Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

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Beelzebub

Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Beelzebub » Do 28. Mai 2015, 12:03

Alexyessin » Do 28. Mai 2015, 09:57 hat geschrieben:Deswegen hat die Natur auch Zwitter vorgesehen, oder?

Die Natur hat Zwitter ebensowenig "vorgesehen", wie weiße Raben oder siamesische Zwillinge. Und zwar deswegen nicht, weil es in der Natur keine "Vorsehung" gibt. Die Natur bringt diverse Formen hervor, die einen haben länger Bestand, die anderen nicht. Und manchmal gibt's halt auch Abweichungen von der "normalen" Form, wie z.B. Albinos, siamesische Zwillinge oder Zwitter. Ist alles ganz und gar natürlich.

Alexyessin » Do 28. Mai 2015, 09:57 hat geschrieben:DU willst hier aus mir nicht näher bekannten politischen Gründen die Existenz eines möglichen dritten Geschlechts nicht anerkennen wollen. Gibs halt wenigstens zu.

Da weigert sich einer, zu kapieren, dass eine "Anerkennung" oder "Nichtanerkennung" auf Naturgesetze nicht die geringste Auswirkung hat.

So wie z.B. die einst gegenüber Galileo Galilei erzwungene Anerkennung des geozentrischen Weltbildes kein Jota daran geändert hat, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt, so können sich heute beliebig viele Vollblutidioten und - idiotinnen hinstellen und von drei, vier, fünf oder 695.738 Geschlechtern faseln, es bleibt trotzdem unabänderlich bei deren zwei - und diversen Mischformen aus diesen zweien (worauf übrigens schon die Bezeichnung "Zwitter" hinweist), die aber, ich wiederhole mich, kein einziges Geschlechtsmerkmal aufweisen, das sich nicht einem dieser zwei zuordnen läßt.

Nachtrag zur Klarstellung: so weit in diesem Beitrag von Geschlcht die Rede ist, ist damit ausschließlich das biologische Geschlecht gemeint.
Zuletzt geändert von Beelzebub am Sa 30. Mai 2015, 11:14, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Kleon 2.0 » Do 28. Mai 2015, 14:58

Ich sehe biologisch auch wenig Sinn in der Annahme von mehr als zwei Geschlechtern, auch wenn nicht alle Individuen einem davon zugeordnet werden können. Aber eingedenk des Subforums, in dem wir uns befinden: Gender bedeutet soziales Geschlecht, und hat höchstens mittelbar was mit Biologie zu tun. Der Eintrag im Personalausweis ist eine soziale, keine naturwissenschaftliche Tatsache, und unterliegt damit somit sozialen Konventionen, die von Menschen gemacht werden, nicht von der Evolution.

Beelzebub » Mi 27. Mai 2015, 23:29 hat geschrieben:Die Natur hat vor ca. 300 Millionen Jahren die zweigeschlechtliche Fortpflanzung entwickelt, weil sie gegenüber der ungeschlechtlichen Fortpflanzung (Zellteilung) einen evolutionären Vorteil hat.

Warum 300 Mio Jahre? Mehrzellige Organismen gibt es doppelt so lange. Gibt es Hinweise auf das Vorhandensein/Fehlen der Geschlechter bspw im Kambrium? BTW, ungeschlechtliche Fortpflanzung gibt es natürlich auch bei mehrzelligen Organismen, nicht nur bei einzelligen. (Oder ich versteh den Hinweis auf die Zellteilung falsch.)
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Dampflok » Do 28. Mai 2015, 15:15

Kleon 2.0 » Do 28. Mai 2015, 13:58 hat geschrieben:Ich sehe biologisch auch wenig Sinn in der Annahme von mehr als zwei Geschlechtern, auch wenn nicht alle Individuen einem davon zugeordnet werden können. Aber eingedenk des Subforums, in dem wir uns befinden: Gender bedeutet soziales Geschlecht, und hat höchstens mittelbar was mit Biologie zu tun. Der Eintrag im Personalausweis ist eine soziale, keine naturwissenschaftliche Tatsache, und unterliegt damit somit sozialen Konventionen, die von Menschen gemacht werden, nicht von der Evolution.


Sicher.

Es kann beim Thema Genderideologie und Zweigeschlechtlichkeit nie schaden, sich diesen Video anzusehen:



Nach der Ausstrahlung Desselben im norwegischen TV wurden die Gelder für Gender"forschung" drastisch gekürzt.


