opfer ist?
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Julian » Do 16. Mai 2019, 21:12

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 21:07)

Findest du, dass der User ein Opfer ist?


Was haben Sie denn damit gemeint?

McKnee hat geschrieben:(15 May 2019, 08:07)

Wenn ich mir die Titelzeile ansehe, ist der Clanfuzzi ja sowas von deutsch.


Dass ein solches Verhalten in Deutschland als normal zu gelten hat, dass sich die Opfer nicht so haben sollen, wenn Justiz und Polizei zusehen?

Nur zur Klärung Ihrer Haltung.


McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 07:31)
In der Grundaussage sind deine Fakten ja belegbar. Es gibt viele Menschen, die bweußt ohne Papiere einreissen. Aber du willst hier suggerieren, dass es alle sind.


Wieso alle? Es sind aber leider sehr viele. Wir können nun streiten: Sind es 50%? 70%? 80%? Auf jeden Fall viel zu viele, sowohl bei der damaligen wie auch bei der jetzigen Einwanderung.

Hinterher will es dann wieder niemand gewesen sein, oder man überlässt die deutschen Opfer ihrem Schicksal, oder noch schlimmen, man zeiht sie des Rassismus.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 21:16

Julian hat geschrieben:(16 May 2019, 21:12)

Was haben Sie denn damit gemeint?



McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 20:03)

Entspann dich, alles gut, musst nicht alles verstehen.


Herje, wenn du diese Pöbeleien brauchst, sollst du sie haben.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Do 16. Mai 2019, 21:19

Julian hat geschrieben:(16 May 2019, 21:12)

Dass ein solches Verhalten in Deutschland als normal zu gelten hat, dass sich die Opfer nicht so haben sollen, wenn Justiz und Polizei zusehen?


Was verstehst du bei dem Wort Titelzeile nicht?

Nur zur Klärung Ihrer Haltung.


Meine Haltung überfordert dich.

Wieso alle?


Die Frage musst du dir stellen. Es ist das was du hier die ganze Zeit zu suggerieren versuchst. Komm jetzt nicht und relativiere deine eigenen tendenziösen und einseitigen Darstellungen.

Frag dich lieber mal, ob es auch ohne persönliche Angriffe geht.

PS
und jetzt komm zum Thema. Du kannst in der Weinstube gerne nen Strang über mich und mit deiner Laienanalyse erstellen.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon relativ » Fr 17. Mai 2019, 09:22

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 17:20)

Nein, es waren "libanesische" Flüchtlinge.


Es sind und waren ja nicht nur arabische Clans aktiv. Das grundsätzliche Problem der fehlenden Integrationsbereitschaft auf beiden Seiten und Bildungs und Chancenlücken führte bei den meisten diesen Großfamilien in die Kriminalität.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon relativ » Fr 17. Mai 2019, 09:33

Julian hat geschrieben:(16 May 2019, 21:03)

Sie sind ziemlich naiv. Die Leute, die jetzt als Klankriminelle gelten, sind überwiegend als sogenannte Bürgerkriegsflüchtlinge eingewandert, und zwar schon in den Achtzigerjahren. Woher sie genau kamen, ist unklar, irgendwo zwischen der Südosttürkei, Syrien und dem Libanon. Ihre Pässe haben sie meistens weggeworfen; man kann davon ausgehen, dass sie schon in ihrer Heimat bzw. den Flüchtlingslagern, in denen sie lebten, kriminell waren.
Das Problem welches ich beschrieben habe gilt auch für diese Gruppe und nicht nur für die Gastarbeitergruppe. Ich hoffe jetzt wird es dir klarer. Was hat dies aber mir Naivität zu tun?

Aber ich weiß: Jetzt ist natürlich der böse deutsche Staat, die böse deutsche Gesellschaft schuld, dass sich diese Menschen nicht integrieren konnten und gar keine andere Möglichkeit hatten, als mit Drogen und Waffen zu handeln, Schutzgeld zu erpressen, und den deutschen Staat, das deutsche Volk und seine Kultur zu verachten, ja, Deutschland als Beutestaat (dies ist ein Zitat, Quelle gerne auf Nachfrage) zu betrachten.

