Sammelstrang Gleichberechtigung von Mann und Frau

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Sahnebär

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Sahnebär » So 20. Jul 2008, 19:35

Gestriger hat geschrieben:Ähnlich bei den Krankenkassen. Die Schweizer Gender-Analyse zeigt auf, dass eine Frau pro Jahr im Querschnitt 3.721 Franken Krankheitskosten erzeugt. Beim Mann liegt dieser Satz bei 921 Franken.

Frauen kannste echt vergessen! :angry:

Dicker Hintern, Titten, ständig Menstruation und den ganzen Scheiß! :angry: Und dann nich abkömmlich sein wollen... :angry:

Scheiß Weiber! Die Teile kannse echt in die Tonne kloppen, so wahr ich Sahnebär heiße! :angry:
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Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Pandora » Mo 21. Jul 2008, 11:57

Hadrade hat geschrieben:

Stern, SPEIgel, Frigitte, Locus etc. im Wochentakt, Blöd, Exzess, Welt, mindestens 35 TV-Sender etc. täglich. Und die beliebten feministischen Websites nach Lust und Laune.


Hm ich sollte vll doch mehr lesen und TV schauen - machen scheinbar viele hier...
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Dampflok
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Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Dampflok » Do 24. Jul 2008, 09:29

Und HIERdie aktuellen Zahlen des BA für Statistik über die Rollenverteilung in der Ehe. Zwar leicht feministisch eingenordet, aber Zahlen bleiben Zahlen. Es bleibt bei der Tendenz, Frauen suchen sich den Partner nach der Kohle aus und lassen ihn dann die Familie versorgen, wo immer möglich.


.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Gestriger » Do 24. Jul 2008, 09:42

Also müssen Frauen flugs in der Weise gleichgestellt werden, als würden sie genau so viel leisten wie Männer. Sonst würden sie das als irgendwie ungerecht und gar nicht gut empfinden.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Claud » Do 24. Jul 2008, 09:43

Also bleibt auch die Tendenz bestehen, Männer wollen gerne Weiber, die sie durchfüttern können. :)
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Skylla » Do 24. Jul 2008, 11:02

Claud hat geschrieben:Also bleibt auch die Tendenz bestehen, Männer wollen gerne Weiber, die sie durchfüttern können. :)

Du hast ganz vergessen, dass Männer willenlose Wesen sind, die wir Frauen vor den Altar zerren.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon mabf61 » Do 24. Jul 2008, 11:03

Skylla hat geschrieben:Du hast ganz vergessen, dass Männer willenlose Wesen sind, die wir Frauen vor den Altar zerren.

So ist es. Und uns nie lesen lassen, was wir da eigentlich unterschreiben.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Pandora » Do 24. Jul 2008, 13:29

Claud hat geschrieben:Also bleibt auch die Tendenz bestehen, Männer wollen gerne Weiber, die sie durchfüttern können. :)


:irony:

Na das ist ja schon lange klar und das was Skylla schreibt auch... jetzt müssen besagte Männer das nur noch verstehen, aber das wird wohl noch einige Generationen überdauern ;) ... und diese Zeit können die Frauen dann nutzen weiterhin die Männerdummchens auszunutzen, zu hintergehen und dann auszunehmen wie eine Weihnachtsgans... so, wie das ein "starkes" Geschlecht eben macht... :giggle:
Zuletzt geändert von Pandora am Do 24. Jul 2008, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon mabf61 » Do 24. Jul 2008, 13:32

Anavlis hat geschrieben:
Na das ist ja schon lange klar und das was Skylla schreibt auch... jetzt müssen besagte Männer das nur noch verstehen, aber das wird wohl noch einige Generationen überdauern ;) ... und diese Zeit können die Frauen dann nutzen weiterhin die Männerdummchens auszunutzen, zu hintergehen und dann auszunehmen wie eine Weihnachtsgans... so, wie das ein "starkes" Geschlecht eben macht... :giggle:

Könnte es sein, daß für durchschnittlich intelligente Männchen die gleichwertige Partnerauswahl stark eingeschränkt ist? Und zwar mangels Angeboten. Oder hauptsache Studium, egal was?
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Pandora » Do 24. Jul 2008, 13:35

mabf61 hat geschrieben:Könnte es sein, daß für durchschnittlich intelligente Männchen die gleichwertige Partnerauswahl stark eingeschränkt ist? Und zwar mangels Angeboten. Oder hauptsache Studium, egal was?


