Krise der Männlichkeit?

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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Umetarek » Mo 1. Feb 2016, 18:31

nichtkorrekt hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:22)

Doch genau das war das Thema:

Nein, männliche Muslime waren nicht das Thema. :rolleyes:
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Atheist » Mo 1. Feb 2016, 18:32

nichtkorrekt hat geschrieben:vielen Jahren Sportstudio, hab aber auch mal einen Gleichaltigen umgeboxt als Teenager der eigentlich sehr viel sportlicher war als ich [...] da würd ich mir fast zutrauen die auch umzuboxen, direkt in die Fresse auch wenns einem selbst scheiß weh tut.


Wow, was für ein Mann!

So einen brauche ich hin und wieder, um meine Möbel verrücken zu lassen.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Svi Back » Mo 1. Feb 2016, 18:34

Umetarek hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:31)

Nein, männliche Muslime waren nicht das Thema. :rolleyes:


Anhand dieser Bilder konntest du die Religion erkennen.
Überall Rassisten. ;)
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Umetarek » Mo 1. Feb 2016, 18:36

Svi Back hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:34)

Anhand dieser Bilder konntest du die Religion erkennen.
Überall Rassisten. ;)

Ich bezog mich auf seine Post, Videos schaue ich mir hier äußerst selten an.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon nichtkorrekt » Mo 1. Feb 2016, 18:38

Umetarek hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:31)

Nein, männliche Muslime waren nicht das Thema. :rolleyes:


Schlägereien waren das Thema, und was denkst du von wem am ehesten grundlos angegriffen wird? Lass einfach gut sein und ich reite auch nicht weiter drauf rum.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Svi Back » Mo 1. Feb 2016, 18:40

Umetarek hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:36)

Ich bezog mich auf seine Post, Videos schaue ich mir hier äußerst selten an.


Achso, na dann ist ja gut. Ich war schon schockiert und wollte zur Sauerstofftherapie. :D
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Umetarek » Mo 1. Feb 2016, 18:40

nichtkorrekt hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:38)

Schlägereien waren das Thema, und was denkst du von wem am ehesten grundlos angegriffen wird? Las einfach gut sein und ich reite auch nicht weiter drauf rum.

Ich habe bisher nur erlebt, dass Rechte grundlos einen Freund angegriffen haben und selbst das ist Jahrzehnte her.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Umetarek » Mo 1. Feb 2016, 18:41

Svi Back hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:40)

Achso, na dann ist ja gut. Ich war schon schockiert und wollte zur Sauerstofftherapie. :D

Wenn das hilft?
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Boraiel » Mo 1. Feb 2016, 18:51

Provokateur hat geschrieben:(01 Feb 2016, 07:39)

Hat der Beschützer ausgedient, weil der Mann weichgespült wurde?

Ein Artikel in der Zeit wirft diese These auf:

http://www.zeit.de/2016/05/maennlichkeit-maenner-beschuetzer-gender-gleichberechtigung









Unterstreichung von mir.

Frage an die Frauen: Wen wollt ihr? Den Beschützer, der dafür auch die traditionelle Rollenverteilung einfordert? Oder den gegenderten Mann, der gleichberechtigt Elternzeit nimmt, kocht, spült und alles ausdiskutiert, euch dafür aber in einer Gewaltsituation nicht mit Faust und Knie zur Seite stehen kann, weil er gewaltunfähig geworden ist?

Frage an die Männer: Wie haltet ihr es? Seid ihr bereit, für eure Frauen andere Männer zu verprügeln? Erzieht ihr eure Jungs dazu, sich gegen unberechtigte Übergriffe zur Wehr zu setzen? Oder dazu, sich anzupassen, um nicht als leistungsunfähige Schläger dazustehen?


Naja, auch wenn das eine Frage an die Frauen war, so werde ich das immer handhaben: Die (Ehe-)Frau hat sich im Zweifel dem Mann unterzuordnen, steht schon so in der Bibel :) und wird auch so bei mir/uns bleiben. Wenn Frau das nicht akzeptieren will, wird sie halt nicht meine Frau, sondern kann sich irgendeinen Waschlappen suchen. Ich koche gerne und gut, allerdings wird sie das wohl wochentags machen müssen. Ich diskutiere nicht alles, aber durchaus vieles, im Zweifel ist aber wie gesagt zu akzeptieren, dass mein Wort am Ende gilt. Kindererziehung/betreuung ist weitgehend Frauensache, sie müsste auch bereit sein ihren Job aufzugeben, auch wenn ich das nicht bin. Genauso wie mit mir, für mich umziehen. Ich schlage mich mit niemanden, körperliche Gewalt werde ich weitgehend nicht anwenden. Man macht sich mal groß und dem, der sie oder mich belästigt deutlich, was Sache ist, aber wenn es dann tatsächlich auf Gewalt rauslaufen zu scheint, dann geht (oder rennt) man lieber zu Polizei, sucht Hilfe. Für Prügeleien sehe ich mich als zu zivilisiert an, bin generell nicht der Typ dafür. Auch wenn andere Scheiße labern, nehme ich das im Zweifel gar nicht so wichtig, fällt meiner Ansicht nach eher negativ auf die zurück.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon nichtkorrekt » Mo 1. Feb 2016, 18:53

