Christenverfolgung in Berlin

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naddy
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon naddy » Mi 16. Sep 2020, 14:31

Ebenso interessant wie kurzweilig, diese zeitgemäße "Glaubenskrise". :)

Aus meiner Sicht stringent und rechtskonform die Aussage des Anwalts:

Ihr Anwalt erklärte gegenüber idea, dass die Hausdurchsuchung ein "unglaublicher Vorgang" sei. Er hat Beschwerde eingelegt und auf die Religionsfreiheit in Deutschland verwiesen. In der Beschwerde wird auch darauf verwiesen, dass die Bibel in Deutschland ein frei und unzensiert zu erwerbendes Buch sei. "Wenn die Bibel aber in Deutschland gelesen werden darf, darf sie auch zitiert werden."
(f.v.m.).

Man erinnere sich an die teilweise geharnischte Diskussion um die Neuveröffentlichung von "Mein Kampf". Das Buch lag wegen "Volksverhetzung" ein paar Jahrzehnte im Giftschrank.

Steht der Bibel jetzt ähnliches bevor? Denn es geht ja wohl nicht an den Zitierenden zu bestrafen, die "Haß"-Quelle aber ungeschoren davonkommen zu lassen.
"Das gefährliche an der Dummheit ist, daß sie die dumm macht, die ihr begegnen." (Sokrates).
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Liberty » Mi 16. Sep 2020, 14:34

JJazzGold hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:29)
Erstens handelt es sich um eine Christin und zweitens bin ich nicht der betroffene Staatsanwalt, der entscheidet. Drittens wird nicht die eine Frau nicht verfolgt, sondern die Beschwerden werden verfolgt, sprich übberprüft.


Es wird gegen die Frau ermittelt und ihr Haus würde durchsucht. Wegen des Zitierens von Bibelversen.

Denkst du es ist ein Zufall, dass dieser Fall im rot-grün-sozialistisch regierten Berlin stattfindet?

Hälst du es für denkbar, dass in Passau oder Altötting die Behörden Ermittlungen und eine Hausdurchsuchung bei einem katholischen Priester durchführen, weil dieser in der Messe aus der Bibel zitiert hat?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Senexx » Mi 16. Sep 2020, 14:36

Kritikaster hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:28)

Ich sehe eine weitere mögliche Motivation, derartiges in einer Strangüberschrift zu behaupten, noch etwas weiter gefasst: Als Hebel nämlich dafür, die von manchen mit Vorliebe geschürte Furcht vor einer Auslöschung deutscher/abendländischer Kultur, und damit natürlich auch deren religiöser Wurzeln, durch Zuwanderer vorwiegend islamischen Glaubens auch hier unterzubringen, in etwa nach dem Motto: "Schaut mal, wie weit wir auf dem Weg jetzt schon gekommen sind!".

Die Vermutung ergibt sich allerdings erst unter ganzheitlich forenübergreifender Betrachtung ... ;)

Einen solchen Eindruck zu vermitteln, dürfte manchereinem kein Strohhalm zu dünn sein, um nicht doch danach zu greifen.

Rabulistische, böswillige, unterstellende Interpretation.

Ich könnte jetzt ganzheitlich forenübergreifend Ihre Motivation dafür deuten. Ich werde mich lieber hüten. Und mir meinen Teil denken.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Alexyessin » Mi 16. Sep 2020, 14:37

Senexx hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:27)

Interessant, was Mods erlaubt ist: "Bullenscheiße".

Schreibe ich "Unsinn", werde ich sanktioniert, und muss mir noch lange PN-Vorträge über Netiquette antun.


Bullshit hab ich geschrieben. Dazu gibt es keine deutsche direkte Übersetzung. Absoluter Blödsinn wäre ein Adäquat dazu. Und warum nicht. Ich bezeichne nicht den User so sondern die Aussage.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Senexx » Mi 16. Sep 2020, 14:40

Alexyessin hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:37)

Bullshit hab ich geschrieben. Dazu gibt es keine deutsche direkte Übersetzung. Absoluter Blödsinn wäre ein Adäquat dazu. Und warum nicht. Ich bezeichne nicht den User so sondern die Aussage.

Habe ich auch getan. Und wurde sanktioniert. Sie tun das auffallend oft. Und das ist wesentlich grober als nur "Unsinn".
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Alexyessin » Mi 16. Sep 2020, 14:45

Senexx hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:40)

Habe ich auch getan. Und wurde sanktioniert. Sie tun das auffallend oft. Und das ist wesentlich grober als nur "Unsinn".


Du kannst doch gerne meine Beiträge melden, Senexx. Ist jetzt hier zwar OT, aber ich sehe das Problem nicht. Du kannst mir sicherlich zeigen, wo du wegen dem Wort Unsinn sanktioniert wurdest, oder?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Kritikaster » Mi 16. Sep 2020, 14:50

Senexx hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:36)

Rabulistische, böswillige, unterstellende Interpretation.

