Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Vongole » Mi 13. Mär 2019, 17:06

Antonius hat geschrieben:(13 Mar 2019, 16:58)

Ja, es ist ein schlimmes Verbrechen!
Es gibt offenbar in jeder Gesellschaft einen gewissen Anteil von pädophil Veranlagten. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft, dieses Verbrechen zu bekämpfen.
Ich glaube allerdings nicht, daß der Priesterberuf dieses Verbrechen begünstigt, denn nach der Kirchenlehre ist es ebenso ein extremes Verbrechen!


In diesem Fall ist es in erster Linie die Aufgabe der Kirche, dieses Verbrechen zu bekämpfen und zu ahnden:
Raus mit pädophilen missbrauchenden Männern aus dem Priesterstand, raus mit den Vertuschern und Mitwissern, und rein in die weltliche ordentliche Gerichtsbarkeit!
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Der Denkerr » Mi 13. Mär 2019, 18:39

Das Zölibat ist richtig und korrekt. Da kann man ja gleich die Kirche in ihrer gesellschaftlichen Funktion abschaffen, wenn diejenigen wo heilige Ämter vertreten" offiziell " so eine Primivität wie Geschlechtsverkehr ausüben dürfen. Wenn die Menschen zu schwach sind um in Enthaltsamkeit zu beharren ist dies deren Problem. Aber Religion darf sich nicht dem Menschen anpassen, sondern der Mensch muss sich der Religion anpassen.

Die Erbsünde hat mehr als deutlich gezeigt, dass Sexualität nichts gutes sein kann. Oder woher kommt die Lust beim Sex ? Jeder Christ muss zugeben, dass diese erst entstand nachdem Adam und Eva vom Apfel gefressen haben.

ergo : Sexualität ist etwas verdammenswertes !
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon streicher » Mi 13. Mär 2019, 20:30

Ewu hat geschrieben:(13 Mar 2019, 08:11)

Ja, aber das sind die Gnostiker, deren "Evangelien" reine Phantasie und Wunschvorstellung sind und die auch erst im 2.Jh. geschrieben wurden (statt wie die wahren Evangelien im 1.Jh.).
Also Butter bei die Fische: die aus dem ersten Jahrhundert haben auch fleißig gedichtet und sich Jesus zurechtgemacht.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon streicher » Mi 13. Mär 2019, 20:39

Vongole hat geschrieben:(13 Mar 2019, 17:06)

In diesem Fall ist es in erster Linie die Aufgabe der Kirche, dieses Verbrechen zu bekämpfen und zu ahnden:
Raus mit pädophilen missbrauchenden Männern aus dem Priesterstand, raus mit den Vertuschern und Mitwissern, und rein in die weltliche ordentliche Gerichtsbarkeit!
Zustimmung.
Das Interessante und vielleicht auch Überraschende ist, dass wohl ein großer Teil der Täter nicht mal unbedingt pädophil ist, sondern ihre Machtposition missbrauchen oder selbst Rache für erlittene Verletzungen nehmen.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Kölner1302 » Mi 13. Mär 2019, 21:09

Der Denkerr hat geschrieben:(13 Mar 2019, 18:39)

Das Zölibat ist richtig und korrekt. Da kann man ja gleich die Kirche in ihrer gesellschaftlichen Funktion abschaffen, wenn diejenigen wo heilige Ämter vertreten" offiziell " so eine Primivität wie Geschlechtsverkehr ausüben dürfen. Wenn die Menschen zu schwach sind um in Enthaltsamkeit zu beharren ist dies deren Problem. Aber Religion darf sich nicht dem Menschen anpassen, sondern der Mensch muss sich der Religion anpassen.

Die Erbsünde hat mehr als deutlich gezeigt, dass Sexualität nichts gutes sein kann. Oder woher kommt die Lust beim Sex ? Jeder Christ muss zugeben, dass diese erst entstand nachdem Adam und Eva vom Apfel gefressen haben.

ergo : Sexualität ist etwas verdammenswertes !


Dies meinen Sie aber wohl nicht im Ernst?
Warum hat der Schöpfer den Menschen die Sexualität gegeben wenn sie verdammenswert ist?
Irrt Luther?
Ein Priester sollte mitten im Leben stehen.
Nur dann kann er Ratschläge geben moralisch urteilen.

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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Ein Terraner » Mi 13. Mär 2019, 21:20

Der Denkerr hat geschrieben:(13 Mar 2019, 18:39)

ergo : Sexualität ist etwas verdammenswertes !