Ich habe bei meinem Text noch was hinzugefügt - nur zu deinem besseren Verständnis, weil ich ja ne Frau bin und sich dir da die Logik immer zu entziehen scheint...
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon mabf61 » Do 24. Jul 2008, 13:37

Anavlis hat geschrieben:
Ich habe bei meinem Text noch was hinzugefügt - nur zu deinem besseren Verständnis, weil ich ja ne Frau bin und sich dir da die Logik immer zu entziehen scheint...

Und was ändert das jetzt? Und ja, Frau und Logik schließen sich nunmal aus. Da geht es immer um eigene Logik.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Pandora » Do 24. Jul 2008, 13:39

mabf61 hat geschrieben:Und was ändert das jetzt? Und ja, Frau und Logik schließen sich nunmal aus. Da geht es immer um eigene Logik.


Das ist eine simple Behauptung von Männern ;) Ich denke, dass ist geschlechterspezifisch... mir entzieht sich die Logik der Männer auch teilweise... :cheers: aber ich versuche sie wenigstens zu verstehen :hat:
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Tirolerin » Do 24. Jul 2008, 16:43

Dampflok hat geschrieben:Und HIERdie aktuellen Zahlen des BA für Statistik über die Rollenverteilung in der Ehe. Zwar leicht feministisch eingenordet, aber Zahlen bleiben Zahlen. Es bleibt bei der Tendenz, Frauen suchen sich den Partner nach der Kohle aus und lassen ihn dann die Familie versorgen, wo immer möglich.


.

Und inwiefern ist mit dieser Quelle der Titel bestätigt? Wo steht da irgendwas von "Männer leisten mehr"? :)

Mir scheint, es geht da nur um die Beschäftigungszahlen in der Erwerbsarbeit.

Der liebe Dampflok wird "Leistung" doch hoffentlich nicht als Synonym für "Erwerbsarbeit" sehen, oder? :)
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon mabf61 » Do 24. Jul 2008, 17:46

Tirolerin hat geschrieben:Und inwiefern ist mit dieser Quelle der Titel bestätigt? Wo steht da irgendwas von "Männer leisten mehr"? :)

Mir scheint, es geht da nur um die Beschäftigungszahlen in der Erwerbsarbeit.

Der liebe Dampflok wird "Leistung" doch hoffentlich nicht als Synonym für "Erwerbsarbeit" sehen, oder? :)

Doch sicher, denn es geht ja um die Aussage:
Es bleibt bei der Tendenz, Frauen suchen sich den Partner nach der Kohle aus und lassen ihn dann die Familie versorgen, wo immer möglich.

Und da ist natürlich nur die Erwerbsarbeit maßgebend.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Tirolerin » Do 24. Jul 2008, 18:00

mabf61 hat geschrieben:Doch sicher, denn es geht ja um die Aussage:
Und da ist natürlich nur die Erwerbsarbeit maßgebend.

Ach, dann ist nur der Threadtitel falsch? :)


