Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topjobs!

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lunaluna
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 22:11


Deine Artikulationsfähigkeit sowohl die Beschreibung Deiner persönlichen Lebensgeschichte erscheint mir wenig eloquent ....


Es müsste heissen "wie auch" oder so. Nicht "sowohl".

Kann man hier ein pdf einstellen? Ich finde es für alle anderen zwar nicht wirklich interessant, aber eine Lüge lass ich mir nicht vorwerfen.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 22:17

lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 22:04 hat geschrieben:
Auch typisch Mann. Niemals einen Fehler zugeben. Nein, genauer: die eigenen Fehler gar nicht erst checken.

Wenn Deine eigene (berufliche) Erfolglosigkeit darauf basiert, grundsätzlich Männern (schon bei kleinlichen Rechtschreibfehlern) Vorhaltungen zu machen, rate ich Dir zu einem radikalen Paradigmenwechsel Deiner momentanen Befindlichkeiten, sonst endest Du allerhöchstens in der Buchhaltung.

Grundschullehrerin käme auch noch in Frage, die kleinen Buben können sich noch nicht angemessen wehren.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 22:21

lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 22:11 hat geschrieben:
Es müsste heissen "wie auch" oder so. Nicht "sowohl".

Kann man hier ein pdf einstellen? Ich finde es für alle anderen zwar nicht wirklich interessant, aber eine Lüge lass ich mir nicht vorwerfen.

Kompletter Unfug, "sowohl … als/wie [auch] ..siehe Duden."

IQ 136 ... lass die erste Ziffer weg und mach vom mir aus dann eine Rochade.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 22:24

Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 22:17 hat geschrieben:Wenn Deine eigene (berufliche) Erfolglosigkeit darauf basiert, grundsätzlich Männern (schon bei kleinlichen Rechtschreibfehlern) Vorhaltungen zu machen, rate ich Dir zu einem radikalen Paradigmenwechsel Deiner momentanen Befindlichkeiten, sonst endest Du allerhöchstens in der Buchhaltung.

Grundschullehrerin käme auch noch in Frage, die kleinen Buben können sich noch nicht angemessen wehren.


Du hast Gretel zuerst vorgeworfen, loser mit zwei o geschrieben zu haben sowie ihren Satzbau. Ich hab nur gedacht, da sitzt jemand im Glashaus.

Ich bin nicht beruflich erfolglos. Ich bin nur nicht Vorstand.

Ich bin zu alt, um auf Buchhalterin oder Grundschullehrerin umzusatteln. Aber danke für den Tipp.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 22:31

Du kannst sagen "Sowohl deine Artikulationsfähigkeit als auch die Beschreibung..."

Du kannst ferner sagen "Deine Artikulationsfähigeit wie auch die Beschreibung..."

Aber "Deine Artikulationsfähigkeit sowohl die Beschreibung" gibt es nicht.

Und der andere Satz war völlig unverständlich.

So, jetzt hab ich keine Lust mehr :rolleyes:
Zuletzt geändert von lunaluna am Fr 20. Mär 2015, 22:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 22:35

lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 22:24 hat geschrieben:
Du hast Gretel zuerst vorgeworfen, loser mit zwei o geschrieben zu haben sowie ihren Satzbau. Ich hab nur gedacht, da sitzt jemand im Glashaus.

Ich bin nicht beruflich erfolglos. Ich bin nur nicht im Vorstand.

Ich bin zu alt, um auf Buchhalterin oder Grundschullehrerin umzusatteln. Aber danke für den Tipp.

Loser mit zwei "o" stellt ein absolutes NoGo dar !

Diese Schicksal teilst Du mit rund 80 Millionen Bürgern in Deutschland.
Was hilft es Dir, Ungerechtigkeiten anzuprangern, die vielleicht systembedingt, aber nicht zwingend geschlechtsbedingt verursacht sind.
Dein Fall lässt sich aufgrund mangelnder Informationen gar nicht ausreichend beurteilen, aber wer im Haifischbecken schwimmen möchte, sollte nicht zu sensibel sein.

