Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

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Ein Terraner
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Mo 25. Feb 2019, 19:43

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Feb 2019, 19:36)

Ich habe ja nicht gesagt, Gott sei ein Schwächling.
Es ist nur anmaßend, ein vermeintlich so allmächtiges Wesen, das angeblich alles erschaffen hat, vor menschlichen Lästereien zu schützen. Denn er hat uns dann doch auch Lästereien, Sarkasmus, Infragestellen und schwarzen Humor etc. mitgegeben. Wäre es nicht ein Leichtes, das zu unterbinden?

Das ist die durchschnittliche Schizophrenie von Religion.
Wer eine nukleare Explosion verursacht wird nach StGB §328 mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft.
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Andreas50
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Andreas50 » Mo 25. Feb 2019, 19:59

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Feb 2019, 19:36)

Ich habe ja nicht gesagt, Gott sei ein Schwächling.
Es ist nur anmaßend, ein vermeintlich so allmächtiges Wesen, das angeblich alles erschaffen hat, vor menschlichen Lästereien zu schützen. Denn er hat uns dann doch auch Lästereien, Sarkasmus, Infragestellen und schwarzen Humor etc. mitgegeben. Wäre es nicht ein Leichtes, das zu unterbinden?

Aber das ist ja genau der Sinn des Weltenablaufes bis zur Apokalypse. Herauszufinden wer gut oder böse ist. Wer lästert und wer nicht. Alles wird aufgeschrieben und am Ende wenn Gott wieder kommt, dargelegt. Es geht dabei darum, herauszufinden wer sich vom Teufel zu Lästereien verführen lässt und wer nicht. Da wird überhaupt nicht eingegriffen von Gott.
Zuletzt geändert von Andreas50 am Mo 25. Feb 2019, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Billie Holiday » Mo 25. Feb 2019, 20:01

Andreas50 hat geschrieben:(25 Feb 2019, 19:59)

Aber das ist ja genau der Sinn des Weltenablaufes bis zur Apokalypse. Herauszufinden wer gut oder böse ist. Wer lästert und wer nicht. Alles wird aufgeschrieben und am Ende wenn Gott wieder kommt, dargelegt.


Wie ist es mit denen, die dem allen so gleichgültig gegenüber stehen, dass sie noch nicht einmal lästern? :?: :D
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Mo 25. Feb 2019, 20:08

Ein Terraner hat geschrieben:(25 Feb 2019, 18:20)

Weil er glaubt mit den 747 Argument sei noch ein Blumentopf zu gewinnen.


Bitte nicht immer die gleichen Weisheiten.

ICH WEISS, DASS ICH NICHTS WEISS, sagte Sokrates um 412 vor Christus.

https://www.bibel-in-gerechter-sprache. ... nline/?Joh
https://www.bibel-in-gerechter-sprache. ... ?Weish/7/1
https://www.youtube.com/watch?v=DivXIUDvyig
https://www.youtube.com/watch?v=HMQzJyKTSrI
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Andreas50 » Mo 25. Feb 2019, 20:10

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Feb 2019, 20:01)

Wie ist es mit denen, die dem allen so gleichgültig gegenüber stehen, dass sie noch nicht einmal lästern? :?: :D

Sie werden sich schon irgendwann outen. Wenn nicht durch Lästern, dann durch andere Situationen, oder sie lassen sich garnicht verführen was dann gut für sie wäre.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Mo 25. Feb 2019, 20:31

Andreas50 hat geschrieben:(25 Feb 2019, 19:59)

Aber das ist ja genau der Sinn des Weltenablaufes bis zur Apokalypse. Herauszufinden wer gut oder böse ist. Wer lästert und wer nicht. Alles wird aufgeschrieben und am Ende wenn Gott wieder kommt, dargelegt. Es geht dabei darum, herauszufinden wer sich vom Teufel zu Lästereien verführen lässt und wer nicht. Da wird überhaupt nicht eingegriffen von Gott.


Deine Meinung zu diesem Text könnte mich auch interessieren.

http://www.terraner.de/Cernunnos.html
"Dennoch machten in verschiedenen Regionen die christlichen Missionare sie (die Große Göttin, die Mutter Erde) zu einer bösen, alten, hässlichen Hexe die mit dem bösen, gehörnten Teufel im Bande steht. So wurden im Laufe der Jahrhunderte aus zwei wichtigen Hauptgöttern swe Kelten (große Erdgöttin und Cernunnos) die Bösewichter der Christenheit – und das nur weil der Glaube und das Wissen um den Lauf der Natur nicht anders zu unterbinden waren. .............

