Krise der Männlichkeit?

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Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Provokateur » Mo 1. Feb 2016, 07:39

Hat der Beschützer ausgedient, weil der Mann weichgespült wurde?

Ein Artikel in der Zeit wirft diese These auf:

http://www.zeit.de/2016/05/maennlichkeit-maenner-beschuetzer-gender-gleichberechtigung

Wer nur einen flüchtigen Blick in die Kulturgeschichte wirft, liest dauernd von Männern, die Frauen retten. Von Männern, denen die Rettung gelingt (Nathan der Weise, Lessing). Von Männern, die beim Rettungsversuch den Heldentod sterben (Der Findling, Heinrich von Kleist). Die patriarchale Gesellschaft, die in anderen Ländern der Welt noch putzmunter ist, war nie eine, in der die Frau aus Lust und Laune gedemütigt werden sollte. Man denkt sich das heute ja so: Patriarch gleich Frauenunterdrücker. Der Patriarch aber war, zumindest als Ideal, kein Tyrann, sondern der Beschützer seiner Frau und seiner Kinder. Er zog mit größter Selbstverständlichkeit in den Krieg, schlug dem geilen Nachbarn eine aufs Maul, wenn er sich an der Gattin vergriff (in besseren Kreisen wurde sich gut angezogen duelliert), und es war immer klar, dass er bei diesen Tätigkeiten sein Leben aufs Spiel setzte.


Es gibt den Beschützer in Deutschland nicht mehr. Natürlich nicht. Der Beschützer ist aus weiblicher Sicht doch eine lächerliche Figur (zumindest sagen das die Frauen). Ich nutzte in den letzten Tagen in zwei Städten, in Hamburg und Berlin, den öffentlichen Personennahverkehr und beobachtete dabei die Männer, die ein- und ausstiegen. Gut, es mag an den Stadtteilen gelegen haben, aber die Männer entsprachen genau dem Männerbild, das die Zeitschrift Neon seit vielen Jahren verbreitet. Die jungen Männer waren sehr süß und sehr schlank, und man konnte das politisch ganz, ganz unkorrekte Ratespiel vollführen, sich zu fragen, wer von ihnen schwul war oder nur so tat. Viele trugen einen Bart, aber der verlieh ihnen nichts Männliches, im Gegenteil: Der Bart war genauso ein Zitat früherer Moden wie die Röhrenjeans und deshalb superironisch (vor allem bei sehr jungen Männern verstärkt der Vollbart übrigens das Bubihafte, weil die Absicht so sichtbar wird, erwachsener zu wirken, als man ist – egal).


Der deutsche Mann von heute hat es schwer, und er nimmt es schwer. Er ist außen weich und innen ganz weich, und spätestens seitdem die Wehrpflicht abgeschafft worden ist, wüsste ich von niemandem mehr, der sich berufen fühlte, ihn zu stählen. Ein Junge, der auf dem Schulhof einen Rivalen verdrischt, ist eher ein Fall für die Psychologin und für eine gute Dosis Ritalin, als dass Papi ihn für seine Selbstbehauptung loben würde – was, ich muss es gestehen, in meiner Generation, Jahrgang 1975, noch ein absolut erwünschtes väterliches Verhalten war.


Man darf vom deutschen Mann nicht erwarten, dass er seine Frau beschützt. Das entspricht nicht seiner zeitgemäßen Rolle, und ein solcher Anspruch wäre letztlich auch ein Affront gegen die Gleichberechtigung. Die meisten Männer (nicht alle!) sind zwar aufgrund ihrer biologischen Ausstattung schlagkräftiger als Frauen, aber unwillig (und womöglich auch unfähig) zuzuschlagen. Frauen, die gerne beides hätten, den durchgegenderten Mann und den Beschützer, denen muss man leider sagen: Beides geht nicht!


Unterstreichung von mir.

Frage an die Frauen: Wen wollt ihr? Den Beschützer, der dafür auch die traditionelle Rollenverteilung einfordert? Oder den gegenderten Mann, der gleichberechtigt Elternzeit nimmt, kocht, spült und alles ausdiskutiert, euch dafür aber in einer Gewaltsituation nicht mit Faust und Knie zur Seite stehen kann, weil er gewaltunfähig geworden ist?