Dafür, dass Frauen nunmal in aller Regel in der Partnerschaft der Part mit der Gebärmutter sind, und es sich somit anbietet, dass sie bei der Geburt aussetzt (und nicht er), können die Frauen ja nun nicht wirklich was. Es sei denn, er möchte regelmäßig zu ihr in die Firma fahren, um die abgepumpte Muttermilch abzuholen und das Baby zu füttern.
Und dafür, dass ein Kleinkind nunmal zuviel Arbeit ist und zuviel Aufmerksamkeit erfordert, um gleich nach dem Abputzen der Nachgeburt wieder Vollzeit arbeiten zu gehen, dafür können sie auch nichts.
Statistisch mag die Geburtenrate bei 1,irgendwas liegen, aber was Dampflok gerne verschweigt: die Frauen, die schon ein Kind haben, bekommen in aller Regel auch ein zweites, denn die Einkindfamilie ist immer noch nicht der Regelfall. Und was bringts schon, nach der Karenzzeit vom ersten ein paar Monate Vollzeit arbeiten zu gehen (mit all dem Hickhack um Kitaplätze etc.), um dann eh wieder das zweite zu machen und deswegen in Mutterschutz gehen zu müssen? Genau! Nichts. Nur Ärger und Stress. Auch für den Mann.
Und dass es dann schwer ist, bei einem Haushalt mit Mann und zwei kleinen Kindern Vollzeit arbeiten zu gehen (wenn nicht der Mann sich bereiterklärt, daheimzubleiben, was aber unsinnig ist, weil er wahrscheinlich in der Zeit, die sie geburtsbedingt aussetzen musste, auf der Gehaltsleiter schon höher geklettert ist als sie, und sich die Familie dieses Modell gar nicht leisten kann, schon gar nicht mit zwei hungrigen, neuen Mäulchen, die man füttern muss), das steht dann natürlich wieder für sich. Wobei ich da nun sicherlich gleich wieder zu hören kriege, dass so ein Haushalt doch keine Arbeit macht, weil der Singlemann das auch schafft :roll:

(Irgendwie muss ich da immer an den alten Schlager denken: http://www.youtube.com/watch?v=NoZ050vCa8c :D )



Inwiefern das alles nun mit Faulheit oder Geldgier bei der Partnerwahl zusammenhängt, ist mir nun nicht klar. Oder mit mangelnder Leistung. Mir scheint, das ist lediglich eine praxisnahe Entscheidung des Paares (ja, auch der Mann hat mitzureden, man höre und staune!).

Außerdem: auch der arme, Vollzeit schuftende Fabriksarbeiter kann eine Frau mit Kindern haben. Wir wählen nicht nur nach "Kohle" aus. Angeblich sind wir sogar manchmal zu Gefühlen wie Liebe oder Zuneigung fähig, heißt es. Zumindest manchmal, in unseren ganz schwachen Momenten.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon mabf61 » Do 24. Jul 2008, 18:01

Ja, der Titel paßt nicht gut zur eigentlichen Aussage. Muß gleich zu einem Termin, komme aber später auf Deinen Text zurück.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Dampflok » Do 24. Jul 2008, 22:14

Tirolerin hat geschrieben:Ach, dann ist nur der Threadtitel falsch? :)


Dafür, dass Frauen nunmal in aller Regel in der Partnerschaft der Part mit der Gebärmutter sind, und es sich somit anbietet, dass sie bei der Geburt aussetzt (und nicht er), können die Frauen ja nun nicht wirklich was.

O doch. In der "DDR" ging das. Da wurde stramm weitergearbeitet, und das spiegelt sich in der Statistik auch wider, daß es teilweise immer noch so Usus ist dort.

Im Westen hingegen überläßt Madame das Geldverdienenmüssen nach Möglichkeit schon recht oft dem Mann ab der Geburt. Sie geht dann zumeist noch halbtags arbeiten, brauchst nur die Zahlen zu lesen.

Statistisch mag die Geburtenrate bei 1,irgendwas liegen, aber was Dampflok gerne verschweigt: die Frauen, die schon ein Kind haben, bekommen in aller Regel auch ein zweites, denn die Einkindfamilie ist immer noch nicht der Regelfall.

Bei den Türken und Russen nicht, bei den deutschen Frauen ohne Migranten liegt sie m.W. bei nur 1,1.

Und was bringts schon, nach der Karenzzeit vom ersten ein paar Monate Vollzeit arbeiten zu gehen (mit all dem Hickhack um Kitaplätze etc.), um dann eh wieder das zweite zu machen und deswegen in Mutterschutz gehen zu müssen? Genau! Nichts. Nur Ärger und Stress. Auch für den Mann.
Und dass es dann schwer ist, bei einem Haushalt mit Mann und zwei kleinen Kindern Vollzeit arbeiten zu gehen (wenn nicht der Mann sich bereiterklärt, daheimzubleiben, was aber unsinnig ist, weil er wahrscheinlich in der Zeit, die sie geburtsbedingt aussetzen musste, auf der Gehaltsleiter schon höher geklettert ist als sie, und sich die Familie dieses Modell gar nicht leisten kann, schon gar nicht mit zwei hungrigen, neuen Mäulchen, die man füttern muss), das steht dann natürlich wieder für sich. Wobei ich da nun sicherlich gleich wieder zu hören kriege, dass so ein Haushalt doch keine Arbeit macht, weil der Singlemann das auch schafft :roll:

Es wurde ja schon erwiesen, daß eine Hausfrau pro Tag nur 122 Kalorien mehr verbraucht für die Hausarbeit. Ich gehe aber immerhin davon aus, daß das die kinderlose Variante ist.

Inwiefern das alles nun mit Faulheit oder Geldgier bei der Partnerwahl zusammenhängt, ist mir nun nicht klar. Oder mit mangelnder Leistung. Mir scheint, das ist lediglich eine praxisnahe Entscheidung des Paares (ja, auch der Mann hat mitzureden, man höre und staune!).
Die Lösung ist sicher pragmatisch, der Mann hat aber überhaupt nichts mehr mitzureden, denn es gibt nichts mehr zu entscheiden: Die Würfel sind nämlich schon bei der Partnerwahl gefallen!

Und wenn sie sich, wie belegt, üblicherweise einen etwas älteren ( schon daher schon mehr verdienenden) und/oder ohnehin besser als sie verdienenden Partner aussucht - auch in den meisten Fällen so - dann versteht sich von selbst, daß auch Jahre später, wenn sie irgendwann schwanger wird, die Entscheidung für sein Weiterarbeiten zwar als ganz logische "Entscheidung" daherkommt. Aber er hat daran gar nichts mitzuwirken. Wie gesagt hat sie schon bei der Partnerwahl die Weichen gestellt.

Außerdem: auch der arme, Vollzeit schuftende Fabriksarbeiter kann eine Frau mit Kindern haben.

Natürlich. Es sind ja nicht genug wohlhabende Männer vorhanden:; da muß die Mehrheit der Damen eben nehmen was übrigbleibt. Aber merke: Reiche Männer picken sich auch hübsche arme Frauen heraus; reiche Frauen aber haben erst gar keinen Blick für arme Männer, ob hübsch oder nicht.
Wir wählen nicht nur nach "Kohle" aus.

Nein, nicht nur. Aber in der Praxis lassen viele erwachsene Frauen über Gefühl oder Ratio - das sei dahingestellt - jene Männer, die nicht dem gewünschten finanziellen Niveau entsprechen, gar nicht an sich heran. In der rosigen Pubertät (wo die Eltern alles bezahlen) ist das noch etwas Anderes. Da mögen seine blauen Augen den Ausschlag geben. Später ist es denn doch eher der 7er BMW.


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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Tirolerin » Do 24. Jul 2008, 22:50

Dampflok hat geschrieben:O doch. In der "DDR" ging das. Da wurde stramm weitergearbeitet, und das spiegelt sich in der Statistik auch wider, daß es teilweise immer noch so Usus ist dort.

a) Der Threadtitel ist immer noch falsch.
b) Inwiefern es gut ist, acht Wochen nach der Geburt (also wenn das Berufsverbot normalerweise endet) wieder Vollzeit arbeiten zu gehen, fragst du am Besten den Arzt und Psychologen deines Vertrauens. Ich würde mal sagen, dass es Besseres für das Kind gibt. Und für die Eltern auch.



Im Westen hingegen überläßt Madame das Geldverdienenmüssen nach Möglichkeit schon recht oft dem Mann ab der Geburt. Sie geht dann zumeist noch halbtags arbeiten, brauchst nur die Zahlen zu lesen.

Nun, und Monsieur überlässt Madame das Kindergroßziehen und den Haushalt, und bleibt dafür einen halben Tag länger im Büro als sie. Auch nicht gerade unpraktisch für ihn, findest du nicht? Wenn er heimkommt, steht Essen am Tisch, seine Socken sind gewaschen und seine Hemden gebügelt, das Kind ist versorgt, die Einkäufe sind erledigt und er muss sich nur mehr vor den Fernseher legen. Und sie hat sogar noch halbtags Geld rangeschafft. Praktisch.