Nur ein Glaube an Naturgeister :eek: und deren Verehrung als Gottheiten führt nicht in die ausweglose Lage der heutigen Christen und Moslems. Beide Religionen predigen den Glauben an einen einzigen Gott als Schöpfer und Beschützer von Natur und Menschheit.
Was aber
wenn
zwei Länder mit christlicher Bevölkerung sich verbünden, um gegen ein Land mit überwiegend moslemischem Glaubens Krieg führen.
Welches Land, welches Volk soll der eine GOTT unterstützen? Die Bevölkerung von Land A betet, dass Gott das Land und die Soldaten schützen soll; die Menschen in Land B beten das Gott alle Soldaten nach dem Sieg gesund heimkehren lässt und die moslemischen Bürger in Land C beten, das Gott die Angereifer vernichten soll und sie alle vor dem Bösen bewahrt werden.
DAMIT IST EIN GOTT DOCH VÖLLIG ÜBER
FORDERT !"
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Little Joe » Mo 25. Feb 2019, 20:37

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Feb 2019, 20:01)

Wie ist es mit denen, die dem allen so gleichgültig gegenüber stehen, dass sie noch nicht einmal lästern? :?: :D


Manche werden sogar erst gerecht wenn ihnen schlimme Worte entfahren ! Natürlich sollte man sich im Zaum halten, aber manchmal wird der Religionsschock benötigt um ein neuer Mensch zu werden. Und in Zwischenphasen und Situation des Zweifels wird eben zuweilen gewütet und es fällt möglicherweise ein Wort , welches ungeheuerlich erscheint. Das ist ein Sumpf vor dem sich die Gläubigen in Acht nehmen müssen.

Denn wer meint zu versinken und keine Hoffnung mehr sieht treibt sich immer mehr in den Untergrund. Deshalb muss versucht werden dem Sumpf zu Spotten und diesem zu sagen " Ich habe Stiefel vom Schöpfer geschmiedet bekommen und du Sumpf quälst micht nur damit ich freiwillig verschlungen werde, nun hier reiß´s Maul auf wie eine fleischfressende Pflanze und fress meine Sünden. Ich aber hab mit dir nichts zu tun und kann mit meinen Stiefeln über dich wandern, ja den Dreck der am kleinen Zeh durch dich kizelt wieder austreten wenn ich auf festem Boden bin. Denn die Sünde gehört dir, mir gehören aber die Stiefel und wenn ich in dir baden will so zieh ich die Stiefel an und wandere stattdessen auf dem Pfad der Tugend".

PS : Gar spotten tu ich mit meinen Plumpsgeschäften und angeln in der langen Höhl der Sünde , so dass der Sündensumpf tiefer im Abgrund versinket und irgendwann nicht mehr zugänglich ist.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Andreas50 » Mo 25. Feb 2019, 21:22

irgendwer hat geschrieben:(25 Feb 2019, 20:31)

Deine Meinung zu diesem Text könnte mich auch interessieren.

http://www.terraner.de/Cernunnos.html
"Dennoch machten in verschiedenen Regionen die christlichen Missionare sie (die Große Göttin, die Mutter Erde) zu einer bösen, alten, hässlichen Hexe die mit dem bösen, gehörnten Teufel im Bande steht. So wurden im Laufe der Jahrhunderte aus zwei wichtigen Hauptgöttern swe Kelten (große Erdgöttin und Cernunnos) die Bösewichter der Christenheit – und das nur weil der Glaube und das Wissen um den Lauf der Natur nicht anders zu unterbinden waren. .............