Es gibt sicherlich auch viele Männer, deren Karriere nicht immer den Zenit ihrer Fähigkeiten entspricht, wer nicht akzeptieren kannst, dass das Leben irgendwie immer ungerecht ist, legt einen idealisierten Maßstab theoretischer Optionen als unbedingt zu erreichendes Soll an und bleibt ewig unzufrieden.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Fr 20. Mär 2015, 22:53

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/b ... 82920.html

Der Artikel ist interessant, da es ja noch keine Massenmutation seitens der Frauen zu "Karrieremonstern" gab. Einige haben das mal ausprobiert... und: Lieber nisch, lass isch mir ne Kevin machen und werd Mama.

Wenn man jetzt das Tamtam vor nicht einmal 20 Jahren vor Augen hat (Frauen gehört die Zukunft...blabla...Frauen kommen langsam aber gewaltig) ... es ist auch egal... :rolleyes:

Um das Desaster irgendwie als Gewinn zu verkaufen holt man irgendne Feministin vom Autorinnenstrich einer szenigen Grossstadt, welche diese Bankrotterklärung dann als Erkenntnis verkauft.
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Mein Buchtipp:
Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:01

Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 22:35 hat geschrieben:
Diese Schicksal teilst Du mit rund 80 Millionen Bürgern in Deutschland.
Was hilft es Dir, Ungerechtigkeiten anzuprangern, die vielleicht systembedingt, aber nicht zwingend geschlechtsbedingt verursacht sind.
Dein Fall lässt sich aufgrund mangelnder Informationen gar nicht ausreichend beurteilen, aber wer im Haifischbecken schwimmen möchte, sollte nicht zu sensibel sein.

Es gibt sicherlich auch viele Männer, deren Karriere nicht immer den Zenit ihrer Fähigkeiten entspricht, wer nicht akzeptieren kannst, dass das Leben irgendwie immer ungerecht ist, legt einen idealisierten Maßstab theoretischer Optionen als unbedingt zu erreichendes Soll an und bleibt ewig unzufrieden.


Na, das hört sich ja recht friedlich an.

Trotzdem gibt es die gläserne Decke.

Und meine - sicher nicht repräsentativen - Beobachtungen im Bekanntenkreis bestätigen das.

Ich kenne persönlich nur einige einzige Frau in einer Führungsposition. Sie ist Ingenieurin und supertough. Wobei sie sich auch beklagt, dass sie nicht weiterkommt.

Alle anderen wurschteln so wie ich vor sich hin, haben halt nen Job, der ok ist, aber nicht mehr, z. T. auch Hausfrauen, obwohl sie auch häufig sehr gut qualifiziert sind.

Die dazu gehörigen Männer sind dagegen sehr häufig in einer Führungsposition, obwohl sie auch keine aussergewöhnlichen Leistungen erbracht haben, und privat oft weniger patent erscheinen als ihre Frauen.

Kann ich dir aus dem Stegreif bestimmt 15 Paare nennen, bei denen das so ist.

Du kannst den Schwarzen in USA auch erzählen, hey, das ist dein persönliches Schicksal, hat aber nichts mit deiner Hautfarbe zu tun.

Ich bin ja nicht unzufrieden. Aber ich weiss nicht, ob du das Gefühl kennst, in dir Potenziale verkümmern zu sehen, ohne dass du einen Einfluss darauf hast. Es ist ein Gefühl der Ohnmacht. Du kannst es nicht durch Leistung, Einsatz steuern.
Zuletzt geändert von lunaluna am Fr 20. Mär 2015, 23:12, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:07

lila-filzhut » Fr 20. Mär 2015, 22:53 hat geschrieben:http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/feminismus-die-angst-in-den-augen-der-frauen-13482920.html

Der Artikel ist interessant, dass es ja noch keine Massenmutation seitens der Frauen zu "Karrieremonstern" gab. Einige haben das mal ausprobiert... und: Lieber nisch, lass isch mir ne Kevin machen und werd Mama.