Umetarek hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:40)

Ich habe bisher nur erlebt, dass Rechte grundlos einen Freund angegriffen haben und selbst das ist Jahrzehnte her.


Skinheads und Punker sieht man schon lange nicht mehr, aber ich habe nicht das Gefühl, dass die heutigen Männer verweichlicht sind, die meisten jungen Leute heute wirken sehr viel trainierter als noch vor 15 Jahren, zumindest so weit ich das an der Uni beurteilen kann. Ich hatte auch mal gelesen, dass eher eine Maskulinisierung stattfindet, grade durch Film und Fernsehen, wenn man jetzt mal Clint Eastwood oder Terrence Hill mit Vin Diesel oder Dwayne Johnson vergleicht, da wirkt Eastwood wie ein Hänfling dagegen, Eastwood würde man heute den Actionhelden kaum mehr in der Form abnehmen. Ist natürlich die Frage wie viel da Kopfsache ist und wieviel Kondition, oder anders gesagt, wie kräftig muss man sein, um einen anderen nieder zu schlagen und was bringt einem seine Muskeln wenn er nicht zuschlagen kann mental. Viele Schlägertypen wenn man sie in den Medien sieht, sind ja jetzt auch nicht grade die Bodybuilder.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Feb 2016, 19:09

Boraiel hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:51)

Naja, auch wenn das eine Frage an die Frauen war, so werde ich das immer handhaben: Die (Ehe-)Frau hat sich im Zweifel dem Mann unterzuordnen, steht schon so in der Bibel :) und wird auch so bei mir/uns bleiben. Wenn Frau das nicht akzeptieren will, wird sie halt nicht meine Frau, sondern kann sich irgendeinen Waschlappen suchen. Ich koche gerne und gut, allerdings wird sie das wohl wochentags machen müssen. Ich diskutiere nicht alles, aber durchaus vieles, im Zweifel ist aber wie gesagt zu akzeptieren, dass mein Wort am Ende gilt. Kindererziehung/betreuung ist weitgehend Frauensache, sie müsste auch bereit sein ihren Job aufzugeben, auch wenn ich das nicht bin. Genauso wie mit mir, für mich umziehen. Ich schlage mich mit niemanden, körperliche Gewalt werde ich weitgehend nicht anwenden. Man macht sich mal groß und dem, der sie oder mich belästigt deutlich, was Sache ist, aber wenn es dann tatsächlich auf Gewalt rauslaufen zu scheint, dann geht (oder rennt) man lieber zu Polizei, sucht Hilfe. Für Prügeleien sehe ich mich als zu zivilisiert an, bin generell nicht der Typ dafür. Auch wenn andere Scheiße labern, nehme ich das im Zweifel gar nicht so wichtig, fällt meiner Ansicht nach eher negativ auf die zurück.


Wenn Du der Frau das vorher so sagst, ist es fair.
Dann hat sie die Wahl, sich darauf einzulassen, oder sich laut lachend vom Hof zu machen. :)
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Dark Angel » Mo 1. Feb 2016, 19:26

Boraiel hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:51)

Naja, auch wenn das eine Frage an die Frauen war, so werde ich das immer handhaben: Die (Ehe-)Frau hat sich im Zweifel dem Mann unterzuordnen, steht schon so in der Bibel :) und wird auch so bei mir/uns bleiben.

Nein - hat sie NICHT, das ist (für mich) ein absolutes No Go!
Ein Mann kann seine (Ehe)Frau im Notfall sehr wohl beschützen UND sie als gleichberechtigte Partnerin ansehen, muss NICHT konserative/traditionelle Rollenbilder einfordern.
Das Eine schließt das Andere nicht aus!

Boraiel hat geschrieben:Wenn Frau das nicht akzeptieren will, wird sie halt nicht meine Frau, sondern kann sich irgendeinen Waschlappen suchen.

Warum ein Mann, der seine Frau als gleichberechtigt akzeptiert, ein Waschlappen sein soll, erschließt sich mir nicht.