Ich könnte jetzt ganzheitlich forenübergreifend Ihre Motivation dafür deuten. Ich werde mich lieber hüten. Und mir meinen Teil denken.

Wird also nicht versucht, die von mir genannten Befürchtungen ständig themenübergreifend "an den Leser" zu bringen, ob dort passend oder nicht? Und falls doch, geschieht dies nicht ständig durch die immer selben Vertreter?

Nun gut, deshalb muss natürlich niemand Bewertungen zu offensichtlichen Falschbehauptungen in größerem Kontext vornehmen. Das darf selbstverständlich von jedem als zu komplex empfunden und negiert werden.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Vongole » Mi 16. Sep 2020, 14:53

Liberty hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:34)

Es wird gegen die Frau ermittelt und ihr Haus würde durchsucht. Wegen des Zitierens von Bibelversen.

Denkst du es ist ein Zufall, dass dieser Fall im rot-grün-sozialistisch regierten Berlin stattfindet?

Hälst du es für denkbar, dass in Passau oder Altötting die Behörden Ermittlungen und eine Hausdurchsuchung bei einem katholischen Priester durchführen, weil dieser in der Messe aus der Bibel zitiert hat?

Erstens ist die Frau kein Priester, sondern eine Imbiss-Betreiberin. Zweitens wird nicht ermittelt, weil sie Christin ist, sondern wegen Verdachts homophober Hetze.
Drittens dürfte in heutiger Zeit auch die kath. Kirche nicht erfreut reagieren, wenn einer ihrer Priester während einer Messe Homosexuelle anprangert.
Und viertens erfreut sich dieses komische Online-Blättchen, das aus einer Mücke einen Elefanten macht, aus guten Gründen nicht des Wohlwollens der österreichischen Bischofskonferenz.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kath.net
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Alexyessin » Mi 16. Sep 2020, 14:54

Laertes hat geschrieben:(16 Sep 2020, 07:43)

Die Religionsfreiheit schützt insbesondere auch die aktive Verbreitung von (in diesem Fall menschenfeindlichen) religiösen Glaubenssätzen, solange dadurch keine Gefahr für die öffentliche Ordnung droht. Solange die ausgehängten Bibelzitate keine unmittelbare Gefährdung von Homosexuellen verursachen, überwiegt hier m. E. das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Diese Meinungsbandbreite muss eine multikulturelle, auf den Menschenrechten basierende Gesellschaft schon aushalten. Bin gespannt wie das Gerichtsverfahren in letzter Instanz ausgehen wird.


Im Sinne der Meinungsfreiheit bin ich da bei dir. So was sollte ausgehalten werden. Ich mein, dann geh ich halt da nicht zum Essen hin.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Liberty » Mi 16. Sep 2020, 14:58

Vongole hat geschrieben:(16 Sep 2020, 14:53)
Zweitens wird nicht ermittelt, weil sie Christin ist, sondern wegen Verdachts homophober Hetze.


Die Frau hat die Bibel wörtlich zitiert. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn der Bibelvers strafrechtlich relevant ist, müsste dann nicht die Bibel verboten oder zensiert werden?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Kritikaster » Mi 16. Sep 2020, 15:05

Ist natürlich alles komplett harmlos, wenn frau für Homosexuelle durch das Zitieren und den Verweis auf einen Bibelvers in letzter Konsequenz dies aussagt:

13 Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide haben den Tod verdient; ihr Blut kommt auf sie selbst https://www.bibleserver.com/EU/3.Mose20%2C13


Na ja, wenn man Politiker ungestraft an den Galgen wünschen darf, warum dann nicht auch für Schwule und Lesben den Tod fordern? Oder könnte das nicht vielleicht doch ein gaaaanz klein wenig unangebracht sein?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Senexx » Mi 16. Sep 2020, 15:09

Kritikaster hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:05)

Ist natürlich alles komplett harmlos, wenn frau für Homosexuelle durch das Zitieren und den Verweis auf einen Bibelvers in letzter Konsequenz dies aussagt:



Na ja, wenn man Politiker ungestraft an den Galgen wünschen darf, warum dann nicht auch für Schwule und Lesben den Tod fordern?

Hat sie denn diesen Satz zitiert?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Kritikaster » Mi 16. Sep 2020, 15:10

Senexx hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:09)

Hat sie denn diesen Satz zitiert?

Sie verweist, wie ich schrieb, auf den entsprechenden Bibelvers.

