Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topjobs!

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Dampflok
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Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topjobs!

Beitragvon Dampflok » Mi 16. Jul 2014, 12:37

Hier nachzulesen:

"Frauen in den Vorständen von DAX-Unternehmen gaben ihre Führungspositionen vorzeitig auf. Auch in Österreich und global geht der Frauenanteil zurück."

(...) Laut der Unternehmensberatung Simon Kucher & Partners, die die Zahlen erhoben hat, liegt der Rückgang daran, dass die durchschnittliche Amtszeit der Frauen im Vorstand mit drei Jahren deutlich kürzer ist als die der Männer. Das führt Ko-Studienautor Simon Lesch aber nicht darauf zurück, dass Frauen in Führungspositionen von der männlichen Kollegenschaft das Leben schwergemacht wird. Sondern auf die mangelnde Qualifikation der Frauen. Personalberater würden von einem gesteigerten Druck von Unternehmen sprechen, doch mindestens eine weibliche Kandidatin vorzuschlagen. "Da war dann offensichtlich manchmal das Geschlecht wichtiger als die beste fachliche Eignung", vermutet Lesch."

Ist das der Grund - oder nicht doch geheime Seilschaften? :eek:


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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon franktoast » Mi 16. Jul 2014, 13:44

Klar. Wer für Quoten ist, ist der wahre Sexist. Wer dafür ist, dass die fähigste Person den Posten besetzt, ist doch kein Sexist. Ja verdammt, ich bin ein Mann. Ich hab ja leicht reden? Naja, es gibt wohl in der Tat Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Habt ihr gewusst, dass Frauen sich immer noch lieber von Männern erobern lassen und beim Sex eher devot sind als Männer? Habt ihr gewusst, dass Frauen in kommunikativen und sozialen Fähigkeiten vorne liegen als Männer? Und dass Männer eher in Mathe und Naturwissenschaften besser sind, weil sie sich eher auf eine Sache voll und ganz konzentrieren können und ein besseres räumliches Verständnis haben?

Man sollte hier nicht immer so tun als ob es da keine Unterschiede gäbe. Ob eine Frau besser für die Managementebene geeignet ist als ein Mann? Ich weiß es nicht. Wenn dem so wäre, würde ich als Unternehmen nur Frauen einstellen. Kosten weniger (Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau) und sind besser? Klaro. Ich würde im gesamten Unternehmen nur Frauen einstellen...
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Dampflok » Mi 16. Jul 2014, 14:30

franktoast » Mi 16. Jul 2014, 12:44 hat geschrieben:Klar. Wer für Quoten ist, ist der wahre Sexist. Wer dafür ist, dass die fähigste Person den Posten besetzt, ist doch kein Sexist. Ja verdammt, ich bin ein Mann. Ich hab ja leicht reden? Naja, es gibt wohl in der Tat Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Habt ihr gewusst, dass Frauen sich immer noch lieber von Männern erobern lassen und beim Sex eher devot sind als Männer? Habt ihr gewusst, dass Frauen in kommunikativen und sozialen Fähigkeiten vorne liegen als Männer? Und dass Männer eher in Mathe und Naturwissenschaften besser sind, weil sie sich eher auf eine Sache voll und ganz konzentrieren können und ein besseres räumliches Verständnis haben?


Im Schnitt ja.
Aber hast Du gewußt, daß die Unterschiede innerhalb eines Geschlechts größer sind als die durchschnittlichen Unterschiede zwischen beiden Geschlechtern?

Insofern ist es schon krank, pauschal Männer oder Frauen als Gruppe zusammenzufassen und ihnen dann je nach Gruppenzugehörigkeit dir Rolle des bösen Täters oder des unschuldigen förderungswürdigen Opfers zuzuschreiben. Gleichberechtigung nach dem Grundgesetz Artikel 3 sieht vor, daß Niemand, auch per Geschlecht, bevorzugt oder benachteiligt wird.

Das ist sehr wichtig, sich auf der Zunge zergehen zu Lassen: Dieser Artikel 3 gilt für jeden Einzelnen, es ist gerade kein "Gruppenrecht", etwa der Gruppe "Frau", aus einer Unterrepräsentanz eine "Benachteiligung" zu schustern, nur weil etwa die Individuen der anderen Gruppe mehr Interesse oder mehr Leistung zeigen. Obwohl das hier seit Jahren permanent exerziert wird. Wer 50/50 in den lukrativen Topjobs und im Beamtentum will, muß erklären, warum 50/50 beim Sorgerecht, in Kindergärten und Grundschulen, beim Abitur, bei Arbeitslosen, Obdachlosen oder im Knast nicht gehen oder "etwas ganz Anderes" sein soll.

Man sollte hier nicht immer so tun als ob es da keine Unterschiede gäbe. Ob eine Frau besser für die Managementebene geeignet ist als ein Mann? Ich weiß es nicht. Wenn dem so wäre, würde ich als Unternehmen nur Frauen einstellen. Kosten weniger (Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau) und sind besser? Klaro. Ich würde im gesamten Unternehmen nur Frauen einstellen...


Wenn es diese Lohnunterschiede denn bei gleicher Leistung gäbe! :eek:

Auch da werden wir belogen: Es gibt 23% Lohnunterschied zwischen Mann und Frau in Deutschland. Das ist der Gesamt-Durchschnittswert am Monatsende. Daß Männer nach derselben Statistik (von Destatis ermittelt) aber zwei Stunden mehr pro Woche Arbeiten, daß Männer im Schnitt die anspruchsvolleren, härteren (also besser bezahlten) Jobs machen (wogegen Frauen lieber Halbtags im Büro bevorzugen) - das verrät uns die alltägliche Presse leider nicht. Gut daß es das Net gibt, aber wie mögen die Millionen drauf sein, die an die Nachrichten aus dem Verblödungsstrahler glauben?

In der Tat würde im Kapitalismus nur noch die Damenwelt Arbeit haben, wenn sie tatsächlich dasselbe für 23% weniger Geld leistete. Ich warte ja noch auf die Feministinnen, die ENDLICH selber eine Firma gründen, nur mit Frauen arbeiten und größeren Erfolg haben als die männlich dominierte Konkurrenz. Wo sie doch überall so viel besser sein sollen. Das hat es in all den Jahrzehnten bis heute nicht gegeben obwohl Milliarden in künstliche Frauenförderung geflossen sind und obwohl es staatlich bezahlte Frauen-Netzwerke gibt, die genau das machen was "den Männern" vorgeworfen wird, nämlich geschlechtsspezifische Förderung.

Normalerweise läuft es so ab: (meist) Männer erfinden etwas oder opfern all ihre Zeit und Geld um etwas aufzubauen, eine Karriere, eine Firma, und nicht zu vergessen: Viele Scheitern dabei!

Wenn aber dann die Gewinner es nach Jahren der Mühe geschafft haben, sich gegen die Konkurrenz blutig die Treppe hochzukämpfen, wenn die neue Firma steht und nur noch über die Plazierung der Zimmerpflanzen in der Chefetage gesprochen werden muß, dann kommen Feministinnen und verlangen für sich einen leistungslosen Fahrstuhl zu den Topjobs. Komisch, vorher beim Kämpfen und beim Scheitern waren die nicht dabei.