Frage an die Männer: Wie haltet ihr es? Seid ihr bereit, für eure Frauen andere Männer zu verprügeln? Erzieht ihr eure Jungs dazu, sich gegen unberechtigte Übergriffe zur Wehr zu setzen? Oder dazu, sich anzupassen, um nicht als leistungsunfähige Schläger dazustehen?
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon steve1974 » Mo 1. Feb 2016, 08:43

Provokateur hat geschrieben:(01 Feb 2016, 07:39)

Hat der Beschützer ausgedient, weil der Mann weichgespült wurde?

Ein Artikel in der Zeit wirft diese These auf:

http://www.zeit.de/2016/05/maennlichkeit-maenner-beschuetzer-gender-gleichberechtigung

-
Kann man nur nach gesellschaftlichen und Bíldungsschichten differenziert beantworten .

Nehmen wir mal schlagende Verbindungen konservativer Studentenkreise.
Die werden es natürlich als eine Frage der Ehre ansehen, bei Beleidigung ihrer Dame
gegen den Beleidiger mit Gewalt vorzugehen . Selbstverständlich unter Wahrung der Form.

Jungs ohne Bildung ebenfalls, allerdings ohne Bewahrung der Form, bei denen ist der
Weg vom Hirn in die Faust entsprechend kurz.
Auch dann, wenn sie gerade mal nüchtern sind und niemanden haben , der ihnen während der Schlägeraktion die Zigarette hält.
Sie werden sich immer vor ihren Freundinnen beweisen müssen. Mit Faust und Bier .
Das ist genauso zwanghaft wie das Ficken müssen. Und so zwanghaft wie bei Mädels das Sich Schminken und die Schönste sein müssen, archaisch, dumm und primitiv.
Die Gesellschaft hält den Lohn bereit :
Sozialer Aufstieg nur bedingt möglich .

Studenten des linken Spektrums werden wohl eher den Weg der Verhandlung suchen .
Ist dieser erfolglos, werden sie vielleicht abziehen, oder den Gegner fotografieren um
die Sache dann ordentlich vor Gericht auszufechten . Allerdings könnten sie damit bei
entsprechenden Mädels Punktverlust riskieren .

Männer in bürgelichen Berufen gehen gebieten mit statistisch zahlenmäßig höher zu erwartenden Konfliktsituationen eher aus dem Wege, nehmen bürgerliche Abendveranstaltungen wahr, bei denen erfahrungsgemäß nicht geprügelt wird .
Sondern Kultur genossen wird .
Für Ihre Frauen ist Schlägerei und Gewalt ein Tabu, ein NO GO.

Männer in polizeilichen und militärischen Berufen haben es sowieso nicht nötig . Sie werden immer als die Beschützer angesehen, weil sie ja die Uniform tragen .

Frauen verhalten sich je nach Schicht abwartend, passiv oder auch selbst schlägernd.
Furien die aufeinander losgehen sind kein rein sizilianisches Phänomen mehr .
Gewaltbereitschaft unter jugendlichen Mädchen nimmt zu wie das Komasaufen .
Interessant auch zu beobachten , welche Mädels und juinge Frauen sich mit den tätowierten Kampftypen einlassen.

Islamische migrationshhintergründige bildungsferne Typen sind klar in ihrer Reaktion:
Deutsche sind Weicheier, nur sie selbst die harten Kerle.
-











Unterstreichung von mir.

Frage an die Frauen: Wen wollt ihr? Den Beschützer, der dafür auch die traditionelle Rollenverteilung einfordert? Oder den gegenderten Mann, der gleichberechtigt Elternzeit nimmt, kocht, spült und alles ausdiskutiert, euch dafür aber in einer Gewaltsituation nicht mit Faust und Knie zur Seite stehen kann, weil er gewaltunfähig geworden ist?

