Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

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Amtsschimmel
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Amtsschimmel » Di 20. Dez 2016, 23:59

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:49)

denk mal an iran. warum wurde der shah gestürzt? weil kassetten mit predigen von khomeini nach iran geschmuggelt wurden.
die heutige technologie ermöglicht vieles, was früher unmöglich war.


Und wann war die Revolution? In den 70ern. Widerspricht meiner These doch überhaupt gar nicht.

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:49)
nein, denn IMMER werden unschuldige menschen opfer. auch wenn sie »collateral damage« sind. die RAF schoß auf jeden der es wagte sie zu hindern. was hat ein UNSCHULDIGER niederländische polizist ihnen für leid getan. dennoch wurde er ermordet, weil er versuchte sie anzuhalten.
was haben die toten durch anarchisten und nihilisten anders getan als rein zufällig im falschen augenblick an der falschen stelle zu sein.

ich gebe dir noch ein beispiel: warum werden soviel menschen in mexiko ermordet durch drugsbanden? wieviel davon sind missetäter.
und wieviel bürger werden durch regierungen getötet? nur damit die bevölkerung eingeschüchtert wird. die tscheka, die gestapo, die kempetai und wie sie alle auch heißen, sie kannten sich damit gut aus.

terror ist eine waffe. zuviel davon und sie könnte sich gegen den anwender kehren. aber sonst...


Sorry, aber Du ignorierst den Blick der Täter vollkommen. Niemand sieht Schleyer als Schuldigen. Aber aus Sicht der RAF war er ein Täter. "Collateral Damage" war ein unerwünschter Nebeneffekt, den es möglichst zu vermeiden galt. Die RAF hat Banken überfallen, wenn sie Geld brauchte, nicht weil sie für Schrecken sorgen wollte. Für den Islamismus ist "Collateral Damage" das Hauptziel der Attentate - möglichst viele Personen sollen sterben. Es geht nicht darum, irgendeinen bestimmten Gegner wie etwa Politiker umzubringen, sondern es sollen irgendwelche x-beliebigen Leute sterben, und dann möglichst viele. Es ist dem Zufall überlassen, ob man Opfer wird. Das war bei all den RAF-Attentaten nicht im Geringsten der Fall. Es handelte sich stets um gezielte Angriffe, etwa auf staatliche Einrichtungen oder Einzelpersonen. Der Islamismus kennt das nicht. Und ich weiß nicht, wie ich Dir noch deutlich machen soll. Denn es ist doch so offenkundig, dass die Opfer des Islamismus eben willkürlich und nicht gezielt ausgewählt werden.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Amtsschimmel » Mi 21. Dez 2016, 00:01

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:53)

nein. das ziel ist TERROR. nur in der ausführung unterscheiden sie sich.


Dann frage mal, ob sich die RAF-Leute selbst als Terroristen gesehen haben. Die haben sich als Befreier und Revolutionäre im Sinne von Fidel Castro und ähnlichen Vorbildern gesehen; ebenso die Anarchisten. Der Islamist will niemanden befreien, er tötet einfach nur um des Tötens willen.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon frems » Mi 21. Dez 2016, 00:02

Amtsschimmel hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:59)
Es handelte sich stets um gezielte Angriffe, etwa auf staatliche Einrichtungen oder Einzelpersonen. Der Islamismus kennt das nicht.

Das ist etwas kurios, wo doch gestern erst der russische Botschafter in Ankara von einem Islamisten ermordet wurde, der nicht auf weitere Personen das Feuer eröffnete.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Quatschki » Mi 21. Dez 2016, 00:03

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:55)

Was sind erforderliche Maßnahmen?
Panzersperren für alle Weihnachtsmärkte gegen LKW´s?
Und danach?
Ein Fahrverbot für alle LKW`s überall?
Ouups, das macht aber mächtige Probleme.
Peinlich! :mad2:

Bei manchen merkt man sofort, dass sie überhaupt nicht an konstruktiven Lösungen interessiert sind, sondern eben diese nur sabotieren wollen.
Und die Mutti blickte stumm.
Auf dem ganzen Tisch herum.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Ammianus » Mi 21. Dez 2016, 00:04

frems hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:42)

Passiert nicht so oft in Deutschland, dass zehn Leute mit Maschinengewehren und Handgranaten um sich ballern. War früher auch nicht schwieriger umzusetzen als heute.