""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Kleon 2.0 » Do 28. Mai 2015, 15:21

Kenn ich. Und?
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon schokoschendrezki » Do 28. Mai 2015, 15:43

Blasphemist » Di 26. Mai 2015, 13:00 hat geschrieben:Was steckt hinter dieser Theorie?
Warum muss es bei Menschen mehr als zwei Geschlechter geben?
Warum wird diese Frage in Verbindung mit den Nazis gebracht?

Ich vermute mal, dass 95% aller Menschen mit ihrem Geschlecht gut leben können. Sie fühlen sich als Mann oder als Frau und sind auch eindeutig an den äußeren Geschlechtsmerkmalen erkennbar.
Der Rest ist entweder ein Zwitter oder fühlt sich nur im falschen Körper. Bedauerlich für diese Menschen aber das Leben ist nicht gerecht.

Wieso will man aber der Mehrheit der Menschheit einreden, dass ihr Geschlecht nicht natürlich sei und wenn sie es doch so empfinden dann sollen sie zumindest ein schlechtes Gewissen haben, denn ihr Empfinden kommt von faschistischen Einflüsterern?


Darum geht es bei der zur Diskussion stehenden Frage überhaupt nicht. Sondern um die Einteilung, die Kategorisierung. Inwiefern die Nationalsozialisten einen entscheidenden Anteil bei der strikten Zweiteilung in der Sicht auf die Geschlechter haben, weiß ich nicht, aber dafür, den biologischen Aspekt strikt über den gesellschaftlichen und sozialen Aspekt bei allen Fragen zu stellen, bzw. auch alle sozialen Fragen biologistisch zu sehen oder aktiv zu "biologisieren" steht der Nationalsozialismus auf jeden Fall.

Nicht die moderne Genderforschung ist absonderlich. Was mich immer wieder aufs neue verwundert, ist der heutige ungeschmälert positive und nirgends hinterfragte Ruf des Stichworts "Bio". Aus einer stinknormalen Rübe wird ein hochqualitatives Lebensmittel wenn sie als "Bio-Rübe" daherkommt. Zumindest die Sicht auf die Geschlechter sollte jedoch genau umgekehrt entbiologisiert werden. Das Biologische ist nur ein Aspekt des Geschlechts.
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon denkmal » Sa 30. Mai 2015, 08:44

Also, wenn ich zusammenfasse (natürlich [sic!] sind alle Bezeichnungen willkürlich [künstlich] ;) ):

1. es gibt ein biologisches Geschlecht
2. es gibt ein soziales Geschlecht
3. es gibt einen / keinen Zusammenhang zwischen 1. und 2.

zu 1.
das biologische Geschlecht dient der Unterscheidung der Individuen, die für eine zweigeschlechtliche Vermehrung notwendig sind. Da gehört eins dem einen und eins dem anderen biologischem Geschlecht an. Andere Kombinationen sind wirkungslos [für die zweigeschlechtliche Vermehrung).
Es ist unerheblich in welcher Reinheit ein Individuum dem einen oder anderem Geschlecht angehört, es muss nur die Minimalanforderung bewerkstelligen können (Befruchtung durch Spermagabe auf der einen Seite [gemeinhin als männlich bezeichnet], Empfängnis und Entwicklung des neuen Individuums auf der anderen Seite [gemeinhin als weiblich bezeichnet]).

Meine Annahme ist hier, dass es nicht nur 100% männlich und 100% weibliche Individuen gibt, sondern jeweils prozentuale Mischungen bei den einzelnen Protagonisten der Geschlechter bis hin zur (vermehrungstechnischen) Dysfunktionalität. Das beruht auf der Art und Weise der zweigeschlechtlichen Vermehrung, die ja "nur" Daten aus zwei verschiedenen Quellen kopiert und migriert. Der Vorteil, das weiss ja jeder, ist eben die Weiterentwicklung durch "Kopierfehler", wobei die für die weitere Erhaltung nicht sinnvollen Kopierfehler eben meist nicht mehr weiter vererbt werden.

zu 2.
das soziale Geschlecht ist eine willkürliche Einteilung (wir reden jetzt mal nur vom Spezialfall "Mensch") in gesellschaftliche Gruppen, die (scheinbar NUR) aus eben gruppengesellschaftlichen Interessen vorgenommen wird, oder aber eben meist von wenigen angestossen wird und für alle gelten soll. Das erzeugt natürlich Streitigkeiten, denn die Gesellschaft besteht ja aus Individuen, die eben der einen oder anderen Meinung sind, was den Vorteil der Änderung (für den einzelnen, für die Gruppe, für alle) betrifft.

zu 3.
Ich nehme an, dass unsere (und wahrscheinlich generell jede) Gesellschaft von Individuen auf der Grundlage der biologischen Geschlechter soziale Konstrukte errichtet, die dem Zusammenleben und der (sozialen? biologischen?) Weiterentwicklung dieser Gesellschaft und / oder ihrer Indidviduen dienlich sind. Je mehr sich aber eine Gesellschaft (oder eine große Zahl von Individuen dieser Gesellschaft?) abstrakt (mir fällt kein besseres Wort ein, ich hoffe ihr erkennt, was ich meine) entwickelt, d.h. unabhängig von der Natürlichkeit der teilnehmenden Individuen, desto weniger wird ein Rückbezug auf biologische Gegebenheiten aus sicht der Gesellschaft notwendig.

