Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

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schokoschendrezki
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon schokoschendrezki » So 31. Mai 2020, 10:59

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 02:03)

Das ist ein klassischer "Jehova"-Effekt, und ja, der ist sehr deutsch.

Die Identitären haben diesen Begriff doch sehr geschickt gewählt, weil er eben so offensichtlich das beschreibt, was wir kaum diskutieren können, aber was aber dennoch so offensichtlich ist. Nämlich, dass wir eine Identität haben, aber nicht wagen darüber zu diskutieren was uns ausmacht. Wir trauen uns nicht zu sagen was wir wollen, weil wir zu ängstlich sind unsere Eigenschaften positiv zu benennen.

Auch wenn ich mich da wiederhole: Das ist der pure Selbsthass der in einer nationalen Neurose gemündet ist, deren Ergebnisse wie hier in der Diskussion wiederfinden können. Selbst trivialste Zusammenhänge werden geleugnet, weil es das Luftschloss gefährden könnte, welches wir zu unserem Schutz erbaut haben.

Und da glauben wir, dass unsere Nachbarn Angst vor einem Deutschland haben und dass dieses zu selbstbewusst und dominant wäre. Umgekehrt wird etwas daraus: Deutschland ist ein Land mit gigantischer Identitätskrise aber gleichzeitig missionarischem und stets bedeutungsschwangerem Sendungsbewusstsein. Mehr Selbstbewusstsein aber weniger Klugscheißerei, das würde uns gut tun.


Du redest über "uns" und "wir" und damit auch über mich. Wie kannst du dir eine Vorstellung davon machen, was ich mich traue und was nicht und ob meine Handlungen und meine Denke von "Selbsthass" geprägt sind. Oder was ich von meinen Nachbarn denke. Solange du dergleichen nicht konkret mit Zitaten belegen kannst: Lass das bitte!
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Skeptiker » So 31. Mai 2020, 11:09

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2020, 10:38)

Ghetto ist schon etwas spezielles, deswegen finde ich die Verweichlichung dieses Begriffes ebenso verkehrt.

Es gibt nicht nur das Warschauer Ghetto. Ein Berg ist nicht erst dann ein Berg, wenn er der Mt. Everest ist. Es gibt Ghettos überall auf der Welt. Müssen wir die nun alle leugnen?

Also nochmal: Treffen die Eigenschaften eines Ghettos zu? Das, und nur das, entscheidet für mich, ob es sich um ein Ghetto handelt.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Alexyessin » So 31. Mai 2020, 11:10

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 11:09)

Es gibt nicht nur das Warschauer Ghetto. Ein Berg ist nicht erst dann ein Berg, wenn er der Mt. Everest ist. Es gibt Ghettos überall auf der Welt. Müssen wir die nun alle leugnen?


Du möchtest es Ghetto nennen, dann mach es. Ich tue dies bewusst nicht.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Selina » So 31. Mai 2020, 11:12

Vieles, was man hier lesen muss/darf, vor allem bei User Zeitflucht und auch zum Teil bei Skeptiker, geht in die Richtung Ethnopluralismus. Hier kann man sich recht gut einlesen in die Materie:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ethnopluralismus
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Skeptiker » So 31. Mai 2020, 11:17

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2020, 11:10)

Du möchtest es Ghetto nennen, dann mach es. Ich tue dies bewusst nicht.

Ich möchte Ghettos Ghettos nennen. Deine Gegend kenne ich nicht, aber die Fragen danach ob die Eigenschaften eines Ghettos zutreffen, erbringen ja die zu erwartenden Bezichtigungen, anstatt sie schlicht zu beantworten. Auch das ist eine Antwort :thumbup:
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Alpha Centauri » So 31. Mai 2020, 11:19

schokoschendrezki hat geschrieben:(31 May 2020, 10:59)

Du redest über "uns" und "wir" und damit auch über mich. Wie kannst du dir eine Vorstellung davon machen, was ich mich traue und was nicht und ob meine Handlungen und meine Denke von "Selbsthass" geprägt sind. Oder was ich von meinen Nachbarn denke. Solange du dergleichen nicht konkret mit Zitaten belegen kannst: Lass das bitte!



