Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

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Wie empfinden sie das Urteil gegen zwei Raser?

Zu hart, eine Tötungsabsicht hat nicht bestanden.
18
33%
Zu soft, eine anschliessende Sicherheitsverwahrung sollte noch dazu kommen.
3
5%
Genau richtiges Urteil.
34
62%
 
Abstimmungen insgesamt: 55
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Wolverine
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon Wolverine » Mi 27. Mär 2019, 11:34

McKnee hat geschrieben:(27 Mar 2019, 10:51)

Sorry


Ja, danke für die Berichtigung. :thumbup:
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Wolverine
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon Wolverine » Mi 27. Mär 2019, 11:42

Asrael hat geschrieben:(27 Mar 2019, 11:02)

Dann bringt man alles durcheinander. Das ist Willkür!

Mord ist es nur wenn man einen Vorsatz nachweisen kann, das Leben eines anderen explizit auslöschen zu wollen.

Das ist bei einem Raser der sich auf das rasen konzentriert schlicht nicht der Fall.

Auch an dich die Frage:

Wollte der Täter das Rennen gewinnen oder jemanden überfahren?


Ich zitiere den Richter bei der Begründung aus dem Kopf

"Was geschah, hatte mit Fahrlässigkeit nichts zu tun"."Die Angeklagten haben aus nichtigem Anlass mit dem Leben anderer Menschen gespielt." Sie seien selbstverliebt und rücksichtslos gewesen, sie hätten ihre Fahrzeuge förmlich vergöttert.

Den Tod anderer Menschen billigend in Kauf nehmen ist auch ein Mordmerkmal.

Billigend in Kauf nehmen muss gerade von (bewusster) Fahrlässigkeit abgegrenzt werden.
Billigend in Kauf nehmen (sog. Eventualvorsatz) bedeutet, dass dem Täter die Möglichkeit der Rechtsgutsverletzung bewusst ist, sich aber mit dieser abfindet. Er sieht also die Möglichkeit, dass er mit seiner Handlung jemanden zu Schaden bringen könnte, nimmt dies aber billigend in Kauf nimmt. ("und wenn schon") --> es ist ihm also gleichgültig.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon Asrael » Mi 27. Mär 2019, 11:49

Wolverine hat geschrieben:(27 Mar 2019, 11:42)

Ich zitiere den Richter bei der Begründung aus dem Kopf

"Was geschah, hatte mit Fahrlässigkeit nichts zu tun"."Die Angeklagten haben aus nichtigem Anlass mit dem Leben anderer Menschen gespielt." Sie seien selbstverliebt und rücksichtslos gewesen, sie hätten ihre Fahrzeuge förmlich vergöttert.

Den Tod anderer Menschen billigend in Kauf nehmen ist auch ein Mordmerkmal.

Billigend in Kauf nehmen muss gerade von (bewusster) Fahrlässigkeit abgegrenzt werden.
Billigend in Kauf nehmen (sog. Eventualvorsatz) bedeutet, dass dem Täter die Möglichkeit der Rechtsgutsverletzung bewusst ist, sich aber mit dieser abfindet. Er sieht also die Möglichkeit, dass er mit seiner Handlung jemanden zu Schaden bringen könnte, nimmt dies aber billigend in Kauf nimmt. ("und wenn schon") --> es ist ihm also gleichgültig.


Und das ist fahrlässige Tötung, nichts anderes.

Dieses Urteil ist korrupt und falsch, um nicht zu sagen justizitär willkürlich und ein Angriff auf Autofahrer generell, nun ist jeder Autofahrer ein potenzieller Mörder und dieses Fehlurteil kann als Präzedenzfall missbraucht werden.

Du weisst ja was das bedeutet.