Bei den Türken und Russen nicht, bei den deutschen Frauen ohne Migranten liegt sie m.W. bei nur 1,1.

Im alten PF hab ich mir mal die Mühe gemacht, die Statistiken für Deutschland diesbezüglich genauer anzuschauen und dir auch den Link gepostet. Die wichtigen Teile sogar fettgedruckt in den Beitrag gestellt. Auch bei deutschen Frauen ist die Zweikindfamilie häufiger als die Einkindfamilie. Was die Statistik runterzieht, sind die, die gar keine kriegen, noch beim ersten Kind sind (aber ein zweites erst kriegen werden) oder die, die noch keines haben (das Alter der Mütter steigt bekanntlich im Schnitt). Dennoch gibt es in Deutschland mehr Zwei-, als Einkindfamilien. Und zwar so viel mehr, dass das nicht nur die Ausländer rausreißen (die meist eh nicht im Bereich der Zweikindfamilien zu finden sind, sondern mehr kriegen).



Es wurde ja schon erwiesen, daß eine Hausfrau pro Tag nur 122 Kalorien mehr verbraucht für die Hausarbeit. Ich gehe aber immerhin davon aus, daß das die kinderlose Variante ist.

a) Bei anderen Rechnern hab ich für zwei Stunden Bügeln schon das Doppelte als Ergebnis bekommen.
b) Wie du selbst sagst, Kinder können da gar nicht berücksichtig sein.
c) Dass Kalorienverbrauch mit Leistung nichts zu tun hat, hatten wir nun aber auch schon xmal. Einkaufen gehen kann locker eine Stunde dauern, ist anstrengend und lästig, aber sonderlich viele Kalorien verbraucht man beim Dinge-aus-den-Regalen-in-den-Wagen-legen nicht. Dennoch dürfte ihr Gatte heilfroh sein, dass er nicht nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt hetzen muss. Nur so als Beispiel.

Die Lösung ist sicher pragmatisch, der Mann hat aber überhaupt nichts mehr mitzureden, denn es gibt nichts mehr zu entscheiden: Die Würfel sind nämlich schon bei der Partnerwahl gefallen!

Und bei der Partnerwahl hat der Mann natürlich überhaupt nichts mitzureden! :wall:

Könnte es nicht sein, dass nicht nur Frauen überwiegend nach oben heiraten, sondern es auch Männern in der Regel lieber ist, dass ihre Frau nicht so viel verdient, wie sie? Gekränkt in der eigenen Männlichkeit, das ist halt nichts feines.

Bevor man sich aneinander bindet, wird man wohl hoffentlich so Kleinigkeiten wie die Rollenverteilung, die Familienpläne, die Finanzierung all dessen und derlei Eckpunkte im Leben besprochen haben. Wenns den Mann so stören würde, dass er Vollzeit erwerbstätig ist und die Frau nur halbtags, dafür die andere Hälfte des Tages für Haushalt und Kinder da ist, dann hätte er sie ja nicht nehmen müssen.

Natürlich erwarte ich in dem Fall auch Ehrlichkeit: es wäre ungerecht, vorher ganz was anderes zu besprechen, gemeinsam zu planen, und dann komplett anders zu agieren (dass nicht alles nach Plan läuft, weiß ich schon; aber wenn aus dem dringenden Kinderwunsch des Mannes nach der Hochzeit eine tiefe Abneigung wird und er nie welche will, dann schlägt das - als Beispiel - doch recht aus den Strängen; oder aber wenn sie behauptet, sie will Karriere und Geld um jeden Preis verdienen, und schwupps ist sie schwanger und geht nie mehr arbeiten).
So viel Ehrlichkeit sollte man vom Partner fürs Leben schon erwarten dürfen.



Aber er hat daran gar nichts mitzuwirken. Wie gesagt hat sie schon bei der Partnerwahl die Weichen gestellt.