Wie kann man einer Quotenfrau zutrauen, in rauhen Verhandlungen mit dem Mitbewerber bestehen und die eigene Firma schützen zu können, wenn sie nicht einmal ihre eigene Karriere ohne Hilfe durch künstliche Privilegien hinbekommen hat?

Übrigens, jetzt liegen auch Ergebnisse der staatlich verordneten Frauenquoten in Norwegen vor: Die Firmen performen schlechter. Und nicht besser, wie vorher groß behauptet.


Zuletzt geändert von Dampflok am Mi 16. Jul 2014, 14:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Mi 16. Jul 2014, 16:51

@offtopic
Will nicht schreddern, aber hab noch was
http://www.sueddeutsche.de/karriere/oef ... -1.2036202

Um dies zu ändern, sei es geboten, das Herumdoktern an den Qualifikationskriterien - Papier nennt es die "Ausdifferenzierung der Qualifikationsmerkmale" - gesetzlich zu beschränken. Eine Neuregelung der einschlägigen Gesetze könnte laut Papier so ausschauen: "Frauen sind bevorzugt zu befördern, soweit ein Bewerber nicht eine offensichtlich bessere Eignung, Befähigung oder fachliche Leistung vorzuweisen hat." Auf diese Weise würde "eine bis ins Detail gehende Ausschärfung der Leistungsmerkmale gesetzlich verhindert".


Sie hat Möpse - hat den Job! :)
Mein Buchtipp:
Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon franktoast » Mi 16. Jul 2014, 16:56

Dampflok » Mi 16. Jul 2014, 13:30 hat geschrieben:
franktoast » Mi 16. Jul 2014, 12:44 hat geschrieben:Klar. Wer für Quoten ist, ist der wahre Sexist. Wer dafür ist, dass die fähigste Person den Posten besetzt, ist doch kein Sexist. Ja verdammt, ich bin ein Mann. Ich hab ja leicht reden? Naja, es gibt wohl in der Tat Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Habt ihr gewusst, dass Frauen sich immer noch lieber von Männern erobern lassen und beim Sex eher devot sind als Männer? Habt ihr gewusst, dass Frauen in kommunikativen und sozialen Fähigkeiten vorne liegen als Männer? Und dass Männer eher in Mathe und Naturwissenschaften besser sind, weil sie sich eher auf eine Sache voll und ganz konzentrieren können und ein besseres räumliches Verständnis haben?


Im Schnitt ja.
Aber hast Du gewußt, daß die Unterschiede innerhalb eines Geschlechts größer sind als die durchschnittlichen Unterschiede zwischen beiden Geschlechtern?

Das ist ja wohl klar. Aber hier geht es um aggregierte Zahlen, nicht um Stärken und Schwächen von Individuen. Dass die Fachärztin Anne mehr als der Bauarbeiter Rudi verdient, braucht man ja wohl kaum extra erwähnen und ist keine Widerlegung der "Frauen verdienen 20% weniger als Männer"-Behauptung.

Insofern ist es schon krank, pauschal Männer oder Frauen als Gruppe zusammenzufassen und ihnen dann je nach Gruppenzugehörigkeit dir Rolle des bösen Täters oder des unschuldigen förderungswürdigen Opfers zuzuschreiben. Gleichberechtigung nach dem Grundgesetz Artikel 3 sieht vor, daß Niemand, auch per Geschlecht, bevorzugt oder benachteiligt wird.

Das ist sehr wichtig, sich auf der Zunge zergehen zu Lassen: Dieser Artikel 3 gilt für jeden Einzelnen, es ist gerade kein "Gruppenrecht", etwa der Gruppe "Frau", aus einer Unterrepräsentanz eine "Benachteiligung" zu schustern, nur weil etwa die Individuen der anderen Gruppe mehr Interesse oder mehr Leistung zeigen. Obwohl das hier seit Jahren permanent exerziert wird. Wer 50/50 in den lukrativen Topjobs und im Beamtentum will, muß erklären, warum 50/50 beim Sorgerecht, in Kindergärten und Grundschulen, beim Abitur, bei Arbeitslosen, Obdachlosen oder im Knast nicht gehen oder "etwas ganz Anderes" sein soll.

Gut gesagt.

Dem Rest stimme ich auch zu. Es wird weitgehend verschwiegen, warum Frauen weniger verdienen könnten. Da wären die Teilzeitjobs. Da wären ein Heer von Frauen, die heute 40+ sind, für die es in jungen Jahren nur darum ging, ein wenig was zu arbeiten und dann einen Haushalt zu führen. Natürlich haben die nicht studiert. Dann sind die Frauen 20 Jahre Hausfrau und steigen neu ins Berufsleben ein. Da braucht man sich nicht wundern, dass der Mann, der in sein Humankapital von anfang an investiert hat und nun 20 Jahre mehr Berufserfahrung hat, mehr verdient. Zudem wählen Frauen eher soziale Berufe, die schlechter bezahlt werden. usw.

Übrigens, jetzt liegen auch Ergebnisse der staatlich verordneten Frauenquoten in Norwegen vor: Die Firmen performen schlechter. Und nicht besser, wie vorher groß behauptet.

Hast du da ne Quelle? Ich finde es schwer, das zu messen.

Achja, und Frauen diskutieren in solchen Foren praktisch nie mit. Warum nicht?
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Dampflok » Mi 16. Jul 2014, 21:22

franktoast » Mi 16. Jul 2014, 15:56 hat geschrieben: Es wird weitgehend verschwiegen, warum Frauen weniger verdienen könnten. Da wären die Teilzeitjobs. Da wären ein Heer von Frauen, die heute 40+ sind, für die es in jungen Jahren nur darum ging, ein wenig was zu arbeiten und dann einen Haushalt zu führen. Natürlich haben die nicht studiert. Dann sind die Frauen 20 Jahre Hausfrau und steigen neu ins Berufsleben ein. Da braucht man sich nicht wundern, dass der Mann, der in sein Humankapital von anfang an investiert hat und nun 20 Jahre mehr Berufserfahrung hat, mehr verdient. Zudem wählen Frauen eher soziale Berufe, die schlechter bezahlt werden. usw.
Übrigens - da wäre die Quellensuche momentan etwas schwieriger - gibt es eine Untersuchung die belegt daß Frauen in Deutschland, gerade wenn die Kinder aus dem Haus sind, in der Tendenz eben nicht beruflich voll durchstarten, sondern sich eher komplett ins Hausfrauendasein zurückziehen.

Ich könnte mir das allenfalls damit erklären, daß Frauen dann nicht mehr dazuverdienen müssen - und daher eben das Arbeiten sein lassen, weil die Behauptung die Selbstentfaltung fände im Beruf statt, für viele Menschen einfach eine Lüge ist: Der Mensch arbeitet oft lediglich um zu Leben. Nicht jeder ist hochbezahlter Designer oder Filmstar und nicht jeder liebt seinen Job.

