Sammelstrang Maskulismus

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Dampflok
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Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Mo 22. Sep 2008, 14:39

Was dem offiziellen politisch korrekten mainstream nicht gerecht wird, hat es in Deutschland nicht leicht in den Medien Gehör zu finden: Schon in den 90ern profilierte sich die dubiose Talkshowmoderatöse Schreinemakers damit, einen Männerrechtler in ihre Labershow einzuladen und sogleich rauszuwerfen, ohne daß er ein einziges Wort gesagt hatte. Damals gab es nicht mal den begriff "Männerrechtler". Heute regt sich Widerstand gegen einseitige Männerbenachteiligungen, der offenbar so laut wird, daß schon die Nazikeule herhalten muß. Letztes Jahr wurde Eva Herman - als bekennende Antirassistin - neben Hitler abgebildet um sie mundtot zu bekommen, heute pöbelt die TAZ gegen die Männerbewegung im Allgemeinen, gegen Manndat im Speziellen, natürlich - weil sonst nichts bleibt - mit der Unterstellung des Nationalsozialismus.

Sind hier etwa Nazis unter den Maskulisten?


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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Tantris » Mo 22. Sep 2008, 14:44

Was sind maskulisten?
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Mo 22. Sep 2008, 15:27

Tantris hat geschrieben:Was sind maskulisten?
Die ausführliche Erklärung...

Die Einfache: Maskulisten wollen Frauenprivilegien abschaffen - aber auch keine Männerprivilegien einführen - sondern gleiche Rechte und Pflichten für beide Geschlechter.

Maskulismus ist daher nicht "das Gegenteil von feminismus" - weil feminismus eine Ideologie darstellt, Maskulismus aber nicht. Mit der Erledigung des feminismus hat sich auch der Maskulismus erledigt.


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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Claud » Mo 22. Sep 2008, 15:34

Kein Plan. Maskulist bezeichnet sich ja jeder mögliche, aber kaum einer scheint dem gerecht zu werden.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Mo 22. Sep 2008, 15:37

Claud hat geschrieben:Kein Plan. Maskulist bezeichnet sich ja jeder mögliche, aber kaum einer scheint dem gerecht zu werden.
Die definition Maskulismus ist in der Tat enger gefaßt als die der feministin. Während jede, die "für Frauen" ist, sich als feministin bezeichnen kann, würde Kapitän sicher nicht als Maskulist durchgehen - höchstens in den Augen mancher radikalfeministinnen als Archetyp des Feindbildes.


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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Liegestuhl » Mo 22. Sep 2008, 15:39

Es fehlt die Option "nazigleich"
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Pandora » Mo 22. Sep 2008, 15:40

Dampflok hat geschrieben:Die definition Maskulismus ist in der Tat enger gefaßt als die der feministin. Während jede, die "für Frauen" ist, sich als feministin bezeichnen kann,


Sie WIRD wohl eher als solche bezeichnet und zwar überwiegend von den Herren und dabei ist es völlig egal, ob sie selber das auch so sieht oder nicht...
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon petronius » Mo 22. Sep 2008, 15:45

Dampflok hat geschrieben:Die ausführliche Erklärung...

Die Einfache: Maskulisten wollen Frauenprivilegien abschaffen - aber auch keine Männerprivilegien einführen - sondern gleiche Rechte und Pflichten für beide Geschlechter


da das schon lange gesetz ist, kann sich dein verein ja beruhigt auflösen
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Claud » Mo 22. Sep 2008, 15:55

Dampflok hat geschrieben:Die definition Maskulismus ist in der Tat enger gefaßt als die der feministin. Während jede, die "für Frauen" ist, sich als feministin bezeichnen kann, würde Kapitän sicher nicht als Maskulist durchgehen - höchstens in den Augen mancher radikalfeministinnen als Archetyp des Feindbildes.


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Rein aus dem Bauchgefühl heraus würde ich den Maskulismus als eher als mitte orientiert betrachten. Ich entdecke wenige konservative Sichtweisen, dafür aber eine Wertorientierung am Humanismus, eine Gleichberechtigung als Leitgedanken und eher einen Selbstschutzzweck, denn mehr politische Ideologie.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Mo 22. Sep 2008, 15:55

petronius hat geschrieben:
da das schon lange gesetz ist, kann sich dein verein ja beruhigt auflösen

Oh, ist die Wehrpflicht abgeschafft?
Ist das Sorgerecht hälftig verteilt?
Bekommen Frauen für gleiche Taten gleichhohe Strafen?
Verrichten Frauen gleichharte Arbeiten?
Leben Frauen genau so lange wie Männer?
Sind die Gesundheitsausgaben für Männer so hoch wie die für Frauen?
Zahlen Frauen so viel Geld ins Sozialsystem ein wie Männer?