Es bleibt zu klären, inwieweit eben diese gesellschaftliche Abstraktion
-dem einzelnen Individuum,
-einer ausreichenden Anzahl von teilhabenden Individuen
-der Gesellschaft als solche
bei der Weiterentwicklung dienlich ist (biologisch UND / ODER sozial).

Der Streitpunkt in GENDER scheint mir nur zu sein, ob die Veränderungen nur einem abstrakten sozialem Interesse dienen oder auch eine biologioschen Sinn erhalten (oder erhalten sollen) und dass Teile der Gesellschaft das eben so oder so sehen (wollen).

Vielleicht liege ich aber auch total daneben. :?:
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon paradoxx » Sa 30. Mai 2015, 19:15

denkmal » Sa 30. Mai 2015, 07:44 hat geschrieben:Also, wenn ich zusammenfasse (natürlich [sic!] sind alle Bezeichnungen willkürlich [künstlich] ;) ):

1. es gibt ein biologisches Geschlecht
2. es gibt ein soziales Geschlecht
3. es gibt einen / keinen Zusammenhang zwischen 1. und 2.

[...]

Vielleicht liege ich aber auch total daneben. :?:
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Dampflok » So 31. Mai 2015, 21:42

denkmal » Sa 30. Mai 2015, 07:44 hat geschrieben:Also, wenn ich zusammenfasse (natürlich [sic!] sind alle Bezeichnungen willkürlich [künstlich] ;) ):

2. es gibt ein soziales Geschlecht


Belege?

Das Geschlecht wird zur Fortpflanzung benötigt. Ein "soziales Geschlecht" gibt es ergo nicht. Es gibt anerzogene Verhaltensweisen. Die Sexualität aber ist körperlich, hormonell inhärent. IMMER.

Ansonsten könnte man Homo- oder Pädosexualität ja "heilen".


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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Alexyessin » Di 2. Jun 2015, 13:14

Beelzebub » Do 28. Mai 2015, 12:03 hat geschrieben:Die Natur hat Zwitter ebensowenig "vorgesehen",


http://de.wikipedia.org/wiki/Hermaphroditismus

Tut mir leid, du hast in Biologie mal wieder nicht aufgepasst. Liegt wohl an deinen ideologischen Scheuklappen.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon denkmal » Di 2. Jun 2015, 14:20

Dampflok » So 31. Mai 2015, 21:42 hat geschrieben:
Belege?

Das Geschlecht wird zur Fortpflanzung benötigt. Ein "soziales Geschlecht" gibt es ergo nicht. Es gibt anerzogene Verhaltensweisen. Die Sexualität aber ist körperlich, hormonell inhärent. IMMER.

Ansonsten könnte man Homo- oder Pädosexualität ja "heilen".



geht das nicht? :D Spass beiseite, ich meine nur das es ja in diesen Diskussionen ein so genanntes soziales Geschlecht gibt, weshalb ich es aufführe. Ich schrieb ja auch, was es dann in dem Zusammenhang bedeutet... Ich sah jetzt nicht, dass der Strang sich nur auf Sexualität beziehen sollte. Soll er?

edit oops, war ins Zitat gerutscht...
Zuletzt geändert von denkmal am Di 2. Jun 2015, 14:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Beelzebub » Di 2. Jun 2015, 15:14

Alexyessin » Di 2. Jun 2015, 12:14 hat geschrieben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hermaphroditismus

Tut mir leid, du hast in Biologie mal wieder nicht aufgepasst. Liegt wohl an deinen ideologischen Scheuklappen.

Und dich hindern offenbar zwar keine Scheuklappen, stattdessen aber ein dickes Brett vor dem Kopf, das richtig zu lesen, was in meinen sowie den von dir verlinkten Texten steht.

Ich schrieb zum Thema Zahl der biologischen Geschlechter:

"...es bleibt trotzdem unabänderlich bei deren zwei - und diversen Mischformen aus diesen zweien (worauf übrigens schon die Bezeichnung "Zwitter" hinweist), die aber, ich wiederhole mich, kein einziges Geschlechtsmerkmal aufweisen, das sich nicht einem dieser zwei zuordnen läßt."