Andererseits ist es für mich nicht sonderlich überraschend, gibt es ja ehemalige Richter die bezeugen, dass das Justizsystem durch und durch korrupt ist und Fehlurteile an der Tagesordnung, da es nicht um das Recht geht, sondern ums Geschäft oder der Umsetzung einer politischen Agenda. Lobbyismus ist eine Tatsache und gut belegt.

Hier führen Personen die wohl selbst kriminell(siehe Urteil) sind, einen Krieg gegen Autofahrer, bleibt nur herauszufinden was das Ziel ist.
Willst du wissen welche Agenda ein Forum verfolgt, achte darauf wer und was auf welche Art zensiert wird.

Trollantworten werden ignoriert.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon Quatschki » Mi 27. Mär 2019, 11:56

Asrael hat geschrieben:(27 Mar 2019, 11:49)
Hier führen Personen die wohl selbst kriminell(siehe Urteil) sind, einen Krieg gegen Autofahrer, bleibt nur herauszufinden was das Ziel ist.

Glaube ich nicht.
Wenn irgendwelche Autohasser Steinbrocken von der Brücke auf die Autobahn werfen, dann ist das entsprechend auch als Mordversuch zu werten.
Oder S-Bahn-Schubser!

Warum versuchst Du hier, die Community anständiger Autofahrer vor den Karren der Interessen ausgemachter Verbrecher zu spannen?
War der arglos bei Grün durch den Rammstoß ermordete Kraftfahrer etwa kein Autofahrer?
Zuletzt geändert von Quatschki am Mi 27. Mär 2019, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon Milady de Winter » Mi 27. Mär 2019, 12:02

MOD - ich bitte darum, ganz schnell wieder aus dem Reich der Verschwörungen und Unterstellungen sowie persönlicher Spitzen ans Tageslicht zu kommen, sonst werden einige Beiträge sowie Antworten darauf in die Ablage verschoben. Danke für Eure Kooperation.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon Wolverine » Mi 27. Mär 2019, 12:08

Asrael hat geschrieben:(27 Mar 2019, 11:49)

Und das ist fahrlässige Tötung, nichts anderes.

…...


Eben nicht. Die Begründung des Richters hatte ich ja eingestellt ( aus dem Kopf zitiert, findet man aber in allen Artikeln zum Urteil).
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon Cat with a whip » Mi 27. Mär 2019, 13:24

Nudelholz hat geschrieben:(26 Mar 2019, 22:34)

Das wird noch ein paar lustige Klagen geben mit Leuten, die andere Leute des versuchten Mordes bezichtigen weil sie angefahren wurden. :D


Lustig finden Sie also das Leid der Opfer der Raserei und ihre Versuche im Rechtsstaat Genugtuung und Entschädigung zu erlangen. Soso.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon Nudelholz » Mi 27. Mär 2019, 14:56

Cat with a whip hat geschrieben:(27 Mar 2019, 13:24)

Lustig finden Sie also das Leid der Opfer der Raserei und ihre Versuche im Rechtsstaat Genugtuung und Entschädigung zu erlangen. Soso.

Bist du sicher, dass ich DAS lustig fand? Interessante Art zu argumentieren hast du. Versuchst wohl mit Schuldgefühlen zu spielen. Verdreh bitte in deiner Empörung nicht alles, was ich schrieb, Danke.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon Alter Stubentiger » Mi 27. Mär 2019, 15:34

Asrael hat geschrieben:(27 Mar 2019, 11:49)

Und das ist fahrlässige Tötung, nichts anderes.

Dieses Urteil ist korrupt und falsch, um nicht zu sagen justizitär willkürlich und ein Angriff auf Autofahrer generell, nun ist jeder Autofahrer ein potenzieller Mörder und dieses Fehlurteil kann als Präzedenzfall missbraucht werden.

Du weisst ja was das bedeutet.

Andererseits ist es für mich nicht sonderlich überraschend, gibt es ja ehemalige Richter die bezeugen, dass das Justizsystem durch und durch korrupt ist und Fehlurteile an der Tagesordnung, da es nicht um das Recht geht, sondern ums Geschäft oder der Umsetzung einer politischen Agenda. Lobbyismus ist eine Tatsache und gut belegt.