Das wußte ich ja gar nicht...


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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Liegestuhl » Mo 22. Sep 2008, 15:58

Dampflok hat geschrieben:Oh, ist die Wehrpflicht abgeschafft?
Ist das Sorgerecht hälftig verteilt?
Bekommen Frauen für gleiche Taten gleichhohe Strafen?
Verrichten Frauen gleichharte Arbeiten?
Leben Frauen genau so lange wie Männer?
Sind die Gesundheitsausgaben für Männer so hoch wie die für Frauen?
Zahlen Frauen so viel Geld ins Sozialsystem ein wie Männer?



Das wußte ich ja gar nicht...


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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Pandora » Mo 22. Sep 2008, 16:00

Dampflok hat geschrieben:Leben Frauen genau so lange wie Männer?
Sind die Gesundheitsausgaben für Männer so hoch wie die für Frauen?


Über den ersten Punkt muss ich echt :rofl: - was willste erreichen? Ein gesetzt, dass Frauen getötet werden sollen, wenn sie älter werden als das errechnete Durchschnittsalter eines Mannes?! Das du viel galle spritzt ist ja absolut auffallend, dass du aber soooo neben dir stehst... wow...

Zu Punkt 2 - ich komm ja nunmal aus dem Gesundheitswesen und sorry - JA für Männer stehen auch alle möglichen und unmöglichen Vorsorgeuntersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung... sie müssen sie halt auch nutzen - davon abgesehen... wüsste ich nicht, was Frauen für Vorteile habe, die für Männer auch von Nutzen wären?! Willste demnächst auch ne Schwangerschaftsvorsorge? Oder beim Frauenarzt ne Krebsvorsorge machen (gibt es für Männer beim uro ja auch, davon abgesehen) - sag an...
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Mo 22. Sep 2008, 16:07

Anavlis hat geschrieben:
Über den ersten Punkt muss ich echt :rofl: - was willste erreichen? Ein gesetzt, dass Frauen getötet werden sollen, wenn sie älter werden als das errechnete Durchschnittsalter eines Mannes?! Das du viel galle spritzt ist ja absolut auffallend, dass du aber soooo neben dir stehst... wow...

Zu Punkt 2 - ich komm ja nunmal aus dem Gesundheitswesen und sorry -
..und sorry, für wen wird mehr Werbung, werden mehr Forschugsgeölder ausgegeben, werden mehr Gesundheitskampagnen gefahren?

Nur ein Beispiel:
Der aktuell beworbene Virus, gegen den Frauen sich impfen sollen, befällt beide Geschlechter weil er duch GV übertragen wird. Warum werden Männer nicht angesprochen? Weil es für Frauen irgendwie "schlimmer" ist?

Viel Vorsorge läuft über Frauenärzte. Es gibt keine "Männerärzte" zu denen Männer regelmäßig geschickt werden. In allen großen Städten gibt es Frauengesundheitszentren - aber kein einziges Männergesundheitszentrum.

Dreimal so viele Männer wie Frauen bringen sich um. Geschlechtsspezifische psychische Unterstützung? Klar, gibt es - für Frauen!

Und selbst scheinbar nicht geschlechtsspezifische Erkrankungen werden jetzt frauenspezifisch gefördert: Der erste Lehrstuhl für geschlechtsspezifische Herzerkrankungen erforscht - natürlich - Frauen. Männer leben ja schließlich sechs Jahre kürzer, da muß Geld für Frauen in die Hand genommen werden.

Ich sage Dir eins:

Würden Frauen sechs Jahre kürzer leben als Männer, dann würden die feministinnen behaupten, daß die Lebenserwartung der eindeutige Indikator für die Unterdrückung eines Geschlechts sei - und damit hätten sie dann sogar Recht.



.
Zuletzt geändert von Dampflok am Mo 22. Sep 2008, 16:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon petronius » Mo 22. Sep 2008, 16:08

Dampflok hat geschrieben:Oh, ist die Wehrpflicht abgeschafft?


das ist aber auch das einzige. du kämpfst also für die abschaffung der wehrpflicht?

weiter so...

Dampflok hat geschrieben:Ist das Sorgerecht hälftig verteilt?


"hälftig"?

was hat die sorgerechtsentscheidung im einzelfall mit weiblichen privilegien zu tun?

