Grundsatzdiskussion Islam

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Marie-Luise

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Marie-Luise » Sa 11. Apr 2015, 17:51

Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 17:49

Ein solcher "Zwang" existiert nicht!


In der Türkei schon, so weit mir bekannt.

In Deutschland wird kein Mensch gezwungen, Angehöriger einer Religion zu sein! Wer keiner Religionsgemeinschaft angehört, braucht auch keine entsprechenden Abgaben zu entrichten.


Genau.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 17:53

Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 17:49 hat geschrieben:

Ein solcher "Zwang" existiert nicht!



In Deutschland wird kein Mensch gezwungen, Angehöriger einer Religion zu sein! Wer keiner Religionsgemeinschaft angehört, braucht auch keine entsprechenden Abgaben zu entrichten.


Habe ich Gegensätzliches behauptet? ---> Nein.
JFK
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Sa 11. Apr 2015, 17:55

Marie-Luise » Sa 11. Apr 2015, 17:51 hat geschrieben:
In der Türkei schon, so weit mir bekannt.



Genau.


Was ist mit der Kirchensteuer? Ich hab gehört da kommt man nur mit bösen Blicken raus,

In der Türkei gibts keine Moscheesteuer, da hat dich jemand -wie so oft- an der nase rumgeführt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon freigeist » Sa 11. Apr 2015, 17:56

Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 16:52 hat geschrieben:
Der Streiter für den jüdischen Staat ist wieder da. Und wieder hat er sich den genauen Wortlaut meines Postings nicht durchgelesen, sondern haut mit der altbewährten Keule einfach drauf, wie ein Haudegen. :D


Doch, jeder kann deinen menschenverachtenden, volksverblödenden, antisemitischen Dreck lesen. Du lügst wie bei Judenhassern üblich.

Erinnerst du dich nichtmal mehr an deinen eigenen Sermon?
Und ja, der jüdische Staat namens Israel wird in der Tat kritisiert, allerdings weder im angemessenen Umfang noch mit erheblichen Folgen/Sanktionen und erst recht nicht von allen Staaten und Privatpersonen, die sonst penibel auf Recht, Frieden und irgendwas mit Menschenrechten achten
Zuletzt geändert von freigeist am Sa 11. Apr 2015, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Marie-Luise » Sa 11. Apr 2015, 17:57

JFK » Sa 11. Apr 2015, 17:55


Es reicht langsam. Hätte ich derart schlechte Kenntnisse der Sprache des Landes, in dem ich lebe, wäre es mir peinlich, und ich würde nicht so dumm daher labern.

Geh zur VH.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 17:59

Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 17:30 hat geschrieben:
Was ist der Unterschied zwischen einem Physiker und einem Mathematiker?

Der Mathematiker hat eine lebhafte Fantasie.

Nächster Versuch, möglichst ohne Zirkelschlüsse. :D


Ich zitiere (sh. besonders meine Hervorhebung):
"Eine Sonderrolle unter den Wissenschaften nimmt die Mathematik bezüglich der Gültigkeit ihrer Erkenntnisse und der Strenge ihrer Methoden ein. Während beispielsweise alle naturwissenschaftlichen Erkenntnisse durch neue Experimente falsifiziert werden können und daher prinzipiell vorläufig sind, werden mathematische Aussagen durch reine Gedankenoperationen auseinander hervorgebracht oder aufeinander zurückgeführt und brauchen nicht empirisch überprüfbar zu sein. Dafür muss aber für mathematische Erkenntnisse ein streng logischer Beweis gefunden werden, bevor sie als mathematischer Satz anerkannt werden. In diesem Sinn sind mathematische Sätze prinzipiell endgültige und allgemeingültige Wahrheiten, sodass die Mathematik als die exakte Wissenschaft betrachtet werden kann."


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mathematik#Kategorisierung_der_Mathematik
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Sa 11. Apr 2015, 18:09

Marie-Luise » Sa 11. Apr 2015, 17:57 hat geschrieben:
Es reicht langsam. Hätte ich derart schlechte Kenntnisse der Sprache des Landes, in dem ich lebe, wäre es mir peinlich, und ich würde nicht so dumm daher labern.

Geh zur VH.


Bei uns gibts ein Sprichwort:

Schämen soll sich nicht der, der es nicht kann, sondern der der es nicht lernen will.

Peinlich ist es deswegen nicht, denn ich lerne die sprache noch.
Schlimmer ist es aber seine Mitmenschen anzulügen um Hass zu schnüren, das ist wirklich peinlich und nicht die Sprachkentnisse.