Nur ein Glaube an Naturgeister :eek: und deren Verehrung als Gottheiten führt nicht in die ausweglose Lage der heutigen Christen und Moslems. Beide Religionen predigen den Glauben an einen einzigen Gott als Schöpfer und Beschützer von Natur und Menschheit.
Was aber
wenn
zwei Länder mit christlicher Bevölkerung sich verbünden, um gegen ein Land mit überwiegend moslemischem Glaubens Krieg führen.
Welches Land, welches Volk soll der eine GOTT unterstützen? Die Bevölkerung von Land A betet, dass Gott das Land und die Soldaten schützen soll; die Menschen in Land B beten das Gott alle Soldaten nach dem Sieg gesund heimkehren lässt und die moslemischen Bürger in Land C beten, das Gott die Angereifer vernichten soll und sie alle vor dem Bösen bewahrt werden.
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Gott überfordert. Ein Gott der über der Zeit steht. Für Gott sind beider Völker voller falsch. Die Christen weil sie kämpfen wollen und die Moslims weil sie einem falschen Glauben nachlaufen. Die grosse Bedeutung der Nachfolge Jesus besteht darin sich alles gefallen zu lassen, nicht zu kämpfen. Denn alles was Dir widerfährt ist von Gott gewollt. Nichts was Dir widerfährt soll in Dir Zorn auslösen. Erst dann bist Du vollkommen.
Wenn jemand Dein Haus nehmen will so ist das von Gott gewollt. Du musst Ihm Dein Haus geben. Will Dich jemand umbringen - so sei es. Es ist von Gott gewollt. Jede Situation in die Du kommst ist von Gott gewollt.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Mo 25. Feb 2019, 22:10

irgendwer hat geschrieben:(25 Feb 2019, 20:08)

Bitte nicht immer die gleichen Weisheiten.


Aber wenn immer die gleichen Idiotien kommen.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Mo 25. Feb 2019, 22:12

Andreas50 hat geschrieben:(25 Feb 2019, 19:59)

Herauszufinden wer gut oder böse ist. Wer lästert und wer nicht.

Wie, das weiß Gott nicht ?

Alles wird aufgeschrieben

Ja wo denn und bei wem beantrage ich da Akteneinsicht ?
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Mo 25. Feb 2019, 22:17

Andreas50 hat geschrieben:(25 Feb 2019, 21:22)

Gott überfordert. Ein Gott der über der Zeit steht. Für Gott sind beider Völker voller falsch. Die Christen weil sie kämpfen wollen und die Moslims weil sie einem falschen Glauben nachlaufen. Die grosse Bedeutung der Nachfolge Jesus besteht darin sich alles gefallen zu lassen, nicht zu kämpfen. Denn alles was Dir widerfährt ist von Gott gewollt. Nichts was Dir widerfährt soll in Dir Zorn auslösen. Erst dann bist Du vollkommen.
Wenn jemand Dein Haus nehmen will so ist das von Gott gewollt. Du musst Ihm Dein Haus geben.


Gott steht über der Zeit? Wir wissen noch nicht einmal genau, ob dieses lineare Zeitverständnis so vollkommen ist. Was, wenn die Zeit eher kreisförmig dargestellt werden könnte?
Hier auch etwas zum Denken dazu. https://www.energie-schwingung.de/wisse ... avitation/

Beim anderen stimmen wir bis auf Kleinigkeiten überein. Ich muss z.B. keinem Mann mein Haus geben.

Danke für deine Antwort.
Zuletzt geändert von irgendwer am Mo 25. Feb 2019, 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Billie Holiday » Mo 25. Feb 2019, 22:19

Andreas50 hat geschrieben:(25 Feb 2019, 21:22)

Gott überfordert. Ein Gott der über der Zeit steht. Für Gott sind beider Völker voller falsch. Die Christen weil sie kämpfen wollen und die Moslims weil sie einem falschen Glauben nachlaufen. Die grosse Bedeutung der Nachfolge Jesus besteht darin sich alles gefallen zu lassen, nicht zu kämpfen. Denn alles was Dir widerfährt ist von Gott gewollt. Nichts was Dir widerfährt soll in Dir Zorn auslösen. Erst dann bist Du vollkommen.
Wenn jemand Dein Haus nehmen will so ist das von Gott gewollt. Du musst Ihm Dein Haus geben. Will Dich jemand umbringen - so sei es. Es ist von Gott gewollt. Jede Situation in die Du kommst ist von Gott gewollt.


