Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

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Sollte das Strafmundigkeitsalter herabgesetzt werden?

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USA TOMORROW
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon USA TOMORROW » Di 6. Dez 2011, 19:44

Thomas I » 6. Dez 2011, 17:30 hat geschrieben:Problematische Kinder haben meist problematische Eltern/Bezugspersonen. Und solange das so ist, hat man da nur sehr wenig Möglichkeiten mit Erfolg zu intervenieren.

Das gilt auch für problematische Jugendliche und problematische Erwachsene.
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Thomas I
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Thomas I » Di 6. Dez 2011, 19:48

usaTomorrow » Di 6. Dez 2011, 19:44 hat geschrieben:Das gilt auch für problematische Jugendliche und problematische Erwachsene.


Also Jugendlicher hört man aber langsam auf sich derart an den Vorstellungen der Eltern zu orientieren wie man das als Kind macht, als Erwachsener sollte man in der Lage sein Werte und Regeln aus eigener Erkenntnisleistung zu begreifen.

Im übrigen haben ab einem gewissen Alter die Eltern auch kein Mitspracherecht mehr.
Zuletzt geändert von Thomas I am Di 6. Dez 2011, 19:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon USA TOMORROW » Di 6. Dez 2011, 19:48

Welfenprinz » 6. Dez 2011, 17:27 hat geschrieben:
Nö.
Es steht ja nirgends statistisch erfasst wieviel durch die bisherige Vorgehensweise nach ihrer ersten oder zweiten Auffälöligkeit gestoppt wurden.

Was genau passiert denn heute staatlicherseits mit einem 13jährigen der ein- zwei Straftaten begeht?

Welfenprinz » 6. Dez 2011, 17:27 hat geschrieben:in der Praxis wird doch die Rechtssprechung gar nicht so fix umgesetzt wie ihr hier das schildert. sondern der Entwicklungsstand des jeweiligen jugendlichen wird berücksichtigt.

Mir ist bekannt, dass auch ein 20jähriger noch nach Jugendstrafrecht behandelt werden kann.
Der umgekehrte Fall, einen 17jährigen nach Erwachsenenstraftrecht zu verurteilen ist soweit ich weiß aber nicht möglich. Ebensowenig einen 13jährigen nach dem Jugendstrafrecht.
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon USA TOMORROW » Di 6. Dez 2011, 19:50

Thomas I » 6. Dez 2011, 19:48 hat geschrieben:
Also Jugendlicher hört man aber langsam auf sich derart an den Vorstellungen der Eltern zu orientieren wie man das als Kind macht

Da orientieren sich die meisten Straftäter dann wohl eher an den Vorstellungen ihrer Freunde oder irgendwelcher fragwürdigen Vorbilder.
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Daylight » Di 6. Dez 2011, 23:08

Thomas I » Di 6. Dez 2011, 19:26 hat geschrieben:
Vor 15 Jahren gab es z.B. in ganz Rheinland-Pfalz genau zwei KJPen - da ist schon eine mehr ein enormer Fortschritt, aber noch lange keine befriedigende Versorgung.

Traditionell hat man KJPen auch im Westen oft in abgelegende Ecken des jeweiligen Bundeslandes "verbannt" so dass man mitnichten sagen kann die Lage sei in Großstädten per se besser.

Personalmangel ist ein grundlegendes Problem in allen medizinischen Bereichen.

Zu letzterem: "wem sagen Sie das"? ich gehöre der Branche derweil seit rd. 30 Jahren an...habe alle diese Entwicklungen miterlebt, aus der Innensicht und aus verschiedenen Perspektiven.

Und, ich hatte ja nicht behauptet - einmal mehr - es sei "per se" alles "in Butter". Ich sprach vielmehr über eine jahrelange Aufwärtsbewegung. Bitte nehmen Sie das doch einmal ein wenig wörtlicher. :)
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Daylight » Di 6. Dez 2011, 23:15

usaTomorrow » Di 6. Dez 2011, 19:44 hat geschrieben:Das gilt auch für problematische Jugendliche und problematische Erwachsene.