Aber von jemanden der andere nach seiner Herkunft Beurteilt, ist es nichts anderes zu erwarten.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 18:10

Marie-Luise » Sa 11. Apr 2015, 17:57 hat geschrieben:
Es reicht langsam. Hätte ich derart schlechte Kenntnisse der Sprache des Landes, in dem ich lebe, wäre es mir peinlich, und ich würde nicht so dumm daher labern.

Geh zur VH.


Schließ dich ihm an, um einen Kurs in Rhetorik zu belegen. Vielleicht könnt ihr sogar von einander lernen. :D
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 18:11

Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 17:43 hat geschrieben:
Wo genau werden hier muslimische Staaten kritisiert?


In der Politik, in allen seriösen Medien, für jedermann nachhör/-lesbar.

Und ja, der jüdische Staat namens Israel wird in der Tat kritisiert, allerdings weder im angemessenen Umfang noch mit erheblichen Folgen/Sanktionen und erst recht nicht von allen Staaten und Privatpersonen, die sonst penibel auf Recht, Frieden und irgendwas mit Menschenrechten achten.


Was andere "Staaten" machen oder unterlassen, ist nicht Angelegenheit der Bundesrepublik. Was den "angemessenen Umfang" angeht, ist nicht erkennbar, dass deine Einzelmeinung maßgeblich sein könnte. Im Hinblick auf die Verhinderung von "Sanktionen" hat der Staat Israel seiner Schutzmacht USA sehr viel zu verdanken.

Gegen Russland werden aber bereits die Streitkräfte an die Grenze verlegt und sogar öffentlich(!) Kampfszenarien diskutiert, weil es sich auf einem Stück Land mit(!) dem Willen der dortigen Bewohner breitgemacht hat.


Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ist nicht vergleichbar dem israelisch-arabischen Konflikt!
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon PublicEye » Sa 11. Apr 2015, 18:16

PublicEye » Sa 11. Apr 2015, 00:46 hat geschrieben:- allein im Irak in der Zeit von 2003 bis 2013 etwa 126.000 Tote in dieser innerislamischen Auseinandersetzung, das sind in den letzten 10 Jahren täglich etwa 34 Opfer!!
- der sunnitische Imam Sheik Kalid Kumdu ruft zum jihäd zwischen Sunniten und Shiiten auf
- im Libanon tobt der Kampf Shiiten gegen Sunniten und zerstört das Land
- Shiiten und Sunniten wetteifern um Gaza im Kampf untereinander und gegen Israel
- der aktuelle Kampf Sunniten gegen Shiiten im Nahen Osten habe gerade erst begonnen

Da kann man sich auf etwas gefasst machen, der Islam hält die Welt auf Trab.

Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 17:18 hat geschrieben:Die muslimische Welt kämpft gerade ihren "dreißigjährigen Krieg" aus. Das mag heilsame Folgen haben.

Dieser Krieg zwischen Sunniten und Shiiten währt seit Mohammeds Tod, also ca. 1.400 Jahre schon und man kann fast sagen, das ist dem Islam immanent.
Ein bissl länger als die 30 Jahre...
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 18:20

freigeist » Sa 11. Apr 2015, 17:45 hat geschrieben:
Ebenfalls? Die Teheraner Mullahfaschisten und sonstigen Bücklinge verüben Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Homosexuellen, Minderjährigen, Unschuldigen und Dissidenten. Dass Obama gegenüber den iranishen Klerikalfaschisten nachgibt, ist skandalös und einer der Gründe, warum er dringend abgewählt werden muss.


Die genannten Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden nicht verschwiegen. Nicht umsonst hat der Iran einen Großteil der Völkergemeinschaft gegen sich. Diese Probleme haben aber eine andere Dimension als die mit dem Iran getroffenen Vereinbarungen. Zu verhindern, dass der Iran zur Atommacht und damit militärisch unangreifbar würde, ist sehr vernünftig und richtig!

Von der Tatsache mal abgesehen, dass massiv Geld investiert wurde, um die demokratischen Wahlen in Israel zu Ungunsten Netanyahus zu manipulieren.