Irgendwie ein beruhigender Gedanke zu wissen das der ein oder andere sich dazu entschlossen hat sein Erbgut aus dem Genpool zu entfernen.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Ewu » Do 14. Mär 2019, 05:25

Ich finde schon, dass Zölibat eigentlich "unnatürlich" ist. Aber es geht ja gerade um die Überwindung der Natur und des Diesseits und der materiellen Welt für das Jenseits; deswegen sagt der Herr ja auch "wer dazu fähig ist, um des Himmelreiches willen, der soll es auf sich nehmen". Hier würde man zunächst nur an Mönche und Nonnen denken, aber der Priester repräsentiert auch Christus bei der Hl. Messe - und Christus war eben ehelos, um das ganz natürliche "Frau und Kinder" für etwas noch Größeres, nämlich das jenseitige Leben aufzugeben. Denn wenn jemand bereit ist, auf Geschlechtlichkeit sein ganzes Leben lang zu verzichten, dieses große Opfer zu bringen und noch dazu noch darauf zu verzichten, in den eigenen Kindern weiterzuleben, der muss wohl einen sehr großen Glauben an jenseitige Entschädigung haben! Opferbereitschaft und Zeugnis für das Leben nach dem Tod, darum ging es dem Herrn mit seinem "Eunuchi propter Regnum Coelorum"!
Zuletzt geändert von Ewu am Do 14. Mär 2019, 05:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Ewu » Do 14. Mär 2019, 05:34

Grade gestern stand in "DIE WELT", dass eine neue Auszählung ergeben hat, dass Kindesmissbrauch in der evangelischen deutschen Kirche genauso verbreitet ist wie in der deutschen katholischen, allerdings kam es bei den Katholiken zu mehr Penetrationen, während sich die evangelischen Pädophilen da mehr zurückgehalten haben und nicht bis zum Äußersten gegangen sind! Insofern liegt das nicht am Zölibat. Andererseits aber schon, da 80% der kath. Missbräuche homosexuell sind - was wiederum mit dem Zölibat zusammenhängt (und dessen Refugium- und Tarnfunktion für Homosexuelle vom Lande).
https://www.welt.de/politik/deutschland ... arrer.html
"Hierfür haben sie etwa 2500 Personen zu ihren Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend befragt. 0,16 Prozent gaben an, in einer Einrichtung der katholischen Kirche durch einen Priester missbraucht worden zu sein, ebenso viele in einer Einrichtung der evangelischen. Lediglich beim Durchschnittsalter der Opfer unterschieden sich die Betroffenen. Erstmals liefert diese Untersuchung nun Einblick in das Dunkelfeld. „Sie bestätigt, dass die Studie der Bischöfe tatsächlich nur die ‚Spitze des Eisbergs‘ beleuchtet hat“, sagte Fegert zu WELT." "Im Vergleich zu Fällen sexuellen Missbrauchs im Bereich von Freizeitinstitutionen liegt die geschätzte Zahl der Betroffenen in katholischen Einrichtungen etwas höher als die durch Musiklehrkräfte (etwa 85.500) und etwas niedriger als im sportlichen Bereich (etwa 200.000). Am höchsten war die Zahl der Betroffenen im schulischen Kontext, wo sie bei etwa einer Million liegt. Auffällig ist jedoch, dass sexueller Missbrauch durch katholische Priester vor allem bei den massiven Formen, also jenen mit Penetration, besonders hoch ist. Ihr Anteil liegt bei sechs Prozent all dieser Fälle."
Am größten ist die Missbrauchsgefahr also in der eigenen Familie (80-90%), dann in der Schule und dann vielleicht noch im Sportverein; zartbesaitete Musiklehrer und Priester fallen kaum mehr ins Gewicht!
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Der Denkerr » Do 14. Mär 2019, 09:49

Kölner1302 hat geschrieben:(13 Mar 2019, 21:09)


Warum hat der Schöpfer den Menschen die Sexualität gegeben wenn sie verdammenswert ist?
Irrt Luther?
Ein Priester sollte mitten im Leben stehen.
Nur dann kann er Ratschläge geben moralisch urteilen.

Wer hat schon einmal versucht, über Jahre enthaltsam zu leben? Wie ist es ihm ergangen?


Im Umkehrschluss könnte man fragen, weshalb gibt es Kriege wenn der Schöpfer nichts dagegen unternimmt ? Und was zählt Luthers Meinung bezüglich der Ehe ? Luther forderte dazu auf aufrührerische Bauern zu töten, Behinderte zu töten und lehrende Rabbis zu töten. Auch Luther war nicht fehlerfrei und diesen heutzutage als Vordenker der modernen Ehe anzuführen beinhaltet eine gewisse Doppelmoral.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Ein Terraner » Do 14. Mär 2019, 10:02

Ewu hat geschrieben:(14 Mar 2019, 05:25)

Ich finde schon, dass Zölibat eigentlich "unnatürlich" ist.


Die kath. Kirche lehnt die Natur und das Leben komplett ab und haben alles widernatürliche zur Tugend erklärt. Nietzsche hat das sehr schon in seinem Antichrist zerpflückt.