Hmmm, jede Situation, in die du kommst, ist von Gott gewollt. :s

Da könnte man auch zu der Überzeugung gelangen, er sei ein sadistisches, gefühlloses, mitleidloses Arschloch. Oder sollte ein verhungerndes, mißbrauchtes, mißhandeltes, vernachlässigtes, krankes, behindertes, ungewolltes Kind dankbar sein?
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Mo 25. Feb 2019, 22:26

Meinst du wirklich, Gott müsste dafür herhalten, dass sich ein Zeuger nicht um sein Kind kümmert? Suche lieber die näher liegenden Lösungen. Dafür gibt es nämlich Gebote, die nur allzu oft fehlerhaft interpretiert werden.
Es ist notwendig, da wieder einmal den Wüstensand herunter zu blasen. ... Sagte ein Stein sinngemäß über Wahrheit.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Progressiver » Mo 25. Feb 2019, 22:30

Andreas50 hat geschrieben:(25 Feb 2019, 19:59)

Aber das ist ja genau der Sinn des Weltenablaufes bis zur Apokalypse. Herauszufinden wer gut oder böse ist. Wer lästert und wer nicht. Alles wird aufgeschrieben und am Ende wenn Gott wieder kommt, dargelegt. Es geht dabei darum, herauszufinden wer sich vom Teufel zu Lästereien verführen lässt und wer nicht. Da wird überhaupt nicht eingegriffen von Gott.


Wieso muss dein Gott etwas herausfinden? Ich denke, er ist allmächtig und allwissend? Wieso dann noch umständlich ganze Bibliotheken vollschreiben mit sogenannten "Sündenregistern", wenn er das Ergebnis doch von Anfang an kennen sollte? Mir scheint, du hast das Theodizeeproblem nicht begriffen. Und ein guter "Gott" soll es auch noch sein? Sorry, aber da beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon X3Q » Mo 25. Feb 2019, 22:42

irgendwer hat geschrieben:(25 Feb 2019, 22:26)

Meinst du wirklich, Gott müsste dafür herhalten, dass sich ein Zeuger nicht um sein Kind kümmert? Suche lieber die näher liegenden Lösungen. Dafür gibt es nämlich Gebote, die nur allzu oft fehlerhaft interpretiert werden.
Es ist notwendig, da wieder einmal den Wüstensand herunter zu blasen. ... Sagte ein Stein sinngemäß über Wahrheit.

Wenn alles, was einem Widerfährt, Gott gewollt ist, dann ist Gott dafür auch verantwortlich. Und diese Verantwortung betrifft dann auch die Kinder, die ohne Vater aufwachsen. Und er ist auch für all die anderen Kinder verantwortlich, die von Bomben zerrissen, verstümmelt, die in irgendwelchen Trockengebieten verdursten oder einfach an Infektionskrankheiten oder Krebs verrecken. Da bleibt von Liebe und Güte wirklich nicht viel übrig.

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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Mo 25. Feb 2019, 23:36

X3Q hat geschrieben:(25 Feb 2019, 22:42)

Wenn alles, was einem Widerfährt, Gott gewollt ist, dann ist Gott dafür auch verantwortlich. Und diese Verantwortung betrifft dann auch die Kinder, die ohne Vater aufwachsen. Und er ist auch für all die anderen Kinder verantwortlich, die von Bomben zerrissen, verstümmelt, die in irgendwelchen Trockengebieten verdursten oder einfach an Infektionskrankheiten oder Krebs verrecken. Da bleibt von Liebe und Güte wirklich nicht viel übrig.

--X


Du müsstest dich in die Situation eines Gläubigen hineinversetzen können. Erst dann könntest du theoretisch damit beginnen, über Gott etwas zu sagen.
Ein Gläubiger VERDANKT Gott zunächst einmal sein Leben.
Das mag sich für dich wie eine Ausrede lesen, die quasi alles entschuldigt. Aber es ist in hohem Maße widersprüchlich, was du geschrieben hast. Kinder werden eben nicht herbeigezaubert, sondern es sind Männer aktiv dabei. Und sollten das auch wahrnehmen!
Was du schreibst, wirkt wie die Logik eines Motorradfahrers, der täglich sein Leben riskiert, aber glaubt, alle müssten nun Mitleid haben, wenn ihm tatsächlich etwas passiert. Also es ist schon ein bisschen Selberdenken und Logik dabei. Das wird freier Wille genannt. Beschäftige dich ruhig damit. Religion kann faszinieren. Obwohl man natürlich nicht alles bzw. jedem Autor glauben muss.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Mo 25. Feb 2019, 23:56

irgendwer hat geschrieben:(25 Feb 2019, 23:36)