Diese meine These mag Bestätigung darin finden, daß die Lohnschere in ärmeren Ländern wesentlich geringer ist als in den westlichen Ländern, und auch in Ostdeutschland wesentlich geringer ist als im Westen. Von den im Nachkriegs-Wirtschaftswunder Westdeutschlands "an den Herd gezwungenen" Frauen ist niemals eine ins Arbeiterinnenparadies DDR geflohen. Und der Anteil an Hausfrauen/Halbtagsfrauen ist im Westen größer als im Osten. Sicher auch nicht wegen Zwang sondern weil bis heute im Westen der Mann einfach mehr Geld nach Hause bringt.


Was übrigens, OT, für mich der eigentliche Skandal ist, daß es über 20 Jahre nach der Einheit einen reale Lohnschere gibt, wobei tatsächlich für dieselbe Arbeit unterschiedlich bezahlt wird, worüber sich aber die Politik parteiübergreifend ausschweigt.

Übrigens, jetzt liegen auch Ergebnisse der staatlich verordneten Frauenquoten in Norwegen vor: Die Firmen performen schlechter. Und nicht besser, wie vorher groß behauptet.

Hast du da ne Quelle? Ich finde es schwer, das zu messen.


Doch, es geht offenbar sehr gut, nämlich z.B. am Wert der Aktie.

Hier und Hier wird Dir geholfen, der letztere Link zeigt übrigens einen interessanten Zusammenhang zwischen der Frauenquote und der Besetzung der Aufsichtsräte mit weiblichen Gewerkschaftsmitgliedern auf. Etwa nach dem Motto: Was bisher männliche Gewerkschaftsfunktionäre konnten, können Weibliche auch - nur daß sie im Schnitt über weniger Erfahrung und weniger Bildung verfügen wie aufgrund einer ausführlichen Studie offenbar für jede Person aller Top-30-Dax-Aufsichtsräte nachgeweisen wurde.

Ein Zitat:

"Die Untersuchung, die Christian Rieck, Helena Bendig, Julius Hünnemeyer und Lisa Nitzsche durchgeführt haben und die wohl auf eine Idee von Angela Hornberg von Advanced Human Capital zurückgeht, ist eine pfiffige Untersuchung, die zwar mit viel Arbeit verbunden, aber gerade deshalb überzeugend ist: Denn die Untersuchung basiert auf einer Vollerhebung aller in den DAX-30 Unternehmen tätigen Aufsichtsratsmitglieder. Für insgesamt 494 Aufsichtsratsmitglieder haben die vier von der Fachhochschule Frankfurt eine große Zahl von Daten gesammelt, darunter die berufliche Qualifikation (Studium, Ausbildung), die Berufsfelder der Berufung in den Aufsichtsrat vorangehender beruflicher Tätigkeiten, die individuelle Erfahrung des jeweiligen Aufsichtsratsmitglieds, operationalisiert als Aufstellung aller ausgeübten Berufe, eine Reihe weiterer sozio-demographischer Variablen, darunter das Geschlecht, das Alter und die Nationalität des Aufsichtsratsmitgliedes usw. Die so entstandene Datenbank, die die Autoren mit den entsprechenden Informationen für die Jahre 2001 und 2010 gefüllt haben, stellt die Basis für eine Reihe bivariater Auswertungen dar, die zu Ergebnissen führen, die vom Mythos der vielen geeigneten Frauen, die darauf warten, in Aufsichtsräte berufen zu werden und deshalb durch Quoten auch berufen werden sollen, nichts übrig lassen:

“… Frauen haben eine kürzere Dauer der Aufsichtsratstätigkeit als Männer, was darauf hindeutet, dass in den letzten vier Jahren verstärkt Frauen berufen wurden. (133) Diese Beobachtung stimmt mit den in den letzten Jahren hektisch verstärkten Versuchen, mit denen die Befürworter einer Frauenquote in Aufsichtsräten daran arbeiten, Unternehmen zur Berufung von mehr Frauen zu zwingen, überein.
“Der Anteil der Vorerfahrung ist bei Frauen deutlich geringer als bei Männern. Während fast zwei Drittel der Männer Vorstandserfahrung aufweisen, gilt dies nur für 17% der Frauen.” (134)”
“Es ist nicht erkennbar, dass die in dieser Beziehung geringere Qualifikation der Frauen dadurch begründet wird, dass sie vermehrt als Experten berufen werden.”(134) Das Weniger, das Frauen, die in Führungsgremien von Unternehmen berufen werden, an Vorstandserfahrung haben, wird also nicht durch eine hohe formale Bildung wett gemacht.
Die einzig mögliche Schlussfolgerung aus diesen Einzelergebnissen: “Frauen werden offenbar auch mit geringeren Qualifikationen in den Aufsichtsrat berufen als Männer.”(134)
"

Ein weiteres Zitat:

"Nun stellt sich die Frage, wie es zu erklären ist, dass Frauenquoten trotz ihrer belegten schädlichen Wirkungen, trotz nicht vorhandener Diskriminierung von Frauen und trotz der nicht vorhandenen Anzahl ausreichend qualifizierter Frauen dennoch von Politikern und Gewerkschaftsfunktionären, die doch alle nur unser Wohl im Blick haben, gefordert werden. Auch auf diese Frage liefert die bemerkenswerte Untersuchung aus Frankfurt eine interessante Antwort. Im Rahmen der Untersuchung haben die Autoren zwischen Aufsichtsratsmitgliedern unterschieden, die Vertreter der Anteilseigner, also der Aktionäre sind, und Arbeitnehmervertretern, die sich ausschließlich als Gewerkschaftsfunktionäre entpuppen.

Besonders die folgenden Ergebnisse sind bemerkenswert:

“Die Arbeitnehmervertreter sind in erstaunlichem Maße schlechter qualifiziert als die Anteilseignervertreter. Die Arbeitnehmervertreter haben fast nie einen Doktortitel, haben wesentlich seltener studiert und geben sogar in erstaunlich niedrigem Ausmaß eine Berufsausbildung an” (132-133)

Hinzu kommt, dass die Anteilseignervertreter in den Aufsichtsräten über deutlich mehr Berufserfahrung verfügen als die Vertreter der Arbeitnehmer und in beiden Gruppen, bei den Anteilseignervertretern und bei den Arbeitnehmervertretern geben Frauen deutlich seltener als Männer an, über eine Berufsausbildung zu verfügen.

Die Forderung nach einer Frauenquote in Vorständen zeigt sich somit als Vehikel, mit dem vornehmlich Gewerkschaftsfunktionärinnen, die nichts anderes als Gewerkschaftsfunktionärin gelernt haben, in lukrative Posten gehievt werden sollen. Soviel zur Behauptung, mit der Frauenquote würde kompetenten Frauen ein Zugang zu Führungsgremien von Unternehmen geschaffen."

Es werden weitere Links angegeben. Lies am Besten mal selber. Material dazu ist wohl reichlich vorhanden.


Achja, und Frauen diskutieren in solchen Foren praktisch nie mit. Warum nicht?


Ich glaube nicht daß sie sich speziell hier drücken, hier gibts ja ein paar Kampfhennen. :D Aber "uns Männern" wird ja das überproportionale Engagement, sei es in der Politik, im Vereinsleben, im Internet oder in der unbezahlten Wikipedia negativ vorgehalten.