Wenn du zu dem Thema mal was lustiges sehen willst und gerade in Barcelona bist, schau dir die Sagrada Familia an, da hat Gaudi der Kirche ein wunderschönes Ei gelegt, bzw. einen Milliarden schweren Waldtempel erschaffen der so ziemlich alles an Naturverbundenheit wiederspiegelt das die Kirche ablehnt. :D
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Kölner1302 » Do 14. Mär 2019, 12:53

Ohne Sexualität gäbe es uns alle nicht. Erst die bewusste Auswahl eines Sexualpartners ermöglicht eine schnelle Entwicklung und Differenzierung des Lebens. Nur dadurch gibt es höher entwickelte und differenzierte Lebewesen.
Deswegen ist die Partnerwahl (das Verlieben) und der Sexualtrieb eine relativ starke biogische Kraft, die sogar manchmal den Willen ds Individuums überwinden kann, quasi eine göttliche Kraft. Anders als die Kriege dient die Sexualität der Erhaltung des Lebens. Sie kann daher eigentlich wirklich nur dem Willen des Schöpfers entsprechen, wenn es denn den Willen eines Schöpfers gibt.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Wolverine » Do 14. Mär 2019, 13:05

Kölner1302 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 12:53)

Ohne Sexualität gäbe es uns alle nicht. Erst die bewusste Auswahl eines Sexualpartners ermöglicht eine schnelle Entwicklung und Differenzierung des Lebens. Nur dadurch gibt es höher entwickelte und differenzierte Lebewesen.
Deswegen ist die Partnerwahl (das Verlieben) und der Sexualtrieb eine relativ starke biogische Kraft, die sogar manchmal den Willen ds Individuums überwinden kann, quasi eine göttliche Kraft. Anders als die Kriege dient die Sexualität der Erhaltung des Lebens. Sie kann daher eigentlich wirklich nur dem Willen des Schöpfers entsprechen, wenn es denn den Willen eines Schöpfers gibt.


Die Sexualität ist für mich das natürlichste auf der Welt. Der verordnete Verzicht bringt nichts gutes hervor. Das können Wissenschaftler bestätigen. Unter verordneter Enthaltsamkeit leidet vor allem die Seele. Das kann ein Gott nicht gewollt haben. Das Göttliche ist ein Part innerhalb der Gesellschaft für sich. Die Natur fragt nicht nach göttlichem Willen, die setzt sich letztendlich durch.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Der Denkerr » Do 14. Mär 2019, 14:52

Kölner1302 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 12:53)

Ohne Sexualität gäbe es uns alle nicht.


Und dem Herren würde gefallen was er sieht. :D

Aber jetzt mal im Ernst : Wenn man den technologischen Fortschritt ausklammert sind die Menschen wirklich nur eine Last für den Planeten Erde. Es kann keiner weise machen, dass die Ozeane oder Urwälder günstig durch Zweibeiner beeinflusst wurden. Für die Erde muss es wie der Knubbel in meiner Hand sein. Niemand weiß, ob tödlich oder nur störend.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Der Denkerr » Do 14. Mär 2019, 15:02

Wolverine hat geschrieben:(14 Mar 2019, 13:05)

Die Natur fragt nicht nach göttlichem Willen, die setzt sich letztendlich durch.


Die Natur reicht schon aus um die Leute zu verdammen. Wenn auch nur das Nasesekret am Jüngsten Tage als Zeuge auftreten würde, gäbe es keine Entschuldigung mehr für das sündhaftes Treiben. Tagtäglich sieht man die Ausscheidungen des Körpers und trotzdem will man Sex. Das ist eigentlich unfassbar und ein Armutszeugnis der Vernunft. Man braucht gar keine Religion um dies zu erkennen. Der eigene Körper widerspiegelt einem diese Ansicht, selbst wenn man hübsch ist. Man muss nur drauf achten und sich mit Selbstverachtung dies endlich verinnerlichen.

Auch hier stellt sich wieder die Frage : Warum lässt der Schöpfer zu, dass die Menschen diese Ausscheidungen haben ? Was will er uns mit dieser Demütigungsaktion miteilen ? ;)
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Kölner1302 » Do 14. Mär 2019, 18:49

Ewu hat geschrieben:(14 Mar 2019, 05:25)

Ich finde schon, dass Zölibat eigentlich "unnatürlich" ist. Aber es geht ja gerade um die Überwindung der Natur und des Diesseits und der materiellen Welt für das Jenseits; deswegen sagt der Herr ja auch "wer dazu fähig ist, um des Himmelreiches willen, der soll es auf sich nehmen". Hier würde man zunächst nur an Mönche und Nonnen denken, aber der Priester repräsentiert auch Christus bei der Hl. Messe - und Christus war eben ehelos, um das ganz natürliche "Frau und Kinder" für etwas noch Größeres, nämlich das jenseitige Leben aufzugeben. Denn wenn jemand bereit ist, auf Geschlechtlichkeit sein ganzes Leben lang zu verzichten, dieses große Opfer zu bringen und noch dazu noch darauf zu verzichten, in den eigenen Kindern weiterzuleben, der muss wohl einen sehr großen Glauben an jenseitige Entschädigung haben! Opferbereitschaft und Zeugnis für das Leben nach dem Tod, darum ging es dem Herrn mit seinem "Eunuchi propter Regnum Coelorum"!