Frage an die Männer: Wie haltet ihr es? Seid ihr bereit, für eure Frauen andere Männer zu verprügeln? Erzieht ihr eure Jungs dazu, sich gegen unberechtigte Übergriffe zur Wehr zu setzen? Oder dazu, sich anzupassen, um nicht als leistungsunfähige Schläger dazustehen?
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Feb 2016, 08:44

Ich habe einen Mann an meiner Seite, der mich IMMER verteidigen und beschützen würde. Der ZUR NOT zuschlagen kann, aber das durch selbstbewußtes Auftreten nicht nötig hat. Das wichtigste: er war immer ehrlich und hat von vorn herein gesagt, dass er NICHT zuhause mit den Kindern bleiben würde. Ich wußte also von vorn herein, worauf ich mich einlasse.
Er sieht sich als Ernährer der Familie, kann aber gut kochen und einen Haushalt führen. Würde ich ausfallen, würde der Laden weiterlaufen. Auch ohne mich wäre das Haus sauber und die Kinder und er selbst gut versorgt, zumal er besser delegieren kann als ich. :D Er ist IMMER greifbar für die Kinder und läßt im Notfall alles stehen und liegen für seine Familie, nimmt aber seine Rolle als Haupternährer sehr ernst. Die Kinder lieben ihn sehr, obwohl er sie fast nie zum Kindergarten oder in die Schule gebracht hat. :x

Das bärtige Weichei, das die Menstuationsprobleme der Frau mitfühlt und alles ausdiskutiert, ist für mich ein Albtraum. Ich soll stolz auf jemanden sein, der wohlwollend lächelnd zuguckt, wie mich jemand bedrängt und belästigt?

Beides ist möglich, ein Mann, der seine Familie beschützt, der die Sprache des Feindes kennt, der aber trotzdem seinen Teil im Haushalt und in der Kindererziehung beiträgt.

Kleines Beispiel: auf einer Feier der FFW war einer der Kameraden ziemlich besoffen und fing an, die Frauen anzugraben und verbal anzumachen. Meine Freundin bekam Angst und meinte, dann sei der Abend für sie gelaufen. Die Weicheier haben versucht, mit ihm zu diskutieren und ihn gaaaaaanz verständnisvoll gebeten, ihre Frauen doch nicht anzumachen. Die Abwehrhaltung der Frauen war ihm egal. Die waren ja auch nicht begeistert, haben ihn beschimpft und weggeschubst, aber das macht auf Besoffene keinen Eindruck.
Als besagter Typ dann zu mir kam, mich umarmte, mir blöde Fragen stellte und nicht weggehen wollte, aber meine Abwehrhaltung auch nicht akzeptiert hat, kam mein Mann um die Ecke, griff sich besagten Typ am Schlawittchen und sagte sehr freundlich, er würde ihm die Fresse polieren, wenn er nicht aufhöre, die Frauen zu belästigen. Der Typ ging brummelnd und schimpfend zum Tresen und hat die Frauen nicht mehr angesprochen. :x
Die anderen Männer haben verlegen gelacht.

Ich muß dazu sagen, dass wir nicht zum Jungvolk gehören, also noch anders erzogen wurden. Junge Frauen finden das Weichei bestimmt anziehend. :)
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 08:52

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Feb 2016, 08:44)

Ich habe einen Mann an meiner Seite, der mich IMMER verteidigen und beschützen würde. Der ZUR NOT zuschlagen kann, aber das durch selbstbewußtes Auftreten nicht nötig hat. Das wichtigste: er war immer ehrlich und hat von vorn herein gesagt, dass er NICHT zuhause mit den Kindern bleiben würde. Ich wußte also von vorn herein, worauf ich mich einlasse.
Er sieht sich als Ernährer der Familie, kann aber gut kochen und einen Haushalt führen. Würde ich ausfallen, würde der Laden weiterlaufen. Auch ohne mich wäre das Haus sauber und die Kinder und er selbst gut versorgt, zumal er besser delegieren kann als ich. :D Er ist IMMER greifbar für die Kinder und läßt im Notfall alles stehen und liegen für seine Familie, nimmt aber seine Rolle als Haupternährer sehr ernst. Die Kinder lieben ihn sehr, obwohl er sie fast nie zum Kindergarten oder in die Schule gebracht hat. :x

Das bärtige Weichei, das die Menstuationsprobleme der Frau mitfühlt und alles ausdiskutiert, ist für mich ein Albtraum. Ich soll stolz auf jemanden sein, der wohlwollend lächelnd zuguckt, wie mich jemand bedrängt und belästigt?