An der Minderheitenposition der Frauen in solchen Bereichen sind aber doch nicht wir Männer "schuld" weil wir so aktiv sind, sondern eher jene Frauen die sich nicht beteiligen. Diese Minderheitenposition berechtigt aber doch nicht zu einer Quotenpämperung, weil letztlich jeder Mensch individuell dasteht und sich nicht am "Ich als Frau" festhalten kann um sich unverdiente Vorteile zu verschaffen.


Zuletzt geändert von Dampflok am Mi 16. Jul 2014, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon franktoast » Do 17. Jul 2014, 00:01

Dampflok » Mi 16. Jul 2014, 20:22 hat geschrieben:
Übrigens, jetzt liegen auch Ergebnisse der staatlich verordneten Frauenquoten in Norwegen vor: Die Firmen performen schlechter. Und nicht besser, wie vorher groß behauptet.

Hast du da ne Quelle? Ich finde es schwer, das zu messen.


Doch, es geht offenbar sehr gut, nämlich z.B. am Wert der Aktie.

Hier und Hier wird Dir geholfen, der letztere Link zeigt übrigens einen interessanten Zusammenhang zwischen der Frauenquote und der Besetzung der Aufsichtsräte mit weiblichen Gewerkschaftsmitgliedern auf. Etwa nach dem Motto: Was bisher männliche Gewerkschaftsfunktionäre konnten, können Weibliche auch - nur daß sie im Schnitt über weniger Erfahrung und weniger Bildung verfügen wie aufgrund einer ausführlichen Studie offenbar für jede Person aller Top-30-Dax-Aufsichtsräte nachgeweisen wurde.


Ja, hab alle gelesen (und auch noch ein paar Verlinkte). Ich muss zugeben, dass die Messung über den Aktienwert oder die Untersuchung, welchen Abschluss, wie viel Berufsjahre, ob schon mal Vorstandsmitglieschaft etc. bestand, ist eigentlich ziemlich gut und objektiv. Ich könnte jetzt hier aber auch ein paar Kritikpunkte aufführen. So hatte Norwegen 2003 eine Männerquote im Verwaltungsrat von 9% und erst gab es sanktionsfrei die Quote von 40%, ab 2006 mit Sanktionen. 2008 war die Quote dann erreicht. Dann schaut man den Aktienkurs heute an und die Jahre zuvor. Der Grund, dass der Kurs gefallen ist, könnte aber nicht nur an minderqualifizierten Frauen liegen, sondern einfach an dem Zwang, Mitglieder auszutauschen. Wäre das Gesetz gewesen, dass 50% der Mitglieder binnen 2 Jahren ausgetauscht werden muss, dann wären die Aktienwerte sicherlich auch gesunken. Oder die Quote der mit Anfangsbuchstaben A - M lag nur bei 9% und müsse auf 50% steigen. Unternehmen, die keinen aus A bis M im Vorstand hätten, müssten komplett neue Mitglieder suchen -> da würd ich auch verkaufen^^

Naja, auf alle Fälle belegt ja die Theorie, dass es Quatsch ist. Aber schockiert dich das, dass es negative Auswirkungen hat, wenn der Staat durch Zwang in die freiwillig kooperierende Wirtschaft eingreift?
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Dampflok » Do 17. Jul 2014, 14:12

franktoast » Mi 16. Jul 2014, 23:01 hat geschrieben:
Ja, hab alle gelesen (und auch noch ein paar Verlinkte). Ich muss zugeben, dass die Messung über den Aktienwert oder die Untersuchung, welchen Abschluss, wie viel Berufsjahre, ob schon mal Vorstandsmitglieschaft etc. bestand, ist eigentlich ziemlich gut und objektiv. Ich könnte jetzt hier aber auch ein paar Kritikpunkte aufführen. So hatte Norwegen 2003 eine Männerquote im Verwaltungsrat von 9%
..Du meinst Frauenanteil? Ich lese mit! ;)
und erst gab es sanktionsfrei die Quote von 40%, ab 2006 mit Sanktionen. 2008 war die Quote dann erreicht. Dann schaut man den Aktienkurs heute an und die Jahre zuvor. Der Grund, dass der Kurs gefallen ist, könnte aber nicht nur an minderqualifizierten Frauen liegen, sondern einfach an dem Zwang, Mitglieder auszutauschen. Wäre das Gesetz gewesen, dass 50% der Mitglieder binnen 2 Jahren ausgetauscht werden muss, dann wären die Aktienwerte sicherlich auch gesunken. Oder die Quote der mit Anfangsbuchstaben A - M lag nur bei 9% und müsse auf 50% steigen. Unternehmen, die keinen aus A bis M im Vorstand hätten, müssten komplett neue Mitglieder suchen -> da würd ich auch verkaufen^^



Andererseits: Selbst wenn man die Firmen zwänge, Teile des Vorstandes ohne Geschlechterzwang auszutauschen, wären sicher genug fähige Männer vorhanden gewesen. Es gibt genug Untersuchungen darüber, daß die meisten Frauen sich den beruflichen Streß gar nicht antun wollen - dafür gibt es ja den männlichen Versorger. Nach wie vor will die überwältigende Mehrheit aller Menschen weltweit als Familie zusammenleben, und ja, auch in unterschiedlichen Anteilen je nach Eignung und Neigung.

Und meistens läuft das (komischerweise auch bei anfangs ganz progressiven Paaren) auf das klassische Rollenbild hinaus, wo der Mann mehr leisten muß (= die berühmten 23% "Lohnschere") und sie mehr Qualitäts-Zeit zuhause oder mit dem Kind hat und die meisten Kaufentscheidungen trifft. So ist der Frauen-"Mangel" leicht erklärbar.

Es liegt tatsächlich an "den Frauen" selbst, ich hatte das erst neulich hier in einer Diskussion um Ärztemangel gelernt: ca. 60% der Med-Studenten sind weiblich, konstant vom Beginn bis zum Doktortitel. Dann aber, ein Jahr nach dem Doktortitel, fällt der Frauenanteil von 60 auf 40% ab. Ein Drittel der weiblichen Ärzte will also (trotz Ärztemangel) offenbar gar nicht Arbeiten. Warum auch immer, aber es ist einfach so.

Ich kritisiere das nicht (ist ja von Erwachsenen selbstbestimmt), ich stelle nur fest.

Naja, auf alle Fälle belegt ja die Theorie, dass es Quatsch ist. Aber schockiert dich das, dass es negative Auswirkungen hat, wenn der Staat durch Zwang in die freiwillig kooperierende Wirtschaft eingreift?


In Norwegen wo in großem Ausmaß fossile Rohstoffe ausgebeutet werden die den Reichtum sichern, kann man sich beheizte Fußwege leisten, da mag es auf die Wirtschaftlichkeit einzelner Unternehmen nicht so ankommen. Hinzu kommt, daß diejenigen die das entscheiden, verbeamtet im Staatssystem sitzen und niemals nach ihrer Leistung gemessen werden. Was kann man von solchen Leuten erwarten, die nicht zu Wissen scheinen, wie Mehrwert erarbeitet wird?

