Christophobie

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nietoperz
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Re: Christophobie

Beitragvon nietoperz » Sa 19. Jan 2019, 19:26

Umetarek hat geschrieben:(19 Jan 2019, 19:17)
Wie meinst du das?

War damals unter Barbaren allgemein so.

Umetarek hat geschrieben:Pharaonen sagen dir etwas?

Durchgeknallte Herrscher, die sich für Götter hielten.
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Re: Christophobie

Beitragvon Umetarek » Sa 19. Jan 2019, 19:27

nietoperz hat geschrieben:(19 Jan 2019, 19:26)

War damals unter Barbaren allgemein so.


Durchgeknallte Herrscher, die sich für Götter hielten.

Und die ein Volk hatten, dass sich Ägypter schimpfte... :?
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Re: Christophobie

Beitragvon nietoperz » Sa 19. Jan 2019, 19:31

Umetarek hat geschrieben:Und die ein Volk hatten, dass sich Ägypter schimpfte... :?


"Volk" kann vieles sein. Allgemeiner geht es kaum, als den Volksbegriff zu verwenden. Deutschland hat auch ein Volk, aber die Deutschen sind keine ethnisch homogene Gruppe. Waren sie nie. Auch wenn der Adolph das ständig behauptete.
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Re: 2018 in der Welt, wo andere Ideologien das sagen haben

Beitragvon Misterfritz » Sa 19. Jan 2019, 19:32

Umetarek hat geschrieben:(19 Jan 2019, 18:03)

In Ägypten nicht, da leben Kopten und Muslime seit Jahrhunderten nebeneinander, leider gibt es immer wieder aufgehetzte Youngster.
Das ist aber eine hübsche Umschreibung der Zustände in Ägypten. Wenn man mal davon absieht, dass die Kirchen dort schon seit Ewigkeiten von bewaffneter Polizei und dem Militär gegen die nebenan lebenden Muslime geschützt werden müssen,
die Christen dort dürfen nicht mal ohne staatliche Erlaubnis ihre Kirchen reparieren, von Neubauten ganz zu schweigen - und diese neue Riesenkirche in Kairo ist nur Augenwischerei.
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Re: 2018 in der Welt, wo andere Ideologien das sagen haben

Beitragvon Umetarek » Sa 19. Jan 2019, 20:02

Misterfritz hat geschrieben:(19 Jan 2019, 19:32)

Das ist aber eine hübsche Umschreibung der Zustände in Ägypten. Wenn man mal davon absieht, dass die Kirchen dort schon seit Ewigkeiten von bewaffneter Polizei und dem Militär gegen die nebenan lebenden Muslime geschützt werden müssen,
die Christen dort dürfen nicht mal ohne staatliche Erlaubnis ihre Kirchen reparieren, von Neubauten ganz zu schweigen - und diese neue Riesenkirche in Kairo ist nur Augenwischerei.

Oder von eben diesen benachbarten Muslimen zum Gottesdienst begleitet werden an Weihnachten, trotz und wegen der Gefahr eines Anschlages.
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Re: Christophobie

Beitragvon Little Joe » Di 22. Jan 2019, 19:03

Christophobie ist in Europa eher Seltenheit. Vielmehr liegen die Ursachen der Feindschaft zwischen Anhängern verschiedener Religionsrichtungen in divergierenden kulturellen Werten und Sitten begründet.
Glauben ist besser für´s Herz.