Geld? Von wem denn? - Offenbar eine Fehlinvestition!
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 18:21

Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 17:59 hat geschrieben:
Ich zitiere (sh. besonders meine Hervorhebung):

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mathematik#Kategorisierung_der_Mathematik


Ein Mathematiker lässt bei der Definition bzw. bei der Setzung seiner Prämissen seine Fantasie spielen, ein Physiker kann aber nicht kurzerhand Naturgesetze umdefinieren, so dass auf der Erde plötzlich Steine entgegen der Schwerkraft gen Himmel fallen, selbstverstänflich einwandfrei formallogisch hergeleitet. :D
Zuletzt geändert von Zweiundvierzig am Sa 11. Apr 2015, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 18:22

Marie-Luise » Sa 11. Apr 2015, 17:51 hat geschrieben:
In der Türkei schon, so weit mir bekannt.

(..)


Es ging hier um Deutschland, nicht um andere Staaten.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Marie-Luise » Sa 11. Apr 2015, 18:24

Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 18:22

Es ging hier um Deutschland, nicht um andere Staaten.


Falsch.

Es geht hier um "Grundsatzdiskussion Islam", und die Türkei ist ein islamisches Land - im Gegensatz zu Deutschland bisher noch.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 18:25

Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 17:53 hat geschrieben:
Habe ich Gegensätzliches behauptet? ---> Nein.


Ja!

http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=3049867#p3049867
Errare humanum est, perseverare diabolicum.

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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 18:27

PublicEye » Sa 11. Apr 2015, 18:16 hat geschrieben:
Dieser Krieg zwischen Sunniten und Shiiten währt seit Mohammeds Tod, also ca. 1.400 Jahre schon und man kann fast sagen, das ist dem Islam immanent.
Ein bissl länger als die 30 Jahre...


Die Analogie zum 30-jährigen Krieg ist verfehlt, denn das Verhältnis der Schiiten und Sunniten ist eher mit dem morgenländischen Schisma zu vergleichen.
Zuletzt geändert von Zweiundvierzig am Sa 11. Apr 2015, 18:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon PublicEye » Sa 11. Apr 2015, 18:29

Es geht hier um Grundsätzliches im Islam!

Aber sowohl Mohammedaner, als auch diejenigen, die gerne mit dem Islam kuscheln, weichen bevorzugt vom Thema ab...
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 18:32



Nö. Der Staat treibt im Auftrag der Christkirchen Steuern für selbige ein. Nebenbei mästet er sich mit Informationen, die ihn nichts angehen. Darüberhinaus lässt er den Steuerzahler für diesen (und nicht nur diesen :D) Service aufkommen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zweiundvierzig » Sa 11. Apr 2015, 18:36

PublicEye » Sa 11. Apr 2015, 18:29 hat geschrieben:Es geht hier um Grundsätzliches im Islam!

Aber sowohl Mohammedaner, als auch diejenigen, die gerne mit dem Islam kuscheln, weichen bevorzugt vom Thema ab...


Warum bist du noch kein Imam, wenn dich so sehr Grundsätzliches im Islam interessiert? :D
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Gregorius I » Sa 11. Apr 2015, 18:40

PublicEye » Sa 11. Apr 2015, 18:16 hat geschrieben:
Dieser Krieg zwischen Sunniten und Shiiten währt seit Mohammeds Tod, also ca. 1.400 Jahre schon und man kann fast sagen, das ist dem Islam immanent.
Ein bissl länger als die 30 Jahre...


So gesehen, hast Du gewiss Recht. Aber heute gibt es immer mehrgemäßigte, ja "aufgeklärte" Muslime, die den rückwärtsgewandten traditionellen Fanatismus beider religiöser Strömungen kritisieren und andere Lösungen aufzeigen. Das erinnert mich eben an die Lage vor dem dreißigjährigen Krieg in Europa und Deutschland, als nur eine kleine Handvoll geistig oder/und politisch tätiger Christen der katholischen wie evangelischen Konfessionen aus unterschiedlichen Beweggründen begriffen haben, dass religiöser, gewaltbereiter Fanatismus ein Holzweg ist, der weder im täglichen Leben noch gar in der Politik beschritten werden darf. Leider wurden diese Stimmen nicht oder kaum gehört. Erst der große Krieg hat der toleranten, auf Religionsfreiheit und auch schon auf eine Trennung von Staat und Religion abzielenden Denkrichtung in einigen christlichen Ländern den Weg geöffnet, um sich langfristig durchzusetzen. Ich hoffe, dass die heutigen gewalttätigen, opferreichen und kulturvernichtenden Entwicklungen in etlichen muslimischen Gebieten dasselbe bewirken werden: den Muslimen zum Durchbruch zu verhelfen, die nach einem modernen, aufgeklärten Islam streben.
Errare humanum est, perseverare diabolicum.

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