Die erste Farge stellt sich zunächst: wie hoch ist der angerichtete "Schaden", den solche Sozialisation angerichtet hat. haben die Eltern und die nächsten Verwandten und Freunde der Eltern versagt, oder gar misshandelt (und das ist leider nicht selten im häuslichen Bereich !!!), sind die Folgen bei Kindern (logischerweise) die übelsten und nachhaltigsten. Aber selbstverständlich sind Jugendliche nicht völlig anderweitig anzusehen.

Klare Trennung muss aber hier zu Erwachsenen gezogen werden. Aber auch für diese existieren, wir doch alle wissen, entsprechende Einrichtungen und Institutionen, sollten solche unzurechnungsfähig und damit nicht schuldfähig sein.
Zuletzt geändert von Daylight am Di 6. Dez 2011, 23:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Thomas I » Mi 7. Dez 2011, 00:53

Daylight » Di 6. Dez 2011, 23:08 hat geschrieben:Zu letzterem: "wem sagen Sie das"? ich gehöre der Branche derweil seit rd. 30 Jahren an...habe alle diese Entwicklungen miterlebt, aus der Innensicht und aus verschiedenen Perspektiven.


Sicher gibt es da verschiedene Perspektiven. Dass ich die Perspektive der Arbeitsplatzsicherung und Einkommensentwicklung meiner besseren Hälfte nicht gerade betrauere will ich garnicht abstreiten. :cool:
Daylight

Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Daylight » Mi 7. Dez 2011, 01:08

Thomas I » Mi 7. Dez 2011, 00:53 hat geschrieben:
Sicher gibt es da verschiedene Perspektiven. Dass ich die Perspektive der Arbeitsplatzsicherung und Einkommensentwicklung meiner besseren Hälfte nicht gerade betrauere will ich garnicht abstreiten. :cool:

LOL.. die, welche schon gut sitzen, habens richtig gemacht... :)
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Thomas I » Mi 7. Dez 2011, 01:22

Daylight » Mi 7. Dez 2011, 01:08 hat geschrieben:LOL.. die, welche schon gut sitzen, habens richtig gemacht... :)


Die Kehrseite der Medaille wie die Arbeitszeiten (neulich meine bessere Hälfte im Gespräch mit dem Nachbarn, der jammert was vonwegen viele Aufträge im Betrieb, musste jede Woche jetzt 45 Stunden arbeiten, seuftzt mein Schatz "45-Stunden-Woche? Ach das hätt' ich auch gerne mal..."), Dienste und dergleichen sollte man allerdings dabei nicht ganz vergessen. S
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Daylight » Mi 7. Dez 2011, 01:41

Thomas I » Mi 7. Dez 2011, 01:22 hat geschrieben:
Die Kehrseite der Medaille wie die Arbeitszeiten (neulich meine bessere Hälfte im Gespräch mit dem Nachbarn, der jammert was vonwegen viele Aufträge im Betrieb, musste jede Woche jetzt 45 Stunden arbeiten, seuftzt mein Schatz "45-Stunden-Woche? Ach das hätt' ich auch gerne mal..."), Dienste und dergleichen sollte man allerdings dabei nicht ganz vergessen. S

Wie könnte ich - und meine Liebe - je vergessen? Man gewöhnt sich dran und schlecht ist das ja auch nicht. Es kommt immer nur auf den Blickwinkel an. 50 Stunden empfinde ich als relativ angenehm, wenn ich es denn mal selten einrichten kann...
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Welfenprinz » Mi 7. Dez 2011, 07:35

usaTomorrow » Di 6. Dez 2011, 19:48 hat geschrieben:Was genau passiert denn heute staatlicherseits mit einem 13jährigen der ein- zwei Straftaten begeht?

.