Ja wer dieses "wir" oder die "Nation" oder das "Volk" eigentlich sein soll ist mir auch schleierhaft , ich bin ich und ich bin ein Individualist und nicht irgendeiner "Volksgemeinschaft" zugehörig wohin ein pauschalisierende Denkweise a la die "Klasse" oder die "Volksgemeinschaft" führt und was linke wie rechte Ideologen damit so alles angestellt bzw angerichtet haben, dazu reicht ein Blick in die Geschichtsbücher.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Skeptiker » So 31. Mai 2020, 11:21

Selina hat geschrieben:(31 May 2020, 11:12)

Vieles, was man hier lesen muss/darf, vor allem bei User Zeitflucht und auch zum Teil bei Skeptiker, geht in die Richtung Ethnopluralismus. Hier kann man sich recht gut einlesen in die Materie:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ethnopluralismus

Erzähle mal einem Franzosen, dass es Ethnopluralismus ist, die Frage zu stellen was „typisch ist für Frankreich und die Franzosen“.
Der ganze Strang hier ist ein beeindruckendes Dokument unseres „Deutschseins“. :D
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Skeptiker » So 31. Mai 2020, 11:33

schokoschendrezki hat geschrieben:(31 May 2020, 10:59)
Du redest über "uns" und "wir" und damit auch über mich. Wie kannst du dir eine Vorstellung davon machen, was ich mich traue und was nicht und ob meine Handlungen und meine Denke von "Selbsthass" geprägt sind. Oder was ich von meinen Nachbarn denke. Solange du dergleichen nicht konkret mit Zitaten belegen kannst: Lass das bitte!

Ich werde auch weiter von der Bevölkerung in Deutschland, der auch ich angehöre, in der Wir-Form reden. Die Bevölkerung in Deutschland ist eine abstrakte Gruppe die naturgemäß keine zu 100% einheitliche Meinung oder Ausrichtung haben kann. Das ist wohl auch jedem Grundschüler schon klar, sodass ich es als fadenscheinig ansehe so zu tun, als würde jemand den Anspruch erheben für jedes einzelne Individuum zu sprechen, wenn er von der deutschen Bevölkerung in der Wir-Form spricht. Offensichtlich geht es dann immer um eine durchschnittliche oder typische Eigenschaft, niemals um eine die auf 100% aller Personen zutrifft.

Vernebelt ruhig weiter die gesamte Diskussion. Immer mehr wird dieser Strang ein eigenständiges Dokument des Selbstverständnisses in Deutschland keine nationalen Eigenschaften zu haben oder haben zu wollen. Ich habe meiner Frau das gesagt, und die hat nur gelacht. Dass die Deutschen glauben sie hätten keine deutsche Mentalität ist schlicht eine Wahrnehmungsstörung - anders lässt es sich kaum bezeichnen.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Alexyessin » So 31. Mai 2020, 11:35

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 11:17)

Ich möchte Ghettos Ghettos nennen. Deine Gegend kenne ich nicht, aber die Fragen danach ob die Eigenschaften eines Ghettos zutreffen, erbringen ja die zu erwartenden Bezichtigungen, anstatt sie schlicht zu beantworten. Auch das ist eine Antwort :thumbup:


Was sind denn Ghettos deiner Meinung nach?
Und bitte versuche nicht immer irgendwas aus meinen Antworten rauszudefinieren um das als Gegeben zu setzen. Schlechter Stil.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 31. Mai 2020, 11:35

Skeptiker hat geschrieben:(30 May 2020, 18:34)

Les einfach was ich geschrieben habe:

Es ging also um Ausländer!


Für mich ist eine Deutschtürke eine türkischstämmiger Deutscher. Also jemand mit deutscher Staatsbürgerschaft. Das ist wohl das allgemeine Verständnis. Das nur zur Erläuterung. Muss nicht weiter diskutiert werden, da der Begriff anscheinend nicht einheitlich gebraucht wird und es hier wohl unterschiedliche Ansichten gibt.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon PeterK » So 31. Mai 2020, 11:42

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 02:03)
Wir trauen uns nicht zu sagen was wir wollen, weil wir zu ängstlich sind unsere Eigenschaften positiv zu benennen.

