Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

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Lomond
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Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Lomond » Mo 21. Jul 2014, 17:15

Powerpoint ist langweiliger Quatsch! :dead: :cool: :x

Das war schon früher meine Meinung.

Und nun wird sie mir hier bestätigt!



Der Manager tastete sich fast wortwörtlich an seinen Präsentation entlang, mit der emotionalen Kühle eines Nachrichtensprechers. Nicht er füllte seine Folien mit Leben - sie schienen das Leben aus ihm herauszusaugen, sein Blick klebte an der Leinwand, nicht am Publikum. Am Ende hatte er 50 Folien angeklickt, nur im Kopf seiner Zuhörer hatte es nicht "Klick" gemacht. Der Vortrag war ein typisches Schlafmittel: berechenbar, überladen, platt. Vor lauter Powerpoint kam keine Power rüber.

Das andere Extrem ist ein multimedialer Overkill: Wenn der Redner Filmausschnitte über die Leinwand jagt, Bässe dröhnen, Sketche ablaufen und am Ende die Welt explodiert. Mindestens. Fragt man, was dieser Zauber solle, lautet die Antwort meist: "Die Aufmerksamkeitsspanne hat sich verkürzt, die Sehgewohnheiten sind anders als früher." Mit dieser Begründung verkauft der Action-Präsentator das alles als pädagogischen Schachzug.



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Dieter Winter
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Dieter Winter » Mo 21. Jul 2014, 17:40

Lomond » Mo 21. Jul 2014, 16:15 hat geschrieben:Powerpoint ist langweiliger Quatsch! :dead: :cool: :x



D'accord!

Manche Wichtigtuer können ohne so eine Präsentation zwar nicht mal mehr erklären, warum sie auf den Topf gehen, aber das Kasperltheater ist so nötig wie ein Kropf.
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Blickwinkel » Mo 21. Jul 2014, 17:44

Powerpoint Präsentationen werden immer wichtiger, weil keiner mehr sich die Zeit für eine vernünftige Dokumentation nimmt. Somit wird schon im Powerpoint dokumentiert.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon JJazzGold » Mo 21. Jul 2014, 17:57

Da bin ich völlig anderer Meinung.

Wenn man sein Thema kennt, dann ist .ppt als Unterstützung hervorragend, aber auch hier gilt, weniger ist mehr. Entweder ersäuft man sein Publikum in einer Flut von Folien, oder man setzt durch wenige Folien Akzente und bewegt sich ansonsten frei und die Teilnehmer mitnehmend in seinem Vortrag, Seminar, etc. Ich habe schon lange alle Seminare auf .ppt umgestellt, erspare dadurch Tonnen von Papier an Handouts und kann problemlos einen jederzeit aktuellen Vortrag als Download zum Abruf zur Verfügung stellen.

Wenn ein Vortrag schlecht ist, dann liegt das am Vortragenden und nicht an .ppt.
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Chruschtschow » Mo 21. Jul 2014, 18:12

...um die Mitschriften abzusichern kann Powerpoint sinnvoll sein....
Dabei müssen Regeln eingehalten werden...
Farben, Größe, Umschaltfrequenz auf die nächste Folie....
Die allgemeine Kritik geht bei mir hin zum Punkt : medialer overkill...
zu viel Informationen erschlagen
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon prime-pippo » Mo 21. Jul 2014, 18:19

Habe 3-4 Leute erlebt, die das mit PowerPoint echt drauf hatten.......im Regelfall ist's tatsächlich schlecht gemacht.
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Lomond » Mo 21. Jul 2014, 18:22

PowerPoint ist so gut und so schlecht wie der Mensch, der es gebraucht.

Es kommt drauf an, wie man es einsetzt.

