Christenverfolgung in Berlin

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Liberty
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Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Liberty » Mi 16. Sep 2020, 02:45

Die Berliner Staatsanwaltschaft in Berlin hat ein Ermittlungsverfahren wegen "Volksverhetzung" gegen die 71-jährige Christin Park Young-Ai eingeleitet, weil diese in ihrem Lokal "Ixthys" im Stadtteil Schöneberg unter anderem ein Bibelzitat aus dem 3. Buch Mose aufgehängt hatte. Dies berichtet "idea". Die Christin zitierte dazu sieben Verse wie: "Einem Mann sollst du nicht beiliegen, wie man einem Weib beiliegt; Greuel ist dies (...) jeder, der einen von allen diesen Gereueln tut – die Personen, die sie tut, sollen ausgetilgt werden aus der Mitte ihres Volkes." Der Spruch war auch von außen zu lesen. Inzwischen wurde in ihrem Lokal eine Hausdurchsuchung durch das Amtsgericht Tiergarten angeordnet und durchgeführt.

Das Gericht begründete das Vorgehen mit einer angeblich "homophobe und menschenfeindliche Haltung" durch Park. Ihr Anwalt erklärte gegenüber idea, dass die Hausdurchsuchung ein "unglaublicher Vorgang" sei. Er hat Beschwerde eingelegt und auf die Religionsfreiheit in Deutschland verwiesen. In der Beschwerde wird auch darauf verwiesen, dass die Bibel in Deutschland ein frei und unzensiert zu erwerbendes Buch sei. "Wenn die Bibel aber in Deutschland gelesen werden darf, darf sie auch zitiert werden." Außerdem habe laut dem Anwalt das Amtsgericht ignoriert, dass Park auch andere Bibelzitate an den Wänden ihres Lokals aufgehängt hatte, die Gottes Liebe zu den Menschen in dem Erlösungswerk Jesu Christi erklärten.


http://www.kath.net/news/72842

Ist es im sozialistisch regierten Berlin wieder soweit, dass man als Christ seinen Glauben nicht mehr offen leben kann?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Kritikaster » Mi 16. Sep 2020, 06:24

Warum nur wird die unmittelbar folgende Passage aus dem Zitat entfernt, die im selben Atemzug Homosexualität mit Kinderschänderei und Sodomie auf eine Stufe setzt?

Viel mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Die Artikelverfasser dürften genau wissen, weshalb sie das zensierten und damit nur ihre ganz eigene "Wahrheit" publizieren.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Skeptiker » Mi 16. Sep 2020, 07:00

Kritikaster hat geschrieben:(16 Sep 2020, 06:24)
Warum nur wird die unmittelbar folgende Passage aus dem Zitat entfernt, die im selben Atemzug Homosexualität mit Kinderschänderei und Sodomie auf eine Stufe setzt?

Viel mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Die Artikelverfasser dürften genau wissen, weshalb sie das zensierten und damit nur ihre ganz eigene "Wahrheit" publizieren.

Ich finde die Fragestellung durchaus interessant.

Natürlich enthält die Bibel, insbesondere im alten Testament, Texte, die man ganz klar als volksverhetzend einstufen würde. Die genannten Zitate zählen wohl dazu.

Wie geht man aber damit um, dass die Religion geschützt ist, deren inhaltliche Lehre aber klar volksverhetzende Inhalte hat? Ist das Zitat eines solchen Inhaltes von der Religionsfreiheit geschützt?

Es kann ja nicht als ausgeschlossen gelten, dass es Menschen gibt, die tatsächlich in religiöser Weise an diese Inhalte glauben. Um diese Leute zu schützen gibt es die Religionsfreiheit. Also muss auch deren Recht gewahrt sein, Religionsinhalte zu zitieren.

Das Kernproblem ist schlicht, dass Inhalte unter dem Schutz einer Religion stehen, die auf individueller Ebene nicht geschützt wären. Wie muss man aber damit umgehen?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Keinen_Faschismus! » Mi 16. Sep 2020, 07:19

Skeptiker hat geschrieben:(16 Sep 2020, 07:00)
Ist das Zitat eines solchen Inhaltes von der Religionsfreiheit geschützt?

Nein.
Privat kann jeder die Verhetzungen der Bibel lesen wie er mag. Wer damit an die Öffentlichkeit geht kommt aber in den justiziablen Bereich und das ist absolut richtig so!

Sonst könnten ja auch Nazis ihren Rasissmus, ihre Adolf-Verehrung und ihre Symbole zur Religion erklären und kämen ohne Strafe davon.