Das ist nun wirklich Rechtsknaller-Mimimi vom Feinsten.

Benenne doch einfach Deine Eigenschaften positiv. Niemand hindert Dich daran. Du kannst Dich auch trauen zu sagen, was Du willst.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Skeptiker » So 31. Mai 2020, 11:44

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2020, 11:35)
Was sind denn Ghettos deiner Meinung nach?

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 10:18)
Wie kommt es denn eigentlich, dass jemand dazu "Ghetto" sagt? Bei Ghetto würde ich an ärmliche Verhältnisse und Unordnung/Dreck denken, wodurch man sich von den umliegenden Ortsteilen unterscheidet.

Ich persönlich nenne Dinge gerne beim Namen. Ein Ghetto nenne ich ein Ghetto und ein Gebiet wo viele Leute unter sich leben, würde ich halt einfach eine Gegend nennen, in der viele Leute unter sich wohnen.

Und bitte versuche nicht immer irgendwas aus meinen Antworten rauszudefinieren um das als Gegeben zu setzen. Schlechter Stil.

Du meinst das hier (fvm)?
Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2020, 11:10)
Du möchtest es Ghetto nennen, dann mach es. Ich tue dies bewusst nicht.

... obwohl ich das nie geschrieben habe. Ich hatte immer nur die Frage gestellt, ob die Eigenschaften eines Ghettos zutreffen. Daraus hast du dann gemacht, dass ich es "Ghetto nennen möchte".
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon tarkomed » So 31. Mai 2020, 11:48

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2020, 10:37)

Also unsere Griechen hier sind seit drei, vier Generationen hier, also keine aktuellen Flüchtlinge. Die kamen schon vor dem Krieg als Arbeiter in der hiesigen Industrie - so wenig es auch davon gab. Also nicht der klassische Gastarbeiter aus den Nachkriegsjahren.

Das ist mir völlig neu, dass es in Deutschland Griechen von vor dem Krieg gibt. Und sie sprechen immer noch kein Deutsch? Das muss ich klären, denn mein Sohn wohnt zufällig in Dachau.
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Skeptiker » So 31. Mai 2020, 11:49

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(31 May 2020, 11:35)
Für mich ist eine Deutschtürke eine türkischstämmiger Deutscher. Also jemand mit deutscher Staatsbürgerschaft. Das ist wohl das allgemeine Verständnis. Das nur zur Erläuterung. Muss nicht weiter diskutiert werden, da der Begriff anscheinend nicht einheitlich gebraucht wird und es hier wohl unterschiedliche Ansichten gibt.

Für mich ist ein Deutschtürke jemand der kulturell von Deutschland und der Türkei geprägt ist, bzw. entsprechenden Migrationshintergrund hat. Zur Staatsbürgerschaft sagt das ersteinmal noch nichts aus, auch nicht dazu ob derjenige sich selber mehr als deutscher Staatsbürger oder mehr als Türke im fremden Land empfindet - das ist ersteinmal vollkommen wertfrei für mich. Aber du magst Recht haben, dass das unterschiedlich gesehen wird.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Sören74 » So 31. Mai 2020, 11:58

Alpha Centauri hat geschrieben:(31 May 2020, 11:19)

Ja wer dieses "wir" oder die "Nation" oder das "Volk" eigentlich sein soll ist mir auch schleierhaft , ich bin ich und ich bin ein Individualist und nicht irgendeiner "Volksgemeinschaft" zugehörig wohin ein pauschalisierende Denkweise a la die "Klasse" oder die "Volksgemeinschaft" führt und was linke wie rechte Ideologen damit so alles angestellt bzw angerichtet haben, dazu reicht ein Blick in die Geschichtsbücher.


"Wir sind doch alle Individuen", "Ich nicht".