Was "genau" passiert , kann ich dir auch nciht sagen. Das wird von Region zu Region, von Polizei zu Polizei , von jugendgericht zu jugendgericht unterschiedlich sein, abhängig von den handelnden Personen.
ich weiss nur, dass einem 13jährigen, der schon mal mit "vollem programm " von der Polizei bearbeitet wird, so ein Schrecken in die Knochen jagt, dass der nie wieder was macht.

Dass man dabei die hartgesottenen, wei im Eingangsbeitrag aufgebührt, nicht kriegt, weiss ich auch.
Die Frage, die sich stellt, ist doch die nach der VErhältnismässigkeit. Wieviel Aufwand soll getrieben werden um auch noch den letzten jugendlichen zum Kklosterbruder zu machen. und da kommen wir , Gesetz hin oder her, nun mal nicht an der schon erwähnten Feststellung vorbei, dass ohne das Elternhaus gar nix geht.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Welfenprinz » Mi 7. Dez 2011, 07:40

jack » Di 6. Dez 2011, 18:30 hat geschrieben:Ok, irgendeine geschlossene Einrichtung, ... nur das war das Ziel. Wie sie heisst ist dabei erstmal egal :)


Die Diskussion von daylight und ThomasI führt im Sinne des Strangerstellers in die falsche Richtung. :)
jack geht es nicht um die jugendlichen sondern darum, dass niemand von diesen Kindern/Jugendlichen behelligt wird. ..."die Bewohner dort nicht leiden müssen" .

nun, da sich ja schon gezeigt hat, dass auch in repressivsten Staaten mit Folter, Pranger und Todesstrafe kriminalität nicht auszurotten ist, ist die Frage nach gesetzlichen vorgaben wie "herabsetzung des Strafmündigkeitsalters" der falsche Ansatz.
Wer die keimfreie , kriminalitäts und untatenfreie Lebensgestaltung will, muss da schon selbst für sorgen. Der Gestzgeber kann das so oder so nicht leisten. :)
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Dampflok » Mi 7. Dez 2011, 09:03

Daylight » Mi 7. Dez 2011, 00:08 hat geschrieben:Zu letzterem: "wem sagen Sie das"? ich gehöre der Branche derweil seit rd. 30 Jahren an...habe alle diese Entwicklungen miterlebt, aus der Innensicht und aus verschiedenen Perspektiven.


Sie müssen sich mal entscheiden. Neulich hatten Sie noch behauptet Sie seien Ingenieur.

Ich glaube Sie sind was ganz Anderes hier.


.
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Cattrell » Mi 7. Dez 2011, 09:36

Daylight » Mi 7. Dez 2011, 02:41 hat geschrieben:Wie könnte ich - und meine Liebe - je vergessen? Man gewöhnt sich dran und schlecht ist das ja auch nicht. Es kommt immer nur auf den Blickwinkel an. 50 Stunden empfinde ich als relativ angenehm, wenn ich es denn mal selten einrichten kann...

Und wer schreibt dann jeden Tag bis in die frühen Morgenstunden diese zig Beiträge hier im Forum? :?:
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Dampflok » Mi 7. Dez 2011, 10:07

Quatschki » Mo 5. Dez 2011, 20:44 hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwerkhof

...ist ja nicht gewollt.


Wenn Du das bezahlst, dann gerne. Ich nicht.

Wenn 12, 13-Jährige sich so verhalten haben die Eltern versagt. Wegsperren, ja sicher: Die Eltern! :mad:

Problem der Eltern heute: Sie haben keine adäquaten harten Mittel, Kinder die zu entgleiten drohen, zur Vernunft zurückzuholen. In solchen Fällen sollten bestimmte Rechte der Eltern und der Kinder beschnitten werden um das Schlimmste (Abgleiten in die Kriminalität) zu vermeiden. Etwa harte Zwangsmaßnahmen wie Schulwechsel, von den Eltern bezahlte tagesausfüllende Maßnahmen wie Nachhilfe et cetera ohne Handy und Netzverbindung (um den Kindern jede Möglichkeit zu nehmen sich mit dem kriminellen Umfeld zu Treffen) und deratiges mehr. Kuschelpädagogik nützt nur den angestellten Pädagoginnen, nicht den bald wieder rückfälligen Kindern und nicht der Gesellschaft die die Folgekosten tragen muß.