Ich finde es ehrlich gesagt schon schwierig, dass hier die volksverhetzende Passage direkt zitiert wird.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Skeptiker » Mi 16. Sep 2020, 07:26

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(16 Sep 2020, 07:19)

Nein.
Privat kann jeder die Verhetzungen der Bibel lesen wie er mag. Wer damit an die Öffentlichkeit geht kommt aber in den justiziablen Bereich und das ist absolut richtig so!

Sonst könnten ja auch Nazis ihren Rasissmus, ihre Adolf-Verehrung und ihre Symbole zur Religion erklären und kämen ohne Strafe davon.

Ich finde es ehrlich gesagt schon schwierig, dass hier die volksverhetzende Passage direkt zitiert wird.

Darf ein Pastor öffentlich die Bibel zitieren?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Laertes » Mi 16. Sep 2020, 07:26

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(16 Sep 2020, 07:19)
Ich finde es ehrlich gesagt schon schwierig, dass hier die volksverhetzende Passage direkt zitiert wird.

Dan wird's doch Zeit einen Cancel-Shitstorm auf Twitter gegen die Bibel im Speziellen und Christen im Allgemeinen anzuzetteln, oder nicht? Wie wärs mit #all_christs_are_nazis?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Billie Holiday » Mi 16. Sep 2020, 07:41

Einfach gegen Zitate aus dem Koran austauschen und Ruhe ist.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Laertes » Mi 16. Sep 2020, 07:43

Die Religionsfreiheit schützt insbesondere auch die aktive Verbreitung von (in diesem Fall menschenfeindlichen) religiösen Glaubenssätzen, solange dadurch keine Gefahr für die öffentliche Ordnung droht. Solange die ausgehängten Bibelzitate keine unmittelbare Gefährdung von Homosexuellen verursachen, überwiegt hier m. E. das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Diese Meinungsbandbreite muss eine multikulturelle, auf den Menschenrechten basierende Gesellschaft schon aushalten. Bin gespannt wie das Gerichtsverfahren in letzter Instanz ausgehen wird.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Senexx » Mi 16. Sep 2020, 07:58

Wie würde man eigentlich in Israel verfahren, wenn dort jemand diese Passagen aus dem 3. Buch Mose zitierte?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon midlifecrisis » Mi 16. Sep 2020, 08:00

Wahre Christen wirken im Verborgenen.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Keinen_Faschismus! » Mi 16. Sep 2020, 08:35

Skeptiker hat geschrieben:(16 Sep 2020, 07:26)
Darf ein Pastor öffentlich die Bibel zitieren?

Nur wenn es nichts volksverhetzendes oder sonstiges illegales ist!
Es gibt ja auch genug nette Stellen in der Bibel.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Kritikaster » Mi 16. Sep 2020, 08:58

Skeptiker hat geschrieben:(16 Sep 2020, 07:00)

Ich finde die Fragestellung durchaus interessant.

Natürlich enthält die Bibel, insbesondere im alten Testament, Texte, die man ganz klar als volksverhetzend einstufen würde. Die genannten Zitate zählen wohl dazu.

Wie geht man aber damit um, dass die Religion geschützt ist, deren inhaltliche Lehre aber klar volksverhetzende Inhalte hat? Ist das Zitat eines solchen Inhaltes von der Religionsfreiheit geschützt?

Es kann ja nicht als ausgeschlossen gelten, dass es Menschen gibt, die tatsächlich in religiöser Weise an diese Inhalte glauben. Um diese Leute zu schützen gibt es die Religionsfreiheit. Also muss auch deren Recht gewahrt sein, Religionsinhalte zu zitieren.

Das Kernproblem ist schlicht, dass Inhalte unter dem Schutz einer Religion stehen, die auf individueller Ebene nicht geschützt wären. Wie muss man aber damit umgehen?

Typischer Fall, in dem sich widersprechende Rechtsgüter abgewogen werden müssen, etwas, das von manch schlecht informierten Zeitgenossen immer wieder bestritten wird.

Das Recht auf Religionsfreiheit kann letztendlich ja auch nicht dazu führen, dass beispielsweise das Propagieren der Tötung Ungläubiger als dadurch gedeckt betrachtet werden kann.

Die vollkommen unsachlich-tendenziöse Provokation durch den Strangeröffner, die eine bei uns friedlich und rechtsstaatlich einwandfrei zu lösende Frage auf die gleiche Stufe mit religiös Verfolgten durch fanatische Fundamentalisten andernorts zu stellen versucht, schießt natürlich ganz gezielt um Meilen an der Realität hierzulande vorbei.

