Welche Religion taugt was?

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Karol Karol
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Karol Karol » Mi 28. Okt 2020, 13:21

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2020, 12:58)

Und alle Menschen sind Nichtraucher weil es mindestens eine Marke gibt die sie nicht rauchen? Religion ist Konsum, und in diesem Kontext ist meiner Meinung nach auch Atheismus zu verstehen.

Religionskritik ist Konsum.

Religion ist Sein.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 28. Okt 2020, 13:22

aleph hat geschrieben:(28 Oct 2020, 13:18)

Nein, er raucht ja. Der Vergleich hinkt, weil der Raucher andere Tabaksorten nicht ablehnen muss.

Ein Religiöser muss auch andere Religionssorten nicht ablehnen.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 28. Okt 2020, 13:22

Karol Karol hat geschrieben:(28 Oct 2020, 13:21)

Religionskritik ist Konsum.

Religion ist Sein.

Wie ich sehe, ist Logik ist nicht so deins.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Karol Karol » Mi 28. Okt 2020, 13:28

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2020, 13:22)

Wie ich sehe, ist Logik ist nicht so deins.

Meinen Schein in Logik habe ich bei Peter Bieri gemacht. Du kannst scheinbar noch nicht einmal einen Satz in fehlerfreiem Deutsch schreiben, du großer Held.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Karol Karol » Mi 28. Okt 2020, 13:28

Extra für dich
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 28. Okt 2020, 13:30

Karol Karol hat geschrieben:(28 Oct 2020, 13:28)

Meinen Schein in Logik habe ich bei Peter Bieri gemacht. Du kannst scheinbar noch nicht einmal einen Satz in fehlerfreiem Deutsch schreiben, du großer Held.

Na dann will ich dich nicht weiter stören.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Papaloooo » Mi 28. Okt 2020, 15:32

Occham hat geschrieben:(28 Oct 2020, 11:28)

Ich will niemand verantwortlich machen, trotzdem muss man über Menschen mit wenig „Reife“ diskutieren… damit die niemanden Schaden zufügen...


Klar sind Dogmen schlecht, trotzdem sind Menschen mit wenig „Reife“ anfällig für Dogmen und da finde ich muss man drüber diskutieren, wie die „Gesellschaft“ damit umgehen will.


Vielleicht mach ich ja den Fehler Kultur mit Dogma gleichzusetzen, manche gehen ja auch mit ihrer Kultur so um, als wäre ihre Kultur ein Dogma… das macht natürlich nicht jeder(!) Aber da sind wir wieder beim Thema „Persönlichkeiten mit wenig Reife“ und meine Lösung diesbezüglich hab ich ja schon beschrieben: ein „kleinster gemeinsamer Nenner…!“... Luft nach oben ist viel da, sprich, man kann viel neues Erfinden, indem dann alle Kulturen aufgehen... nur Luft nach unten ist (meiner Meinung nach) nicht da, heisst, die vorhandenen Kulturen passen meines Erachtens nicht zusammen und trotzdem leben wir im Multikulti (!), da muss (meiner Meinung nach) schleunigst ein "kleinster gemeinsamer Nenner" her!

Man könnte es sogar auf eine breite Basis stellen:
Man müsste dazu nur die Religionen gegen Ethik ersetzen.
Und hierin sehe ich auch die große Chance durch den Atheismus,
also jener Gruppe die unter allen Glaubens- und Unglaubensgruppen am schnellsten wächst.
Sie brauchen nicht jene Dinge, mit denen sie sich von anderen Abgrenzen.
Glaubenskriege kann es von Atheisten ausgehend keine geben.
Karitative Aufgaben (und das muss man mal den Kirchen zugutehalten, sofern nicht missionarischem Charakter)
sind ein Pluspunkt für (manche) Religionen.
Im Wesentlichen bremsen aber Religionen das Miteinander im umfassenden Maßstab mehr aus,
als dass diese sie fördern.
Ich hoffe, dass in Jahrzehnten Religionen keine nennenswerte Rolle mehr spielen,
und stattdessen durch humanistische Vereinigungen ersetzt worden sind.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 28. Okt 2020, 15:36

Papaloooo hat geschrieben:(28 Oct 2020, 15:32)

Karitative Aufgaben (und das muss man mal den Kirchen zugutehalten, sofern nicht missionarischem Charakter)


Die sind nur ein PR Gag, die Gelder dafür kommen fast ausschließlich aus dem Steuertopf. Dann wäre da noch das Thema mit dem eigenen Arbeitsrecht in diesen Organisationen.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Umetarek » Mi 28. Okt 2020, 15:47

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2020, 15:36)

Die sind nur ein PR Gag, die Gelder dafür kommen fast ausschließlich aus dem Steuertopf. Dann wäre da noch das Thema mit dem eigenen Arbeitsrecht in diesen Organisationen.