.
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Marmelada » Mi 7. Dez 2011, 10:51

jack » Di 6. Dez 2011, 11:49 hat geschrieben:Das ist kein Einzelfall, sondern ein Beispiel :)
Beispiel für was?
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon USA TOMORROW » Mi 7. Dez 2011, 11:23

Welfenprinz » 7. Dez 2011, 07:35 hat geschrieben:
Was "genau" passiert , kann ich dir auch nciht sagen. Das wird von Region zu Region, von Polizei zu Polizei , von jugendgericht zu jugendgericht unterschiedlich sein, abhängig von den handelnden Personen.

Ein 13jähriger kommt vor kein Jugendgericht.
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Dampflok » Mi 7. Dez 2011, 11:39

usaTomorrow » Mi 7. Dez 2011, 12:23 hat geschrieben:Ein 13jähriger kommt vor kein Jugendgericht.


Früher wurden Eltern für ihre Kinder in Verantwortung gezogen, heute gleicht die Straftat eines "Kindes" für den Geschädigten immer mehr einer "Naturkatastrophe" gegen die man nicht versichert ist - beziehungsweise gegen die man sich nicht versichern kann. Die Eltern warens ja nicht, und schlägst Du in der konkreten Situation hilflos zurück, wanderst Du in den Bau. Die lieben Kleinen.


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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Cattrell » Mi 7. Dez 2011, 12:02

Daylight » Di 6. Dez 2011, 18:50 hat geschrieben:Die meisten straffälligen Jugendlichen gelangen in der Regel in offene oder geschlossene Kinder- und Jugendpsychatrien und werden dort temporär stationär oder ambulant (Tagesklinikform), je nach Schwere der Taten und Symptome behandelt.

Dann dürfte es diese vielen Intensivtäter doch überhaupt nicht geben:

Ein kleiner Teil (rund 3 bis 5 Prozent) der jugendlichen Tatverdächtigen fällt durch wiederholte Begehung von Straftaten auf. Jungen gehören öfter zu der Gruppe der „mehrfach Auffallenden“ jugendlichen Tatverdächtigen als Mädchen. Diese kleine Gruppe von Mehrfach- bzw. Intensivtätern begeht nach Untersuchungen der Landeskriminalämter darüber hinaus zwischen 30 und 60 % der für die Altersgruppe bekannt gewordenen Straftaten. ... In Berlin hatten beispielsweise 2009 etwa 80% der 550 polizeibekannten Intensivtäter einen Migrationshintergrund.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendkriminalität

Allein in Berlin 550! :rolleyes:
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Re: Strafmündigkeitsalter herabsetzen ?

Beitragvon Dampflok » Mi 7. Dez 2011, 12:49

Cattrell » Mi 7. Dez 2011, 13:02 hat geschrieben:Dann dürfte es diese vielen Intensivtäter doch überhaupt nicht geben:

Ein kleiner Teil (rund 3 bis 5 Prozent) der jugendlichen Tatverdächtigen fällt durch wiederholte Begehung von Straftaten auf. Jungen gehören öfter zu der Gruppe der „mehrfach Auffallenden“ jugendlichen Tatverdächtigen als Mädchen. Diese kleine Gruppe von Mehrfach- bzw. Intensivtätern begeht nach Untersuchungen der Landeskriminalämter darüber hinaus zwischen 30 und 60 % der für die Altersgruppe bekannt gewordenen Straftaten. ... In Berlin hatten beispielsweise 2009 etwa 80% der 550 polizeibekannten Intensivtäter einen Migrationshintergrund.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendkriminalität

Allein in Berlin 550! :rolleyes:


Das sind sicher nur Zufälle.

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