Es ist wie stets in Deutschland: Unabhängige Gerichte werden darüber entscheiden, welches Rechtsgut höher zu bewerten und wessen Rechtsauffassung korrekt ist.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Skeptiker » Mi 16. Sep 2020, 09:01

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(16 Sep 2020, 08:35)
Nur wenn es nichts volksverhetzendes oder sonstiges illegales ist!
Es gibt ja auch genug nette Stellen in der Bibel.

Glaubensfreiheit ist Bekenntnisfreiheit. Sich zu etwas bekennen zu dürfen ist zentraler Bestandteil der Religionsfreiheit.

Wie bitteschön kann ich mich frei zu etwas bekennen, wenn ich es nicht zitieren darf? Ich behaupte das geht nicht.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon midlifecrisis » Mi 16. Sep 2020, 09:05

Natürlich geht das: weniger plappern
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Skeptiker » Mi 16. Sep 2020, 09:08

Kritikaster hat geschrieben:(16 Sep 2020, 08:58)
Typischer Fall, in dem sich widersprechende Rechtsgüter abgewogen werden müssen, etwas, das von manch schlecht informierten Zeitgenossen immer wieder bestritten wird.

Das Recht auf Religionsfreiheit kann letztendlich ja auch nicht dazu führen, dass beispielsweise das Propagieren der Tötung Ungläubiger als dadurch gedeckt betrachtet werden kann.

Korrekt. Bedeutet also Religionsfreiheit, dass sie nur dort von Nutzen ist, wo die Religion die legale Kundgebungsfreiheit verlässt? Wir haben ja sowieso Meinungsfreiheit - schließt das nicht Religionsfreiheit automatisch mit ein?
Die vollkommen unsachlich-tendenziöse Provokation durch den Strangeröffner, ...

... ist ein wunderbares Stilmittel dieser Debatte Emotion zu verleihen. Ja, da bin ich bei Dir :thumbup:
Es ist wie stets in Deutschland: Unabhängige Gerichte werden darüber entscheiden, welches Rechtsgut höher zu bewerten und wessen Rechtsauffassung korrekt ist.

Yepp, das ist wohl so.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Skeptiker » Mi 16. Sep 2020, 09:12

midlifecrisis hat geschrieben:(16 Sep 2020, 09:05)
Natürlich geht das: weniger plappern

Also "Plapperfreiheit" ist dadurch gekennzeichnet das Maul zu halten? Worin unterschiedet es sich dann von Unfreiheit?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Skeptiker » Mi 16. Sep 2020, 09:14

midlifecrisis hat geschrieben:(16 Sep 2020, 08:00)
Wahre Christen wirken im Verborgenen.

Du meinst "Chri...minelle". Das sind andere. Du verwechselst da was.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon ThorsHamar » Mi 16. Sep 2020, 09:18

Keinen_Faschismus! hat geschrieben:(16 Sep 2020, 07:19)

Nein.
Privat kann jeder die Verhetzungen der Bibel lesen wie er mag. Wer damit an die Öffentlichkeit geht kommt aber in den justiziablen Bereich und das ist absolut richtig so!

Sonst könnten ja auch Nazis ihren Rasissmus, ihre Adolf-Verehrung und ihre Symbole zur Religion erklären und kämen ohne Strafe davon.

Ich finde es ehrlich gesagt schon schwierig, dass hier die volksverhetzende Passage direkt zitiert wird.


Du hältst es nicht aus, wenn Religioten ab und zu mal die Grundlagen ihrer Ideologie laut schreiben? :cool: So sensibel bist Du? Oder einfach Angst davor, mal lesen zu müssen, was "Religionsfreiheit" eigentlich bedeutet?
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Kritikaster » Mi 16. Sep 2020, 09:19

Skeptiker hat geschrieben:(16 Sep 2020, 09:08)

... ist ein wunderbares Stilmittel dieser Debatte Emotion zu verleihen.

Es führt zu unsachlicher Diskussion, weshalb wir hier keineswegs übereinstimmen.
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Re: Christenverfolgung in Berlin

Beitragvon Kritikaster » Mi 16. Sep 2020, 09:34

Skeptiker hat geschrieben:(16 Sep 2020, 09:01)

Glaubensfreiheit ist Bekenntnisfreiheit. Sich zu etwas bekennen zu dürfen ist zentraler Bestandteil der Religionsfreiheit.

Wie bitteschön kann ich mich frei zu etwas bekennen, wenn ich es nicht zitieren darf? Ich behaupte das geht nicht.

In Deutschland kann sich jede/r zu ihrem/seinem Glauben bekennen.

Ein Aushang des Inhalts: "Ich bin Christin und bekenne mich zu christlichen Werten" würde von niemandem beanstandet. Man erkenne die Feinheiten.
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