Dampflok hat geschrieben:Bekommen Frauen für gleiche Taten gleichhohe Strafen?


das strafmaß kennt keinen unterscheid nach geschlecht

Dampflok hat geschrieben:Verrichten Frauen gleichharte Arbeiten?


na klar

Dampflok hat geschrieben:Leben Frauen genau so lange wie Männer?


:rofl:

ja, wenns euch gelingt, den tod zur gleichbehandlung von männern und frauen zu verpflichten, dann seid ihr maskulistenkasper tatsächlich große zampanos...

Dampflok hat geschrieben:Sind die Gesundheitsausgaben für Männer so hoch wie die für Frauen?


na klar. es gibt keine nach geschlecht der patienten gestaffelten ärztehonorare

Dampflok hat geschrieben:Zahlen Frauen so viel Geld ins Sozialsystem ein wie Männer?


ihre beitragssätze sind genauso hoch

Dampflok hat geschrieben:Das wußte ich ja gar nicht...


mit dem, was du alles nicht weißt, kann man offenbar ganze enzyklopädien füllen.

du könntest dich z.b. mal darüber schlau machen, was "privilegien" sind. kleiner tip: daß z.b. andere mehr verstand haben als du, ist nicht deren "privileg"
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Pandora » Mo 22. Sep 2008, 16:27

Dampflok hat geschrieben:und sorry, für wen wird mehr Werbung, werden mehr Forschugsgeölder ausgegeben, werden mehr Gesundheitskampagnen gefahren?

Nur ein Beispiel:
Der aktuell beworbene Virus, gegen den Frauen sich impfen sollen, befällt beide Geschlechter weil er duch GV übertragen wird. Warum werden Männer nicht angesprochen? Weil es für Frauen irgendwie "schlimmer" ist?

Viel Vorsorge läuft über Frauenärzte. Es gibt keine "Männerärzte" zu denen Männer regelmäßig geschickt werden.

Und selbst scheinbar nicht geschlechtsspezifische Erkrankungen werden jetzt frauenspezifisch gefördert: Der erste lehrstuhl für geschlechtsspezifusche Herzerkrankungen erforscht - natürlich - Frauen. Männer leben ja schließlich sechs Jahre kürzer, da muß Geld für Frauen in die Hand genommen werden.


1: HPV löst - besonders bei JUNGEN Frauen - Gebärmutterhalskrebs aus, was in vielen Fällen zum TOD führt - Männer mit HPV-Infektion bekommen WARZEN, die in äusserst selten Fällen karzinogen sein KÖNNE - zum Tode führen diese NICHT! ...aber SICHER wird man doch GERNE weiterhin JUNGE Frauen sterben lassen, damit Männer nie mehr unter Warzen leiden müssen!

Mehrere hunderttausend Frauen entwickeln pro Jahr eine Vorstufe des Gebärmutterhalskrebses und etwa 6.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Gebärmutterhalskrebs. Wird die Krankheit früh genug erkannt, liegen die Heilungschancen bei fast 100% - dennoch sterben jedes Jahr 2.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Damit ist dieser Krebs in Deutschland, nach Brust- und Eierstockkrebs, die dritthäufigste frauenspezifische Krebstodesursache. Im Vergleich dazu sterben in Deutschland an AIDS etwa 600 Menschen pro Jahr.

Die Impfung soll übrigens nur dann helfen, wenn noch kein Geschlechtsverkehrt ausgeübt wurde, weil die jungen Mädels sich dabei anstecken - frag mal von wem (das soll keine Schuldzuweisung sein... aber manchmal KOTZT mich diese SelbstHERRlichkeit echt an!) - wie gesagt - der Krebs kann töten, die Warzen nicht... ausserdem ist eine Krebsbehandlung wesentlich dramatischer, als eine Warzenbehandlung!!!

Zu deiner Herzinfakrtsache - ja die gibt es und weißt du warum?! Weil Frauen an HI sterben, da dieser bei ihnen wesentlich seltener ERKANNT wird!!!

Ich sage Dir eins:

Würden Frauen sechs Jahre kürzer leben als Männer, dann würden die feministinnen behaupten, daß die Lebenserwartung der eindeutige Indikator für die Unterdrückung eines Geschlechts sei - [b]und damit hätten sie dann sogar Recht.
[/b]


... und DIESEN Nachsatz hättest du dir sparen können - das schreibst du nämlich nur, weil du genau dieses Argument für die bestehende Situation nutzt! Lächerlich!

Es gibt durchaus einige Punkte, die für Männer und aus Männersicht geändert werden sollten/müssen... aber sich regelrecht zu beschweren, dass beim Sterben keine Gleichberechtigung herscht und das Frauen 8wegen TÖDLICHER Krankheiten) medizinisch bevorzugt werden schlägt dem Fass den Boden aus - ernsthaft, DAS ist echt KRANK!