Und extra für Leute, die schwer von Begriff sind, sei noch hinzugefügt: mit den zwei Geschlechtern sind das männliche und das weibliche gemeint.

In dem von dir verlinkten Wikipedia-Artikel steht:

"Insbesondere im Pflanzenreich ist die Zwittrigkeit weit verbreitet. Bei Samenpflanzen unterscheidet man zwei Arten der Zwittrigkeit: Einhäusige Pflanzen haben auf einer Pflanze sowohl männliche als auch weibliche Blüten, echt zwittrige Pflanzen haben nur eine Art von Blüten, in denen sich gleichzeitig männliche und weibliche Geschlechtsorgane befinden. Über verschiedene Strategien der Selbstinkompatibilität wird eine Eigenbefruchtung bei den meisten Arten vermieden."

Zum Hermaphroditismus bei Tieren heißt es:

Häufig sind Hermaphroditen hier die sich sexuell fortpflanzenden Tiere innerhalb einer sich ansonsten asexuell vermehrenden Art. Innerhalb der Wirbeltiere ist Hermaphroditismus vor allem bei verschiedenen Fischarten (Serranus), seltener bei Landwirbeltieren (einzelne Unken und Krötenarten) zu finden. Hier hat gewöhnlich das Männchen am oberen Ende des Hodens einen rudimentären Eierstock; hingegen besitzt das Weibchen bisweilen einen rudimentären, nicht funktionierenden Hoden. Auch bei den Karpfen und einigen anderen Fischen kommt dies gelegentlich und in selten Fällen kommt dieses Phänomen auch bei Säugetieren vor.

Der Wikipedia-Artikel bestätigt exactissime das, was ich gesagt habe: es gibt Mischformen zwischen den zwei biologischen Geschlechtern, aber auch diese Mischformen weisen nichts anderes als männliche und weibliche Merkmale auf (das sind zwei). Ein Geschlechtsmerkmal, das sich keinem dieser zwei Geschlechter zuordnen lässt, kommt auch bei Hermaphroditen nicht vor.

Und wo du in dem Wikipedia-Artikel einen Beleg für die Behauptung gefunden haben willst, es gebe in der Natur so etwas wie eine "Vorsehung" bleibt ohnehin ein nicht zu entschlüsselndes Geheimnis.

Mein Tip: Lerne du doch erst mal richtig lesen.
Zuletzt geändert von Beelzebub am Di 2. Jun 2015, 15:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Marty McFly » Di 2. Jun 2015, 23:21

Dampflok » So 31. Mai 2015, 21:42 hat geschrieben:Ansonsten könnte man Homo- oder Pädosexualität ja "heilen".


Mich würde auch mal interessieren, wie Feministen es unter einen Hut bringen, dass sie angeblich alles für anerzogen halten, aber dies für Homosexualität dann nicht gilt. Klammern die sexuelle Präferenzen generell aus? Falls ja, mit welchem Argument?
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Beelzebub » Mi 3. Jun 2015, 00:03

Marty McFly » Di 2. Jun 2015, 22:21 hat geschrieben:Mich würde auch mal interessieren, wie Feministen es unter einen Hut bringen, dass sie angeblich alles für anerzogen halten, aber dies für Homosexualität dann nicht gilt.

Das gilt selbstverständlich auch für Homosexualität. Jedenfalls, wenn es in die erwünschte Richtung geht. Etwa, wenn die Femifaschistin Luise Pusch Töne spuckt, die sich so anhören: "Angemessen angesichts der großen Gefahr der Sperma-Sexualität wäre breiteste Propaganda für weibliche Homosexualität." Das war ein Versuch aus dem Jahr 1988, lesbische Sexualität als Allheilmittel gegen Aids zu instrumentalisieren.

Merke: auch Homosexualität kann anerzogen werden, jedenfalls weibliche. Nur bei Heterosexualität ist und bleibt das natürlich gänzlich ausgeschlossen.

Und dass Logik ein herausragendes Merkmal der femifaschistischen Ideologie ist, hat schließlich niemand behauptet.
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Jun 2015, 00:12

Beelzebub » Mi 3. Jun 2015, 00:03 hat geschrieben:Das gilt selbstverständlich auch für Homosexualität. Jedenfalls, wenn es in die erwünschte Richtung geht. Etwa, wenn die Femifaschistin Luise Pusch Töne spuckt, die sich so anhören: "Angemessen angesichts der großen Gefahr der Sperma-Sexualität wäre breiteste Propaganda für weibliche Homosexualität." Das war ein Versuch aus dem Jahr 1988, lesbische Sexualität als Allheilmittel gegen Aids zu instrumentalisieren.