Was die institutionelle Seite angeht bist du im Recht, aber es gibt noch die ehrenamtliche Seite und da leisten Gläubige (auch von der Kirche organisiert) schon was, also manche. Wobei ich damit nicht sagen will, dass Atheisten das nicht täten.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon grün » Mi 28. Okt 2020, 15:53

Wie viel Hunger die Päderasten („Kirche“) wohl stillen könnten, würden sie ihre karitativen Aufgaben mal aus den eigenen Töpfen zahlen?
Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Umetarek » Mi 28. Okt 2020, 15:55

grün hat geschrieben:(28 Oct 2020, 15:53)

Wie viel Hunger die Päderasten („Kirche“) wohl stillen könnten, würden sie ihre karitativen Aufgaben mal aus den eigenen Töpfen zahlen?

Wenns in der Kirche nicht mehr funktioniert, geht man halt in den Sport, oder als Lehrer ins Internat, oder man nimmt Kinder in Pflege, ist ja nicht so, dass die Kirche da auf einsamen Pfosten stehen würde.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 28. Okt 2020, 16:03

Umetarek hat geschrieben:(28 Oct 2020, 15:47)

Was die institutionelle Seite angeht bist du im Recht, aber es gibt noch die ehrenamtliche Seite und da leisten Gläubige (auch von der Kirche organisiert) schon was, also manche. Wobei ich damit nicht sagen will, dass Atheisten das nicht täten.


Für ein Ehrenamt braucht es keine Religion, ich würde sogar vermuten das hier Vereine die Nase um längen vorne haben was Ehrenamtliche Tätigkeiten betrifft.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon grün » Mi 28. Okt 2020, 16:06

Umetarek hat geschrieben:(28 Oct 2020, 15:55)

Wenns in der Kirche nicht mehr funktioniert, geht man halt in den Sport, oder als Lehrer ins Internat, oder man nimmt Kinder in Pflege, ist ja nicht so, dass die Kirche da auf einsamen Pfosten stehen würde.


Die reißen aber nicht so die Klappe auf, dass man dringend für Kinder in Not spenden müsse, während sie selbst im Geld schwimmen.
Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Umetarek » Mi 28. Okt 2020, 16:08

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2020, 16:03)

Für ein Ehrenamt braucht es keine Religion, ich würde sogar vermuten das hier Vereine die Nase um längen vorne haben was Ehrenamtliche Tätigkeiten betrifft.

Nein natürlich nicht, aber zum Beispiel für viele Flüchtlinge ist die Kirche die erste Anlaufstelle, da gibt es auch atheistische Organisationen, aber die sind halt nicht so zentralisiert. Und bei den religiösen Ehrenamtlern weiß man es nicht, sind sie tätig wegen ihrer Religion, oder wären sie es auch so.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 28. Okt 2020, 17:08

Umetarek hat geschrieben:(28 Oct 2020, 16:08)

Nein natürlich nicht, aber zum Beispiel für viele Flüchtlinge ist die Kirche die erste Anlaufstelle, da gibt es auch atheistische Organisationen, aber die sind halt nicht so zentralisiert. Und bei den religiösen Ehrenamtlern weiß man es nicht, sind sie tätig wegen ihrer Religion, oder wären sie es auch so.

Ja Kirchen sind durch ihre Historie sehr Zentral gewachsen. Aber der letzte Satz erinnert mich an die religiöse "These" das Menschen ohne religiöse Moral ganz ganz schlimme Dinge tun werden. :?
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Umetarek » Mi 28. Okt 2020, 17:22

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Oct 2020, 17:08)

Ja Kirchen sind durch ihre Historie sehr Zentral gewachsen. Aber der letzte Satz erinnert mich an die religiöse "These" das Menschen ohne religiöse Moral ganz ganz schlimme Dinge tun werden. :?

:D Ach komm, ich bin Atheist und mache was ich mache ohne Religion, was ich sage ist, dass die Religion bestimmten Menschen vielleicht hilft, das Richtige zu tun. Nicht dass das allgemein so wäre.
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Umetarek » Mi 28. Okt 2020, 17:27

grün hat geschrieben:(28 Oct 2020, 16:06)

Die reißen aber nicht so die Klappe auf, dass man dringend für Kinder in Not spenden müsse, während sie selbst im Geld schwimmen.

