Sammelstrang Gleichberechtigung von Mann und Frau

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Pandora
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Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Pandora » Mi 16. Jul 2008, 20:09

Dampflok hat geschrieben:Du hast es nicht begriffen, da kann ich auch nicht weiterhelfen.


.


Du hast es scheinbar auch nicht begriffen... dieses ewige Geheule (ja ich weiß - das mögt ihr nicht hören) geht einem schon auf die Nerven. Ich habe hier bisher kaum Frauen erlebt, die komplett anderer Meinung sind wie die Männer... daher verstehe ich dieses kollektive Niedermachen der Frauen einfach nicht... das ist wirklich wie im Kindergarten... diese ewige ÄtischiBätschi-Nummer... sorry...
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denkmal
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Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon denkmal » Do 17. Jul 2008, 13:28

Anavlis hat geschrieben:
Liegt meist wohl daran, dass die Frau 24/7 die GEMEINSAMEN Kinder hütet :roll:

Meinst du das nachehelich oder in der Ehe?
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
Gestriger

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Gestriger » Do 17. Jul 2008, 14:38

Anavlis hat geschrieben:
Liegt meist wohl daran, dass die Frau 24/7 die GEMEINSAMEN Kinder hütet :roll:


Und davon auch um keinen Preis lassen will, weil sie keine Lust auf Erwerbsarbeit und Unterhaltszahlungen hat?
Isi

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Isi » Do 17. Jul 2008, 17:19

Gestriger hat geschrieben:(Wien, im Juni 2008) Die Gretchenfrage des Feminismus lautet nach dem Geld: Haben Frauen oder Männer mehr Förderung und Unterstützung im Staatsganzen?

In der Schweiz wurde von der Zeitschrift “Weltwoche” eine Analyse veröffentlicht. Diese besagt nicht mehr und nicht weniger: In der Schweiz werden an jährlichen Sozialleistungen - konservativ gerechnet - 15 bis 20 Milliarden Franken (7,5 - 10 Mrd EUR) vom Mann zur Frau “umgeschichtet”. Damit sei, so die Zeitung (Ausgabe 25/08, S 32 ff) erwiesen, dass Frauen in der Schweiz nicht benachteiligt, sondern bevorzugt werden.
Trockene Analyse der “Weltwoche“: “Alle offiziellen Statistiken weisen aus, dass die Männer die ewigen Verlierer und die Frauen die großen Profiteurinnen des voluminösen Umverteilungsstaates Schweiz sind. Der moderne Staat diskriminiert die Männer.”

Ähnlich bei den Krankenkassen. Die Schweizer Gender-Analyse zeigt auf, dass eine Frau pro Jahr im Querschnitt 3.721 Franken Krankheitskosten erzeugt. Beim Mann liegt dieser Satz bei 921 Franken.

http://diegalerie.wordpress.com/2008/06 ... sie-geben/

Da bin ich gespannt, wie sich die Damen wieder als zu kurz gekommene Opfer präsentieren werden ...


Diese Rechnung geht doch nur auf, wenn die Lebensleistung der Frauen die sie als Mütter erbringen nicht angerechnet wird - tut man dies aber, stellt man fest, dass vor allem Kinderlose (beiderlei Geschlechts - die Nutznießer des solidarischen Systems sind. Und in jedem Fall mehr als erwerbslose Mutter es je sein können wird: Sie leistet ja was, erhält dafür nur nicht den entsprechenden Gegenwert. Wie eben auch erwerbstätige Väter weit mehr leisten als kinderlose Abeitnehmer, aber bezüglich ihrer Vaterschaft auch ohne materiellen Gegenwert.
Isi

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Isi » Do 17. Jul 2008, 17:21

Gestriger hat geschrieben:
Und davon auch um keinen Preis lassen will, weil sie keine Lust auf Erwerbsarbeit und Unterhaltszahlungen hat?


Naja, eher weil der Mann das so will. Viele haben ja Angst verlassen zu werden, wenn ihre Frauen zu selbstständig werden. Männer wollen ja gebraucht werden.
Duesselbursch

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Duesselbursch » Do 17. Jul 2008, 17:30

Isi hat geschrieben:Naja, eher weil der Mann das so will. Viele haben ja Angst verlassen zu werden, wenn ihre Frauen zu selbstständig werden. Männer wollen ja gebraucht werden.


Quelle? Statistik?
Zuletzt geändert von Duesselbursch am Do 17. Jul 2008, 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
Duesselbursch

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Duesselbursch » Do 17. Jul 2008, 17:31

...
Isi

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Isi » Do 17. Jul 2008, 18:02

Duesselbursch hat geschrieben:
Quelle? Statistik?