Beides ist möglich, ein Mann, der seine Familie beschützt, der die Sprache des Feindes kennt, der aber trotzdem seinen Teil im Haushalt und in der Kindererziehung beiträgt.

Kleines Beispiel: auf einer Feier der FFW war einer der Kameraden ziemlich besoffen und fing an, die Frauen anzugraben und verbal anzumachen. Meine Freundin bekam Angst und meinte, dann sei der Abend für sie gelaufen. Die Weicheier haben versucht, mit ihm zu diskutieren und ihn gaaaaaanz verständnisvoll gebeten, ihre Frauen doch nicht anzumachen. Die Abwehrhaltung der Frauen war ihm egal. Die waren ja auch nicht begeistert, haben ihn beschimpft und weggeschubst, aber das macht auf Besoffene keinen Eindruck.
Als besagter Typ dann zu mir kam, mich umarmte, mir blöde Fragen stellte und nicht weggehen wollte, aber meine Abwehrhaltung auch nicht akzeptiert hat, kam mein Mann um die Ecke, griff sich besagten Typ am Schlawittchen und sagte sehr freundlich, er würde ihm die Fresse polieren, wenn er nicht aufhöre, die Frauen zu belästigen. Der Typ ging brummelnd und schimpfend zum Tresen und hat die Frauen nicht mehr angesprochen. :x
Die anderen Männer haben verlegen gelacht.

Ich muß dazu sagen, dass wir nicht zum Jungvolk gehören, also noch anders erzogen wurden. Junge Frauen finden das Weichei bestimmt anziehend. :)


und warum bist du nicht selbst weib genug mal kampfsport zu machen ?
es gibt da von wing-tsu über judo bis krav maga genug angebote, die auch ein 50 kg weibchen in die lage versetzen ohne männlichen verteidiger ein unängstliches leben zu führen ...

nur mal so als frage ...
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon steve1974 » Mo 1. Feb 2016, 08:52

Provokateur hat geschrieben:(01 Feb 2016, 07:39)

Hat der Beschützer ausgedient, weil der Mann weichgespült wurde?

Ein Artikel in der Zeit wirft diese These auf:

http://www.zeit.de/2016/05/maennlichkeit-maenner-beschuetzer-gender-gleichberechtigung


-

Kann man nur nach gesellschaftlichen und Bíldungsschichten differenziert beantworten .

Nehmen wir mal schlagende Verbindungen konservativer Studentenkreise.
Die werden es natürlich als eine Frage der Ehre ansehen,
bei Beleidigung ihrer Dame gegen den Beleidiger mit Gewalt vorzugehen .
Selbstverständlich unter Wahrung der Form.

Jungs ohne Bildung ebenfalls, allerdings ohne Bewahrung der Form,
bei denen ist der Weg vom Hirn in die Faust entsprechend kurz.
Auch dann, wenn sie gerade mal nüchtern sind und niemanden haben ,
der ihnen während der Schlägeraktion die Zigarette hält.
Sie werden sich immer vor ihren Freundinnen beweisen müssen. Mit Faust und Bier .

Das ist genauso zwanghaft wie das Ficken müssen. Archaisch, dumm und primitiv.
Die Gesellschaft hält den Lohn für hohe Angeber bereit :
Sozialer Aufstieg nur bedingt möglich .

Studenten des linken Spektrums werden wohl eher den Weg der Verhandlung suchen .
Ist dieser erfolglos, werden sie vielleicht abziehen, oder den Gegner fotografieren ,
um die Sache dann ordentlich vor Gericht auszufechten .
Allerdings könnten sie damit bei entsprechenden Mädels Punktverlust riskieren .

Männer in bürgelichen Berufen gehen Gebieten mit statistisch zahlenmäßig höher zu erwartenden Konfliktsituationen eher aus dem Wege,
nehmen bürgerliche Abendveranstaltungen wahr, bei denen erfahrungsgemäß
nicht geprügelt wird .
Sondern Kultur und feines Essen genossen wird .
Für Ihre Frauen ist Schlägerei und Gewalt ein Tabu, ein NO GO.