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Re: Christophobie

Beitragvon Andreas50 » Sa 16. Feb 2019, 11:36

Jede Staatsform ohne den Gott Abrahams und Isaaks ist zum Scheitern verurteilt. Da seine Einwohner niemals zwischen falsch und richtig urteilen können. Die einen werden als falsch betrachten, was ihnen nicht passt obwohl es richtig ist und die anderen werden als richtig betrachten was den anderen als falsch erscheint. So entstanden alle Kriege in der Geschichte.
"E. normaler Staat ist, die Regierung hat ihre eigene Bank, die Regierungsbank, die das Geld druckt das unter der Bevölkerung verteilt wird. E. falsches System ist, die Regierung leiht das Geld bei Banken.
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Re: Christophobie

Beitragvon Umetarek » Sa 16. Feb 2019, 15:57

Andreas50 hat geschrieben:(16 Feb 2019, 11:36)

Jede Staatsform ohne den Gott Abrahams und Isaaks ist zum Scheitern verurteilt. Da seine Einwohner niemals zwischen falsch und richtig urteilen können. Die einen werden als falsch betrachten, was ihnen nicht passt obwohl es richtig ist und die anderen werden als richtig betrachten was den anderen als falsch erscheint. So entstanden alle Kriege in der Geschichte.

Als hätte es unter christlichen/jüdischen/islamischen Staaten keine Kriege gegeben. Ein fiktiver Gott hilft rein gar nicht beim Beurteilen von falsch und richtig.
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Re: Christophobie

Beitragvon Andreas50 » Sa 16. Feb 2019, 20:51

Umetarek hat geschrieben:(16 Feb 2019, 15:57)

Als hätte es unter christlichen/jüdischen/islamischen Staaten keine Kriege gegeben. Ein fiktiver Gott hilft rein gar nicht beim Beurteilen von falsch und richtig.

Die sogenannten heiligen Kriege sind Kriege von Scharlatanen im Gewand von Gott und das weiss ich durch einen realen Gott mit dem ich wirkliche Entdeckungen mache.
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Re: Christophobie

Beitragvon Misterfritz » Sa 16. Feb 2019, 21:23

Andreas50 hat geschrieben:(16 Feb 2019, 20:51)

Die sogenannten heiligen Kriege sind Kriege von Scharlatanen im Gewand von Gott und das weiss ich durch einen realen Gott mit dem ich wirkliche Entdeckungen mache.
Jau ey!
Woher wussten die, wie das Gewand von Gott aussah?
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Re: Christophobie

Beitragvon H2O » So 17. Feb 2019, 09:40

Andreas50 hat geschrieben:(16 Feb 2019, 11:36)

Jede Staatsform ohne den Gott Abrahams und Isaaks ist zum Scheitern verurteilt. Da seine Einwohner niemals zwischen falsch und richtig urteilen können. Die einen werden als falsch betrachten, was ihnen nicht passt obwohl es richtig ist und die anderen werden als richtig betrachten was den anderen als falsch erscheint. So entstanden alle Kriege in der Geschichte.


Wie bewerten Sie auf dieser Grundlage nun den Aufstieg Chinas und Indiens zu neuen Weltmächten? Oder die fast 3 Jahrtausende dauernde ägyptische Herrschaft?
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Re: Christophobie

Beitragvon Der Denker » So 17. Feb 2019, 15:20

Es gibt verschiedene Ursachen für Christophobie. Manche kommen mit den Lehrsätzen der Bibel nicht zurecht, andere wiederum stören die kulturellen Angewohnheiten, welche mit dem Christentum verwurzelt sind.
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Re: Christophobie

Beitragvon Dampflok94 » So 17. Feb 2019, 20:06

Der Denker hat geschrieben:(17 Feb 2019, 15:20)

Es gibt verschiedene Ursachen für Christophobie. Manche kommen mit den Lehrsätzen der Bibel nicht zurecht, andere wiederum stören die kulturellen Angewohnheiten, welche mit dem Christentum verwurzelt sind.

Das gilt aber grundsätzlich für alle Offenbarungsreligionen. Ich würde sagen ein Hauptproblem besteht darin, daß das Christentum missionarisch veranlagt ist. Das kommt bei denen, die misiioniert werden sollen, häufig nicht gut an. Auch wenn heute im Gegensatz zu früher da nicht mehr mit Feuer und Schwert gearbeitet wird.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Christophobie

Beitragvon Andreas50 » Mo 18. Feb 2019, 11:35

H2O hat geschrieben:(17 Feb 2019, 09:40)

Wie bewerten Sie auf dieser Grundlage nun den Aufstieg Chinas und Indiens zu neuen Weltmächten? Oder die fast 3 Jahrtausende dauernde ägyptische Herrschaft?

