Kampf gegen Links

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Selina
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Selina » Do 25. Feb 2021, 22:26

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 18:50)

Warum sollte irgendein Unternehmen das tun?


Weil die Arbeitnehmer durch ihr Engagement dazu beitragen, dass die Gewinne so wachsen können.
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Tom Bombadil
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 26. Feb 2021, 09:33

Der Kampf gegen Links ist heute wichtiger denn je:
Wenn die Linke irgendwo regiert, ist das noch kein Systemwechsel. [..] Es reicht nicht, dass die Linke irgendwo regiert. Die großen Errungenschaften sind immer durch Bewegungen von unten erreicht worden, sei es das Frauenwahlrecht, der Acht-Stunden-Arbeitstag, das Ende der Atomkraft, die gleichgeschlechtliche Ehe. Missstände werden erst durch gesellschaftlichen Druck auf die Tagesordnung gebracht und die Macht der Konzerne lässt sich nicht allein durch eine Regierungsbeteiligung brechen.
https://www.n-tv.de/politik/Es-reicht-n ... 73699.html
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Feb 2021, 09:55

tarkomed hat geschrieben:(25 Feb 2021, 15:29)

Es ging u. a. um die 30 KM, die er beispielsweise täglich erlaufen muss und das nach einer Knieoperation, also keine Rücksicht auf den Gesundheitszustand der Mitarbeiter. Es wird genau diese Notsituation ausgenutzt, dass der Mitarbeiter keine Alternative hat, weil er Ortsgebunden ist und eine Familie hat.

Was geht das ein Unternehmen an? Löhne werden doch nicht nach den "Bedürfnissen des Einzelnen" bezahlt
Ein Stundenlohn von 13,20 € entspricht im Übrigen 2.244 € Brutto, einschließlich Prämie sind es 2.277 €. Davon kann man keine Familie ernähren, auch in ländlichen Regionen nicht. Dann müssen beide Vollzeit arbeiten, um über die Runden zu kommen. Die Kinder bleiben dann dabei auf der Strecke.
Ich weiß, du wirst jetzt sagen, dann gründet man eben keine Familie, wenn man sich keine leisten kann.

Nö, sondern das du anscheined in den 70er Jahren lebst.
Dieses "Familienmodell" mit einem "Ernährer" plus Hausfrau und Kind ist aus dem letzen Jahrtausend
Das ist keine Rechtfertigung für rücksichtslose Ausbeutung der Arbeitskraft. Dann hat das Unternehmen das falsche Geschäftsmodell gewählt.

Es gibt bei Amazon keine "rücksichtslose Ausbeutung". Das ist linker Blödfug
Nein, es ging um Amazon und wozu ein solcher Konzern fähig ist, wenn man ihn nicht zügelt und gezügelt kann er nur von den Gewerkschaften werden, die dir auch ein Dorn im Auge zu sein scheinen.

Die Mitarbeiter von Amazon arbeiten in einem Lager- nicht in einem Einzelhandelsgeschäft zu folgenden Bedingungen:

"Bezahlung

Amazon bietet allen Mitarbeitern im europäischen Logistiknetzwerk ein umfassendes Lohnpaket. In Deutschland liegt der umgerechnete Einstiegsbasislohn je nach Standort zwischen 11,30 Euro und 12,70 Euro brutto pro Stunde. Nach 12 und 24 Monaten bei Amazon steigt der Lohn automatisch. Nach 24 Monaten verdienen Mitarbeiter durchschnittlich rund 2.600 Euro brutto pro Monat. Enthalten sind hier auch beschränkte Mitarbeiteraktien (Restricted Stock Units) und weitere Extras.

Amazon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren darüber hinaus von weiteren Zusatzleistungen wie Sondervergütungen für Überstunden, Lebens- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Beiträgen zur betrieblichen Altersvorsorge oder dem "Career Choice"-Programm, in dem bis zu 95 Prozent der Kursgebühren und Literaturkosten für anerkannte Weiterbildungskurse bis zu einer Obergrenze von 8.000 Euro pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter übernommen werden."