Wenn man jetzt das Tamtam vor nicht einmal 20 Jahren vor Augen hat (Frauen gehört die Zukunft...blabla...Frauen kommen langsam aber gewaltig) ... es ist auch egal... :rolleyes:

Sehen wir das doch einmal von einer anderen Perspektive:

Der Arbeitsmarkt, ausbleibende Karrieremöglichkeiten und Lücken in der beruflichen Entfaltung sind auch Systembedingt zu erklären, niemals wäre es möglich, alle geistig-schöpferischen Ressourcen zu 100% auszuschöpfen, gesellschaftliche Friktionen verursachen immer einen gewissen Mangel an vollkommener Entfaltung, fraglich bleibt, ob der Zwang zur absoluten Selbstoptimierung eine wünschenswerte menschliche Erfüllung ist.

Anstatt ein Konvolut der weiblichen Stärken auszuspielen, versuchen einige Damen der Schöpfung nun, Schlittschuh auf dem Ascheplatz zu Laufen.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Fr 20. Mär 2015, 23:11

Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:07 hat geschrieben:Sehen wir das doch einmal von einer anderen Perspektive:

Der Arbeitsmarkt, ausbleibende Karrieremöglichkeiten und Lücken in der beruflichen Entfaltung sind auch Systembedingt zu erklären, niemals wäre es möglich, alle geistig-schöpferischen Ressourcen zu 100% auszuschöpfen, gesellschaftliche Friktionen verursachen immer einen gewissen Mangel an vollkommener Entfaltung, fraglich bleibt, ob der Zwang zur absoluten Selbstoptimierung eine wünschenswerte menschliche Erfüllung ist.

Anstatt ein Konvolut der weiblichen Stärken auszuspielen, versuchen einige Damen der Schöpfung nun, Schlittschuh auf dem Ascheplatz zu Laufen.


Das wurde so gepredigt: Frau will Karriere machen und Mann hindert sie. Der Ernährer unterdrückt seine Frau. Keine Frau würde so etwas freiwillig mitmachen. Dat haben die 30 Jahre lang in die Frauenpresse geschmiert... Jetzt die Abkehr von Karriere und der Weg zum Herd, da bin ja mal gespannt, ob der Ernährer-Macker wirklich so sehr in der Krise steckt (wahrscheinlich weil er nicht genug ernähren kann)
Mein Buchtipp:
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:19

Anstatt ein Konvolut der weiblichen Stärken auszuspielen, versuchen einige Damen der Schöpfung nun, Schlittschuh auf dem Ascheplatz zu Laufen.


KKK oder was?

Es gibt keine weiblichen Stärken. Wenn etwas festgestellt wird, ist das doch immer nur der Durchschnitt. Das Individuum ist aber nie Durchschnitt.
Zuletzt geändert von lunaluna am Fr 20. Mär 2015, 23:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:19

lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:01 hat geschrieben:
Na, das hört sich ja recht friedlich an.

Trotzdem gibt es die gläserne Decke.

Und meine - sicher nicht repräsentativen - Beobachtungen im Bekanntenkreis bestätigen das.

Ich kenne persönlich nur einige einzige Frau in einer Führungsposition. Sie ist Ingenieurin und supertough. Wobei sie sich auch beklagt, dass sie nicht weiterkommt.

Alle anderen wurschteln so wie ich vor sich hin, haben halt nen Job, der ok ist, aber nicht mehr, z. T. auch Hausfrauen, obwohl sie auch häufig sehr gut qualifiziert sind.

Die dazu gehörigen Männer sind dagegen sehr häufig in einer Führungsposition, obwohl sie auch keine aussergewöhnlichen Leistungen erbracht haben, und privat oft weniger patent erscheinen als ihre Frauen.

Kann ich dir aus dem Stegreif bestimmt 15 Paare nennen, bei denen das so ist.

Du kannst den Schwarzen in USA auch erzählen, hey, das ist dein persönliches Schicksal, hat aber nichts mit deiner Hautfarbe zu tun.

Ich bin friedlich konstruktiv und kann durchaus eine "Flexible Response" anwenden.
Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, es trifft aber auch Männer, die eher sachorientiert als dominierend agieren.

Für mich persönlich zählt nun einmal eine authentische Erfüllung meiner Bestrebungen mehr als eine Karriere, nur jammere ich dann nicht herum, ich wäre geschlechtlich benachteiligt, zumal mir diese Option gar nicht zur Verfügung steht.