Nein nicht der böse deutsche Staat/Gesellschaft, sondern es sind einfach nur schnöde Fakten und Sichtweisen. Die sollten reichen um Fehlentwicklungen zu erklären und es in Zunkunft besser zu gestalten, oder andere Maßnahmen zu ergreifen.
Der Mensch hat immer eine Wahl und was ich bestimmt nicht aussagen wollte ist, diese Clanmitglieder und Kriminellen aus der Verantwortung zu nehmen.

Aktuell sind wieder Bürgerkriegsflüchtlinge eingewandert, wieder aus der bekannten Region, wieder ganz überwiegend ohne Pässe. Na, klingelt etwas bei Ihnen? Bei unseren ahnungslosen Behörden und der Polizei hat es bisher nicht geklingelt.
Man sollte eben hier die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Einige scheinen dies immer noch nicht kapiert zu haben , andere wiederum wollen die gar nicht hier haben. Meinst treffen sie zusammen.
Man merkt bei deiner pauschalen Kritik wie wenig Ahnung du von den Abläufen unserer Exekutive hast und den deutschen Gesetzen.
In zwanzig, dreißig Jahren wird man wieder die deutsche Gesellschaft, oder die 13% AfD-Wähler beschuldigen, dass es wieder nicht geklappt hat. So wie man 2015 auch die Unverfrorenheit hatte, Frankreich die Schuld an der mangelnden Integration seiner Araber zu geben. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.


Wie Bitte?
Wirklich ihr lasst euch aber wirklich nix Neues einfallen. Immer wieder die gleichen pauschalen, unwissenden, halbgaren und halbwahren Aussagen.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Fr 17. Mai 2019, 10:15

relativ hat geschrieben:(17 May 2019, 09:22)

Es sind und waren ja nicht nur arabische Clans aktiv. Das grundsätzliche Problem der fehlenden Integrationsbereitschaft auf beiden Seiten und Bildungs und Chancenlücken führte bei den meisten diesen Großfamilien in die Kriminalität.


Das ist ein Problem der aktuellen Diskussion, auch in der Öffentlichkeit, dass der Begriff kaum definiert ist.

Nein, es sind nicht nur Bildungs- und Chancenlücken, die gerade in diesen Großfamilien zur Kriminalität führen. Hier sind es tatsächlich überwiegend immanente Prozesse der Familienstrukturen.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon relativ » Fr 17. Mai 2019, 10:27

McKnee hat geschrieben:(17 May 2019, 10:15)

Das ist ein Problem der aktuellen Diskussion, auch in der Öffentlichkeit, dass der Begriff kaum definiert ist.

Nein, es sind nicht nur Bildungs- und Chancenlücken, die gerade in diesen Großfamilien zur Kriminalität führen. Hier sind es tatsächlich überwiegend immanente Prozesse der Familienstrukturen.
Ich habe auch nicht von "nur" geschrieben. So eine Entwicklung hat immer mehrere Mütter und Väter.
Ich habe die für mich wichtigsten Aspekte hier aufgeführt.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Fr 17. Mai 2019, 10:31

relativ hat geschrieben:(17 May 2019, 10:27)

Ich habe auch nicht von "nur" geschrieben. So eine Entwicklung hat immer mehrere Mütter und Väter.
Ich habe die für mich wichtigsten Aspekte hier aufgeführt.


Ja, alles ok.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Cobra9 » Fr 17. Mai 2019, 11:07

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 19:11)

Bitte nicht zu laut solche Vorschläge aussprechen.


Ich kann mir schon denken das die Idee auch bei der Polizei schon kam. Ich weiss nicht wo Du deinen Dienst tust, aber hier in BAWÜ gibt's laut befreundeten Polizisten immer wieder erhebliche Gerangel um Zuständigkeit, Rechtslagen und Federführung.

Was erhebliche Zeit frisst die man woanders besser nutzen könnte

Bin (Neben)beruflich mit der hiesigen Policia öfters in Kontakt.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Cobra9 » Fr 17. Mai 2019, 11:14

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 19:21)

Wir haben kein Personenrecht.

Was du beschrieben hast, trifft ein Teilen zu. Was Spezailisten angeht, so haben wir genug. Denen stellt man leider nur zu wenig Personal an die Seite, um die notwendigen Dinge umzusetzen.