Merke: auch Homosexualität kann anerzogen werden, jedenfalls weibliche. Nur bei Heterosexualität ist und bleibt das natürlich gänzlich ausgeschlossen.

Und dass Logik ein herausragendes Merkmal der femifaschistischen Ideologie ist, hat schließlich niemand behauptet.

Du scheinst es ja zu wissen.
Was für ein Fachmann.
Und jetzt, du Experte?
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Marty McFly » Mi 3. Jun 2015, 02:14

Dampflok » Do 28. Mai 2015, 15:15 hat geschrieben:Es kann beim Thema Genderideologie und Zweigeschlechtlichkeit nie schaden, sich diesen Video anzusehen:






Gutes Video, danke. Die darin enthaltenen Erkenntnisse kannte ich zwar schon, aber es freut mich die hier an dieser Stelle - und gerade in Skandinavien - nochmal aufgezeigt zu sehen. Denn ich selbst bin ebenfalls Anhänger der Erklärung mittels Selektion und Hormonen u.a. schon im Mutterleib. :thumbup:
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Dark Angel » Do 4. Jun 2015, 07:57

Alexyessin » Do 28. Mai 2015, 09:57 hat geschrieben:
Deswegen hat die Natur auch Zwitter vorgesehen, oder?

DU willst hier aus mir nicht näher bekannten politischen Gründen die Existenz eines möglichen dritten Geschlechts nicht anerkennen wollen. Gibs halt wenigstens zu.

Sorry - aber hier muss ich Beelzebub mal Recht geben. Und das hat mit "politischen Gründen" überhaupt nix zu tun.
Vorgesehen ist von der Natur gar nichts, weil Natur weder nach einem (bestimmten) Plan vorgeht, noch irgendein Ziel verfolgt.

Normal sind in der Fauna, bei sexueller Reproduktion zwei Geschlechter. Die sind für eine kontinuierliche genetische Rekombination vollkommen ausreichend.
"Normal" ist eine menschliche Zuordnung - der Norm entsprechend = am häufigsten auftretend, meint die statistische Normalverteilung. Und nach dieser statistischen Normalverteilung sind nunmal mehr als 90% aller Menschen eindeutig einem bestimmten Geschlecht zuzuordnen und es gibt Abweichungen von dieser Normalverteilung - das sind die Menschen die nicht eindeutig zuordenbar sind. Die bilden aber kein eigenes Geschlecht. Ihre Geschlechtsmerkmale sind a) indifferent oder sie weisen b) die Geschlechtsmerkmale beider Geschlechter auf - das ist alles. Sie bilden aber kein eigenes Geschlecht.
Man muss hier unterscheiden zwischen normal und natürlich.
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Macc » Do 18. Jun 2015, 14:46

Flat » Di 26. Mai 2015, 09:36 hat geschrieben:

Es gibt als Mischform die Zwitter



Beim Menschen ?
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Macc » Do 18. Jun 2015, 15:18

Alexyessin » Di 26. Mai 2015, 13:11 hat geschrieben:
Wer bist du denn, der du anderen Menschen das "normalsein" absprechen müsstest? Übersteigertes Selbstwertgefühl oder wo drückt dich dein Schuh?


" Normal " ist das was auf die allermeisten zutrifft ( muß man hier eigentlich alles erklären ? ). Wer sich abseits dieser Normalität aufhält ist nun mal nicht normal.

Sehr krass das heute der einstmals ganz selbstverständliche gesunde Menschenverstand anscheinend mittlerweile beim " modernen Menschen " auf dem Altar der möchtegern aufgeklärten Pseudointelligenz geopfert wurde ...
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Provokateur » Fr 19. Jun 2015, 07:51

Macc » Do 18. Jun 2015, 14:46 hat geschrieben:
Beim Menschen ?


Jap.
Nennt sich nur anders, Intersexualität. Wurde früher durch eine angleichende OP direkt nach der Geburt behoben, heute schaut man, wie das Kind sich entwickelt und operiert dann, wenn es sich entschieden hat.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Endlich: "Zweigeschlechtlichkeit stammt von den Nazis!"

Beitragvon Atheist » Do 25. Jun 2015, 01:04

Fortschrittliche Zivilisationen, die sich durch Klonierung reproduzieren würden, bräuchten solche, insbesondere kulturell und sozial bedingte, Klassifikationen nicht mehr.

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