Das sind keine Weltmächte, das sind Schuldenmächte. Es wird von der Politik in den Medien eine Scheinwelt dieser Staaten aufrecht erhalten im Auftrag der Industrie durch Lobbyisten, das alles in Ordnung wäre. Diese Staaten sind in Wirklichkeit am zerfallen. Das darf aber keiner erfahren. Deshalb werden Lügen in den Medien verbreitet. 90% der Einwohner dieser Staaten sind arm und wollen nur noch raus. Sie leben nicht nach dem Gebot gottes du sollste deinen Nächsten lieben wie dich selbst, was soviel bedeutet wie, das jeder gleich viel haben muss. Es darf niemanden geben der reicher ist als ein anderer, bedeutet das. In diesen Staaten herrscht das Faustrecht. Der Reichste hat das Geld um alles zu kaufen inklusive der Politik und hat das sagen. Politiker werden immer nach den Reichen entscheiden. Nur dafür ist die Politik überhaupt erfunden worden. Um eine Scheinwelt für die Bürger aufrecht zu erhalten.
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Re: Christophobie

Beitragvon H2O » Mo 18. Feb 2019, 12:03

Daß es sich bei den alten Ägyptern oder derzeit China oder Indien nicht um den Idealfall von Staaten handelt, das weiß wohl inzwischen jeder, der sich bemüht, mehr als die Überschriften der Tages- und Wochenzeitungen zu lesen. Darum geht aber gar nicht. Das alte Ägypten hat mehrere sehr ähnliche Reiche gebildet, die jeweils über 1000 Jahre alt wurden. China und Japan haben Reiche gebildet, China bildet erneut ein großes Reich, wo seine Parteiherrschaft sagt, was gut und böse ist.

In diesen Reichen spielen die Götter und Halbgötter der abrahamitischen Religion keine bestimmende Rolle. Ein absehbares Ende ist nicht zu erkennen... daß es überhaupt ein Ende geben wird, das gilt auch für andere organisierte Gemeinwesen.
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Re: Christophobie

Beitragvon Papaloooo » Mo 18. Mär 2019, 17:08

Andreas50 hat geschrieben:(16 Feb 2019, 11:36)

Jede Staatsform ohne den Gott Abrahams und Isaaks ist zum Scheitern verurteilt. Da seine Einwohner niemals zwischen falsch und richtig urteilen können. Die einen werden als falsch betrachten, was ihnen nicht passt obwohl es richtig ist und die anderen werden als richtig betrachten was den anderen als falsch erscheint. So entstanden alle Kriege in der Geschichte.

Falsch oder richtig sind viel zu relative Begriffe, als dass man sie verallgemeinern könnte.
Was hielt der Klerus im 17. Jahrhundert für richtig.
Die Staatsform wurde erst durch die Entmachtung der Kirchen menschlich.
Dort wo Staat und Religion nicht getrennt sind, geschieht grausames.
Achten wir darauf, dass Religionen nie mehr Macht bekommen!
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Christophobie

Beitragvon irgendwer » Di 19. Mär 2019, 23:16

Papaloooo hat geschrieben:(18 Mar 2019, 17:08)

Falsch oder richtig sind viel zu relative Begriffe, als dass man sie verallgemeinern könnte.
Was hielt der Klerus im 17. Jahrhundert für richtig.
Die Staatsform wurde erst durch die Entmachtung der Kirchen menschlich.
Dort wo Staat und Religion nicht getrennt sind, geschieht grausames.
Achten wir darauf, dass Religionen nie mehr Macht bekommen!