Auch wenn es einige nicht mehr hören können. Auch mit der Clankriminalität hat diese Gesellschaft bekommen, worum sie gebettelt hat. Es werden Fehler bei den zuständigen Behörden gemacht und sie sind in der Pflicht. Politik kümmert sich zu wenig um seine Hauptaufgabe, die Gesetzgebung und verschwendet Zeit damit, die Exekutive zu gängeln und zu belehren.

Aber, das alles ist ein Gesamtgesellschaftliches Problem. Und ist JEDER mit verantwortlich, weil er mit für den "Mainstream" verantwortlich ist, der effektive Bekämpfungsstrategien lange verhindert oder zumindest erheblich erschwert hat. Ich höre von dieser Seite aber nur großes Gejammer und kein selbstkritisches Wort.

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Wie gesagt finde Ich rechtlich sollte die Polizei etwas mehr dürfen, aber klar ist eine kitzelige Angelegenheit.
Na ja was Spezialisten angeht finde Ich mehr Kripo Beamte, mehr Itler und speziell geschulte Staatsanwaltschaften wären eine erhebliche Erleichterung. Generell natürlich auch mehr Indianer wo Unterstützung leisten.

Ich weiss nicht ob Ihr besser ausgestattet seid als das LKA BAWÜ. Hier möchte man schon mehr Personal. Nicht nur wegen den Clans. Das die gesamte Gesellschaft versagt hat muss man zugeben.

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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Cobra9 » Fr 17. Mai 2019, 11:17

Julian hat geschrieben:(16 May 2019, 21:05)

Und wieder diese Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern. Ich hoffe inständig, dass Sie nur vorgeben, Polizist zu sein.


Wo ist der McKnee gleichgültig ?

Du gehst wieder auf Personen los. Ich bin froh das Du Psychologie bestimmt studiert hast :p
Zuletzt geändert von Cobra9 am Fr 17. Mai 2019, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Fr 17. Mai 2019, 11:17

Cobra9 hat geschrieben:(17 May 2019, 11:07)

Ich kann mir schon denken das die Idee auch bei der Polizei schon kam. Ich weiss nicht wo Du deinen Dienst tust, aber hier in BAWÜ gibt's laut befreundeten Polizisten immer wieder erhebliche Gerangel um Zuständigkeit, Rechtslagen und Federführung.


Eine Zentralisierung von Zuständigkeiten ist weniger zielführend. Es gibt Zuständigkeiten in verschiedenen Ebenen, die man einfach respektieren muss.

Problematisch ist vielmehr eine Erweiterung der operativen Zuständigkeiten. Würde das Thema hier aber sprengen.

PS
eine Zuständigkeitsgerangen zwischen den verschiedenen Behörden (Polizei, Kommune, Steuer pp) kehrt man durch Kommunikation in ein effektives Miteinander
Zuletzt geändert von McKnee am Fr 17. Mai 2019, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Cobra9 » Fr 17. Mai 2019, 11:18

McKnee hat geschrieben:(17 May 2019, 11:17)

Eine Zentralisierung von Zuständigkeiten ist weniger zielführend. Es gibt Zuständigkeiten in verschiedenen Ebenen, die man einfach respektieren muss.

Problematisch ist vielmehr eine Erweiterung der operativen Zuständigkeiten. Würde das Thema hier aber sprengen.


Findest Du nicht das bsp. das BKA besser koordinieren könnte in Teilen
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon McKnee » Fr 17. Mai 2019, 11:19

Cobra9 hat geschrieben:(17 May 2019, 11:18)

Findest Du nicht das bsp. das BKA besser koordinieren könnte in Teilen


Müsste. Allerdings eher international.
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Re: Der Kampf gegen die Clankriminalität

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 17. Mai 2019, 15:16

McKnee hat geschrieben:(16 May 2019, 18:03)

Ok, wir leben - trotz aller IT-Sünden - in vielen Behörden durchaus nahe der Gegenwart. So schlimm ist es nicht mehr.

Darum ja mein Hinweis, dass Vernetzung mehr als nur digitale Netzwerke bedeutet.


Würdest du sagen dass es in Deutschland normal seine Baugenehmigung aus einer Hand zu erhalten. Von einem städtischen Mitarbeitern? Oder muß man dafür von Behörde zu Behörde laufen?
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)

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