Neu ist der bewusste Angriff auf weiche Ziele mit dem Ziel möglichst viele ganz normale Menschen an Plätzen zu töten, an denen sie sich wohlfühlen. Die Steuerung einer Gruppe von 10 Leuten erfordert ein bestimmtes Maß an Logistik. Dazu kommt noch die Beschaffung der Ausrüstung. Dies erzeugt so umfangreiche Bewegungen im Untergrund, dass eine Aufdeckung vor der Tat bedeutend wahrscheinlicher ist als bei einem Einzeltäter.

Da das Augenmerk der Sicherheitsdienste nach dem 11. September verstärkt auf mögliche Islamisten gerichtet ist, wäre das Organisieren einer solchen Tat sehr wohl schwieriger. Eine ganze Reihe im Vorfeld entdeckter Anschlagsvorbereitungen zeigt dies deutlich.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Ammianus » Mi 21. Dez 2016, 00:06

Amtsschimmel hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:46)

Was ändert das? Wachpersonal wurde von diesen Leuten ebenfalls als Staat wahrgenommen. Kein RAF-Kämpfer wäre auf die Idee gekommen, einen LKW in einen Weihnachtsmarkt zu steuern. Islamisten kämpfen nicht gegen den Staat, sondern gegen die Menschen als Gesamtheit. Der Vergleich mit der RAF hinkt daher auf allen Ebenen.


So sieht es aus.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon frems » Mi 21. Dez 2016, 00:12

Ammianus hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:04)

Neu ist der bewusste Angriff auf weiche Ziele mit dem Ziel möglichst viele ganz normale Menschen an Plätzen zu töten, an denen sie sich wohlfühlen.

Das ist leider nicht so neu, z.B. als 1980 beim Hauptbahnhof von Bologna gebombt wurde und keine zwei Monate später das Oktoberfest-Attentat durchgeführt wurde. Oder man denke an Lockerbie, La Belle, Market Street 1998, Birmingham 1974 oder der Sprengstoffanschlag auf ein Kaufhaus in Barcelona 1987. Da ging es leider stets darum, möglichst viele Zivilisten umzubringen.

Fraglich auch, ob zehn Attentäter mit Gewehren an einem Ort genau so viel Schaden anrichten wie zehn Täter an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten.
Labskaus!

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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Kritikaster » Mi 21. Dez 2016, 00:13

Kibuka hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:02)

Du meinst also der islamistische Terror gehört eigentlich zu Deutschland?

Islamistischer Terror "gehört" im selben Maß zu Deutschland, wie er zu dieser Welt insgesamt "gehört". Er ist bedauerlicherweise Teil der Lebensrealität. Dagegen helfen auch unterstellende Fragen nichts.

Das sollte doch eigentlich so schwer zu begreifen nicht sein. :rolleyes:
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Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 21. Dez 2016, 00:14

Quatschki hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:03)

Bei manchen merkt man sofort, dass sie überhaupt nicht an konstruktiven Lösungen interessiert sind, sondern eben diese nur sabotieren wollen.

Ach was, nun werde nicht persönlich.
Wer war in Berlin der Täter?
Ich weiß es nicht.
Und ich frage dich: Hast du andere Infos?
Dann schreib sie doch!
Unterstell mir doch nicht, was du gerne hättest.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon ThorsHamar » Mi 21. Dez 2016, 00:17

Ammianus hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:04)

Neu ist der bewusste Angriff auf weiche Ziele mit dem Ziel möglichst viele ganz normale Menschen an Plätzen zu töten, an denen sie sich wohlfühlen. ....


Das ist falsch.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Wildermuth » Mi 21. Dez 2016, 00:18

Quatschki hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:03)

Bei manchen merkt man sofort, dass sie überhaupt nicht an konstruktiven Lösungen interessiert sind, sondern eben diese nur sabotieren wollen.