Schockieren fragst Du?

Ja, tatsächlich - es schockiert, daß alle großen deutschen Unternehmen wie aufgescheuchte Hühner überall nach Frauen suchen!

Dieselben Unternehmen, die sonst bei den kleinsten Widrigkeiten sofort drohen auszuwandern, bezahlen Headhunter um unbedingt Frauen einzustellen anstatt die geschlechtsunabhängige Bestenauslese zu vollziehen, und schwächen sich damit. Wovor haben sie Angst?

Weiter fällt mir auf, daß dieses lediglich ein EU-weites Phänomen ist. Man fragt sich ob die EU sich dabei bloß einer hauchdünnen aber gut vernetzten Schicht Berufsfeministinnen beugt - oder den USA, die die EU mitkonstruiert haben.

Offen gesagt, wenn ich ein Land in den Ruin treiben wollte ohne es anzugreifen, würde ich es genau so machen wie es hier abläuft: familiären Zusammenhalt (den Nukleus aller Gesellschaften) feministisch verfeinden ("Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger") und Scheidungsprämien ausschütten (in Deutschland weltweit am Höchsten) damit die Geburtenrate runtergeht, und neben ein paar anderen Nettigkeiten eben auch die Wirtschaft durch angebliche "Gerechtigkeit" schwächen.

Unser größter wirtschaftlicher Gegner, die USA, betreiben weiterhin Bestenauslese und halten familiäre Werte und nationale Traditionen als Gemeinsamkeiten hoch. Und bei näherem Hinsehen tun das auch alle anderen außereuropäischen Länder. Ob "uns" ein Einknicken der Wirtschaft im weltweiten Raubtierkapitalismus nützt, wage ich so ein klein bißchen zu bezweifeln.

"Wir sind zwar wirtschaftlich untergegangen, aber wir waren wenigstens gerecht quotiert..."


Zuletzt geändert von Dampflok am Do 17. Jul 2014, 14:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Do 17. Jul 2014, 16:19

Maa-teri-al
http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 81593.html
Von der angestrebten Frauenquote in Vorstandsetagen sind die Dax-Unternehmen weiter weg als je zuvor: Nur noch 5,5 Prozent der Vorstände sind weiblich. Bis 2016 sollen es 30 Prozent sein.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Dampflok » Do 17. Jul 2014, 16:45

lila-filzhut » Do 17. Jul 2014, 15:19 hat geschrieben:Maa-teri-al
http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 81593.html
Von der angestrebten Frauenquote in Vorstandsetagen sind die Dax-Unternehmen weiter weg als je zuvor: Nur noch 5,5 Prozent der Vorstände sind weiblich. Bis 2016 sollen es 30 Prozent sein.

Eva Herman ist Schuld! :D

Im Ernst:

Die massive Art und Weise mit der die beliebteste deutsche Moderatorin weggebombt wurde unter fadenscheinigem Vorwand läßt nur den Schluß zu, daß es ihren Gegnern gar nicht um einen verunglückten Satz ging, sondern um eine Gelegenheit, sie mundtot zu machen - weil ihr eigentlich banales Buch über Familien und Kinder genau das traditionelle Rollenbild beschwor.

Warum aber ein Familienbild von den Medien so vehement diffamiert und bekämpft wird, in welchem sich die überwiegende Mehrheit der Männer und Frauen wohlfühlt, ist eine spannende Frage. Ist so viel Sprengstoff in der simplen Kernaussage des Buches, als Frau fühle man sich am Wohlsten, wenn der Mann die Kohle ranschafft und die Frau die schöne Zeit mit dem Kinderglück und dem Shopping für sich alleine hat?

Und da sind wir wieder beim Strangthema: Wieso eigentlich wird der Frau medial täglich propagiert das größte Glück läge in der Berufstätigkeit, so wie damals in den sozialistischen Staaten als "Heldin der Arbeit"? Die meisten Frauen sehen das offenbar ganz eindeutig nicht so, und die meisten Männer haben keine Wahl als zu Arbeiten. Entsprechend gibts auch mehr männliche Topjob-Aspiranten, ganz ohne herbeiphantasierte "gläserne Decke".

Wie jemand Anders formulierte, ist es oft wohl weniger eine "gläserne Decke" als die "warme Badewanne", aus welcher viele Frauen aus eigenen Stücken gar nicht herauswollen.


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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Fr 18. Jul 2014, 17:07

Dampflok » Do 17. Jul 2014, 15:45 hat geschrieben:

Eva Herman ist Schuld! :D

Im Ernst:

Die massive Art und Weise mit der die beliebteste deutsche Moderatorin weggebombt wurde unter fadenscheinigem Vorwand läßt nur den Schluß zu, daß es ihren Gegnern gar nicht um einen verunglückten Satz ging, sondern um eine Gelegenheit, sie mundtot zu machen - weil ihr eigentlich banales Buch über Familien und Kinder genau das traditionelle Rollenbild beschwor.

Warum aber ein Familienbild von den Medien so vehement diffamiert und bekämpft wird, in welchem sich die überwiegende Mehrheit der Männer und Frauen wohlfühlt, ist eine spannende Frage. Ist so viel Sprengstoff in der simplen Kernaussage des Buches, als Frau fühle man sich am Wohlsten, wenn der Mann die Kohle ranschafft und die Frau die schöne Zeit mit dem Kinderglück und dem Shopping für sich alleine hat?

Und da sind wir wieder beim Strangthema: Wieso eigentlich wird der Frau medial täglich propagiert das größte Glück läge in der Berufstätigkeit, so wie damals in den sozialistischen Staaten als "Heldin der Arbeit"? Die meisten Frauen sehen das offenbar ganz eindeutig nicht so, und die meisten Männer haben keine Wahl als zu Arbeiten. Entsprechend gibts auch mehr männliche Topjob-Aspiranten, ganz ohne herbeiphantasierte "gläserne Decke".

Wie jemand Anders formulierte, ist es oft wohl weniger eine "gläserne Decke" als die "warme Badewanne", aus welcher viele Frauen aus eigenen Stücken gar nicht herauswollen.




Nun, der Mythos "gläserne Decke" bildet neben dem "Ehe-Gefängnis" die Basis des Opferin- und Mainstreamfeminismus, der crossmedial in den letzten 40 Jahren auf allen großen Medien und in fast allen Parteien (inklusive der Nachzügler) kritiklos gehuldigt wurde. Jetzt kann man, nach so einem gesellschaftlichen Umbau, nach so einem Vernichtungskrieg gegen Jungen und Männer, nach soviel verpulverte Milliarden, nicht einfach zugeben, daß frau sich geirrt hat - da auch eine ganze Frauenlügenindustrie dranhängt. Man muss sogar noch einen drauflegen - die Dosis erhöhen - das sah man zuletzt bei den Piraten und der verlogenen von allen abgefeierten Aufschrei-Kampagne. Selbst die Kirche hat den Mann verraten -es wird auf Dauer kein zurückgeben hin zur Spießer-Familie, auch wenn sich das viele Frauen nach ihren vorlauten Tagen an der Uni wünschen.