Deine Fokussierung auf vermeintliche Missstände unterschlägt die Tatsache, dass es Männer wie Frauen zugleich betrifft, warum dann eine Polarisierung der Geschlechter, wenn alle in einem Boot sitzen und die meisten Rudern, einige wenige Angeln ?!
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:30

Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:19 hat geschrieben:
Deine Fokussierung auf vermeintliche Missstände unterschlägt die Tatsache, dass es Männer wie Frauen zugleich betrifft, warum dann eine Polarisierung der Geschlechter, wenn alle in einem Boot sitzen und die meisten Rudern, einige wenige Angeln ?!


Ich weiss ja nicht, wie alt du bist.

Ich bin jetzt 45, da haben praktisch alle Männer mit akademischem Hintergrund gewissermassen Karriere gemacht. Die meisten haben eine Führungsposition erreicht. So wenige, die angeln, sind es also nicht, wenn ich das mit der Führungsposition auch nicht überbewerten will.

Frauen wie gesagt genau eine.
Zuletzt geändert von lunaluna am Fr 20. Mär 2015, 23:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:31

lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:19 hat geschrieben:
KKK oder was?

Es gibt keine weiblichen Stärken. Wenn etwas festgestellt wird, ist das doch immer nur der Durchschnitt.

Wenn ich Dir das erst aufwändig erklären muss, dann nützt es nichts mehr :?:

Solange die meisten Frauen, trotz vielfach gegenteiliger Bekundungen, die Aufmerksamkeit auf erfolgreiche "Alpha-Männer" richten, kann dieser kritisierte gesellschaftliche Mangel schwerlich behoben werden.

Wie oft müssen viele Männer erleben, dass die attraktivsten Frauen einen möglichst noch höheren männliche Status bevorzugen, daher das Auswahlkriterium der Weiblichkeit genau die Ursache für gewisse Missstände darstellen könnte ?
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Billie Holiday » Fr 20. Mär 2015, 23:35

Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:19 hat geschrieben:Ich bin friedlich konstruktiv und kann durchaus eine "Flexible Response" anwenden.
Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, es trifft aber auch Männer, die eher sachorientiert als dominierend agieren.

Für mich persönlich zählt nun einmal eine authentische Erfüllung meiner Bestrebungen mehr als eine Karriere, nur jammere ich dann nicht herum, ich wäre geschlechtlich benachteiligt, zumal mir diese Option gar nicht zur Verfügung steht.

Deine Fokussierung auf vermeintliche Missstände unterschlägt die Tatsache, dass es Männer wie Frauen zugleich betrifft, warum dann eine Polarisierung der Geschlechter, wenn alle in einem Boot sitzen und die meisten Rudern, einige wenige Angeln ?!


Ich habe viel mit Arbeitgebern zu tun, vor allem Handwerksmeistern. Der Grundtenor ist, dass Mädchen nach der Ausbildung und bei Festanstellung sofort schwanger werden und für sie ein Ersatz gesucht werden muß. Kaum jemand zweifelt an Können und Willen der jungen Frauen, aber jeder geht davon aus, dass der Kinderwunsch größer ist als der Karrierewunsch.
Das geht so dermaßen an der Realität aller Nicht-Chantals vorbei. :dead:
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:42

Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:31 hat geschrieben:
Wenn ich Dir das erst aufwändig erklären muss, dann nützt es nichts mehr :?:

Solange die meisten Frauen, trotz vielfach gegenteiliger Bekundungen, die Aufmerksamkeit auf erfolgreiche "Alpha-Männer" richten, kann dieser kritisierte gesellschaftliche Mangel schwerlich behoben werden.

Wie oft müssen viele Männer erleben, dass die attraktivsten Frauen einen möglichst noch höheren männliche Status bevorzugen, daher das Auswahlkriterium der Weiblichkeit genau die Ursache für gewisse Missstände darstellen könnte ?


Solange Männer als Auswahlkriterium nicht den beruflichen Erfolg, die Bildung, die Eloquenz :) oder die Selbständigkeit nehmen, sondern ein herzförmiges Gesicht, schmale Fesseln, kurzer Rock und ein bisschen Hilfsbedürftigkeit...