Es gibt eine Perspektive, die sich absolut liest.
Wenn nur ein einziges Glied in der Kette all deiner Vorfahren gefehlt hätte, wärst du jetzt nicht genau da, wo du bist.
Aus dieser Perspektive lässt sich alles, alles, alles rechtfertigen.
Jetzt kommt es aber darauf an, irgendwann vor der Selbstvernichtung die Kurve hinzubekommen.
Lügner werden immer besser erkannt und die Wahrheit auch. Siehe Christentum.

https://www.youtube.com/watch?v=V6jRryDxJUc Alles ist häwäl.
https://www.bibel-in-gerechter-sprache. ... nline/?Joh https://www.youtube.com/watch?v=IV6L92DA8nU
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Re: Christophobie

Beitragvon Papaloooo » Mi 20. Mär 2019, 06:20

irgendwer hat geschrieben:(19 Mar 2019, 23:16)

Es gibt eine Perspektive, die sich absolut liest.
Wenn nur ein einziges Glied in der Kette all deiner Vorfahren gefehlt hätte, wärst du jetzt nicht genau da, wo du bist.
Aus dieser Perspektive lässt sich alles, alles, alles rechtfertigen.
Jetzt kommt es aber darauf an, irgendwann vor der Selbstvernichtung die Kurve hinzubekommen.
Lügner werden immer besser erkannt und die Wahrheit auch. Siehe Christentum.

https://www.youtube.com/watch?v=V6jRryDxJUc Alles ist häwäl.
https://www.bibel-in-gerechter-sprache. ... nline/?Joh https://www.youtube.com/watch?v=IV6L92DA8nU

Ich denke man sollte unterscheiden, sowohl sprachlich als auch sachlich, zwischen einer Begründung und einer Rechtfertigung.
Eine Begründung erklärt lediglich sachlich den kausalen Zusammenhang.
Eine Rechtfertigung hingegen verteidigt eine Maßnahme als moralisch unbedenklich.
Und gerade das ist in Religion oft das Problem:
der Zweck heiligt die Mittel.
Viele fundamentalistische Christen sehen ja zum Beispiel die Missionierung als richtig an, selbst wenn sie Kulturen zerstört, oder gar noch eingeschleifte Krankheitserreger ganze Völker, weil diese nicht immun dagegen sind.
Und sie begründen dass damit, dass diesen Völkern ja sonst die ewige Hölle gedroht hätte, weil sie ja den "falschen" Glauben hatten.
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Christophobie

Beitragvon irgendwer » Mi 20. Mär 2019, 11:30

Papaloooo hat geschrieben:(20 Mar 2019, 06:20)

Ich denke man sollte unterscheiden, sowohl sprachlich als auch sachlich, zwischen einer Begründung und einer Rechtfertigung.
Eine Begründung erklärt lediglich sachlich den kausalen Zusammenhang.
Eine Rechtfertigung hingegen verteidigt eine Maßnahme als moralisch unbedenklich.
Und gerade das ist in Religion oft das Problem:
der Zweck heiligt die Mittel.
Viele fundamentalistische Christen sehen ja zum Beispiel die Missionierung als richtig an, selbst wenn sie Kulturen zerstört, oder gar noch eingeschleifte Krankheitserreger ganze Völker, weil diese nicht immun dagegen sind.
Und sie begründen dass damit, dass diesen Völkern ja sonst die ewige Hölle gedroht hätte, weil sie ja den "falschen" Glauben hatten.