Aber während Filzi nur rummotzt - ist MANNdat schon weida:
http://manndat.de/geschlechterpolitik/l ... enner.html

Das Lebensgefühl vieler junger Männer ist geprägt von einer tiefen Verunsicherung. Hinzu tritt eine strukturelle Überforderung. Dies liegt nicht zuletzt an unklaren, bisweilen paradoxen Erwartungen, die gleichaltrige Frauen und „die“ Gesellschaft an die nachwachsende Männergeneration stellen. Paradox, wenn nicht absurd, sind sowohl die Erwartungen an „männliches“ Verhalten in den unterschiedlichsten Lebensbereichen als auch die Ausübung der „männlichen“ Rolle, deren genuine Existenz oft bestritten, dann ihre peinlich genaue Einhaltung jedoch neuerlich eingefordert wird.


Nun, zur Verunsicherung kommt es nur, wenn man das Weiber/Politik-Gequatsche ernst nimmt. Aber viele Männer unterschätzen eine Gabe, die jeder Jäger in sich trägt. Das schnelle Anpassen an eine neue Umgebung - Fallen, Verstecke, - das Rudel stets im Blick. Somit werden Männer auch sehr schnell dieses zusammengelogene Genderszenario durchblicken, merken, daß sie auf toter Erde stehen und weiterziehen.
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Sa 19. Jul 2014, 05:31, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Dark Angel » Sa 19. Jul 2014, 10:58

Dampflok » Do 17. Jul 2014, 15:45 hat geschrieben:Eva Herman ist Schuld! :D

Im Ernst:

Die massive Art und Weise mit der die beliebteste deutsche Moderatorin weggebombt wurde unter fadenscheinigem Vorwand läßt nur den Schluß zu, daß es ihren Gegnern gar nicht um einen verunglückten Satz ging, sondern um eine Gelegenheit, sie mundtot zu machen - weil ihr eigentlich banales Buch über Familien und Kinder genau das traditionelle Rollenbild beschwor.

Eva Hermann wurde nicht weggebombt, das hat sie in ihrer Dummheit selbst geschafft.
Wer so dämlich ist und
"Wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er-Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das - alles was wir an Werten hatten - es war ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle - aber es ist eben auch das, was gut war - das sind die Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt - das wurde abgeschafft."
derartiges vom Stapel lässt, darf sich nicht wundern, wenn das entsprechend interpretiert wird und sich daraus Konsequenzen ergeben.
Dass die Hermann vom "Hamburger Abendblatt" NICHT falsch interpretiert wurde und die Entlassung gerechtfertigt ist, wurde in einem Urteil des BGH bestätigt. Es handelt sich also NICHT um einen verunglückten Satz!
Du verbreitest also mal wieder Lügen!
Des weiteren sollte sich Frau Hermann lieber selbst an das halten, was sie anderen Frauen vorschlägt - nämlich mal die Klappe halten und sich um ihr Heim kümmern, statt bei Kopp-Verlag strunzdumme Kommentare über Außenpolitik abzuliefern, sie sollte lieber selber kochen und backen lernen, denn außer Apfelkuchen scheint sie selber nix zustande zu bringen.
Und wer selber viermal verheiratet war, sollte auch nicht den Stab über andere Frauen brechen.
Ganz zu schweigen davon, dass sie nicht den blassensten Schimmer davon hat, was Männer interessiert. Wenn die sich (lt Hermann) so gar nicht für kochen erwärmen können, wieso sind dann alle Sterneköche Männer?
Die Liste der Dumm- und Ungereimtheiten - von Widersprüchen will ich mal gar nicht reden - ließe sich noch endlos fortsetzen.
Die strunzdumme Eva Hermann ein Vorbild für moderne Frauen? Wovon träumst Du eigentlich nachts?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Di 29. Jul 2014, 12:19

Noch´n Erfolg
http://taz.de/Umstrittenes-Gleichstellu ... z/!143225/

Ärger droht dem Entwurf auch von ganz anderer Seite: Die Frauenbeauftragten des öffentlichen Dienstes sind alarmiert, weil der Gesetzentwurf in Paragraf 8 vorsieht: „Sind Frauen oder Männer in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert, haben die Dienststellen und Unternehmen Zugehörige des jeweis unterrepräsentierten Geschlechts bei Einstellung, Anstellung, beruflichem Aufstieg und Vergabe von Ausbildungsplätzen bevorzugt zu berücksichtigen.“ Soll heißen: Wo es zu wenig Männer gibt, bräuchten diese Förderung.

Schon die Frauenbeauftragte des Frauenministeriums, Kristin Rose-Möhring, hatte das bemängelt. Nun legen weitere Frauenbeauftragte nach: Der Arbeitskreis von etwa 150 Gleichstellungsbeauftragten der Bundesbehörden schreibt in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf, der der taz vorliegt: Der Paragraf führe dazu, „dass sich die Masse der Gleichstellungsbeauftragten in Zukunft mit der Unterrepräsentanz von Männern in den niedrigen Lohngruppen der Dienststellen beschäftigen muss“. Denn in diesem Bereich, so die Gleichstellungsbeauftragten, „überwiegt, wie in der Privatwirtschaft auch, der Frauenanteil“. Setze man sich dort für mehr Männer ein, bleibe für wirksame Frauenförderung keine Zeit mehr.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Mehr Frauen in Topjobs

Beitragvon Walter Hofer » Fr 13. Feb 2015, 07:22



und hier die Siemens-Erfolgsstory:

Karrierefrauen "Der Erfolg war mein Motor" :thumbup:

Im Weltkonzern stieg Michaela Bürger auf, zog dabei ein Kind groß, gründete nebenher eine Schule. Nach 20 Jahren als begeisterte "Siemensianerin" kündigte sie - nur eine Stufe unterhalb des Vorstands. Warum?

das dürfte die verunsicherten Maskulisten interessieren:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 11307.html


"Als ich Ende 2008 meinen Ausweis beim Pförtner der Siemens-Zentrale abgab, spürte ich nur noch Leere, als hätte ich meine Identität zurückgelassen - so sehr war ich mit diesem Unternehmen verschweißt. Die Verbundenheit dauert bis heute an; jede negative Schlagzeile berührt auch mich.

Warum dann mein konsequenter Abschied von Siemens?
Wer sein Leben genießt, dem wird es vermießt.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Dampflok » Fr 13. Feb 2015, 09:30

"Für wie blöd muss man Männer halten, dass sie Frauen einstellen, nur um sie scheitern zu sehen?", fragt beispielsweise Dieter Rickert, ein Altmeister unter den Headhuntern. In 40 Jahren sei es bei ihm nur ein einziges Mal vorgekommen, dass jemand gezielt keine Frau als Manager habe haben wollen."