Hier führen Personen die wohl selbst kriminell(siehe Urteil) sind, einen Krieg gegen Autofahrer, bleibt nur herauszufinden was das Ziel ist.


Nö. Wer mit 170 durch die Innenstadt fährt hat eine Entscheidung getroffen die beinhaltet dass Menschen getötet werden können. Solche Rennfahrer tun dies sogar aus besonders niedrigen Beweggründen. Sie wollen einfach nur schneller sein als ein Anderer. Das sind Leute die sich abseits der normalen Autofahrer positioniert haben. Auch dies mit voller Absicht. Die fühlen sich ja mächtig und überlegen mit ihren Boliden. Also sollten sie dann auch den Preis bezahlen für ihr tun. Sind ja alle erwachsen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon firlefanz11 » Mi 27. Mär 2019, 15:41

jack000 hat geschrieben:(26 Mar 2019, 21:24)

Ich ebenso! Ich hätte mich auch mit 10 Jahren zufrieden gegeben und lebenslang Führerschein weg.

Nur Pappe weg nutzt nix. Die fahren dann einfach ohne Pappe weiter... Auto konfiszieren u. nicht mehr raus geben ist besser...
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon Nudelholz » Mi 27. Mär 2019, 15:47

Wenn eine Gruppe junger Leute im Auto nachts auf der Landstraße mit 170 gegen einen Baum knallt, einer der Insassen stirbt und der Fahrer überlebt ist das auch Mord.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon firlefanz11 » Mi 27. Mär 2019, 15:51

Quatschki hat geschrieben:(27 Mar 2019, 11:56)

Wenn irgendwelche Autohasser Steinbrocken von der Brücke auf die Autobahn werfen, dann ist das entsprechend auch als Mordversuch zu werten.
Oder S-Bahn-Schubser!

So ist es. :thumbup:
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon McKnee » Mi 27. Mär 2019, 15:52

Nudelholz hat geschrieben:(27 Mar 2019, 15:47)

Wenn eine Gruppe junger Leute im Auto nachts auf der Landstraße mit 170 gegen einen Baum knallt, einer der Insassen stirbt und der Fahrer überlebt ist das auch Mord.


Durchaus möglich. Es wäre eher kein Mord, wenn die Gruppe junger Menschen nicht in seinem Auto saß.

Darüber hinaus sind 170 km/h auf der Landstraße (100 km/h) etwas anderes als i.g.O. (50 km/h)
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon McKnee » Mi 27. Mär 2019, 15:53

firlefanz11 hat geschrieben:(27 Mar 2019, 15:41)

... Auto konfiszieren u. nicht mehr raus geben ist besser...


Die Fahrzeuge werden durchaus beschlagnahmt, aber deinem Vorschlag folgend....neues Auto und weiter rasen bzw gehörte eh nicht ihm, also lediglich ein Fahrzeugwechsel erforderlich.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon Nudelholz » Mi 27. Mär 2019, 15:56

McKnee hat geschrieben:(27 Mar 2019, 15:52)

Durchaus möglich. Es wäre eher kein Mord, wenn die Gruppe junger Menschen nicht in seinem Auto saß.

Darüber hinaus sind 170 km/h auf der Landstraße (100 km/h) etwas anderes als i.g.O. (50 km/h)

Ja, es fehlt auch die rote Ampel. Aber es gibt viel 70 auf Landstraßen und dicke Bäume, bei denen klar sein sollte, dass die nicht nachgeben. Ich meine nur, dass es das erste mal ist, dass so ein Fall, den ich nicht als neu oder einzigartig bezeichnen würde, jetzt ein Mord ist. Das ist neu und ich vermute, dass da ab jetzt noch in viel mehr Fällen auf Mord plädiert wird.