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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Feb 2016, 08:58

bakunicus hat geschrieben:(01 Feb 2016, 08:52)

und warum bist du nicht selbst weib genug mal kampfsport zu machen ?
es gibt da von wing-tsu über judo bis krav maga genug angebote, die auch ein 50 kg weibchen in die lage versetzen ohne männlichen verteidiger ein unängstliches leben zu führen ...

nur mal so als frage ...
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Ich habe keine Angst, bin eher angeekelt.
Es geht hier um die Männer, nicht um Selbstverteidigung der Frau.
Beschützerinstinkt beim Mann kann unabhängig von der körperlichen Verfassung der Frau da sein oder eben nicht.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 09:06

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Feb 2016, 08:58)


Es geht hier um die Männer, nicht um Selbstverteidigung der Frau.


hmmm ...
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 09:15

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Feb 2016, 08:58)

Ich habe keine Angst, bin eher angeekelt.
Es geht hier um die Männer, nicht um Selbstverteidigung der Frau.
Beschützerinstinkt beim Mann kann unabhängig von der körperlichen Verfassung der Frau da sein oder eben nicht.


ich hab damit so meine probleme.
denn es geht doch um mehr ...

das klassische rollenbild des männlichen beschützers, das bedingt auch einen weiblichen konterpart, der beschützt werden will und beschützt werden muß.
ohne diesen antagonismus funktioniert die ganze kiste nicht ... ohne halsbrecherische stöckelschuhe (kleine retourkutsche :D )
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Joker » Mo 1. Feb 2016, 09:16

bakunicus hat geschrieben:(01 Feb 2016, 08:52)

und warum bist du nicht selbst weib genug mal kampfsport zu machen ?
es gibt da von wing-tsu über judo bis krav maga genug angebote, die auch ein 50 kg weibchen in die lage versetzen ohne männlichen verteidiger ein unängstliches leben zu führen ...

nur mal so als frage ...
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Mach dir mal Lieber Gedanken warum es beim Kampfsport Gewichtsklassen gibt nach denen die Kontrahenten gegeneinander antreten.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 09:18

Joker hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:16)

Mach dir mal Lieber Gedanken warum es beim Kampfsport Gewichtsklassen gibt nach denen die Kontrahenten gegeneinander antreten.


da ist schon was dran ...
aber es geht auch um können, entschlossenheit und schnelligkeit.
und das können kleine männer wie auch frauen trainieren.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 09:21

und es geht auch um ganz andere profane dinge, wie geld und status.
die können nämlich auch "beschützend" wirken ...
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Provokateur » Mo 1. Feb 2016, 09:21

Joker hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:16)

Mach dir mal Lieber Gedanken warum es beim Kampfsport Gewichtsklassen gibt nach denen die Kontrahenten gegeneinander antreten.

Bei Krav Maga gibt es keine Gewichtsklassen. das ist aber weniger Kampfsport als mehr Selbstverteidigung. Da lernt allerdings auch eine leichte Frau, einen schweren Mann in ein Wimmershrimp zu verwandeln.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Joker » Mo 1. Feb 2016, 09:22

bakunicus hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:18)

da ist schon was dran ...
aber es geht auch um können, entschlossenheit und schnelligkeit.
und das können kleine männer wie auch frauen trainieren.

Jaja

Oder einfach nur eine Armlänge Abstand halten.

:rolleyes:
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 09:24

Joker hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:22)

Jaja

Oder einfach nur eine Armlänge Abstand halten.

:rolleyes:


vielleicht sollte ich dich auch auf wortlänge abstand halten ?
es gibt genug männer mit 165 cm, die genau die gleichen ängste und erfahrungen wie viele frauen durchmachen müßen
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Joker » Mo 1. Feb 2016, 09:27

Provokateur hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:21)

Bei Krav Maga gibt es keine Gewichtsklassen. das ist aber weniger Kampfsport als mehr Selbstverteidigung. Da lernt allerdings auch eine leichte Frau, einen schweren Mann in ein Wimmershrimp zu verwandeln.

Das ist Bullshit

Kampfsport lernt man nicht in Abendlichen 1 Stundenkursen.
Das ist Hochleistungssport und bedarf neben der Kampfsportausbildung auch einer ganz allgemeinen körperlichen Ertüchtigung.