""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Maria » Fr 13. Feb 2015, 15:25

Dampflok » Mi 16. Jul 2014, 20:22 hat geschrieben:

Ich glaube nicht daß sie sich speziell hier drücken, hier gibts ja ein paar Kampfhennen. :D


und massenweise extreme Feministinnen ;) :D (deren Männer sich zuhause verwundert die Augen reiben würden, wüssten sie, wie ihre Frauen hier eingestuft werden :D )

Wer nicht nur die üblichen Phrasen lesen und schreiben will, der möge auch daran denken, dass dieses Thema sehr vielschichtig ist. Sicher spielt auch eine Rolle, dass sich viel Frauen die männlich geprägte Arbeitswelt nicht "antun" wollen wie inzwischen auch immer mehr Männer. Es ist sicher nicht immer bewusste Benachteiligung, wenn Frauen es nicht ganz nach oben schaffen - und damit meine ich auch die, die es von der Leistung her könnten.

Es gibt aber immer noch "weiche" Kriterien, die es Frauen schwerer machen, den Weg ganz nach oben zu gehen. Wer das nicht sehen will, möge sich mit anderen Gruppen beschäftigen und sich fragen, warum die ihr Anderssein lieber verstecken:

Das Top-Management klone seine Nachfolger, Konzernzentralen seien eine "Schule der Intrigen". (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Auf die Frage, ob es Menschen, die nicht dem noch vorherrschenden Macho-Typus des Managers entsprächen, schwerer hätten, nach oben zu kommen, antwortet Sattelberger: "Es geht nicht darum, ob Frauen, Homosexuelle oder Menschen mit anderen ethnischen Hintergründen anders führen." Es gehe darum, ob man denen, die vermeintlich nicht dem Prototyp entsprechen, genügend Raum und Zeit gebe, auf eine andere Art zu führen.

http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... seoartikel


Oder hier:

Das hängt damit zusammen, wer die Posten besetzt. Meist entscheiden sich Ältere für Personen, die ihnen ähnlich sind und deren Lebensweg sie verstehen und nachvollziehen können. Und es gilt häufig das Stereotyp: Am besten ist der Manager, der eine nicht arbeitende Ehefrau hat und zwei Kinder. Dann kann er sich 150 Prozent für die Firma einsetzen.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 08608.html


Und bei der Klonerei kommt nun mal immer noch ein heterosexueller, weißer Mann ohne Migrationshintergrund heraus - eben die, die auch früher in der Schule, in der Uni, in den entsprechenden Netzwerken am besten vertreten waren und am leichtesten Eingang fanden und die daher natürlich auch gute Zensuren und entsprechende Praktika vorweisen können.

Ob Frauenquoten der richtige Weg sind - da habe auch ich meine Zweifel. Aber so einfach wie: Frauen wollen ja gar nicht und bleiben sowieso am liebsten vom Mann versorgt zu Hause auf der Couch sitzen ist es eben auch nicht. ;)
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Maria » Fr 13. Feb 2015, 15:32

Dampflok » Fr 13. Feb 2015, 09:30 hat geschrieben: In 40 Jahren sei es bei ihm nur ein einziges Mal vorgekommen, dass jemand gezielt keine Frau als Manager habe haben wollen."


Du kennst dich mit Stellenausschreibungen, besonders den vorgeschriebenen internen nicht wirklich aus, nicht wahr? Ein Personalsachbearbeiter, der es nicht "hinkriegt" die Anforderungen genau so zwar allgemein aber doch genau zu beschreiben, dass einzig und allein der eigentlich schon ausgeguckte Bewerber wirklich darauf passt, wird seinen Job nicht lange haben. Und ja - natürlich werden alle anderen Bewerbungen wollwollend und unvereingenommen geprüft ... ;)
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » So 15. Feb 2015, 11:13

Dampflok » Mi 16. Jul 2014, 13:30 hat geschrieben:Auch da werden wir belogen: Es gibt 23% Lohnunterschied zwischen Mann und Frau in Deutschland. Das ist der Gesamt-Durchschnittswert am Monatsende. Daß Männer nach derselben Statistik (von Destatis ermittelt) aber zwei Stunden mehr pro Woche Arbeiten, daß Männer im Schnitt die anspruchsvolleren, härteren (also besser bezahlten) Jobs machen (wogegen Frauen lieber Halbtags im Büro bevorzugen) - das verrät uns die alltägliche Presse leider nicht. Gut daß es das Net gibt, aber wie mögen die Millionen drauf sein, die an die Nachrichten aus dem Verblödungsstrahler glauben?

In der Tat würde im Kapitalismus nur noch die Damenwelt Arbeit haben, wenn sie tatsächlich dasselbe für 23% weniger Geld leistete. Ich warte ja noch auf die Feministinnen, die ENDLICH selber eine Firma gründen, nur mit Frauen arbeiten und größeren Erfolg haben als die männlich dominierte Konkurrenz. Wo sie doch überall so viel besser sein sollen. Das hat es in all den Jahrzehnten bis heute nicht gegeben obwohl Milliarden in künstliche Frauenförderung geflossen sind und obwohl es staatlich bezahlte Frauen-Netzwerke gibt, die genau das machen was "den Männern" vorgeworfen wird, nämlich geschlechtsspezifische Förderung.

Normalerweise läuft es so ab: (meist) Männer erfinden etwas oder opfern all ihre Zeit und Geld um etwas aufzubauen, eine Karriere, eine Firma, und nicht zu vergessen: Viele Scheitern dabei!


Wenn aber dann die Gewinner es nach Jahren der Mühe geschafft haben, sich gegen die Konkurrenz blutig die Treppe hochzukämpfen, wenn die neue Firma steht und nur noch über die Plazierung der Zimmerpflanzen in der Chefetage gesprochen werden muß, dann kommen Feministinnen und verlangen für sich einen leistungslosen Fahrstuhl zu den Topjobs. Komisch, vorher beim Kämpfen und beim Scheitern waren die nicht dabei.

Wie kann man einer Quotenfrau zutrauen, in rauhen Verhandlungen mit dem Mitbewerber bestehen und die eigene Firma schützen zu können, wenn sie nicht einmal ihre eigene Karriere ohne Hilfe durch künstliche Privilegien hinbekommen hat?

Übrigens, jetzt liegen auch Ergebnisse der staatlich verordneten Frauenquoten in Norwegen vor: Die Firmen performen schlechter. Und nicht besser, wie vorher groß behauptet.



Denke ich an einen ehemaligen Arbeitsplatz zurück, kommt noch eine Verpudelung der Chefetage dazu:
Wie wurde immer eine Sekretärin ob ihrer rühmlichen Leistung lobend in den Vordergrund gestellt, obwohl eine technische Zeichnerin in Vertretung diesen Aufgabenbereich ebenso problemlos übernehmen konnte.

Männliche Mitarbeiter in technischer Funktion wurden bewusst kleingehalten, damit die Vorgesetzten unantastbar(er) agieren konnten, ohne in Frage gestellt zu werden; die weiblichen Mitarbeiter dagegen wurden mit von Elfen gewebten Samthandschuhen angefasst und brauchten grundsätzlich niemals unangenehme Arbeiten (z.B. das Hantieren mit Lösungsmitteln) auszuführen.