"Zusatzleistungen

Festangestellte Mitarbeiter erhalten ebenfalls Zusatzleistungen wie monatliche Leistungsboni und Zuschläge für Überstunden. Zu den weiteren Leistungen zählen Aktien (beschränkte Mitarbeiteraktien/RSUs) sowie eine Lebens-und Berufsunfähigkeitsversicherung, Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge, Mitarbeiterrabatte und ein Familienbonus.

Jährliche Lohnanpassung
Garantierte Lohnerhöhung in den ersten beiden Jahren (schrittweise Erhöhung)
Monatliche Bonuszahlungen und Zuschläge für Mehrarbeit je nach Standort
Jahressonderzahlung
Betriebliche Altersversorsorge, kostenlose Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherung
Mitarbeiteraktien (beschränkte Mitarbeiteraktien/RSUs) und -rabatte
Familienbonus bei der Geburt und für Eltern in Elternzeit"

https://www.aboutamazon.de/logistikzent ... leistungen
Zuletzt geändert von Realist2014 am Fr 26. Feb 2021, 10:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon aleph » Fr 26. Feb 2021, 09:58

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Feb 2021, 09:33)

Der Kampf gegen Links ist heute wichtiger denn je:
Wenn die Linke irgendwo regiert, ist das noch kein Systemwechsel. [..] Es reicht nicht, dass die Linke irgendwo regiert. Die großen Errungenschaften sind immer durch Bewegungen von unten erreicht worden, sei es das Frauenwahlrecht, der Acht-Stunden-Arbeitstag, das Ende der Atomkraft, die gleichgeschlechtliche Ehe. Missstände werden erst durch gesellschaftlichen Druck auf die Tagesordnung gebracht und die Macht der Konzerne lässt sich nicht allein durch eine Regierungsbeteiligung brechen.
https://www.n-tv.de/politik/Es-reicht-n ... 73699.html

Was hat die Tatsache, dass wichtige gesellschaftliche Fortschritte durch gesellschaftlichen und außerparlamentarischen Druck von unten erreicht wurden, mit dem "Kampf gegen Links" zu tun? Selbst wenn alle diese Errungenschaften den linken Kräften zuzuordnen wären (was auch immer das sein mag, Helmut Schmidt gilt den einen als links, den anderen als konservativ), wäre das doch ein hervorragendes Kompliment für die Linken.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
Besser schweigen und als Narr zu scheinen, als sprechen und jeden Zweifel zu beseitigen. Abraham Lincoln
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Feb 2021, 10:01

Selina hat geschrieben:(25 Feb 2021, 22:26)

Weil die Arbeitnehmer durch ihr Engagement dazu beitragen, dass die Gewinne so wachsen können.


Dafür bekommen sie den im Arbeistsvertrag festgelegten Lohn.

Wer am möglichen erfolg an einem Unternehmen teilhaben will, der muss das mit eigenem Geld tun und sich beteiligen und das Risiko ( = Verlust) mittragen.

Versuche von Modellen in dieser Richtung ( weniger Fixgehalt , dafür Erfolgsbeteiligung) werden von den Gewerkschaften abgeschmettert und auch die AN wollen das nicht haben.

Wobei es diese Modell ja trotzdem gibt ( BMW, SAP usw...)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 26. Feb 2021, 10:06

aleph hat geschrieben:(26 Feb 2021, 09:58)

Was...

Die Linke kann sich mit fremden Federn schmücken wie sie will, hier wird offen ein Systemwechsel propagiert. Dafür gibt es aber noch keine mehrheitsfähige "gesellschaftliche Bewegung von unten", auch wenn die Linken versuchen, die FFF-Kinder zu unterwandern und zu instrumentalisieren. Dagegen gilt es zu kämpfen. Ich bleibe auch lieber bei der FDGO, dieses System hat sich bewährt, vielen Menschen ein sicheres Einkommen, Wohlstand und soziale Absicherung gebracht, im Gegensatz zu linken Systemen, die nur Armut, Verfall, Umweltzerstörung, Gulags (die eine führende Figur der Linkspartei ja auch ganz witzig findet) und Berge von Ermordeten (was Linksparteimitglieder ganz ungeniert öffentlich vorschlagen) hervorbringen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon tarkomed » Fr 26. Feb 2021, 11:31