Du müsstest dich in die Situation eines Gläubigen hineinversetzen können. Erst dann könntest du theoretisch damit beginnen, über Gott etwas zu sagen.
Ein Gläubiger VERDANKT Gott zunächst einmal sein Leben.
Das mag sich für dich wie eine Ausrede lesen, die quasi alles entschuldigt. Aber es ist in hohem Maße widersprüchlich, was du geschrieben hast. Kinder werden eben nicht herbeigezaubert, sondern es sind Männer aktiv dabei. Und sollten das auch wahrnehmen!
Was du schreibst, wirkt wie die Logik eines Motorradfahrers, der täglich sein Leben riskiert, aber glaubt, alle müssten nun Mitleid haben, wenn ihm tatsächlich etwas passiert. Also es ist schon ein bisschen Selberdenken und Logik dabei. Das wird freier Wille genannt. Beschäftige dich ruhig damit. Religion kann faszinieren. Obwohl man natürlich nicht alles bzw. jedem Autor glauben muss.

Du hast nicht verstanden was er gesagt hat, wo bleibt der freie Wille wenn Gott alles lenkt ?
Wer eine nukleare Explosion verursacht wird nach StGB §328 mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Di 26. Feb 2019, 08:21

Ein Terraner hat geschrieben:(25 Feb 2019, 23:56)

Du hast nicht verstanden was er gesagt hat, wo bleibt der freie Wille wenn Gott alles lenkt ?


Nein, ich werde mich nicht weiter auf Diskussionen mit Rechthabern einlassen, denen die Grundlagen fehlen.
Zu viel Wissen ist schon überschrieben worden bei Auseinandersetzungen von Rechthabern mit Rechthabern, die nur ihre eigene Meinung gelten lassen wollten.
Studiere mindestens die Grundlagen, bevor du diskutierst. Oder lies das Vorwort einer historischen Übersetzung, um zu erfahren, was in der Kaiserzeit als Wissen durchgehen durfte. Die Hauptsorge dieser Interpreten war viel zu oft: Wie kann ich meinem geldgebenden Fürsten am schönsten schmeicheln?
Wenn du noch genauer hinsiehst, erkennst du auch die eigenmächtigen Änderungen von Namen, Zeiten, Zitaten. Kannst z.T. historisch junge Urheber von Änderungen durch Irrtum oder direkte Fälschung genau feststellen. Angesehene Forscher darunter.
Denk mal darüber nach: Die Entstehung von Religionen ist unter solchen Gegebenheiten dann auch schon eine völlig logische Sache.
Wenn du das nun mit den Augen eines Gläubigen zu sehen versuchst, dessen Hauptanliegen war, seine Religion zu schützen, kann sich noch einmal eine andere, mildere Perspektive ergeben.
Glaubst du denn, Logik, Mathematik, Naturgesetze gelten bei übereinstimmender Annahme, alles habe einen gemeinsamen Ursprung, nur hier und da im All?
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Feb 2019, 09:04

irgendwer hat geschrieben:(26 Feb 2019, 08:21)

Nein, ich werde mich nicht weiter auf Diskussionen mit Rechthabern einlassen, denen die Grundlagen fehlen.

Mit Arroganz kommst du hier aber auch nicht weiter.

Glaubst du denn, Logik, Mathematik, Naturgesetze gelten bei übereinstimmender Annahme, alles habe einen gemeinsamen Ursprung, nur hier und da im All?

Lerne dazu erstmal die Grundlagen.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Elser » Di 26. Feb 2019, 10:02

X3Q hat geschrieben:(25 Feb 2019, 19:38)

Ja, nur funktioniert der wahre Gott nicht so.

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Oh - da weiß einer nicht nur genau, dass es Gott gibt, er weiß auch wie dieser Gott "funktioniert". DA bin ich aber schwer beeindruckt. Ehrlich - genau DA ist das Problem. Nämlich bei den Lauten, die angeblich das genau wissen. Sie sind die Geissel der Menschheit. Wir finden und fanden sie bei den Kreuzzüglern, beim IS, bei den Iquisitoren.......usw, usw.

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