Das ist schon richtig, man müsste erst einmal klären, was allgemein dazu gesagt wird, was z.B. du oder ich genau darunter verstehen, wenn sie so eine Denkblase wie "Rechtfertigung" oder "Moral" kommunizieren. Das kann schon unterschiedlich ausfallen.
Aber sieh jetzt genauer hin. Du vermischst hier Gegenwart und Vergangenheit: "Viele fundamentalistische Christen sehen ja zum Beispiel die Missionierung als richtig an, selbst wenn sie Kulturen zerstört, oder gar noch eingeschleifte Krankheitserreger ganze Völker, weil diese nicht immun dagegen sind."
Ebenso wenig, wie man dich dafür verantwortlich machen kann, kann man das mit heute lebenden Christen tun.
Nicht nur der einzelne Mensch, auch die Gesellschaft insgesamt entwickelt sich, und in 20 Jahren werden Menschen über Erkenntnisse verfügen, von denen wir noch nichts wissen können oder wollen.
Weder du noch andere, z.B. zur Zeit lebende Christen oder allgemein Religiöse, waren damals überhaupt schon geboren. Selbst wenn, hätten sie auch noch eine Möglichkeit gebraucht, ihre Herrscher zu beeindrucken oder zu verhindern, was soeben an entfernten Orten geschah. Mir kommen hier schon wieder weitere Gedanken zum Thema Überlieferung in den Sinn, aber das muss hier nicht auch noch diskutiert werden.
Du merkst vielleicht, wie hilfreich schon allein das Achten auf Sprache ist, die Gedanken zu ordnen. Jemand, der nicht gläubig ist, sollte sogar besser als Gläubige, die gern laaange Wurzeln haben, unterscheiden können, was Menschen möglich ist und was nicht. Ein deutlicher Hinweis auf das Wort findet sich im Christentum, der auf Namen auch schon in der jüdischen Religion.

https://www.youtube.com/watch?v=V6jRryDxJUc Alles ist häwäl.
https://www.bibel-in-gerechter-sprache. ... nline/?Joh https://www.youtube.com/watch?v=IV6L92DA8nU
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Re: Christophobie

Beitragvon Papaloooo » Mi 20. Mär 2019, 15:10

irgendwer hat geschrieben:(20 Mar 2019, 11:30)

Das ist schon richtig, man müsste erst einmal klären, was allgemein dazu gesagt wird, was z.B. du oder ich genau darunter verstehen, wenn sie so eine Denkblase wie "Rechtfertigung" oder "Moral" kommunizieren. Das kann schon unterschiedlich ausfallen.
Aber sieh jetzt genauer hin. Du vermischst hier Gegenwart und Vergangenheit: "Viele fundamentalistische Christen sehen ja zum Beispiel die Missionierung als richtig an, selbst wenn sie Kulturen zerstört, oder gar noch eingeschleifte Krankheitserreger ganze Völker, weil diese nicht immun dagegen sind."
Ebenso wenig, wie man dich dafür verantwortlich machen kann, kann man das mit heute lebenden Christen tun.
Nicht nur der einzelne Mensch, auch die Gesellschaft insgesamt entwickelt sich, und in 20 Jahren werden Menschen über Erkenntnisse verfügen, von denen wir noch nichts wissen können oder wollen.
Weder du noch andere, z.B. zur Zeit lebende Christen oder allgemein Religiöse, waren damals überhaupt schon geboren. Selbst wenn, hätten sie auch noch eine Möglichkeit gebraucht, ihre Herrscher zu beeindrucken oder zu verhindern, was soeben an entfernten Orten geschah. Mir kommen hier schon wieder weitere Gedanken zum Thema Überlieferung in den Sinn, aber das muss hier nicht auch noch diskutiert werden.
Du merkst vielleicht, wie hilfreich schon allein das Achten auf Sprache ist, die Gedanken zu ordnen. Jemand, der nicht gläubig ist, sollte sogar besser als Gläubige, die gern laaange Wurzeln haben, unterscheiden können, was Menschen möglich ist und was nicht. Ein deutlicher Hinweis auf das Wort findet sich im Christentum, der auf Namen auch schon in der jüdischen Religion.

https://www.youtube.com/watch?v=V6jRryDxJUc Alles ist häwäl.
https://www.bibel-in-gerechter-sprache. ... nline/?Joh https://www.youtube.com/watch?v=IV6L92DA8nU

Es ist nicht die Vergangenheit, das betrifft genau so die Gegenwart:
Erst letzten November ist das wieder passiert:
Ein christlicher Missionar wollte auf den Andamanen missionieren.
Insofern ist das keine Vermischung sondern eine Intension von fundamentalen Christen, die selbst nach Zeiten der Aufklärung fortbesteht!
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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