Realist2014 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 09:55)

Was geht das ein Unternehmen an? Löhne werden doch nicht nach den "Bedürfnissen des Einzelnen" bezahlt

Deine Maßstäbe entsprechen denen der Industrialisierungszeit.
Lassen wir das, hier treffen zwei Welten und zwei Epochen zusammen! Das ist keine Diskussionsbasis.
Gib dich nicht so, dass alle andern dich für etwas halten, was du nicht sein willst.
Wenn sie es trotzdem tun, dann bist du es...
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 26. Feb 2021, 11:33

Realist2014 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 10:01)

Dafür bekommen sie den im Arbeistsvertrag festgelegten Lohn.

Man könnte den "Lohn" ja auch komplett als Gewinnanteil auszahlen, der AN hat dann aber das Problem, dass der "Lohn" von Monat zu Monat schwankt und er im Verlustfall Geld ins Unternehmen einzahlen müsste.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Feb 2021, 11:35

tarkomed hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:31)

Deine Maßstäbe entsprechen denen der Industrialisierungszeit.


Nö, geltendem Arbeitsrecht.

Logischerweise ist der Lohn an die Tätigkeit im Unternehmen gekoppelt und nicht differenziert nach der persönlichen Situation des AN.

Lassen wir das, hier treffen zwei Welten und zwei Epochen zusammen! Das ist keine Diskussionsbasis.


Stimmt:

Meine = heute und Realität = soziale Marktwirtschaft

Deine = realitätsfernes, linkes Wunschdenken ganz nah an Planwirtschaft und teilweise ein untergegangenes Familienbild aus den 70ern der BRD ( in der DDR haben immer beide Elternteile gearbeitet)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Feb 2021, 11:37

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:33)

Man könnte den "Lohn" ja auch komplett als Gewinnanteil auszahlen, der AN hat dann aber das Problem, dass der "Lohn" von Monat zu Monat schwankt und er im Verlustfall Geld ins Unternehmen einzahlen müsste.



das wollen die linksgedrehten Sozialgerechten ja auf keinen Fall.

Die wollen immer nur am Erfolg partizipieren, wofür andere die Risiken eingegangen sind

eine ganz klare Schmarotzerdenkweise
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Sören74 » Fr 26. Feb 2021, 11:39

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Feb 2021, 10:06)

Die Linke kann sich mit fremden Federn schmücken wie sie will, hier wird offen ein Systemwechsel propagiert. Dafür gibt es aber noch keine mehrheitsfähige "gesellschaftliche Bewegung von unten", auch wenn die Linken versuchen, die FFF-Kinder zu unterwandern und zu instrumentalisieren. Dagegen gilt es zu kämpfen. Ich bleibe auch lieber bei der FDGO, dieses System hat sich bewährt, vielen Menschen ein sicheres Einkommen, Wohlstand und soziale Absicherung gebracht, im Gegensatz zu linken Systemen, die nur Armut, Verfall, Umweltzerstörung, Gulags (die eine führende Figur der Linkspartei ja auch ganz witzig findet) und Berge von Ermordeten (was Linksparteimitglieder ganz ungeniert öffentlich vorschlagen) hervorbringen.


Nicht wenige fanden, dass man in den ersten zwei Jahrzehnten der Bundesrepublik die SPD nicht in Regierungsverantwortung wählen könne, weil sie die FDGO in Frage stellen wird. Und viele empfanden Brandt als extrem links und ahnten nichts gutes, als er zum Bundeskanzler gewählt wurde. Wir kennen, wie die Geschichte weitergegangen ist. Wenn man links sein immer wieder mit Systemwechsel gleichsetzt, muss man sich nicht wundern, dass man in der Diskussion inhaltlich nicht weiter kommt. Das man gegen konkrete linksextremistische Äußerungen und Handlungen wettert, kann ich absolut verstehen. Aber mit Pauschalisierungen kann ich wenig anfangen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Sören74 » Fr 26. Feb 2021, 11:41

Realist2014 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:37)

das wollen die linksgedrehten Sozialgerechten ja auf keinen Fall.