Oft ist es pure Angeberei und tooooooooooooooooooodlangweilig.
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon wintermute » Mi 23. Jul 2014, 11:01

Man muss damit umgehen können. Viele können generell nicht präsentieren und interessieren sich auch nicht dafür, mit denen kann das nichts werden. Die Schlimmsten sind diejenigen, die einem 30 Folien informationsgeladener Textwände hinklatschen und dann jedes einzelne Wort von der Folie ablesen, ohne das Publikum eines Blickes zu würdigen. Sinn und Zweck des Mediums nicht begriffen.
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Lomond » Mi 23. Jul 2014, 12:50

Ja, das sind Vorragende des Grauens! :?
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Billie Holiday » Mi 23. Jul 2014, 15:24

ich hab neulich mithilfe von .ppt Gelder locker gemacht für ein dringend benötigtes Schulungszentrum, die Zuseher waren angetan und nicht gelangweilt :)
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Dieter Winter » Di 29. Jul 2014, 15:41

Billie Holiday » Mi 23. Jul 2014, 14:24 hat geschrieben:ich hab neulich mithilfe von .ppt Gelder locker gemacht für ein dringend benötigtes Schulungszentrum, die Zuseher waren angetan und nicht gelangweilt :)


Vielleicht lag das an der Präsentierenden und nicht so sehr am Präsentationswerkzeug? :)
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Di 29. Jul 2014, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon lila-filzhut » Mi 30. Jul 2014, 04:00

Kennt jemand noch Director?

huch dat gibbet noch
http://www.adobe.com/de/products/director.html
Buchtipp:
Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y

Gratis:
Lexikon der feministischen Irrtümer
https://www.amazon.de/dp/B082T14GH7
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon palulu » Mi 30. Jul 2014, 04:18

Erst vor drei Wochen wieder eine Präsentation zum Thema "Islam und Neoliberalismus" gehalten. Das Thema erwähne ich deshalb, weil das betreffende Publikum völlig "fachfremd" war. Mir wurde im Vorfeld sogar aufgetragen, die Folien möglichst ausführlich zu gestalten. Die Präsis werden immer häufiger als Handout-Ersatz eingeführt.
Peter Dirkenbaum

Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Peter Dirkenbaum » Sa 30. Aug 2014, 23:01

Quatsch ist langweiliger Powerpoint
JuleG
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon JuleG » Do 25. Sep 2014, 16:05

Also im Studium hatte ich zwei Kommilitonen, die haben Präsentationen mit Power Point immer ordentlich gerockt. Die haben dafür auch immer sehr gute Noten bekommen und ich habe mich immer gefreut wenn die beiden eine Präsentation gehalten haben.
HugoBettauer

Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon HugoBettauer » Mi 1. Okt 2014, 19:07

Ist ein Zeitfresser, man sollte sich besser überlegen, was man überhaupt sagen will. Um ein paar Zahlen oder Graphen an die Wand zu werfen, tun es auch andere Techniken.
freddy

Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon freddy » Sa 4. Okt 2014, 13:32

Lomond » Mo 21. Jul 2014, 16:15 hat geschrieben:Powerpoint ist langweiliger Quatsch! :dead: :cool: :x

Das war schon früher meine Meinung.

Und nun wird sie mir hier bestätigt!





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Keine Ahnung, ob es an Powerpoint liegt oder nicht, aber ich habe mir angwöhnt bei Vorträgen immer frei zu sprechen zu versuchen.
Allerdings erwische ich mich hinterher regelmäßig dabei, irgendwie die Hälfte vergessen und dafür 3 Nebensächlichkeiten zu oft wiederholt oder betont zu haben.
HugoBettauer

Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon HugoBettauer » So 5. Okt 2014, 14:32

freddy » Sa 4. Okt 2014, 12:32 hat geschrieben:Keine Ahnung, ob es an Powerpoint liegt oder nicht, aber ich habe mir angwöhnt bei Vorträgen immer frei zu sprechen zu versuchen.
Allerdings erwische ich mich hinterher regelmäßig dabei, irgendwie die Hälfte vergessen und dafür 3 Nebensächlichkeiten zu oft wiederholt oder betont zu haben.

Bei Vorträgen lasse ich das Script meistens liegen. Bei Reden halte ich mich sehr genau daran.
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Milady de Winter » So 5. Okt 2014, 15:11

Weniger ist mehr. Powerpoint ist sehr nützlich, man muss es nur richtig anwenden können. Und das wiederum können meiner Erfahrung nach die Wenigsten. :)
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Re: Powerpoint ist langweiliger Quatsch!