Mir gefällt diese WEB-Seiten ausserordentlich gut, da wird u.A. in deutlicher Sprache ungeschminkt an unangenehme Tatsachen erinnert:

http://postcollapse.blogspot.de/2014/09 ... rauen.html
http://postcollapse.blogspot.de/2014/11 ... -mehr.html
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » So 15. Feb 2015, 11:51

Maria » Fr 13. Feb 2015, 15:25 hat geschrieben:---
Wer nicht nur die üblichen Phrasen lesen und schreiben will, der möge auch daran denken, dass dieses Thema sehr vielschichtig ist. Sicher spielt auch eine Rolle, dass sich viel Frauen die männlich geprägte Arbeitswelt nicht "antun" wollen wie inzwischen auch immer mehr Männer. Es ist sicher nicht immer bewusste Benachteiligung, wenn Frauen es nicht ganz nach oben schaffen - und damit meine ich auch die, die es von der Leistung her könnten.

...

Interessante und wichtige Feststellung, da sich zunehmend immer mehr Männer (in Deutschland, Japan und auch den USA) verweigern, eine Familie zu gründen bzw. die Last auf sich nehmen möchten, für eine finanziell zu sorgen, entfällt auch der Zwang:

a.) durch harte Arbeit finanzierte Statussymbole oder Ressourcen zu erwerben, um primär Frauen damit zu imponieren und als Alpha-Rüde eine Partnerin für den Nestbau zu gewinnen,
b.) wie erwähnt als faktischer Primärernährer selbstlos ohne großartige eigene Konsummöglichkeit die Familie zu versorgen, denn ein recht gut verdienender Familienernährer verfügt für sich selbst meistens nur über einen unwesentlich höheren finanziellen Spielraum im Vergleich zu einem Single-Hilfsarbeiter,

Durch den freiwerdenen zeitlichen und materiellen Spielraum gewinnen Männer mehr Selbstreflexion, über ihre eigenen Bedürfnissen und Wünsche nachzudenken, sieht man von teuren Liebhaberein wie hochwertige Oldtimer sammeln oder einen exklusiven Sportwagen zu fahren mal ab, sind die meisten männlichen Wünsche relativ gut finanzierbar, technisches Spielzeug, Ausflüge und Trekkingtouren, Mitgliedschaft in einem (Sport-)Verein oder ein Modellbau(bahn)-Hobby.
Die meisten männlichen Steckenpferde und Interessen sind auch mit einem (unter-)durchschnittlichen Gehalt recht problemlos finanzierbar, jede auf sich achtende Frau gibt wesentlich mehr Ressourcen allein nur für Mode und Kosmetika aus.

Wozu sich also einer zunehmend ungemütlichen Arbeitswelt aussetzen, die Leistung und Einsatz schon lange nicht mehr honoriert bzw. von einem Steuer- und Abgabensystem (das primär für die Finanzierung von Frauen ausgerichtet ist) rüde sanktioniert wird.

Entzieht man(n) sich dem Zwang, in exklusiven Clubs Frauen teure Getränke auszugeben, modisch allzu Up to Date zu sein, Statussymbole für eine Brautwerbung anzuhäufen, um direkt damit wieder Frauen zu imponieren, kann man sich als Mann auch in einem durchschnittlichen Job seine moderaten Wünsche gut erfüllen und ist keinen lästigen Zwängen und dem Risiko einer existenzvernichtender Scheidung ausgesetzt.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Mo 16. Feb 2015, 22:48

Marmorkater » So 15. Feb 2015, 11:51 hat geschrieben:Interessante und wichtige Feststellung, da sich zunehmend immer mehr Männer (in Deutschland, Japan und auch den USA) verweigern, eine Familie zu gründen bzw. die Last auf sich nehmen möchten, für eine finanziell zu sorgen, entfällt auch der Zwang:

a.) durch harte Arbeit finanzierte Statussymbole oder Ressourcen zu erwerben, um primär Frauen damit zu imponieren und als Alpha-Rüde eine Partnerin für den Nestbau zu gewinnen,
b.) wie erwähnt als faktischer Primärernährer selbstlos ohne großartige eigene Konsummöglichkeit die Familie zu versorgen, denn ein recht gut verdienender Familienernährer verfügt für sich selbst meistens nur über einen unwesentlich höheren finanziellen Spielraum im Vergleich zu einem Single-Hilfsarbeiter,

Durch den freiwerdenen zeitlichen und materiellen Spielraum gewinnen Männer mehr Selbstreflexion, über ihre eigenen Bedürfnissen und Wünsche nachzudenken, sieht man von teuren Liebhaberein wie hochwertige Oldtimer sammeln oder einen exklusiven Sportwagen zu fahren mal ab, sind die meisten männlichen Wünsche relativ gut finanzierbar, technisches Spielzeug, Ausflüge und Trekkingtouren, Mitgliedschaft in einem (Sport-)Verein oder ein Modellbau(bahn)-Hobby.
Die meisten männlichen Steckenpferde und Interessen sind auch mit einem (unter-)durchschnittlichen Gehalt recht problemlos finanzierbar, jede auf sich achtende Frau gibt wesentlich mehr Ressourcen allein nur für Mode und Kosmetika aus.

Wozu sich also einer zunehmend ungemütlichen Arbeitswelt aussetzen, die Leistung und Einsatz schon lange nicht mehr honoriert bzw. von einem Steuer- und Abgabensystem (das primär für die Finanzierung von Frauen ausgerichtet ist) rüde sanktioniert wird.

Entzieht man(n) sich dem Zwang, in exklusiven Clubs Frauen teure Getränke auszugeben, modisch allzu Up to Date zu sein, Statussymbole für eine Brautwerbung anzuhäufen, um direkt damit wieder Frauen zu imponieren, kann man sich als Mann auch in einem durchschnittlichen Job seine moderaten Wünsche gut erfüllen und ist keinen lästigen Zwängen und dem Risiko einer existenzvernichtender Scheidung ausgesetzt.


Is doch supi, dass Männer ihre Posten räumen. Dann können Frauen karrieretechnisch voll durchstarten und der fehlende Ernährer zwingt Frauen förmlich zum Glück. Außerdem gibt es dann kein "böses Erwachen" für sie, wenn sie die Scheidung einreicht.

Hab noch was:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... ollen.html
Das Bild von der Amazone, die Kind und Karriere alleine durchziehen will, ist eine Angstschimäre verunsicherter Männer. Das Gegenteil ist der Fall: Frauen wollen Männer – als Partner und als Väter.


Genau die wurde ja in den 90ern von der femifaschistischen Lügenpresse als das Leitwesen der Zukunft gefeiert. Hat nur irgendwie nicht geklappt.

Aber was ist mit den Zahlen? Schließlich ist der Anteil der alleinerziehenden Mütter binnen zehn Jahren von 14 auf 18 Prozent gestiegen.

Machen alle Karriere.

Es ist ein Paradox, dass eben jene alleinerziehenden Mütter oft den Fehler begehen, den Kontakt zum Vater unterbinden zu wollen.

Ein Paradox..... :D

Man möchte ihnen zurufen: Liebe Männer, willkommen im Klub! Wir Frauen wissen, wie es sich anfühlt, wenn in Stein gemeißelte Rollenbilder plötzlich bröckeln.

Was bröckelt da?

http://www.n-tv.de/politik/Frauen-wolle ... 65896.html
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Mo 16. Feb 2015, 23:06, insgesamt 3-mal geändert.
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Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
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