/Und das weicht den Begriff Mord zu sehr auf, der meinem Verständnis nach Tötungsfällen mit voller Absicht vorbehalten sein sollte.
Zuletzt geändert von Nudelholz am Mi 27. Mär 2019, 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon McKnee » Mi 27. Mär 2019, 15:58

Nudelholz hat geschrieben:(27 Mar 2019, 15:56)

Ja, es fehlt auch die rote Ampel. Aber es gibt viel 70 auf Landstraßen und dicke Bäume, bei denen klar sein sollte, dass die nicht nachgeben. Ich meine nur, dass es das erste mal ist, dass so ein Fall, den ich nicht als neu oder einzigartig bezeichnen würde, jetzt ein Mord ist. Das ist neu und ich vermute, dass da ab jetzt noch in viel mehr Fällen auf Mord plädiert wird.


Hätte, wenn und rubbel die Katz
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon Nudelholz » Mi 27. Mär 2019, 16:00

McKnee hat geschrieben:(27 Mar 2019, 15:58)

Hätte, wenn und rubbel die Katz

Gefällt dir die Diskussion nicht? Dass dein Standpunkt kritisiert wird oder was?
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon McKnee » Mi 27. Mär 2019, 16:05

Nudelholz hat geschrieben:(27 Mar 2019, 16:00)

Gefällt dir die Diskussion nicht? Dass dein Standpunkt kritisiert wird oder was?


Du diskutierst nicht. Dazu müsstest du Argumente aufnehmen und auf sie eingehen, sie widerlegen und mit ihnen einen Konsenz finden. Du haust immer wieder die gleichen Parolen heraus, ohne dass sie sich ernsthaft mit der Sache beschäftigen.

Ich find es nicht schlimm, ist halt deine Art und so - wobei der Schwerpunkt auf "und so" liegt.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt

Beitragvon Vongole » Mi 27. Mär 2019, 16:06

Nudelholz hat geschrieben:(27 Mar 2019, 15:56)

Ja, es fehlt auch die rote Ampel. Aber es gibt viel 70 auf Landstraßen und dicke Bäume, bei denen klar sein sollte, dass die nicht nachgeben. Ich meine nur, dass es das erste mal ist, dass so ein Fall, den ich nicht als neu oder einzigartig bezeichnen würde, jetzt ein Mord ist. Das ist neu und ich vermute, dass da ab jetzt noch in viel mehr Fällen auf Mord plädiert wird.

/Und das weicht den Begriff Mord zu sehr auf, der meinem Verständnis nach Tötungsfällen mit voller Absicht vorbehalten sein sollte.


Nein, es ist nicht das erste Mal:

"Und inzwischen wurden auch in anderen Fällen lebenslange Haftstrafen ausgesprochen. So hat der BGH vor wenigen Wochen ein Urteil aus Hamburg bestätigt: Ein 25-Jähriger war mit einem gestohlenen Auto durch die Stadt gerast und in ein anderes Auto gekracht. Ein Mensch starb, zwei wurden schwer verletzt. Das Gericht erkannte einen Mord und zwei Mordversuche."
https://www.sueddeutsche.de/panorama/ra ... -1.4384032

Der Artikel ist auch im Hinblick auf Deine anderen Bedenken lesenswert.
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Re: Berliner Raser wegen Mordes verurteil

Beitragvon firlefanz11 » Mi 27. Mär 2019, 16:09

McKnee hat geschrieben:(27 Mar 2019, 15:53)

Die Fahrzeuge werden durchaus beschlagnahmt, aber deinem Vorschlag folgend....neues Auto und weiter rasen bzw gehörte eh nicht ihm, also lediglich ein Fahrzeugwechsel erforderlich.

Nur werden die auch nicht immer wieder neue Schleudern her zaubern können... Und jeder Tag ohne Blechanzug schmerzt... :D
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