Beitragvon Kardux » So 8. Feb 2015, 20:01

Der Titel des Threads ist doch sehr harsch formuliert. Nicht Powerpoint entscheidet darüber ob die Präsentation langweilig ist sondern der Presenter.

Ich persönlich habe sehr viele Powerpoint- Präsentationen während meiner Schulzeit und dann besonders während dem Studium gehalten - ich bekam stets sehr gutes Feedback. Wobei ich aber auch selbstkritisch sagen muss, das vielleicht die ein oder andere Präsentation zu trocken ausgeführt wurde, das liegt aber dann auch am Thema.

Man muss einige Dinge beachten:

1) Wer ist das Publikum ? Sprich, sind die Anwesenden motiviert, interessiert und auf welchem geistigen Level schätzt man das Publikum ein ? Dieser Faktor ist schon sehr entscheidend, da man die "Zielgruppe" eigentlich immer erreichen muss. Handelt es sich um Schüler, Studenten, oder ist die Präsentation für den Arbeitsbereich ? Falls es sich um Letzteres handelt, muss man sich viele Gedanken darüber machen wie man das Publikum bei Laune hält bzw. ihnen etwas vermittelt. Hier gilt meist: Weniger ist mehr !

2) Geht es mir ausschliesslich darum den Prof. zu überzeugen (wegen der Note) oder möchte ich dem Publikum wirklich Wissen vermitteln ? Dieser Punkt ist sehr mit dem ersten Punkt verbunden, weil man nicht nur seine Kollegen einschätzen muss, sondern auch die Lehrer und Professoren, da sich diese oftmals gravierend in ihrer Kompetenz unterscheiden. Damit spreche ich ihnen nicht ihre fachliche Kompetenz ab, jedoch aber ihre pädagogische. Was ich damit meine ist, dass viele Professoren eine Präsentation sehr gut finden können,obwohl 90 % der Kollegen nicht mitgekommen ist, bzw. nicht erreicht wurde. Es kann aber auch sein das man eine Präsentation so sehr vereinfacht das auch wirklich der letzte Schwachkopf in der Runde das Thema begriffen hat, und man somit eigentlich sein optimales Ziel erreicht hat. Der Professor sieht das dann in einigen Fällen ganz anders, und bewertet es negativ, da er/sie dem Presenter einen zu geringen Arbeitsaufwand vorwirft- obwohl dies in vielen Fällen bestimmt nicht der Fall ist, weil es oftmals schwerer ist komplizierte Themen zu vereinfachen.

3) Man darf dem Publikum niemals den Eindruck vermitteln das man unsicher ist. Das Publikum riecht es förmlich, wenn der Presenter nervös ist, sich nicht gut genug vorbereitet hat oder ihm die Kompetenz fehlt. Das ist eigentlich der Präsentationskiller schlecht hin. Deshalb muss man im Vorfeld das Thema sehr gut durchgehen und ordentlich recherchieren, um jegliche Wissenslücke zu füllen. Man muss sich schon im voraus Gedanken darüber machen was während der Präsentation sowohl vom Publikum als auch vom Prof gefragt werden könnte, ja manchmal muss man sogar gezielt darauf hinarbeiten das Fragen gestellt werden, welche man sehr überzeugend beantworten kann - damit vermittelt man dem Publikum seine Stärke und Sicherheit, und damit gewinnt man oftmals die Aufmerksamkeit vieler Kollegen.

4) Die Körperhaltung und Rhetorik sind natürlich sehr ausschlaggebend. Ich bevorzuge es immer mit einem "joystick- pointer" zu arbeiten, um während der Präsentation auch meine Position zu wechseln (auf und abgehen, aber es nicht übertreiben). Manchmal ist es sogar hilfreich wenn man sich hinsetzt, dann wiederum aber auch plötzlich aufsteht und mit den Händen gestikuliert bzw. den joystick- pointer nicht verwendet und stattdessen mit den Händen einen Vorgang an der Leinwand erklärt. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Rhetorik, welche jedoch stark vom Prof. abhängt. Will man eher seriös wirken oder auch ab und an Witze einbauen, hängt eben stark vom Prof. ab. Die Tonlage sollte auch niemals monoton klingen, es ist hilfreich oftmals seine Stimme anzuheben wenn man das Gefühl hat das die "Stimmung kippt". Diese "Spielchen" helfen oftmals wenn die Präsentation aufwendig ist (mehr als 30 Folien).