Hat der Kapitän gesagt.
Duesselbursch

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Duesselbursch » Do 17. Jul 2008, 18:05

Isi hat geschrieben:
Hat der Kapitän gesagt.


Das ist ja wirklich die Quelle des Tages.
Duesselbursch

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Duesselbursch » Do 17. Jul 2008, 18:10

Gestriger hat geschrieben:
Oder wenigstens zum Vögeln.


Baah, die Ex zu vögeln, widerlich!
Isi

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Isi » Do 17. Jul 2008, 18:20

Duesselbursch hat geschrieben:
Das ist ja wirklich die Quelle des Tages.


Reicht nicht?

Ich hätte auch noch andere. Ich wollte nur niemanden überfordern. Belege scheinen hier eher unüblich.
Duesselbursch

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Duesselbursch » Do 17. Jul 2008, 18:21

Isi hat geschrieben:
Reicht nicht?

Ich hätte auch noch andere. Ich wollte nur niemanden überfordern. Belege scheinen hier eher unüblich.


Her damit!
Isi

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Isi » Do 17. Jul 2008, 18:51

Duesselbursch hat geschrieben:
Her damit!


Bitte schön!

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/kinderlose-maenner-in-deutschland.pdf

Die vorliegenden Daten liefern aber vor allem starke Hinweise darauf, dass für Männer eine Familiengründung erst dann in Betracht kommt, wenn die ökonomische Absicherung einer Familie gewährleistet werden kann, während dieser Befund für die Frauen nicht zu konstatieren ist. Das malebreadwinner- Prinzip, das eine relativ strikte Rollentrennung einschließt, scheint also nach wie vor ein hohes Maß an Verbindlichkeit zu besitzen und eine Familiengründung für die Väter vielfach bis zur beruflichen Etablierung zu verzögern.


Männer können aber auch verdammt stur sein... :confused:

(Allerdings haben die Damen dann, wenn die Männer meinen, es nun endlich geschafft zu haben, bereits oft ihr letztes tampon schon entsorgt. Pech, für Frau.)
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mabf61
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Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon mabf61 » Do 17. Jul 2008, 18:52

Isi hat geschrieben:
Bitte schön!

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/kinderlose-maenner-in-deutschland.pdf



Männer können aber auch verdammt stur sein... :confused:

(Allerdings haben die Damen dann, wenn die Männer meinen, es nun endlich geschafft zu haben, bereits oft ihr letztes tampon schon entsorgt. Pech, für Frau.)

Ein Eigentor kann passieren. Ein und denselben Fehler zu wiederholen grenzt an Dummheit.
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Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Gestriger » Do 17. Jul 2008, 23:08

Isi hat geschrieben:...Diese Rechnung geht doch nur auf, wenn die Lebensleistung der Frauen die sie als Mütter erbringen nicht angerechnet wird ...


Zum einen ist es mit dieser 'Leistung' bekanntlich nicht allzu weit her, zum anderen gibt's bekanntlich milliardenschwere Gebärprämien extra.

Allein durch ihr längeres Leben verursachen Frauen viel höhere Kosten.
Gestriger

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Gestriger » Do 17. Jul 2008, 23:10

Isi hat geschrieben:
Naja, eher weil der Mann das so will. Viele haben ja Angst verlassen zu werden, wenn ihre Frauen zu selbstständig werden. Männer wollen ja gebraucht werden.


Frauen sind doch so stark und selbstbestimmt. Seit wann tun die denn, was der Mann so will?
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Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Paralumpi » Do 17. Jul 2008, 23:39

Gestriger hat geschrieben:Frauen sind doch so stark und selbstbestimmt. Seit wann tun die denn, was der Mann so will?


Weil es bequem ist und Faulheit nicht verboten ist. Du bist doch bloß neidisch, dass dich niemand aushalten will. Vielleicht bist du einach nicht devot genug, dann geschieht es dir aber auch recht, dass du für dein Geld selbst arbeiten mußt.

;)
Gestriger

Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Gestriger » Sa 19. Jul 2008, 16:02

Paralumpi hat geschrieben:
Weil es bequem ist ...

Seit wann sind Frauen bequem? Im Gegenteil: Sie wollen doch alle ganz groß Karriere machen und werden nur von den gläsernen Decken männerbündischer Männer patriarchalisch daran gehindert!
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Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Pandora » So 20. Jul 2008, 15:13

Gestriger hat geschrieben:Seit wann sind Frauen bequem? Im Gegenteil: Sie wollen doch alle ganz groß Karriere machen und werden nur von den gläsernen Decken männerbündischer Männer patriarchalisch daran gehindert!


Wer sagt das???
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Re: Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben

Beitragvon Hadrade » So 20. Jul 2008, 17:45

Anavlis hat geschrieben:
Wer sagt das???



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