... und zu den Vorsorgeuntersuchungen - der UROLOGE ist für die Vorsorgeuntersuchungen der z. B. Prostata zuständig und führt diese auch aus... Beratung diesbezüglich bekommt man von seinem Hausarzt... sofern man Wert auf die Qualität des Hausarztes legt und nicht vll eher danach schaut wieviele Frauen er behandelt!
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Mo 22. Sep 2008, 16:40

Anavlis hat geschrieben:
1: HPV löst - besonders bei JUNGEN Frauen - Gebärmutterhalskrebs aus, was in vielen Fällen zum TOD führt - Männer mit HPV-Infektion bekommen WARZEN, die in äusserst selten Fällen karzinogen sein KÖNNE - zum Tode führen diese NICHT! ...aber SICHER wird man doch GERNE weiterhin JUNGE Frauen sterben lassen, damit Männer nie mehr unter Warzen leiden müssen!

Mehrere hunderttausend Frauen entwickeln pro Jahr eine Vorstufe des Gebärmutterhalskrebses und etwa 6.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Gebärmutterhalskrebs. Wird die Krankheit früh genug erkannt, liegen die Heilungschancen bei fast 100% - dennoch sterben jedes Jahr 2.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Damit ist dieser Krebs in Deutschland, nach Brust- und Eierstockkrebs, die dritthäufigste frauenspezifische Krebstodesursache.
So.

Und WARUM geht die Kampagne denn nicht auch an Männer - alleine schon um die ÜBERTRAGUNG zu stoppen?

Deine Argumentation ist, wie man hier deutlich sehen kann, einseitig und stur: Daß Frauen schlimmer betroffen sind als Männer, aber sich bei Männern infizieren können, ist also kein Grund, auch Männer in die Kampagne mit einzubeziehen?
Im Vergleich dazu sterben in Deutschland an AIDS etwa 600 Menschen pro Jahr.
Oh, AIDS, gutes Stichwort:

80% der Betroffenen sind Männer. An wen richtet sich die aktuelle AIDS-Kampagne? Deutschland- und weltweit?

... und zu den Vorsorgeuntersuchungen - der UROLOGE ist für die Vorsorgeuntersuchungen der z. B. Prostata
Oh, Prostata: Gutes Stichwort:

53 mal so hohe Forschungsausgaben für Brust- wie für Prostatskrebs. Obwohl genau so viele Männer an Prostata- wie Frauen an Brustkrebs sterben.

Wie erklärst du das dem neugierigen Dampfi?

Und: Wenn man also feministisch korrekt vorgeht, das Geschlecht "dekonstruiert" und einfach die Lüge verbreitet, das gesamte menschliche Verhalten wäre rein anerzogen...

WER bitteschön hat dann die Jungs dazu erzogen, weniger zum Arzt zu gehen?


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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon petronius » Mo 22. Sep 2008, 16:46

Dampflok hat geschrieben:WER bitteschön hat dann die Jungs dazu erzogen, weniger zum Arzt zu gehen?


der vater?
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon miss marple » Mo 22. Sep 2008, 16:52

petronius hat geschrieben:
der vater?




väter haben modellcharakter, aber, wer hat denen das aberzogen?? die frauen, die frauen!!!
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Pandora » Mo 22. Sep 2008, 17:04

Dampflok hat geschrieben:So.

Und WARUM geht die Kampagne denn nicht auch an Männer - alleine schon um die ÜBERTRAGUNG zu stoppen?


Dann dürften Menschen KEINEN Sex mehr haben, denn auch Kondome verhindern die Übertragung nicht... die Übertragung kann faktisch nicht gestoppt werden.

80% der Betroffenen sind Männer. An wen richtet sich die aktuelle AIDS-Kampagne? Deutschland- und weltweit?


Ja ist gut - ich mach es jetzt nicht, aber eigentlich solltest du dir diesen Babysmilie in die Sig stellen!
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Re: Sind Maskulisten "rechts"?

Beitragvon Dampflok » Mo 22. Sep 2008, 17:11

Anavlis hat geschrieben:
Dann dürften Menschen KEINEN Sex mehr haben, denn auch Kondome verhindern die Übertragung nicht... die Übertragung kann faktisch nicht gestoppt werden.



Ja ist gut - ich mach es jetzt nicht, aber eigentlich solltest du dir diesen Babysmilie in die Sig stellen!
Der, mit dem marmelada immer Hausieren gegangen ist?


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