Teilweise wird aber vertreten, das Jesus eine Freundin hatte, die er sogar evtl. geheiratet haben soll: Maria Magdalena
https://www.focus.de/wissen/mensch/reli ... 24239.html
Zuletzt geändert von Kölner1302 am Do 14. Mär 2019, 19:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Kölner1302 » Do 14. Mär 2019, 19:18

Wann und warum wurde das Zölibat eingeführt?
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Ein Terraner » Do 14. Mär 2019, 19:27

Kölner1302 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 19:18)

Wann und warum wurde das Zölibat eingeführt?

Ungewiss, irgendwo zwischen 300-1200nCh und aus finanziellen Gründen, Priester sollten keine Nachkommen haben damit das Erbe an die Kirchen fällt.
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Kölner1302 » Do 14. Mär 2019, 19:33

Der Denkerr hat geschrieben:(14 Mar 2019, 15:02)

Die Natur reicht schon aus um die Leute zu verdammen. Wenn auch nur das Nasesekret am Jüngsten Tage als Zeuge auftreten würde, gäbe es keine Entschuldigung mehr für das sündhaftes Treiben. Tagtäglich sieht man die Ausscheidungen des Körpers und trotzdem will man Sex. Das ist eigentlich unfassbar und ein Armutszeugnis der Vernunft. Man braucht gar keine Religion um dies zu erkennen. Der eigene Körper widerspiegelt einem diese Ansicht, selbst wenn man hübsch ist. Man muss nur drauf achten und sich mit Selbstverachtung dies endlich verinnerlichen.

Auch hier stellt sich wieder die Frage : Warum lässt der Schöpfer zu, dass die Menschen diese Ausscheidungen haben ? Was will er uns mit dieser Demütigungsaktion miteilen ? ;)


:rolleyes: :? :rolleyes:

und was hat diese Sch... nun mit dem Zölibat zu tun?

Ich meine man könnte ja diesen primitiven Genußvorgang essen auch verdammen. Das ist doch überhaupt das Grundübel. :cool:
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Der Denkerr » Do 14. Mär 2019, 20:25

Kölner1302 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 19:33)

:rolleyes: :? :rolleyes:

und was hat diese Sch... nun mit dem Zölibat zu tun?



Die Ladies sind mir sonst zu heiß .Ich würde am liebsten ins Eiskalte Wasser springen wie der Kublböck, wenn ich auch nur an Sex denke. Das ist die Wahrheit die zu diesen Reden führt !
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Re: Zölibat: Der Eisberg beginnt zu schmelzen

Beitragvon Ewu » Fr 15. Mär 2019, 05:45

Kölner1302 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 19:18)

Wann und warum wurde das Zölibat eingeführt?


Geht vielleicht sogar auf die Apostel zurück (die ja Frau und Kinder hinter sich lassen mussten, um Jesus nachzufolgen):
"Neuere Forschungen haben ergeben, dass die Zölibatsverpflichtung für Priester schon wesentlich länger existiert als bisher angenommen. Von Bedeutung ist hier die Unterscheidung zwischen einem Ehelosigkeitszölibat und einem Enthaltsamkeitszölibat. Unter Ehelosigkeitszölibat versteht man, dass Kleriker nicht verheiratet sein dürfen. Beim Enthaltsamkeitszölibat ist es durchaus möglich, dass Verheiratete die Weihen empfangen; allerdings müssen sie ab dem Tag der Weihe enthaltsam leben. Der Enthaltsamkeitszölibat wurde erstmals auf der Synode von Elvira (ca. 306) als Gesetz festgeschrieben. Da solche Rechtsentscheidungen in der Regel erst getroffen wurden, wenn es bereits eine allgemein geübte Praxis gab, dürfte als historischer Beginn des Priesterzölibats nicht das Datum dieser rechtlichen Festlegung anzusetzen sein, da anzunehmen ist, dass schon eine längere Tradition bestand. Einige Historiker (Cochini, Heid u. a.) vertreten die Ansicht, der Zölibat gehe auf die apostolische Zeit zurück."
https://de.wikipedia.org/wiki/Zölibat#Antike
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