Boraiel hat geschrieben: Ich diskutiere nicht alles, aber durchaus vieles, im Zweifel ist aber wie gesagt zu akzeptieren, dass mein Wort am Ende gilt.

Wenn Frau eine bessere Lösung für ein Problem hat und/oder findet, dann gilt IHR Wort am Ende - nennt sich Gleichberechtigung!

Boraiel hat geschrieben:Kindererziehung/betreuung ist weitgehend Frauensache, sie müsste auch bereit sein ihren Job aufzugeben, auch wenn ich das nicht bin.

Ach ist es das? Und wozu braucht es dann den Vater, wenn der sich nicht um die Kinderbetreuung und -erziehung kümmern will?
Kinderbetreuung und -erziehung ist die Aufgabe und Pflicht BEIDER Eltern, sie haben sich entsprechend zu arrangieren. Gleiches gilt, wenn Beide erwertbstätig sind. Kinder sind KEIN Grund, für die Frau, ihren Job aufzugeben.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Boraiel » Mo 1. Feb 2016, 19:34

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Feb 2016, 19:09)

Wenn Du der Frau das vorher so sagst, ist es fair.
Dann hat sie die Wahl, sich darauf einzulassen, oder sich laut lachend vom Hof zu machen. :)

Ja, sicher, mich muss niemand heiraten oder ich muss auch niemanden heiraten. Wenn es nicht passt, dann verzichtet man halt darauf, heißt ja nicht umsonst, drum prüfe, wer sich ewig bindet.
@Dark Angel Der Beitrag von mir ist nicht Diskussionsgrundlage, sondern lediglich Mitteilung, wie das bei mir wäre. Sonst nur soviel, ich würde meine Frau auch dann als gleichberechtigt ansehen, wenn sie im Zweifel meine Entscheidungen zu akzeptieren hat. ;)
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon BingoBurner » Mo 1. Feb 2016, 20:38

nichtkorrekt hat geschrieben:(01 Feb 2016, 18:53)

Skinheads und Punker sieht man schon lange nicht mehr, aber ich habe nicht das Gefühl, dass die heutigen Männer verweichlicht sind, die meisten jungen Leute heute wirken sehr viel trainierter als noch vor 15 Jahren, zumindest so weit ich das an der Uni beurteilen kann. Ich hatte auch mal gelesen, dass eher eine Maskulinisierung stattfindet, grade durch Film und Fernsehen, wenn man jetzt mal Clint Eastwood oder Terrence Hill mit Vin Diesel oder Dwayne Johnson vergleicht, da wirkt Eastwood wie ein Hänfling dagegen, Eastwood würde man heute den Actionhelden kaum mehr in der Form abnehmen. Ist natürlich die Frage wie viel da Kopfsache ist und wieviel Kondition, oder anders gesagt, wie kräftig muss man sein, um einen anderen nieder zu schlagen und was bringt einem seine Muskeln wenn er nicht zuschlagen kann mental. Viele Schlägertypen wenn man sie in den Medien sieht, sind ja jetzt auch nicht grade die Bodybuilder.


Vegiss das mit den Muskeln. Seit der Erfindung des Schießpulvers oder den Roundhouse-Kick gegen die Kniescheiben ist die Statur unerheblich geworden :)

Aber ernsthaft. Das mit dem trainiert sehe ich genau so. Nicht nur bei Jungs sondern auch bei den Mädels. Es ist einfach "in" fit zu sein.
Die Abziehbilder aus Werbung und Kino kannst aber in die Tonne treten. Genau wie gefühlte 90 Prozent der Profile auf Fagbook.
Geh´ in die Sauna. Da siehst du den ganz normalen Durchschnitt.

Und Terrence Hill ? Also hier hört der Spaß auf. Der hatte wirklich so blaue Augen, knick knack......da fällt mir ein......

Manners makes men
oder
Manners makes man

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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon lila-filzhut » Mo 1. Feb 2016, 22:23

Bevor hier einige die Buschtrommel wieder rausholen, bitte ich folgendes zu bedenken:
http://www.welt.de/print/die_welt/debat ... ernen.html

Es gibt eine natürliche Tötungshemmung im Menschen, wie DaveGrossman in seinem Buch "On Killing" beschreibt. "Wir sind inzwischen gut darin geworden, Menschen zum reflexhaften
Buchtipp:
Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y

Gratis:
Lexikon der feministischen Irrtümer
https://www.amazon.de/dp/B082T14GH7
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Dingo » Mo 1. Feb 2016, 22:44

Provokateur hat geschrieben:(01 Feb 2016, 07:39)Frage an die Frauen: Wen wollt ihr? Den Beschützer, der dafür auch die traditionelle Rollenverteilung einfordert? Oder den gegenderten Mann, der gleichberechtigt Elternzeit nimmt, kocht, spült und alles ausdiskutiert, euch dafür aber in einer Gewaltsituation nicht mit Faust und Knie zur Seite stehen kann, weil er gewaltunfähig geworden ist?