Aber Du würdest das wollen?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Feb 2021, 11:41

Sören74 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:39)

t. Wenn man links sein immer wieder mit Systemwechsel gleichsetzt, .


Bezüglich den SED-Nachfolgern ist das der Fall.

Systemswechsel bedeutet alles in Richtung Enteigung der heutigen Eigentümer der Unternehmen.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Feb 2021, 11:42

Sören74 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:41)

Aber Du würdest das wollen?



Ich habe das bereits - ich bin selbständig...
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Sören74 » Fr 26. Feb 2021, 11:43

Realist2014 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:42)

Ich habe das bereits - ich bin selbständig...


Und würdest Du das wollen, wenn Du Arbeitnehmer wärest?
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Feb 2021, 11:44

Sören74 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:43)

Und würdest Du das wollen, wenn Du Arbeitnehmer wärest?


Ich hatte (früher) Arbeitsverträge, wo 40% des Gahalts variabel waren( davon die Hälfte an EBIT gekoppelt)
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Sören74 » Fr 26. Feb 2021, 11:45

Realist2014 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:44)

Ich hatte (früher) Arbeitsverträge, wo 40% des Gahalts variabel waren( davon die Hälfte an EBIT gekoppelt)


Die Rede war von 100%.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 26. Feb 2021, 11:51

Sören74 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:39)

Nicht wenige fanden, dass man in den ersten zwei Jahrzehnten der Bundesrepublik die SPD nicht in Regierungsverantwortung wählen könne, weil sie die FDGO in Frage stellen wird.

Wer waren diese nicht wenigen?

Und viele empfanden Brandt als extrem links und ahnten nichts gutes, als er zum Bundeskanzler gewählt wurde.

Wer waren diese vielen?

Wenn man links sein immer wieder mit Systemwechsel gleichsetzt, muss man sich nicht wundern, dass man in der Diskussion inhaltlich nicht weiter kommt.

Die oberste Linke faselt doch selber vom Systemwechsel, ein anderer führender Linker (Riexinger) witzelt darüber Reiche "produktiver Arbeit zuführen", nachdem ein Linksparteimitglied die Erschießung der reichen 1% der Bevölkerung gefordert hatte.

Da habe ich keinerlei Diskussionsbedarf, solche abartigen Ideen müssen entlarvt und bekämpft werden.
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Realist2014 » Fr 26. Feb 2021, 11:53

Sören74 hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:45)

Die Rede war von 100%.


Das gibt es ja nicht und stand auch nicht zur Diskussion- sondern eben anteilig vom Gewinn abhängig
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Re: Kampf gegen Links

Beitragvon Sören74 » Fr 26. Feb 2021, 12:07

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Feb 2021, 11:51)

Wer waren diese nicht wenigen?


Ein großer Anteil der CDU-Wählerschaft und der konservativen Eliten.

Tom Bombadil hat geschrieben:Wer waren diese vielen?


Siehe oben.

Tom Bombadil hat geschrieben:Die oberste Linke faselt doch selber vom Systemwechsel, ein anderer führender Linker (Riexinger) witzelt darüber Reiche "produktiver Arbeit zuführen", nachdem ein Linksparteimitglied die Erschießung der reichen 1% der Bevölkerung gefordert hatte.

Da habe ich keinerlei Diskussionsbedarf, solche abartigen Ideen müssen entlarvt und bekämpft werden.


Ich fand die Bemerkung von Riexinger absolut daneben und das hat ja auch dazu geführt, dass er beim nächsten Parteitag nicht mehr antritt, weil die innerparteiliche Kritik erheblich gegen ihn zugenommen hat. Davon abgesehen, die Partei die Linke hat nicht den Alleinvertretungsanspruch für alle Linken.

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