5) Was die Powerpoint- Präsentation an sich betrifft, ist der wichtigste Punkt die richtige Struktur und Organisation. Damit ist die Inhaltsangabe gemeint. Eine Powerpoint- Präsentation sollte sich nicht zu sehr von einem "research- project" unterscheiden. Ich persönlich hab mir manchmal eine ganze Woche Gedanken über die Struktur gemacht, wenn der Aufwand nicht so groß war, verbrachte ich mind. 2 Stunden an der Inhaltsangabe. Und genau diese geordnete Struktur ist die ganz große Stärke von ppt. wenn man weiß wie man sie richtig anwendet. Unterpunkte und "divisions" sind elementar um ein passendes Gefüge zu erstellen.
Es ist sogar manchmal ein Vorteil wenn man eine Leiste am rechten Rand erstellt, welche den Prozess festhält, damit man auch weiß wo man ist. Wenn meine Präsentation z.B. in fünf große Unterpunkte eingeteilt ist, bevorzuge ich es eine Extrafolie zu erstellen um den Übergang zwischen einem Unterpunkt und den anderen besser zu betonen. Das sieht dann so aus, das ich ein Bild (welches zum Unterpunkt passt) als Hintergrund verwende und den Unterpunkt als "textbox" mittels technischer Hilfen hervorhebe, zu denen ich noch komme. Manchmal ist es auch hilfreich wenn die Präsentation ein Resümee beinhaltet, dahei fasst man sich aber wirklich sehr kurz !

6) Für mich persönlich ist der Hintergrund ebenfalls von großer Bedeutung. Schon die Farbkombinationen spielen eine große Rolle. Das ist natürlich von Thema zu Thema verschieden. Ich persönlich bin ein Gegner von monotonen Designs, wo Folie 1 bis Folie 30 ident aussehen. Das macht die Vorstellung sehr öde und langweilig - dem stimme ich zu. Oft ist es hilfreich verschiedene Vorlagen herunter zu laden, wenn man eigenständig und kreativ sein will kann man das aber auch selber tun. Man muss dafür kein professioneller Designer sein - powerpoint machts möglich ! Es ist ratsam hochauflösende Bilder einzufügen, um das Design eleganter wirken zu lassen. Ein großer Fehler vieler Presenter ist das sie einen Schriftzug über das Bild klatschen wollen - das geht nicht ! Jeder Schriftzug benötigt seinen eigenen Hintergrund - die Farbe und Transparenz dieses Hintergrunds muss gut auf das eigentliche Hintergrundbild abgestimmt sein. Wenn man auf einer Folie Definitionen präsentieren will, ist es ratsam einen hellen Hintergrund zu verwenden und sich dezent halten.

7) Die Schrift sollte niemals kleiner als 26 sein, darüber hinaus muss man beachten wo man präsentieren muss, sprich man muss den Lichteinfall im Saal beachten, dementsprechend grelle Farben vermeiden. Folien die mit endlosen Texten überschwemmt werden, müssen dringend vermieden werden - Tabellen, "Smart Art", und Schlagwörter sind hilfreicher. Im Vordergrund steht noch immer was man sagt, die Folien assistieren nur, damit das Publikum den Überblick behält.

8) Animationen sind ganz nett, aber man sollte es nicht übertreiben. Texte die sich kreisen usw. wirken nicht wirklich seriös, ich würde das vermeiden. Ich persönlich kann niemals auf Bilder verzichten, oft auch nicht auf sogenannte Bilderreihen. Wichtig ist hierbei auch die Auflösung der Bilder und der Übergang zwischen den Bildern (ich bevorzuge "Fade" oder "Reveal").

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Es gibt noch so viele andere Aspekte, mir fallen diese aber jetzt gerade nicht ein :D
Also Powerpoint ist bestimmt nicht daran Schuld wenn eine Präsentation langweilig vorgetragen wird und wenn man trotzdem Vorbehalte gegeüber diesem Programm hat, empfehle ich "Prezi"...
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