Natürlich. Der Mann hat da nichts zu sagen, keinerlei Einfluss darauf. Ist ja sowieso fast so, als hätte sie ihn irgendwie ins Koma versetzt vom ersten Kennenlernen bis zur Hochzeit, und er konnte sich gar nicht wehren, der Ärmste. Keule übern Schädel und in die Höhle gezerrt. Brutal.
Wäre ein Fall für Guinevere und ihre Vergewaltigungstheorien :D



Natürlich. Es sind ja nicht genug wohlhabende Männer vorhanden:; da muß die Mehrheit der Damen eben nehmen was übrigbleibt. Aber merke: Reiche Männer picken sich auch hübsche arme Frauen heraus; reiche Frauen aber haben erst gar keinen Blick für arme Männer, ob hübsch oder nicht.

Und das macht Männer natürlich irgendwie besser. Weil der wo auf den Vorbau schaut, der ist nämlich viel menschlicher als der, der aufs Geld achtet. Hab ich mir heut schon erklären lassen :tease:


Nein, nicht nur. Aber in der Praxis lassen viele erwachsene Frauen über Gefühl oder Ratio - das sei dahingestellt - jene Männer, die nicht dem gewünschten finanziellen Niveau entsprechen, gar nicht an sich heran. In der rosigen Pubertät (wo die Eltern alles bezahlen) ist das noch etwas Anderes. Da mögen seine blauen Augen den Ausschlag geben. Später ist es denn doch eher der 7er BMW.

Demnach müsste fast jede Frau, die irgendwann einen Reicheren als den Ihren findet, sofort alles liegen lassen und mit ihm gehen. Weil ja nämlich Gefühle nicht zählen.

Ich dachte, gerade Weiber seien ganz besonders gefühlsduselig? Wird uns das nicht im Allgemeinen so nachgesagt? :dunno:
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Hadrade » Do 24. Jul 2008, 22:56

Jede Statistik enthält ein Körnchen Wahrheit. Und die Schlimmste ist in diesem Fall - meiner Meinung nach - die durch die Fakten entlarvte Geisteshaltung vieler Frauen. Sie kommen in die Firmen mit der Einstellung "ich bin eine Frau - wo ist hier der Chefsessel?" (Quelle: 35 Jahre Berufserfahrung, 11 davon als Firmeninhaber).

Da die Ladys damit in den allermeisten Fällen auf dem selbst für den gepamperten Allerwertesten harten Boden landen, beschließen sie, dass das System "gemein, frauenfeindlich und ungerecht" ist und ihrer Selbstverwirklichung (= Kinderwagen schieben, Zigaretten rauchen und im Café mit den Freundinnen über die miesen Kerle ablästern) im Wege steht. Also entscheiden sie sich für einen Halbtagsjob (in dem sie i. d. R. besser bezahlt werden als vergleichbare männliche Anspruchslose) - um dann damit zu protzen, wie viel sie doch leisten, wie viele Belastungen sie aushalten und zu beklagen, wie sehr ihre persönlichen außerordentlichen Befähigungen von aller - speziell männlicher - Welt ignoriert werden!
In Diktaturen wird die Presse zensiert. In Demokratien zensiert sie gern selber.
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Re: Männer leisten mehr als Frauen - auch 2008

Beitragvon Gretel » Do 24. Jul 2008, 23:01

Tirolerin hat geschrieben:a) Der Threadtitel ist immer noch falsch.
b) Inwiefern es gut ist, acht Wochen nach der Geburt (also wenn das Berufsverbot normalerweise endet) wieder Vollzeit arbeiten zu gehen, fragst du am Besten den Arzt und Psychologen deines Vertrauens. Ich würde mal sagen, dass es Besseres für das Kind gibt. Und für die Eltern auch.




Nun, und Monsieur überlässt Madame das Kindergroßziehen und den Haushalt, und bleibt dafür einen halben Tag länger im Büro als sie. Auch nicht gerade unpraktisch für ihn, findest du nicht? Wenn er heimkommt, steht Essen am Tisch, seine Socken sind gewaschen und seine Hemden gebügelt, das Kind ist versorgt, die Einkäufe sind erledigt und er muss sich nur mehr vor den Fernseher legen. Und sie hat sogar noch halbtags Geld rangeschafft. Praktisch.