Wenn mein Freund die traditionelle Rollenverteilung einforderte, würde ich ihn schallend auslachen und vermutlich eine halbe Stunde im Lachkrampf japsen.

Elternzeit kommt bei uns nicht mehr in Frage, aber wäre es vor Jahren dazu gekommen, dann wäre definitiv er zuhause geblieben. Völlig ohne Gleichberechtigung, denn als Hauptverdienerin wäre ich sofort wieder arbeiten gegangen. Kochen ist sein Job, es sei denn, er will selbst nichts essen, dann mache ich mir selbst was. Spülen usw. obliegt auch hauptsächlich ihm, weil er einfach mehr Zeit hat (Teilzeit), wobei ich natürlich auch gelegentlich die Spülmaschine aus- oder einräume.

Bislang ergab sich in unserer Beziehung keine Gelegenheit, in der er den Beschützer hätte spielen sollen oder wollen. Möglicherweise wäre das dann Sache des Hundes.

Ich bin aber auch in den Jahren, bevor wir zusammenkamen, ganz gut ohne Beschützer ausgekommen. :cool:
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Boraiel » Mo 1. Feb 2016, 23:39

Dingo hat geschrieben:Wenn mein Freund die traditionelle Rollenverteilung einforderte, würde ich ihn schallend auslachen und vermutlich eine halbe Stunde im Lachkrampf japsen.

Und woran liegt das?
An deinem Freund. ;)
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Dingo » Mo 1. Feb 2016, 23:57

Nee. Daran, daß ich nicht Abitur und eine gute Ausbildung gemacht habe, um für irgendwen das Hausmütterchen zu spielen. Daran, daß ich einen interessanten und noch dazu sehr gut bezahlten Job habe, den ich bestimmt nicht aufgebe, weil ein ultrakonservativer Hansel das so wünscht. Daran, daß ich auch dann, wenn ich mit einem Mann zusammen wäre, der mehr verdient als ich, nicht aufhören würde, mein eigenes Geld zu verdienen. Weder will ich jetzt finanziell von irgendwem abhängig sein noch später, wenn ich in Rente bin. Außerdem wäre es stinklangweilig, nur zuhause zu hocken und ätzende Hausarbeit zu machen.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Dingo » Mo 1. Feb 2016, 23:58

Und ergänzend: Ich wäre mehr als blöd, wenn ich die Entscheidungen des Mannes blind akzeptierte, nur weil er der Mann ist. Dazu habe ich viel zu oft die Erfahrung gemacht, selbst die besseren Entscheidungen zu treffen. Ein Mann, der sowas einforderte, wäre mir persönlich viel zu dumm, als daß ich ihn wollen würde. Und wenn er Millionen mitbrächte und ein Adonis wäre - nicht mal geschenkt.
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Re: Krise der Männlichkeit?

Beitragvon Boraiel » Di 2. Feb 2016, 00:38

Dingo hat geschrieben:(01 Feb 2016, 23:57)

Nee. Daran, daß ich nicht Abitur und eine gute Ausbildung gemacht habe, um für irgendwen das Hausmütterchen zu spielen.

Und deswegen sollten Frauen nicht studieren dürfen, aber gut du hast, ja eine Ausbildung gemacht. :p Nein, im Ernst, etwas traurig, dass du (noch) nicht erkannt hast, was wirklich wichtig ist, und auch, dass du die essentielle Arbeit der Hausfrau und Mutter hier so abwertend darstellst.
Dingo hat geschrieben: Daran, daß ich einen interessanten und noch dazu sehr gut bezahlten Job habe, den ich bestimmt nicht aufgebe, weil ein ultrakonservativer Hansel das so wünscht.

That's sweet, when you mean me by that. :)
Dingo hat geschrieben:Daran, daß ich auch dann, wenn ich mit einem Mann zusammen wäre, der mehr verdient als ich, nicht aufhören würde, mein eigenes Geld zu verdienen. Weder will ich jetzt finanziell von irgendwem abhängig sein noch später, wenn ich in Rente bin. Außerdem wäre es stinklangweilig, nur zuhause zu hocken und ätzende Hausarbeit zu machen.

Solange eines ganz klar ist, nämlich, dass die Familie dir weit wichtiger ist als dein Job, würde ich persönlich das ok finden.
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