Dieser Krav Maga Blödsinn ist eher unter Yoga und Pilatis anzuordnen
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Feb 2016, 09:28

bakunicus hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:15)

ich hab damit so meine probleme.
denn es geht doch um mehr ...

das klassische rollenbild des männlichen beschützers, das bedingt auch einen weiblichen konterpart, der beschützt werden will und beschützt werden muß.
ohne diesen antagonismus funktioniert die ganze kiste nicht ... ohne halsbrecherische stöckelschuhe (kleine retourkutsche :D )


Stöckelschuhe können sich tief in Hoden bohren. :x

Mir ging es weniger um die VERMEINTLICHE Hilflosigkeit von Frauen, als um die Bereitschaft, auch mal den Kerl raushängen zu lassen, um eine LÄSTIGE Situation abzuwehren.

Glaub mir, der Typ war durch die Drohung besser dran als dadurch, dass mir und anderen Frauen irgendwann mal der Kragen geplatzt wäre. Ein lauter Sopran, spitze Fingernägel und schlanke Knie können sehr unangenehm sein.

Die "neuen" Männer haben nichts erreicht, mein Mann hat erreicht, dass der Typ uns in Ruhe gelassen hat. Ohne jede Gewalt, aber mit der richtigen Ausstrahlung.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 09:28

Joker hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:27)

Das ist Bullshit

Kampfsport lernt man nicht in Abendlichen 1 Stundenkursen.
Das ist Hochleistungssport und bedarf neben der Kampfsportausbildung auch einer ganz allgemeinen körperlichen Ertüchtigung.

Dieser Krav Maga Blödsinn ist eher unter Yoga und Pilatis anzuordnen


wer hat hier etwas anderes behauptet ?
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 09:32

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:28)

Stöckelschuhe können sich tief in Hoden bohren. :x

Mir ging es weniger um die VERMEINTLICHE Hilflosigkeit von Frauen, als um die Bereitschaft, auch mal den Kerl raushängen zu lassen, um eine LÄSTIGE Situation abzuwehren.

Glaub mir, der Typ war durch die Drohung besser dran als dadurch, dass mir und anderen Frauen irgendwann mal der Kragen geplatzt wäre. Ein lauter Sopran, spitze Fingernägel und schlanke Knie können sehr unangenehm sein.

Die "neuen" Männer haben nichts erreicht, mein Mann hat erreicht, dass der Typ uns in Ruhe gelassen hat. Ohne jede Gewalt, aber mit der richtigen Ausstrahlung.


ich kann das gut nachvollziehen.
nur habe ich das in ganz verschiedenen situationen schon erlebt.
das eine mal konnte ich mit courage und körperlicher dominanz den beschützer spielen ...
und das andere mal bin ich geflohen, und "die weibchen" standen schutzlos da ...
und weder held noch feigling sind dabei ein komplettes menschenbild.

verstehst du was ich sagen will ?
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon bakunicus » Mo 1. Feb 2016, 09:35

und damit hier kein falscher eindruck entsteht.
ich bin 187 cm bei 105 kg
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon JJazzGold » Mo 1. Feb 2016, 09:40

bakunicus hat geschrieben:(01 Feb 2016, 09:21)

und es geht auch um ganz andere profane dinge, wie geld und status.
die können nämlich auch "beschützend" wirken ...


Guter Ansatz; beschützen heißt nicht zwangsläufig Gewaltanwendung. Beschützen hat viele Formen und die setze ich in einer Partnerschaft als von beiden Seiten gegeben voraus.

Um bei der gewaltvollen Attacke zu bleiben, erwarte ich in erster Linie von ihm in einer solchen Situation überlegt zu handeln.Das halte ich für sinnvoller, als mal eben zuzuschagen. Im Zweifelsfall wissen wir uns beide zu wehren und würden uns gegenseitig schützen. Da er ohnehin nicht 24h/Tag um mich sein kann, muss ich zwangsläufig in der Lage sein, mich selbst zu schützen, oder in absehbar prekären Situationen entsprechend ausgebildetes Personal zu kontrahieren.

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

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