Im alten PF hab ich mir mal die Mühe gemacht, die Statistiken für Deutschland diesbezüglich genauer anzuschauen und dir auch den Link gepostet. Die wichtigen Teile sogar fettgedruckt in den Beitrag gestellt. Auch bei deutschen Frauen ist die Zweikindfamilie häufiger als die Einkindfamilie. Was die Statistik runterzieht, sind die, die gar keine kriegen, noch beim ersten Kind sind (aber ein zweites erst kriegen werden) oder die, die noch keines haben (das Alter der Mütter steigt bekanntlich im Schnitt). Dennoch gibt es in Deutschland mehr Zwei-, als Einkindfamilien. Und zwar so viel mehr, dass das nicht nur die Ausländer rausreißen (die meist eh nicht im Bereich der Zweikindfamilien zu finden sind, sondern mehr kriegen).




a) Bei anderen Rechnern hab ich für zwei Stunden Bügeln schon das Doppelte als Ergebnis bekommen.
b) Wie du selbst sagst, Kinder können da gar nicht berücksichtig sein.
c) Dass Kalorienverbrauch mit Leistung nichts zu tun hat, hatten wir nun aber auch schon xmal. Einkaufen gehen kann locker eine Stunde dauern, ist anstrengend und lästig, aber sonderlich viele Kalorien verbraucht man beim Dinge-aus-den-Regalen-in-den-Wagen-legen nicht. Dennoch dürfte ihr Gatte heilfroh sein, dass er nicht nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt hetzen muss. Nur so als Beispiel.


Und bei der Partnerwahl hat der Mann natürlich überhaupt nichts mitzureden! :wall:

Könnte es nicht sein, dass nicht nur Frauen überwiegend nach oben heiraten, sondern es auch Männern in der Regel lieber ist, dass ihre Frau nicht so viel verdient, wie sie? Gekränkt in der eigenen Männlichkeit, das ist halt nichts feines.

Bevor man sich aneinander bindet, wird man wohl hoffentlich so Kleinigkeiten wie die Rollenverteilung, die Familienpläne, die Finanzierung all dessen und derlei Eckpunkte im Leben besprochen haben. Wenns den Mann so stören würde, dass er Vollzeit erwerbstätig ist und die Frau nur halbtags, dafür die andere Hälfte des Tages für Haushalt und Kinder da ist, dann hätte er sie ja nicht nehmen müssen.

Natürlich erwarte ich in dem Fall auch Ehrlichkeit: es wäre ungerecht, vorher ganz was anderes zu besprechen, gemeinsam zu planen, und dann komplett anders zu agieren (dass nicht alles nach Plan läuft, weiß ich schon; aber wenn aus dem dringenden Kinderwunsch des Mannes nach der Hochzeit eine tiefe Abneigung wird und er nie welche will, dann schlägt das - als Beispiel - doch recht aus den Strängen; oder aber wenn sie behauptet, sie will Karriere und Geld um jeden Preis verdienen, und schwupps ist sie schwanger und geht nie mehr arbeiten).
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Natürlich. Der Mann hat da nichts zu sagen, keinerlei Einfluss darauf. Ist ja sowieso fast so, als hätte sie ihn irgendwie ins Koma versetzt vom ersten Kennenlernen bis zur Hochzeit, und er konnte sich gar nicht wehren, der Ärmste. Keule übern Schädel und in die Höhle gezerrt. Brutal.
Wäre ein Fall für Guinevere und ihre Vergewaltigungstheorien :D




Und das macht Männer natürlich irgendwie besser. Weil der wo auf den Vorbau schaut, der ist nämlich viel menschlicher als der, der aufs Geld achtet. Hab ich mir heut schon erklären lassen :tease:



Demnach müsste fast jede Frau, die irgendwann einen Reicheren als den Ihren findet, sofort alles liegen lassen und mit ihm gehen. Weil ja nämlich Gefühle nicht zählen.

Ich dachte, gerade Weiber seien ganz besonders gefühlsduselig? Wird uns das nicht im Allgemeinen so nachgesagt? :dunno:



Dieses ist ein besonders schöner Beitrag.

:diver:
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