Das die Kirche sich nicht mit Ruhm bekleckert hat, was die Aufklärung dieser Verbrechen angeht und ihr allgemeiner Umgang mit schwarzen Schafen unterirdisch ist, darüber brauchen wir nicht zu streiten. Den Rest krieg ich als Atheist nicht mit. Wie das mit dem Geld geregelt ist, dazu kann ich auch nicht viel sagen, außer dass die kleinen Rädchen, ob des Geldmangels jammern. Ob das meiste Geld festsitzt, also als Immobilie vorhanden ist, oder ob die Oberen den Daumen drauf haben, keine Ahnung!
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon Papaloooo » Do 29. Okt 2020, 11:42

Merkwürdigerweise ist das eines der häufigsten Argumente von Religionsbefürwortern:

Ohne die Religionen wären die Menschen gewissenlos.
Religiöse Menschen aber tun Gutes um der Belohnung willen, also den Himmel zu erreichen.
Religiöse Menschen unterlassen Böses aus furcht vor der Hölle.
Da aber im religiösen Kontext auchmal der Zweck die Mittel heiligt,
und sie glauben, sie hätten als gläubige Menschen das Privileg,
einen durch "blasphemie" beleidigten Gott genüge zu tun,
indem sie an Gottes statt an Menschen rache nehmen,
oder diese auch nur wegen eines "falschen Glaubens" minder einschätzen,
wird das Argument mit dem Gewissen ad absurdum geführt.

Nochmals:
Blasphemie bedeutet Gott beleidigen.
Wenn Gott dann vor Gericht zieht, so sei das Ihm/Ihr überlassen.
Blasphemie beleidigt keine Menschen.
Blasphemie verletzt nur die Gefühle derer,
welche nie gelernt haben, über etwas zu stehen.
Das ist Kapitalismus:
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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon naddy » Do 29. Okt 2020, 11:52

Umetarek hat geschrieben:(28 Oct 2020, 17:27)

Wie das mit dem Geld geregelt ist, dazu kann ich auch nicht viel sagen, außer dass die kleinen Rädchen, ob des Geldmangels jammern. Ob das meiste Geld festsitzt, also als Immobilie vorhanden ist, oder ob die Oberen den Daumen drauf haben, keine Ahnung!

Vielleicht verschafft Dir das einen ersten Einblick:

Wiki hat geschrieben:Ende der 1970er-Jahre gab es einen Skandal um undurchsichtige Geschäfte, in die das IOR, die größte italienische Privatbank Banco Ambrosiano sowie die Mafia verwickelt waren.[44] Das IOR war Hauptaktionär der Banco Ambrosiano, unterstand aber wegen des völkerrechtlichen Sonderstatus des Heiligen Stuhls selbst nicht der italienischen Bankenaufsicht. Dies nutzten der Mafia-Rechtsanwalt Michele Sindona und Ambrosiano-Generalmanager Roberto Calvi mit Unterstützung des damaligen IOR-Direktors Erzbischof Paul Casimir Marcinkus zur Unterschlagung und Geldwäsche von Mafia-Geldern und zu Transfers von Millionenbeträgen in die Schweiz und auf die Bahamas aus. Marcinkus war nicht nur Chef der Vatikanbank, sondern auch Hauptaktionär der Banco Ambrosiano.[45] Roberto Calvi wurde am 18. Juni 1982 erhängt unter der Brücke der Schwarzen Mönche in der City of London aufgefunden. Am Tag zuvor war seine Sekretärin und Vertraute Graziella Corrocher in Mailand aus einem Gebäude gestürzt. Der damalige IOR-Präsident Marcinkus konnte zeitweilig den Vatikan nicht verlassen, da in Italien ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.[46] Im Urteil zum Prozess um Calvis Ermordung bestätigte 2010 das Berufungsgericht in Rom, dass die Cosa Nostra über mehrere Jahre illegal erworbenes Kapital über IOR-Konten gewaschen hatte.


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Re: Welche Religion taugt was?

Beitragvon streicher » Do 29. Okt 2020, 13:53

Papaloooo hat geschrieben:(29 Oct 2020, 11:42)

Merkwürdigerweise ist das eines der häufigsten Argumente von Religionsbefürwortern:

Ohne die Religionen wären die Menschen gewissenlos.
Religiöse Menschen aber tun Gutes um der Belohnung willen, also den Himmel zu erreichen.
Religiöse Menschen unterlassen Böses aus furcht vor der Hölle.
Da aber im religiösen Kontext auchmal der Zweck die Mittel heiligt,
und sie glauben, sie hätten als gläubige Menschen das Privileg,
einen durch "blasphemie" beleidigten Gott genüge zu tun,
indem sie an Gottes statt an Menschen rache nehmen,
oder diese auch nur wegen eines "falschen Glaubens" minder einschätzen,
wird das Argument mit dem Gewissen ad absurdum geführt.

Nochmals:
Blasphemie bedeutet Gott beleidigen.
Wenn Gott dann vor Gericht zieht, so sei das Ihm/Ihr überlassen.
Blasphemie beleidigt keine Menschen.
Blasphemie verletzt nur die Gefühle derer,
welche nie gelernt haben, über etwas zu stehen.
Einen Gott, den es nicht gibt, kann man nicht beleidigen. Ich sehe eigentlich Personen, die mit Gott Politik machen, in der Gottesbeweispflicht.
Die Zukunft ist Geschichte.

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