Sollte am Ende doch alles auf Balzrituale zurückzuführen sein?
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Fr 20. Mär 2015, 23:45

lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:42 hat geschrieben:
Solange Männer als Auswahlkriterium nicht den beruflichen Erfolg, die Bildung, die Eloquenz :) oder die Selbständigkeit nehmen, sondern ein herzförmiges Gesicht, schmale Fesseln, kurzer Rock und ein bisschen Hilfsbedürftigkeit...

Sollte am Ende doch alles auf Balzrituale zurückzuführen sein?


Schöne Frauen können also nicht intelligent und erfolgreich sein...
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Fr 20. Mär 2015, 23:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:46

lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:30 hat geschrieben:
Ich weiss ja nicht, wie alt du bist.

Ich bin jetzt 45, da haben praktisch alle Männer mit akademischem Hintergrund gewissermassen Karriere gemacht. Die meisten haben eine Führungsposition erreicht. So wenige, die angeln, sind es also nicht, wenn ich das mit der Führungsposition auch nicht überbewerten will.

Frauen wie gesagt genau eine.

Ich bestreite, dass alle Männer mit akademischen Hintergrund in diesem Jahrgang eine gewisse "Karriere" gemacht haben, der Fokus Deiner Aufmerksamkeit scheint mir etwas verschoben, zumal auch viele intelligente Personen ohne akademischen Abschluss auf "The Dark Side of the Moon" gelandet sind.

Wie viele dieser Männer bekommen mit 55 Jahren einen Herzinfarkt, Burnout und Depressionen, leben nur in einer abgeschirmten einsamen Welt zwischen Pflichterfüllung und Angst ?
Leider, da gebe ich Dir notgedrungen recht, landen primär viele Schwätzer und Psychopathen auf vorgesetzten Stellen, da ein von seiner eigentlichen Aufgabe beseelter Mensch andere Prioritäten entwickelt.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Fr 20. Mär 2015, 23:55

Billie Holiday » Fr 20. Mär 2015, 23:35 hat geschrieben:
Ich habe viel mit Arbeitgebern zu tun, vor allem Handwerksmeistern. Der Grundtenor ist, dass Mädchen nach der Ausbildung und bei Festanstellung sofort schwanger werden und für sie ein Ersatz gesucht werden muß. Kaum jemand zweifelt an Können und Willen der jungen Frauen, aber jeder geht davon aus, dass der Kinderwunsch größer ist als der Karrierewunsch.
Das geht so dermaßen an der Realität aller Nicht-Chantals vorbei. :dead:

Keinesfalls möchte ich Deine persönlichen Erfahrungen in Frage stellen, aber inwiefern lässt sich daraus was genau ableiten ?

Frauen werden grundsätzlich benachteiligt, weil sie schwanger werden könnten, erscheint mir anlässlich der derzeitigen Geburtenrate etwas dünne.
Vielleicht trägt diese larmoyante Jammerei mit dazu bei, sich grundsätzlich benachteiligt und somit als ungeeignet zu deklarieren.

Ich sage es ungern, aber neben Intelligenz und Fähigkeiten gehört auch ein gewisser Biss dazu, es schaffen zu wollen.
Außerdem übersiehst Du die vielen Frauen, die Kind und Zuhausebleiben als erstrebenswerte Option ansehen.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Sa 21. Mär 2015, 00:00

lunaluna » Fr 20. Mär 2015, 23:42 hat geschrieben:
Solange Männer als Auswahlkriterium nicht den beruflichen Erfolg, die Bildung, die Eloquenz :) oder die Selbständigkeit nehmen, sondern ein herzförmiges Gesicht, schmale Fesseln, kurzer Rock und ein bisschen Hilfsbedürftigkeit...

Sollte am Ende doch alles auf Balzrituale zurückzuführen sein?

Sollten Personalchefs (m/w) in Deutschland so dermaßen voreingenommen sein, um die primäre Anforderung eines geeigneten Mitarbeiters außer Acht zu lassen ?

Ohne Dich persönlich angreifen zu wollen, aber Du strebst eher nach einen inneren Frieden als nach der Beantwortung von Fragen, die ein IQ von 136 längst erkannt hätte.

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