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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Schnitter » So 31. Mai 2020, 12:19

Alpha Centauri hat geschrieben:(31 May 2020, 11:19)

Ja wer dieses "wir" oder die "Nation" oder das "Volk" eigentlich sein soll ist mir auch schleierhaft , ich bin ich und ich bin ein Individualist und nicht irgendeiner "Volksgemeinschaft" zugehörig wohin ein pauschalisierende Denkweise a la die "Klasse" oder die "Volksgemeinschaft" führt und was linke wie rechte Ideologen damit so alles angestellt bzw angerichtet haben, dazu reicht ein Blick in die Geschichtsbücher.


Weißt du, so lange sich diese seltsame Volks-Sekte in Schnellroda oder in Feriencamps der ostdeutschen Provinz austobt und ihre Folklore auslebt soll es mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei gehen.

Meinetwegen können die dann auch darauf acht geben dass ihr deutsches Blut nicht verdünnt wird, so lange sie es anderen nicht aufzwingen.

Es ist allerdings vorsorglich darauf hinzuweisen dass ein eingeschränkter Genpool langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen kann, wenn das Kind nicht schon in den Brunnen gefallen ist. ;)
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Alexyessin » So 31. Mai 2020, 12:23

Skeptiker hat geschrieben:(31 May 2020, 11:44)

Du meinst das hier (fvm)?

... obwohl ich das nie geschrieben habe. Ich hatte immer nur die Frage gestellt, ob die Eigenschaften eines Ghettos zutreffen. Daraus hast du dann gemacht, dass ich es "Ghetto nennen möchte".


Da ein Ghetto nunmal einen abgegrenzten Bereich handelt, wo sich die Bewohner aufhalten dürfen. Was du beschreibst sind Slums.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Alexyessin » So 31. Mai 2020, 12:24

tarkomed hat geschrieben:(31 May 2020, 11:48)

Das ist mir völlig neu, dass es in Deutschland Griechen von vor dem Krieg gibt. Und sie sprechen immer noch kein Deutsch? Das muss ich klären, denn mein Sohn wohnt zufällig in Dachau.


Sudetenlandstr. Höhe der beiden Kneipen. Die zwei längs Blocks dahinter. ;)

PS, der Typ den sie 2002 Wahlskandal verurteilt hatten gehört auch dazu.

Frag mich bitte nicht, aber ich glaube das geht wirklich auf die Zeit Otto I. Wittelsbacher König von Griechenland zurück, das es hier ( also nicht nur Dachau ) Griechen seit vor dem Krieg gibt.
War nicht der mit der Schwarzbaukirche im Oly auch so ein alter Hund?
PPS
https://de.wikipedia.org/wiki/Griechen_in_Deutschland
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Mai 2020, 12:43

Schnitter hat geschrieben:(31 May 2020, 12:19)

Weißt du, so lange sich diese seltsame Volks-Sekte in Schnellroda oder in Feriencamps der ostdeutschen Provinz austobt und ihre Folklore auslebt soll es mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei gehen.

Meinetwegen können die dann auch darauf acht geben dass ihr deutsches Blut nicht verdünnt wird, so lange sie es anderen nicht aufzwingen.

Es ist allerdings vorsorglich darauf hinzuweisen dass ein eingeschränkter Genpool langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen kann, wenn das Kind nicht schon in den Brunnen gefallen ist. ;)


Richtig, kann man in einigen anderen Kulturen sehen, wo es durchaus üblich ist, die Tochter an den Cousin zwangszuverheiraten. Hierhergezogen, wird die Ehe mit deutschen Einheimischen sehr ungern gesehen.

Du wirst doch nicht mit einer Deutschen verheiratet sein so als Deutscher? Kinder gesund und munter? :)
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Die deutsche Gesellschaft - wer gehört dazu, heute und morgen?

Beitragvon Schnitter » So 31. Mai 2020, 12:44

Zeitflucht hat geschrieben:(31 May 2020, 03:46)
Ansonsten gilt: ....


Ansonsten gilt wie immer.....

....auf entscheidende Fragen zu antworten scheut der volksbesoffene Identitäre wie der Teufel das Weihwasser. Oberstes Gebot ist schließlich die Maske schützend vor die Fratze zu halten.

Was kommt sind wieder wirre Schachtelsätze und inhaltsloses Geschwurbel, hauptsache irgendwie an der Klippe vorbei ;)

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