Ja... rassismus bringt bestimmt keine lösungen.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 21. Dez 2016, 00:20

Quatschki hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:03)

Bei manchen merkt man sofort, dass sie überhaupt nicht an konstruktiven Lösungen interessiert sind...

ich wundere mich noch immer daß z.b. internetverkehr aus arabischen länder nicht gesperrt wird.

wenn sie dann doch akzeptiert werden wollen, dann auf kontrollierte bedingungen.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Kibuka » Mi 21. Dez 2016, 00:23

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 Dec 2016, 23:34)

Dann schreib doch endlich mal ausser deinem Gestänkere gegen Merkel,
wo die Alternativen liegen.
Nun endlich mal Fakten.
Wer stoppt die TerrorLKW´s.
Mach mal!


1. Ich "stänkere" nicht gegen Merkel, sondern ich kritisiere sachlich und argumentativ ihre Politik. Verstanden?

2. Wie man irgendwelche "TerrorLKW's" stoppt, kannst du mit deinem Freunden an der PlayStation ausdiskutieren.

3. Ich habe hier im Forum schon vor über 1 Jahr Alternativen zu Merkels Flüchtlingskurs skizziert. Da warst du gerade erst frisch im Forum angemeldet.

Die deutsche Sicherheitslage verbessert sich garantiert nicht durch unkontrollierte Masseneinwanderung und der strikten Weigerung eigene Grenzen zu schützen. Unabhängig von der naiven Phrase, dass es keinen 100 % Schutz vor Terror gibt.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Ammianus » Mi 21. Dez 2016, 00:34

frems hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:12)

Das ist leider nicht so neu, z.B. als 1980 beim Hauptbahnhof von Bologna gebombt wurde und keine zwei Monate später das Oktoberfest-Attentat durchgeführt wurde. Oder man denke an Lockerbie, La Belle, Market Street 1998, Birmingham 1974 oder der Sprengstoffanschlag auf ein Kaufhaus in Barcelona 1987. Da ging es leider stets darum, möglichst viele Zivilisten umzubringen.

Fraglich auch, ob zehn Attentäter mit Gewehren an einem Ort genau so viel Schaden anrichten wie zehn Täter an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten.


Market Street und Birmingham waren Ergebnisse des Nordirland-Konflikts. Hinter La Belle und Lockerbee stand Ghadaffi, der Oktoberfestanschlag ging von Nazis aus. Dann gab es noch die Roten Brigaden in Italien. Das sind 4 verschiedene Kräfte mit sehr unterschiedlichen Motivationen – was allerdings den Opfern egal sein konnte. La Belle wurde wohl stark von amerikanischen Soldaten in ihrer Freizeit frequentiert. Um die ging es dann wohl den Lybiern.
Seit Anfang des Jahrhunderts haben wir eine ganz neue Qualität und die dahinter stehende Ideologie des Islamismus. Befeuert haben wir diese Entwicklung zusätzlich durch den Einmarsch in Afghanistan und den Überfall auf den Irak.

Bei der möglichen Taktik ging ich vom Berliner Alexanderplatz aus und dass die Attentäter mehrere Gruppen bilden. Feuer von verschiedenen Seiten macht die Situation noch unklarer, vergrößert die Panik. Man kann sich so die Opfer gegenseitig zutreiben oder auch in die stark frequentierten Geschäfte (Saturn, Kaufhof, Alexa u.s.w.) variabel ausweichen wenn zu viel Polizei auftritt. Eine Gruppe von 3-4 Personen bietet zudem gegenseitige Deckung. Die beiden Bomber in Paris zum Beispiel hatten so gut wie keinen Erfolg. Die Mörder im Bataclan als Gruppe dagegen umso mehr.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Ammianus » Mi 21. Dez 2016, 00:36

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:17)

Das ist falsch.


Sicher kannst du das auch begründen. Vielleicht habe ich nur unglücklich formuliert.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 21. Dez 2016, 00:36

In Berlin demonstrieren Muslime gegen Terrorismus. Das ist ein gutes Signal, weil es die Geschlossenheit betont.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Wildermuth » Mi 21. Dez 2016, 00:39

Kibuka hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:33)

1. Das ist wieder einmal eine dreiste Lüge und Verleumdung deinerseits. Selbst der von mir kürzlich verfasste Beitrag zu Merkel war sachlich basiert.