P.S.: Der im Eingangsposting zitierte Artikel setzt, wie ich bereits in meinem ersten Beitrag deutlich zu machen versuchte, m. E. nicht grundlos (...), anstatt das Zitat zuende zu führen.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon BlueMonday » Mi 16. Sep 2020, 15:20

Kritikaster hat geschrieben:(16 Sep 2020, 06:24)

Warum nur wird die unmittelbar folgende Passage aus dem Zitat entfernt, die im selben Atemzug Homosexualität mit Kinderschänderei und Sodomie auf eine Stufe setzt?

Viel mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Die Artikelverfasser dürften genau wissen, weshalb sie das zensierten und damit nur ihre ganz eigene "Wahrheit" publizieren.


Leben wir denn nicht einer Zeit der zunehmenden Gleichstellung oder Gleichgültigkeit? In ein paar Jahren kommt dann vielleicht ein Sodomist zu dir und schüttelt genauso den Kopf über dich als volksverhetzender Ewiggestriger, weil du den Sodomisten niedriger schätzt als den Homosexuellen, ihn nicht auf die gleiche Stufe stellst.
Darum geht es doch wohl auch im vorliegenden Falle: jemand, der nicht hinwegsehen will, und dadurch offenbar andere herausfordert, mit (staatlicher) Gewalt dieses Nichthinwegsehenwollen zu beenden.
Greif niemals in ein Wespennest, doch wenn du greifst, dann greife fest.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Senexx » Mi 16. Sep 2020, 15:21

Kritikaster hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:10)

Sie verweist, wie ich schrieb, auf den entsprechenden Bibelvers.

P.S.: Der im Eingangsposting zitierte Artikel setzt, wie ich bereits in meinem ersten Beitrag deutlich zu machen versuchte, m. E. nicht grundlos (...), anstatt das Zitat zuende zu führen.

Sie hat nur die Versnummer in ihre Bude geschrieben? Habe ich nicht so verstanden.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Kritikaster » Mi 16. Sep 2020, 15:28

Senexx hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:21)

Sie hat nur die Versnummer in ihre Bude geschrieben? Habe ich nicht so verstanden.

Das komplette Zitat an ihrer Wand habe ich zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch nicht zu Gesicht bekommen, weshalb Dein Einwand hier durchaus berechtigt ist.

Anzunehmen, dieser bibelfesten Frau sei nicht bekannt, was die Heilige Schrift und damit die für sie maßgebliche Instanz ihres Gottes für diese "Gräueltat" fordert, wäre allerdings mit "naiv" noch freundlich umschrieben.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Laertes » Mi 16. Sep 2020, 15:31

Kritikaster hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:05)

Ist natürlich alles komplett harmlos, wenn frau für Homosexuelle durch das Zitieren und den Verweis auf einen Bibelvers in letzter Konsequenz dies aussagt:



Na ja, wenn man Politiker ungestraft an den Galgen wünschen darf, warum dann nicht auch für Schwule und Lesben den Tod fordern? Oder könnte das nicht vielleicht doch ein gaaaanz klein wenig unangebracht sein?

Die Bibel darf das. Genauso, wie auch heutzutage die katholische Kirche noch Frauen diskriminieren darf.
"Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann."
(Ernst-Wolfgang Böckenförde)
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Senexx » Mi 16. Sep 2020, 15:33

Die muss sich ja nicht das ganze Zitat zu eigen machen. Noch nicht einmal den zitierten Teil vollumfänglich.

Sie drückt damit ihre Ablehnung von Homsexualität aus und verweist auf alte Quellen, die man heute eben nicht mehr unkommentiert lassen würde.

Das alte Testament wurde ja im Christentum durch das neue überholt.

Man müsste mal Juden fragen, wie die das damit halten.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Vongole » Mi 16. Sep 2020, 15:37

Ich frage mich, wie diese Diskussion verlaufen würde, hätte die Frau einfach einen Text an die Wand gepinnt, der Homosexualität als Greuel bezeichnet und dazu aufruft, Homosexuelle aus der Gesellschaft "auszutilgen".
Wird das tatsächlich dadurch tolerierbar, dass es als Bibelvers zitiert wird? Ich meine nicht.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Senexx » Mi 16. Sep 2020, 15:41

Vongole hat geschrieben:(16 Sep 2020, 15:37)

Ich frage mich, wie diese Diskussion verlaufen würde, hätte die Frau einfach einen Text an die Wand gepinnt, der Homosexualität als Greuel bezeichnet und dazu aufruft, Homosexuelle aus der Gesellschaft "auszutilgen".
Wird das tatsächlich dadurch tolerierbar, dass es als Bibelvers zitiert wird? Ich meine nicht.

Hat sie aber nicht.

Es ist unsachlich zu versuchen, ihr durch die Hintertür einen Strick zu drehen.

Es würde im Übrigen katholischen Lehren widersprechen.

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