Stimmt... keine kraftausdrücke. Find ich cool! :thumbup:
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 21. Dez 2016, 00:45

Kibuka hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:23)

1. Ich "stänkere" nicht gegen Merkel, sondern ich kritisiere sachlich und argumentativ ihre Politik. Verstanden?

2. Wie man irgendwelche "TerrorLKW's" stoppt, kannst du mit deinem Freunden an der PlayStation ausdiskutieren.

3. Ich habe hier im Forum schon vor über 1 Jahr Alternativen zu Merkels Flüchtlingskurs skizziert. Da warst du gerade erst frisch im Forum angemeldet.

Die deutsche Sicherheitslage verbessert sich garantiert nicht durch unkontrollierte Masseneinwanderung und der strikten Weigerung Grenzen zu schützen. Unabhängig von der naiven Phrase, dass es keinen 100 % Schutz vor Terror gibt.

Nein, das tust du nicht und du agierst hier weiter auf der subjektiv beleidigenden Ebene.
Nein, ich werde auch nicht politisch mit PlayStation Freunden diskutieren, solange ich dich dafür habe.
Und nochmals nein, auch vor einem Jahr habe ich dir geschrieben, das wir kein Flüchtlingsproblem haben,
sondern Europa und die Welt.
Und du willst oder kannst nicht verstehen.
Mal ehrlich?
Wer hat Probleme?
Aber zum Thema:
Wer war der Fahrer vom LKW?
Du weißt es ja anscheinend!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon frems » Mi 21. Dez 2016, 00:45

Ammianus hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:34)

Market Street und Birmingham waren Ergebnisse des Nordirland-Konflikts. Hinter La Belle und Lockerbee stand Ghadaffi, der Oktoberfestanschlag ging von Nazis aus. Dann gab es noch die Roten Brigaden in Italien. Das sind 4 verschiedene Kräfte mit sehr unterschiedlichen Motivationen – was allerdings den Opfern egal sein konnte. La Belle wurde wohl stark von amerikanischen Soldaten in ihrer Freizeit frequentiert. Um die ging es dann wohl den Lybiern.
Seit Anfang des Jahrhunderts haben wir eine ganz neue Qualität und die dahinter stehende Ideologie des Islamismus. Befeuert haben wir diese Entwicklung zusätzlich durch den Einmarsch in Afghanistan und den Überfall auf den Irak.

Bei der möglichen Taktik ging ich vom Berliner Alexanderplatz aus und dass die Attentäter mehrere Gruppen bilden. Feuer von verschiedenen Seiten macht die Situation noch unklarer, vergrößert die Panik. Man kann sich so die Opfer gegenseitig zutreiben oder auch in die stark frequentierten Geschäfte (Saturn, Kaufhof, Alexa u.s.w.) variabel ausweichen wenn zu viel Polizei auftritt. Eine Gruppe von 3-4 Personen bietet zudem gegenseitige Deckung. Die beiden Bomber in Paris zum Beispiel hatten so gut wie keinen Erfolg. Die Mörder im Bataclan als Gruppe dagegen umso mehr.

Mag sein, aber dann bräuchte man eher 50 Angreifer, weil es viel zu viele Auswege gibt, nicht nur in die ganzen Bahnstationen. Zudem wimmelt es da jeden Tag nur so von Polizisten. Da wäre ein Angreifer in einem Kaufhaus oder Bahnhof ggf. effektiver. Wie auch immer, die Möglichkeit haben Attentäter schon immer gehabt. Für etwas mehr Sicherheit müsste man sehr viel Freiheit aufgeben. Das kann's ja auch nicht sein. Von einer neuen Qualität würde ich auch nicht sprechen, wenn ich mir die Todesopfer durch Terroristen in Westeuropa anschaue. Die 70er und 80er waren viel gefährlicher und erst in den 90ern ging es mit Anschlägen nach unten. In den 2000ern bedauerlicherweise den Fall in Madrid, aber ansonsten wenig: http://i.imgur.com/FktzsCu.png
Zuletzt geändert von frems am Mi 21. Dez 2016, 00:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berlin - LKW rast in Weihnachtsmarkt

Beitragvon Kibuka » Mi 21. Dez 2016, 00:46

Bielefeld09 hat geschrieben:(21 Dec 2016, 00:45)

Nein, das tust du nicht und du agierst hier weiter auf der subjektiv beleidigenden Ebene.


Deine Lügen werden nicht wahrer, wenn du sie wiederholst.
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